Tausende erfüllte Prophezeiungen in der Bibel: Der Beweis der Korrektheit des Christentums von Werner Gitt

Endlich ist es sicher: Das Christentum stimmt! Das behauptet zumindest der bekannte Kreationist Werner Gitt, der die Korrektheit der christlichen Lehren im Rahmen eines prophetisch-mathematischen Gottesbeweis bewiesen haben will. Werner Gitt ist einer der wenigen Kreationisten mit einer wissenschaftlichen Ausbildung und war vor seiner Pensionierung Ingenieur und Fachbereichsleiter bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Bei fundamentalistischen Christen ist er Posterboy und gilt als Beweis für die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Schöpfungslehre.

Im Gegensatz zu vielen anderen will Werner Gitt mit seinem Argument nicht bloß die Existenz irgendeines unendlich fernen Gottes beweisen, sondern ganz konkret die Korrektheit des Christentums. Dazu hat er sich die Bibel genau angeschaut und 3268 erfüllte, „historisch belegbare“ Prophezeiungen gezählt. Für jede einzelne dieser Prophezeiungen setzt er die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch ohne das Eingreifen eines Gottes erfüllt worden wäre, auf großzügige p=0,5. Die Wahrscheinlichkeit, dass sämtliche Voraussagen ohne das Eingreifen eines Gottes erfüllt wären, läge demnach bei w = 1,7 * 10-984 . Das ist verdammt unwahrscheinlich. Also schließt Werner Gitt: Ein göttliches Wesen muss eingegriffen haben. Und da nicht irgendwelche allgemeinen Prophezeiungen erfüllt wurden, sondern speziell die christlichen, muss hier ganz eindeutig Bibel-Gott Jahwe aktiv gewesen sein, der daher also existieren muss. Voilà!

Wie üblich lohnt es sich zu Beginn einer Betrachtung die verwendeten Begriffe zu klären. Damit eine Aussage oder Behauptung als gültige Prophezeiung gewertet werden kann, muss sie eine Reihe von Kriterien erfüllen: Sie muss zutreffend sein („Schwarz ist rot und plus ist minus“ ist keine Prophezeiung), sie muss vor dem betreffenden Ereignis gemacht werden („Gestern hatte ich üble Kopfschmerzen“ ist keine Prophezeiung), das Ereignis muss außergewöhnlich sein („Morgen früh wird die Sonne aufgehen“ ist keine Prophezeiung), sie muss exakt sein („Du wirst einen hochgewachsenen Fremden treffen“ auch nicht), und die Prophezeiung darf das Ereignis nicht selbst auslösen („Kellner, ich prophezeie eine Pizza!“ ist kein Wunder). Um das Zutreffen einer Prophezeiung beurteilen zu können, muss die Erfüllung zudem beobachtbar sein: Falls wir nicht beurteilen können, ob das prophezeite Ereignis eintrifft oder nicht, bleibt die Aussage eine bloße Behauptung.

Schauen wir uns nun die von Werner Gitt vorgebrachten Beispiele für „historisch belegbare“ erfüllte Prophezeiungen näher an.

Die Jesus-Prophezeiungen

Werner Gitt zählt eine lange Liste von Prophezeiungen über das Auftreten Jesu auf: sein Geburtsort, seine Abstammungslinie, seine göttlich/menschliche Natur, Details seines Wirkens, der Grund seiner Sendung, der Verrat gegen 30 Silberlinge, etc. Interessanterweise lässt Gitt die Prophezeiung der Jungfrauengeburt aus – nun ja, vielleicht ist ihm diese auf einem simplen Übersetzungsfehler beruhende „Vorhersage“ dann doch zu doof.

Natürlich hat diese Art „Erfüllung“ in einem Text keinerlei Beweiskraft für göttliche Eingriffe. Viel einfacher ist die Erklärung, dass die Autoren der vier in die Bibel aufgenommen Evangelien sich ihre Geschichten ganz bewusst so zurecht gebogen haben, dass ihre Jesus-Figur als Erfüller (der ihnen natürlich bekannten) alttestamentarischen Prophezeiungen dasteht. So lassen sich einige der uns heute etwas absonderlich erscheinenden Geschichten erklären: Um eine Weissagung (siehe Micha 5) über den Geburtsort des zukünftigen Messias der Juden zu erfüllen, musste die Geburt des Jesus von Nazareth mit Hilfe einer an den Haaren herbei gezogenen Volkszählungsgeschichte nach Bethlehem verlegt werden, dort lässt man dann den Herodes ein – erstaunlicherweise von keinem Chronisten erwähntes – Massaker an Kleinkindern ausführen (vage vorhergesagt in Jeremia 31). Jesus selbst schickt später seine Jünger los um einen Esel zu besorgen, damit er wie von Sacharja (Kapitel 9) geweissagt auf dem Tier in die Stadt reiten konnte.

Die Erfüllung der Jesus-Prophezeiungen ist also nicht beobachtbar, sondern bleibt bloße Behauptung durch die Autoren des Neuen Testaments. Ähnlich glaubwürdig wäre z.B. wenn im ersten Band der Harry Potter-Geschichten „Prophezeiungen“ gemacht werden, die dann im zweiten Band „erfüllt“ würden. Auch hier wird kaum jemand an das reale Eingreifen eines Gottes denken.

Die „historischen“ Prophezeiungen

Werner Gitt beschreibt dazu eine Reihe biblischer Prophezeiungen, die, wie er schreibt „historisch belegbar sind“. Los geht’s:

Von einigen mächtigen Völkern (z. B. Hethiter, Amoriter, Kanaaniter) der damaligen Zeit wird vorausgesagt, dass sie untergehen werden (2. Mose 23,23➝5. Mose 7,1).

Der Bibeltext erwähnt sogar noch einige weitere „mächtige“ Völker: Perisiter, Hiwiter und Jebusiter (und ruft, nebenbei gesagt, zum Völkermord an ihnen auf). Und, schon mal von den ach so mächtigen Jebusitern gehört? Nein? Wikipedia schreibt „Die Wissenschaft weiß weder durch archäologische noch durch außerbiblische Zeugnisse Näheres über dieses Volk.“ Ähnlich bei den Hiwitern: Hier bleibt die Frage eines Diskutanten „Gibt es historische Belege außerhalb der Bibel für die Existenz dieses Volkes?“ seit neun Jahren unbeantwortet. Im besten Fall handelt es sich um Dörfler oder Nachbarstämme der Israeliten, im schlechtesten Fall um bloße Erfindungen zum Auspolstern des eigenen Heldenmythos. Diesen für ihn eher peinlichen Teil des Bibelverses lässt Herr Gitt einfach weg.

Für die Existenz der Hethiter, Amoriter und Kanaaniter gibt es allerdings Belege: Die Amoriter waren ein semitischer Stamm am Euphrat des dritten und zweiten Jahrtausends. Das hethitische Königreich in Zentralanatolien ist im 12. Jahrhundert v.d.Z. untergegangen, danach hielten sich einige Kleinkönigreiche noch für einige Generationen, bevor sie von den Assyrern erobert wurden. Auch die kanaanitischen Stadtstaaten im Palästina des 13. Jahrhundert wurden im Laufe der Zeit nach und nach von Nachbarn erobert, ihre Bewohner gingen in den Nachbarvölkern auf.

Kleinere Staaten sind also im Laufe der Jahrhunderte erobert worden oder untergegangen, die betreffenden Stämme sind mit anderen verschmolzen. Was soll daran außergewöhnlich sein? Und – vielleicht wichtiger – woher wollen wir wissen, dass die Vohersagungen tatsächlich vor dem „Untergang“ der betreffenden „mächtigen Völker“ gemacht wurden? Die entsprechenden Bücher Mose haben ihre endgültige Form schließlich erst deutlich später, wahrscheinlich während des 6./5. Jahrhunderts v.d.Z., bekommen. Die Bibel selbst beschreibt, wie eine Schriftrolle im Tempel nachträglich „gefunden“, als Wort Gottes „erkannt“ und als 5. Buch Mose (Deuteronomium) zu den bereits vorhandenen vier Gesetzbüchern gelegt wurde. Ein eindeutiges Werk Gottes? Naja. Ist es nicht zumindest möglich, dass die Priester der Israeliten, trotz ihres angeblich allmächtigen Gottes entführt und unterdrückt von den Babyloniern, hier ihre eigene Heldensaga etwas ausschmücken wollten?

Von anderen Stämmen haben wir wie beschrieben außerhalb der Prophezeiung selbst nie etwas gehört, können also auch nichts zu ihrer Gültigkeit sagen. Den Satz „Und Gott sprach damals: Die Dhsdakjasrkjsdfkjsfd werden vernichtet werden und ihr werdet nie wieder von ihnen hören!“ wird ja wohl auch kaum jemand als gültige Prophezeiung durchgehen lassen.

Von einer Mythengestalt aus dem kaananitischen Pantheon wissen wir allerdings ganz sicher, dass sie es bis in die Gegenwart geschafft hat: Der stets missgelaunte kanaanitische Vulkan- und Wettergott Jahwe wird immer noch verehrt – wenn auch in veränderter Gestalt.

Und von anderen Völkern heisst es ebenso klar, dass sie bis zum Ende der Tage existieren werden: Israel (2. Chronik 9,8; Jes. 45,17), Ägypten (Jesaja 19,21–25)

Was soll man dazu sagen? Ob diese Voraussage zutrifft oder nicht, werden wir erst dann wissen, wenn das „Ende der Tage“ vorbei ist. Eine mögliche Erfüllung bleibt daher unbeobachtbar, die Behauptung kann nicht als erfüllte Prophezeiung gewertet werden.

Die Aufeinanderfolge der Weltreiche der Babylonier, Perser, Alexanders des Grossen und der Römer werden im Voraus in ihrer Art und ihrem Ende in Daniel 2,30–49 beschrieben. Die Prophetie geschah zu einer Zeit, als das babylonische Reich Nebukadnezars den Höhepunkt seiner Macht erreicht hatte.

Die Bibel beschreibt hier also präzise und im Voraus das Aufeinanderfolgen und den anschließenden Untergang von vier genau bezeichneten Weltreichen. Beeindruckend, oder? Das Problem ist nur: Das steht da nicht. Stattdessen wird eine Szene geschildert, in der der selbsternannte Prophet Daniel dem babylonischen König einen Traum deutet: Der König träumt von einem Standbild aus allerlei Materialien, das von einem Stein getroffen umfällt und auseinander bricht. Daniel deutet dies als das Aufeinanderfolgen vierer Reiche: Das erste sei aus Gold, das zweite aus Silber, das dritte aus Eisen und das vierte aus Ton. Die Prophezeiung erfüllt ihren Zweck, der König ist beeindruckt. Wir aber nicht, denn der Text gibt die Identifizierung dieser behaupteten silbernen, eisernen und tönernen Reiche mit Alexanders Feldzügen oder dem Römerreich in keiner Weise her.

Handelt Gitt hier noch in gutem Glauben oder lügt er bewusst? Es bleibt unklar.

Übrigens steht dort auch, dass noch vor dem Untergang des vierten Reiches, also laut Gitt des römischen, das ewige Reich Gottes auf der Erde errichtet werden wird: „Aber zur Zeit solcher Königreiche wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird“. Dieses Gottesreich auf Erden muss ich bislang irgendwie übersehen haben. Gitt schreibt in seinem Artikel übrigens, „dass nie eine biblische Weissagung durch historische oder wissenschaftliche Tatsachen widerlegt worden ist.“ Ignoranz oder eine weitere Lüge?

Die in Hesekiel 26,3–21 vorausgesagten sechs Gerichte haben sich über Jahrhunderte hinweg präzise erfüllt.

Werner Gitt bezieht sich hier auf die altbekannte Prophezeiung zum Untergang von Tyros im heutigen Libanon: „Siehe, ich will über Tyrus kommen lassen Nebukadnezar, den König zu Babel … Er wird mit Sturmböcken deine Mauern zerstoßen und deine Türme mit seinen Werkzeugen umreißen.“ Und weiter: „Ich will einen kahlen Felsen aus dir machen; du sollst ein Ort werden, wo man die Fischernetze ausspannt, und du sollst nicht wieder aufgebaut werden.”

Im von mir zitierten Teil (Gitt überspringt ihn großmütig) findet sich die exakte Vorhersage, wer denn die Stadt zerstören werde, nämlich „Nebukadnezar, König von Babel“. Nun hat dieser Nebukadnezar Tyros zwar belagert, aber nicht zerstört, und schon gar nicht zu einem „kahlen Felsen“ gemacht. Stattdessen haben sich die Bewohner nach einer langen Belagerung im Jahr 568 v.d.Z. ergeben und dann die babylonische Herrschaft akzeptiert.  Mal schauen, was Google Maps dazu sagt, wenn man „Tyros, Libanon“ eingibt …

Clipboard01Hm, nach „kahlen Felsen“ und „nicht wieder aufgebaut“ sieht das nicht aus. Wikipedia spricht von aktuell über 100.000 Einwohnern. Auch die Behauptung, dass Tyros auf die beschriebene Art und Weise untergehen und nie wieder aufgebaut würde, ist also offensichtlich unzutreffend. Gitts Behauptung, dass „nie eine biblische Weissagung durch historische oder wissenschaftliche Tatsachen widerlegt worden“ sei, erscheint immer absurder.

Fazit: Null zutreffende Prophezeiungen, null Beweise für den Bibel-Gott

Werner Gitt gibt in seinem Artikel 14 Beispiele für „eingetroffene Prophezeiungen“, die er für besonders überzeugend hält. Keine einzige hält einer näheren Betrachtung stand. Die Wahrscheinlichkeit, dass zu dieser „Leistung“ das Eingreifen eines Gottes notwendig ist, dürfte bei null liegen. Gitts prophetisch-mathematischer Gottesbeweis für die Korrektheit des Christentum ist gescheitert.

Ausschnitt aus MGEN-Podcast Folge 2017.01:

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Christentum, Gottesbeweise, Kreationismus, Religion, Spaß mit der Bibel abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

259 Antworten zu Tausende erfüllte Prophezeiungen in der Bibel: Der Beweis der Korrektheit des Christentums von Werner Gitt

  1. kereng schreibt:

    Mein Paradebeispiel für nicht erfüllte Prophezeiungen ist Matthäus 16:28
    „Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken. Wahrlich ich sage euch: Es stehen etliche hier, die nicht schmecken werden den Tod, bis daß sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem Reich.“

    Gefällt 3 Personen

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Um diese Prophezeiung zu retten haben die Christen in ihrem üblichen Antisemitismus den „ewigen Juden“ erfunden.Dieser böse Mann hat Jesus ausgelacht, darum hat der ihn zum ewigen Wandern verflucht, und der ist hier auch gemeint. Ist doch klar, oder?

      Gefällt mir

    • Ilver Wahrheitskämpfer schreibt:

      Paradebeispiel? Entschuldigung, dass ich gelacht habe. (Jesus sagte ihr irret euch, da ihr die Schrift nicht kennt, es ist leider auch über Sie geschrieben). Wieso haben Sie den nächsten Vers nicht erwähnt Mat. 17, 1 ? Da ist nämlich die Antwort. Ja so wird Jesus kommen, und diese Jünger haben es gesehen, noch bevor Sie gestorben sind. Ist es wirklich schwer zu verstehen?
      „Ich glaube nicht an die Mathematik. Ich glaube an Gott – aber ich vertraue der Mathematik“.
      Albert Einstein

      Gefällt mir

  2. phoen23 schreibt:

    Besonders krass finde ich ja, daß Gitt Professor war an einer „Physikalisch-Technischen Bundesanstalt“ war, und dann kommt er mit so einer Michmädchenrechnung daher. Nach der Argumentation, also p(kein Gott beteiligt)= 0.5^3268 = 1.7* 10e-984 bedeutet im Umkehrschluß, daß für p(Gott beteiligt) – und zwar genau an genau mindestens _einem_ Ereignis der 3286 fast 1 ist. Gott hat also zB aus 3285 Prophezeiungen die Finger raus gelassen, bei einem aber nicht. Und das gilt dann auch als Wahrscheinlichkeit für einen Gott?
    Die Annahme p=0,5 ist genauso Blödsinn. Falls man nämlich nur auf die Wahrscheinlichkeit von p(Gott existiert)= 0.5 kommen will, so muß Gott bei jedem Ereignis mit ca p=0.999788 beteiligt sein.
    Und genau genommen ist das auch totaler Blödsinn.

    Gefällt 3 Personen

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Dazu kommt, dass Gitt hier versteckt die Annahme „Die Existenz des Gottes Jahwe ist möglich“ einbringt. Schon allein diese Annahme würde ich bestreiten, da sich Jahwes konstituierende Eigenschaften („allmächtiger und allgütiger Schöpfer des Universums“) logisch widersprechen.

      Gefällt 1 Person

    • Till schreibt:

      Das gefällt mir – Gitt mit seinen eigenen Waffen zu schlagen! Seine pseudo-objektiven Argumente der Stochastik noch nichtmals selbst weiterzudenken, ist schon sehr doof, hahaaa!

      Gefällt 1 Person

    • Frank schreibt:

      Also jetzt mal unabhängig von Glaube oder nicht. wenn ein Buch tatsächlich über 3000 reale Prophezeiungen macht ( Prophezeiungen nach ihrer definition), dann muss man ja schon davon ausgehen, das diese Menschen über irgendein mittel verfügen um die Zukunft zu bestimmen. Also ganz neutral, das kann ein Gott sein oder ein Supercomputer oder was auch immer. Aber sie müssen ja wohl zugeben das wenn von 3000 Prophezeiungen 3000 zutreffen das es faktisch unmöglich ist das es sich um Zufall handelt, oder? Und beantworten sie bitte erst einmal diese Frage bevor sie sagen das die 3000 Prophezeiungen nicht stimmen, darüber können wir später diskutieren.

      Gefällt mir

      • Karl-Heinz Büchner schreibt:

        Dann jetzt aber mal Butter bei die Fische. Ich hätte jetzt gerne eine Liste mit 10% dieser „3000 realen Prophezeiungen“ die objektiv überprüfbar nach dem Verfassen dieses „Bibel“ genannten Märchenbuchs eingetroffen sind. 300 unleugbare Beispiele mit Zitatangabe, damit man weiß, wo sie zu finden sind, die aber auch die Kriterien der „Prophezeiung erfüllen. Also nicht nur davon reden, dass sie angeblich existieren, sondern vorweisen. Ich kenne nicht eine einzige biblische „Prophezeiung“, die diese Anforderungen erfüllt.

        Gefällt 1 Person

        • Frank schreibt:

          Das war eine rein Hypothetische Frage, ich wollte wissen ob sie dann zugeben würden das es sich dann um jemanden Handeln muss der die Zukunft tatsächlich genau vorhersagen kann. Ich habe ja noch geschrieben, konkret können wir dann danach darüber Diskutieren.

          Gefällt mir

          • Karl-Heinz Büchner schreibt:

            Das ist albern. Natürlich wäre die Wahrscheinlichkeit, dass das Eintreffen von allen 3000 von 3000 gemachten Vorhersagen nahe Null. Allerdings sind die Behauptungen Gitts über die 3268 eingetroffenen Prophezeiungen eben genau das, nämlich Behauptungen. Die Beweise für seine Behauptungen bleibt er schuldig bzw. er fälscht sie sogar.

            Gefällt 1 Person

            • Frank schreibt:

              Ok sehr gut, ich wollte ja nur wissen ob sie das dann akzeptieren, jetzt können wir konkret darüber reden. Ich kenne, nach Standart der Seite, keine. Ich hab aber auch noch nicht danach gesucht.

              Gefällt mir

    • Frank schreibt:

      auf was Würden sie denn den Wert ansetzten? ich denke das es bei echten Prophezeiung (Definition dieser Seite) ein sehr niedriger Wert ist, das war ja auch die Meinung der Kommentatoren in dem Podcast. Wenn gott nur bei einem Beispiel beteiligt wäre dann wäre die Wahrscheinlichkeit für ein eingreifen Gottes bei 0,5^3267 also praktisch bei Null.
      Ich habe keine Ahnung wie sie auf 0,999788 kommen, da Fehlen bedeutend viele 9er!

      Ich sag es mal anderst wenn jemand 3268 konkrete Prophezeiungen trifft (z.b. so offt hintereinander die Lottozahlen vorhersagt) dann ist die Wahrscheinlichkeit annähernd null das es sich um Zufall handelt, und genau das errechnet Werner Gitt hier. Die Rechnung ergibt als sehr wohl Sinn, und die p=0,5 sind eher pessimistisch man könnte auch gut vertretbar p=0,99 setzen, es ändert nur nicht viel weil die Wahrscheinlichkeit das es sich um Zufall handelt sowieso gegen 0 geht. Also ob das dann jetzt eine Wahrscheinlichkeit mit 5 Milliarden Nullen nach dem Komma oder 5 Trilliarden Nullen nach dem Komma ist spielt keine Rolle mehr.(die angaben der Nachkommastellen sind nicht exakt gemeint, keine Ahnung wie viele es sind, aufjedenfall eine hohe Größenordnung)

      Gefällt mir

      • Frank schreibt:

        Ah das habe ich Vergessen zu sagen, die Rechnung ergibt Sinn, worüber man argumentieren kann ist ob es sich tatsächlich um 3268 Prophezeiungen (nach definition der Seite) handelt und ob sie nachweisbar eingetreten sind

        Gefällt mir

      • phoen23 schreibt:

        Das kommt ja immer auf die Art der Prophezeiung an. Aber man kann Ereignisse wie
        „An dieser Kreuzung wird ein Unfall stattfinden“ nicht einfach so in eine Wahrscheinlichkeit pressen. Das ist genauso, als würde man Ereignisse wie
        „Der nächste Wurf dieses Würfels wird eine 6 sein“ und
        „Der nächste Wurf dieses Würfels wird keine 6 sein“
        jeweils als gleichverteilt ansehen. Und das ist mit Sicherheit falsch. Oder würden Sie sagen, p wäre jeweils 0,5?
        Daher sind diese Art von Berechnungen einfach nur Unfug, nichts weiter.

        Der Wert 0,999788 ergäbe sich aus der umgekehrten Berechnung, da fehlen keine 9er. Aber wie gesagt, diese Berechnung wäre im Rahmen des Vorgegebenen genauso gültig, ist aber auch Quatsch.

        Gefällt mir

        • Frank schreibt:

          Ja darum habe ich ja auch geschrieben nach Definition der Seite, also eine konkrete Prophezeiung. und das eine Konkrete Prophezeiung eintritt ist eher unwahrscheinlicher als 50%. Also wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das an einer bestimmten Kreuzung ein Unfall passiert kann man sicher berechnen, Also gerade für Risikoanalysen verwendet man doch Wahrscheinlichkeitsrechnung. ja natürlich aber das ist keine konkrete Prophezeiung. bei einer konkreten Prophezeiung ist die Chance das sie Zufällig eintrifft höher als 50% sonst würde es hier doch auch nicht als konkrete Prophezeiung gelten. oder denken sie ein Münzwurf würde hier als Prophezeiung gelten? Darum meine aussage, 50% ist ein Niedrig Angesetzter Wert.

          Also die Umgekehrte Rechnung ist 1-0,5^3268. Und das ergibt ganz sicher nicht 0,999788. das ergibt 0, ein paar tausend 9er

          Gefällt mir

          • phoen23 schreibt:

            Bleiben wir zunächst beim Würfel. Ich mache die Prophezeiung:
            (a) Es wird keine 6 fallen. Oder
            (b) Es wird eine 6 fallen.
            p(a) ist dann = 5/6, p(b) = 1/6 = 1-p(a). Soweit klar, oder?
            Nun hab ich in der Bibel aber sog. Prophezeiungen, deren Ereignisraum alles andere als klar umrissen ist. Falls meinetwegen eine Stadt vom Tsunami zerstört wird (a), ist p(a) ja nicht automatisch 1/2, sondern p hängt davon ab, wo die Stadt ist, wie oft Erdbeben vorkommen, vom betrachteten Zeitraum, etc. Falls die Stadt da schon x Jahre steht, dann kann man davon ausgehen, daß ein Tsunami verhältnismäßig unwahrscheinlich ist, und falls es Berchtesgaden ist, annähernd Null. Derlei sich als wahr herausgestellte Prophezeiungen sind im Grunde viel beweiskräftiger als 3268 wahllos herausgegriffene Aussagen.
            Es gibt zB folgenden „Zaubertrick“: Fertigen Sie 5 Zettel an, auf die Sie jeweils schreiben „Ich hab gewußt, daß du x sagen wirst“ (x ist hier 1..5). Kleben Sie dann die Zettel an verschiedene, verdeckte Stellen in Ihrem Wohnzimmer (oder so) und merken Sie sich die Positionen, und sagen Sie Ihrem Besucher „Nenn eine Zahl zwischen 1 und 5“, und dann sagen Sie ihm die Position, wo er den korrespondierenden Zettel findet.

            Nein, die Zahl p=0.999788 beschreibt die Wahrscheinlichkeit für jedes einzelne Ereignis der 3268, an dem Gott beteiligt sein muß, um überhaupt auf die Wahrscheinlichkeit 1/2 zu kommen, daß er existiert.

            Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Können sie bitte auf das antworten was ich geschrieben habe? aber ich sage es nochmal, und bitte gehen sie nedlich mal auf das was ich schreibe ein. Also, sie haben recht man kann nicht genau sagen wie hoch die wahrscheinlichkeit für irgend ein zeug ist aber , für eine konkrete Prophezeiung ist die wahrscheinlichkeit das sie zufällig eintritt sicher höher als 50%, daher ist der errechnet wert von Gitt eher zu niedrig als zu hoch, aber es ändert nichts an alle dem. Also nochmal ganz langsam, habe ich 3000 konkrete Prophezeiungen(z.b. sage ich 3000 mal infolge die Lotto zahlen vorraus) dann ist die Chance gleich 0 das ich nicht in die Zukunft blicken kann!

              Nein tut es nicht, wie ich oben geschrieben habe. Verstehen sie Wahrscheinlichkeitsrechung? wenn ja erklähren sie doch bitte ihr ergebniss also mit einer Formel.

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              0,5 = x ^ 3268 ==> x= 0.999788

              Im übrigen ist das alles müßig. Es gibt nur einen Gott, und zwar den Godfather Of Soul JJJJAAAAAAAAMMMMMEEEEEEESSS BROWN
              und seine Propheten heißen Sly Stone, George Clinton und Bootsy Collins.

              Noch Fragen, Kienzle?

              Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Es gibt noch einen: Karel Gott! Aber der zählt nicht…

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Ok jetzt verstehe ich was sie da berechnen wollen. somit stimmt diese rechnung. was ich nicht verstehe ist was sie daran stört, oder was ihenen an dem Wert nicht gefällt. also wie gesagt p=0,5 ist noch viel zu niedrig angesetzt. Und es geht hier ja nur um die Rechnung sprich man setzt erstmal vorraus das die Zahlen alle richtig sind, und dann kommt man auf ein Ergebnis das Gott mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit beteiligt sein muss. Und diese Rechnung ergibt schon Sinn, die Frage ist doch ob die Prophezeiungen tatsächlich solche sind, wenn das bestätigt ist könnte man davon ausgehen das ein Gott beteiligt sein muss, daran ist nichts auszusetzen.

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              Ich mußte selbst noch mal rekapitulieren, was eigentlich Sache ist.
              Also wir haben:
              3268 Voraussagen, die alle (!) eingetroffen sein sollen.
              Gitt setzt außerdem voraus, daß jedes dieser Ereignisse entweder ohne oder mit Gottesbeteiligung stattgefunden haben, und das mit der Wahrscheinlichkeit von 0.5 zu 0.5.
              Er setzt ja voraus, daß Gottesbeteiligung überhaupt notwendig ist. Und aus einer Rechnung, in die ich meinetwegen x=1 vorher reingesteckt habe, ist es keine Kunst, am Ende auch wieder x=1 herauszubekommen. Und seine Rechnung bezieht sich ja auch darauf, daß es mindestens 1 von 3268 Voraussagen gibt, die nur mit Gottesbeteiligung wahr werden konnte – und das reicht ihm als Beweis. Die anderen 3267 sind dann auch ohne gut genug.
              Und genau diese Rechnung kann man auch andersherum durchführen, und dann komme ich darauf, daß Gott mit p=0.5 existiert, falls Gott an jeder dieser Voraussagenerfüllung mit p=0.999788 beteiligt ist.
              Und spätestens dann müssen selbst Sie merken, daß das Ganze reiner Unsinn ist.
              Um das Ganze zu entkräften, reicht es auch, an die Wurzel zu gehen, und ein paar der Voraussagen auseinanderzunehmen, und genau das haben die Blogverantwortlichen getan, oder nicht?

              Gefällt mir

            • frank schreibt:

              Ja sie haben Recht mit ihrer Zahl, danke ich verstehe jetzt was sie meinen, aber das Problem kann ich nicht erkennen. dass bedeutet ja nur dass die Wahrscheinlichkeit das Gott an einem Ereignis beteiligt war sehr hoch ist unter der Voraussetzung das von 3268 Prophezeiungen 3268 eingetroffen sind. Natürlich ist dann die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Wenn ich jetzt die letzten 3268 mal die Lotto zahlen richtig vorhergesagt habe, würden sie ja auch sagen dass die Wahrscheinlichkeit gering ist dass einmal davon ein Zufall war oder?

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              Ja sie haben Recht mit ihrer Zahl, danke ich verstehe jetzt was sie meinen, aber das Problem kann ich nicht erkennen. dass bedeutet ja nur dass die Wahrscheinlichkeit das Gott an einem Ereignis beteiligt war sehr hoch ist unter der Voraussetzung das von 3268 Prophezeiungen 3268 eingetroffen sind.

              an mindestens einem korrekt vorhergesagten Ereignis. Aber nur, falls ich die Voraussetzung „Gott sei überhaupt an irgendeinem Ereignis schuld“ mit einbeziehe.
              Wie gesagt, so eine Voraussetzung wieder herauszubekommen, ist kein gültiger Beweis.
              1=1 beweist ja auch überhaupt nichts.

              Natürlich ist dann die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Wenn ich jetzt die letzten 3268 mal die Lotto zahlen richtig vorhergesagt habe, würden sie ja auch sagen dass die Wahrscheinlichkeit gering ist dass einmal davon ein Zufall war oder?

              Sagen wir mal „Gott sagt die Lottozahlen korrekt voraus“ sei eine Voraussetzung. Dann würde die Gitt aus genau einer korrekten Voraussage von 3268 daraus schließen, daß Gott Gott ist. Und was ist mit den 3267 Fehlversuchen?
              Wenn ich 3268 mal Lotto spiele und einmal 6 Richtige hätte, würden Sie ja nicht sagen, ich sei Gott. Aber Gitt macht das ja so.
              Wäre die Beteiligung Gottes an einer korrekten Voraussage ein Münzwurf = „Kopf“, so würde er nur das Ereignis, daß 3268 Zahl fällt, als Wert dafür nehmen, daß Gott keine Beteiligung vorgenommen hat. Aber jede Wertereihe, die mindestens einmal Kopf enthält, wäre dann letztendlich ein Beweis. Und das finden Sie nicht komisch?

              Gefällt mir

            • frank schreibt:

              Ah jetzt verstehe ich was sie meinen, da haben sie aber einen Denkfehler. auf ihren errechneten Wert von 0,9997 oder so kommen sie nur wenn alle Ereignisse eintreffen. D.h. auf die Lottozahlen bezogen. sage ich ihnen 3268 mal die Lotto zahlen und es trifft nur 1 mal zu dann ist der wert nicht 0.9997 sondern niedriger. ihr Ergebnis von 0,9997 für ein eingreifen Gottes gilt nur unter der Voraussetzung das alle anderen Vorhersagen auch eingetroffen sind. wenn sie ausrechnen wollen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das Gott beteiligt ist unter der Voraussetzung das eine Prognose richtig war und alle anderen falsch brauchen sie eine andere Formel. Die von Gitt verwendete Formel gilt nur mit der Annahme dass von 3268 Prophezeiungen 3268 eingetroffen sind.

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              Ah jetzt verstehe ich was sie meinen, da haben sie aber einen Denkfehler. auf ihren errechneten Wert von 0,9997 oder so kommen sie nur wenn alle Ereignisse eintreffen.

              Ja! Und genau das tut doch Gitt!! Und das tu ich hier zum Spaß auch. Das ist alles.

              Lassen Sie das mal mit den Lottozahlen. Das verkompliziert die Analogien nur. Nehmen Sie den Münzwurf.

              Gefällt mir

            • frank schreibt:

              Nein Gitt sagt nur wenn alle Prophezeiungen eintreffen ist die Chance für ein eingreifen Gottes sehr hoch. Ok auf den Münzwurf bezogen bedeutet das, die annahme gilt nur wenn ich alle korrekt vorhersage. sage ich nur einen davon falsch voraus gilt die Formel von Gitt nicht mehr. Also wenn die Voraussetzung erfüllt ist, also dass alle Prophezeiungen eintreffen, ergibt die Formel sinn. Die Frage ist eher ob alle eingetroffen sind, und das hat diese Seite hier ja widerlegt, also gilt die Formel nicht.

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              Nein Gitt sagt nur wenn alle Prophezeiungen eintreffen ist die Chance für ein eingreifen Gottes sehr hoch.

              Nee, eben nicht. Ich hab’s extra noch mal recherchiert: Er behauptet, alle Voraussagen, mehr als 3000, seien korrekt vorausgesagt worden.
              Quelle:
              https://wernergitt.de/beitraege/deutsch/wissenschaftlich/item/20036-der-prophetisch-mathematische-gottesbeweis

              aus dem pdf:“Über 3000 Aussagen haben sich ge-
              nau so zugetragen, wie sie oft mehrere
              Jahrhunderte zuvor angekündigt wor-
              den waren. Es ist keine einzige Prophe-
              tie bekannt, die sich anders erfüllt hat,
              als sie vorausgesagt war.[..] Aus der Menge erfüllter Prophetien,
              die historisch belegbar sind, greifen wir
              hier vier heraus:[..]“

              Ok auf den Münzwurf bezogen bedeutet das, die annahme gilt nur wenn ich alle korrekt vorhersage. sage ich nur einen davon falsch voraus gilt die Formel von Gitt nicht mehr. Also wenn die Voraussetzung erfüllt ist, also dass alle Prophezeiungen eintreffen, ergibt die Formel sinn. Die Frage ist eher ob alle eingetroffen sind, und das hat diese Seite hier ja widerlegt, also gilt die Formel nicht.

              Also, das ist jetzt echt mal konfus. Die Wahrscheinlichkeitsberechnungsformel _gilt_ immer, nur die Interpretation ist Quark.

              Gefällt mir

            • frank schreibt:

              Ja er sagt das alle eingetreten sind, und das ist der Unsinn daran. Fals diese behauptung stimmen würde(was nicht der Fall ist) wäre die Berechnung schon sinnvoll. Nein Die Rechnung ist ja 0,5^3268=irgendwas, dass gilt nur wenn alle Prophezeiungen eingetreten sind. es ist ja die Wahrscheinlichkeit für das eintreffen einer Prophezeiung ohne gottes hilfe hoch die anzahl der eingetroffenen Prophezeiungen. ändert sich die Anzahl der eingetroffenen Prophezeiungen gilt die Formel ja nicht mehr.

              Gefällt mir

  3. itna schreibt:

    Igitt, dieser Gitt.

    Fürchterlicher Mensch, meiner Meinung nach stark behandlungsbürftig.

    Gefällt mir

  4. Skydaddy schreibt:

    Sehr guter Artikel, danke!

    Man könnte noch ergänzen, dass Gitt sich ja selektiv nur die Prophezeiungen herauspickt, die er für erfüllt hält. Eine sachgerechte Betrachtung müsste aber ALLE Prophezeiungen betrachten und dann schauen, ob die „Treffer“ über das statistisch zu erwartende Maß hinausgehen.

    Ich kann auch prophezeien „Ich werfe mit einer Münze immer „Kopf!“ Wenn ich zehntausendmal werfe und 3268 mal kommt Kopf heraus, wäre meine Prohezeiung dadurch trotzdem nicht belegt. 3268 von 3268 erfüllten Prophezeiungen wären statistisch interessant, 3268 von Abertausenden nicht. Selbst wenn Gitts Prophezeiungen also unanfechtbar wären, sind sie doch nicht aussagekräftig, und sein ganze Ansatz zeigt schon, dass er entweder unqualifiziert für eine solche Argumentation ist, oder absichtlich die Leute täuscht.

    Gefällt 1 Person

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Gitt schreibt, dass sich noch keine einzige Bibel-Prophezeiung als unzutreffend erwiesen hätte. An diesem Punkt hat er m.E. die Grenze von Naivität zu Täuschungsabsicht überschritten.

      Oh, und: Danke dir!

      Gefällt mir

      • Holger Gronwaldt schreibt:

        Und er lässt sich natürlich leicht dadurch widerlegen, dass man ihn auf einige von vielen Prophezeiungen hinweist, die NICHT eingetreten sind, z. B. die Voraussage, dass die Schlange aus dem 2. Schöpfungsbericht Staub fressen würde (1. Mose 3,14).

        Oder Jahwes Ankündigung an Abraham, dass er dessen Volk Israel so zahlfreich machen werde wie die Sterne am Himmel oder auch den Sand am Meer. Mal nachrechnen, es kommen ungeheuer große Zahlen heraus. Es wird nie so viele Menschen geben und schon gar nicht Israelis.

        Gefällt mir

        • Frank schreibt:

          Naja das können sie nicht einfach so Behaupten sagen wir mal es gibt 10^22 Sterne (ist bestimmt die größere der beiden Zahlen) dann wissen wir schonmal nicht wie viele Menschen es irgendwann geben kann. Also dazu müsste man wissen wie viele Planeten man besiedeln kann und wie viele Menschen maximal auf einem Planeten leben können. sagen wir mal auf jedem Planeten können 1.000.000.000 Menschen Leben und 0,1 Prozent jedes Planeten sind Isrealiten, dann brauchen wir nur 10^16 Planeten besiedeln. nehmen wir mal an jeder Stern hat im Schnitt 2 Planeten, dann macht das nur 0,00005 Prozent aller Planeten aus. Denken sie wirklich das man dass als widerlegt ansehen kann?

          Gefällt mir

          • Karl-Heinz Büchner schreibt:

            Lieber Frank,
            die Bibel wusste nicht einmal etwas von Amerika oder Australien und Du bringst 10^16 besiedelte Planeten ins Spiel. Meinst Du nicht, du legst Dich etwas weit aus dem Fenster? Nimm die Bibel als das, was sie ist: ein Märchenbuch der unappetitlichen Sorte, und dann überleg Dir, wie man damit umgehen sollte. Ganz sicher nicht, indem man eingetroffene Prophezeiungen in ihr sucht.

            Gefällt 1 Person

            • Frank schreibt:

              Gut also jetzt mal ehrlich, sie denken doch nicht ernsthaft das man ich mache das Volk Israel so Zahlenreich wie die Sterne am Himmel wörtlich zu nehmen ist, oder?

              Aber unabhängig davon wenn man behauptet etwas ist widerlegt, dann muss man es auch begründen können. und da es noch Israeliten gibt, und theoretisch genügend Planeten, und auch theoretisch Möglichkeiten diese zu erreichen und irgendwann zu besiedeln, kann man nicht behaupten dass die „Prophezeiung“ definitiv nicht eintreten wird. Aber wie gesagt, das ist ungefähr so wörtlich zu nehmen wie wenn ich sage auf dieser Seite gibt es Atheisten wie Sand am Meer.

              Gefällt mir

  5. GAST schreibt:

    Unabhängig von der Qualität der Prophezeiungen, hat es bis jetzt keiner geschafft eine Auflistung der 3268 Prophezeiungen zu liefern.

    Gefällt mir

  6. Pingback: Psiram » Psirama – Der Psiram-Wochenrückblick (KW05, 2017)

  7. xnor schreibt:

    Selbst höchst unwahrscheinliche Ereignisse passieren ununterbrochen und überall auf der Erde. Das Argument scheint zu sein, dass YHWH nur bei wenigen Ereignissen einer noch viel größeren Ereignismenge eingriffen hat.
    Da die Menge von Ereignissen in dieser Ereignismenge praktisch unzählbar ist, geht die Wahrscheinlichkeit, dass YHWH eingegriffen hat, praktisch auch gegen Null.

    Es ist richtig erschreckend, dass ein Professor an einer technischen Anstalt nicht mal die Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung kapiert.

    Gefällt mir

    • Holger Gronwaldt schreibt:

      Für einen Mathematiker geht Gitt sehr großzügig mit Zahlen um. So behauptet er: „Ist es nicht bemerkenswert, dass Moskau und Jerusalem auf demselben Längengrad liegen?“

      Stimmt das? Nein, natürlich nicht:

      Der Längengrad von Moskau ist 37,6173
      Längengrad von Jerusalem: 35.21371

      Merke: Knapp vorbei – oder auch nicht so knapp – ist auch daneben!

      Übrigens, Gitt war gar kein Professor. Er ist lediglich ein Dr.-ing. In der PTB durfte er als Abteilungsleiter die Dienstbezeichnung „Direktor und Professor“ führen. Evtl. macht er sich nach §132 StGB sogar strafbar, wenn er den akademischen Titel Professor unberechtigt führt.

      Gefällt mir

  8. Anonymous schreibt:

    Das Universum ist ein Kosmos und kein Chaos. Es kann weder unendlich, noch ewig sein, da es sich ansonsten im Zustand der maximalen Entropie befinden müsste. Die Evidenz widerlegt diese Option. Wir sind da.
    Das Universum muss einen Anfang haben, und zwar in der physikalischen Singularität.
    Die mathematische Singularität ist nur unserer Phantasie zugänglich, aber Ratio bleibt draußen.
    Ergo, das Universum muss eine intelligente Ursache haben.

    Gefällt mir

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Ergo, das Universum muss eine intelligente Ursache haben.“

      Im Gegensatz zu dieser Meinung, oder? 🙂

      Im Ernst: Intelligenz ist etwas hochkomplexes, doch die gesamte physikalische, chemische und biologischen Evolution zeigt doch, dass es stets eine Einwicklung vom Einfachsten zum Komplexen gibt.

      Warum sollte also am Anfang, also an dem Punkt, der der allereinfachste gewesen sein muss, so etwas komplexes wie Intelligenz stehen? Und wo war der Behälter, der die Fähigkeit, Intelligent zu sein, enthielt? Ein Baby kommt bereits mit diesen Behälter (Gehirn) und damit mit der Voraussetzung für diese Fähigkeit auf die Welt, doch ist es nicht imstande, trigonometrische Gleichungen zu lösen. Die Intelligenz muss also geschult werden. Auch dies folgt den Regeln der Evolution. Erst findet man Einfaches heraus und schult damit die nächste Generation, die nun dieses Wissen erweitert, komplexer gestaltet, außer dogmatisierende Ideologien blockieren das.

      Es ist wie mit der Fähigkeit laufen zu können. Beine allein reichen nicht. Ich brauche das Vorbild, die Möglichkeit, die Laufstrecke und letztlich sogar die Motivation, warum ich laufe. Falls also als Denkmodell am Anfang – also im Zustand des absoluten ontologischen Nichts – die (latente) Fähigkeit zur Intelligenz existiert haben soll, wer hat sie geschult? Wer hat ihr das Rüstzeug gegeben, diese Intelligenz auszuleben, umzusetzen? Wer hat sie motiviert, ein Universum zu schaffen? Und warum genau vor 13,8 Mrd. Jahren und nicht erst heute oder vor 138 Mrd. Jahren?

      Die „intelligente Ursache“ wirft also mehr unlösbare Fragen auf, als die Annahme, das das „Universum“ vor seinem Beginn noch einfacher war, als wir das momentan mit mathematischen Modellen berechnen können. Vermutlich ist dieses „Nichtsnicht“ instabil, sodass eine schier unendlich kleine Veränderung die Kettenreaktion ausgelöst hat, die letztlich über physikalische, chemische und biologische Evolution zu uns – und diesen Fragen – geführt hat.

      Gefällt 2 Personen

    • Frank schreibt:

      Das haben sie sehr gut erkannt, wäre das Universum, wie in der „Wissenschaft“ ja angenommen, Zeitlich und räumlich unendlich, gäbe es faktisch keine Galaxien aufgrund der dann maximalen Entropie, somit ist das zweifelsfrei widerlegt. Und alles was beginnt zu existieren muss einen Anfang vorallem einen Zeitlichen Anfang haben. Und dieser zeitliche Anfang des Raum-Zeit-Kontinuum kann nur durch den ewigen Zeitlosen Gott begründet werden, da nur jemand ewig zeitloses eine Ursache für dieses Ereignis gewesen sein kann.

      Gefällt mir

      • Karl-Heinz Büchner schreibt:

        Wie kommst Du auf die unsinnige Behauptung, die Wissenschaft nähme an, das Universum sei zeitlich und räumlich unendlich?
        Das Universum hat einen Durchmesser von ca. 13.9 Mrd. LJ und ist ebensoviele Jahre alt. Wie weit es sich noch ausdehnt und wie alt es noch wird – wissen wir nicht, denn wir sind ja keine Propheten.

        Gefällt mir

        • Frank schreibt:

          Ok ich habe es nachgelesen da lag ich wohl falsch, die Wissenschaft geht von etwas anderem aus. Allerdings wird der Radius mit >45Mrd Jichtjahren angegeben.
          Naja aber gleichzeitig behaupten sie Bestimmt man könnte Vorhersagen wie lange die Sonne noch existieren wird oder?

          Gefällt mir

          • Karl-Heinz Büchner schreibt:

            Nein, das kann man nicht, allerdings gibt es gute Beobachtungen und Schätzungen, wie lange eine Sonne dieser Sternklasse typischerweise lebt, ehe sie zum roten Riesen wird. Ob sich unsere Sonne daran bis auf die Minute halten wird, weiß keiner.

            Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Wie kommen sie denn darauf das es um bis auf die Minute geht. Keine Angabe ist jemals exakt, darum gibt es einen Toleranz Bereich bzw. jede Zahl gibt mit ihren Signifikanten Stellen ihre Genauigkeit an. Deswegen ist 1 Km auch nicht das gleiche wie 1000 m

              Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Lieber Frank,

              Sie machen es einem (aus welchem Grund eigentlich?) sehr einfach, Ihnen Ihre Ungenauigkeiten vorzuhalten:

              „Deswegen ist 1 Km auch nicht das gleiche wie 1000 m“

              Doch, denn der Urmeter wurde definiert (heute durch eine präzisere Methode) und ein Kilometer ist mathematisch exakt die Multiplikation dieser Zahl mit 1.000. Daher sind per Definition 1.000 m und 1 km völlig identisch.

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Gut anderst gefargt Bernd, ist für sie 1 und 1,000000000000000000 das gleiche? sind beide Zahlen gleich genau?

              Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              Darf ich? Eine 1 ist eine natürliche Zahl, deren Wert ganz exakt definiert ist. Und zwar genau so, wie man es sich intuitiv vorstellt, a la „Geben Sie mir ein Brot, bitte.“ Falls sie mögen, schauen Sie sich die Peano-Axiome der Zahlentheorie an.

              Gefällt mir

            • Anonymous schreibt:

              sie sagen also es spielt keine Rolle ob ich bei einer angabe 1Km schreibe oder 1,0 Km? dann haben sie wirklich keine Ahnung von Wissenschaft. Denn gerade dort sind Signifikante stellen wichtig

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Oh je, es geht hier doch nicht um die Definition von einem Km es geht um Angaben, und das sind Messwerte! somit macht es sehr wohl einen sehr großen unterschied ob ich später 1Km angebe, z.b. auf einem Ortschild, oder ob ich 1000 m draufschreibe. das gilt bei jedem Messwert. Also in der Praxis ist es nunmal so dass es sich nicht um das gleiche handelt. Denn jede Längenangabe ist ja ein Messwert, daher handelt es sich um eine Zahl die ihre Genauigkeit mit den Signifikanten Stellen angibt. Somit gilt bei Messwerten 1000 m = 1,000 Km wenn ich das so nicht angebe bei der Umrechnung habe ich Signifikante stellen verloren, und das ist nunmal die Praxis. genauso wie halt auch eben 1420 m 1,420 Km und nicht 1,42 Km sind. und natürlich gilt 1,420-1,42=0 somit das gleiche rechnerische Ergebnis, aber eben nicht die gleiche Angabe wegen der Genauigkeit, und in der Wissenschaft ist so etwas sehr wichtig

              Gefällt mir

            • frank schreibt:

              @manglaubtesnicht wie kommen sie darauf das Bernd recht hat. nehmen wir doch bitte mal meine Original Aussage:“Keine Angabe ist jemals exakt, darum gibt es einen Toleranz Bereich bzw. jede Zahl gibt mit ihren Signifikanten Stellen ihre Genauigkeit an. Deswegen ist 1 Km auch nicht das gleiche wie 1000 m“ wie kommen sie darauf das ich von der Definition eines Km rede? ist es nicht offensichtlich das ich von Angaben als Messwerten rede? und dort ist es einfach nicht das gleiche ob ich 1 Km schreibe oder 1000 m. Es ist sogar so, wenn ich nicht auf mindestens 1 m genau Messen kann darf ich die Angabe nicht in m angeben, das wäre falsch. oder was genau ist da das Problem?

              Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              „Keine Angabe ist jemals exakt“

              Das ist falsch. Ein Kilometer ist exakt definiert. Sie meinen vielleicht, dass keine MESSUNG jemals exakt sei. Haben Sie aber eben nicht geschrieben.

              Gefällt mir

          • Frank schreibt:

            @ Bernd Kammermeier

            Nein dann verstehen sie Signifikante stellen nicht. 1,000 Km ist das gleiche wie 1000 Meter 1Km ist nicht das gleiche wie 1000 Meter denn 1Km bedeutet alles zwischen 0,5Km und 1,49Km. 1000 m bedeutet alles zwischen 995 m und 1000,49 m. Jede Zahl gibt mit ihren Signifikanten Stellen ihre Genauigkeit an. wenn ich 1Km sage ist es also viel ungenauer als wenn ich sage 1000m.

            Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              genau deswegen sind per Definition auch 1000 m 1,000 Km, wenn sie das nicht so angeben verlieren sie Information.

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              Mich deucht, Erbsenzählerei findet nicht nur auf meinem Diskussionsgrund statt..

              Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „denn 1Km bedeutet alles zwischen 0,5Km und 1,49Km. 1000 m bedeutet alles zwischen 995 m und 1000,49 m. „

              Auf welchem Planeten ist das so?

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Oh Gott! Es geht um Signifikante stellen! so ist auch 1 nicht das gleiche als 1,000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 weil es viel exakter ist. die letzte stelle einer Zahl ist immer die auf die gerundet wurde. gibt es also nur eine Nachkommastelle ist es nicht so exakt wie wenn es 5 Milliarden Nachkommastellen gibt

              Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Wenn Zahlen das Ergebnis einer Rechenoperation sind, dann stimmt das, was Sie geschreiben. Aber nicht, wenn es um definierte Werte geht. 1 km ist ja keine Zahl, sondern eine definierte Strecke. Selbst die „1“ in diesem Beispiel ist strenggenommen keine Zahl als Ergebnis einer Berechnung. Sondern 1 ist 1. Wenn ich einen Kuchen habe, ist dieser genau einmal vorhanden. Wenn ich acht Kuchenstücke unter zehn Personen aufteile, dann kommen Brüche vor, die immer exakter werden, je mehr Stellen hinter dem Komma ich berechne.

              Aber ein Kuchen ist ein Kuchen, 1 km ist 1 km und 1000 m sind völlig identisch mit einem km, weil dies so definiert ist. Der Wortbestandteil „kilo“ heißt nämlich „tausend“ (aus dem altgriechischen von „chilioi“). Wenn ich eine Wegstrecke berechne und komme dabei auf 0,3 km, dann kann das genau sein, es könnte aber auch in Wirklichkeit eine kürzere Strecke sein (z.B. 0,289 km) oder eine größere (z.B. 0,316 km). Die Genauigkeit dieser Angabe kann ich natürlich bis ins Unendliche verfeinern.

              Es gibt in diesem Zusammenhang lustige Berechnungen über den Umfang einer Insel, der immer größer wird, je genauer ich messe. An Schluss wurde dann um jedes Sandkorn am Strand herum gemessen und die eigentlich kleine Insel hatte auf einmal einen mehrere tausend Kilometer großen Umfang. Es gibt also eine Grenze, die noch nützlich ist, wenn ich zum Beispiel eine Fußwanderung um diese Insel plane.

              Doch in all diesen Berechnungen war 1 km immer genau 1.000 m lang, weil diese Strecke technisch definiert ist…

              Gefällt mir

            • frank schreibt:

              Ich habe doch eindeutig geschrieben dass es um Messungen geht, und da ist es nunmal genau so wie ich es sage. Denn bei Messwert ist die Einheit bzw. die Anzahl der Nachkommastellen entscheidend, da sie die Genauigkeit der Messmethode angibt. Nein Bernd sobald es sich um eine Messung handelt ist es nicht das gleiche, da ich jede stelle die ich angebe auch gemessen haben muss. Also 4,0 Km bedeutet ich muss auf 100 Meter genau gemessen haben, 4,000 Km bedeutet ich muss auf einen Meter genau gemessen haben,denn nur auf die letzte stelle darf gerundet werden, die anderen müssen exakt sein. als Beispiel, die Tatsächliche strecke ist 4034 m, dann kann ich angeben 4,0 Km da richtig auf die letzte stelle gerundet wurde. gebe ich 4,000 Km an ist es einfach falsch da auf die letzten beiden stellen gerundet wurde. auf die zweite Nachkommastelle darf aber nicht gerundet werden. lesen sie einfach mal die ersten paar Sätze des Wikipedia Artikels dazu, dann können wir diese Sinnlose Diskussion endlich beenden. https://de.wikipedia.org/wiki/Signifikante_Stellen

              Gefällt mir

          • Frank schreibt:

            Also noch einmal ganz verständlich wovon ich rede. Ich rede von Angaben also Messwerten. Also Beispiel die Angabe auf einem Ortsschild. Ich habe gemessen von Stadt A bis Stadt B sind es 3,7 Km, jetzt schreibe ich auf das Ortsschild in Ort A, es sind 4 Km bis Ort B, dann ist das richtig denn hier runde ich auf einen Km. Würde ich allerdings angeben von Ort A bis Ort B sind es 4000 m wäre das Falsch, da die angabe auf einen m gerundet ist.

            Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Also es gilt einfach, ich darf keine Einheit verwenden die genauer ist als mein Messwert. Messe ich mit einem Meterstab und gebe das Ergebnis in nm an ist das einfach falsch, da ich nicht auf einen nm genau gemessen habe sondern auf wahrscheinlich einen cm

              Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              Bernd hat Recht. Sie kennen den Unterschied zwischen Definition und Messung nicht.

              Gefällt mir

            • Karl-Heinz Büchner schreibt:

              Mal abgesehen davon, dass man besser biblische Exegese studiert haben sollte, wenn man Deine Texte liest, sind 3.7 km nicht gleich 4 km, Allerdings sind 4 km das Gleiche wie 4.0 km oder 4.00000 km. Erst wenn in einer Nachkommastelle eine Ziffer > 0 auftritt, ergeben diese Nachkommastellen einen Wert > 0, der zum Vorkommawert hinzuaddiert werden muss. Das ist Stoff der 5. Klasse Hauptschule.
              PS: Ordne mal Deine Kommentare und versuchs mal mit einfacher Sprache. Dein Satzbau ist unterirdisch.

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              Ich weiß, was Sie vorhaben. Sie bringen erstmal die Repräsentation einer Zahl und die Zahl selbst in einen Topf ein, rühren solange drinherum, bis keiner mehr durchblickt und keinen Bock mehr hat zu antworten, werfen dann Atheisten Unwissenschaftlichkeit vor und wähnen am Ende sich und Ihre Weltanschauung als Sieger.

              Atheisten sind nicht notwendigerweise Wissenschaftler. Um Atheist zu sein, braucht man noch nicht mal lesen oder schreiben zu können, geschweige denn rechnen. Atheismus ist nur die Abwesenheit des Glaubens an eine „göttliche Instanz“. Das ist alles.

              Ich habe noch nicht mal einen Abschluß für irgendwas. Aber wenn ich zB eine Datenbank anlege, in der Werte in einer gewissen Genauigkeit verlangt werden, dann lege ich fest, auf wieviele Stellen genau, und dann wird das interne Format auf zb INT gesetzt für ganze Zahlen, und 0.999788 zB wird als 999788 gespeichert, 1 dagegen als 1000000. So. Würde ich mir die 999788 direkt auf der Festplatte ansehen, so sähe ich nur eine lange Reihe von 0en und 1en. Aber es ist dieselbe Zahl! Nur die Repräsentation ist anders. In Anwendungen sieht man immer nur Repräsentationen von Zahlen, also würde 999788 für den Anwender natürlich als 0.999788 dargestellt oder vielleicht nur als 1.00, weil die Nachkommastellen dann eben doch auf 2 gerundet werden sollen (was in diesem Fall -ich betone es- sicherlich nicht sehr sinnvoll ist).

              Ob die Angabe 4000m auf einem Ortsschild falsch ist, wen juckt das überhaupt? Glauben Sie, da geht jemand hin und mißt es mit einem Zollstock nach? Genau wie „Würstchenbude in 200 m rechts“. In Wirklichkeit sind’s dann 225m, aber selbst zu Fuß wär mir das egal, wenn ich Hunger auf eine Thüringer hätte.

              Gefällt mir

          • frank schreibt:

            @Manglaubtesnicht Wenn sie das so sehen haben sie recht, ich bin davon ausgegangen dass mit Angabe klar ist das es sich um einen Messwert handeln muss. Ich habe ja geschrieben das eine Zahl mit ihren Nachkommastellen die Genauigkeit angibt, daraus geht doch hervor das ich von Messwerten rede. denn welche Angabe ist denn bitte kein Messwert? Bei Angaben handelt es sich nun mal in der Praxis um gemessene Werte, daher ist es wichtig wie ich den Wert Angabe, also welche Einheit, wie viele Nachkommastellen. können sie mir da Zustimmen, denn genau das habe ich in meinem Beispiel gemeint. (warum auch immer das so kontrovers diskutiert wurde)

            Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              Naja, wenn Sie schreiben, dass ein Meter unterschiedlich lang sein kann, dann deutet das einen gravierenden Fehler in Ihrem Weltbild an. Den sollte man erst ausräumen, bevor es komplexer wird. Aber gut, Sie haben es nicht so gemeint.

              Gefällt mir

            • frank schreibt:

              Ich wollte damit doch nicht andeuten das ein Meter unterschiedlich lang sein kann, es geht doch darum das Angaben (wenn es sich dabei um Messwerte handelt) unterschiedlich exakt sind. Also wenn ich sage von Punkt a bis Punkt b ist es ein Km, dann stimmt das auch wenn es eigentlich 700 m sind, weil mein Toleranzbereich das abdeckt, sage ich aber es sind 1000 m wenn es 700 m sind ist das falsch, so habe ich das gemeint.

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              dass ein Meter unterschiedlich lang sein kann

              Ist es nicht nach Einstein so, daß Entfernungen mit Geschwingigkeiten gegen c schrumpfen? Nur kann man sie so schlecht nachmessen, weil der Zollstock mitgeschrumpft ist…

              Gefällt mir

            • frank schreibt:

              @manglaubtesnicht Und nochmal die Frage, warum sollte ich wenn ich von Angaben und Genauigkeit rede, jetzt plötzlich über die Definition des Meters reden? Das hat doch alles Null Bezug zu der eigentlichen Diskussion. Da ging es doch klar um Messungen, es ging darum ob man berechnen kann wie lange die Sonne noch existieren wird. Und ich habe davon geredet das Zahlen ihre Genauigkeit angeben da ist es doch klar das es sich nicht um eine Definition sonder um eine Messung handelt, bei einer Definition brauche ich doch keine Genauigkeit weil dort alles exakt definiert ist. In der Realität muss ich aber wissen wie genau etwas angegeben ist.

              Gefällt mir

    • Karl-Heinz Büchner schreibt:

      Ergo, das Universum muss eine intelligente Ursache haben. >/blockquote>
      Das ist eine Argumentation a la:
      Da heute nicht Dienstag ist, muss Sonntag sein. Dass es mehr als zwei mögliche Ursachen für ein Phänomen und mehr als zwei Antworten auf eine Frage geben kann, ist noch nicht aufgefallen?

      Gefällt mir

  9. gunst01 schreibt:

    Die Bibel wurde später verfasst und geschichtliche Eregnisse eingefügt. Somit kein Wunder, dass innerhalb von Erzählungen diese dann als Prophzeihungen auf- tauchen. Im Grunde ist sie aber eine Wiederholung der Zodiaklegenden, die aus dem Zweistromland stammen. Da Vinci wusste um dieses Geheimnis, enn er unterlegte der Komposition des letzten Abendmahles ja die Strukuren des Zodiaks.

    Gefällt mir

    • Ilver Wahrheitskämpfer schreibt:

      Die Bibel wurde später verfasst… Das glauben Sie wohl selbst nicht.
      Wissen Sie wirklich nicht, dass die Prophetenbücher hunderte von Jahren vor Christus geschrieben wurden?
      „Es gibt wirklich nur eine Stelle in der Welt, wo wir kein Dunkel sehen. Das ist die Person Jesus Christus. In ihm hat sich Gott am deutlichsten vor uns hingestellt“.
      Albert Einstein

      Gefällt mir

      • gunst01 schreibt:

        Für was Einstein alles herhalten muss. Er sollte eigentlich Mehrstein heiißen.

        Gefällt mir

      • Karl-Heinz Büchner schreibt:

        Und eines Tages wird einer kommen und er wird sich „Ilver Wahrheitskämpfer“ nennen. Dem sollt ihr vertrauen und ihm nachfolgen.
        Albert EInstein
        Bist du ein Troll oder ein bedauernswerter Mensch?

        Gefällt mir

      • Bernd Kammermeier schreibt:

        Ich hab auch noch ’n Einstein:

        „Als ich vor meinen Schöpfer trat, bereute ich am tiefsten, dass ich mir die Relativitätstheorie als Teil der jüdischen Weltverschwörung ausgedacht habe. In Wahrheit habe ich heraus gefunden, dass die Erde vor 6.000 Jahren durch Einwirkung des einzigen Gottes entstanden ist. Alle Wissenschaft ist Poo.“
        (durch A. Einstein gechannelt am 04.01.2018)

        Gefällt mir

      • Holger Gronwaldt schreibt:

        Die Bibel ist eine Abschrift von einer Abschrift von einer Abschrift von einer Abschrift … Jedes Mal, wenn ein Bibelmanuskript abgenutzt war, wurde es auf neues Pergament abgeschrieben und anschließend die Vorlage vernichtet. Deshalb wäre es ein Leichtes gewesen – und war es wohl auch – die Abschriften jeweils nachträglich der Faktenlage anzupassen. Da die allerältesten Abschriften von Teilen das AT aus dem 2. Jdht. vor unserer Zeitrechnung stammen, wissen wir absolut nicht, was in den noch älteren gestanden hat. Man darf also getrost alles, über das vorher „berichtet“ wurde, mint einem dicken Fragezeichen versehen.

        Gefällt mir

        • Frank schreibt:

          Also das ist ja wohl unsinnig, fals die Bibel jemals Abgeschrieben wurde, was ich sehr bezweifle, dann nur von Menschen die auch dirket das Wort Gottes empfingen, somit ist es völlig egal ob oder wie oft sie „abgeschrieben“wurde!

          Gefällt mir

          • Karl-Heinz Büchner schreibt:

            Lieber Frank,
            ein für alle Mal: Kein Mensch hat irgendwelche Worte irgendwann von mir empfangen. Das wüßte ich. Die haben alle das geschrieben, was ihnen gerade in den Sinn kam.

            Gefällt mir

          • Bernd Kammermeier schreibt:

            Dass die Bibel abgeschrieben wurde, ist durch z.B. die erhaltenen Abschriften nachweisbar. Es gibt jede Menge Papyri mit Bibelfragmenten, die untereinander unterschiedlich sind. Dann wurde die Bibel auch noch mehrfach übersetzt, wobei sich Fehler eingeschlichen haben. Aber auch jede Menge Kopierfehler sind nachweisbar.

            Der Grund dafür ist einfach nachzuvollziehen: Bis zum 15. Jh. mussten alle Bücher von Hand kopiert werden. Erst, als der Druck mit beweglichen Lettern aufkam, verringerte sich die Fehlerquote beim Kopieren. Alles davor musste alle paar Jahre abgeschrieben werden, weil die Beschreibmaterialien nicht sehr langlebig waren. Auch dies wurde erst durch das Papier verbessert (Pergament war zu allen Zeiten sehr teuer).

            Daher war es gar kein böser Wille, warum die Bibel heute nur noch in einer extrem verfälschten Form vorliegt. Es lag schlicht an der verwendeten Technik und an dem langen Zeitraum bis heute. Außerdem wurden Texte anfangs rein mündlich überliefert, was (siehe Stille Post) weitere Probleme bereitete.

            Unter dem Strich ist die Bibel ein höchst unzuverlässiges Buch – bzw. unzuverlässige Bücher, weil es ja nicht ein Buch, sondern ein Sammelsurium sehr vieler unterschiedlicher Texte ist -, dessen Inhalt heute nicht mehr dem entspricht, was ursprünglich gemeint war. Wenn hier – wie Sie vermuten – ein „Gott“ eingewirkt hätte, dann hat es dieser „Gott“ extrem schlecht gemacht. Er hätte seine Botschaft in kulturellen Hochzentren – z.B. Athen – der intellektuellen Elite offenbaren sollen und nicht nomadisierenden Hirten in der Wüste eines unbedeutenden Landstrichs. Und er hätte den Menschen gleich die Bauanleitung für eine Druckerpresse mitliefern sollen. Dann würde heute das unverfälschte Wort „Gottes“ vorliegen und wir bräuchten uns hier nicht über solche Banalitäten zu unterhalten…

            Gefällt mir

  10. Pingback: Das Christentum stimmt! | Religion und Gesellschaft

  11. manglaubtesnicht schreibt:

    Zu diesem Thema kommentiert Youtube-User Stelian Gion unser Video (https://www.youtube.com/watch?v=I9AiWbDUoaw):

    „was ist mit der Wissenschaft das in unsere Bauweise steckt? ja das ist so Endstanden versuch mal das zu erklären .“

    Und weiter:

    „also nicht das ich falsch verstehe ,ihr behauptet das euere vorfahren von Affen abstammen und die Evolution glaubhafter ist als die Göttliche Einmischung und das Mathematik die aus der Natur ist ist einfach so Endstanden durch ein Big Bang Sorry aber habt euch selber angehört sogar der lachen klingt sehr verdächtig nach gewollt und nicht gelungen Mit freundlichen Grüßen“

    Und dann noch, ungelogen:

    „NICHT WAS IHR DA TREIBT SCHAU MAHL DAS ALLE DIE MITGEMACHT HABEN HIER STIMMT AUCH NICHTS ÜBERHAUPT WAS HIER BEI EUCH ERZÄHLT WIRD EINE GUTE SENDUNG WÄRE WENN JEMAND SICH AUSKENNEN WÜRDE ÜBER DIESE THEMA ABER ETWAS ZUM NACH SCHAUEN“

    Gefällt mir

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „aber habt euch selber angehört “

      Sich selbst anhören ist sicher wichtig, jedoch untauglich, um Fehler des Gesprochenen zu korrigieren, da mit der akustischen Aufnahme des Gesprochenen bereits nachgewiesen ist, dass die Worte den Mund verließen. Möglich ist aber die nachträgliche Kontrolle des Geschriebenen. Erst nach erfolgter Verbesserung sollte dann die geneigte Öffentlichkeit in den Genuss der eigenen Gedanken kommen.

      Schade, dass dieser User diese praktische Methode nicht zu kennen scheint…

      Gefällt 1 Person

  12. Pingback: Die Bargeldverbot-Prophezeiung der Bibel | Man Glaubt Es Nicht!

  13. Stefan Wehmeier schreibt:

    Gottesbeweis

    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    Albert Einstein

    Als die Naturwissenschaft trotz des Widerstandes der „hohen Geistlichkeit“ herausfand, dass das Universum sehr viel größer ist als zuvor angenommen, musste der „liebe Gott“ entsprechend mitwachsen. Die Genesis konnte man nicht mehr umschreiben, ohne sich unglaubwürdig zu machen, also wurde in der Disziplin Volksverdummung noch mal kräftig nachgelegt.

    „Was man messen kann, das existiert auch.“

    Max Planck

    Die Volksverdummung lässt sich daran messen, wie lange die Befreiung der Marktwirtschaft (Paradies) vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Erbsünde) hinausgezögert werden kann, obwohl die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft) „ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht“ (Zitat: Silvio Gesell):

    https://www.deweles.de/mut.html?file=files/_theme/pdf/soziale_marktwirtschaft.pdf

    Dass Zinsen nicht auf „Apfelbäumchen“ wachsen, sondern durch die Mehrarbeit anderer, begreift jedes Kind; nicht aber „Erwachsene“, die den künstlichen Archetyp Jahwe=Investor im kollektiv Unbewussten als den „lieben Gott“ anbeten. Wer nun glaubt, die ganze Volksverdummung damit erfasst zu haben, irrt noch immer um 2000 Prozent. Denn die „unterirdischte Verschwörung, die es je gegeben hat“ (Zitat: Friedrich Nietzsche) verzögert den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation nicht erst seit einem Jahrhundert, sondern schon seit Jesus von Nazareth:

    https://www.deweles.de/phantasie.html?file=files/_theme/pdf/himmel_auf_erden.pdf

    Gefällt mir

  14. Pingback: 35 Gottesbeweise geprüft: Alle falsch! | Man Glaubt Es Nicht!

  15. Pingback: Gottesbeweise | Religion und Gesellschaft

  16. Pingback: » In einer christlichen Schule - FreidenkerInnen Region Winterthur

  17. Ilver Wahrheitskämpfer schreibt:

    Da wird in den Beweisprüfungen vieles verdreht, wie zum Beispiel durch Benutzung der falschen Übersetzungen der ungläubigen Juden denen diese erfüllte Prophezeiungen ein Dorn im Auge sind, wer diesem Zeug hier glaubt ohne es selbst überprüfen zu können, der glaubt eben auch nur diesen Behauptungen und schadet sich selbst und nicht den angeblich falschen „Gottesbeweisen“. Ihr müßt lieber die Lächerlichkeit der Evolutionstheorie bloß stellen, welche auch auf freche Art und Weise immer weniger als Theorie bezeichnet wird, damit bloß niemand auf den Gedanken kommt diese Lehre anzuzweifeln, noch mehr, diejenige welche dabei zweifeln werden augelacht etc. kaum jemand interessiert dabei dass diese Lehre Lücken aufweist, man GLAUBT es eben einfach, so ist es bequmer, wir sind eben ein Zufallsprodukt und ACH die Wissenschaft hat es bewiesen!!

    Gefällt mir

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Hauptsache, die Schöpfungshypothese weißt keine Lücken auf – schon klar…

      Gefällt mir

    • Frank schreibt:

      Sehr gut Erkannt und zusammen gefasst. Solange nicht alle Zwischenstufen der Makroevolution gefunden wurden, kann sie auch niemals als bewiesen gelten. Und das wird niemals der Fall sein! und es ist ja schließlich eine Theorie, die Wissenschaftlichen Überprüfungen bekanntlich nicht standhält, daher ist es ja auch nur eine Theorie, und kein Wissenschaftlicher Fakt wie etwa die Gravitation.

      Gefällt mir

      • Karl-Heinz Büchner schreibt:

        Meine Güte Frank,
        wieso fühlst Du Dich eigentlich ständig gedrängt, von Dingen zu schreiben, von denen Du nicht die geringste Ahnung hast?
        Eine wissenschaftliche Theorie ist eben nicht das, was Laien wie Du dafür halten, sondern:
        Eine wissenschaftliche Theorie ist die Bezeichnung für ein analytisch nicht beweisbares (verifizierbares), jederzeit widerlegbares (falsifizierbares), bisher aber nicht widerlegtes naturwissenschaftliches Lehrgebäude, das die Grundlagen und Gesetzmäßigkeiten eines Fachgebietes in stimmiger Weise zusammenfasst und auf empirischen Befunden und logischen Erkenntnissen beruht. Deswegen heißen die Evolutionstheorie und die Relativitätstheorie eben Theorie und nicht Gesetz. Tausende haben schon versucht, beide zu falsifizieren, bisher ohne Erfolg, was für diese Theorien spricht.
        Übrigens käme heutzutage kein Wissenschaftler mehr auf die Idee, Newtons Schwerkraftgesetz ein Gesetz zu nennen, weil es eben nur unter ganz bestimmten Bedingungen exakte Ergebnisse liefert. Und die Quantenmechanik ist ebenfalls eine Theorie oder zumindest schon nahe dran, eine zu werden.

        Gefällt mir

        • manglaubtesnicht schreibt:

          Lasst uns sachlich bleiben. Franks Behauptungen lassen sich doch gut inhaltlich kontern, oder?

          Gefällt mir

          • Bernd Kammermeier schreibt:

            Ich finde, die Erwiderungen auf Frank sind sehr sachlich. Allerdings platzt mir persönlich schon mal die Hutschnur, wenn diese Volksverblöder wie Gitt und Konsorten so ernstgenommen werden.

            Neben mir liegt ein 20 Jahre altes Buch von Hans-Joachim Zillmer. „Darwins Irrtum“! Das ist der gleiche Mist, der so tut, als sei er wissenschaftlich fundiert. Da sind mir Leute wie dongamillo tausendmal lieber, die wenigstens nur glauben und nicht frech behaupten, sie wüssten, dass alle Wissenschaftler der Welt Unrecht haben und nur sie Recht.

            Gut, Andreas beleidigt auch regelmäßig die Wissenschaft, aber er ist eher an seinen Glaubensfragen interessiert und die kann man ihm durchaus lassen. Schließlich darf man seine eigene Meinung haben. Nur wenn jemand daherkommt (ich meine nicht Frank, der ist das Opfer von Zillmer, Gitt und Konsorten) und behauptet, er hätte seine eigenen Fakten, dann platzt mir langsam der Kragen. Zillmer ist übrigens beratender Bauingenieur und hat fachlich mit Evolution nichts zu tun. Gitt ist auch Diplomingenieur, er für Informationstechnologie. Aber auch wieder fachfremd.

            Ich verstehe nicht, warum diese Scharlatane einen solchen Zulauf bei leichtgläubigen Menschen haben. Aber offenbar ist die Sensation ansprechender, man könne die Bibel „beweisen“, als die nüchterne Tatsache, dass man sie widerlegen kann. Ein UFO am Himmel war früher sogar mal eine Schlagzeile bei der BILD, während „kein UFO am Himmel“ keinen Nachrichtenwert hat.

            Ich finde, dass man in den Schulen viel mehr auf diese Problematik hinweisen sollte, dass diese Rattenfänger nicht weiter die Bürger verblöden können…

            Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              Ich vermute, dass viele Gläubige sowieso schon durch eine Sehnsucht nach Autorität motiviert sind. Und wenn dann ein „Herr Doktor“ daher kommt und klug daher redet, dann glaubt man das halt gern.

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Ich dachte ich Antworte mal darauf da es ja auch etwas um mich geht, ich hoffe das passt.

              „Ich finde, die Erwiderungen auf Frank sind sehr sachlich. Allerdings platzt mir persönlich schon mal die Hutschnur, wenn diese Volksverblöder wie Gitt und Konsorten so ernstgenommen werden.“

              Ich empfinde die Diskussionen hier die mich betreffen auch als recht sachlich. Ich denke sie sollten etwas mehr auf die Tatsächlichen Argumente eingehen, bei ihrer Argumentationsweise kommt es immer wieder vor dass sie sich nicht wirklich mit dem Argument befassen sondern sich über die These lustig machen, so können sie keine logische Argumentation gewinnen. Also mal angenommen meine Thesen sind alle Unsinn, können sie mich trotzdem erst widerlegen wenn sie meine Argumente widerlegt haben, war nur ein Beispiel nicht das meine Thesen unsinnig wären.

              Neben mir liegt ein 20 Jahre altes Buch von Hans-Joachim Zillmer. „Darwins Irrtum“! Das ist der gleiche Mist, der so tut, als sei er wissenschaftlich fundiert. Da sind mir Leute wie dongamillo tausendmal lieber, die wenigstens nur glauben und nicht frech behaupten, sie wüssten, dass alle Wissenschaftler der Welt Unrecht haben und nur sie Recht.

              Ich will nur nochmal sagen ich habe nie gesagt das die Wissenschaft unsinnig ist, ich bin der Wissenschaft eng verbunden, nur heisst das nicht das man nichts in der Wissenschaft hinterfragen darf.

              Gut, Andreas beleidigt auch regelmäßig die Wissenschaft, aber er ist eher an seinen Glaubensfragen interessiert und die kann man ihm durchaus lassen. Schließlich darf man seine eigene Meinung haben. Nur wenn jemand daherkommt (ich meine nicht Frank, der ist das Opfer von Zillmer, Gitt und Konsorten) und behauptet, er hätte seine eigenen Fakten, dann platzt mir langsam der Kragen. Zillmer ist übrigens beratender Bauingenieur und hat fachlich mit Evolution nichts zu tun. Gitt ist auch Diplomingenieur, er für Informationstechnologie. Aber auch wieder fachfremd.

              Ich weiß nicht einmal wer Zillmer ist

              Ich verstehe nicht, warum diese Scharlatane einen solchen Zulauf bei leichtgläubigen Menschen haben. Aber offenbar ist die Sensation ansprechender, man könne die Bibel „beweisen“, als die nüchterne Tatsache, dass man sie widerlegen kann. Ein UFO am Himmel war früher sogar mal eine Schlagzeile bei der BILD, während „kein UFO am Himmel“ keinen Nachrichtenwert hat.

              Also in der Bibel stehen sehr viele Allgemeine sachen, das sind hauptsächlich Meinungen über die Weltanschauung. Also was als richtig oder falsch empfunden wird, das kann man sicherlich nicht Widerlegen, sie können dieser Weltanschauung natürlich Wiedersprechen aber sie können es nicht widerlegen. z.b. dass man den Armen und schwachen helfen sollte. Dass können sie richtig oder falsch finden aber es ist nicht widerlegbar. also kann man auch nicht die Bibel als ganzes widerlegen. Natürlich hat das keinen Nachrichtenwert, Also bitte, es ergibt doch nicht viel Sinn zu fordern alles zu berichten was nicht passiert ist, gut das wäre schon ziemlich lustig, aber nicht unbedingt sinnvoll

              Ich finde, dass man in den Schulen viel mehr auf diese Problematik hinweisen sollte, dass diese Rattenfänger nicht weiter die Bürger verblöden können…

              Ich denke Menschen sollten sich selbst eine Meinung bilden können, und Schulen sollten da eher unparteiisch sein.

              Gefällt mir

        • Frank schreibt:

          Ich würde mal sagen die meisten Leute hier haben nicht sehr viel Ahnung von Wissenschaft. Ich weiß es natürlich nicht aber üben sie einen Wissenschaftlichen Beruf aus? Gut die Definition von Wissenschaftlicher Theorie ist soweit ok, auch wenn sie nicht ganz richtig ist. Das „spannende“ an der Evolutionstheorie ist die Makroevolution, oder wenn ihnen der Begriff nicht gefällt der Übergang über Artengrenzen hinaus. Und das kann man eben nicht empirisch begründen und die Theoretischen Modelle sind zumindest fraglich. Also auch jetzt einmal Unabhängig von Schöpfung oder Evolution, denken sie dass auch solche großen Veränderungen rein durch Mutation hervorgerufen werden? Und das ist in der Wissenschaft keineswegs klar, das ist ein umstrittenes Thema auch bei Evolutionsbiologen. Das bezweifle ich, das hängt stark vom Anwendungsgebiet des Physikers ab. In der Klassischen Physik ist das allgemein gültig, Also wenn es um Beobachtungen auf der Erde geht. geht es in Teile der Astrophysik haben sie recht.

          Gefällt mir

          • Frank schreibt:

            Der Kommentar von mir vom 10/04/2018 um 23:07 war gerichtet an Karl-Heinz Büchner

            Gefällt mir

            • Karl-Heinz Büchner schreibt:

              @Frank (10/04/2018 um 23:36)
              Ja, ich bin Biophysiker

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Ok klingt sehr spannend, was machen sie denn da genau? und was ist ihr Akademischer Grad?, Ich habe trotzdem den Eindruck das die meisten Leute hier keine sonderlich hohe Wissenschaftliche Bildung haben. Als Biophysiker ist Evolutionsbiologie ja praktisch gar nicht ihr Fachgebiet, aber da müssten sie doch trotzdem zustimmen können das andere Mechanismen als Mutation Verantwortlich sein können für die Evolution oder?

              Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              „Ich habe trotzdem den Eindruck das die meisten Leute hier keine sonderlich hohe Wissenschaftliche Bildung haben.“

              Dieser Satz ist auf viele Arten sehr lustig.

              Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Lieber Frank,

              wo Sie schon so viel Wert auf akademische Grade legen: Welchen akademischen Grad in welchem Fachbereich haben Sie denn? Und an welcher Universität wurden Sie promoviert? Halten Sie z.B. einen Professor (mit Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie und Evolutionsbiologie) an den Universitäten Kassel und Stanford (CA) mit Doktortitel für würdig, von Ihnen ernstgenommen zu werden? Ja? Dann empfehle ich Ihnen das Buch „Design-Fehler in der Natur“ von Prof. Dr. Ulrich Kutschera, Lit-Verlag 2013. Dort werden Sie erfahren, was von Ihrem Kreationismus zu halten ist. Da werden Sie geholfen.

              Aber ich vermute mal, das wird Sie auch nicht überzeugen, weil die Worte von Prof. Kutschera nicht in der Bibel stehen. Apropos Bibel: Wissen Sie eigentlich, welchen akademischen Grad die Autoren der Bibel hatten? Gar keinen! Die haben sich die Welt so erklärt, wie sie es GEGLAUBT haben. Und das gewichten Sie höher als moderne Erkenntnis auf Basis tausender Belege? Ohne Worte…

              Gefällt 1 Person

            • phoen23 schreibt:

              „Ich habe trotzdem den Eindruck das die meisten Leute hier keine sonderlich hohe Wissenschaftliche Bildung haben.“

              Na und, wenn schon. Falls das Voraussetzung ist, um mitreden zu dürfen.. nö, ist mir egal. Eine wissenschaftliche Ausbildung hindert ja nicht daran, trotzdem irgendwelchen Unfug für bare Münze nehmen zu können, siehe Gitt

              Gefällt mir

            • frank schreibt:

              Tut mir leid wenn das falsch rüber kam, es hat mich einfach tatsächlich interessiert, und ich finde Biophysik wirklich interessant, es hätte mich nur interessiert, ich habe noch keinen Akademischen Grad. Auch das ich den Eindruck habe das viele Leute hier nicht sonderlich Wissenschaftlich argumentieren sollte kein Angriff auf die Leute, oder auf die Seite sein, es kommt mir einfach so vor, natürlich muss man keine Wissenschaftliche Ausbildung haben um hier zu diskutieren, Wenn man aber z.b. über die Evolutionstheorie redet ist es sicherlich hilfreich das auf wissenschaftliche quellen zu stützen.

              Gefällt mir

  18. Ilver Wahrheitskämpfer schreibt:

    „Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen…“
    Albert Einstein

    Gefällt mir

    • manglaubtesnicht schreibt:

      „Falls Sie mal über einen Typen stolpern sollten, der sich ‚Wahrheitskämpfer‘ nennt, glauben Sie ihm nicht. Er zitiert falsch.“

      Albert Einstein

      Gefällt 1 Person

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Es ist selbstverständlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen lesen, eine Lüge, welche systematisch wiederholt wurde. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe dies niemals bestritten, sondern es klar ausgedrückt.“
      (Albert Einstein)

      „Wer von der kausalen Gesetzmäßigkeit allen Geschehens durchdrungen ist, für den ist die Idee eines Wesens, welches in den Gang des Weltgeschehens eingreift, ganz unmöglich – vorausgesetzt allerdings, dass er es mit der Hypothese der Kausalität wirklich ernst meint.“
      (Albert Einstein in „Mein Weltbild, Religion und Wissenschaft“)

      „Einen Gott, der die Objekte seines Schaffens belohnt und bestraft, der überhaupt einen Willen hat nach Art desjenigen, den wir an uns selbst erleben, kann ich mir nicht einbilden. Auch ein Individuum, das seinen körperlichen Tod überdauert, mag und kann ich mir nicht denken; mögen schwache Seelen aus Angst oder lächerlichem Egoismus solche Gedanken nähren.“
      (Albert Einstein in „Mein Weltbild: Wie ich die Welt sehe“)

      Gefällt mir

    • Frank schreibt:

      [Gelöscht auf Wunsch des Verfassers]

      Gefällt mir

      • phoen23 schreibt:

        Aber Evolution funktioniert: Durch (relativ) einfache, herkömmliche Zucht- und Auswahlverfahren sind zB Hunderte von Hunde-, Rinder-, Schweine- und Dutzende von Katzenrassen entstanden. Und das funktioniert auch, ohne daß man über Evolution nachdenkt.
        Hier haben wir zB die „Selkirk rex“, eine Katzenrasse mit lockigem Haar:
        http://www.schattenblick.de/infopool/natur/biologie/nbzo1018.html
        Viele unserer Nutzpflanzen waren in ihrer Ursprungsform gar nicht so nützlich, sie wurden im Laufe der Zeit erst so hingezüchtet, wie sie heute erscheinen, zB die Banane
        View story at Medium.com
        An welcher Stelle hat Ihr Gott da noch seine Finger im Spiel?

        Jetzt werden Sie sagen „Ja, Micro-Evolution – die funktioniert natürlich“. Aber – genügend Zeit vorausgesetzt – könnte man sicherlich in kürzerer Zeit als die Natur aus einem Fisch nach und nach einen Menschen züchten, wenn man filigran und geduldig vorgeht.

        Gefällt mir

      • phoen23 schreibt:

        Hier haben wir, wie man Füchse zu einem domestizierten Lebewesen züchtet:

        65 Generationen wurden bis dato in Sibirien gezüchtet, und die zahmen Füchse sind inzwischen weit vom ursprünglichen Fuchs entfernt – und das in gerade knapp 60 Jahren!

        Gefällt mir

        • Frank schreibt:

          Niemand bestreitet hier ja auch Mikroevolution, das ist eine direkte Anpassung an die Natur also ein direkter Vorteil, das Problem der Makroevolution ist das die direkten Zwischenstufen keinen Vorteil bringen würden. daher würden diese Tiere direkt wieder aussterben da sie benachteiligt sind.

          Sie sollten sich einmal auf der Seite https://www.was-darwin-nicht-wusste.de informieren, dort ist das alles sehr logisch erklärt, kann ja nicht schaden sich einmal die Gegenseite anzuschauen oder?

          Gefällt mir

          • phoen23 schreibt:

            Also ein Gott, der über jedes einzelne Atom genau Bescheid weiß, aber über Zeit und Raum erhaben ist, erscheint mir unlogisch. Er muß ja über jedes Atom genauestens informiert sein. Wie speichert er denn die Information über die Atome, also Art, Größe, Position, Geschwindigkeit, etc? Dafür hat die Seite sicherlich auch eine Erklärung?

            Gefällt mir

          • Bernd Kammermeier schreibt:

            Herr, lass Hirn regnen…

            „Niemand bestreitet hier ja auch Mikroevolution, das ist eine direkte Anpassung an die Natur also ein direkter Vorteil, das Problem der Makroevolution ist das die direkten Zwischenstufen keinen Vorteil bringen würden. daher würden diese Tiere direkt wieder aussterben da sie benachteiligt sind.“

            Mikroevolution gibt es nicht. Das ist eine Kampfbegriff der Kreationisten. Es gibt Mutation und Selektion und das nennt man Evolution. Punkt. Daher gibt es auch keine „Zwischenstufen“ oder „missing links“. Das einzige, was sie vermissen, ist ein Link zu einer guten evolutionsbiologischen Seite. Jede Lebensform ist eine Nachstufe der Vorgänger und eine Vorstufe der Nachfolger. Evolution hört nie auf, sondern verändert fortlaufend alles Leben durch Mutation und Selektion. Jedes Lebewesen ist eine – wenn auch noch so unbedeutende – Mutation seiner Vorfahren (Eltern). Oder sehen Sie wie ein perfekter Klon Ihres Vaters aus?

            Diese Änderungen sind von Generationen zu Generation minimal, kaum wahrnehmbar. Sind sie zu extrem, dann könnten die Nachkommen sogar sterben, weil sie dann weniger gut an die Lebensweise ihrer Vorfahren angepasst ist.

            Treten nun klimatische oder sonstige Umweltveränderungen ein, was ebenfalls ständig der Fall ist, dann mag eine zufällige Mutation einen Vorteil bieten und dieses Lebewesen wird etwas überlebens- und fortpflanzungsfähigere Nachkommen haben. So verliert die ursprüngliche Form an Bedeutung, aber sie muss nicht zwangsläufig aussterben. Als z.B. der Sauerstoffdruck in der Atmosphäre vor vielen Millionen Jahren abnahm, starben die großen Insekten aus (z.B. Meganeura mit ca. 70 cm Flügelspannweite), da sie als Tracheenatmer den Sauerstoff über den Luftdruck in den Hinterleib gepresst bekamen.

            Daher gibt es heute keine Riesenlibellen mehr. Aber die außerordentliche Diversität im Reich der Lebewesen beweist, dass viele Vorformen durchaus überleben konnten, während ihre mutierten Nachkommen einen ganz eigenen Weg gegangen sind.

            „Sie sollten sich einmal auf der Seite https://www.was-darwin-nicht-wusste.de informieren, dort ist das alles sehr logisch erklärt, kann ja nicht schaden sich einmal die Gegenseite anzuschauen oder?“

            Ich kenne genügend schwachsinnige Seiten wie diese. Ich habe hier auch etliche Bücher von Scharlatanen, die mit Halb- oder Nichtwissen und hieb- und stichfestem Unsinn ausgestattet über Dinge schwadronieren, von denen sie leicht erkennbar überhaupt keine Ahnung haben – oder einen ideologischen Zweck damit verfolgen. Dass es Menschen wie Sie gibt, die das blind glauben, muss damit zusammenhängen, dass es Menschen gibt, die jeden Scheiß blind glauben…

            Gefällt 1 Person

          • Karl-Heinz Büchner schreibt:

            Frank, es gibt keinen Unterschied zwischen Mikro- und Makroevolution. „Makroevolution“ ist eine Folge von vielen Mikroevolutionsschritten. Getrennte Arten entstehen, wenn sich verwandte Lebewesen entweder durch räumliche Trennung oder durch unterschiedliche Nahrungsspezialisierung oder durch sonstige Gründe genetisch nicht mehr vermischen. Irgendwann nach vielen „Mikroevolutionsschritten“, die in beiden Populationen unterschiedlich verlaufen und nicht ausgetauscht werden, sind beide Populationen inkompatibel und dann spricht man von getrennten Arten. Das ist vereinfacht gesprochen, das Prinzip. Die Natur ist aber noch erheblich komplexer und es sprengt den Rahmen dieses Blogs, das in allen Einzelheiten darzulegen.

            Gefällt 2 Personen

            • Frank schreibt:

              Das können sie nicht so einfach behaupten. Es gibt übrigens auch einige Evolutionsbiologen die die Begriffe mikro und makro Evolution verwenden. Also treffen wir jetzt einfach mal die Annahme die Evolutionstheorie ist richtig, dann können wir erstmal sinnvoller argumentieren. Die Mikroevolution ist gut beobachtet und hier liegt hauptsächlich Mutation und dann anschließende Selektion vor. Bei der Makroevolution ist das keineswegs klar, denn das Prinzip beruht darauf das die Mutation direkt einen Vorteil bringt, und sich somit durchsetzt. bei größeren Übergängen stellt sich die Frage ob die kleinen Mutationen Vorteile bringen, denn wenn sich z.b. langfristig gesehen ein Arm so verändert das er irgendwann ein Flugfähiger Flügel ist, ist nicht klar ob die ganzen Zwischenstufen tatsächlich einen Vorteil bringen. Und wenn es darum geht gibt es keine eindeutige Wissenschaftlliche Antwort wie bei der Mikroevolution. Also das kann auch evolutionsbiologisch betrachtet ganz andere gründe haben, also das der Mechanismus, der dafür verantwortlich ist noch gar nicht entdeckt ist, sehr viele Vorgänge und Mechanismen in der Genforschung sind noch nicht bekannt, und da einfach zu behaupten es handelt sich definitiv bei beidem um Mutation und es gibt definitiv keinen unterschied ist sicherlich nicht Wissenschaftlich fundiert. Was sie beschrieben haben ist natürlich eine Option, aber es gibt auch andere Möglichkeiten

              Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „bei größeren Übergängen stellt sich die Frage ob die kleinen Mutationen Vorteile bringen, denn wenn sich z.b. langfristig gesehen ein Arm so verändert das er irgendwann ein Flugfähiger Flügel ist, ist nicht klar ob die ganzen Zwischenstufen tatsächlich einen Vorteil bringen.“

              Wenn man so naiv „argumentiert“ wie Sie, dann mag das Ihnen nicht klar sein. Wenn man jedoch davon ausgeht, was stand der Forschung ist, dass Dinosaurier Haare entwickelten – was z.B. Vorteile bei Temperaturschwankungen bot – und dass aus diesen Haaren per Mutation federartige Auswüchse entstanden, dann ist der Schritt nicht weit, dass es kleinere Saurier gab, die diese Federn zunächst für eine Art Gleitflug nutzten. Entweder, um effektiver zu fliehen (um sich noch fortzupflanzen zu können) oder um effektiver zu jagen (sich von Bäumen aus auf Beute zu stürzen). So entwickelte sich der Archäopteryx und daraus weiter unsere heutigen Vögel. Diese sind also die einzigen direkten Nachfahren der Dinosaurier. Würden Sie also den gut belegten Übergang von Dinosauriern zu unseren heutigen Vögeln auch als „Mikroevolution“ bezeichnen? Oder wie ist es mit dem engen Verwandtschaftsverhältnis zwischen Flusspferden und Walen? Auch „Mikrobiologie“? Oder wozu haben Wale noch heute ein Becken und Reste ihrer verkümmerten Beinknochen im Rumpf, weil sie einst Landtiere waren?

              „Und wenn es darum geht gibt es keine eindeutige Wissenschaftlliche Antwort wie bei der Mikroevolution. Also das kann auch evolutionsbiologisch betrachtet ganz andere gründe haben, also das der Mechanismus, der dafür verantwortlich ist noch gar nicht entdeckt ist, sehr viele Vorgänge und Mechanismen in der Genforschung sind noch nicht bekannt, und da einfach zu behaupten es handelt sich definitiv bei beidem um Mutation und es gibt definitiv keinen unterschied ist sicherlich nicht Wissenschaftlich fundiert. Was sie beschrieben haben ist natürlich eine Option, aber es gibt auch andere Möglichkeiten“

              D.h. Ihre „wissenschaftliche“ Methode ist die, dass gut belegte Theorien lediglich „eine Option“ sind, während Vermutungen, die nicht mal zu einer fundierten Arbeitshypothese taugen, die nach ihren eigenen Worten „noch nicht bekannt“ sind, für Sie einen höheren Stellenwert haben – weil sie mit der Bibel übereinstimmen. Warum wollen sie eigentlich mit aller Gewalt nicht ernstgenommen werden? Warum auch immer – Sie haben es geschafft…

              Gefällt 1 Person

            • phoen23 schreibt:

              Wenn das alles so einfach wäre, gäbe es sicherlich schon lange dermaßen gesicherte Erkenntnisse, daß man das Thema „Evolution“ als alten Hut bezeichnen müßte. Aber die Erkenntnisse Darwins sind keine 200 Jahre alt, und in 200 Jahren die Entwicklungsschritte von Hunderten von Millionen Jahren nachvollziehen zu können.. ein Ding der Unmöglichkeit.
              Aber immerhin hat man doch ein paar Prinzipien der Evolution herausfinden können, zB die Adaptive Radiation: https://de.wikipedia.org/wiki/Adaptive_Radiation
              Sehen Sie sich die verschiedenen Arten von Lemuren auf Madagaskar an, die es nur dort gibt: https://de.wikipedia.org/wiki/Lemuren
              Oder die Beuteltiere: https://de.wikipedia.org/wiki/Beuteltiere
              Sehen Sie sich die zugehörigen Kladogramme an.

              Mit dem ganzen Zeug kann man sich Jahrzehnte beschäftigen ohne daß es langweilig wird. Wozu braucht man denn da noch einen Gott?

              Gefällt 1 Person

            • frank schreibt:

              „Wenn man so naiv „argumentiert“ wie Sie, dann mag das Ihnen nicht klar sein. Wenn man jedoch davon ausgeht, was stand der Forschung ist, dass Dinosaurier Haare entwickelten – was z.B. Vorteile bei Temperaturschwankungen bot – und dass aus diesen Haaren per Mutation federartige Auswüchse entstanden, dann ist der Schritt nicht weit, dass es kleinere Saurier gab, die diese Federn zunächst für eine Art Gleitflug nutzten. Entweder, um effektiver zu fliehen (um sich noch fortzupflanzen zu können) oder um effektiver zu jagen (sich von Bäumen aus auf Beute zu stürzen). So entwickelte sich der Archäopteryx und daraus weiter unsere heutigen Vögel. Diese sind also die einzigen direkten Nachfahren der Dinosaurier. Würden Sie also den gut belegten Übergang von Dinosauriern zu unseren heutigen Vögeln auch als „Mikroevolution“ bezeichnen? Oder wie ist es mit dem engen Verwandtschaftsverhältnis zwischen Flusspferden und Walen? Auch „Mikrobiologie“? Oder wozu haben Wale noch heute ein Becken und Reste ihrer verkümmerten Beinknochen im Rumpf, weil sie einst Landtiere waren?“

              Ok jetzt nochmal von vorne, Ich habe gesagt setzten wir erstmal vorraus das die Evolutionstheorie stimmt. Dann ist es eine Option das auch große Artenübergänge durch Mutation hervorgerufen werden. Es kann aber noch ganz andere Mechanismen geben, die noch nicht bekannt sind. In der Genforschung werden ständig neue Mechanismen entdeckt z.b. CRISPER Cas in der Gentechnik, usw. Und da ist es Unsinnig zu behaupten, das es sich hierbei mit Sicherheit nur um Mutationen handelt.

              „D.h. Ihre „wissenschaftliche“ Methode ist die, dass gut belegte Theorien lediglich „eine Option“ sind, während Vermutungen, die nicht mal zu einer fundierten Arbeitshypothese taugen, die nach ihren eigenen Worten „noch nicht bekannt“ sind, für Sie einen höheren Stellenwert haben – weil sie mit der Bibel übereinstimmen. Warum wollen sie eigentlich mit aller Gewalt nicht ernstgenommen werden? Warum auch immer – Sie haben es geschafft…“

              Nein es gibt einfach Unterschiede zwischen Wissenschaftlichen Theorien. Manche sind oft beobachtet und manches sind Vermutungen und Modelle. Und ich sage es nochmal man geht stand heute schon erstmal davon aus dass es sich bei der Makroevolution auch um Mutation handelt, ein Evolutionsbiologe würde aber nie sagen dass es da keine anderen Optionen gibt. die Genforschung ist eine der Forschungsgebiete die in den letzten Jahrzehnten am stärksten an Zuwachs hat, und wo es ständig neue Erkenntnisse gibt. Was wollen sie daran denn nicht ernst nehmen? Worin besteht das Problem zu sagen das nicht alle Mechanismen bekannt sind,und das die Forschung wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten neue Erkenntnisse darüber liefern wird. So wie z.b. der Ursprüngliche Stammbaum des Lebens mit aufkommen der Genforschung geändert würde, da er zuerst nur auf Phänotypischen Merkmalen beruhte.

              Gefällt mir

  19. Ilver Wahrheitskämpfer schreibt:

    Bitte auch nicht alles glauben was bei Wikip/media steht, warum? Hier Auszug aus „wie wikipedia die Wahrheitsfrage ausblendet“
    Die traditionellen Universitäten haben Wissenschaft weitgehend durch staatliche und noch mehr private Interessen pervertiert, einer teilweise käuflichen, teilweise belanglosen Elite ausgeliefert. Wikipedia versteht sich dagegen als Agentur des „freien Wissens“. (und wie ist es um Wiki bestellt)?
    „Public Relations und Manipulation sind in Wikipedia allgegenwärtig“, heißt es in einer gut recherchierten Studie. (1) Unter unscheinbaren Pseudonymen ließ Daimler den Einsatz von Zwangsarbeitern während des Faschismus ebenso löschen wie die Abordnung eines Leihmanagers ins Bundesverkehrsministerium, als der Vertrag über die LkW-Maut (Toll Collect) behandelt wurde. So verschiedene Akteure wie BMW, Ebay, Dell, der CIA, der Vatikan manipulierten Einträge……
    Auf Nachfragen wegen der Manipulationen gibt Wikimedia keine Antwort.

    Gefällt mir

  20. Ilver Wahrheitskämpfer schreibt:

    „Die traditionellen Universitäten haben Wissenschaft weitgehend durch staatliche und noch mehr private Interessen pervertiert, einer teilweise käuflichen, teilweise belanglosen Elite ausgeliefert“
    Neue rheinische Zeitung.
    (unabhängige Nachrichten)

    Gefällt mir

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Und Religionen haben jahrhundertelang Wissenschaft verboten, unterdrückt und so den Fortschritt der Menschheit aufgehalten.

      Wie lautet ein schöner Dialog: „Wohin kämen wir denn nur ohne Religion?“ „Bis zum Mars!“

      Gefällt mir

      • Frank schreibt:

        Und was soll das zeigen? was sollen wir denn auf diesem Gottlosen Planeten?

        Gefällt mir

        • phoen23 schreibt:

          Rohstoffe, Lebensraum, … was soll die Frage? Der Mars ist sicherlich kein idealer Lebensraum für Lebewesen von der Erde, aber er ist immerhin halbwegs erreichbar.

          Gefällt mir

          • Frank schreibt:

            Wäre es nicht erstmal Sinnvoller, die Misstände auf der Erde zu beheben, bevor wir eine Lebensfeindliche besiedeln? wäre es Gottes plan gewesen das Menschen auf dem Mars wohnen, hätte er ihn ja wohl nicht so Lebensfeindlich geschaffen oder?

            Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              Falls es Mißstände auf der Erde gibt, dann muß es wohl Gottes Plan gewesen sein, daß diese existieren. Dann hat es wohl wenig Sinn, dagegen anzugehen.

              Gefällt 1 Person

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „wäre es Gottes plan gewesen das Menschen auf dem Mars wohnen, hätte er ihn ja wohl nicht so Lebensfeindlich geschaffen oder?“

              Da muss ich Ihren „Gott“ mal in Schutz nehmen. Er ist nun wahrlich nicht an allem Schuld. Die Lebensfeindlichkeit des Mars hängt mit seiner größeren Entfernung von der Sonne zusammen und deswegen ist es da kälter. Und weil er keine so große Masse hat, kann er keine so dichte Atmosphäre wie die Erde tragen. Die Physik ist also Schuld.

              Oder sind Sie ein Anhänger des geozentrischen Weltbildes? Dann verstehen Sie das ja gar nicht. Ich kann das bei Leuten wie Ihnen immer so schwer abschätzen, wie weit ihre Ideologie geht…

              Gefällt 1 Person

            • Frank schreibt:

              @phoen23 Die Erde wurde ja dem Menschen geschenkt um Über sie zu herrschen. Gott greift ja nicht ständig ein und sagt jedem einzelnen was er machen soll. Außerdem ist das dann ja nur der Momentane Zustand, das heißt doch nicht das wir Misstände nicht verbessern sollen, weil Gott alles regelt.

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              @ Bernd Kammermeier
              „Da muss ich Ihren „Gott“ mal in Schutz nehmen. Er ist nun wahrlich nicht an allem Schuld. Die Lebensfeindlichkeit des Mars hängt mit seiner größeren Entfernung von der Sonne zusammen und deswegen ist es da kälter. Und weil er keine so große Masse hat, kann er keine so dichte Atmosphäre wie die Erde tragen. Die Physik ist also Schuld.“

              Also die Größe und Masse des Planeten so wie der Abstand zur Sonne sind Ja genau die Lebensfeindlichen Merkmale mit denen der Mars erschaffen wurde. Ich weiss das sie das Anzweifeil, aber ihr eigentliches Argument ist dann: „Gott ist nicht daran schuld weil er nicht existiert“

              Außerdem hängt die Die dichte Der Atmosphäre, also der Atmosphärendruck zum einen etwas von der Fallbeschleunigung ab (also von Masse und Dichte) aber Hauptsächlich vom Magnetfeld. Der Mars hat viel weniger Atmosphärendruck als die Erde weil er ein viel schwächeres Magnetfeld besitzt. das sehen sie auch daran, die Erde hat eine 3mal so hohe Fallbeschleunigung als der Mars allerdings 1000 fach so viel Atmosphärendruck.

              „Oder sind Sie ein Anhänger des geozentrischen Weltbildes? Dann verstehen Sie das ja gar nicht. Ich kann das bei Leuten wie Ihnen immer so schwer abschätzen, wie weit ihre Ideologie geht…“

              Das haben sie schon bei einem anderen Kommentar von mir gefragt. Ich sag es einfach nochmal. Nein ich bin kein Anhänger des geozentrischen Weltbildes.

              Gefällt mir

    • Karl-Heinz Büchner schreibt:

      Das hat die Neue rheinische Zeitung totsicher von Albert abgekupfert. Ich kenne die Brüder, denen fällt doch nichts Eigenes ein.

      Gefällt mir

    • Frank schreibt:

      Föllig belanglos in welchem Kontext das stand, aber dem kann man zweifelsfrei zustimmen!

      Gefällt mir

  21. Pingback: Wie überzeuge ich kritische Menschen davon, dass eine Prophezeiung stimmt? | Man Glaubt Es Nicht!

  22. Holger Gronwaldt schreibt:

    Der Herr Gitt stellt immer mal wieder skurrile Thesen auf. Als Junge-Erde-Kreationist nimmt er das Alter der Erde mit höchstens 10.000 Jahren an. Da er fest an die beiden, aber einander ausschließenden Schöpfungsberichte der Bibel glaubt, behauptet er auch, dass Sonne Mond und Sterne sogar noch drei 24-Stunden-Tage jünger sind als unsere Erde. Er hält auch entsprechende Vorträge, meistens im Kreise von Gleichgesinnten.

    Auf so einem Vortrag, bei dem ich auch anwesend war, stellte ihm jemand die Frage, dass, wenn die Sterne noch so jung sind, aber trotzdem mitunter Milliarden von Lichtjahren entfernt, wie dann ihr Licht schon die Erde erreicht haben kann. Gitt antwortete, dass das Licht bei der Erschaffung der Sterne mit auf dem Weg erschaffen wurde. Ganz abgesehen davon, dass das natürlich eine geradezu schwachsinnige „Erklärung“ ist, die wiederum eine Vielzahl von Problemen mit sich bringt, ist es ein bisschen peinlich für Herrn Gitt, dass ausgerechnet in dem von ihm empfohlenen Buch „Fragen an den Anfang“ genau diese „Erklärung“ verworfen wird. Offensichtlich empfiehlt er Bücher, die er selber nicht gelesen hat und es reicht ihm, wenn sie von anderen Kreationisten stammen. 🙂

    Von weiteren Kapriolen des Herrn Gitt werde ich in lockerer Folge berichten.

    P.S.: Vielleicht könnte man zu diesem Thema einen neuen Thread aufmachen. Er wäre sehr aktuell, da Gitt mit seinen komischen Vorträgen immer noch durch die Lande tingelt.

    Gefällt 2 Personen

  23. Holger Gronwaldt schreibt:

    Gerne, kann aber ein paar Tage dauern, da ich momentan noch ein anderes Projekt in Arbeit habe.

    Danke!

    Gefällt mir

  24. Frank schreibt:

    Hallo, mag sein das einige der Beweise von Werner Gitt nicht Zweifelsfrei beweisbar sind, aber das waren ja auch nur 14 Beispiele hier und es gibt ja über 3000. ich habe auch einen gefunden, versucht den doch mal zu widerlegen. Ich weiss jetzt nicht ob der auch bei Werner Gitt vorkommt.

    “ Mein Kind, bewahre die Gebote deines Vaters und laß nicht fahren das Gesetz deiner Mutter. (Sprüche 1.8) 21 Binde sie zusammen auf dein Herz allewege und hänge sie an deinen Hals, (Sprüche 3.3) 22 wenn du gehst, daß sie dich geleiten; wenn du dich legst, daß sie dich bewahren; wenn du aufwachst, daß sie zu dir sprechen. (Psalm 119.172) 23 Denn das Gebot ist eine Leuchte und das Gesetz ein Licht, und die Strafe der Zucht ist ein Weg des Lebens, 24 auf daß du bewahrt werdest vor dem bösen Weibe, vor der glatten Zunge der Fremden. (Sprüche 2.16) 25 Laß dich ihre Schöne nicht gelüsten in deinem Herzen und verfange dich nicht an ihren Augenlidern. 26 Denn eine Hure bringt einen ums Brot; aber eines andern Weib fängt das edle Leben.
    27 Kann auch jemand ein Feuer im Busen behalten, daß seine Kleider nicht brennen? 28 Wie sollte jemand auf Kohlen gehen, daß seine Füße nicht verbrannt würden? 29 Also gehet’s dem, der zu seines Nächsten Weib geht; es bleibt keiner ungestraft, der sie berührt. (Sprüche 5.10-14) 30 Es ist einem Diebe nicht so große Schmach, ob er stiehlt, seine Seele zu sättigen, weil ihn hungert; 31 und ob er ergriffen wird, gibt er’s siebenfältig wieder und legt dar alles Gut in seinem Hause. 32 Aber wer mit einem Weibe die Ehe bricht, der ist ein Narr; der bringt sein Leben ins Verderben. (1. Korinther 6.18) 33 Dazu trifft ihn Plage und Schande, und seine Schande wird nicht ausgetilgt. 34 Denn der Grimm des Mannes eifert, und schont nicht zur Zeit der Rache 35 und sieht keine Person an, die da versöhne, und nimmt’s nicht an, ob du viel schenken wolltest.“

    Hier wird eindeutig vor Ehebruch gewarnt und wir wissen ja wohl aus eigenen Erfahrungen oder von Erfahrungen von Freunden das es meistens negativ ausgeht wenn man Ehebruch begeht, diese Prophezeiung hat sich also schon ziemlich oft erfüllt. Bin gespannt ob ihr mit eurer verdrehten Atheisten Logik das auch widerlegen könnt.

    Der Herr Jesus Christus liebt uns alle, selbst die Atheisten!

    Gefällt mir

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Sie sehen „Fremdgehen ist schlecht fürs Vertrauensverhältnis in der Beziehung“ als göttliche Prophezeiung an?

      Gefällt mir

      • Frank schreibt:

        Ganz genau, habe ich doch geschrieben. Sehen sie das etwa nicht als Prophezeiung an?

        Gefällt mir

        • manglaubtesnicht schreibt:

          Nein. Es gibt eine Reihe von Ansprüchen an eine Behauptung, damit sie überhaupt erstmal als gültige Prophezeiung gelten kann. Die Behauptung muss:

          a. zutreffend sein („Schwarz ist rot und plus ist minus“ ist keine Prophezeiung),
          b. sie muss vor dem betreffenden Ereignis gemacht werden („Gestern hatte ich üble Kopfschmerzen“ auch nicht),
          c. das Ereignis muss außergewöhnlich sein („Morgen früh wird die Sonne aufgehen“ ebenfalls nicht),
          d. sie muss exakt sein („Du wirst einen hochgewachsenen Fremden treffen,“ nope), und
          e. die Prophezeiung darf das Ereignis nicht selbst auslösen („Kellner, ich prophezeie eine Pizza!“).
          f. Um das Zutreffen einer Prophezeiung beurteilen zu können, muss die Erfüllung zudem beobachtbar sein: Falls wir nicht beurteilen können, ob das prophezeite Ereignis eingetroffen ist oder nicht, bleibt die Aussage eine bloße Behauptung.

          Ihre Behauptung „Fremdgehen ist schlecht für das Vertrauen in Beziehungen“ ist zwar (oft) zutreffend, aber nicht außergewöhnlich. Zum Vergleich: Wenn ich ein schreibe „Zwei und zwei ist vier, und im Winter ist es manchmal kalt“, würden Sie mir dann Prophetenstatus zubilligen?

          Gefällt 1 Person

          • Frank schreibt:

            Ok dann erfüllt die Prophezeiung ja schonmal alle Kriterien bis auf eines. Ist ja schonmal garnicht so schlecht. Ok ich verstehe das man eventuell sagen kann das es etwas zu allgemein gefasst ist. Aber so wie ihr Beispiel ist es auch nicht, denn das sind ja bekannt sachen und keine neuen aussagen für die zukunft. Die Prophezeihung auf die ich mich beziehe, war damals ja nicht allgemein bekannt sondern eine neue sicht, in diesem fall auf die Ehe, daher ist es eine Prophezeiung, wohingegen 2+2=4 keine Prophezeiung ist da es keine neue aussage über die Zukunft trifft

            Gefällt mir

      • Frank schreibt:

        Also es ist ja wohl zweifelsfrei eine Prophezeiung, da es Aussagen über die Zukunft trifft. Die Aussagen treffen aufjedenfall zu, damit ist es bestätigt.

        Sie sollten sich mal ausführlich die Seite https://www.was-darwin-nicht-wusste.de ansehen, dort wird der Darwinismus endgültig und zweifelsfrei mit Wissenschaftlichen beweisen widerlegt. Außerdem wird bewiesen das die Erde und das Leben durch die Schöpfung entstanden sein muss. Außerdem wird die Sintflut durch Fossilien funde bewiesen. sollten sie sich mal anschauen.

        Gefällt mir

        • Bernd Kammermeier schreibt:

          Sie haben hier zweifelsfrei richtige Prophezeiungen ausgegraben. Fremdgehen war nämlich zur Zeit, als die Bibel geschrieben wurde, noch völlig unbekannt. Alle Menschen seit unseren ersten Vorfahren im Reich der Primaten sind niemals fremdgegangen. Erst das perverse Zeitalter des Säkularismus und der ganzen Freiheiten hat Männer und Frauen auf die widerliche Idee gebracht, fremdzugehen.

          Ich kenne noch mehr solche zutreffenden Prophezeiungen: „Wenn du die Lottozahlen vor der Ziehung kennst, wirst du reich, wenn nicht allzu viele andere die gleichen Zahlen hatten; wenn du sie nicht kennst, bleibst du wahrscheinlich so reich, wie du sowieso schon bist.“ WOW! Das ist doch toll. Wo genau das in der Bibel steht, weiß ich auch nicht, aber irgendein Exeget wird schon eine passende Stelle finden.

          „Außerdem wird die Sintflut durch Fossilien funde bewiesen. sollten sie sich mal anschauen.“

          Sind das die gleichen Fossilien, die die Richtigkeit der Evolutions-Theorie beweisen? Ich selbst habe vor solchen Humbugbeweisen für die Sintflut erst dann Respekt, wenn man einen fossilierten Stöpsel findet, mit dem der liebe Gott nach seinem Massenmord die ganz Brühe wieder ablaufen ließ. Und bis dahin mögen die Glaubensinfizierten schweigen zu Themen, von denen sie nicht das Geringste verstehen…

          Gefällt 1 Person

          • Frank schreibt:

            Danke schonmal das sie Logich genug denken um zu erkennen das es sich um eine Prophezeiung handelt. Ich kann verstehen das es für sie befremdlich ist das es sich bei dieser Prophezeiung tatsächlich um eine neue Ansicht handelt, da sie ja offensichtlich an eine „Alte Erde“ glauben. Wenn sie sich aber mit Wissenschaftlichen Experten, wie z.b. der Seite https://www.was-darwin-nicht-wusste.de befassen würden, wüssten sie das die Erde erst 6000 Jahre alt ist und somit gab es kein Zeitalter vor der Bibel.

            Das sind war auch Prophezeiungen aber sie sind gleichzeitig die Grundbedingung dafür das man Lotto spielt. am Anfang als die Ehe eine neue Form des zusammen Lebens darstellte war aber nicht Klar wie eine Frau darauf reagieren würde dass ein Mann Fremd geht. damals waren die Rollen in Beziehungen ja noch anderst verteilt als heute, der Mann hatte also das sagen, somit war es nicht klar das es Problematisch werden kann wenn Männer mit anderen Frauen sexuell verkehren.

            Ja das sind die gleichen Fossilien, sie sind nur mit exakten Wissenschaftlichen Methoden untersucht worden, und nicht mit den Pseudowissenschaftlichen Studien der Darwinisten. Ich gebe Ihnen recht das man hinterfragen kann ob wirklich ein Massenmord nötig war. Naja das mit dem Stöpsel ist aber nun wirklich Unsinnig, das kann man sehr einfach mit der Plattentektonik erklären. gäbe es keine Gebirge und keine Tiefseegräben, sondern die Landmassen wären alle auf einem ungefähr gleichen Level wäre die Erdoberfläche komplett mit Wasser bedeckt. es stünde ungefähr 2,7 Km über dem Meeresboden

            Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Mal im Ernst: Gingen Sie mal in die Schule? Und haben Sie da aufgepasst? Oder haben Sie einfach alles wieder vergessen? Aber ich lasse solchen Antiklugschwätzern wie Ihnen nichts durchgehen.

              „Danke schonmal das sie Logich genug denken um zu erkennen das es sich um eine Prophezeiung handelt.“

              Das gibt mir zu Denken, dass sie nicht mal eine satirische Formulierung als solche erkennen können.

              „Ich kann verstehen das es für sie befremdlich ist das es sich bei dieser Prophezeiung tatsächlich um eine neue Ansicht handelt, da sie ja offensichtlich an eine „Alte Erde“ glauben.“

              Nein, ich glaube nicht an die „Alte Erde“, Sie glauben an den Schwachsinn der „Jungen Erde“. Das Alter der Erde mit ca. 4,5 Mrd. Jahren ist zu 100% erwiesen, das Alter der Erde bei den „Junge-Erde-Kreationisten“ ist zu genau 0% erwiesen.

              „Wenn sie sich aber mit Wissenschaftlichen Experten, wie z.b. der Seite https://www.was-darwin-nicht-wusste.de befassen würden, wüssten sie das die Erde erst 6000 Jahre alt ist und somit gab es kein Zeitalter vor der Bibel.“

              Sie fallen aber auch auf jeden Schabernack rein, wie? Menschen in Göbekli Tepe haben schon vor über 10.500 Jahren das älteste ausgegrabene massive Heiligtum errichtet. Haben die das vor Entstehung der Erde machen können? In die Urflut gemauert? Was soll denn dieser unausrottbare Käse? Ich vermute mal, wenn Sie zur Schule gegangen sind, dass Ihnen Ihr Erdkundelehrer nicht den Schwachsinn der „Jungen Erde“ erklärt hat.

              „Das sind war auch Prophezeiungen aber sie sind gleichzeitig die Grundbedingung dafür das man Lotto spielt. am Anfang als die Ehe eine neue Form des zusammen Lebens darstellte war aber nicht Klar wie eine Frau darauf reagieren würde dass ein Mann Fremd geht. damals waren die Rollen in Beziehungen ja noch anderst verteilt als heute, der Mann hatte also das sagen, somit war es nicht klar das es Problematisch werden kann wenn Männer mit anderen Frauen sexuell verkehren.“

              Lesen Sie sich eigentlich Ihre Texte vor dem Abschicken noch mal durch? Sie schreiben einerseits, dass es (Achtung: Satire!) vor Erfindung des Standesamtes (Satire Ende) keine Ehe gab. Und in der Zeit davor, als – Ihrer Meinung nach – die Menschen lustig durcheinandergevögelt haben, war den Frauen nicht klar, wie sie darauf zu reagieren hätten? Dass genau umgekehrt ein Schuh daraus werden könnte, der Gedanke kam Ihnen noch nicht?

              „Ja das sind die gleichen Fossilien, sie sind nur mit exakten Wissenschaftlichen Methoden untersucht worden, und nicht mit den Pseudowissenschaftlichen Studien der Darwinisten.“

              Klären Sie uns hier bitte über Ihre Qualifikation auf, warum Sie sich das Recht herausnehmen dürfen, die Arbeiten von zehntausenden von Fachwissenschaftlern als „pseudowissenschaftliche Studien“ zu verunglimpfen. Sollten Sie nicht wenigstens einen einschlägigen Hochschulabschluss vorweisen können, dann sollten Sie sich besser in Bescheidenheit üben und schweigen.

              „Ich gebe Ihnen recht das man hinterfragen kann ob wirklich ein Massenmord nötig war.“

              Hinterfragen? Massenmörder gehören lebenslang hinter Gitter. Das kann sich bei einem ewigen „Gott“ ziemlich in die Länge ziehen.

              „Naja das mit dem Stöpsel ist aber nun wirklich Unsinnig, das kann man sehr einfach mit der Plattentektonik erklären. gäbe es keine Gebirge und keine Tiefseegräben, sondern die Landmassen wären alle auf einem ungefähr gleichen Level wäre die Erdoberfläche komplett mit Wasser bedeckt. es stünde ungefähr 2,7 Km über dem Meeresboden“

              Und hätten Sie ausreichend Verstand, dann wüssten Sie, dass in der Genesis steht (und Sie beziehen sich ja ausschließlich auf die Genesis und nicht auf moderne Erkenntnisse), dass „Gott“ Täler und Berge geschaffen hat, sonst hätte sich das Salzwasser nicht in den Senken sammeln können, um die Meere zu bilden. Die Erde ist nirgends als glattpolierte Bowlingkugel geschildert. Die Sintflut-Version funktioniert nur, wenn die Erde flach wie eine Pizza ist und das Wasser – wenn erst der Stöpsel gezogen wurde – nach unten zu den Säulen der Erde abfließen kann.

              Folglich glauben Sie auch an die flache Erde? Albert Einstein hat sich mal über die Vertreter der Flachwelt- und der Hohlwelthypothese geäußert: Erstere nannte er Flachköpfe, die zweiten Hohlköpfe…

              Gefällt 1 Person

        • phoen23 schreibt:

          Aussagen, die sich in „wenn-dann-Beziehungen“ ausdrücken, sind mit Sicherheit keine Prophezeiungen.

          Gefällt mir

          • Frank schreibt:

            Naja im Grunde sinde alle Prophezeiungen „Wenn-dann Beziehungen“ oder generell alle Prognosen über die Zukunft. Das wenn beschreibt ja den Grundzustand also die Bedingung für die Prognose, diese muss auch nicht unbedingt genannt werden, aber es muss immer eine Grundbedingung geben. z.b. bei Wahlprognosen ist die Grundbedingung, auch wenn diese nicht genannt wird, das die Wahl tatsächlich stattfindet und Leute tatsächlich zum wählen gehen. Es gibt also immer eine „wenn“ für jede Prophezeihung bzw. Prognose

            Gott sei mit dir

            Gefällt mir

            • Karl-Heinz Büchner schreibt:

              Ja was nun, Frank? Redest Du von Prognosen oder von Prophezeiungen? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wahlforscher erstellen Prognosen aufgrund von mathematischen Modellen, die leider nicht immer die Realität abbilden, weshalb die Prognosen auch nur selten ins Schwarze treffen. Prophezeiungen sind etwas für Spinner, die meinen, zukünftige unangekündigte Ereignisse vorhersagen zu können. Dazu zählt nicht die Prophezeiung, dass in sieben Tagen Sonntag sein wird und auch nicht, dass innerhalb der nächsten 50 Jahre eine Papstwahl stattfinden wird. Hingegen wäre die Aussage, dass es innerhalb der nächsten 50 Jahre keine Papstwahl geben wird, eine Prophezeiung, deren Eintreten für richtig gute Stimmung sorgen könnte. Leider wohl aber nicht mehr für mich.

              Gefällt 1 Person

            • phoen23 schreibt:

              Eine Prognose ist nicht das Gleiche wie eine Prophezeiung. Prognosen werden geschaffen aufgrund von mehr oder weniger wissenschaftlich erfassten oder erfassbaren Eckdaten. Prophezeiungen sind spekulative Vorhersagen.
              Um mal beim konkreten Beispiel zu bleiben (wobei ich den Bibeltext alles andere als „konkret“ empfinde, sondern eher als verschwafelte Prosa): Eifersucht in Beziehungen sind in der westlichen Welt gang und gäbe, und daß es bei Ehebruch Ärger gibt, ist eine alte Kamelle, und außerdem ist die Bibel-Aussage viel zu wenig konkret. Wenn dort stünde „Herr Konrad Meier wird im Jahre 1954 in Wuppertal-Elberfeld seine Ehefrau betrügen“, und dann passiert das auch , dann wäre ich schon beeindruckt. Das da oben ist nichts, gar nichts. Und kann mit einer Prophezeiung nicht gleich gesetzt werden.

              Gefällt mir

  25. Frank schreibt:

    @Karl-Heinz Büchner, @phoen23 Also allgemein, ich sage nicht das eine Prognose das gleiche ist wie eine Prophezeiung, ich habe das Beispiel nur genannt um zu sagen das Unsinnig ist das eine Prophezeiung keine Wenn dann Beziehung ist. man muss ja Erstmal die Grundbedingungen nennen damit die Prophezeiung eintreten kann. Also z.b. Wenn du diesen Samstag die Lotto Zahlen 1 6 8 14 17 34 spielst wirst du eine Million Euro gewinnen, die Grundbedingung ist also erstmal das du Lotto spielst, dann ist es im nachhinein auch eindeutig überprüfbar. Naja sie sagen es ist etwas für Spinner, wenn jetzt aber von z.b. 3000 Prophezeiungen alle zutreffen, können sie ja nicht Leugnen das die Zukunft sehr exakt Prophezeit werden kann. Und ich meine 3000 konkrete Prophezeiungen. Hoffen sie also dass der Papst so alt wird? Ja wie gesagt ich verstehe das es zu Allgemein ist, aber zu der Zeit war die Ehe ja noch etwas neues also keine Alte Kamelle, die Menschheit wurde ja gerade erst erschaffen.

    Gefällt mir

    • phoen23 schreibt:

      Wie lautet die Prophezeiung denn genau?
      „Wenn du diesen Samstag die Lotto Zahlen 1 6 8 14 17 34 spielst wirst du eine Million Euro gewinnen“?
      Was ist das für ein Unsinn? Und falls ich kein Lotto spiele, fallen dann andere Zahlen?

      Gefällt mir

      • Frank schreibt:

        Dabei handelt es sich um ein Beispiel. Wenn ihnen jemand die Lotto Zahlen vorhersagt würden sie also nicht glauben das derjenige die Zukunft kennt?

        Nein falls sie kein Lotto spielen, werden sie auch nicht gewinnen. Daher ist das die Grundvoraussetzung dass sie gewinnen können.

        Gefällt mir

        • manglaubtesnicht schreibt:

          Da hat er Recht. 🙂

          Gefällt mir

          • phoen23 schreibt:

            Aber das sind 2 Prophezeiungen:
            1. „diesen Samstag fallen die Lotto Zahlen 1 6 8 14 17 34“
            2. „du wirst im Lotto eine Million Euro gewinnen“
            Das erste kann ich nicht beeinflussen, aber die 2. kann ich sozusagen im Vorhinein ungeschehen machen, einfach indem ich nicht spiele.

            Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Also sie behaupten weiterhin ernsthaft das eine Wenn-Dann Beziehung, definitiv keine Prophezeiung sein kann?

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              hm.. also nicht wirklich pauschal. Es ist sicherlich eine Formulierung möglich, die wenn-dann ist und dennoch prophetisch. Aber diese Ehebruch-Geschichte lasse ich auf keinen Fall gelten.

              Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              Das ist syntaktische Erbsenzählerei. Natürlich lässt sich eine Prophezeiung als Wenn/Dann-Satz formulieren. Aber eine komplett allgemeine Aussage wie „Wenn Winter ist, dann ist’s draußen manchmal kalt“/“Im Winter ist es draußen manchmal kalt“ ist halt keine Prophezeiung — unabhängig von der Formulierung. Ich kann ohne Probleme einen Text mit 3000 solcher Aussagen formulieren, ohne dass mich deshalb jemand für einen Gott hielte. Oder?

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              Erbsenzählerei… ich denke schon, daß manche Dinge sozusagen „überpräzise“ formuliert werden sollten, damit sie einwandfrei verständlich sind.

              Ich sehe ein, daß die Formulierung als solches eher nicht „Prophezeiung oder nicht“ entscheidet.
              Aber in dem Fall, wo man genügend Bedingungen für ein Ereignis stellt, so daß sich das Ereignis praktisch zwangsläufig ereignen muß, sollten alle Bedingungen eintreffen, und das dann als Prophezeiung hinstellt, sage ich: Nö, keine Prophezeiung, zwangsläufiges Ereignis.

              Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              Ja klar, das stimmt so. Es gibt ja ein Kriterium der Außergewöhnlichkeit als Bedingung.

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Sie sehen das Falsch, ich habe mich nur auf Phoen23 Bezogen, der sagte eine Prophezeiung kann nie eine Wenn-dann Beziehung sein und das wollte ich widerlegen. Ich habe hier schon öfters geschrieben das ich einsehe das meine „Prophezeiung“ nicht wirklich als solche bezeichnet werden muss.

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Der als Anonymus gekennzeichnete Beitrag ist von mir

              Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              Gefunden.

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Ok danke.@Manglaubtesnicht wie sieht es denn aus, besteht interesse sich mit den Teilen von https://www.was-darwin-nicht-wusste.de hier zu befassen oder eher nicht? Bei dieser Seite geht es ja gerade darum Gottesbeweise oder andere Behauptungen von Kreationisten zu widerlegen oder sehe ich das falsch?

              Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              Überlegen Sie sich, welches Argument der Kreationisten aus Ihrer Sicht am überzeugendsten ist und fassen Sie es für uns zusammen. Dann schaue ich es mir an.

              Gefällt mir

          • Karl-Heinz Büchner schreibt:

            Nein hat er nicht! Wieso weiß jemand – der die Zukunft kennt, und damit die nächsten Lottozahlen – nicht, ob der Betreffende Lotto spielen wird? Wenn er die Zukunft kennt und er weiß, dass derjenige den Jackpot knacken wird, dann muss er ihm weder die Zahlen nennen noch ihn dazu auffordern, Lotto zu spielen. Wenn das Ergebnis eintreffen wird, sind auch alle notwendigen und hinreichenden Randbedingungen erfüllt.

            Gefällt 1 Person

            • phoen23 schreibt:

              Jetzt bin ich doch ein wenig verwundert, daß eine von mir postulierte und bereits als verloren anerkannte Position neuen Rückenwind bekommt.
              Das sind aber auch die Momente, in denen ich ein richtiges Forum vermisse: WordPress ist für eine Diskussion nur begrenzt brauchbar…

              Gefällt mir

        • Karl-Heinz Büchner schreibt:

          Eine Prophezeiung, die eine Wenn – Dann Konstruktion hat, IST KEINE PROPHEZEIUNG!
          Denn: Wenn jemand die Zukunft kennt, dann weiß er auch, ob die Wenn-Bedingung erfüllt sein wird und er muss sie nicht extra erwähnen. Kennte ich die Zukunft, fiele mir nie ein, jemandem 6 Richtige im Lotto zu prophezeien, wenn ich sowieso weiß. dass er kein Lotto spielt. Spreche ich aber die Prophezeiung aus, dann, weil ich weiß, dass er wegen meiner Prophezeiung entgegen seiner Gewohnheit Lotto spielen wird, weil er ja sonst nicht gewänne. Kannst Du dem folgen, lieber Frank?

          Gefällt mir

        • Karl-Heinz Büchner schreibt:

          Aber dann weiß ich doch auch mit meiner Kenntnis der Zukunft, dass er nicht gewinnen kann, wenn er kein Lotto spielen wird.
          Aus all dem folgt, dass es ein Wissen um die Zukunft nicht geben kann!

          Gefällt mir

          • Frank schreibt:

            Ja ich kann dem folgen danke. Gut ich würde sagen, als Prophet kann ich trotzdem sagen wenn du Lotto spielst wirst du gewinnen. Sie sagen damit ein Prophet ist nur wirklich ein Prophet wenn er die Komplette Zukunft kennt? Also jemand der nur sicher wüsste das Person x im Lotto gewinnt falls sie diese Woche spielen wird, ohne zu wissen ob die Person Lotto spielen wird, wäre ihre Meinung nach kein Prophet? Also jemand der die komplette Zukunft kennt wüsste natürlich was er der Person x sagen muss, dass sie Lotto spielen wird um dann zu gewinnen. aber wie gesagt, ich denke nicht das Prophet bedeutet dass man die ganze Zukunft kennen muss, ich würde auch von einem Propheten reden wenn er sagt „Ich weiß nicht ob du Lotto spielst, aber wenn du es tust wirst du gewinnen“. Also vorausgesetzt ich gewinne dann Tatsächlich. Da habe ich in einem anderen Kommentar schon darüber geschrieben, das hängt sehr davon ab ob sie von einem Deterministischen System oder einem System mit freiem Willen ausgehen

            Gefällt mir

            • Karl-Heinz Büchner schreibt:

              Nein, wenn Du die Zukunft kennst, ist es völlig Wurst, ob wir in einer deterministischen Welt oder in einer mit freiem Willen leben. Du könntest Deine Lottovorhersage auch noch mit den Bedingungen ausschmücken, „wenn Du bis dorthin weiter atmest“ oder „wenn Du das Geld hast, einen Lottoschein abgeben zu können“, aber das ist völlig überflüssig. Wenn Du weißt, was in der Zukunft passieren wird und dass X den Lottojackpot abräumen wird, dann sind diese Bedingungen automatisch erfüllt, denn sonst würde es eben nicht passieren. Savvy?

              Gefällt mir

            • Karl-Heinz Büchner schreibt:

              … ich denke nicht das Prophet bedeutet dass man die ganze Zukunft kennen muss …
              Wie stellst Du Dir die Zukunft vor? Wenn Du von einer Sache weißt, dass sie geschehen wird, dann wird sie geschehen, mit allen Nebenbedingungen, die erfüllt sein müssen, damit sie geschehen kann – oder sie wird sonst eben nicht geschehen. Oder denkst Du, dass die Ziehung der Lottozahlen (oder irgend ein anderes in der Zukunft eintretendes Ereignis) davon beeinflusst wird, ob Du oder irgendwer sonst, diesem Ereignis seine Aufmerksamkeit, sprich Teilnahme, widmet?
              Denk noch mal über die Implikationen der Prophetie nach und lass Dir nicht von irgendwelchen Schwachmaten ins Ohr blasen, es gäbe Menschen, die die Zukunft kennen oder es hätte sie einstmals gegeben.

              Gefällt 1 Person

            • Frank schreibt:

              Also in einer Welt in der es einen freien willen gibt, kann es keine Prophezeiungen, die Menschen betreffen geben, dann wäre der Wille nicht mehr frei sondern schon vorher „ersichtlich“. sprich wenn jemand exakt weiss, also zu 100%, welche entscheidungen jemand trifft, dann ist die entscheidung nicht frei sondern auch an Naturgesetze gebunden. Ist die Entscheidung eines Menschen an Naturgesetze gebunden und somit theoretisch berechenbar. also mit der Geburt eines Menschen ist völlig klar wie sein ganzes leben verläuft, dann ist es Determinismus. Und das heißt nicht das es irgendjemand tatsächlich wissen muss es heißt nur das man es theoretisch berechnen könnte. Determinismus ist also eine Grundbedingung für eine Prophezeiung.

              Also wenn jetzt jemand das wissen hat dass wenn Person x am Samstag im Lotto spielt, wird sie auch den Jackpot gewinnen, ohne die Lotto zahlen zu kennen und ohne zu wissen ob die Person spielt. Er kennt also nur diese eine Tatsache. dann sagt er der Person X spiel am Samstag Lotto und du wirst gewinnen. Dann ist die chance das es sich dabei um einen Zufall handelt trotzdem 1:140.000.000 oderso. Das reicht meiner Meinung nach völlig aus um zu sagen diese Person hat etwas exakt Prophezeit. Und wenn die Perso das genause jeden Samstag macht könnte man da meiner Meinung nach von einem Propheten reden, auch wenn dieser Prophet nicht sonderlich viel über die Zukunft weiss

              Gefällt mir

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Sind Sie deutscher Muttersprachler? Wenn nicht, dann kann ich Ihr sehr holpriges Deutsch nachvollziehen und bemühe mich weiterhin, es zu verstehen. Wenn doch, dann sollten Sie mal an Grammatik und Satzbau sowie Rechtschreibung arbeiten. Schließlich wollen Sie ja die ganze wissenschaftliche Welt ad absurdum führen und da erwartet wohl jeder zurecht mehr Intellekt.

      In der Bibel steht keine einzige Prophezeiungen. Alle dieses Texte – Achtung, es wird kompliziert – wurden als ätiologische Sagen ex eventu verfasst, um sich selbst (aus Sicht der Autoren) zu legitimieren, Macht über eine Volksgruppe ausüben zu können. Dabei wurde die Form des Pseudepigraphen verwendet, um so zu tun, als habe eine berühmte Persönlichkeit der Vergangenheit diesen Text geschrieben.

      Z.B. die „Prophezeiung“ Jesu über den Niedergang des 2. Tempels, die er ja angeblich vor 30 u.Z. geäußert (aber nicht aufgeschrieben) haben soll, wurde nachweislich erst nach 70 u.Z. erstmals aufgeschrieben, also nachdem der Tempel bereits durch die Römer niedergebrannt worden war. Die Autoren des NT kannten also das Faktum und haben es ex eventu dem von ihnen erfundenen oder ausgeschmückten „Jesus“ in den Mund geschrieben, um seinen Worten Gewicht zu verleihen. Sie und viele andere Glaubensblinde fallen da sogar heute noch drauf rein, obwohl selbst die Theologen mittlerweile zugeben, dass kein Text des NT vor 70 u.Z. verfasst wurde.

      Es kann aber auch aus logischen Überlegungen keine echten Prophezeiungen geben. Das ist jetzt keine Prophezeiung meinerseits, sondern Fakt…

      Gefällt 1 Person

      • Frank schreibt:

        „Sind Sie deutscher Muttersprachler? Wenn nicht, dann kann ich Ihr sehr holpriges Deutsch nachvollziehen und bemühe mich weiterhin, es zu verstehen. Wenn doch, dann sollten Sie mal an Grammatik und Satzbau sowie Rechtschreibung arbeiten. Schließlich wollen Sie ja die ganze wissenschaftliche Welt ad absurdum führen und da erwartet wohl jeder zurecht mehr Intellekt.“

        Das ist schwierig zu beantworten, ich bin Schwabe, also würde ich mal nein Antworten.
        Ich beziehe mich dabei auf die Homepage die ich angegeben habe. Die haben das widerlegt und nicht ich.

        „In der Bibel steht keine einzige Prophezeiungen. Alle dieses Texte – Achtung, es wird kompliziert – wurden als ätiologische Sagen ex eventu verfasst, um sich selbst (aus Sicht der Autoren) zu legitimieren, Macht über eine Volksgruppe ausüben zu können. Dabei wurde die Form des Pseudepigraphen verwendet, um so zu tun, als habe eine berühmte Persönlichkeit der Vergangenheit diesen Text geschrieben.

        Z.B. die „Prophezeiung“ Jesu über den Niedergang des 2. Tempels, die er ja angeblich vor 30 u.Z. geäußert (aber nicht aufgeschrieben) haben soll, wurde nachweislich erst nach 70 u.Z. erstmals aufgeschrieben, also nachdem der Tempel bereits durch die Römer niedergebrannt worden war. Die Autoren des NT kannten also das Faktum und haben es ex eventu dem von ihnen erfundenen oder ausgeschmückten „Jesus“ in den Mund geschrieben, um seinen Worten Gewicht zu verleihen. Sie und viele andere Glaubensblinde fallen da sogar heute noch drauf rein, obwohl selbst die Theologen mittlerweile zugeben, dass kein Text des NT vor 70 u.Z. verfasst wurde.“

        Ich habe ja auch nicht geschrieben dass es sich bei allen Texten um Prophezeiungen handelt, oder geleugnet das nicht eventuell mal etwas beschönigt wurde. nur Beweist diese Tatsache, oder auch ein Beispiel ja nicht das es keine einzige Prophezeiung gibt, oder denken sie das sich kein Text der Bibel auf die Zukunft bezieht? Damit meine ich die Zukunft nach verfassen des Textes.

        „Es kann aber auch aus logischen Überlegungen keine echten Prophezeiungen geben. Das ist jetzt keine Prophezeiung meinerseits, sondern Fakt…“

        Das sehe ich anderst. Das hängt von der Debatte freier Wille oder Determinismus ab. In einem Deterministischen System steht mit dem Beginn des Universums der Gesamte Verlauf fest, somit ist es zumindest theoretisch möglich jedes Ereignis in der Zukunft exakt vorherzusagen. Bei einem System mit freiem Willen ist es schwieriger. Wie kommen sie dadrauf das dies ein Fakt wäre?

        Gefällt mir

        • Bernd Kammermeier schreibt:

          Okay, „Schwabe“ entschuldigt vieles. Aber sprachlich ging es doch diesmal wesentlich besser. Danke!

          „Ich beziehe mich dabei auf die Homepage die ich angegeben habe. Die haben das widerlegt und nicht ich.“

          Wer steile Thesen vertritt – und sie tun das mit dem „Junge-(und flache?)-Erde-Kreationismus“ -, der muss dies auch selbst vertreten und begründen können. Ansonsten müsste ich an allerlei Dummfug glauben, von UFOs, über das Ungeheuer von Loch Ness, dem Schneemensch, der Zahnfee, dem Osterhasen, der Reichsbürgerideologie bis hin zum rosafarbenen unsichtbaren Einhorn. Da kann man sich in einer redlichen Diskussion nicht auf irgendwelche Homepages zurückziehen und denen die Schuld an der eigenen Unwissenheit zuschieben. Schließlich gibt es genügend Homepages, die Sie als „pseudowissenschaftlich“ disqualifiziert haben, die seriöse, nachprüfbare Studien oder deren Ergebnisse liefern.

          Nur dann, wenn Sie selbst über ausreichende Fachkenntnisse verfügen, könnten Sie diese Wertung vornehmen und die gesamte Wissenschaft zur „Pseudowissenschaft“ erklären. Selbst ein Schwabe kann das verstehen. Es ist ja auch nicht böse gemeint. So funktioniert die Welt nun mal.

          „Ich habe ja auch nicht geschrieben dass es sich bei allen Texten um Prophezeiungen handelt, oder geleugnet das nicht eventuell mal etwas beschönigt wurde. nur Beweist diese Tatsache, oder auch ein Beispiel ja nicht das es keine einzige Prophezeiung gibt, oder denken sie das sich kein Text der Bibel auf die Zukunft bezieht? Damit meine ich die Zukunft nach verfassen des Textes.“

          Richtig! In einer Studie müsste man sämtliche biblischen Prophezeiungen widerlegen. Doch wie lang sollte denn der entsprechende Kommentar hier werden? 3.000 Seiten? Wer liest das? Und wären Sie dann am Ende wirklich überzeugt oder verweisen Sie lapidar auf irgendeine andere Homepage, wo steht – ohne Beleg -, dass die Prophezeiungen doch alle ganz dolle richtig sind?

          Umgekehrt ist es doch viel einfacher: Wer behauptet – so wie Sie – es gäbe auch richtige Prophezeiungen, der soll sie präsentieren und belegen. Das macht die Sache viel einfacher.

          „Es kann aber auch aus logischen Überlegungen keine echten Prophezeiungen geben. Das ist jetzt keine Prophezeiung meinerseits, sondern Fakt…“

          Das sehe ich anderst. Das hängt von der Debatte freier Wille oder Determinismus ab. In einem Deterministischen System steht mit dem Beginn des Universums der Gesamte Verlauf fest, somit ist es zumindest theoretisch möglich jedes Ereignis in der Zukunft exakt vorherzusagen. Bei einem System mit freiem Willen ist es schwieriger. Wie kommen sie dadrauf das dies ein Fakt wäre?“

          Sie haben es doch genau beschrieben. Echte Prophezeiungen kann es nur geben, wenn die Zukunft feststeht. Die könnte dann aber selbst „Gott“ nicht mehr ändern, somit hat auch er keinen freien Willen, sondern kann nur tatenlos zuschauen, wie alles geschieht. Dann frage ich mich allerdings, wer denn diesen „Ratschluss“ definiert hat. Wer hat das Drehbuch des Universums geschrieben? Der Teufel? Hat der dann auch den Protagonisten „Gott“ – bzw. die ganzen anderen Götter – in das Buch geschrieben? Ist also „Gott“ eine willenlose Marionette des Teufels?

          Ich will es kurz machen: Den freien Willen im religiösen Sinne gibt es auch nicht. Wir alle werden von so vielen Faktoren beeinflusst, die wir selbst nicht beeinflussen können, dass freier Wille ein schöner Traum bleiben wird. Sie selbst sind von religiösen Wahnvorstellungen derart durchsetzt, dass Sie offenbar nicht mal dagegen ankommen und sich davon lösen können, um die Welt so zu sehen, wie sie ist.

          Das Universum ist in keiner Weise vorbestimmt. Es ist ein extrem komplexes Gebilde aus wechselseitigen Beeinflussungen, die wir niemals beherrschen können, die aber auch in keiner Weise vorherbestimmt sind. Und das ist auch gut so, sonst wäre nämlich die Existenz des gesamten Universums – und damit unsere eigene – vollkommen sinnlos. Nicht im Sinne des Abhandenkommens eines höheren Sinnes (den es auch nicht gibt), sondern in dem Sinne, dass ein 100% vorprogrammiertes Leben keine Entwicklungsmöglichkeit mehr bietet. D.h. dies spulte sich dann wie eine Spieluhr ab, bis die Feder abgelaufen ist. Ende Gelände… Das ist sinnlos!

          Gefällt 2 Personen

          • Frank schreibt:

            „Okay, „Schwabe“ entschuldigt vieles. Aber sprachlich ging es doch diesmal wesentlich besser. Danke!“

            Kein Ding, hängt auch immer mit meinem Alkoholpegel zusammen

            „Wer steile Thesen vertritt – und sie tun das mit dem „Junge-(und flache?)-Erde-Kreationismus“ -, der muss dies auch selbst vertreten und begründen können. Ansonsten müsste ich an allerlei Dummfug glauben, von UFOs, über das Ungeheuer von Loch Ness, dem Schneemensch, der Zahnfee, dem Osterhasen, der Reichsbürgerideologie bis hin zum rosafarbenen unsichtbaren Einhorn. Da kann man sich in einer redlichen Diskussion nicht auf irgendwelche Homepages zurückziehen und denen die Schuld an der eigenen Unwissenheit zuschieben. Schließlich gibt es genügend Homepages, die Sie als „pseudowissenschaftlich“ disqualifiziert haben, die seriöse, nachprüfbare Studien oder deren Ergebnisse liefern“

            Lassen sie doch mal den Flache Erde Unsinn, das habe ich doch schon oft genug beantwortet, oder ist das ein running gag? Naja also grundsätzlich ist es immer besser seine Argumente auf quellen zu stützen. Also würden wir jetzt über den Osterhasen reden und einer würde sagen den gibts und der andere sagt den gibts nicht, dann wäre es am besten wenn jeder seine quellen nennt auf die er sein wissen stützt. sonst diskutieren wir ja nur um persöhnliche Meinungen ohne Bezug auf Fakten

            „Nur dann, wenn Sie selbst über ausreichende Fachkenntnisse verfügen, könnten Sie diese Wertung vornehmen und die gesamte Wissenschaft zur „Pseudowissenschaft“ erklären. Selbst ein Schwabe kann das verstehen. Es ist ja auch nicht böse gemeint. So funktioniert die Welt nun mal.“

            Nein ich nenne nur Radiodatierungsmethoden Pseudowissenschaftlich und beziehe mich auf eine Quelle. wenn sie das widerlegen wollen müssen sie mir sagen warum meine quelle falsch ist. falls sie dann noch bestätigen wollen das ihre Ansicht richtig ist, müssen sie mir dafür eine Quelle nennen, dann kann ich sinnvoll darauf antworten.

            „Richtig! In einer Studie müsste man sämtliche biblischen Prophezeiungen widerlegen. Doch wie lang sollte denn der entsprechende Kommentar hier werden? 3.000 Seiten? Wer liest das? Und wären Sie dann am Ende wirklich überzeugt oder verweisen Sie lapidar auf irgendeine andere Homepage, wo steht – ohne Beleg -, dass die Prophezeiungen doch alle ganz dolle richtig sind?“

            Ja richtig, aber dann behaupten sie ja auch nur einfach etwas. Naja wenn sie logisch widerlegt sind nicht, ich habe ja auch nichts gegen die 14 widerlegten Prophezeiungen aus dem Artikel gesagt. Ich habe es allerdings auch nicht nachgeprüft.

            „Umgekehrt ist es doch viel einfacher: Wer behauptet – so wie Sie – es gäbe auch richtige Prophezeiungen, der soll sie präsentieren und belegen. Das macht die Sache viel einfacher.“

            Naja ich habe gesagt, je nach Weltbild kann es Prophezeiungen geben, ich habe nicht gesagt das ich eine kenne.

            „Sie haben es doch genau beschrieben. Echte Prophezeiungen kann es nur geben, wenn die Zukunft feststeht. Die könnte dann aber selbst „Gott“ nicht mehr ändern, somit hat auch er keinen freien Willen, sondern kann nur tatenlos zuschauen, wie alles geschieht. Dann frage ich mich allerdings, wer denn diesen „Ratschluss“ definiert hat. Wer hat das Drehbuch des Universums geschrieben? Der Teufel? Hat der dann auch den Protagonisten „Gott“ – bzw. die ganzen anderen Götter – in das Buch geschrieben? Ist also „Gott“ eine willenlose Marionette des Teufels?“

            Ok aber sie stimmen mir zu das es in einem Deterministischen System Prophezeiungen geben kann? sind sie Determinist? ist ja eine interessant Weltanschauung unabhängig von gläubig oder nicht, die Determinismus/freier Wille Debatte gibt es ja in beiden Lagern. Richtig wenn er Teil des Deterministischen Systems ist Nein ein System kann ja erst Deterministisch sein nachdem es entstanden ist, auch völlig egal ob durch Schöpfung oder durch Urknall. Warum sollte Gott willenlos sein weil er mit Beginn des Universums alles definiert hat? und warum sollte der Teufel dann einen freien willen haben können?

            „Ich will es kurz machen: Den freien Willen im religiösen Sinne gibt es auch nicht. Wir alle werden von so vielen Faktoren beeinflusst, die wir selbst nicht beeinflussen können, dass freier Wille ein schöner Traum bleiben wird. Sie selbst sind von religiösen Wahnvorstellungen derart durchsetzt, dass Sie offenbar nicht mal dagegen ankommen und sich davon lösen können, um die Welt so zu sehen, wie sie ist.

            Das Universum ist in keiner Weise vorbestimmt. Es ist ein extrem komplexes Gebilde aus wechselseitigen Beeinflussungen, die wir niemals beherrschen können, die aber auch in keiner Weise vorherbestimmt sind. Und das ist auch gut so, sonst wäre nämlich die Existenz des gesamten Universums – und damit unsere eigene – vollkommen sinnlos. Nicht im Sinne des Abhandenkommens eines höheren Sinnes (den es auch nicht gibt), sondern in dem Sinne, dass ein 100% vorprogrammiertes Leben keine Entwicklungsmöglichkeit mehr bietet. D.h. dies spulte sich dann wie eine Spieluhr ab, bis die Feder abgelaufen ist. Ende Gelände… Das ist sinnlos!“

            Ihr Argument ist also, würden wir in einem Deterministischen System leben wär alles Sinnlos, also ist es nicht so? Darum geht es nicht wirklich im Determinismus, Es geht darum: gibt es nur einen möglichen weg den wir aber nicht kennen, also es gibt z.b. jemanden der alles weiss und genau sagen kann was passieren wird, oder auch ohne einen Gott, es ist theoretisch bestimmbar was exakt passieren wird weil alles auf ursachen aus der Vergangenheit beruht, das System Universum ist natürlich viel zu komplex um es tatsächlich zu berechnen. Ich denke nicht das ein System sinnloser ist als das andere, den in beiden Systemen kennen normale Menschen wie z.b. Ich die Zukunft nicht, somit ist es irrelevant ob Gott sie kennt oder ob sie theoretisch berechenbar ist.

            Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Ich mache meine Antwort diesmal ganz einfach: Im Universum geht alles mit rechten Dingen zu.

              Gefällt mir

    • Karl-Heinz Büchner schreibt:

      Wo bleibt nun die Liste der konkreten 300 Prophezeiungen? Mir reichen diese 10%.
      Wir wollen endlich mal über Substanzielles diskutieren.

      Gefällt mir

      • Frank schreibt:

        Ich habe nicht gesagt das ich irgendwelche Prophezeiungen, bis auf der die ich geschrieben habe, kenne. Ich habe mich hier auf den Artikel berufen in dem es um über 3000 Prophezeiungen geht. Es ging mir nur darum zu Sagen das man Prophezeiungen nicht Grundlegend als Unsinn hinstellen sollte. Selbst wenn es bisher noch keine „echte“ Prophezeiung heißt es ja nicht das es unmöglich ist.

        Gefällt mir

        • Karl-Heinz Büchner schreibt:

          Doch mein Lieber,
          wenn jemand behauptet, es gäbe 3000 eingetroffene Prophezeiungen in der Bibel, aber nicht sagen kann, welche das sein sollen, dann ist das eine Behauptung und keine Tatsache. Erst wenn die 3000 behaupteten Prophezeiungen alle als echt und erfüllt verifiziert sind, werden sie zu Fakten. Was Du hier von Dir gibst, sind Gerüchte oder Märchen, die Du vom Hörensagen kennst. So wird das nix.

          Gefällt 2 Personen

          • Frank schreibt:

            Beziehen sie sich hier auf mich oder auf Werner Gitt? Ich kenne wie schon gesagt keine Prophezeiung nach dem Standard dieser Seite. Ich habe nur eine Hypothetische Frage gestellt. Hat also keinen Bezug zur Realität, einfach um zu wissen, wann sie zustimmen würden das es sich um einen echten Propheten handelt.

            Gefällt mir

    • dongamillo schreibt:

      Moin, Moin, ihr seid ja echt lustig drauf!
      😉
      Also, wenn ihr schon beim Lottospielen angekommen seid muss ich gleich mal wieder meinen Vergleich mit unserer Situation anbringen.
      Also, mit der Geburt sind wir in dieser „Lotterie des Lebens“ eingestiegen.
      Der Teufel will uns weismachen dass es gar kein „Spiel“ gibt(Atheisten)oder uns zu unsinnigen Einsätzen verführen(ALLE Religionen).
      Gott spricht durch Jesaja 55…..kommt zu mir……
      Jesus hat das deutlich gemacht: Kommt zu mir….Mt. 11,28, Luk. 6,47, Joh. 6,45
      Das beste an diesem „Spiel“ ist, wir haben gewonnen wenn wir zu Jesus gehören weil ER schon gewonnen hat!
      Damit sind wir Sieger!
      Da kann jeder dazu gehören wenn er will Joh. 5,24.
      Damit geht es gar nicht darum den Siegespreis irgendwie zu verdienen oder zu erkämpfen sondern ihn GANZ EINFACH NUR ABZUHOLEN!
      Sorry dass ich so rumschreie aber ich finde das gerade bei mir privat im Leben so stark was da abgeht……
      …..und dazu habe ich jetzt einfach mal mit diesen Zahlen unseres lieben Frankś Lotto gespielt….mal sehn was passiert!
      jelidi andreas

      Gefällt mir

      • Andreas K. schreibt:

        Beten nicht vergessen, sonst wird das nichts mit den Zahlen Oo

        Gefällt 2 Personen

      • Bernd Kammermeier schreibt:

        Andreas, kennst du eigentlich das neu gefundene Buch der Bibel? BERNDIEL.

        Dort steht zum Beispiel geschrieben: „14 Wahrlich, ich bin der Prophet Berndiel, ich bin gesandt durch meine Kraft des Wissens, um Licht zu bringen unter die Menschen, die verwirrt sind durch falsche Zeugnisse unwahrer Propheten. 15 Wahrlich, ich sage euch, damit ihr es wisset, für jetzt und alle Zeiten, von hier bis dort im gesamten Erdenrund, euch zur Erleuchtung und zur Abkehr von der Finsternis des Glaubens. 16 Drum höret, öffnet eure Ohren und Herzen, nehmet meine Worte entgegen und führet sie in euer Innerstes, lasset sie eindringen in eure Herzen, auf dass sie froh und beschwingt werden, 17 nie mehr darben an bittrer Frucht der Lüge, die unter euch gestreuet wurde, durch den großen Lügenpflücker. 18 Vernehmet also, was ich euch hiermit offenbare: 19 Jeder, der an Jesus, diesen Hochstapler aus Galiläa glaubet, wer seinem Vater, dem Teufel huldiget, wer seinen Worten auch nur lauschet, wer ihm preiset und lobsinget, in Worten, Gedanken oder sonstigen Versuchungen, der wird gewiss ein Gast der Hölle sein auf ewiglich, 20 bis an Ende aller Tage, weil das Gericht der Wahrheit über ihn ein vernichtendes Urteil sprechet. 21 Bedenket dies und haltet euch von dem Lügenpflücker fern, gedenket seiner nicht, damit eurer gedacht werde 22 und vergesset auch nicht die Art von Handarbeitssachen, mit denen man die kleinen Fäden hineinfädelt, um Handarbeitssachen zu fertigen, damit auch euch dann und immerdar gegeben werde, die euch gegeben werden immerdar.“ (Berndiel 3,14-22)

        Da biste platt und widerlegt!

        Gefällt mir

      • Karl-Heinz Büchner schreibt:

        Hallo Andreas,
        Deine Zitate stehen auch in den Harry Potter Büchern. Dort spricht sie aber nicht irgendein unsichtbarer Gott durch einen angeblichen Propheten, sondern der leibhaftige Lord Voldemort. Und den gibt es 100%ig. Ich hab ihn selbst im Film gesehen. Deinen Jesus hab ich auch schon gesehen. Der spielt bei Manchester City im Sturm. Aber er behauptet, solchen Unsinn noch nie gesagt zu haben. Was stimmt denn nun?

        Gefällt mir

      • phoen23 schreibt:

        haha, 1 Richtigen. Das ist so ziemlich das zufälligste Ergebnis wo gibt

        Gefällt mir

        • Andreas K. schreibt:

          Das Problem war, dass die zweite wenn Bedingung nicht stattgefunden hat, nämlich das er nicht nur spielt, sondern auch die richtigen Zahlen tippt 😉
          An der Prophezeiung lag es also nicht, sondern an den wenn Bedingungen Oo

          Gefällt mir

          • dongamillo schreibt:

            Liebe“Mitschreiber“, ich habe nicht mitgespielt um zu gewinnen sondern nur um euch deutlich zu machen dass es wichtig ist die Chance zu ergreifen.
            Bei Lotto 1: was weiß ich….
            Bei Jesus ist die Chance ungleich größer!
            Nur eins haben beide Spiele gemeinsam, kein Sieg, bzw. Gewinn nützt etwas wenn du ihn nicht einlöst!
            Habt ihr das verstanden?
            Was nützt es wenn Jesus den Tod und Teufel besiegt hat wenn die einen sagen: „Das gibt es gar nicht“, und die anderen sagen: „Du musst erst ZB. einen Purzelbaum* schlagen.“ …und darum lassen sie sich überhaupt nicht auf den Versuch ein den Gewinn abzuholen!
            Ist das nicht furchtbar?

            * Purzelbaum als Synonym für ALLE religiösen Auflagen.

            Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „Bei Jesus ist die Chance ungleich größer!“

              Erkläre uns das mathematische Modell, mit dem du zu diesem erstaunlichen Ergebnis gekommen bist. Wenn „Jesus“ nicht existiert (wovon nach menschlichem Ermessen auszugehen ist), dann stünde er in einer Gleichung als „0“. Jetzt kann ich eine Null mit was auch immer multiplizieren und habe immer noch Null.

              „Nur eins haben beide Spiele gemeinsam, kein Sieg, bzw. Gewinn nützt etwas wenn du ihn nicht einlöst!“

              Ich denke du bist gegen religiöse Regeln (siehe unten). Die sind synonym zum Einlösen des Wettscheins. Ob das Ablasshandel ist oder Zahlung der Kirchensteuer, Rosenkranzbeten oder Selbstgeißelung, Gottesdienstbesuche oder Beichte… es ist immer das Befolgen von Regeln, die als Eintrittskarte in das Himmelreich gelten.

              „Habt ihr das verstanden?“

              Die Frage ist eher: Hast du das verstanden?

              „Was nützt es wenn Jesus den Tod und Teufel besiegt hat wenn die einen sagen: „Das gibt es gar nicht“, und die anderen sagen: „Du musst erst ZB. einen Purzelbaum* schlagen.“ …und darum lassen sie sich überhaupt nicht auf den Versuch ein den Gewinn abzuholen!“

              * Purzelbaum als Synonym für ALLE religiösen Auflagen.“

              Aber du schlägst doch laufend Purzelbäume. Du gehst zu deinem Bibelkreis, betest, nimmst vermutlich an (mindestens einer Art von) Gottesdiensten teil. Sind das – weil du es tust – keine Purzelbäume? Übrigens: Wenn dein „Jesus“ den Tod und den Teufel besiegt haben soll, warum sollen wir dann noch Angst davor haben? Ich meine wir Atheisten. Oder hat dein „Jesus“ nur den Gläubigen-Tod und den Gläubigen-Teufel besiegt, während der Atheisten-Tod und Atheisten-Teufel noch existieren? Erkläre uns das bitte.

              „Ist das nicht furchtbar?“

              Furchtbar ist nur, dass du offenbar gar nicht verstehst, was du schreibst…

              Gefällt 1 Person

            • Andreas K. schreibt:

              Furchtbar ist, dass du nie erfahren wirst, das du dein Leben nach etwas ausgerichtet hast, was überhaupt nicht existiert…… eigentlich schade, würde euch Gläubigen diese Enttäuschung schon gerne gönnen 😉

              Gefällt 1 Person

            • phoen23 schreibt:

              Habt ihr das verstanden?

              Nein.

              Gefällt 1 Person

  26. Frank schreibt:

    @Bernd Kammermeier Danke für die ausführliche Antwort.

    „Mal im Ernst: Gingen Sie mal in die Schule? Und haben Sie da aufgepasst? Oder haben Sie einfach alles wieder vergessen? Aber ich lasse solchen Antiklugschwätzern wie Ihnen nichts durchgehen.“

    Ja ich ging mal auf die Schule, Ich habe mit dem Abitur abgeschlossen.

    „Das gibt mir zu Denken, dass sie nicht mal eine satirische Formulierung als solche erkennen können.“

    Ich habe schon erkannt das sie meinen das es zu wenig konkret ist, aber ansich ist es deswegen ja trotzdem eine Prophezeiung, halt keine gute ihrer Ansicht nach, was ich auch teilweise verstehen kann.

    „Nein, ich glaube nicht an die „Alte Erde“, Sie glauben an den Schwachsinn der „Jungen Erde“. Das Alter der Erde mit ca. 4,5 Mrd. Jahren ist zu 100% erwiesen, das Alter der Erde bei den „Junge-Erde-Kreationisten“ ist zu genau 0% erwiesen.“

    Also diese Radiodatierungsmethoden, sind kein Beweis dafür, da sie viel zu ungenau sind. Wenn man mit zwei verschiedenen Methoden das alter berechnet müsste man dann ja auch auf das gleiche Alter kommen oder? also mit Berücksichtigung der Fehlertoleranz. dies ist aber nicht der Fall laut meinem Kenntnisstand. Falls sie dort exakte tatsächlich Wissenschaftliche Artikel darüber haben, können sie mir gerne den Link senden, dann lese ich es mir natürlich durch, ich bezweifel aber stark das es das gibt, Ich hab zumindest nichts darüber gefunden.

    „Sie fallen aber auch auf jeden Schabernack rein, wie? Menschen in Göbekli Tepe haben schon vor über 10.500 Jahren das älteste ausgegrabene massive Heiligtum errichtet. Haben die das vor Entstehung der Erde machen können? In die Urflut gemauert? Was soll denn dieser unausrottbare Käse? Ich vermute mal, wenn Sie zur Schule gegangen sind, dass Ihnen Ihr Erdkundelehrer nicht den Schwachsinn der „Jungen Erde“ erklärt hat.“

    Wie gesagt diese Datierungsmethoden sind nicht exakt. Mein Erdkundelehrer hat mir das nicht gesagt soweit ich weiss beginnt der Erdkundeunterricht auch im alten Ägypten und nicht vor 10.500 Jahren.

    „Lesen Sie sich eigentlich Ihre Texte vor dem Abschicken noch mal durch? Sie schreiben einerseits, dass es (Achtung: Satire!) vor Erfindung des Standesamtes (Satire Ende) keine Ehe gab. Und in der Zeit davor, als – Ihrer Meinung nach – die Menschen lustig durcheinandergevögelt haben, war den Frauen nicht klar, wie sie darauf zu reagieren hätten? Dass genau umgekehrt ein Schuh daraus werden könnte, der Gedanke kam Ihnen noch nicht?“

    Ja meistens Überfliege ich ihn nochmal. Danke für die Satire Warnung. Nein wie gesagt es gab kaum Zeit davor, am Anfang gab es ja noch keine Zivilisation, es gab ja nur wenig Menschen, das musste sich also alles entwickeln. Nein es geht doch darum das es den Männern nicht klar war und sie vor der Reaktion der Frauen gewarnt werden mussten.

    „Klären Sie uns hier bitte über Ihre Qualifikation auf, warum Sie sich das Recht herausnehmen dürfen, die Arbeiten von zehntausenden von Fachwissenschaftlern als „pseudowissenschaftliche Studien“ zu verunglimpfen. Sollten Sie nicht wenigstens einen einschlägigen Hochschulabschluss vorweisen können, dann sollten Sie sich besser in Bescheidenheit üben und schweigen.“

    Also Ich verunglimpfe erstmal garnichts, ich beziehe mich ja auf Quellen, aus denen wie ich oben geschrieben habe hervorgeht das die Messmethoden nicht stimmen, da mit zwei unterschiedlichen Methoden nicht das selbe Ergebnis herauskommt. d.h. der Toleranzbereich ist nicht richtig, somit Pseudowissenschaftlich. Sie sollten sich mit der Quelle beschäftigen, dann wüssten sie wovon ich rede. Sie können sich gerne auf eine andere Quelle beziehen, dann können wir darüber Argumentieren.

    „Hinterfragen? Massenmörder gehören lebenslang hinter Gitter. Das kann sich bei einem ewigen „Gott“ ziemlich in die Länge ziehen“

    Das stimmt, Es handelt sich hier aber nicht um irgend einen Massenmörder, es handelt sich um den Schöpfergott der alles aus dem nichts erschaffen hat und somit auch über alles richten darf, auch wenn ich Persöhnlich das in dem Fall nicht gut finde.

    „Und hätten Sie ausreichend Verstand, dann wüssten Sie, dass in der Genesis steht (und Sie beziehen sich ja ausschließlich auf die Genesis und nicht auf moderne Erkenntnisse), dass „Gott“ Täler und Berge geschaffen hat, sonst hätte sich das Salzwasser nicht in den Senken sammeln können, um die Meere zu bilden. Die Erde ist nirgends als glattpolierte Bowlingkugel geschildert. Die Sintflut-Version funktioniert nur, wenn die Erde flach wie eine Pizza ist und das Wasser – wenn erst der Stöpsel gezogen wurde – nach unten zu den Säulen der Erde abfließen kann.“

    Richtig, wie ich geschrieben habe würde das Wasser 2,7 Km über einer Flachen Erdkugel stehen, d.h. es gab hohe Berge und tiefe Schluchten vor der Sintflut, dann hob sich der Meeresboden und die Berge sanken ab. Die Differenz zwischen tiefster Schlucht und höchstem Berg war dann weniger als 2,7 Km Am ende der Sintflut kehrte sich das dann wieder um und der Höhenunterschied wurde wieder größer. das hat nichts mit einer Flachen Erde zu tun, es gibt ja auch heute Veränderungen in Gebirgen, nur sehr viel langsamer als damals.

    „Folglich glauben Sie auch an die flache Erde? Albert Einstein hat sich mal über die Vertreter der Flachwelt- und der Hohlwelthypothese geäußert: Erstere nannte er Flachköpfe, die zweiten Hohlköpfe…“

    Wie beschrieben, daran Glaube ich nicht.

    Gefällt mir

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Also diese Radiodatierungsmethoden, sind kein Beweis dafür, da sie viel zu ungenau sind.“

      Wer sagt Ihnen das? Die Fachwissenschaftler, die täglich damit arbeiten und die Methode (inzwischen ein von vielen) ständig optimieren?

      „Wenn man mit zwei verschiedenen Methoden das alter berechnet müsste man dann ja auch auf das gleiche Alter kommen oder? also mit Berücksichtigung der Fehlertoleranz. dies ist aber nicht der Fall laut meinem Kenntnisstand.“

      Ich nenne Ihnen einmal eine weitere Methode, weil Sie offenbar selbst an diese glauben: Die Plattentektonik der Erde. Sie gehen ja (um die Sintflut zu „beweisen“) davon aus, dass die Gebirge einst nicht aufgefaltet waren und erst durch Kontinentalverschiebungen aufgefaltet wurden. Auch die Form der Ozeane entstand durch diesen Prozess. So schön, so richtig. Doch mit welcher Geschwindigkeit ist dies geschehen? Schon mal nachgedacht? Ich gehe mal von einem Minimalweg von 6.000 km für eine Kontinentalplatte aus (in Wirklichkeit sind es wesentlich größere Strecken, die die Kontinente zurückgelegt haben). Dann hätte sie am Beginn des Universums (Ihrer Vorstellung nach vor 6.000 Jahren) die Reise begonnen und ihre heutige Position erreicht. Richtig? Richtig!

      Die Reise endet aber nicht abrupt, nur weil der Franz auf der Erde lebt. Die Plattentektonik geht immer lustig weiter. Ostafrika trennt sich z.B. von Afrika etc. Und mit welcher Geschwindigkeit würde dies geschehen, wenn die Erde nur 6.000 Jahre alt ist? Hm…? Mit Abitur können Sie das locker ausrechnen: Mit 1 km/Jahr! Jetzt zählen Sie mal die Kontinente auf, die sich mit 1 km/Jahr bewegen. Sie können die Zahl gerne auf- oder abrunden, wenn Sie es nicht so genau sagen können. Ja, das war wieder Satire, denn es gibt keinen einzigen Zipfel der Erde, der sich derart schnell bewegt. Mit 1 – 1,5 cm/Jahr rechnet man. Sie müssen die 6.000 also schon mal mit mindestens 100.000 multiplizieren. Auch das kriegt ein Abitureint hin. Wir haben dann 600.000.000 Jahre für die „Kurzstrecken“. Also: Ein schlagender Beweis. Ich denke, das sollte Sie überzeugen, oder?

      „Falls sie dort exakte tatsächlich Wissenschaftliche Artikel darüber haben, können sie mir gerne den Link senden, dann lese ich es mir natürlich durch, ich bezweifel aber stark das es das gibt, Ich hab zumindest nichts darüber gefunden.“

      Nichts gefunden? Haben Sie Internet? Oder eine Bibliothek in der Nähe? Verlassen Sie mal für einen Augenblick Ihre Echokammer und informieren Sie sich. Sie können auch mal gerne ins Senckenberg-Museum gehen. Dort wird Ihnen das sehr anschaulich erklärt.

      „Mein Erdkundelehrer hat mir das nicht gesagt soweit ich weiss beginnt der Erdkundeunterricht auch im alten Ägypten und nicht vor 10.500 Jahren.“

      Der Geschichtsunterricht beginnt evtl. im alten Ägypten, Allerdings sollte auch da Alt- und Jungsteinzeit besprochen werden. Der Erdkundeunterricht beginnt mit der Entstehung der Erde. Baden-Württemberg hat normalerweise eine gute Schulausbildung. Sind Sie sicher, dass Sie Abitur haben?

      „…wie gesagt es gab kaum Zeit davor, am Anfang gab es ja noch keine Zivilisation, es gab ja nur wenig Menschen, das musste sich also alles entwickeln. Nein es geht doch darum das es den Männern nicht klar war und sie vor der Reaktion der Frauen gewarnt werden mussten.“

      Glauben Sie das ernsthaft? Zum einen gab es, bevor die Bibel geschrieben wurde (AT im 6. Jh. v.u.Z., NT ca. 1.-2. Jh. u.Z.), mindestens 40 – 50.000 Jahre Zivilisationsentwicklung (ich verweise z.B. auf die Höhlenmalereien und viele kultische Fundgegenstände). Dann gab es sicher einige Millionen Menschen weltweit. Und zum anderen hatten Frauen schon immer eifersüchtig auf sexuelle Eskapaden ihrer Männer (ob verheiratet oder nicht) reagiert. Umgekehrt sogar noch viel extremer. Das können Sie bei vielen höheren Säugetieren feststellen, das hat also nicht mal der Mensch erfunden.

      Das wäre ja auch eine absurde Szene. Da säßen dann alle Stammesmitglieder abends ums Lagerfeuer, nachdem sie den ganzen Tag lustig durchgevögelt haben und plötzlich meinte der Stammesälteste in die Runde: „Hey, Leute. Was haltet ihr von folgender Idee: Ab morgen sollen die Frauen ganz böse eifersüchtig werden und sich total verletzt fühlen, wenn wir Männer weiterhin lustig rumvögeln…“ Hätten da alle zugestimmt?

      „Also Ich verunglimpfe erstmal garnichts, ich beziehe mich ja auf Quellen, aus denen wie ich oben geschrieben habe hervorgeht das die Messmethoden nicht stimmen, da mit zwei unterschiedlichen Methoden nicht das selbe Ergebnis herauskommt.“

      Doch, Sie verunglimpfen, indem Sie behaupten, die gesamte Wissenschaft würde „pseudowissenschaftliche Studien“ vorlegen. Das ist genaugenommen sogar eine Frechheit. Sich auf irgendwelche dubiosen „Quellen“ herauszureden, gilt nicht. Ich kann die Juden auch nicht als blinde verstockte Christusmörder verunglimpfen und mich dabei auf Martin Luther beziehen. Selbstdenken ist heutzutage erlaubt und geboten.

      „… d.h. der Toleranzbereich ist nicht richtig, somit Pseudowissenschaftlich.“

      Das behauptet wer? Sie? Können Sie das belegen oder plappern Sie nur Unsinn, den Sie selbst nicht verstehen, einfach nach?

      „Sie sollten sich mit der Quelle beschäftigen, dann wüssten sie wovon ich rede. Sie können sich gerne auf eine andere Quelle beziehen, dann können wir darüber Argumentieren.“

      Ein argumentativer Austausch mit Ihnen scheint mir sinnlos, weil Sie Literatur von Scharlatanen für wissenschaftlich halten und die Literatur von echten Wissenschaftlern für pseudowissenschaftlich. Da sehe ich keinen Ansatz für eine zielführende Debatte.

      „Es handelt sich hier aber nicht um irgend einen Massenmörder, es handelt sich um den Schöpfergott der alles aus dem nichts erschaffen hat und somit auch über alles richten darf, auch wenn ich Persöhnlich das in dem Fall nicht gut finde.“

      D.h. Sie stellen Ihren „Gott“ außerhalb jedes ethischen Wertesystems – Theologen und andere Geistergläubige berufen sich jedoch mit ihrem Wertesystem stets auf diesen unethischen „Gott“? Halten Sie das für geistig gesund?

      „…wie ich geschrieben habe würde das Wasser 2,7 Km über einer Flachen Erdkugel stehen, d.h. es gab hohe Berge und tiefe Schluchten vor der Sintflut, dann hob sich der Meeresboden und die Berge sanken ab.“

      Wir reden doch über die biblische Sintflut, oder? Und da steht in der einzigen Quelle (außer dem Text, aus dem das geklaut wurde – nämlich dem Gilgamesch-Epos), die über die Sintflut Ihres „Gottes“ berichtet, also die Genesis, dass es „Gott“ 40 Tage lang regnen ließ. Es steht nirgends, dass er innerhalb von 40 Tagen die 2,7 hm hohen Berge herunterrauschen ließ und mehrere Millionen Quadratkilometer Erdoberfläche nach oben sausen ließ, um alles einzuebnen, damit das Wasser der Ozeane sich gleichmäßig in einem gigantischen Tsunami, der mit vermutlich mehrere hundert Meter hohen Monsterwellen mehrfach um die Erde gebrandet wäre, verteilt hätte. Nein, so steht das nicht da. Und das hätte auch garantiert niemand in einer Nussschale auf dem Meer überlebt. Alles wäre danach wüst und leer. Das Ende allen Lebens…

      Gefällt 1 Person

      • Frank schreibt:

        Danke für die Ausführlich Antwort

        „Wer sagt Ihnen das? Die Fachwissenschaftler, die täglich damit arbeiten und die Methode (inzwischen ein von vielen) ständig optimieren?“

        Nein ich Beziehe mich auf die von mir oft angegebene Seite die sich wiederum auf dieses Buch bezieht https://clv.de/clv-server.de/wwwroot/pdf/255279.pdf

        „Ich nenne Ihnen einmal eine weitere Methode, weil Sie offenbar selbst an diese glauben: Die Plattentektonik der Erde. Sie gehen ja (um die Sintflut zu „beweisen“) davon aus, dass die Gebirge einst nicht aufgefaltet waren und erst durch Kontinentalverschiebungen aufgefaltet wurden. Auch die Form der Ozeane entstand durch diesen Prozess. So schön, so richtig. Doch mit welcher Geschwindigkeit ist dies geschehen? Schon mal nachgedacht? Ich gehe mal von einem Minimalweg von 6.000 km für eine Kontinentalplatte aus (in Wirklichkeit sind es wesentlich größere Strecken, die die Kontinente zurückgelegt haben). Dann hätte sie am Beginn des Universums (Ihrer Vorstellung nach vor 6.000 Jahren) die Reise begonnen und ihre heutige Position erreicht. Richtig? Richtig!

        Die Reise endet aber nicht abrupt, nur weil der Franz auf der Erde lebt. Die Plattentektonik geht immer lustig weiter. Ostafrika trennt sich z.B. von Afrika etc. Und mit welcher Geschwindigkeit würde dies geschehen, wenn die Erde nur 6.000 Jahre alt ist? Hm…? Mit Abitur können Sie das locker ausrechnen: Mit 1 km/Jahr! Jetzt zählen Sie mal die Kontinente auf, die sich mit 1 km/Jahr bewegen. Sie können die Zahl gerne auf- oder abrunden, wenn Sie es nicht so genau sagen können. Ja, das war wieder Satire, denn es gibt keinen einzigen Zipfel der Erde, der sich derart schnell bewegt. Mit 1 – 1,5 cm/Jahr rechnet man. Sie müssen die 6.000 also schon mal mit mindestens 100.000 multiplizieren. Auch das kriegt ein Abitureint hin. Wir haben dann 600.000.000 Jahre für die „Kurzstrecken“. Also: Ein schlagender Beweis. Ich denke, das sollte Sie überzeugen, oder?“

        Gut das ist erstmal nicht wirklich eine Antwort auf meinen Beitrag, auf die Radiodatierungen gehen sie ja nicht ein, aber macht ja nichts. Ja das sind schöne Rechnungen die auch richtig sind. Nur behaupten sie einfach das die Geschwindigkeit der Plattentektonik konstant ist. Ich kann genau so gut sagen, es gab einen Urkontinent vor der Sintflut, Die Plattentektonik führte dann zur Sintflut und war zu der Zeit viel schneller, nach der neu entstandenen Welt also nach der Sintflut war sie wieder viel langsamer, da herrschten dann annähernd die Kontinentalverschiebungen wie wir sie heute haben.

        „Nichts gefunden? Haben Sie Internet? Oder eine Bibliothek in der Nähe? Verlassen Sie mal für einen Augenblick Ihre Echokammer und informieren Sie sich. Sie können auch mal gerne ins Senckenberg-Museum gehen. Dort wird Ihnen das sehr anschaulich erklärt.“

        Naja also der Gedanke dieser Seite ist ja, wenn ich das richtig verstanden habe, Gottesbeweise, oder andere Sachen aus der Bibel Wissenschaftlich/rational zu widerlegen, daher würde ich davon ausgehen dass sie solche Artikel kennen und sich darauf beziehen können. Die meisten Wissenschaftlichen Primärquellen sind ja nicht kostenlos zugänglich.

        „Der Geschichtsunterricht beginnt evtl. im alten Ägypten, Allerdings sollte auch da Alt- und Jungsteinzeit besprochen werden. Der Erdkundeunterricht beginnt mit der Entstehung der Erde. Baden-Württemberg hat normalerweise eine gute Schulausbildung. Sind Sie sicher, dass Sie Abitur haben?“

        Oh lustig da haben sie recht, ich meinte den Geschichtsunterricht, mein Fehler. Sie könnten damit recht haben das er mit der Entstehung der Erde beginnt. Ja da haben sie Recht, vorallem Würrtemberg

        „Glauben Sie das ernsthaft? Zum einen gab es, bevor die Bibel geschrieben wurde (AT im 6. Jh. v.u.Z., NT ca. 1.-2. Jh. u.Z.), mindestens 40 – 50.000 Jahre Zivilisationsentwicklung (ich verweise z.B. auf die Höhlenmalereien und viele kultische Fundgegenstände). Dann gab es sicher einige Millionen Menschen weltweit. Und zum anderen hatten Frauen schon immer eifersüchtig auf sexuelle Eskapaden ihrer Männer (ob verheiratet oder nicht) reagiert. Umgekehrt sogar noch viel extremer. Das können Sie bei vielen höheren Säugetieren feststellen, das hat also nicht mal der Mensch erfunden.

        Das wäre ja auch eine absurde Szene. Da säßen dann alle Stammesmitglieder abends ums Lagerfeuer, nachdem sie den ganzen Tag lustig durchgevögelt haben und plötzlich meinte der Stammesälteste in die Runde: „Hey, Leute. Was haltet ihr von folgender Idee: Ab morgen sollen die Frauen ganz böse eifersüchtig werden und sich total verletzt fühlen, wenn wir Männer weiterhin lustig rumvögeln…“ Hätten da alle zugestimmt?“

        Ja das glaube ich wirklich. Das mit den höheren Säugetieren stimmt nicht, da ist das Gegenteil der Fall, da ist es völlig normal das ein Männliches Tier mehrere Frauen hat, und darum geht es Ja. Z.b. in der Landwirtschaft ist es ja üblich das viele Kühe von einem Stier gedeckt werden, da ist es danach ja auch nicht so das sich dann alle Kühe gegenseitig vor Eifersucht zerfleischen. wie gesagt Sie gehen von einer viel älteren Zivilisation aus als ich. Wenn das stimmen würde wäre es absurd da haben sie recht.

        „Doch, Sie verunglimpfen, indem Sie behaupten, die gesamte Wissenschaft würde „pseudowissenschaftliche Studien“ vorlegen. Das ist genaugenommen sogar eine Frechheit. Sich auf irgendwelche dubiosen „Quellen“ herauszureden, gilt nicht. Ich kann die Juden auch nicht als blinde verstockte Christusmörder verunglimpfen und mich dabei auf Martin Luther beziehen. Selbstdenken ist heutzutage erlaubt und geboten.“

        Naja erstmal „verunglimpfe“ ich nicht die gesamte Wissenschaft sondern nur den Teil der sich auf Radiodatierungsmethoden stützt. Also sie nennen die Quelle dubios, aber aus ihren Kommentaren geht hervor dass sie sie nichteinmal gelesen haben, und quellen die mich widerlegen würden wollen sie mir keine nennen, das ist aufjedenfall nicht sonderlich Wissenschaftlich. Also es ist Wissenschaftlich Praxis sich auf Primärquellen zu berufen. richtig darum würde ich solch eine Quelle auch nicht verwenden.

        „Das behauptet wer? Sie? Können Sie das belegen oder plappern Sie nur Unsinn, den Sie selbst nicht verstehen, einfach nach?“

        Also wie gesagt, wenn man Wissenschaftlich argumentieren möchte muss man sich auf Wissenschaftliche Primärquellen beziehen.

        „Ein argumentativer Austausch mit Ihnen scheint mir sinnlos, weil Sie Literatur von Scharlatanen für wissenschaftlich halten und die Literatur von echten Wissenschaftlern für pseudowissenschaftlich. Da sehe ich keinen Ansatz für eine zielführende Debatte.“

        Was machen wir dann hier gerade die letzten Tage? Und ist es nicht der Sinn dieser Seite Kreationismus, den sie hier ja für schwachsinnig halten Argumentativ zu widerlegen?

        „D.h. Sie stellen Ihren „Gott“ außerhalb jedes ethischen Wertesystems – Theologen und andere Geistergläubige berufen sich jedoch mit ihrem Wertesystem stets auf diesen unethischen „Gott“? Halten Sie das für geistig gesund?“

        Wenn man rein nur die Sintflut als Maßstab nimmt stimme ich ihnen zu, also das ich das nicht als Grundlage für ein Ethisches Wertesystem benutzen würde, ich finde allerdings man sollte das Gesamtbild sehen.

        „Wir reden doch über die biblische Sintflut, oder? Und da steht in der einzigen Quelle (außer dem Text, aus dem das geklaut wurde – nämlich dem Gilgamesch-Epos), die über die Sintflut Ihres „Gottes“ berichtet, also die Genesis, dass es „Gott“ 40 Tage lang regnen ließ. Es steht nirgends, dass er innerhalb von 40 Tagen die 2,7 hm hohen Berge herunterrauschen ließ und mehrere Millionen Quadratkilometer Erdoberfläche nach oben sausen ließ, um alles einzuebnen, damit das Wasser der Ozeane sich gleichmäßig in einem gigantischen Tsunami, der mit vermutlich mehrere hundert Meter hohen Monsterwellen mehrfach um die Erde gebrandet wäre, verteilt hätte. Nein, so steht das nicht da. Und das hätte auch garantiert niemand in einer Nussschale auf dem Meer überlebt. Alles wäre danach wüst und leer. Das Ende allen Lebens…“

        Ok also hier mal der Tatsächliche Text, das wir über das gleiche reden:“In dem sechshundertsten Jahr des Alters Noahs, am siebzehnten Tage des zweiten Monats, das ist der Tag, da aufbrachen alle Brunnen der großen Tiefe, und taten sich auf die Fenster des Himmels, 12 und kam ein Regen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte.“
        es geht also auch um Brunnen der großen Tiefe. Mit etwas Fantasie könnte man doch das drastische anheben des Meeresbodens als solch einen Tiefen Brunnen bezeichnen.

        Also laut meiner Rechnung komme ich darauf Das der höchste Punkt und der tiefste Punkt sich mit ungefähr 13 cm/min heben beziehungsweise senken müsste. Ich habe keine Ahnung ob das Tsunamis auslösen würde und wenn ja welchen Ausmaßes.

        Wie bekommen sie das eigentlich so schön hin die Zitate von meinen Beiträgen kursiv darzustellen?

        Gefällt mir

        • Bernd Kammermeier schreibt:

          Also gut, ich mache Ihr Beschäftigungstherapie mal mit.

          „Gut das ist erstmal nicht wirklich eine Antwort auf meinen Beitrag, auf die Radiodatierungen gehen sie ja nicht ein, aber macht ja nichts.“

          Sie meinen die Radiokarbonmethode (C14). Diese ist inzwischen durch viele andere Messmethoden kalibriert worden, sodass sie mittlerweile bis ca. 24.000 Jahre v.u.Z. präzise ist.

          „Ja das sind schöne Rechnungen die auch richtig sind. Nur behaupten sie einfach das die Geschwindigkeit der Plattentektonik konstant ist.“

          Warum sollte die Geschwindigkeit denn früher höher gewesen sein? Wohlgemerkt höher, als 1 km/Jahr. Ich bleibe mal einen Moment in „Ihrer“ Welt. Die Wanderschaft der Kontinente ist gut dokumentiert, d.h. die Wege und Strecken sind bekannt. Ergo: Die Kontinente müssen diese Wege zurückgelegt haben. Da Bewegungen von über 1 km/Jahr zu erheblichen Dauererdbeben führen müssen und derartige in der Menschheitsgeschichte – ich nehme als Beginn mal die prädynastische Zeit Ägyptens (da Sie ja wenigstens davon in der Schule gehört haben), also das Jahr 4.000 v.u.Z. Seit diesen mittlerweile vergangenen 6.000 Jahren haben sich die Kontinente maximal mit wenigen cm/Jahr bewegt. Da Sie jetzt aber das Gesamtalter der Erde mit 6.000 Jahren angeben, müssen Tausende von Kilometern Wegstrecke der Kontinente im 1. Jahr der Erde zurückgelegt worden sein. Das ist anders nicht möglich, wenn ich mich in Ihrer Welt der Jungen Erde bewege.

          Können Sie sich vorstellen, was passiert, wenn sich ein Kontinent mit mindestens 6.000 km/Jahr fortbewegt? D.h. mit mindestens 16,5 km/Tag? Bei den real feststellbaren Bewegungen müssten es teilweise sogar 50 – 60 km/Tag gewesen sein. Mal abgesehen davon, dass ich mir die Mechanik hinter diesen wahnwitzigen Geschwindigkeiten für Kontinente (!) und dem notwendigen Energiebedarf, um Mrd. von Tonnen gegen geologische Widerstände zu bewegen, nicht recht vorstellen kann, muss es einen unglaublichen Rumms getan haben, als die Erdplatten abrupt zum Stillstand kamen, als die alten Ägypter auf der Bildfläche erschienen.

          Aber selbst wenn wir die Zeit der Plattentektonik auf mehrere Jahre verteilen würden, hätten wir aberwitzige, unmögliche Geschwindigkeiten. Sie sehen also: Das wird nix mit der Jungen Erde. No way!

          „Ich kann genau so gut sagen, es gab einen Urkontinent vor der Sintflut, Die Plattentektonik führte dann zur Sintflut und war zu der Zeit viel schneller, nach der neu entstandenen Welt also nach der Sintflut war sie wieder viel langsamer, da herrschten dann annähernd die Kontinentalverschiebungen wie wir sie heute haben.“

          Siehe oben.

          „Naja also der Gedanke dieser Seite ist ja, wenn ich das richtig verstanden habe, Gottesbeweise, oder andere Sachen aus der Bibel Wissenschaftlich/rational zu widerlegen, daher würde ich davon ausgehen dass sie solche Artikel kennen und sich darauf beziehen können. Die meisten Wissenschaftlichen Primärquellen sind ja nicht kostenlos zugänglich.“

          Dann geben Sie halt Geld aus. Wenn es um so etwas (für Sie) Wichtiges wie Gott geht, sollten sie ein paar Euros investieren können.

          „Sie könnten damit recht haben das er mit der Entstehung der Erde beginnt. Ja da haben sie Recht, vorallem Würrtemberg.“

          Da bin ich aber froh, dass mein Verstand noch funktioniert. Ich bin positiv überrascht, dass sie einen Fehler eingestehen können. Aber irren ist bekanntlich menschlich.

          „Ja das glaube ich wirklich. Das mit den höheren Säugetieren stimmt nicht, da ist das Gegenteil der Fall, da ist es völlig normal das ein Männliches Tier mehrere Frauen hat, und darum geht es Ja.“

          Es gibt unter höheren Säugetieren keine Eifersucht? Sie haben nicht viel zu tun mit Tieren, oder? Dann gehen Sie mal in den Zoo und beobachten die Tiere. Eifersucht ist ein völlig normales Verhalten.

          „… wie gesagt Sie gehen von einer viel älteren Zivilisation aus als ich. Wenn das stimmen würde wäre es absurd da haben sie recht.“

          Und deshalb habe ich Recht. Diese älteren Zivilisationen sind bekannt, erforscht, ausgegraben und exakt datiert. Besuchen Sie Museen in der ganzen Welt, gehen Sie in Bibliotheken, sprechen sie mit Archäologen, Altertumsforschern, Anthropologen, Paläontologen, mit wem auch immer Sie wollen. Alle werden Ihnen das bestätigen. Nur ein paar Bauingenieure oder Informationstechniker wollen Ihnen einen Bären aufbinden.

          „Naja erstmal „verunglimpfe“ ich nicht die gesamte Wissenschaft sondern nur den Teil der sich auf Radiodatierungsmethoden stützt.“

          Also das sind eine ganze Menge. Ein Freund von mir war Universitätsprofessor für Archäologie. Der hätte Ihnen was gehustet. Außerdem wurde das Alter der Erde nicht mit der Radiokarbonmethode datiert. Nur als Beispiel.

          „Also sie nennen die Quelle dubios, aber aus ihren Kommentaren geht hervor dass sie sie nichteinmal gelesen haben, und quellen die mich widerlegen würden wollen sie mir keine nennen, das ist aufjedenfall nicht sonderlich Wissenschaftlich.“

          Ich habe genug von diesen Scharlatanen gelesen. Es gibt ja noch mehr als nur Gitt. Einer schreibt vom anderen ab, keiner forscht im wissenschaftlichen Sinne und alle wollen nur ihre Leser für dumm verkaufen. Mir fehlt auch die Zeit, Ihnen noch ausführlicher auf jedes Unsinns-Argument zu antworten. Ich habe das früher mal gemacht, aber dafür ist mir mittlerweile meine Zeit zu schade. Es gibt Wichtigeres,

          „…, wenn man Wissenschaftlich argumentieren möchte muss man sich auf Wissenschaftliche Primärquellen beziehen.“

          Wenn Sie die passende Ausbildung genossen haben, können Sie das tun. Als Laie sollten sie auf gute populärwissenschaftliche Bücher zurückgreifen. Aber seriös müssen sie sein. Von Fachleuten geschrieben.

          „Und ist es nicht der Sinn dieser Seite Kreationismus, den sie hier ja für schwachsinnig halten Argumentativ zu widerlegen?“

          Das muss ich nicht explizit. Der Kreationismus ist längst widerlegt. Genauer: Er ist nie erfolgreich durch eine wissenschaftliche Prüfung gelaufen. Es wurde kein einziger stichhaltiger Beweis angeboten. Was soll ich damit also anfangen? Beweise für den Kreationismus selbst suchen, um sie dann selbst zu widerlegen? Wie doof wäre das denn?

          „Wenn man rein nur die Sintflut als Maßstab nimmt stimme ich ihnen zu, also das ich das nicht als Grundlage für ein Ethisches Wertesystem benutzen würde, ich finde allerdings man sollte das Gesamtbild sehen.“

          Das Gesamtbild? Sollen wir noch Sodom und Gomorra hinzunehmen? Abraham und Isaak? Die Genozide an den Kanaanitern? Die endlos vielen Tötungsbefehle für Nichtigkeiten? Bei diesem Gesamtbild kommt mir das Kotzen. Selbst die Zehn Gebote sind entweder Allgemeinplätze oder unethisch, bzw., direkte Verstöße z.B. gegen unser Grundgesetz.

          „Ok also hier mal der Tatsächliche Text, das wir über das gleiche reden:“In dem sechshundertsten Jahr des Alters Noahs, am siebzehnten Tage des zweiten Monats, das ist der Tag, da aufbrachen alle Brunnen der großen Tiefe, und taten sich auf die Fenster des Himmels, 12 und kam ein Regen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte.“
          es geht also auch um Brunnen der großen Tiefe. Mit etwas Fantasie könnte man doch das drastische anheben des Meeresbodens als solch einen Tiefen Brunnen bezeichnen.“

          Nein! Die große Tiefe ist die Urflut unter der flachen Erde, zwischen den Säulen der Erde. Diese zog sich biblisch gesehen (obwohl aus Babylon geklaut) um die Erde herum und wurde durch die Feste oder Scheide (das festgefügte Firmament) am Niederregnen auf die Erde gehindert. Die flache Erde, die von einer Kuppel nach oben hin geschützt war (eine Kuppel mit Schleusen, die Wasser hindurchlassen konnten, wenn der Wettergott Jahu das so wollte) war also von Süßwasser (der Urflut) umgeben. Dies war die naive Vorstellung weidewechselnder Halbnomaden, die nie die Chance hatten, in Württemberg Abitur zu machen.

          „Also laut meiner Rechnung komme ich darauf Das der höchste Punkt und der tiefste Punkt sich mit ungefähr 13 cm/min heben beziehungsweise senken müsste. Ich habe keine Ahnung ob das Tsunamis auslösen würde und wenn ja welchen Ausmaßes.“

          Wenn Sie sich für eine Sekunde die gewaltigen Flächen vorstellen (tausende von Quadratkilometern!), die sich da mit Mrd. von Tonnen Erde und Wasser auf und ab bewegen, dann können sie sich vielleicht die ungeheuren Kräfte vorstellen, die da gewirkt haben müssten. Sie dürfen nicht Ihren Finger nehmen und den mit 13 cm/min nach unten oder oben bewegen. Tsunamis werden durch sehr kurzzeitige Stöße ausgelöst und können auch mehrere Dutzend Meter hohe Wellen haben. Wenn Sie mal am Meeresstrand waren und haben sich in den Sand gelegt: Was ist da mit Ihnen passiert, wenn ganz leichte, ganz flache Wellen angespült kamen? Also mich hat es so über den Sand geschoben, dass ich kaum bremsen konnte. Wir dürfen nie diese Kräfte unterschätzen.

          „Wie bekommen sie das eigentlich so schön hin die Zitate von meinen Beiträgen kursiv darzustellen?“

          Ich könnte es mir einfach machen und behaupten, mit Gottes Hilfe. Aber davon hätten Sie nichts und außerdem wäre es gelogen. Sie müssen vor den Zitattext

          schreiben (allerdings ohne die Leerzeichen im Inneren, und

          am Ende des Textes (wieder ohne die Leerzeichen). Dann klappt das auch ohne „Gottes“ Hilfe…

          Gefällt mir

          • Bernd Kammermeier schreibt:

            Oh, ich sehe gerade, dass das auch mit den Leerzeichen funktioniert. Also: in Pfeile wird blockquote vor dem Zitat geschrieben und hinter das Zitatende werden wieder Pfeile geschrieben und diesmal /blockquote.

            Gefällt mir

          • Frank schreibt:

            So? Zitattext Hallo Zitattext

            Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              Scheint nicht zu funktionieren, naja egal

              Ich fand unsere Determinismus Debatte übrigens interessanter, auf die sie nicht mehr wirklich eingegangen sind.

              „Also gut, ich mache Ihr Beschäftigungstherapie mal mit.“

              Ach seien sie doch nicht so, ihnen macht es doch wohl auch Spaß.

              „Sie meinen die Radiokarbonmethode (C14). Diese ist inzwischen durch viele andere Messmethoden kalibriert worden, sodass sie mittlerweile bis ca. 24.000 Jahre v.u.Z. präzise ist.“

              Nein ich meine Generell Radiodatierungsmethoden die Kohlenstoff Methode ist nur eine davon. Das Problem der C14 Methode ist dass der Anteil an C14 in der Atmosphere von verschiedenen Faktoren abhängt, und diese sind für die Vergangenheit nicht wirklich bekannt. Die Methode ist sehr exakt wenn man von einem Konstanten C14 Anteil ausgeht, und das kann man nicht.

              „Warum sollte die Geschwindigkeit denn früher höher gewesen sein? Wohlgemerkt höher, als 1 km/Jahr. Ich bleibe mal einen Moment in „Ihrer“ Welt. Die Wanderschaft der Kontinente ist gut dokumentiert, d.h. die Wege und Strecken sind bekannt. Ergo: Die Kontinente müssen diese Wege zurückgelegt haben. Da Bewegungen von über 1 km/Jahr zu erheblichen Dauererdbeben führen müssen und derartige in der Menschheitsgeschichte – ich nehme als Beginn mal die prädynastische Zeit Ägyptens (da Sie ja wenigstens davon in der Schule gehört haben), also das Jahr 4.000 v.u.Z. Seit diesen mittlerweile vergangenen 6.000 Jahren haben sich die Kontinente maximal mit wenigen cm/Jahr bewegt. Da Sie jetzt aber das Gesamtalter der Erde mit 6.000 Jahren angeben, müssen Tausende von Kilometern Wegstrecke der Kontinente im 1. Jahr der Erde zurückgelegt worden sein. Das ist anders nicht möglich, wenn ich mich in Ihrer Welt der Jungen Erde bewege.

              Können Sie sich vorstellen, was passiert, wenn sich ein Kontinent mit mindestens 6.000 km/Jahr fortbewegt? D.h. mit mindestens 16,5 km/Tag? Bei den real feststellbaren Bewegungen müssten es teilweise sogar 50 – 60 km/Tag gewesen sein. Mal abgesehen davon, dass ich mir die Mechanik hinter diesen wahnwitzigen Geschwindigkeiten für Kontinente (!) und dem notwendigen Energiebedarf, um Mrd. von Tonnen gegen geologische Widerstände zu bewegen, nicht recht vorstellen kann, muss es einen unglaublichen Rumms getan haben, als die Erdplatten abrupt zum Stillstand kamen, als die alten Ägypter auf der Bildfläche erschienen.“

              Naja wären einer Globalen Katastrophe wie der Sintflut ist es ja wohl denkbar dass sie Einfluss auf die Plattentektonik hat oder? Ich habe auch nicht gesagt das sie abrupt zum stillstand kamen.

              „Aber selbst wenn wir die Zeit der Plattentektonik auf mehrere Jahre verteilen würden, hätten wir aberwitzige, unmögliche Geschwindigkeiten. Sie sehen also: Das wird nix mit der Jungen Erde. No way!“

              Also sagen wir mal ganz grob, während der Sintflut war die Geschwindigkeit maximal. Die die 2000 Jahre danach wurde sie Langsam abgebremst, sagen wir mit 3 Prozent pro Jahr, wie hoch wäre dann die maximale Geschwindigkeit gewesen. Seid den letzten 2500 Jahren ist sie dann annähernd konstant. Sie rechnen doch gerne oder?

              „Siehe oben.“

              Bier

              „Dann geben Sie halt Geld aus. Wenn es um so etwas (für Sie) Wichtiges wie Gott geht, sollten sie ein paar Euros investieren können.“

              Nein ich dachte ich gehe einfach auf diese Seite. dann spar ich mir das Geld, und spende es für Bibeln für die Welt oderso.

              „Da bin ich aber froh, dass mein Verstand noch funktioniert. Ich bin positiv überrascht, dass sie einen Fehler eingestehen können. Aber irren ist bekanntlich menschlich.“

              Kein Ding, Ja wieso denn? Ja irren ist menschlich, aber halt nicht Schwäbisch…

              Es gibt unter höheren Säugetieren keine Eifersucht? Sie haben nicht viel zu tun mit Tieren, oder? Dann gehen Sie mal in den Zoo und beobachten die Tiere. Eifersucht ist ein völlig normales Verhalten.

              Das habe ich nicht gesagt, Es gibt aber auch viele höhere Säugetier bei denen ein Männchen problemlos mehrere Weibchen hat. Das werden sie doch wohl nicht bestreiten oder?

              „Und deshalb habe ich Recht. Diese älteren Zivilisationen sind bekannt, erforscht, ausgegraben und exakt datiert. Besuchen Sie Museen in der ganzen Welt, gehen Sie in Bibliotheken, sprechen sie mit Archäologen, Altertumsforschern, Anthropologen, Paläontologen, mit wem auch immer Sie wollen. Alle werden Ihnen das bestätigen. Nur ein paar Bauingenieure oder Informationstechniker wollen Ihnen einen Bären aufbinden.“

              Ja mache ich mal, ich sende ihnen dann hier die Bilder von der Weltreise, und wehe sie liken sie nicht!

              „Also das sind eine ganze Menge. Ein Freund von mir war Universitätsprofessor für Archäologie. Der hätte Ihnen was gehustet. Außerdem wurde das Alter der Erde nicht mit der Radiokarbonmethode datiert. Nur als Beispiel.“

              Das mag sein, aber ich verunglimpfe auch nicht die Archäologie, sondern nur den teil mit den Datierungsmethoden. Sie reden hier von der Radiocarbonmethode. Ich habe von Radiodatierungsmethoden gesprochen, und da gibt es mehrere, z.B. Die Uran blei Methode usw. wurde das alter der Erde mit keiner Radiodatierungsmethode bestimmt?

              „Ich habe genug von diesen Scharlatanen gelesen. Es gibt ja noch mehr als nur Gitt. Einer schreibt vom anderen ab, keiner forscht im wissenschaftlichen Sinne und alle wollen nur ihre Leser für dumm verkaufen. Mir fehlt auch die Zeit, Ihnen noch ausführlicher auf jedes Unsinns-Argument zu antworten. Ich habe das früher mal gemacht, aber dafür ist mir mittlerweile meine Zeit zu schade. Es gibt Wichtigeres,“

              Ja gut aber dann kann man auch nicht sonderlich sinnvoll argumentieren.

              Wenn Sie die passende Ausbildung genossen haben, können Sie das tun. Als Laie sollten sie auf gute populärwissenschaftliche Bücher zurückgreifen. Aber seriös müssen sie sein. Von Fachleuten geschrieben.

              Ja das habe ich. also die Seriösitaät erkannt man an den angegebenen quellen. Und in einem Wissenschaftlichen buch müssen das Wissenschaftliche primärquellen sein.

              „Das muss ich nicht explizit. Der Kreationismus ist längst widerlegt. Genauer: Er ist nie erfolgreich durch eine wissenschaftliche Prüfung gelaufen. Es wurde kein einziger stichhaltiger Beweis angeboten. Was soll ich damit also anfangen? Beweise für den Kreationismus selbst suchen, um sie dann selbst zu widerlegen? Wie doof wäre das denn?“

              Nein sie müssen das natürlich nicht, aber es ist ja der Sinn dieser Seite. Wenn sie so argumentieren kann man auf dieser seite ja alle Beiträge löschen und durch den Satz:“ Kreationismus ist widerlegt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“ ersetzen. warum schreiben sie denn sonst hier?

              „Das Gesamtbild? Sollen wir noch Sodom und Gomorra hinzunehmen? Abraham und Isaak? Die Genozide an den Kanaanitern? Die endlos vielen Tötungsbefehle für Nichtigkeiten? Bei diesem Gesamtbild kommt mir das Kotzen. Selbst die Zehn Gebote sind entweder Allgemeinplätze oder unethisch, bzw., direkte Verstöße z.B. gegen unser Grundgesetz.“

              Ja man kann natürlich auch alle negativen Beispiele raus suchen, aber da sie es schon erwähnen, unser Grundgestz beruft sich auf viele christliche Werte.

              „Nein! Die große Tiefe ist die Urflut unter der flachen Erde, zwischen den Säulen der Erde. Diese zog sich biblisch gesehen (obwohl aus Babylon geklaut) um die Erde herum und wurde durch die Feste oder Scheide (das festgefügte Firmament) am Niederregnen auf die Erde gehindert. Die flache Erde, die von einer Kuppel nach oben hin geschützt war (eine Kuppel mit Schleusen, die Wasser hindurchlassen konnten, wenn der Wettergott Jahu das so wollte) war also von Süßwasser (der Urflut) umgeben. Dies war die naive Vorstellung weidewechselnder Halbnomaden, die nie die Chance hatten, in Württemberg Abitur zu machen.“

              Gut das ist ihre Interpretation. Sie sind wahrscheinlich ein sehr Konservativer Christ oder? ich denke man kann manches auch etwas progressiv lesen.

              „Wenn Sie sich für eine Sekunde die gewaltigen Flächen vorstellen (tausende von Quadratkilometern!), die sich da mit Mrd. von Tonnen Erde und Wasser auf und ab bewegen, dann können sie sich vielleicht die ungeheuren Kräfte vorstellen, die da gewirkt haben müssten. Sie dürfen nicht Ihren Finger nehmen und den mit 13 cm/min nach unten oder oben bewegen. Tsunamis werden durch sehr kurzzeitige Stöße ausgelöst und können auch mehrere Dutzend Meter hohe Wellen haben. Wenn Sie mal am Meeresstrand waren und haben sich in den Sand gelegt: Was ist da mit Ihnen passiert, wenn ganz leichte, ganz flache Wellen angespült kamen? Also mich hat es so über den Sand geschoben, dass ich kaum bremsen konnte. Wir dürfen nie diese Kräfte unterschätzen.“

              Ja da können sie recht haben, oder auch nicht. Ich weiss einfach nicht Tsunamis welchen Ausmaßes dadurch ausgelöst werden.

              Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „Ja man kann natürlich auch alle negativen Beispiele raus suchen, aber da sie es schon erwähnen, unser Grundgestz beruft sich auf viele christliche Werte.“

              Welche Artikel unseres GG berufen sich auf „christliche Werte“
              Art. 1? Ist z.B. die Würde von Juden oder Nichtgläubigen durch das Christentum geschützt?
              Art. 2? Wird im Christentum nicht von Körperstrafen gesprochen? Was ist mit Höllenandrohungen – sind das keine Körperstrafen? Was ist mit praktizierten Selbst- und Fremdgeißelungen?
              Art. 3? Sieht das Christentum wirklich Männer und Frauen als gleichberechtigt an? Zählen sie mal die weiblichen Päpste oder Kardinäle auf.
              Art. 4? Tritt das Christentum wirklich für Religionsfreiheit ein? Konnten in christlichen Zeiten Menschen jeden beliebigen Glauben oder eben keinen annehmen und blieben sie danach durch Christen unbehelligt?
              Art. 5? Ist das Christentum jemals für Meinungsfreiheit eingetreten? Durfte man zum Beispiel äußern, dass es keinen Gott gibt?
              Art. 140? Durfte im Christentum niemand gezwungen werden, an religiösen Veranstaltungen teilzunehmen?

              Also: welcher „christliche“ Wert wurde denn ins GG übernommen? Butter bei die Fische.

              „Gut das ist ihre Interpretation. Sie sind wahrscheinlich ein sehr Konservativer Christ oder? ich denke man kann manches auch etwas progressiv lesen.“

              Was unterstellen Sie mir? Ich bin überhaupt kein Christ! Aber ich beschäftige mich seit über 40 Jahren mit Religionsgeschichte und dem historischen Kontext, in dem dieses Konstrukt erfunden wurde. Daher sind das Interpretationen auf Basis vieler Belege, die im Übrigen nicht im Widerspruch zu bekanntem und anerkanntem Wissen stehen…

              Gefällt 1 Person

            • manglaubtesnicht schreibt:

              „Welche Artikel unseres GG berufen sich auf „christliche Werte““

              Die Präambel. Inhaltlich ist das Grundgesetz (wie auchd die Weimarer Verfassung) eben die Überwindung christlicher Werte und der Übergang zu einem säkularen Staat.

              Gefällt 2 Personen

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Nicht mal die Präambel. Dort wird ein nicht näher definierter „Gott“ erwähnt, kein Wort von Jesus Christus oder Christen etc.

              Man kann spekulieren, ob dies der „Gott“ Abrahams sei, dann wäre dieser aber nicht originär christlich, sondern jüdisch. Wegen Art. 4 GG könnte es auch ein völlig anderer „Gott“ sein. Außerdem ist diese Bemerkung so lapidar formuliert, dass ich mir gut vorstellen kann, wie die religiöse Seite mit der nicht religiösen Seite um die Präambel gerungen hat. Da sind Landesverfassungen mit ihrer „Gottesfurcht“ deutlicher…

              Gefällt 1 Person

            • frank schreibt:

              Dieser Artikel der „Welt“ ist meiner Meinung nach ganz gut geschrieben und schafft vielleicht etwas Klarheit bei der Debatte „christliche Werte im Grundgesetz“ https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article128818321/Deutschland-braucht-das-Christentum.html

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              haha, nee:

              Mit dem Gottesbezug will sich das Grundgesetz klar absetzen von der Barbarei der Nationalsozialisten, die ein zutiefst menschenfeindliches und vollkommen gottloses Regime entfesselt hatten

              Menschenfeindlich ja, aber ganz bestimmt nicht gottlos…

              Gefällt 1 Person

            • manglaubtesnicht schreibt:

              Wieso sollten die Nazis „gottlos“ gewesen sein, sie waren doch größtenteils Christen? Und die NSDAP war laut Programm eine überkonfessionell christliche Partei.

              Gefällt 2 Personen

          • frank schreibt:

            Ja die Nazis waren nicht Gottlos, sie haben die Bibel halt einfach auf ihre ideale ausgelegt. mit christlichen Werten im GG wird ja die Moral die aus dem Progressiven Christlichen Glauben hervorgeht gemeint, und nicht eine wörtliche Übernahme der Bibel.

            Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              Das ist aber doch ein Hauptproblem der Religion: Ich habe einen Text, aus dem ich je nach Bedarf alle möglichen moralischen Imperative herauslesen kann, und wenn ich dann mal einen schlechten Tag habe, dann müssen eben die Juden dran glauben…
              Ist es nicht besser, einfach keinen derartigen Text zu haben?

              Gefällt mir

        • Karl-Heinz Büchner schreibt:

          Dann will ich Dir mal einen kleinen Nachhilfeunterricht zur Datierungsmethode mit radioaktiven Isotopen geben. Also erst einmal: Die Methode ist äußerst präzise, wenn die Grundannahmen eingehalten werden. Das liegt daran, dass der radioaktive Zerfall eine Reaktion 0. Ordnung ist, d.h. sie läuft bei allen Temperaturen immer gleichschnell ab. Die Halbwertszeit des Zerfalls von z.B. C14-Kohlenstoff beträgt immer 5730 ± 40 Jahre, egal ob die Temperatur des Kohlenstoffs 5K oder 500K beträgt. Was allerdings gegeben sein muss ist, dass das Isotopengleichgewicht zwischen radioaktivem und nichtradioaktivem Kohlenstoff nach der Fixierung des C14 nicht mehr durch erneutes Zuführen von C14 gestört wird und sich nur durch den Zerfall des C14 verändert. Daraus wird nämlich die Altersbestimmung abgeleitet. Und das Ganze funktioniert zuverlässig nur bis zu einem Alter von 9 – 10 Halbwertszeiten, d.h. ca. 50 000 Jahren. Danach sind die in der Probe noch befindlichen Restmengen von C14 so klein, dass die Messzeit unverhältnismäßig lang sein müsste. Aber für solche Fälle gibt es radioaktive Elemente mit deutlich längerer Halbwertszeit, deren Zerfallsreihe man ebenfalls sehr genau kennt. All das ist lange bekannt und mich wundert, dass immer noch die Mär von der Unzuverlässigkeit der Radiodatierungsmethoden in den Hirnen mancher wirrer Köpfe herumspukt.
          Ich hoffe, Dir hiermit geholfen zu haben.

          Gefällt 2 Personen

          • Frank schreibt:

            Danke, aber ich kenne die Radiocarbon Methode. Das Problem daran ist, dass sie genau ist unter der Annahme das der C14 Gehalt der Atmosphäre konstant ist. dies ist aber nicht der Fall. z.b. in der heutigen Zeit, Veränderung durch Atombomben Tests und Industrialisierung. Und das es in der Vergangenheit konstant war ist einfach eine Vermutung.

            Gefällt mir

            • Karl-Heinz Büchner schreibt:

              Nein, offensichtlich kennst Du die Radiokarbonmethode doch nicht. Es ist völlig Wurst was in der Zeit seit der letzten Kohlenstoffixierung passiert ist, vorausgesetzt, die zu datierende Probe wird damit nicht kontaminiert. Außerdem verlässt sich niemand auf eine Methode der Altersbestimmung alleine. Die Probe muss zur geologischen Schicht passen, sie muss zur Paläoflora/fauna passen usw., usw. Vor allem aber: Wissenschaftler (Ausnahmen bestätigen die Regel) haben kein Interesse, ein Ergebnis zu fälschen, das ihnen hinterher von den lieben Kollegen um die Ohren gehauen wird. Die tun nicht lieber als das. Wisasenschaftler sind keine verschworene Gemeinschaft, sondern Konkurrenten.

              Gefällt 1 Person

            • Frank schreibt:

              Natürlich ist völlig egal was danach passiert, das habe ich ja auch nicht gesagt. es geht darum dass dass c14/c13/c12 Verhältniss nicht konstant ist. z.b. sinkt momentan dar c14 Anteil in der Atmosphäre durch die Industrialisierung. Und es gibt auch viele Natürliche Einflüsse die das Verhältnis ändern. also z.b. der c14 anteil in der Atmosphäre vor 2000 Jahren war nur 50% von dem heutigen wert, den wir ja als Standard nehmen, dann kommen wir mit der Radiocarbonmethode auf ungefähr 7000 Jahre anstatt 2000. und das ist nur ein Beispiel, natürlich kann man sie bis vor 2000 Jahren gut verwenden, da man dort geschichtliche referenzen hat um die Methode zu kalibrieren.

              Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Lieber Frank,

              ich kann ja verstehen, dass Sie völlig verzweifelt nach Argumenten suchen, um den kreationistischen Quatsch zu verteidigen. Aber Sie kämpfen da eine längst verlorene Schlacht. Hatte ich Ihnen nicht geschrieben, dass die C14-Methode kalibriert wurde, um eben die Unterschiede in der Konstanz des Kohlenstoffgehalts auszugleichen? Das ist jetzt bis 26.000 v.u.Z. präzise möglich. So eine Information kann man ja auch mal zur Kenntnis nehmen.

              Stattdessen zünden Sie eine Nebelkerze nach der anderen und behaupten, ein Kilometer sei nur ein halber Kilometer etc.. Statt zuzugeben, dass Sie sich zwischen den Begriffen „Definition“ und „Messergebnis“ verrannt haben und nun den Ausgang nicht mehr finden. Ich will diese lächerliche Debatte hier gar nicht aufarbeiten, das ist der Mühe nicht wert.

              Aber das ist wohl typisch für Kreationisten, dass sie eigene Irrtümer nicht zugeben wollen und stattdessen auf Biegen und Brechen herumschwurbeln, um nicht als völlig ahnungslos dazustehen. Mal eine ernsthafte Frage: Wen, außer sehr naiven und ungebildeten Gemütern, wollen Sie denn von Ihrem Unsinn überzeugen? Ich meine, wenn Sie selbst schon von allseits bekannten Fakten nicht zu überzeugen sind? Sie zeigen die typischen Kennzeichen einer ideologischen Verblendung, die nur den Aufenthalt in der eigenen Echokammer duldet. Das ist eines denkenden Menschen unwürdig, aber es Ihr Leben…

              Gefällt 1 Person

            • frank schreibt:

              Lieber Bernd, Wie wurde denn die C14 Methode Kalibriert, dazu muss man ja den C14 Gehalt der Atmosphere zu den verschiedenen Zeitpunkten kennen.

              „Stattdessen zünden Sie eine Nebelkerze nach der anderen und behaupten, ein Kilometer sei nur ein halber Kilometer etc.. Statt zuzugeben, dass Sie sich zwischen den Begriffen „Definition“ und „Messergebnis“ verrannt haben und nun den Ausgang nicht mehr finden. Ich will diese lächerliche Debatte hier gar nicht aufarbeiten, das ist der Mühe nicht wert.“

              Ich sage das hier jetzt noch einmal, natürlich ist 1 Km eindeutig definiert, und ja er entspricht 1000 m, Ich habe aber auch schon 5 mal geschrieben das ich von Messwerten rede. Ich habe aber doch auch nirgends gesagt das es um die Definition eines Km geht, ich dachte einfach es sei völlig klar das ich von Messwerten rede. Es war doch einfach nur ein Beispiel, ich habe ja nicht angefangen darüber zu diskutieren. Also zum letzten mal, bei der Definition gilt 1 Km=1000m=1000.000mm usw. Bei Messwerten ist es aber ein Riesen Unterschied weil dann in der Zahl die Genauigkeit der Methode steckt, warum können sie das nicht einfach zugeben? was ist das Problem daran? das widerlegt doch nicht ihren Atheismus.

              „Aber das ist wohl typisch für Kreationisten, dass sie eigene Irrtümer nicht zugeben wollen und stattdessen auf Biegen und Brechen herumschwurbeln, um nicht als völlig ahnungslos dazustehen. Mal eine ernsthafte Frage: Wen, außer sehr naiven und ungebildeten Gemütern, wollen Sie denn von Ihrem Unsinn überzeugen? Ich meine, wenn Sie selbst schon von allseits bekannten Fakten nicht zu überzeugen sind? Sie zeigen die typischen Kennzeichen einer ideologischen Verblendung, die nur den Aufenthalt in der eigenen Echokammer duldet. Das ist eines denkenden Menschen unwürdig, aber es Ihr Leben…“

              Wo denn bitte, ich habe schon sehr viel Zugegeben, z.b. habe ich gesagt das meine Prophezeiung keine richtige ist oder das es nicht richtig war zu sagen in der Wissenschaft wird angenommen das Universum sei unendlich usw. Ich meine sie antworten oft nicht auf meine Kommentare wenn sie merken dass sie nicht recht haben, wie z.b. bei ihrem Kommentar über die Ursachen der Dichte der Mars Atmosphäre. Ich will niemanden von Unsinn überzeugen. Die Seite ist doch dazu da um über Atheismus und Kreationismus zu argumentieren. Wenn ihnen die Argumente ausgehen schreiben sie entweder nicht mehr oder sie sagen ich bin sowieso ein Idiot darum haben sie keine Lust mehr zu schreiben. Ich antworte ihnen ständig auf ihre Kommentare, aber ich habe den Eindruck dass sie das Persönlich nehmen. Ich finde es interessant zu Argumentieren, und eine andere Seite zu sehen, darum bin ich hier. Aber um ernsthaft zu Argumentieren muss man direkt auf die Argumente eingehen können, und nicht ständig nur sagen Kreationisten sind Idioten darum habe ich recht. Das war übertrieben dargestellt, sie haben mich hier nie beleidigt, aber sie nehmen oft mein Argument nicht ernst weil ihnen meine These nicht gefällt, da sollten sie mal drüber nachdenken, finde ich.

              Gefällt mir

  27. Frank schreibt:

    Oh der zweitletzte Abschnitt natürlich auch in Anführungszeichen

    Gefällt mir

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Okay, hab’s gefunden.

      Gefällt mir

    • phoen23 schreibt:

      Ich lese in den letzten Tagen mehr oder weniger begeistert mit, aber aus all Ihren Texten werde ich insgesamt nicht so recht schlau.
      Vertreten Sie überhaupt eine kreationistische Grundhaltung? Oder versuchen Sie mehr, aus einer Art nihilistischen Haltung heraus die atheistischen Grundannahmen (sofern man davon sprechen kann, i.e.S. wissenschaftliche Annahmen) zu attackieren, um die Vertreter herauszufordern, und bedienen sich dabei gegebenenfalls theistischer Thesen?
      Manche Sachen, die Sie schreiben, scheinen ja durchaus sinnvoll und einsichtig zu sein, aber dann schreiben Sie wieder so was wie „Gott hätte den Menschen den Planeten geschenkt“, wo ich immer denke „Oh Mann…“.

      Gefällt mir

      • frank schreibt:

        Das freut mich sehr das es sie Begeistert, ich schreibe auch sehr gern mit ihnen, Sie können auch Problemlos Fehler zugeben, und sie bleiben stets sehr Sachlich, das finde ich wirklich gut. Ja ich vertrete eine kreationistische Grundhaltung, ich bin nunmal gläbiger Christ. Ich denke zwar dass man sein Weltbild auf die heutige Zeit anpassen sollte, aber wenn es um essenzielle Fragen wie die Entstehung der Erde geht kann man das nicht einfach uminterpretieren. Also stellen sie sich einfach mal vor Gott hat die Welt und die Menschen erschaffen. hätte er das vor 4,5 Miliarden Jahren gemacht und dann 2,5 Milliarden Jahre später die ersten mikroorganismen erschaffen die sich dann bis zum Menschen entwickelt haben, wäre die Schöpfung ganz anderst dargestellt in der Bibel. also wenn das widerlegt wird, dann ist Gott praktisch auch widerlegt, und das kann ich mir nicht vorstellen, bzw. ich sehe da auch keine eindeutigen beweise. also über die 6000 Jahre kann man noch diskutieren, aber wenn die Schöpfung so nicht statt gefunden hat kann ich mir nicht vorstellen dass die Bibel noch irgend einen Sinn hat. Schöpfung und auch Sintflut sind da schon sehr Elementare Bestandteile.

        erst mal danke. Naja was stört sie daran denn so? Und sie haben schon recht ich argumentier auch Ansich gerne, auch wissenschaftlich, Ich finde die Wissenschaft ansich sehr interessant

        Gefällt mir

        • phoen23 schreibt:

          dann ist Gott praktisch auch widerlegt, und das kann ich mir nicht vorstellen

          Aber Sie würden doch zugeben können, daß das menschliche Gehirn im Grunde gar nicht fähig ist, die Realität komplett zu erfassen, und daher ist es doch im Rahmen des Möglichen, daß Dinge ganz anders sind, als man sich vorstellen kann bzw. man oft im Rahmen seiner Vorurteile bleibt.
          Was ich sagen will: Das, was man sich vorstellen kann, ist nicht unbedingt Realität, und umgekehrt.
          Mit der Prämisse „Die Bibel ist wahr“ engen Sie doch im Prinzip Ihre Vorstellungskraft total ein, und bei allen möglichen Sachen (wie zB der Radiocarbon-Methode) müssen Sie bildlich gesprochen geistige Zirkusstückchen im Inneren vollführen, damit Ihr Weltbild wieder konsistent ist. Oder empfinden Sie das nicht so?

          Gefällt mir

          • frank schreibt:

            Naja ich denke eigentlich schon dass das Gehirn die Realität erfassen kann, sonst würde die Wissenschaft ja auch keinen Sinnen ergeben.Dinge können natürlich ganz anderst sein als man sie sich Vorstellt. Also ich gehe davon aus dass alles was realität ist auch vorstellbar ist. Ich sage ja nicht das die Bibel zu 100 Prozent wahr ist, man kann manche sachen schon auch anderst interpretiern, das mache ich ja auch, aber wenn ich essentielle sachen komplett umdeute, dann brauch ich auch nichtmehr an die Bibel glauben. Naja aber wenn ich mich rein auf die Evolutionstheorie stütze mache ich das auch, und ich meine jetzt in den Bereichen in denen es keine wirkliche Erklärung gibt, und es einfach nur unbelegbare annahmen sind.

            Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Lieber Frank,

              ich verstehe Ihre Bauchschmerzen. Sie verehren kritiklos die Bibel – zumindest den „göttlichen“ Teil darin. Der muss für Sie auf jeden Fall erhalten bleiben, weil Sie sonst zugeben müssten, einem falschen Ideal hinterherzurennen.

              Jedoch gehen viele – ebenso überzeugte – Christen heute anders mit der Bibel um. Kein Theologie nimmt sie auch nur annähernd so wörtlich, wie Sie. Und erzählen Sie mir nicht, Sie würden sie nicht wörtlich nehmen. Gerade am skurrilsten Punkt, der Sintflut, machen Sie sich fest. Dabei ist dieses Ereignis, wäre es wahr gewesen und überhaupt geophysikalisch möglich, das größte Argument gegen einen barmherzigen und gerechten „Gott“. Ich will die Theodizee-Problematik hier nicht erneut aufrollen, aber die Sintflut ist das Ende jeder Vorstellung, es gäbe einen gerechten „Gott“.

              Heute (und damit meine ich seit ca. 250 Jahren) weiß man, dass die Sage um Noach in Babylon kopiert wurde, als die Hebräer dort im Exil weilten. Niemand nimmt sie mehr wörtlich wahr – und das heißt: man nimmt sie nicht mehr in ihrem Inhalt ernst. Wie das Ereignis stattgefunden haben könnte, ist mittlerweile völlig irrelevant, weil es eine komplett erfundene Geschichte ist, die sich aus vielen Quellen speist, wobei sicher auch „sintflutartige Regenfälle“ dabei waren, die historisch sind. Aber lokal begrenzt, auf wenige Kilometer (ohne hierbei auf die Nachkommastellen zu achten).

              Falls ich an die biblischen Märchen und vor allem die Sintflut glauben würde, wäre mein Glaube an diesen grausamen „Gott“ ein für alle Mal dahin. Wie kann ich denn einen „Gott“ verehren, der auf das Grausamste völlig unschuldige Menschen ermordet, brutal ersäuft, dazu sämtliche Neugeborenen und Ungeborenen, auch alle Tiere etc. pp. Wenn dieser Monstergott real wäre, ich wurde ihn suchen und zur Rechenschaft ziehen. Aber – Sie können sich entspannen – ich werde Ihren Monstergott nicht jagen, weil es ihn nicht gibt.

              Sie sollten sich – nur so als Tipp – mal mit moderner Theologie beschäftigen. Die befindet sich nämlich im klassischen Rückzug vor einem Gegner, dessen man nicht Herr werden kann. Und das ist nicht der Atheismus, sondern die Bibel. Bis vor etwa 250 Jahren hat man die Bibel wörtlich verstanden. Doch nachdem sich die Wissenschaft freier entfalten konnte und es auch kritische Lesarten der Bibel gibt, wird ein „Wirken Gottes“ nach dem anderen als natürlicher Prozess erkannt. Eines Tages, dies steht fest, wird jede einzelne Zeile der Bibel, die etwas Substanzielles enthält, widerlegt, bzw. auf natürliche Prozesse oder menschliche Wunschvorstellungen zurückgeführt sein.

              Aber sie dürfen natürlich (Art. 4 GG) gern in ihrer Vorstellung stehenbleiben und zunehmend nicht mehr ernstgenommen werden…

              Gefällt mir

            • phoen23 schreibt:

              ich denke eigentlich schon dass das Gehirn die Realität erfassen kann, sonst würde die Wissenschaft ja auch keinen Sinnen ergeben.

              In kleinem Rahmen wird das richtig sein, aber erst einmal ist der Apparat aus Sensorik/Datenverarbeitung leicht zu täuschen. Ein interessanteres, neueres Beispiel gibt es hier (bitte auch den Text dazu lesen):
              https://www.stern.de/digital/online/twitter-hype-optische-taeuschung–glaenzende–oelige-beine—was-denn-sonst–7121254.html

              Ich meine, Realität _umfassend_ erfassen zu können, bedeutet zunächst eher, entweder die Realität zu unterschätzen, oder das menschliche Gehirn zu überschätzen.

              Dinge können natürlich ganz anderst sein als man sie sich Vorstellt. Also ich gehe davon aus dass alles was realität ist auch vorstellbar ist.

              Dinge oder besser die Verhältnisse/Zustände zwischen den Dingen sind vor allem selten eindeutig,

              Ich sage ja nicht das die Bibel zu 100 Prozent wahr ist, man kann manche Sachen schon auch anderst interpretiern, das mache ich ja auch, aber wenn ich essentielle sachen komplett umdeute, dann brauch ich auch nichtmehr an die Bibel glauben.

              Erst einmal handelt es sich bei den Bibeltexten ja auch nur bestenfalls um Beobachtungen ja aus wievielter Hand eigentlich? Sie können ja nicht abstreiten, daß es weit weg von realen Ereignissen ist, möglicherweise sogar weit weg von Beschreibungen realer Ereignisse.
              Daher behaupte ich mal, man braucht darin keine Sachen umzudeuten; implizite Lebenserfahrung müssen einem doch sagen, daß die Geschichten darin nicht sonderlich ernstzunehmen sind.

              Naja aber wenn ich mich rein auf die Evolutionstheorie stütze mache ich das auch, und ich meine jetzt in den Bereichen in denen es keine wirkliche Erklärung gibt, und es einfach nur unbelegbare annahmen sind.

              Hm, sicher. Aber die gemachten Beobachtungen stützen sich ja -im Prinzip- auf wiederholbare Experimente/Beobachtungen. Und nur, weil bisher keine wirkliche Erklärung für ein wiederholbar beobachtbares Phänomen gefunden/konstruiert werden konnte, heißt das noch lange nicht, daß Gott Verursacher war – welche, was Sie ja auch zugeben müßten, eine supersimple Erklärung ist, die im Grunde aber gar nichts erklärt. „Gott war’s“ erklärt nichts, denn: wie Gott zB Leben erschaffen haben soll, ist dann immer noch offen.

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              „Lieber Frank,

              ich verstehe Ihre Bauchschmerzen. Sie verehren kritiklos die Bibel – zumindest den „göttlichen“ Teil darin. Der muss für Sie auf jeden Fall erhalten bleiben, weil Sie sonst zugeben müssten, einem falschen Ideal hinterherzurennen.“

              Zuerst einmal sorry das ich lange nicht mehr geschrieben habe, aber auf die meisten meiner Kommentare wurde auch nicht eingegangen nachdem ich die Argumentation wissenschaftlich gewonnen hatte Simley. Ich habe nie gesagt die Bibel Kritiklos zu verehren. Denken sie das es sinnvoll ist an die Bibel zu glauben ohne den Gottesbezug?

              „Jedoch gehen viele – ebenso überzeugte – Christen heute anders mit der Bibel um. Kein Theologie nimmt sie auch nur annähernd so wörtlich, wie Sie. Und erzählen Sie mir nicht, Sie würden sie nicht wörtlich nehmen. Gerade am skurrilsten Punkt, der Sintflut, machen Sie sich fest. Dabei ist dieses Ereignis, wäre es wahr gewesen und überhaupt geophysikalisch möglich, das größte Argument gegen einen barmherzigen und gerechten „Gott“. Ich will die Theodizee-Problematik hier nicht erneut aufrollen, aber die Sintflut ist das Ende jeder Vorstellung, es gäbe einen gerechten „Gott“.“

              Gerechtigkeit ist Subjektiv. Und hängt z.b sehr von der Epoche ab in der man Lebt. Wenn sie also sagen das die Sintflut nicht gerecht ist, ist das ihre Subjektive Meinung, die auch völlig in Ordung ist, aber sicher kein Fakt.

              „Heute (und damit meine ich seit ca. 250 Jahren) weiß man, dass die Sage um Noach in Babylon kopiert wurde, als die Hebräer dort im Exil weilten. Niemand nimmt sie mehr wörtlich wahr – und das heißt: man nimmt sie nicht mehr in ihrem Inhalt ernst. Wie das Ereignis stattgefunden haben könnte, ist mittlerweile völlig irrelevant, weil es eine komplett erfundene Geschichte ist, die sich aus vielen Quellen speist, wobei sicher auch „sintflutartige Regenfälle“ dabei waren, die historisch sind. Aber lokal begrenzt, auf wenige Kilometer (ohne hierbei auf die Nachkommastellen zu achten).“

              Heute ( und damit meine ich seit dem erschaffen der Erde durch Gott) Weiss man zweifelsfrei das die Bibel exakt zutreffend ist. Außerdem sagen führende Experten dass ich recht habe und sie nicht. Außerdem ist es zweifelsfrei Wissenschaftlich erwiesen das alle Radiodatierungsmethoden komplett falsch sind.

              Aber sie dürfen natürlich weiterhin völlig unbegründete Meinungen vertreten und weiterhin nicht Ernst genommen werden

              Gefällt 1 Person

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Ich bemühe mich mal, lieber Frank, Ihr Niveau zu erreichen:

              Blablub, rabäh, rabäh, bähhh… buhäää… Blubber, brabbel, schwubbel, blopp…

              Habe ich das so in etwa getroffen?

              Gefällt mir

            • manglaubtesnicht schreibt:

              Bernd, das überzeugt nicht wirklich.

              Gefällt 1 Person

            • phoen23 schreibt:

              Also ich habe hier einen sachlichen Text verfasst, und auf den wird überhaupt nicht eingegangen. Ich geh jetzt einfach der Form halber davon aus, daß ich die Diskussion gewonnen habe.

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              @Bernd Ist das wirklich ihre Antwort auf die offensichtlich Sarkastische Darstellung ihrer Argumentationsweise?

              Gefällt mir

            • Frank schreibt:

              @ Bernd

              Da sie ja nicht aufhören sich über meinen Kommentar mit den Nachkommastellen lustig zu machen hier mal die Erklärung von Wikipedia die sich auf die DIN beziehen :“Definition und Kommaregel
              DIN 1333[6] definiert die signifikanten Stellen als die erste von Null verschiedene Stelle bis zur Rundungsstelle. Diese ist die letzte Stelle, die nach dem Runden noch angegeben werden kann; siehe Schreibweise von Zahlen.

              Die durch Rundung wegzulassenden Ziffern sollen nicht durch Nullen aufgefüllt werden. Durch Kommaverschiebung und Zehnerpotenz-Faktor ist die Rundungsstelle auf die Einerstelle oder eine Nachkommastelle zu verschieben, siehe auch Messwert.

              In der Messtechnik kann die Kommastellung nicht nur durch den Zehnerpotenz-Faktor, sondern auch durch die Wahl der Einheit (z. B. bei Länge mm → cm → m → km) angepasst werden.

              Beispiel: Wer eine Angabe 20 km in 20 000 m umschreibt, hat mit endenden Nullen aufgefüllt, die nicht signifikant sind. Falls die Länge doch bis auf einen Meter genau angebbar ist, wäre zuvor 20,000 km zu schreiben (alle Stellen bis zur Rundungsstelle). Wenn eine Zahl ohne weitere Information gegeben ist, wird dies im Allgemeinen so interpretiert, dass die Ziffer in der letzten Stelle gerundet ist. So wird für die Zahl 20 000 angenommen, dass sie einen Wert zwischen 19 999,5 und 20 000,5 repräsentiert“

              haben sie das nun endlich verstanden?

              Gefällt mir

  28. Bernd Kammermeier schreibt:

    Ich möchte einmal meine Eindrücke schildern, die ich in den letzten Monaten hier gewinnen durfte. Dies ist primäre an die Adresse von Andreas, Frank und andere kreationistische oder wundergläubige Foristen gerichtet.

    In diesen Personen – in Euch – begegnen uns hier Mitmenschen, die ihren Glauben, ihre Religion oder Kirche hochhalten und dafür gerne alles tun würden, um ihn zu verbreiten. Und sei es nur, um ihn vor sich selbst zu rechtfertigen.

    Dabei dient als primäre Quelle die Bibel. Da ich mich mit der Materie auskennt, stelle ich allerdings fest, dass es vor ca. 250 Jahren eine Weggabelung gab, ab der die Bibelexegese in zwei unterschiedliche Richtungen verlief. Die einen sahen das Buch der Bücher zunehmend kritischer, obwohl sie weiter an den „Gott“ der naturwissenschaftlichen Lücken glauben wollten. Die anderen wollten sich vom rapide wachenden Wissen nicht beirren lassen und verharrten bei einer sola-scriptura-Lesart der Bibel, d.h. sie ließen keine andere Quelle daneben gelten. Zumindest sollte die Bibel – so wie sie geschrieben steht – in jeder Frage das letzte Wort (Gottes?) haben.

    Die erste Gruppe ist von den meisten modernen Theologen besetzt, die sich quasi auf ethische oder moralische Prinzipien, die sie glauben aus der Bibel herauszulesen, zurückgezogen haben, während der Rest als Fabeln, Metaphern oder Gleichnisse angesehen wird.

    Die zweite Gruppe, zu deren Vertretern die meisten hier mitschreibenden Gläubigen gehören, kämpfen mit unterschiedlichen Mitteln für ihre Bibel in ihrer (wesentlichen) Gesamtheit. Während z.B. Frank mit pseudowissenschaftlichen Methoden Beweise für die Echtheit der Bibel zu generieren sucht, beschränkt sich Andreas auf Jesuszitate und die Zeugnishaftigkeit des NT. Er versucht gar nicht erst, diese Wunder wissenschaftlich zu begründen, sondern für ihn ist es eine Glaubensfrage, die er als Glaubensgewissheit sieht.

    Deshalb ist mir Andreas sympathischer als Frank, weil Andreas letztlich seinen Jesus gar nicht an die Realität anbinden will, sondern in quasi in seinem Herzen belässt, wozu ihm unser GG jedes Recht gibt. Frank suggeriert Wissenschaftlichkeit, was ihn ungleich gefährlicher macht, da unbedarfte Gemüter ihm auf den Leim kriechen könnten – so wie er anderen Autoren (wie Gitt) auf den Leim gekrochen ist.

    Doch diese beiden – zugegeben höchst subjektiven – Betrachtungen sind gar nicht so entscheidend. Es ist die Außenwirkung dieser Extremposition, verglichen mit moderaten und modernen Theologen. Während Letztere ihre Religion (und ihren Job) dadurch retten wollen, dass sie Irrtümer der Bibel offen zugeben, zerstören Erstere durch ihre sture und beratungsresistente Argumentationsweise die letzte Reputation der Bibel und des Christentums. Niemand, der bei klarem Verstand und halbwegs gebildet ist, wird jemals die Wunderschichte um Jesus ernst nehmen oder den kreationistischen Schwachsinn glauben. Damit torpediert diese Gruppe Gläubiger ihren eigenen Glauben, weil dieser immer lächerlicher erscheint.

    Wer – wie Frank – sein Schicksal als Gläubiger an der Frage aufhängt, ob es die Sintflut wirklich gab, der kämpft auf verlorenem Posten und wird von niemandem mehr ernst genommen, außer von Gleichgesinnten in seiner Echokammer. Wenn eines Tages Glaube völlig verschwunden sein wird – so meine Prognose – werden diese Personen einen gehörigen Anteil daran gehabt haben. Das sollten sich diese Foristen mal deutlich vor Augen führen…

    Gefällt 1 Person

    • dongamillo schreibt:

      „“““….weil Andreas letztlich seinen Jesus gar nicht an die Realität anbinden will, ….““““

      Hallo Bernd, was hast du denn da verstanden?
      Jesus ist sowas von real in meinem Leben und in dem Leben jedes wiedergeborenen Christen…..
      DAS ist ja echtes Christ sein, mit Jesus verbunden zu sein und ihn real zu erleben!
      Das ist DIE Chance für jeden Menschen das zu erleben!
      Man glaubt es aber nicht!
      😉
      Na ja, man muss es eben nur wollen……
      ….ohne Jesus geht man eben an dem wirklichen erfüllenden Leben vorbei, schade.

      Gefällt mir

      • Bernd Kammermeier schreibt:

        „Hallo Bernd, was hast du denn da verstanden?
        Jesus ist sowas von real in meinem Leben und in dem Leben jedes wiedergeborenen Christen…..“

        Ich verstehe dich schon. Doch während Frank seine Sintflut mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen will, lebst du mit deinem Jesus zusammen wie Elwood P. Dowd mit seinem Freund Harvey. Dass der nicht real ist, wirst du – trotz deiner widersprüchlichen Beteuerungen – wissen. Das spielt ja auch keine Rolle. Du glaubst daran und gut ist. D.h. du versuchst deinen unsichtbaren Jesus nicht krampfhaft als reale Entität zu verkaufen, sondern bedienst dich seiner alten angeblichen Sprüche.

        Wie gesagt: Frank will einen wissenschaftlichen Nachweis über z.B. die Sintflut führen. Da kämpft er auf verlorenem Posten.

        „DAS ist ja echtes Christ sein, mit Jesus verbunden zu sein und ihn real zu erleben!“

        Du nennst es „real erleben“, ich würde es Autosuggestion nennen. Für dich besteht dabei kein Unterschied. Für dich ist Jesus subjektiv real und mehr wird er für dich auch nie werden. Ein unsichtbarer Freund halt.

        „Das ist DIE Chance für jeden Menschen das zu erleben!
        Man glaubt es aber nicht!“

        Das musst du jetzt wieder jedem selbst überlassen (Art. 4 GG), ob er an deinen unsichtbaren Freund glaubt oder nicht. Nicht jeder ist ein Edwood P. Dowd.

        „Na ja, man muss es eben nur wollen……
        ….ohne Jesus geht man eben an dem wirklichen erfüllenden Leben vorbei, schade.“

        Das muss dir nicht leid tun. Andere kommen eben ohne unsichtbaren Freund bestens klar im Leben. Ich z.B. und eigentlich alle, die ich näher kenne. Eher machen einige andere, die auch an den unsichtbaren Freund glauben, Stress. Aber wenn du es nicht ohne ihn schaffst, dann halte ihn dir warm. So ein unsichtbarer Freund ist ein treuer Begleiter im Leben, der ist immer dabei…

        Gefällt mir

    • phoen23 schreibt:

      Ist denn diese „Warnung“ an der Stelle nicht kontraproduktiv? Für mich klingt dieser Beitrag so, als würden Sie sich erst einmal darüber freuen, daß es diese Extrempositionen gibt, dann sagen Sie das Verschwinden dieser Positionen voraus, und warnen die Vertreter derselbigen davor, sie zu vertreten, damit jene besser nicht verschwinden? Das kommt mir fast so vor wie „Ist der Feind bekannt, hat der Tag Struktur“ (Volker Pispers)

      Gefällt mir

      • Bernd Kammermeier schreibt:

        Das ist keine Warnung, sondern eine Beobachtung.

        Ich unterstelle mal, dass alles, was Menschen machen, evolutionären Prozessen unterliegt. Denn es gilt eben nicht, wie ein Spötter mal schrieb, dass Mode etwas Scheußliches sein müsse, weil sie alle halbe Jahr ausgetauscht würde.

        Dinge verändern sich, auch Ansichten. Auch Religion hat sich in den vergangenen 11.500 Jahren dramatisch verändert. Kaum ein Jahrhundert lang blieb die Entwicklung stehen, da jedoch Vertreter der Monotheismen eine gewisse Sturheit aufweisen, gab und gibt es immer wieder Häresien oder Schismen. Heute gibt es tausende unterschiedlicher Monotheismen, bzw. deren Sekten, was schon ein Widerspruch in sich ist. Wegen dieses Widerspruchs gibt es Religionskriege, weil letztlich nur einer Recht haben kann.

        Das Christentum von heute (in der theologischen Praxis) ist doch deutlich anders, als das Christentum des Mittelalters. Wenn ich mit Theologen spreche, dann wird unumwunden zugegeben, dass viele Bücher der Bibel – allen voran die Genesis – als Märchen gesehen werden. Dafür ist die Quellenlage einfach zu gut erschlossen, um dies noch zu einem „Bibel-Babel-Streit“ Anfang des 20. Jh. werden zu lassen.

        Es könnte also sein, dass eines Tages auch die anderen Unsinnigkeiten der Bibel ad acta gelegt werden, von Jungfrauengeburt bis Himmelfahrt. Dann bliebe ein Angebot moralischer Wegweisungen, das mit Ethik konkurriert. Je nach Geschmack kann man dann auf die Arbeit dieser „Seelsorger“ zurückgreifen oder gleich zum professionellen Psychologen gehen. Dann wäre Religion ein Dienstleister, der am Markt genauso ums Überleben kämpfen müsste, wie andere Angebote auch.

        Doch Fundamentalisten – wie Andreas und Frank – wollen das Rad der Geschichte immer wieder zurückdrehen. Sie wollen auf Anfang, als gäbe es dort etwas Wertvolles zu entdecken. Sie ertragen es nicht, dass sich Religion ändert und der Moderne anpasst. Daher die scharfe Ablehnung von Andreas Kirche und Religion gegenüber. Er sucht sein Heil in einem uralten, längst überholten Buch, das heute niemand mehr richtig verstehen kann, weil es viel zu oft interessengesteuert überarbeitet wurde.

        Dieser Fundamentalismus ist es, der viele Mitbürger – auch mich – Religion und Geisterglaube ablehnen lässt. Ohne diesen wäre unser Verhältnis zu Religion im Allgemeinen wesentlich entspannter. Ich vermute sogar, dass es ohne den Fundamentalismus gar keine Religion im klassischen Sinne gäbe, weil Religion dann überflüssig wäre. Sie kann nichts zum Leben beitragen, was über weltliche Angebote hinausgeht.

        Wenn wir heute noch über Religion streiten (müssen), dann deswegen, weil es überall Fundamentalisten gibt, die es aus welchen Gründen auch immer nicht ertragen können, dass das uralte Märchenbuch eben nichts anderes ist, als ein uraltes Märchenbuch…

        Gefällt mir

  29. frank schreibt:

    Erstmal schöner kommentar Andreas.

    Ich habe nie gesagt das die Sintflut Wissenschaftlich belegt ist. Ich habe gesagt das sie Wissenschaftlich nicht widerlegt ist, und das ist ein Riesen Unterschied. hören sie bitte endlich mal damit auf Unsinn über mich zu verbreiten. In wissenschaftlichen Argumentationen habe ich hier jedes mal recht gehabt, außer man verdreht mir die Worte und redet, anstatt über Messungen Plötzlich über die Definition des Meters. Schauen sie sich doch nur mal ihre Begründung über die Dichte der Mars Atmosphäre an, die Wissenschaftlich völliger Unsinn ist, und sie wollen mir ernsthaft die Wissenschaft erklären? Sie haben sich noch nicht ein einziges mal auf eine Quelle berufen, oder andere Quellen durchgelesen. Ihr Hauptargument ist einfach:“ich habe recht und sie nicht, und weil sie zu dumm sind muss ich auch keine Quellen angeben“. Selbst wenn sie damit recht haben, gewinnen sie so keine Argumentation. Denn da geht es darum Argumente zu widerlegen, und dazu muss man auf ein Argument eingehen können. Ich lege Die Bibel auch nicht wörtlich aus wie ich schon mehrfach hier geschrieben habe, Sie ignorieren das jedoch leider und ordnen mich so in ihr Weltbild ein dass es für sie passt. Ich habe nur geschrieben das ich finde das essentielle Bestandteile der Bibel nicht komplett uminterpretiert werden. Also z.b. wenn wir die Schöpfung um 100.000 Jahre zurück verlegen wäre das noch ok, sagen wir aber das Gott nur die „Urzelle“ geschaffen, und dann immer mal wieder eingegriffen hat, hat das gar nichts mehr mit der Schöpfung zu tun. Sie können mich überhaupt nicht dafür angreifen auf welche Quellen ich mich berufe, denn sie berufen sich auf 0 Quellen, meinen aber Wissenschaftlich zu argumentieren, nennen sie mir bitte einen anerkannten Wissenschaftlichen Artikel der sich auf 0 Quellen beruft. Also entweder wollen sie hier Argumentieren, und dann müssen sie mal auf Argumente eingehen, oder sie vertreten einfach die Meinung „Glaube ist falsch“ also muss ich auch nichts begründen. Und wer nicht weiß wie man argumentiert wird in einer Diskussion nicht ernst genommen, völlig egal ob seine Aussage richtig oder falsch ist. Als Beispiel, wenn ich sage:“ Morgen regnet es, weil ich eine Glatze habe“ ist mein Argument falsch, unabhängig davon ob es Morgen regnet.

    Gefällt mir

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Ich habe nie gesagt das die Sintflut Wissenschaftlich belegt ist. Ich habe gesagt das sie Wissenschaftlich nicht widerlegt ist, und das ist ein Riesen Unterschied.“

      Wissen Sie, wie Wissenschaft funktioniert? Gut, ich erkläre es Ihnen: Jemand stellt eine Behauptung auf (z.B.: „Die biblische Sintflut hat stattgefunden“). Jetzt muss er diese Behauptung als Hypothese formulieren (= präzisieren, was er unter „biblische Sintflut“ versteht) und belegen. Erst die Präsentation von Belegen gibt anderen Wissenschaftlern die Möglichkeit, diese Hypothese zu bestätigen oder zu widerlegen (falsifizieren). Unterbleiben die Belege, ist die Aussage, es hätte die biblische Sintflut gegeben, wissenschaftlich wertlos. Werden Belege vorgelegt, kann man diese auf Stichhaltigkeit prüfen. Je nach dem, wie diese Prüfung ausfällt, ist die Hypothese widerlegt oder bestätigt.

      Sie selbst widerlegen also die Hypothese der Sintflut, weil sie „nicht belegt“ ist. Und damit ist sie per Definition wissenschaftlich widerlegt. Haben Sie das verstanden?

      „hören sie bitte endlich mal damit auf Unsinn über mich zu verbreiten. In wissenschaftlichen Argumentationen habe ich hier jedes mal recht gehabt, außer man verdreht mir die Worte und redet, anstatt über Messungen Plötzlich über die Definition des Meters.“

      Den Unsinn verbreiten ganz allein Sie.

      „Schauen sie sich doch nur mal ihre Begründung über die Dichte der Mars Atmosphäre an, die Wissenschaftlich völliger Unsinn ist, und sie wollen mir ernsthaft die Wissenschaft erklären? Sie haben sich noch nicht ein einziges mal auf eine Quelle berufen, oder andere Quellen durchgelesen.“

      Was ist denn Ihre Erklärung für die geringe Dichte der Marsatmosphäre?

      „Ihr Hauptargument ist einfach:“ich habe recht und sie nicht, und weil sie zu dumm sind muss ich auch keine Quellen angeben“. Selbst wenn sie damit recht haben, gewinnen sie so keine Argumentation.“

      Ich weiß aus Erfahrung, dass ich gegen religiöse Sturköpfe wie Sie, keine Argumentation „gewinnen“ kann. Deshalb lege ich da auch keinen Wert mehr drauf. Beratungsresistenz ist ein Lustkiller für Argumentation. Ich habe bei mir einige tausend Bücher und die werde ich nur bei echtem Interesse wälzen, um Argumente zu prüfen.

      „Denn da geht es darum Argumente zu widerlegen, und dazu muss man auf ein Argument eingehen können.“

      Ich bin auf einige Ihrer Argumente eingegangen, weil ich mich in dem Fachgebiet auskenne. Doch Sie haben bisher keine Lust gezeigt, einer anderen Argumentation als der Ihren zu folgen. Daher habe ich keine Lust mehr, Ihnen weiterhin Argumente zu liefern.

      „Ich lege Die Bibel auch nicht wörtlich aus wie ich schon mehrfach hier geschrieben habe, Sie ignorieren das jedoch leider und ordnen mich so in ihr Weltbild ein dass es für sie passt. Ich habe nur geschrieben das ich finde das essentielle Bestandteile der Bibel nicht komplett uminterpretiert werden.“

      Dann liefern Sie doch mal eine Begründung dafür, warum man die Bibel nicht „uminterpretieren“ sollte. Warum sollen die geistigen Ergüsse von völlig ungebildeten Hirten in einem entlegenen, unbedeutenden Landstrich irgendeine Relevanz für unser heutiges wissenschaftliches Weltbild haben?

      „Also z.b. wenn wir die Schöpfung um 100.000 Jahre zurück verlegen wäre das noch ok, sagen wir aber das Gott nur die „Urzelle“ geschaffen, und dann immer mal wieder eingegriffen hat, hat das gar nichts mehr mit der Schöpfung zu tun. Sie können mich überhaupt nicht dafür angreifen auf welche Quellen ich mich berufe, denn sie berufen sich auf 0 Quellen, meinen aber Wissenschaftlich zu argumentieren, nennen sie mir bitte einen anerkannten Wissenschaftlichen Artikel der sich auf 0 Quellen beruft.“

      Erneut: Sie sind aus welchem schrägen Grund auch immer der Meinung, die Bibel sei als Quelle glaubwürdig. Das ist Ihre einzige Quelle, weil Sie jede weitere moderne Erkenntnis auf den biblischen Prüfstand stellen. Fällt diese Prüfung negativ aus, dann verwerfen Sie die moderne Quelle.

      Ich habe Ihnen hingegen sogar eine Literaturempfehlung gegeben. Dies könnte ich erweitern, aber Sie wollen ja gar nichts lesen, was Ihrer Schnapsidee widerspricht.

      „Also entweder wollen sie hier Argumentieren, und dann müssen sie mal auf Argumente eingehen, oder sie vertreten einfach die Meinung „Glaube ist falsch“ also muss ich auch nichts begründen. Und wer nicht weiß wie man argumentiert wird in einer Diskussion nicht ernst genommen, völlig egal ob seine Aussage richtig oder falsch ist.“

      Liefern Sie mal Belege und verweisen nicht penetrant auf die schwachsinnige Homepage eines Kreationisten.

      „Als Beispiel, wenn ich sage:“ Morgen regnet es, weil ich eine Glatze habe“ ist mein Argument falsch, unabhängig davon ob es Morgen regnet.“

      Nicht nur dieses Argument von Ihnen ist falsch…

      Gefällt mir

  30. Frank schreibt:

    „Wissen Sie, wie Wissenschaft funktioniert? Gut, ich erkläre es Ihnen: Jemand stellt eine Behauptung auf (z.B.: „Die biblische Sintflut hat stattgefunden“). Jetzt muss er diese Behauptung als Hypothese formulieren (= präzisieren, was er unter „biblische Sintflut“ versteht) und belegen. Erst die Präsentation von Belegen gibt anderen Wissenschaftlern die Möglichkeit, diese Hypothese zu bestätigen oder zu widerlegen (falsifizieren). Unterbleiben die Belege, ist die Aussage, es hätte die biblische Sintflut gegeben, wissenschaftlich wertlos. Werden Belege vorgelegt, kann man diese auf Stichhaltigkeit prüfen. Je nach dem, wie diese Prüfung ausfällt, ist die Hypothese widerlegt oder bestätigt.

    Sie selbst widerlegen also die Hypothese der Sintflut, weil sie „nicht belegt“ ist. Und damit ist sie per Definition wissenschaftlich widerlegt. Haben Sie das verstanden?“

    Ich verstehe was sie sagen, nur Stimmt es einfach nicht. Es ist ein Unterschied ob etwas nicht belegt ist oder ob es widerlegt ist. Ich gebe ihnen mal ein Beispiel. Ich entdecke eine neue Spezies, z.b. einen Schmetterling, Berichte darüber,und verliere dann das Exemplar. Dann kann ich die Existenz der Spezies nicht beweisen, damit ist sie aber auch sicherlich nicht Widerlegt.

    „Den Unsinn verbreiten ganz allein Sie.“

    Nein SIe

    „Was ist denn Ihre Erklärung für die geringe Dichte der Marsatmosphäre?“

    Das habe ich doch schon ein mal geschrieben. Hauptsächlich das schwache Magnetfeld, zu geringen Teilen die geringere Fallbeschleunigung.

    „Ich weiß aus Erfahrung, dass ich gegen religiöse Sturköpfe wie Sie, keine Argumentation „gewinnen“ kann. Deshalb lege ich da auch keinen Wert mehr drauf. Beratungsresistenz ist ein Lustkiller für Argumentation. Ich habe bei mir einige tausend Bücher und die werde ich nur bei echtem Interesse wälzen, um Argumente zu prüfen.“

    Wieso schreiben sie hier Kommentare wenn sie doch eh nicht ernsthaft Argumentieren wollen? Denken sie wirklich man sollte jemandem der in einem Onlineforum etwas behauptet ohne es zu Belegen einfach so glauben?

    „Ich bin auf einige Ihrer Argumente eingegangen, weil ich mich in dem Fachgebiet auskenne. Doch Sie haben bisher keine Lust gezeigt, einer anderen Argumentation als der Ihren zu folgen. Daher habe ich keine Lust mehr, Ihnen weiterhin Argumente zu liefern.“

    Wo haben sie das denn Bitte gemacht? Oder denken sie wenn sie etwas schreiben, was ich für nicht richtig halte, darf ich nicht dagegen Argumentieren?

    „Dann liefern Sie doch mal eine Begründung dafür, warum man die Bibel nicht „uminterpretieren“ sollte. Warum sollen die geistigen Ergüsse von völlig ungebildeten Hirten in einem entlegenen, unbedeutenden Landstrich irgendeine Relevanz für unser heutiges wissenschaftliches Weltbild haben?“

    Ich habe schonmal gesagt das man nicht alles in der Bibel wörtlich nehmen sollte. Wenn man jedoch jedes eingreifen Gottes aus der Bibel streicht, sehe ich keinen Grund darin an Gott zu glauben.

    „Erneut: Sie sind aus welchem schrägen Grund auch immer der Meinung, die Bibel sei als Quelle glaubwürdig. Das ist Ihre einzige Quelle, weil Sie jede weitere moderne Erkenntnis auf den biblischen Prüfstand stellen. Fällt diese Prüfung negativ aus, dann verwerfen Sie die moderne Quelle.“

    Wo verwerfe ich denn Moderne quellen. Ich habe sicherlich nichts gegen Wissenschaft, nur gibt es eben auch in der Wissenschaft Fehler, und Methoden die später revidiert werden. Und ich denke das es sich bei den Radiodatierungsmethoden um solch eine Methode handelt, und ich habe ihnen auch schon geschrieben warum ich das so sehe.

    „Ich habe Ihnen hingegen sogar eine Literaturempfehlung gegeben. Dies könnte ich erweitern, aber Sie wollen ja gar nichts lesen, was Ihrer Schnapsidee widerspricht.“

    Ich habe Ihnen hingegen sogar eine Literaturempfehlung gegeben. Dies könnte ich erweitern, aber Sie wollen ja gar nichts lesen, was Ihrer Weltanschauung widerspricht.

    „Also entweder wollen sie hier Argumentieren, und dann müssen sie mal auf Argumente eingehen, oder sie vertreten einfach die Meinung „Glaube ist falsch“ also muss ich auch nichts begründen. Und wer nicht weiß wie man argumentiert wird in einer Diskussion nicht ernst genommen, völlig egal ob seine Aussage richtig oder falsch ist.“

    „Liefern Sie mal Belege und verweisen nicht penetrant auf die schwachsinnige Homepage eines Kreationisten.“

    Wo für wollen sie denn einen Beleg?

    Nicht nur dieses Argument von Ihnen ist falsch…

    Welches andere Argument von mir ist falsch?

    Gefällt mir

    • dongamillo schreibt:

      Hallo Frank, könntest du bitte die Zitate deutlicher kennzeichnen? Zum Beispiel
      „“““Welches Argument ist falsch““““
      So mache ich es
      Und dann noch eine Frage, worauf gründest du dein „Christ sein“?
      Besonders wenn du die Bibel nicht wörtlich nimmst?
      Jelidi Andreas

      Gefällt mir

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Ich verstehe was sie sagen, nur Stimmt es einfach nicht. Es ist ein Unterschied ob etwas nicht belegt ist oder ob es widerlegt ist.“

      Wer widerspricht dem? Im ersten Fall gibt es keine Belege, im zweiten waren die Belege nicht evident. Beides führt zum gleichen Ergebnis: Die Hypothese ist nicht falsifizierbar oder falsifiziert, also beide Male widerlegt – bis zur Vorlage verifizierbarer Belege.

      „Ich gebe ihnen mal ein Beispiel. Ich entdecke eine neue Spezies, z.b. einen Schmetterling, Berichte darüber,und verliere dann das Exemplar. Dann kann ich die Existenz der Spezies nicht beweisen, damit ist sie aber auch sicherlich nicht Widerlegt.“

      So funktioniert Wissenschaft? „Hey, Leute, ich habe im Urwald einen riesigen Dinosaurier gesehen, der lief leider vor mir weg, bevor ich ein Foto von ihm schießen konnte. Aber ihr müsst mir glauben…“ Sind Sie der Meinung, dass ich so ernstgenommen würde?

      „„Den Unsinn verbreiten ganz allein Sie.“

      Nein SIe“

      Wenn Sie wenigstens erkennen könnten, wo Ihr Problem liegt. Oder wenn Sie Ihre Beratungsresistenz aufgeben könnten. Dann bestünde Hoffnung. Aber so?

      „Was ist denn Ihre Erklärung für die geringe Dichte der Marsatmosphäre?“

      Das habe ich doch schon ein mal geschrieben. Hauptsächlich das schwache Magnetfeld, zu geringen Teilen die geringere Fallbeschleunigung.“

      Das muss ich überlesen haben. Ich habe halt auch noch ein bisschen mehr zu tun. Aber sind Sie ernsthaft der Meinung, eine Atmosphäre würde durch Magnetkräfte am Boden gehalten werden? Es ist die Gravitation, die die Gasmoleküle um den Himmelskörper sammelt. Je mehr Gravitation desto mehr Atmosphäre – vorausgesetzt, Gasmoleküle sind vorhanden. Es ist ja richtig, dass ein starkes Magnetfeld die Sonnenwinde hätte abhalten und so die gravitionell schwach verankerte Atmosphäre länger am Boden halten können. So hätte sich auch das Wasser halten können und es wäre nicht verdunstet.

      Doch eine deutlich größere Masse des Mars und eine damit erhöhte Gravitation hätte die Atmosphäre auch bei schwachem Magnetfeld gehalten. Zum Vergleich: Die Venus hat ein äußerst schwaches Magnetfeld, ist aber in etwa so groß wie die Erde. Die Venus hat eine deutlich dichtere Atmosphäre, als der Mars.

      „Wieso schreiben sie hier Kommentare wenn sie doch eh nicht ernsthaft Argumentieren wollen? Denken sie wirklich man sollte jemandem der in einem Onlineforum etwas behauptet ohne es zu Belegen einfach so glauben?“

      Sie schreiben hier doch auch Kommentare, in denen Sie offenbar nicht ernsthaft argumentieren wollen. Der Unterschied ist: Sie behaupten, dass Sie Argumente hätten, ich sage nur, dass es mir zu mühsam ist, sie extra für beratungsresistente Mitmenschen heraus zu kramen.

      „Oder denken sie wenn sie etwas schreiben, was ich für nicht richtig halte, darf ich nicht dagegen Argumentieren?“

      Dann fangen Sie mal an mit dem Argumentieren – aber bitte mit falsifizierbaren Argumenten.

      „Ich habe schonmal gesagt das man nicht alles in der Bibel wörtlich nehmen sollte. Wenn man jedoch jedes eingreifen Gottes aus der Bibel streicht, sehe ich keinen Grund darin an Gott zu glauben.“

      Dann hören Sie einfach auf damit – besser ist das.

      „Wo verwerfe ich denn Moderne quellen. Ich habe sicherlich nichts gegen Wissenschaft, nur gibt es eben auch in der Wissenschaft Fehler, und Methoden die später revidiert werden. Und ich denke das es sich bei den Radiodatierungsmethoden um solch eine Methode handelt, und ich habe ihnen auch schon geschrieben warum ich das so sehe.“

      Auch aus diesem Abschnitt erkennt der geschulte Leser sofort, dass Sie nicht wissen, wie Wissenschaft funktioniert. Ersparen sie mir den Vortrag, Ihnen dies plausibel zu machen. Sie würden ihn weder verstehen noch akzeptieren.

      „Welches andere Argument von mir ist falsch?“

      Die Frage ist nicht, welches Ihrer „Argumente“ falsch sei, sondern welches stichhaltig ist. Und da ist die Antwort relativ einfach: Keines…!

      Gefällt mir

  31. Frank schreibt:

    „““““Wer widerspricht dem? Im ersten Fall gibt es keine Belege, im zweiten waren die Belege nicht evident. Beides führt zum gleichen Ergebnis: Die Hypothese ist nicht falsifizierbar oder falsifiziert, also beide Male widerlegt – bis zur Vorlage verifizierbarer Belege.““““““

    Nochmals, Nein eine These ist dann belegt oder widerlegt wenn sie eben Belegt oder widerlegt ist. Ist sie noch nicht widerlegt oder noch nicht belegt ist sie halt eben auch genau das.

    „“““““““So funktioniert Wissenschaft? „Hey, Leute, ich habe im Urwald einen riesigen Dinosaurier gesehen, der lief leider vor mir weg, bevor ich ein Foto von ihm schießen konnte. Aber ihr müsst mir glauben…“ Sind Sie der Meinung, dass ich so ernstgenommen würde?““““““““

    Habe ich irgendwo geschrieben das so Wissenschaft funktioniert? Ich habe gesagt dann ist eine These nicht bewiesen und nicht widerlegt. und es gibt in der Wissenschaft zahlreiche Beispiele für Sachen die noch nicht bewiesen oder widerlegt sind. Zum Bezug auf ihr Beispiel, das Dinosaurier ausgestorben sind ist schon Wissenschaftlich erwiesen, ergibt also wenig Sinn. Mein Beispiel hingegen soll Zeigen das es neue Entdeckungen gibt die zwar im Moment noch nicht bewiesen sind, aber mit Sicherheit deswegen nicht widerlegt sind, und das ist einfach eine ganz normale Vorgehensweise in der Wissenschaft.

    „““““““Wenn Sie wenigstens erkennen könnten, wo Ihr Problem liegt. Oder wenn Sie Ihre Beratungsresistenz aufgeben könnten. Dann bestünde Hoffnung. Aber so?“““““““““

    Wenn sie wenigstens erkennen könnten das sie Null wissenschaftlich argumentieren, dann könnte ich sie eventuell Ernst nehmen.

    „“““““““““Das muss ich überlesen haben. Ich habe halt auch noch ein bisschen mehr zu tun. Aber sind Sie ernsthaft der Meinung, eine Atmosphäre würde durch Magnetkräfte am Boden gehalten werden? Es ist die Gravitation, die die Gasmoleküle um den Himmelskörper sammelt. Je mehr Gravitation desto mehr Atmosphäre – vorausgesetzt, Gasmoleküle sind vorhanden. Es ist ja richtig, dass ein starkes Magnetfeld die Sonnenwinde hätte abhalten und so die gravitionell schwach verankerte Atmosphäre länger am Boden halten können. So hätte sich auch das Wasser halten können und es wäre nicht verdunstet.

    Doch eine deutlich größere Masse des Mars und eine damit erhöhte Gravitation hätte die Atmosphäre auch bei schwachem Magnetfeld gehalten. Zum Vergleich: Die Venus hat ein äußerst schwaches Magnetfeld, ist aber in etwa so groß wie die Erde. Die Venus hat eine deutlich dichtere Atmosphäre, als der Mars.““““““““

    Es geht hier um die Dichte der Marsatmosphäre ganz konkret, nicht allgemein um die Dichte von Planeten. Wie ich beim Mars geschrieben habe hängt Die geringe Dichte sehr stark mit dem Magnetfeld zusammen, und zu geringen Teilen an der Fallbeschleunigung, die sich ja durch die Masse ergibt. Und ja ich glaube ernsthaft das es am Magnetfeld liegt, das die Atmosphäre nicht durch Sonnenwinde abgetragen wird, so wie das auch solch „Unwissenschaftliche“ Organisation wie die NASA tuen. https://www.welt.de/kmpkt/article162623227/Diese-Technologie-soll-den-Mars-bewohnbar-machen.html

    Also ich sage es nochmal deutlich, die Marsatmosphäre hätte sowieso eine geringere Dichte aufgrund der Fallbeschleunigung. nur wäre sie nicht 1 tausendstel der Erdatmosphäre, das liegt Hauptsächlich daran das sie durch Sonnenwinde abgetragen wurde.

    Allgemein bei Planeten kann es andere Ursachen geben, z.b. ist die Atmosphäre der Venus die sie oben als Bsp. genannt haben 92 mal höher als die der Erde. bei etwas geringerer Masse und Fallbeschleunigung.

    „““““““““Sie schreiben hier doch auch Kommentare, in denen Sie offenbar nicht ernsthaft argumentieren wollen. Der Unterschied ist: Sie behaupten, dass Sie Argumente hätten, ich sage nur, dass es mir zu mühsam ist, sie extra für beratungsresistente Mitmenschen heraus zu kramen.“““““““““

    Nein sie erkennen anscheinend nur keine ernsthaften Argumente.

    „“““““““““Dann fangen Sie mal an mit dem Argumentieren – aber bitte mit falsifizierbaren Argumenten.““““““““““““““““

    Jedes meiner Argumente ist beweisbar, bzw. falsifizierbar

    „““““““““““““Dann hören Sie einfach auf damit – besser ist das.“““““““““““““

    Klar wenn sie das sagen muss das ja stimmen. Ist ja nicht so das jeder Mensch für sich entscheiden sollte was er glaubt und was für ihn besser ist.

    „“““““““““““““““““““Auch aus diesem Abschnitt erkennt der geschulte Leser sofort, dass Sie nicht wissen, wie Wissenschaft funktioniert. Ersparen sie mir den Vortrag, Ihnen dies plausibel zu machen. Sie würden ihn weder verstehen noch akzeptieren.“““““““““““““““““““““““““““““““

    Nein es ist einfach nur Unsinn zu Behaupten das Methoden in der Wissenschaft nicht revidiert werden können. Denn ganz einfach gesagt die Wissenschaft kann sich nicht irren, Wissenschaftler hingegen schon. D.h. es kann sich durchaus herausstellen das Sachen die als Wissenschaftlich bewiesen galten falsch sind, somit waren sie auch nie Wissenschaftlich, man wusste es zu dem Zeitpunkt aber noch nicht weil Menschen sich geirrt haben. Darum sammelt man auch immer weitere Beweise für Wissenschaftliche Theorien, und dabei kann man durchaus feststellen das Teile davon revidiert werden müssen, wenn man neue Erkenntnisse hat.

    „“““““““““““““““Die Frage ist nicht, welches Ihrer „Argumente“ falsch sei, sondern welches stichhaltig ist. Und da ist die Antwort relativ einfach: Keines…!““““““““““““““““““““““

    Doch genau das war die Frage, da bin ich mir sogar recht sicher weil ich sie selbst gestellt habe. Aber ich entgegne ihrer unbegründeten Antwort jetzt einfach mal unbegründet alle meine Argumente sind Stichhaltig…!

    Gefällt mir

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Wie Sie meinen… ich gebe es an dieser Stelle auf. Sie haben gewonnen, Sie haben den grandiosesten Sieg in der Geschichte der Wissenschaft errungen, Sie verdienen sämtliche Nobelpreise und vermutlich auch noch alle Oscars, Pulitzer-Preise und ECHOs der Welt, was sage ich, des gesamten Universums. Ich werde einen Schrein für Sie errichten und meinen Urenkeln davon erzählen, dass ich dereinst mich mit Ihnen messen durfte und dabei kläglich gescheitert bin, ich Häuflein Elend, ich Dreck unter Ihren Fingernägeln…

      Danke, danke, dass ich meine Zeit auf diesem Planeten mit Ihnen verbringen durfte…

      Gefällt 1 Person

  32. frank schreibt:

    Schon lustig das sie einen entweder ignorieren oder mit Sarkasmus kommen wenn ihnen die Argumente ausgehen….

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s