MGEN-Podcast Folge 16.07: Warum gibt’s dann noch Affen?

Das MGEN-Team hat gepodcastet, unter anderem zu den folgenden Themen:

  • Sehr praktisch: Glockengebimmel und Muezzinruf als Handy-App
  • Kirchen enttäuscht: (Erstmal) kein Gottesbezug in Schleswig-Holstein
  • Danke schön und auf Wiedersehen: Kirchenaustritte 2015
  • Das moralische Viertelstündchen: Moral und Ethik – Was ist das, was soll das?
  • Es folgt ein Gottesbeweis: Das teleologische Argument
  • Mehr drin als man denkt: Kreationisten in Deutschland

Links zu den Themen:

Der RSS-Feed für den Podcast findet sich hier. Die Folge lässt sich auch bei iTunes oder direkt bei Soundcloud anhören und auch als mp3 herunterladen. Falls ihr mögt, bewertet unseren Podcast doch dort. Fragen oder Anmerkungen könnt ihr unter diesem Post in den Kommentaren hinterlassen oder per EMail an mgenblog@gmx.de auf den Weg bringen.

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42 Antworten zu MGEN-Podcast Folge 16.07: Warum gibt’s dann noch Affen?

  1. Till schreibt:

    Hat dies auf tillefon rebloggt.

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  2. jgc4 schreibt:

    Was soll eigentlich die Frage?
    Affen sind Affen und Menschen sind Menschen.. Wer noch immer glaubt, das der Mensch sich AUS den Affen entwickelt hat, der hat verpasst, das die Evo es gar nicht nötig hat, SO zu arbeiten..

    Affen und Menschen liegen zwar auf den selben „Zweigen“, haben aber jeder eine EIGENE Entwicklung hin gelegt! Und diese miteinander in einen Zusammenhang zu stellen, ist der größte Irrtum der Geschichte.. Die Natur kann es sich leisten, sich „parallel“ fort zu entwickeln anstatt nur „seriell“.. Parallel ist KEINE Erfindung der Menschen“!!

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Könntet du etwas klarer erläutern, was du meinst und worauf du dich beziehst?

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      • jgc4 schreibt:

        Hi..

        Ich beziehe mich darauf, des die „Stammbäume“ der jeweiligen Arten und Gattungen und der sich daraus entwickelnden Unterarten eher als Strukturen zu betrachten sind (wie ein Organigramm) und das sich die Evo (insgesamt betrachtet) genau nach dessen jeweilig „vorgegebenen“ Reihenfolgen und deren jeweilige Verzweigungs- Möglichkeiten entwickelt. Das also durch gewisse „Großereignisse“ plötzlich hunderte NEUER auf der Keimbahn des Lebens entwickelt und Diese dann sich jeweils entsprechend noch (langsam) zur Perfektion bzw. zur „Best-Anpassung“ fertig entwickelt..

        Selbst Stubenfliegen haben 98% der Gene, die Menschen AUCH haben.. Also muss es da auch Gesetzmäßigkeiten geben, die dafür sorgen können, das Arten GLEICH-Zeitig in die Existenz treten können, OHNE das eine vorherige Schritt für Schritt Entwicklung stattgefunden haben muss. (das also z.B. das Paradebeispiel Menschen und Affen nicht zwingend sich „voneinander“(abgezweigt) entwickelt haben, sondern eben auch parallel(gleichzeitig) nebeneinander entwickelt haben.. SO in etwa, wie z.B. bei Fraktalen, die ebenso den Gesetzen der Selbstähnlichkeit folgen. Selbst-Ähnlich bedeutet ja NICHT „Gleich“ (sie können zwar sehr ähnlich aussehen, aber durchaus völlig verschiedene Funktionsmuster aufweisen.

        Ist halt meine Meinung, die sich mir im Laufe der Zeit eröffnete, da ich mich lange mit fraktalen Ordnungen befasste, und bin kein Biologe…

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        • Arnold schreibt:

          Ja,
          Affen sind Affen und Menschen sind Menschen. Genau so könnte man sagen:
          Affen sind Affen und Bonobos sind Bonobos oder
          Affen sind Affen und Orang-Utans sind Orang-Utans.
          Das Ding ist, dass dies alles Affen sind. Um genau zu sein sind das sogar Trockennasenaffen.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Trockennasenprimaten
          Wozu also auch der Mensch gehört.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch

          „Affen und Menschen liegen zwar auf den selben „Zweigen“, haben aber jeder eine EIGENE Entwicklung hin gelegt!“

          Ja jeder hatte ne eigene Entwicklung und es gibt ein gemeinsamen Ursprung, so sind Menschen mit Bonobos näher verwandt als mit Schimpansen. Bonobos und Menschen sind mit Schimpansen näher verwandt als mit Gorillas.
          Aber einfach mal selbst einen Blick auf den bisherigen Wissensstand werfen:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenaffen
          https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenaffen#/media/File:Stammbaum_der_Hominidae.svg

          „Und diese miteinander in einen Zusammenhang zu stellen, ist der größte Irrtum der Geschichte..“

          Wo befindet sich da der Irrtum? Und warum soll es der größte Irrtum sein? Hast du da Daten zu? Selbst FALLS das ein Irrtum sein SOLLTE, so würde ich die Eugenik mit der dazugehörigen Ideologie als viel größeren Irrtum ansehen. Nur um mal eins von vielen viel größeren Irrtümer zu nennen.

          Hier noch was sehr informatives sowohl für Kinder als auch für Erwachsene:

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      • jgc4 schreibt:

        @ Arnold

        Ich meine, all diese „Unterteilungen wurden willkürlich(natürlich nach gewissen wissenschaftlichen Regeln und Erkenntnissen) vor genommen.. Vielleicht hätte ich nicht „der größte“ Irrtum schreiben sollen, ich wollte einfach nur drauf zeigen, das die Evo auch nach fraktalen Gesetzmäßigkeiten funktioniert und somit wohl eher die absichtliche (einmal festgelegte) Sichtweise entscheidet, WIE man die ganze Sache nun betrachten will. Oder?

        Ich wollte damit niemanden auf den Zeh treten.

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  3. deradmiral schreibt:

    Ich kann mich an den Anruf gar nicht erinnern. Ich hatte anfangs befürchtet, dass ich jetzt den dummen Anruf mache… Aber dann ging es gut aus.
    Vergesst nicht, Timo Roller als Junge-Erde-Kreationisten zu erwähnen. Er ist DIE Attention-Whore und dann gezwungen, Euren Podcast ganz anzuhören.

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  4. Willie schreibt:

    Anmerkung zu Kirchenaustritte 2015 – genauer automatischer Einzug durch Banken

    Bei dem Thema wurde immer darauf hingewiesen, dass dort nur ein Konfessions-Sl. übermittelt würde und daher alles anonym sei. Ob das so ist wurde nie weiter hinterfragt, obwohl die Statistik- und Steuereinzugsschlüssel des Staates (FA) öffentlich einsehbar sind, z.B. hier
    https://www.xrepository.de/Datei/urn:uuid:5915ccac-e53f-42a7-b970-a10787e69d50.pdf (Neben der Tatsache, dass Banken diese SL auch elektr. je Regionen gewichten könnten und so auch Religionszugehörigkeiten ablesbar werden)

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  5. Willie schreibt:

    Moral und Ethik

    Moral sehe ich als eine Klassifizierung für „gut und böse/richtig und falsch“, eben auf das Gefühl eines Einzelnen aufbauend und über die sozialen Gruppen auf eine Gemeinschaft übertragen. Moral beschäftigt sich vordergründig mit „falsch“ und „Bestrafung“. Moral wird oben oben „übergestülpt“, sei es Götter, Priester, Könige, Familienoberhaupt … Am Bsp. Tiere: sind nützlich oder unnütz; essbar oder verboten; Tötung der Tiere nach moralischen, auch religiös-moralischen Richtlinien; Tierleid wird nicht beachtet, sondern nur die negative Auswirkung auf den Menschen.

    Ethik sehe ich auf die Gesamtheit, d.h. die gemischte Gesellschaft- auch die der Moralisten – angewendet. Das Augenmerk dabei liegt auf der Gesellschaft/der Gemeinschaft, besteht aus selbst gegebenen/ausgehandelten Normen, inkl. Kompromissen – auch bei moralischen Anliegen -, und legt nicht das Augenmerk auf die „Bestrafung“, sondern eher auf die gemeinsame, lebbare Basis aller (z.B. Wiedereingliederung und Resozialisierung). Ethik bezieht auch seine Umwelt mit ein, woraus sich dann beim Bsp. Tier auch eine Tierethik ergibt, die Tierleid erkennt und möglichst versucht zu verhindern.

    Gefällt 1 Person

    • jgc4 schreibt:

      Hi.

      Zum Thema Moral und Ethik kann ich nur sagen, das SIE die „Zaunpfähle“ und „Zäune „des menschlichen Gehirns dar stellen, die man mal als Kind mit Gewalt(oder „Hingabe) ins tiefste Innerste hinein gedroschen hat, so wie ein „Land in Besitz-Nehmer“ damit signalisieren will, „dieser Landabschnitt gehört MIR“..

      Dem Leben SELBST ist es nämlich egal, OB wir Moral und Ethik besitzen, denn WIR bezahlen letztlich den Preis ganz alleine. Es sind also nur UNSERE Spiele, die wir da (aus welchen Gründen auch immer) auf einen „höheren Nenner“ bringen wollen.
      Klar, die Gesellschaft als Ganzes profitiert davon, wenn wir gewisse brauchbare Verhaltensmuster kennen und anwenden, aber OB diese Gesellschaft sich wirklich darüber bewusst ist oder sich wirklich dafür interessiert, DAS es auch wirklich so AB läuft, das ist wieder auf einen ganz anderen Papier.. Moral und Ethik sind auch nur ein Ergebnis vorangegangener elementarer Physik und Chemie.

      Meiner eigenen Meinung nach spielt es überhaupt keine Rolle, OB und WELCHER Moral und Ethik wir folgen, denn das entscheidende daran ist, das wir uns tatsächlich auch SELBER (und freiwillig!!) dazu entschieden haben. Und sie wissen doch, Jeder hat da seine eigenen Vorstellungen, sonst hätten wir gerad nicht all die Probleme auf der Welt..

      Nur meine Meinung…

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Das erscheint mir als eine gute Definition. Danke dir.

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  6. Quantenfeldkraft schreibt:

    Ein neuer explizit ungläubiger Podcast. Sehr gut!

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  7. Flo schreibt:

    Was ist denn jetzt die Antwort auf die Frage, warum evolutionäre Bäume immer nur Blätter, aber keinen Stamm und keine Äste haben? Ist die versehentlich rausgeschnitten worden?

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      „Analogie, die: Die Analogie als rhetorischer Begriff bezeichnet ein Stilmittel, in welchem ähnliche Strukturen oder Sachverhalte in einen Zusammenhang gestellt werden. Zwischen zwei Dingen besteht eine Analogie, wenn sie sich durch ein Merkmal ähnlich sind, auch wenn sie sich in anderen Merkmalen unterscheiden können.“

      Ich verrate dir ein Geheimnis: Der „Baum des Lebens“, das ist gar kein richtiger Baum.

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      • Flo schreibt:

        Ja. Aber dass der evolutionäre Baum nur Endpunkte hat und die Gabelungen immer leer sind, kann für den Laien schon merkwürdig wirken. So stellt man sich normalerweise keinen Abstammungsbaum vor, deswegen fand ich die Frage schon berechtigt.

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        • Arnold schreibt:

          „dass der evolutionäre Baum nur Endpunkte hat und die Gabelungen immer leer sind, kann für den Laien schon merkwürdig wirken.“
          Von wo hast du diese Information?
          Schaut man sich die Trockennasenprimaten an so sind alle aufgeführten Zweige nicht leer.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Trockennasenprimaten
          Die Darstellung als Blätter kommt wohl daher, dass man nicht weiß welches Tier sich als nächstes so sehr aufspaltet, dass man dieses als Stamm für alle Nachkommen aufzeigen könnte. Selbst wenn einige Individuen davon ihre Gattung behalten und in Millionen Jahren sehr ähnlich ihren Vorfahren wären, so hätten sie sich auch etwas verändert. Was zum Beispiel bei den Krokodilen der Fall ist, die bis auf die Größe sehr ähnlich zu ihren Dinosaurier Vorfahren sind und dennoch stammen die Vögel nicht von den Krokodilen ab, aber von den Dinosauriern.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Krokodile
          „Neben den Vögeln sind die Krokodile eines der beiden heute noch lebenden (rezenten) Taxa der Archosaurier, zu denen unter anderem auch die ausgestorbenen Pterosaurier und die Dinosaurier gehören, von welchen die Vögel eine Entwicklungslinie darstellen (vgl. äußere Systematik). Die heutigen Krokodile weisen jedoch nur einen Bruchteil der Artenvielfalt der Vögel auf. Die relativ enge Verwandtschaft zwischen Vögeln und Krokodilen lässt sich anhand einer ganzen Reihe von Merkmalen, vor allem dem Bau des Herz-Kreislauf-Systems, nachweisen.“

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        • Flo schreibt:

          >Schaut man sich die Trockennasenprimaten an so sind alle aufgeführten Zweige nicht leer.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Trockennasenprimaten

          Die Äste haben Namen, aber leer sind sie trotzdem. Es ist weder ein gemeinsamer Vorfahre von „Menschen“ und „Koboldmakis“ eingezeichnet, noch irgendwelche „Trockennasenprimaten“ bevor die Aufspaltung stattfand.

          Das Arten, die sich noch nicht aufgespaltet haben, als Blätter gezeichnet werde, leuchtet mir ein. Aber auch all die ausgestorbenen Arten erscheinen, soweit mir bekannt, immer als Blätter. Der Archaeopteryx z. B. wird zwar oft Bindeglied zwischen den Dinosauriern und den Vögeln bezeichnet, aber sitzt auch nicht an einer Gabelung als gemeinsamer Vorfahre aller heutiger Vögel, sondern an einem Blatt als nachkommenlose, ausgestorbene Vogelart.

          Meine Frage ist: Kennt man einfach keine dieser vermuteten gemeinsamen Vorfahren, oder ist das einfach eine Darstellungssache oder habe ich da ein Missverständnis?

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          • manglaubtesnicht schreibt:

            Ah, jetzt, ja!

            „Kennt man einfach keine dieser vermuteten gemeinsamen Vorfahren, oder ist das einfach eine Darstellungssache oder habe ich da ein Missverständnis?“

            Du hast ein Missverständnis: Das Diagramm stellt nicht die Evolution von Affenarten über die Zeit dar, sondern die Verwandtschaftsverhältnisse rezenter Arten von Trockennasenprimaten. „Altweltaffen“ ist also kein gemeinsamer Vorfahr von Menschen und Gibbons, sondern eine Verwandtschaftsgruppe.

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        • Flo schreibt:

          Dann ist es also eine Darstellungssache und man kann konkrete Fälle benennen, in denen sich eine Art im Laufe der Zeit in zwei aufgespalten hat, in denen also der gemeinsame Vorfahre zweier Arten bekannt ist? Hast du ein Beispiel?

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          • manglaubtesnicht schreibt:

            Klar, wenn du ein Verwandtschaftsgruppendiagramm für einen Stammbaum hältst, dann kommst du natürlich nicht weit. Wenn du, ausgerüstet mit deiner neuen Erkenntnis, „Hominidenstammbaum“ bei Google eingibst, findest du z.B. das hier:

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        • Flo schreibt:

          Danke!

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  8. Till schreibt:

    Als Nachtrag hier noch kurz mein persönlicher Piepvogel des Monats: Frage an die Evolutionisten Nr. 11: Warum drehen sich manche Planeten „rückwärts“? (@1h01m25s)

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  9. Dieter Kleve schreibt:

    Da es beim Läuten wie beim Muezzinruf um Dominanz über die Menschen im Umkreis geht, ist die App keine echte Alternative für die Gläubigen. Leider, muss man sagen.

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  10. .................. schreibt:

    Der militante Atheismus ist im Vormarsch. Diese Fundamentalisten beherrschen alle öffentliche Institutionen und oktroyieren uns ihren Willen auf. Sie sind moralische Relativisten, die die Religion vernichten möchten, weil sie Angst vor Autoritäten haben, Angst vor Gott. Angst vor Verantwortung und Gerechtigkeit am Ende Ihres Lebens. Sie sind selbstgerecht und gut, und Maß aller Dinge. Und das ist verkehrt, wenn man sich die Welt und die Menschheit anschaut. Werden Sie jemals aufwachen?

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    • Arnold schreibt:

      „Der militante Atheismus ist im Vormarsch.“
      Ist doch wunderbar! Dann wird die Welt ein Stückchen besser.

      „Diese Fundamentalisten beherrschen alle öffentliche Institutionen und oktroyieren uns ihren Willen auf.“
      Was ist denn deren Fundament? Schön wäre es ja, wenn alle Entscheidungen auf rational getroffen werden würden, aber das scheint ja leider nicht der Fall zu sein.

      „Sie sind moralische Relativisten, die die Religion vernichten möchten, weil sie Angst vor Autoritäten haben, Angst vor Gott.“
      Ja, wäre gut wenn die Religionen vernichtet werden bevor Religionen die Menschheit vernichten. Und ja ich habe Angst vor Gott oder wohl eher vor den Leuten die daran glauben und sich und andere deshalb in die Luft sprengen, Kriege begehen, ihren Glauben anderen aufdrängen…
      Selbst wenn man nicht an Gott glaubt soll man ja als guter Gläubiger Gottesfürchtig sein. Woher kommt dann nur die Idee von einem Gott der Liebe, wenn sowohl Gläubige als auch Ungläubige Angst davor haben?

      „Angst vor Verantwortung und Gerechtigkeit am Ende Ihres Lebens.“
      Verantwortung auf seine Taten kann man doch nur haben, wenn man eigene Entscheidungen trifft und nicht nur von anderen Befolgt um am Ende zu sagen:“Ich habe nur Befehle/Regeln befolgt“. Das hatten wir doch schon.

      „Und das ist verkehrt, wenn man sich die Welt und die Menschheit anschaut. Werden Sie jemals aufwachen?“
      Nun ja, wir hatten doch in Europa schon eine Zeit von 500 Jahren (13. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert), in der es quasi nur Katholiken gab und über 90% Gläubige waren. In dieser Zeit gab es die Inquisition. Und war die Menschheit damit besser dran? Wo soll man da aufwachen, von den Fakten?

      Gefällt 2 Personen

      • Anonymous schreibt:

        Lebst Du etwa auf dem Mond? Das Christentum lebt schon 300 Jahre in einer säkularen Gesellschaft. Das wiederum heißt, dass die Christen niemanden verfolgen oder diskriminieren. Sie tolerieren alle Menschen, genau wie es in der Bibel steht. Schau Dir mal die N. Korea an. Deine Atheisten, verfolgen und ermorden Christen nur weil sie Christen sind, so wie die atheistischen Kommunisten es immer gemacht haben.

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        • Arnold schreibt:

          „Lebst Du etwa auf dem Mond? Das Christentum lebt schon 300 Jahre in einer säkularen Gesellschaft. Das wiederum heißt, dass die Christen niemanden verfolgen oder diskriminieren.“
          Mhh, vielleicht wäre es hinterm Mond besser. Aber wie kommst du darauf wenn ich sage: „.. in Europa schon eine Zeit von 500 Jahren (13. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert), in der es quasi nur Katholiken gab …“. Ich sehe da kein Widerspruch.
          Das mit dem Verfolgen kann ich stehen lassen, aber wie kam es dazu? In Osnabrück geilt man sich auf, dass man den Frieden 1648 beschlossen hat. Nach 30 Jahren Krieg und nachdem beide Seiten ausgelaugt waren und es schon seit längerem nach einer Pattsituation aussah, ist das aber auch keine große Sache. Es ist zwar gut aber wirklich stolz könnte man sein wenn man das innerhalb des ersten Jahres hinbekommen hätte, wodurch es natürlich geschichtlich nicht so relevant wäre.
          Das mit dem Diskriminieren stimmt aber ganz und gar nicht und das schon in Deutschland. Wie könnte es sonst eine Aktion wie GERDIA geben? Einach mal die Fallbeispiele lesen:
          http://www.gerdia.de/taxonomy/term/25

          „Sie tolerieren alle Menschen, genau wie es in der Bibel steht.“
          Wo in der Bibel steht was von Toleranz? Homosexualität wäre mit mehr religiösem Einfluss noch viel mehr geähtet als es schon wird. Zum Glück haben wir aber Gesetzte die das anderssehen. Diese sind aber auch relativ neu.
          http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/180263/20-jahre-homosexualitaet-straffrei-10-03-2014
          Hier mal einige Beispiele aus der Bibel gegen Homosexualität: https://de.wikipedia.org/wiki/Bibeltexte_zur_Homosexualit%C3%A4t
          Dies könnte man zu den heutigen Gesetzen fortführen zum Thema Ehebruch, Gleichberechtigung und vielen weiteren.

          “ Schau Dir mal die N. Korea an.“
          Der Koran ist genau so schlimm wenn nicht noch schlimmer als die Bibel. Ist auch kein wunder wenn er die Bibel umfasst und diese die Tora umfasst.

          „Deine Atheisten, verfolgen und ermorden Christen nur weil sie Christen sind, so wie die atheistischen Kommunisten es immer gemacht haben.“
          Ja die atheistischen Kommunisten haben das gemacht aber wo machen es die Atheisten im Allgemeinen? Ich bin Atheist und ich habe noch nie einen Menschen getötet.

          Da wird einem was von hinterm Mond unterstellt von jemandem der wohl eher da leben würde. Na wenigstens waren diesmal nicht alle Punkte falsch.

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        • manglaubtesnicht schreibt:

          „Das Christentum lebt schon 300 Jahre in einer säkularen Gesellschaft. Das wiederum heißt, dass die Christen niemanden verfolgen oder diskriminieren.“

          Wann war noch das letzte Pogrom an Juden?

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        • Arnold schreibt:

          @manglaubtesnicht
          Super Einwand.
          Wobei ich zur Aussage, dass wir seit dem 18. Jahrhundert zu einer säkularen Gesellschaft zumindest tendieren, gar nicht so als falsch ansehe. Dank Friedrich dem Großen und der französischen Revolution gibt es doch eine Bewegung zum Säkularismus. Wobei es dabei natürlich seine Höhen und Tiefen gibt. Und immer wieder religiöse Wünsche und Ziele wiedererscheinen. Sei es durch Hitler mit der Judenfrage aus dem neuen Testament oder nur ein Gottesbezug in die Landesverfassung einzutragen.
          http://hpd.de/artikel/fdp-vorschlag-unverstaendlich-und-historisch-falsch-13152

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        • Till schreibt:

          Ich glaube, mit N. Korea meint er Nordkorea und nicht den Koran…

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        • Arnold schreibt:

          Ja ist mir auch aufgefallen. Da habe ich aber nur noch „naja was soll’s“ gedacht. Man sollte wohl nicht zu schnell lesen und dies auch noch nebenbei beim Zocken machen.

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  11. .................. schreibt:

    Makroevolution, d. h. Höherentwicklung der Lebewesen von einer niederen in eine höhere Art, ist nicht beobachtet worden. Der technische Einfallsreichtum, der in lebendigen Organismen verwirklicht ist, übertrifft bei Weitem alles was der Mensch als intelligentes Lebewesen bisher zustande gebracht hat. Flagellum einer Bakterie, oder Blutgerinnungskaskade weisen es aus. Abiogenese ist eine Farce.

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    • Arnold schreibt:

      Schon in dem ersten Satz gibt es so viele Fehler und Unklarheiten.

      „Makroevolution, d. h. Höherentwicklung der Lebewesen von einer niederen in eine höhere Art, ist nicht beobachtet worden.“
      Niedere und höhere Art? Dafür schon mal ein paar Stunden Nachhilfe in der Biologie/Evolution nehmen bitte.
      Wer soll es denn beobachten und wie sieht solch eine Beobachtung aus?

      „Der technische Einfallsreichtum, der in lebendigen Organismen verwirklicht ist, übertrifft bei Weitem alles was der Mensch als intelligentes Lebewesen bisher zustande gebracht hat.“
      Schön, das auch gleich Beispiele dazu geliefert werden, welche Techniken so einfallsreich sind.

      Flagellum: Hier gibt es laut Wiki zwei Arten. Einmal für Lebewesen ohne Zellkern den Prokaryoten und einmal ohne Zellkern den Eukaryoten.
      Die Beschreibung zu den Prokaryoten widerlegt schon die Behauptung.
      „Prokaryoten besitzen gewendelte Proteinfäden außerhalb der Zellmembran, die sich nicht aktiv verformen, an ihrem in der Zelle verankerten Ende durch einen Motor in Drehung versetzt werden und auf diese Weise – ähnlich wie ein Propeller – einen Schub oder Zug ausüben.“
      Der Mensch hat diese Technik mit Schub und Zug schon mit vielen Techniken erreicht. Schaut mal sich nur mal Düsen, Propeller und Segel an.

      Bei der Blutgerinnungskaskade sehe ich nicht mal die Technik. Ein Loch in einem Schiff durch etwas zu stopfen was größer ist, wie es Homer Simpson in der Navy Folge mit einem Edelstein aus nem Ohring von Bart gemacht hat, sehe ich nicht als Technik an.

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  12. Anonymous schreibt:

    Praktisch alle Naturwissenschaftler, ob Christen, Nichtchristen oder Atheisten, haben in ihren Analysen der Welt dasselbe erkannt: die Welt und das, was man in ihr vorfindet, zeigt so viel geniale Gesetz-und Zweckmäßigkeit, dass sich der Gedanke an einen intelligenten, mächtigen und liebevollen Konstrukteur der Dinge als Ursache dafür geradezu aufdrängt. So weit man nicht lernresistent oder dumm ist, erkennt man den Plan im Universum. Er ist evident überall, weil unser Universum kein Chaos, sondern ein Kosmos ist.

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    • Till schreibt:

      „Praktisch alle Naturwissenschaftler, ob Christen, Nichtchristen oder Atheisten, haben in ihren Analysen der Welt dasselbe erkannt: …“
      Wie ärgerlich, das ist schlichtweg falsch! Und wenn Du damit Leute wie Einstein meinst, siehe diesen Artikel: https://manglaubtesnicht.wordpress.com/2013/09/28/war-einstein-religios/

      Und „So weit man nicht lernresistent oder dumm ist, erkennt man, …“
      dass es bessere Theorien als einen Schöpfergott zu diesen schwierigen Fragestellungen gibt! Ich kann mir irgendetwas nicht erklären, also muss es Gott gewesen sein, ist nicht sehr schlau, wissbegierig, wissenschaftlich, rationell, weiterführend, vernünftig oder so!

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  13. Pingback: In eigener Sache: MGEN bei Youtube | Man Glaubt Es Nicht!

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