Wir leben in der Endzeit: Die Bargeldverbot-Prophezeiung der Bibel

Eins ist sicher: Das Bargeldverbot kommt, wie in der Bibel prophezeit. Wir leben in der Endzeit. Noch nie gehört? Doch, es ist so: Die wollen uns das Geld wegnehmen!! Diesmal aber wirklich, beim nächsten Mal ganz sicher und beim Mal danach dann ohne jeden Zweifel!! Regelmäßig und in Wellen macht in bestimmten Kreisen das Gerücht die Runde, „die da oben“ wollten das Bargeld verbieten. In Indien und in Schweden haben die das schon durchgezogen! Als Nächstes bei uns!

Wer genau sind „die“? Wer weiß das schon? Illuminati, Freimaurer, „dä Jodn“, Echsenmenschen – je nach persönlicher Disposition und Wahnvorstellung. Hier treffen sich bibeltreue Christen, Reichsbürger, Esoteriker und allerlei politische Verschwörungsgläubige. Und wo haben die’s alle her? Genau, aus der Bibel: Als Beweis für diesen unmittelbar bevorstehenden Akt der Unterdrückung wird eine Prophezeiung aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 13 zitiert, die  das Bargeldverbot präzise vorher sagen soll. Für viele Christen ist daher klar: Dieses Bargeldverbot ist ein Zeichen für den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang, den ihr Jesus voraussagt. Spätestens jetzt sollte allen klar sein: Wir leben tatsächlich in der Endzeit.

Was ist eine Prophezeiung?

Auf die Gefahr hin treue Leser zu langweilen, hier nochmal die Kriterien dafür, dass eine Aussage oder Behauptung als gültige Prophezeiung gewertet werden kann: Die Behauptung muss zutreffend sein („Schwarz ist rot und plus ist minus“ ist keine Prophezeiung), sie muss vor dem betreffenden Ereignis gemacht werden („Gestern hatte ich üble Kopfschmerzen“ auch nicht), das Ereignis muss außergewöhnlich sein („Morgen früh wird die Sonne aufgehen“ ebenfalls nicht), sie muss exakt sein („Du wirst einen hochgewachsenen Fremden treffen,“ nope), und die Prophezeiung darf das Ereignis nicht selbst auslösen („Kellner, ich prophezeie eine Pizza!“). Um das Zutreffen einer Prophezeiung beurteilen zu können, muss die Erfüllung zudem beobachtbar sein: Falls wir nicht beurteilen können, ob das prophezeite Ereignis eintrifft oder nicht, bleibt die Aussage eine bloße Behauptung.

Was steht wirklich in der Bibel?

Als erstes schauen wir mal, was die Bibel zur Bargeldabschaffung ganz konkret schreibt. Die Religionisten beziehen sich dabei auf Offenbarung 13:16-18:

„Und es [das böse Teufelstier] bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit! Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666.“

Hm, von Bargeldverbot steht da aber nichts. Was der Verfasser uns konkret mitteilen will, bleibt unklar. Das „Malzeichen auf der rechten Hand“ könnte – mit viel gutem Willen und etwas Phantasie – auf Geldmünzen einer bestimmten Währung hinweisen, aber wohl kaum auf dessen Abwesenheit oder Verbot. Möglicherweise geht es um die vom Verfasser ungeliebte römischen Währung (siehe unten), auf deren Münzen in der Regel der amtierende Kaiser abgebildet war. Vielleicht geht es auch um die eisernen Ringe, die römische Bürger als Zeichen ihres Standes zu tragen hatten – Das alles sind aber lediglich Spekulationen: Nichts Genaues weiß man nicht! – Ein Bargeldverbot, das lässt sicher sicher sagen, wird hier jedenfalls nicht erwähnt.

Faktencheck: Gibt es ein Bargeldverbot?

Als Beweise für ein das Eintreffen der prophezeiten Ereignisse werden immer wieder Fälle in Indien und Schweden vorgebracht, wo Bargeld angeblich schon verboten sei.  Schaut man etwas genauer hin, bleibt jedoch nicht allzu viel von der Endzeitstimmung übrig:

In Indien gibt es kein Bargeldverbot. Stattdessen hat die dortige Regierung im November 2016 die großen Rupienscheine (500 und 1000 Rupien) mit einer ziemlich knappen Frist gegen ein neues Design eintauschen lassen. Warum? Offenbar gibt es dort große Probleme mit Korruption und Schwarzgeld — letzteres wird dabei gern in den betreffenden Scheinen kofferweise im Haus gelagert. Durch den Designwechsel wollte die indische Regierung die Besitzer von Schwarzgeld dazu zwingen, es bei einer Bank gegen die neuen Scheine zu tauschen — so sollten die Ganoven auf dem Radar der wachsamen Behörden auftauchen. In den westlichen Medien wurde davon hauptsächlich deswegen berichtet, weil die Behörden nicht genug neue Scheine gedruckt hatten, so dass es zu lokalen Unruhen kam.

In Schweden gibt es kein Bargeldverbot. Stattdessen wird dort Bargeld einfach seltener benutzt, weil die Schweden gern mit Kreditkarte bezahlen. Das findet man dort einfach praktischer, gezwungen wird dazu niemand. Zu dieser Sache gab es einige Berichte in den Medien, die dann von Verschwörungsgläubigen (absichtlich?) falsch verstanden wurden.

In Deutschland gibt es übrigens auch kein Bargeldverbot. Es stimmt: Die Europäische Zentralbank denkt immer mal wieder laut über eine Abschaffung des 500-Euro-Scheins nach — in den meisten Ländern gab es vor der Einführung des Euro keine so große Noten, kaum jemand nutzt sie, und außerdem haben einige europäische Länder Probleme mit gebunkertem Schwarzgeld. Ob die Abschaffung des Riesenscheins aber wie vage beschlossen „gegen Ende 2018“ wirklich kommt, ist noch unklar. Und selbst wenn: Die Abschaffung eines einzelnen Notenwerts — für den es zudem kaum lautere Nutzungsszenarien gibt — kann wohl kaum als Bargeldverbot bezeichnet werden.

„Aber es könnte doch sein …“

Interessanterweise stört das offensichtliche Nichteintreffen des vorhergesagten Ereignisses die Gläubigen kein bißchen:

„Wir leben in der „Endzeit“, einige Prophezeiungen der Bibel werden realistisch erkennbar (u.a. Bargeldabschaffung), einige werden die Zeichen der Zeit erkennen, viele werden mit dem „Zeitgeist“ mitlaufen.“ (hier)

„Ich denke das ist so wie mit der umstrittenen PKW-Maut, warten wir es doch einfach mal ab, auf die paar Jährchen kommt es jetzt auch nicht drauf an, oder?😉“ (hier)

Also kommt das Bargeldverbot irgendwann in der Zukunft? Aber in der Endzeit leben wir auf jeden Fall jetzt schon? Ist also der Umstand, dass die Prophezeiung nicht eingetreten ist, etwa ein Zeichen für ihre Wahrheit? Hier wird nicht mehr wie sonst üblich das Eintreffen eines Ereignisses als Beleg für den göttlichen Ursprung der Prophezeiung gewertet, sondern das System wird umgedreht: Das Ereignis wird ganz sicher eintreffen, denn es steht ja so in der Bibel. Gegenläufige Beobachtungen sind somit keine Argumente gegen die Prophezeiung, sondern werden sogar als Bestätigung angesehen. Somit schließt sich der Kreis: Eine etwas abseitige Überzeugung immunisiert sich komplett von der Außenwelt und wird so zur Verschwörungstheorie.

Etwas Hintergrund zur Offenbarung des Johannes

Kommen wir nochmal zurück zur Offenbarung des Johannes. Die ist irgendwann im letzten Drittel des ersten Jahrhunderts entstanden — der genaue Zeitpunkt ist umstritten. Wichtig ist für unsere Zwecke, dass der Autor Johannes, der im Exil auf der Insel Patmos saß, das römische Reich nicht mehr als Ordnungsmacht sah, sondern als tyrannische Besatzung. Wenige Jahrzehnte vorher berichtet Paulus von Tarsus noch stolz von seinem römischen Bürgerrecht; Johannes beschimpft Rom dagegen nur wenig verklausuliert als „Hure Babylon.“

Es gibt eine lange Tradition tagespolitische Ereignisse mittels Metaphern und Analogien zu kommentieren. Die exakten Bezüge dieser Aussagen können jedoch oft nach einem Kontextwechsel verloren gehen. So erscheint uns z.B. die britische Fernsehsendung Monty Python’s Flying Circus heute vor allem lustig und albern. Die vielen tagespolitischen Anmerkungen und Satiren zur Lage im Großbritannien Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre werden von uns heute nicht nur nicht mehr verstanden — wir bemerken noch nicht einmal mehr ihre Anwesenheit. Diese Bedeutungsebene ist in nur 50 Jahren komplett verloren gegangen.

Analog ist es mit den politischen Aussagen und Kommentaren des verbannten Johannes: Die berühmte „Zahl des Tieres“ lässt sich, wenn man die damalige politische Lage beachtet, komplett ohne religiösen oder mythologischen Überbau erklären. Addiert man die hebräischen Zeichen (im Hebräischen werden Buchstaben ja bekanntermaßen als Ziffern „zweitverwertet“) für den Namen Kaiser Nero, נרון קסר (Neron Kesar), so erhält man nämlich die Summe 666. Dieselbe Summe ergibt sich, wenn weiterhin nach hebräischen Regeln gerechnet wird, für die griechische Schreibweise Νηρων Καισαρ (Nêrôn Kaisar).  Der Text wurde also bewusst so verfasst, dass nur Juden und Christen mit Hebräischkenntnissen die Verschlüsselung durchschauten und nicht die römischen Staatsbeamten, die in der Osthälfte des Reiches, wo die Offenbarung des Johannes entstand (nach Aussage im Text selbst auf der Ägäisinsel Patmos), wohl Griechisch, aber kein Hebräisch verstanden.

Quelle: Christlicher Blog „Good Question – Reflections on questions about the Bible“

Ist das ein Geheimnis oder irgendwie esoterische Zahlenmystik, nur bekannt unter Eingeweihten oder spezialisierten Historikern? Nein. Der letzte Abschnitt steht so im Wesentlichen in der Wikipedia. Die Sache mit der „Zahl des Tieres“ ist ähnlich rätselhaft – nämlich gar nicht – wie die Aussage „Ich sag nicht, wer an Umstand X schuld ist, aber der Name beginnt mit ‚M‘ und endet mit ‚erkel‘.“ Die Prophezeiungs- und Wundergläubigen wollen das aber nicht verstehen. Dabei ergibt in diesem Kontext der Satz „Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666“ plötzlich Sinn, und zwar ganz ohne absurde Annahmen zu Bargeldverbot oder anderen übernatürlichen Dingen: Hier ist wirklich ein Mensch gemeint, und zwar aus Sicht des verbannten Juden Johannes von Patmos ein sowohl sehr mächtiger als auch sehr böser – der römische Kaiser. Durch die „Verschlüsselung“ mittels hebräischer Ziffern konnte er die verhasste Besatzungsmacht beschimpfen und öffentlich ihr Ende herbei sehnen, ohne dafür mit den Behörden in Schwierigkeiten zu kommen.

Was will uns der Prophet wirklich sagen?

Abseits skeptischer oder historischer Betrachtungen gibt es noch eine weitere gute Methode zur Beurteilung solcher rätselhafter „Prophezeiungen“: Man überlegt, was abseits der üblichen Interpretation denn noch gemeint sein könnte. Kommt man mit denselben Auslegungsstrategien und Begründungsweisen wie die Religionisten zu komplett anderen Ergebnissen, dann sind die Interpretationen offensichtlich willkürlich, und damit taugt die Strategie offensichtlich nicht als Mittel zum Erkenntnisgewinn.

Im Falle der Prophezeiung über „das Zeichen des Tieres“ ist völlig klar, was hier wirklich gemeint ist: Das Zeichen des Tieres (im Englischen „the mark of the beast“) ist ganz klar identisch mit dem Zeichen, oder besser gesagt der Marke, des Teufels. Und der Teufel war ja auch die Schlange, die Adam und Eva im Paradies was überreicht hat? Hm? Genau, einen Apfel. Also ist die Marke des Tieres ein Apfel, den wir in „der rechten Hand tragen“? Na, klingelt’s? Hier wird ganz offensichtlich die Einführung des Apple iPhones, und zwar auch noch in Kombination mit PayPal vorhergesagt. „Wer Verstand hat“, der kauft ein iPhone.

Fazit: Die Behauptung, dass das anstehende Bargeldverbot wie in der Bibel prophezeit ein sicheres Zeichen für den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang sei, stolpert über die folgenden Probleme:

  1. Es gibt kein Bargeldverbot,
  2. die Bibel spricht auch nicht von einem Bargeldverbot,
  3. aus der vorgebrachten Stelle der Bibel lassen sich alle möglichen, widersprüchlichen Aussagen konstruieren, und
  4. mit etwas historischem Wissen entpuppt sich der Abschnitt als leicht verklausulierte Kritik an der Politik der römischen Besatzungsmacht.

Wieder einmal ist es schon fast lächerlich einfach die immer wieder vorgebrachten Argumente der Religionisten zu zerlegen. In diesem Fall reichen dazu zwanzig Minuten Quellenstudium und etwas historisches Wissen.

Ausschnitt aus MGEN-Podcast 2017.03 zum Thema Bargeldverbot:

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21 Antworten zu Wir leben in der Endzeit: Die Bargeldverbot-Prophezeiung der Bibel

  1. Joachim Clauß schreibt:

    Hahaha…

    Sie sehen es Selbst..

    Zu VIEL denken und „wissen“ (genauer gesagt all den Kram, den man heutzutage so „wissen“ kann“) das ist sehr schädlich! So was führt nur zu geistiger Verwirrung und zu emotionalen Überlastungen, welche das vernünftige Urteilsvermögen erblinden lässt.
    Daher gehe ICH inzwischen lieber rechtzeitig in Deckung, wenn jemand in meiner Gegenwart beginnt, zu „denken“

    Man kann den Menschen nicht „vorschreiben“, was „richtig oder „falsch“ ist, denn das Denken ist wie ein innerer Zwang dem jeder auf SEINER Art und Weise unterliegt. (Dafür ist der „innere Interpreter“ DA , er tut auch nur seinen Job!)

    Daher ist es meiner Ansicht nach egal, WAS sie zur Erklärung heran ziehen wollen, um den unglücksseeligen Umstand zu „erklären“ Je mehr „erklärt“ wird, um so mehr fühlt man sich zum denken gezwungen und immer mehr „Mist“ kommt dabei raus. Es gibt einfach Un-Ausweichlichkeiten, denen KANN man nicht „entrinnen“, weil jeder Mensch eben gewisse innere Eigenschaften hat, die ihm seine Art und Weise etwas zu „verstehen“ VOR geben.

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  2. Anonymous schreibt:

    Die Abschaffung des Bargeldes ist nur ein weiterer Schritt in Richtung totale Überwachung. Und das ist auch gut so, denn die Totale Überwachung ist doch nur zu unserer Sicherheit. Der Staat wird niemals diese Daten gegen uns verwenden. Schließlich gibt es in Deutschland ja keine Zwangspsychatrie, wo ein kritisch denkender Mensch, der zuviel weiß, nennen wir ihn mal Mollath, einfach weggesperrt werden kann. Des weiteren haben die USA noch nie in einem Land der EU wie z.B. Polen ein geheimes Foltergefängnis betrieben, wo sie Menschen ohne Anklage festgehalten haben. Außerdem ist die Gefahr des Terrorismus absolut real, niemals würde ein westicher Geheimdienst Anschläge inszenieren und beispielsweise ein Greenpeace-Schiff in die Luft sprengen, nennen wir es mal Rainbow Warrior. Niemals würde der Westen eine Geheimarmee gründen, nennen wir sie mal Gladio und diese einen Anschlag in einer europähischen Stadt, wie z.B. Bologna verüben lassen. Und mal davon Abgesehen gibt es ja immer noch die Medien als vierte Macht im Staat welche dafür sorgen dass die Regierung nicht die Deokratie aushöhlen kann. Diese Medien sind absolut frei von irgenwelchem Regierungseinfluss. Es ist ja nicht so, dass ein Chefredakteur eines öffentlich-rechtlichen Senders wie des ZDF, nennen wir ihn Brender, einfach so auf initiative eines Ministerpräsidenten, nennen wir ihn mal Koch, einfach so entlassen werden kann, nur weil sich dieser Chefredakteur weigert, eine kritische Doku, beispiesweise über die Verstrickungen mit einem Konzern, nennen wir ihn mal Bilfinger-Berger, nicht auszustrahlen. Außerdem läge unseren Journalisten nichts ferner, als sich durch amerikanische Lobbyorganisationen wie der Atlantikbrücke beeinflussen zu lassen. Ihrmacht so eine Hysterie wegen der totalen Überwachung, man könnte fast meinen der US-Präsident könnte Menschen die ihm nicht passen einfach so ohne Gerichtsbeschluss per Drohne ermorden lassen. Also in diesem Sinne: Bargeldverbot FTW! Totale Überwachung FTW! Und warum nicht gleich noch einen Chip im Gehirn mit einem Gut/Böse Gedenkenskanner?

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  3. ERPHI schreibt:

    Warum lässt man so eine Scheiße zu?! RFID asina siçim

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  4. Till schreibt:

    Hat dies auf tillefon rebloggt.

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  5. jzoki schreibt:

    Ihr macht euch lustig über Sachen, von denen ihr nicht viel Ahnung habt! Und das blöde Gelächter…schrecklich! Nur ein kleiner Tipp, schaut euch “ die okkulte Musik industrie “ an, und von Uwe Bausch “ das babylonische Prinzip“.Bevor ihr euch öffentlich über etwas lustig macht, solltet ihr euch erst damit richtig auseinandersetzen! Aber wem sage ich das, die Jugend von heute, spätrömische dekadenz!

    (Kopiert von https://www.youtube.com/watch?v=sTppQp5f0Og)

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Also, wenn man Gelächter blöde findet (okay, nicht jeder hat Humor), dann sollte man nicht Uwe Bausch empfehlen. Ich habe mir große Teile seinen „Prinzip-Babylon-Vortrages“ angeschaut. Ich muss neidlos anerkennen: Es gibt Stand-up-Comedians, die weniger lustig sind. Ich konnte also hier und da ein blödes Gelächter nicht gänzlich vermeiden…

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  9. Lukasz schreibt:

    Leiber Verfasser, das Problem das Sie, wie auch viele Bibelkritiker haben ist das Fallen lassen des Satzes “ und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat“ genau dies ist aber Kernpunkt welchen man außer Acht lässt. Überlegen Sie mal wie dass denn gehen soll. Niemand also nicht mal die Armen können ohne dem Mahlzeichen etwas kaufen oder verkaufen. Wie will man denn das kontrollieren? Haben Sie schon mal darüber nachgedacht. Es liegt eben nahe dass es durchaus eine von der Technologien sein könnte. Fakt bleibt aber dass ohne diesem Malzeichen keiner kaufen noch verkaufen kann. KEINER auch keiner auf dem Schwarzmarkt auch kein Obdachloser (Arme und Reiche). Es ist also etwas was das KAUFEN und VERKAUFEN (HANDEL) Kontrolliert. Dazu dient die Bargeldabschaffung ja in jedem Fall. Gibt es kein Bargeld mehr liese sich jeder Kauf ganz sicher und bestimmt kontrollieren. Daher ist es zumindest sehr naheliegend dass es sich hierbei um eine entsprechende Technologie handeln dürfte.Aber zumindest eine Sache bleibt den Abstreitern naheliegend. Egal wie sie das ganze interpreiteren. Bitte streichen Sie die Stelle “ und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat“ in Ihrer Interpretation nicht aus. Natürlich gibt es keinen Beleg dass es hierbei sich um die Bargeldabschaffung handeln muss. Ich gebe Ihnen Recht. Aber Fakt bleibt dass ohne dem Mahlzeichen kein Handel möglich ist. Es dürfte sich also mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit um die Bargeldlosigkeit und dem Microchip RFID handeln.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Es dürfte sich also mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit um die Bargeldlosigkeit und dem Microchip RFID handeln.“

      Und davon wussten die Menschen vor 1.900 Jahren? Schon klar. Die Himmelfahrt Jesu beweist übrigens eindeutig, dass er einen Hubschrauber besessen hat, denn nirgends steht, er habe eine Rakete benutzt. Und Startbahnen für Propeller- oder Düsenflugzeuge gab es in Judäa nicht. Zumindest habe ich davon nichts in „Das Leben des Brian“ gesehen. So einfach kann Bibelexegese sein.

      Das erinnert mich an den alten Däniken-Witz: „Die alten Ägypter müssen über Sprechfunk verfügt haben, weil man dort kein einziges antikes Kupferkabel ausgegraben hat.“

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      • manglaubtesnicht schreibt:

        „Es dürfte sich also mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit um die Bargeldlosigkeit und dem Microchip RFID handeln.“

        Ich weiß nicht, was der Verfasser mit dieser Stelle sagen will. Müsste ich raten, würde ich sagen, dass der Verfasser hier das Szenario ausmalt, dass in aus seiner Sicht naher Zukunft nur noch römische Bürger Handel treiben dürfen. Das würde sich zwanglos in den Kontext fügen.

        Möglicherweise ist es aber auch bloß das zornige Grschreibsel eines frustrierten alten Mannes.

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        • Lukasz schreibt:

          Nun aber das wäre doch Ihre eigene Interpretation. Leider auch etwas mühselig für mich ihnen das anderweitig zu untermauern. Einfach weil Sie sich zu wenig in der Bibel auskennen. Nicht dass ich damit meine, dass Sie ungläubig sind. Aber gerade diese Prophezeihungen im Buch der Offfenbarung beziehen sich keines Weges auf die römische Zeit!!! Es ist hier eindeutig von der Endzeit die Rede. Die Menschen werden rasend werden. Kurz vor dem Ende wird das Wissen (Der Menschheit) drastisch zunehmen. Streitwagen ohne Pferde usw… Das sind keine Prophezeiungen die sich auf die sich auf römische Zeiten beziehen. Wäre es so wie sie behaupten, dann müsste sich hier der Autor auf die damalige „jetzt Zeit beziehen“ So heißt es: Ich sah die Seelen der Enthaupteten um des Zeugnisses Jesu willen. Bezieht sich auch eher auf den Islam als auf den römischen Zeitpunkt. Die Römer haben zwar gekreuzigt und Grausamkeiten begangen aber keines Falles welche auf Grund des Zeugnises Jesu. Im Gegenteil. Rom hat das Christentum damals als einer der ersten aufgenommen. Weswegen es sich hier keines Falles um das römische Reich handelt. Seuchen und Kriegsgeschrei gab es zwar schon seit eh und je allerdings kein Malzeichen dass wir hier jemals darauf schließen können, dass wir in dieser Zeit sind. Die Prophezeihung sagt ganz klar KEINER und icht kein JUDE oder KEIN Gläubiger. Wenn man eine Prophezeihung oder eine Weissagerei prüfen möchte. Oder wenn man überhaupt den Anspruch dazu erhebt, sollte man doch nicht hinstehen und versuchen diese zu seinen eigenen Auslegungen passend zu schmieden. Denn genau da ist ja das Problem. Die Prophezeihung bleibt stehen wie sie steht. Ihre Aufgabe ist diese zu belegen oder zu wiederlegen.Allerdings nicht die Prophezeiung zu ändern abzuschneiden oder aus dem Zusammenhang zu nehmen. Das Buch der Offenbarung kann sich nie und nimmer auf das alte römische Reich beziehen. Den Isalm und die Enthauptungen gab es erst über 600 nach Chr im Osmanischen Reich wir sind hier also schon sehr weit darüber. Ausserdem gab es noch nichtmal im osmanischen Reich Streitwagen ohne Pferde. Da kann ja keiner hier behaupten es ist das alte römische Reich sein.

          Es bleibt also davor dass die Prophezeihung eindeutig sagt, Dass KEINER (also NIEMAND) ohne das Malzeichen des Tieres kaufen oder verkaufen kann. (Handel betreiben kann). Dies sagt die Prophezeihung. Und Irgend wie muss das ja dann auch kontrollierbar sein. Aus dessen Grund passt die Bargeldlosigkeit mit RFID am besten dazu. Denn wer den RFID nicht hat, egal wer kann ja dann kein Handel betreiben. Selbst nicht auf dem Schwarzmarkt. Es wäre zumindest nach heutiger Sicht die plausibelste Aussage.

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          • manglaubtesnicht schreibt:

            Den Teil der Prophezeiung über die „Zahl des Tieres“, wie interpretieren Sie den?

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            • Lukasz schreibt:

              Das ist je genau des Problem. Wenn wir jetzt die „Zahl des Tieres interpretieren“ dann prophezeien bzw prognostizieren wir ja bereits selbst. Fakt bleibt wie Sie richtig festgestellt haben, dass es hier 3 oder gibt. Daher wiederhole ich mich hierzu nochmals. Der RFID im Zusammenhang mit der Bargeldabschaffung wäre die bisher plausibelste Erklärung. Letzt endlich geht eine Prophezeihung ja erst auf wenn diese sich erfüllt. Und das doch aus rein wissenschaftlicher Sicht. Wiederlegt ist eine Prophezeihung also erst dann wenn dessen Erfüllung nicht mehr eintreffen kann. Beides ist noch nicht geschehen. Für welche genaue Zeit die Prophezeihung bestimmt ist lässt sich aus ihr selbst nur schwer beantworten. Da diese sich auf die Zeit des Endes „welches nur der Vater kennt“ bezieht. Kenn diesen Zeitpunkt einfach niemand. Gemäß der Prophezeihung erkennt man diese Zeit nur daran, als bald sich dessen Zeichen anfangen zu erfüllen.

              Wir wissen dass die Bargeldabschaffung und IWF derzeit ein heißes Weltthema ist. Durch die Abschaffung des Bargeldes würde oder könnte man zumindest die Totale Kontrolle über die Menscheit erlangen. Denn wenn ihr Konto dann gesperrt ist, dann könnten Sie nicht mal mehr Bus fahren oder den Bäcker nutzen. Selbst dann nicht, wenn jemand Ihnen etwas Geld sperren wollen würde, da ja ihr Konto gesperrt ist, können Sie kein Geld mehr empfangen. Sie wären also angewiesen dass ihnen jemand ein Brötchen selbst spendet. Quasi für Sie einkauft. Ein Handel wäre Ihnen nicht möglich. Welche 3 Fromen das Malzeichen, der Name oder die Zahl hat ist also noch ungewiss. Eine dürfte aber naheliegend der RFID Chip sein. Es gibt zumindest derzeit keine schlüssirgere Auslegung wenn man selbst nicht prophezeit. Jedenfalls. Sobald das Bargeld abgeschafft wurde dürfte die Prophezeihung erfüllt sein.

              Die Bibel sagt hier folgendes. Die Trübsal dauert 3,5 von 7 Jahren. In den sieben Jahren herrscht der AC. die letzten 3,5 Jahre erscheint das Malzeichen ohne dessen ihr nichts handeln könnt. Die meisten werden das Malzeichen schon deshalb annehmen, da ihr sonst alle euer Vermögen verlieren werdet. Der Gläubige aber wird es nicht annehmen da er weis dass die Herrschaft nur 3,5 Jahre dauert. In den letzten 3,5 Jahren wird dann verfolgt werden wer dieses Malzeichen nicht hat. So ungefähr kann man sich das vorstellen. Wer also das Malzeichen nicht annimmt lebt 3,5 Jahr unter Verfolgung (Fema Camps) und nur noch auf Gott vertrauen. Denn er kann nicht mal mehr Bus fahren noch irgend was im Laden kaufen. Um diese Entscheidung geht es. Dies ist praktisch gemäß Bibel die letzte Entscheidung die der Mensch trifft. (gemäß Bibel).

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            • Lukasz schreibt:

              Um noch auf die Zahl der Tieres direkt einzugehen. Gott hat viele Dinge markiert. 7 und 12 ist zum Beispiel eine biblische Zahl. 7 Wochentage, Sabat, 12 Stämme, 12 Jünger usw….. das Tier hat die Schlange als Symbol. Achten Sie auf fast allen Weltreligionen tippen Sie zum Beispiel Budismus ein und klicken Sie auf Bilder. Überall finden sie die Schlange. Auch wenn Sie das Wort Allah auf arabisch anschauen, ähnelt es einer Schlange. Das Tier ist mit dem Zahlencode 666 gekennzeichnet. Warum es die 666 ist kann ich Ihnen nicht sagen da ich es nicht weis. Aber eines kann ich Ihnen sagen. Bei einer Kennzeichnung geht es darum etwas zu erkennen. Und darum geht es auch in der Bibel. Gott will dass der Gläubige diesen „Reinfall“ erkennen.
              Wenn Sie eine Herde Tiere Markieren, dann wohl deshalb damit die Besitzer Ihre Tiere erkennen. Und so ist es bei dem Malzeichen des Tieres.
              Satan kann anders als Gott nicht in den Menschen sehen. Daher braucht er eine Technologie um Gott zu spielen. Oder mit anderen Worten. Wenn Sie einen RFID Chip tragen. Den ich überall orten kann. Der ihr Konto und Indentität ist. Der aud Knopfdruck gift in Ihren Körper auslöscht dann können Sie nur noch entscheiden ob Sie gehorchen oder ob Sie sterben. Der an dern Kontrollstelle entscheidet dann und spielt quasi über Sie Gott. Darum warnt auch Gott vor diesem Malzeichen.
              Das Siegel Gottes ist anders. Gott kennt Sie noch eher sie geboren waren. Er liest ihre Gedanken ohne technologie. Auch ihr Herz kann er lesen. Er hat es deshalb auch nicht nötig sie zu versklaven. Wenn Sie Gott nicht annehmen dann versklaven Sie sich bei Satan selbst.
              Was sagt die Bibel? Satan will Gott sein.

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              Hmmmm. Heißt das, dass Sie die von Historikern und Linguisten vorgebrachte, im Artikel beschriebene Interpretation der „Zahl der Bestie“ anlehnen?

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        • Bernd Kammermeier schreibt:

          Oder es ist mysteriös klingensollendes Geschwätz, das durch etliche Übersetzungen, Rückübersetzungen, Hinundherübersetzungen und Kopierungen inzwischen derart deformiert ist, wie vieles andere auch.

          Die bekannteste Stelle hierzu ist Mt 19,24, das berühmte Kamel, das durch kein Nadelöhr geht. Es ist völlig nutzlos, hier nach einer Erklärung zu suchen (z. B.: Jesus wollte damit ausdrücken, dass die Reichen erst dann ins Himmelreich kommen, wenn Kamelfleisch als Paste auf Tuben gezogen wird, um dann durch ein Nadelöhr gepresst zu werden), denn eine aramäische Rückübersetzung zeigt uns, dass das Kamel „gamal“ heißt, das durch den Austausch eines Buchstaben zu „gamta“ wird. Das „al“ und das „ta“ sehen einander auch noch ähnlich, wie „t“ und „l“ im lateinischen Alphabet, Und plötzlich steht da „Schiffstau“ und das macht in Bezug auf ein Nadelöhr auch wesentlich mehr Sinn.

          Derlei Übersetzungs- und Kopierfehler gibt es haufenweise in der Bibel, was deren „Gehalt“ deutlich schmälert. Manches lässt sich durch Rückübersetzung „retten“, anderes bleibt wohl für immer mysteriös. Das gleiche Problem hat man auch mit der Koranexegese, da dieser zu ca. 30% praktisch durch unverständliches Kauderwelsch enthält (die sogenannten „dunklen Verse“). Teilweise ist das durch die syro-aramäische Lesart zu rekonstruieren, doch dagegen wehren sich gerade die, die es am exzessivsten betreiben sollten: die Islamgelehrten.

          Auch so sind sie halt: Der liebgewonnene Käse schmeckt halt am besten, egal nach was er riecht…

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  10. Pingback: Prophezeiungen in der Bibel | Religion und Gesellschaft

  11. Bernd schreibt:

    Was hier im obigen Artikel beschrieben wird ist sehr interessant und absolut eine Überlegung wert. Die Menschheit lebte den größten Teil ihrer Existenz ohne ein Fiatgeld-System, welches auf exponentielles ökonomisches Wachstum angewiesen ist. In der endlichen irdischen Ökosphäre ist dieser ökonomisch-zivilisatorische Zustand aber nur für wenige Jahrzehnte aufrecht zu erhalten, sein Ende war von Anfang an absehbar. Die Abschaffung des Bargelds durch die privaten Zentralbänker ist deshalb eine monetäre Notwendigkeit am Ende des Fiatgeld-Zeitalters, um die gewohnte Finanzordnung nach dem Erreichen des globalen Minsky-Moments überhaupt noch am Leben erhalten zu können.

    Unsere heutige Zivilisation ist ökologisch und monetär gesehen ein Ponzi-Schema, d.h. eine Blase, die aufgrund der physikalischen Endlichkeit der iridischen Welt eines Tages unabwendbar platzen muß. Die Apokalypse ist deshalb das notwendige Ende unserer gegenwärtig total verfahrenen zivilisatorischen Situation, welche die Hopi-Indianer als ein Koyaanisqatsi, d.h. ein „Leben, das in den Untergang führt“, bezeichnen. Die biblische Endzeit markiert nicht das Weltende schlechthin, sondern das Ende eines satanischen Weltzeitalters und den Beginn eines neuen, heileren Weltzeitalters. In der Apokalypse fällt der Schleier, der das Erkennen der Wahrheit (Gottes) erschwerte oder sogar unmöglich machte.

    Die großen Religionen der Menschheit sind chronologisch entstanden und haben von den vorhergehenden Religionen aus anderen Kulturkreisen immer etwas an Weisheit und Inhalten übernommen. Die endzeitlichen Vorstellungen der Vedischen Religion und des Hinduismus haben den Autoren der Bibel sicherlich viel Inhalt mit auf den Weg gegeben. Ich sehe in der Biblischen Apokalypse deshalb auch eine Abbildung der hinduistischen Kosmologie, nämlich den Übergang vom Kali-Yuga in das Satya-Yuga.

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