MGEN-Islamcast Folge 2016.11: Auf dem Tempelberg nachts um halb eins

Willkommen zu unserem Podcast über Religion und andere Esoterik, zu gesellschaftlichen und politischen Themen aus atheistischer und humanistischer Sicht. Die halal Themen unserer Islam-Sonderfolge im November 2016:

  • Der Bodycount der ungläubigen Kreuzzügler
  • Iran: Oberster Koranvorleser vor Gericht wegen Kindesmissbrauchs, droht mit Enthüllungen zu systematischem und massenhaftem Kindesmissbrauch
  • Islamisten verhindern Impfungen und Ausrottung von Kinderlähmung
  • Muslime in Deutschland, Europa und der Welt: Wer, wo und -falls ja- wie viele?
  • Muslimische Mehrheitsgesellschaften – Was geht da ab?
  • Neue Religion? Welche neue Religion? Die Frühzeit des Islam
  • Hörer beschimpfen Podcaster: Humanistische Kindererziehung und Kritik zur Ausrichtung des Podcasts; außerdem lernen wir, dass Atheismus unwissenschaftlich ist
  • Jungfrauen? Welche Jungfrauen? Der Koran und seine Sprache

Der RSS-Feed für den Podcast findet sich hier. Die Folge lässt sich auch bei iTunes oder direkt bei Soundcloud anhören und auch als mp3 herunterladen. Falls ihr mögt, bewertet unseren Podcast doch bei iTunes. Fragen oder Anmerkungen könnt ihr unter diesem Post in den Kommentaren hinterlassen oder per EMail an mgenblog@gmx.de auf den Weg bringen.

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37 Antworten zu MGEN-Islamcast Folge 2016.11: Auf dem Tempelberg nachts um halb eins

  1. user unknown schreibt:

    Wenn hier schon 5 Mio. Moslems wohnen (von 80 Mio.) dann müssen nur 75 Mio. Nichtmuslime erreicht werden, um Gleichstand herzustellen, von denen aber schon 5 Mio. da sind, so dass es nur 70 Zuwanderungen a 1 Mio. Moslems benötigt – vorrausgesetzt die Fertilität der Zuwanderer wäre die gleiche wie bei den Eingeborenen und die Altersstruktur wäre es auch.

    Allerdings sind die Vorraussetzungen nicht gegeben, die Altersstruktur ist jünger und die Fertilität höher.

    Dennoch würde es natürlich länger dauern als man in die zukünftige pol./wirtschaftl. Entwicklung schauen kann und zweitens ist nicht erfasst, wie stark die Säkularisierung der Einwanderer ist. Beim Abwiegeln sollte man aber dennoch nicht zu seinen eigenen Gunsten schummeln oder schlampen.

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  2. Till schreibt:

    Hat dies auf tillefon rebloggt.

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  3. Arnold schreibt:

    Saudi Arabien konsumiert zwar die neuesten Technologien, aber wissenschaftlich sind die genau so weit wie die meisten anderen islamischen Länder. Ich glaube Pakistan ist von den arabischen Ländern noch eines der Wissenschaftlichsten und doch in der Forschung etwas eingeschränkt.

    Schaut man auf die Länder die noch keinen bzw. die meisten Nobelpreise bekommen haben:
    http://dasfilter.com/gesellschaft/das-filter-infografik-laender-und-ihre-nobelpreise-der-grosse-forschungs-medaillenspiegel
    Und eine Karte mit dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf:

    So stellt man doch recht schnell eine Korrelation zwischen den beiden Punkten fest. Ob dazwischen auch eine Kausalität besteht ist noch festzustellen.

    Nun ist ein Nobelpreis kein absolutes Merkmal für ein wissenschaftliches Land, aber ein guter grober Richtwert. Man sieht im Vergleich auch Widersprüche dazu. Zum Beispiel die Wirtschaft in China mit noch gar keinem Nobelpreisträger in den Naturwissenschaften. Obwohl es zwei chinesische Nobelpreisträger gibt, die ihre Arbeit jedoch als US-Bürger durchgeführt haben. Dann noch der BIP pro Kopf in Libyen und Saudi Arabien mit den Ölexporten. Womit Iran ebenfalls weit oben liegen sollte. Allerdings gibt es da bzw. gab es da die Wirtschaftssanktionen.

    Schaut man sich Juden und Moslems an so findet man wohl die Extrempole der Nobelpreisträger.
    Bei einem aktuellen stand von ca. 15 Millionen Juden gab es in knapp über 100 Jahren fast 200 Nobelpreisträger. Während es bei 1,6 Milliarden (das sind 1.600 Millionen) Moslems gerade mal 13 Nobelpreisträger gab.
    Durch den Dreisatz erhält man folgende Werte:
    Angenommen es gäbe 1.600 Millionen Juden mit dem selben Nobelpreisträgerverhältnis so wären es ungefähr 21.300 Nobelpreisträger.
    Angenommen es gäbe 15 Millionen Moslems mit dem selben Nobelpreisträgerverhältnis so wären es 0,12 Nobelpreisträger, also quasi 0.
    Natürlich sind das nur Beispiele um das Verhältnis mal etwas klarer darzustellen.
    Siehe auch hier:
    http://www.israelnet.de/nobelpreis.html
    und hier:
    http://www.scientific.at/2002/roe_0240.htm

    Nichtsdestotrotz sind das die Verhältnisse der letzten 100 Jahren. Einige Jahrhunderte nach Mohammed waren die wissenschaftlichen Zonen quasi entgegengesetzt. Während man in China schon Kenntnisse über den Kompass hatte und in Indien die Null zum Zählen und Rechnen verwendete und der erste Pilot ein Araber (Abbas ibn Firnas im 9. Jahrhundert) war, gab es in Europa Schriften über den Untergang des christlichen Abendlandes, weil die Moslems so weit Fortgeschritten waren. Wichtiger als die Entdeckungen von naturwissenschaftlichen Eigenschaften ist die Verwendung und die Weitergabe dieser. So kamen durch die Araber sowohl die indischen Zahlen (auch als arabische Zahlen bekannt), als auch der Kompass nach Europa und auch ein enormes medizinisches Wissen der damaligen Zeit. Und das alles während man in Europa Menschen aus religiösen Gründen nicht mal Sezieren durfte.

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  4. Skydaddy schreibt:

    Guter Podcast, ich freue mich immer darauf. Das Segment zur Geschichte des Islam hat mir besonders gut gefallen. Weiter so!

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    • deradmiral schreibt:

      Das Segment zur Geschichte des Islams hat Dir wohl deswegen so gut gefallen, weil ich Dir vieles davon schon in unseren Ketzerpodcast erzählt habe. Aber MIR hörst Du ja nicht zu!

      Nie, hörst Du mir zu!

      Vielleicht hörst Du mir zu, wenn ich zu MGEN gehe, schnief… schluchz! … dann wirst Du schon sehen, was Du an mir hast.

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      • manglaubtesnicht schreibt:

        Wir haben uns bei der Themenauswahl bewusst um eure „Gab es einen historischen Mohammed?“-Folge herum getastet um Überlappungen klein zu halten.

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        • deradmiral schreibt:

          Mir wurde im Bekanntenkreis schon vorgeworfen, ich würde zum Thema Islam die Ansichten extremer Evangelikaner vertreten. Dabei will ich doch nur die Ansichten extremer Atheisten wiedergeben.

          Aber ernsthaft: Die historische Muhammed-Debatte kommt ja langsam ins Rollen. Aber richtig baff war ich erst, als ich gesehen habe, dass Buddha das selbe Historizitätsproblem wie Jesus und Mohammed hat. Nur: da interessiert es kein Schwein… (außer mich natürlich – öff öff)

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          • manglaubtesnicht schreibt:

            So extrem sind die Ansichten nicht (auch wenn mir persönlich Robert Spencer sehr unsympathisch erscheint). Und während mir einige Argumente eher dünn vorkommen (z.B. das mit den Münzen, das ließe sich auch anders erklären) finde ich andere (Sprache, Inschriften, Clausewitz) durchaus stichhaltig.

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Vielen Dank!

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  5. user unknown schreibt:

    Ist die Genitalverstümmelung ein afrikanisches Problem (ca. min. 30 ff.)?

    Wir reden offenbar von der meist übleren Verstümmelung an weiblichen Genitalien. Die an Jungen ist ja auch in den USA, Israel, Staaten mit vornehmlich Moslems weit und sonst so verbreitet wie die Moslems dort.

    Räumlich passt Zentralafrika nicht zum Verbreitungsgebiet .

    Und laut Ärztezeitung werden auch in Indonesien ca. 50% der Mädchen verstümmelt, und zwar der moslemische Bevölkerungsanteil.

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  6. user unknown schreibt:

    So jetzt bin ich auch durch, und schließe mich dem Lob über die Geschichte des Islams an und erweitere es auf die Geschichte des Korans, die ja ein verwandter, aber doch eigener Themenbereich war.
    Erhellend und unterhaltsam vorgetragen.

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  7. Bernd Kammermeier schreibt:

    Ja, das ist ein interessanter Podcast, dem ich inhaltlich im Wesentlichen zustimmen kann.

    Zwei Anmerkungen.
    1) zu der Frage, ob es am Islam liege, dass die islamischen Länder wirtschaftlich und wissenschaftlich am Boden liegen: Der Islam ist sicher nicht die Ursache, doch der Islam mit seinem Koran- und Religionsverständnis trägt mit Schuld daran. Auf keinen Fall ist es eine „westlich“ in diese Länder hineingetragene Armut. In Deutschland gab es nach WK II innerhalb weniger Jahre ein Wirtschaftswunder (markanter Punkt: der Gewinn der WM in der Schweiz 1954, also nur neun Jahre später).

    Saudi-Arabien und die Golfstaaten haben alle sogar einen Vorteil, den Deutschland nie hatte: Sie haben BodenSCHÄTZE. Doch die damit verdienten Petro-Dollars fließen in das Königshaus und den Export des Islams in die westliche Welt. Die universitäre Ausbildung in diesen Ländern wird bewusst auf einem unselbstständigen Niveau gehalten. Hierzu ein Zitat aus einem interessanten Buch:

    Barbara Köster (Der missverstandene Koran): „In einem Deutschkurs an einem Goetheinstitut in einer arabischen Stadt war niemand der Teilnehmer/innen, alles Erwachsene mit überdurchschnittlichen Bildungsabschlüssen, in der Lage, das Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey zu interpretieren. Der Kursleiter sagte später, sie seien nicht gewohnt, mit Fragen an Texte heranzugehen. In der Schule oder an der Universität haben sie es nicht gelernt. Dort mussten sie lediglich Stoff auswendig lernen, um ihn in Prüfungen zu reproduzieren.“

    So kann Erfinderreichtum nicht gedeihen.

    2) Zur Frage, ob der Islam eine eigenständige Religion ist: Ich verstehe ja euren Ansatz, den Muslimen, die eh schon so arm sind, auch noch eine eigene Religion zu nehmen. Dabei ist es genau umgekehrt. Muslime müssen vom Wesen ihrer Religion her der gesamten übrigen Welt ihre Religionen oder ihren Nichtglauben nehmen, weil der Islam die EINZIGE Religion ist.

    Der Grund hierfür liegt im Monotheismus-Prinzip begründet. Als der Monotheismus ca. 600 v.u.Z. entstand war er der radikalste religiöse Gegenentwurf, der vorstellbar ist: Eine Handvoll Priester bildeten sich ein, die einzigen zu sein, die weltweit religiös Recht hatten. Die Religionen aller anderen Kontinente und Weltkulturen, bis zur letzten Fiji-Insel hätten demnach schon immer Unrecht gehabt.

    Dieser Größenwahn wurde vom Christentum noch getoppt, indem nun auch die übrige Welt (im Gegensatz zur Glaubenspraxis der Juden) mit allen Mitteln davon überzeugt werden sollte, dass der jüdische Messias gekommen sei. Selbstverständlich sah sich das Christentum nie als „Zweig“ des Judentum oder als eigenständige Religion neben dem Judentum, sondern als dessen legitimer Nachfolger/Ablöser. Noch heute gibt es in einigen evangelischen Landeskirchen den Missionsauftrag an die Juden, der auf dieser Vorstellung basiert.

    Genauso der Islam, der in der Tat die östliche Häresie des West-Christentums ist. Auch er sieht sich als einzigen legitimen Monotheismus an, ungeachtet seiner vielen internen Sekten. Darauf basiert ja der Größenwahn aller Monotheismen. Würden die Gläubigen und ihre Kleriker selbst ihre jeweilige Religion als eigenständige Religion ansehen, die kooperativ neben den anderen Monotheismen existieren kann, dann hätte es nie einen Grund für Religionskrieg gegeben.

    Fazit: Es gibt monotheistisch-religiös gesehen nur einen einzigen Monotheismus, weil es nur einen „Gott“ gibt (warum sollte dieser mehrere unterschiedliche und von einander unabhängige Religionen brauchen/dulden?). Deshalb hat ja das Christentum aus Sicht des Judentums und Islams auch Unrecht, weil dort Jesus vergottet wurde. Objektiv ist das Christentum auch kein Monotheismus, weil es ganze himmlische Heerscharen gibt, eine heilige Familie, Götter und Engel etc. Wie im alten Rom, wo diese Vorstellung auch herstammt.

    Und strenggenommen ist sogar das Mormonentum die aktuellste Version des Monotheismus, weil Joseph Smith Jr. erst 1823 seine neueste Offenbarung erhalten hat. Also deutlich aktueller als „Mohamed“…

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    • user unknown schreibt:

      In Deutschland gab es nach WK II innerhalb weniger Jahre ein Wirtschaftswunder (markanter Punkt: der Gewinn der WM in der Schweiz 1954, also nur neun Jahre später).

      Saudi-Arabien und die Golfstaaten haben alle sogar einen Vorteil, den Deutschland nie hatte: Sie haben BodenSCHÄTZE.

      Deutschland hatte Kohle & Stahl, enorm wichtige Rohstoffe für die erste Industrialisierung, und das hielt bis in die 70er an. Auch heute wird noch Steinkohle gefördert.

      Außerdem gab es natürlich nach WWII noch eine Menge Know-How und einen guten Ruf was Ingenieurskunst betrifft, es war also nicht alles am Boden.

      Was das Lernen betrifft, nur Auswendiglernen oder eigene Gedanken, hinterfragen könntest Du dagegen Recht haben.

      Ich habe in einer Hintergrundsendung mal aufgeschnappt, dass es im Islam als unfein gilt mit Reichtum zu protzen – im Prinzip soll man nur für das Überleben arbeiten. Darüber hinausgehender Reichtum soll sich nur in prachtvollen Moscheen äußern, da ist Pracht & Glitzer opportun. Inwieweit das strömungsübergreifend für alle Splittergruppen zutrifft und inwieweit das ernst genommen wird weiß ich nicht – im Beitrag sollte es fehlenden Ehrgeiz auf allen möglichen Gebieten, Wissenschaft, Wirtschaft, … erklären.
      Im Christentum gibt es solche Ansichten ja auch, aber wer es ernst meint wird ins Kloster abgeschoben, wo er als Bettelmönch seinem Ende entgegenhungern und -beten soll.

      Jedenfalls gibt es andere Länder in Südostasien, wie Südkorea, Thailand, Philippinen, usw., die wohl keine besseren Startbedingungen hatten, aber inzwischen auch industriell aufstrebende Nationen sind, Südamerika entwickelt sich zusehends besser, trotz aller Krisen.

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      • Bernd Kammermeier schreibt:

        Ich stimme dir in vielem zu.

        Nur das hier:

        „Deutschland hatte Kohle & Stahl, enorm wichtige Rohstoffe für die erste Industrialisierung, und das hielt bis in die 70er an. Auch heute wird noch Steinkohle gefördert.“

        stimmt nur bedingt. Der wichtigste Rohstoff Deutschlands war immer sein Knowhow, Stahl z.B. wurde fast vollständig importiert – aber er wurde hier veredelt. Es ist ein Unterschied, ob man mühsam Steinkohle fördert oder ob man ein Loch in die Erde sticht und Öl sprudelt heraus. Es ist ja gerade die Abhängigkeit vom Öl, die uns den Golfstaaten gegenüber erpressbar macht.

        „Außerdem gab es natürlich nach WWII noch eine Menge Know-How und einen guten Ruf was Ingenieurskunst betrifft, es war also nicht alles am Boden.“

        Frage: Wo kam das Knowhow her? Vom Himmel gefallen? Nein, es ist der beginnenden Säkularisierung und Aufklärung des 18./19.-Jh. zu verdanken. Dieser Prozess fehlt in islamischen Kernländern (ich spreche nicht von den Randgebieten. D.h. je weiter weg man von Mekka kommt, desto funktionsfähiger sind auch die islamischen Gesellschaften.).

        Dabei hatten auch hier die arabischen Gebiete bessere Startchancen, als das germanische Stammesgebiet vor der Eroberung durch das Christentum. Denn die Araber produzierten eine phantastisch weltoffene Gesellschaft, in der auf allen Gebieten geforscht wurde, in der die griechischen Philosophen übersetzt wurden etc. Dies hat der aufkeimende Islam im 9. Jh. systematisch vernichtet, als die religiösen Dogmen überhandnahmen.

        Ich bin überzeugt, dass die heutige bildungsferne der islamischen Kernländer ein unfreiwillig selbstgewähltes Schicksal sind (d.h. über Generationen tradiert und irgendwann nicht mehr hinterfragt), das in der ewigen Suche nach „Schuldigen“ für die eigene Misere feststeckt. Würde man nicht auf Allah hoffen, sondern die Ärmel hochkrempeln – im Bewusstsein der eigenen kulturellen Leistungen vor dem 9. Jh. – dann könnte sich die Identität ändern und man könnte Anschluss an den Westen finden.

        Doch der macht sich zunehmend vom Öl unabhängig (Stichwort: Elektromobilität), sodass diese wichtigstes Exportware zunehmend unbedeutender wird. Wenn also die arabischen Länder nicht bald die Kurve kriegen, wird es mit ihnen rapide bergabgehen. Aber auch dafür werden sie einen Schuldigen finden. Ich kann dieses Gejammer jedenfalls nicht mehr hören…

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    • dongamillo schreibt:

      Lieber Bernd was du alles glaubst…….Islam, Mormon….
      Meinst du alles was irgend wie über und als göttliche Offenbarungen geschrieben wurde kann man für bare Münze nehmen???😉

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      • Till schreibt:

        Donga, ich glaube, Du hast überhaupt nicht verstanden, was Bernd da geschrieben hat.
        🙂

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      • Bernd Kammermeier schreibt:

        Andreas,
        Till hat es schon auf den Punkt gebracht.

        Hier die längere Version: Von allen monotheistischen Offenbarungen ist die des Christentums die Schwächste. Weil sie keinen Monotheismus praktiziert (in der Schule würde man sagen: Thema verfehlt, 6 – setzen!). Allein die Trinität ist so absurd, dass man darin kaum einen einzigen Gott sehen kann. Dann die „heilige“ Familie, die Marienverehrung, die Heiligen, die regelmäßig hinzutreten, weil sie angeblich einer Nonne die Kopfschmerzen nahmen.

        Aber um dich zu beruhigen noch mal im Klartext: ALLE „Offenbarungen“ sind Mumpitz. Im März erschein der erste Band meiner Reihe zur „Evolution Gottes“. Da kannst du nachlesen, wie sich das seit der neolithischen Revolution entwickelt hat.

        Es gibt halt Menschen, die sprechen auf Mumpitz an und andere, die es weniger tun…

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        • dongamillo schreibt:

          In deiner Aufzählung hast du gesunde Lehre mit religiösen Auswüchsen vermischt, das ist das Problem. Trinität ist ein bescheidener Versuch die Göttlichkeit in Worte zu fassen wenn man die Bibel liest könnte man noch auf ganz andere Worte kommen. Es ist einfach eine andere Welt vorhanden die man als Mensch sich nicht, und als Christ nur schwer vorstellen kann. Mir ist allerdings die Realität und Gottes Wirken hier und heute wichtig, da kann ich immer wieder nur Staunen wenn ich so mehr oder weniger große Wendungen im Alltag erkenne. Das ist meistens nichts was man so erzählen kann, du würdest das wohl als Zufall bezeichnen, aber ich freu mich einfach über gewisse Kleinigkeiten die ich erkennen darf, und ich gebe meinem Gott dafür die Ehre.

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          • Bernd Kammermeier schreibt:

            Wo kommst du her, Andreas? Gib’s zu, zu stammst von Zeta Reticuli!
            Du hast dich nämlich verraten:

            „Es ist einfach eine andere Welt vorhanden die man als Mensch sich nicht, und als Christ nur schwer vorstellen kann.“

            Die Christen kommen auf die Erde hernieder, denn ihr seid keine Menschen. Nur Christen können sich die alltäglichen Kleinigkeiten des allmächtigen Schöpfers von 70 Trillionen Sternen vorstellen. Ich hab’s immer gewusst! Ihr seid gelandet…

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          • Arnold schreibt:

            „Trinität ist ein bescheidener Versuch die Göttlichkeit in Worte zu fassen wenn man die Bibel liest könnte man noch auf ganz andere Worte kommen. Es ist einfach eine andere Welt vorhanden die man als Mensch sich nicht, und als Christ nur schwer vorstellen kann.“

            Für die Trinität wird oft auch Wasser als Beispiel genommen, das sowohl flüssig, fest als auch als Dampf in Erscheinung treten kann. Wenn Gott so wäre, so könnte er aber immer nur – ausgenommen zu kurzen Übergangsphasen – eines zur gleichen Zeit sein. Quasi so wie Zeus, der sich mal eben zu einem Stier verwandelt um Europa zu entführen.
            Jedoch existieren alle Formen zur gleichen Zeit. Nun könnte es ein Geist sein, der ein Kind hat, also Vater ist und gleichzeitig einen eigenen Vater hat, also ein Sohn ist. Das kann jedoch auch nicht möglich sein, denn er/sie kann/können einen davon sterben lassen ohne selbst nicht mehr zu existieren. Also bleibt nur noch, dass er/sie Teile von sich autonom existieren lassen kann/können. Quasi so wie das Meer oder der Ozean, der zum Teil an den Polen gefroren ist, zum größten Teil flüssig und ein kleiner Teil sich entfernt hat und als Wolke darüber bewegt.
            Das letzte Beispiel würde da wohl am nächsten kommen, jedoch müsste man sich Fragen warum man das dann nicht einfach Wasser nennt.
            Außerdem wären wir nach solchen Analogien auch alle eins, nämlich Sternenstaub, was nur ein schöneres Wort für Abfall ist.

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            • dongamillo schreibt:

              Jesus sagt von sich: „Er ist das LICHT der Welt“ soviel ich weiß gibt es eine Unklarheit bezüglich Welle oder Strahlung…..ich habe da nicht wirklich Ahnung aber ich stelle mir vor das geht so in die Richtung……
              Für mich nicht nachvollziehbar aber akzeptabel.
              Und zur Präsenz noch eins:
              Er hat gesagt wenn er nicht in den „Himmel“ geht dann kann der „heilige Geist“ nicht kommen….und bei mir, und bei etlichen anderen, ist er, der heilige Geist, wie versprochen, angekommen.

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            • user unknown schreibt:

              Welle oder Teilchen, nicht Welle oder Strahlung. Das gilt aber für alles Licht, nicht nur für einen Lichtstrahl. Die Analogie ist nicht hilfreich, weil sie keine Tiefe hat, die irgendwas weiteres aus der einen Welt mit Phänomenen der anderen Welt erklärt. Wie wenn man die Anziehungskraft der Liebe mit Magnetismus erklärt. Wenn ein Magnet ein Metall anzieht zieht auch das Metall den Magneten an. In der Liebe ist die Anziehung aber oft einseitig. Gleiche Pole stoßen sich ab – das stimmt auch nicht immer bei der Liebe. Ein Magnet, den man teilt, führt zu 2 kleinen Magnet mit halber Kraft – auch hier lässt sich die Analogie nicht weiterführen.

              Das ist ein häufiges Muster bei religiösen Argumenten mit Analogien – sie tragen nicht weit. Sie illustrieren nur einen einzigen Aspekt ohne das Verständnis dadurch weiterzubringen. Von Gläubigen werden sie aber gerne gefeiert, als sei ein Beweis gelungen.

              Jesus sagte angeblich auch, er sei das Licht, die Wahrheit und das Leben. Da sind es schon 5. Die Probleme werden größer, nicht kleiner, denn ein Mensch, der Licht gewesen wäre, das hat man auch noch nie beobachtet und jetzt muss man noch die Übergänge von wahrer Mensch zu Licht und von Licht zu wahrer Gott erklären.

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            • Arnold schreibt:

              @user unknown
              Seh ich genau so. Außerdem erklärt das die Quantenfeldtheorie, womit der dualismus aufgehoben wird.

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            • dongamillo schreibt:

              „“““….Sie illustrieren nur einen einzigen Aspekt….““““
              Tja, unser Gott ist einfach nicht zu begreifen oder zu beschreiben….aber sonst wäre er ja auch kein Gott!😉

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            • user unknown schreibt:

              Doch, alle Priester, Prediger und Päpste, Imame und Gurus ambitionierten Jünger, Follower, Gemeindemitglieder, Wachturmverteiler, Kindergärtnerinnen und Eltern behaupten sie könnten Gott erklären und dann erklären sie, dass sich die Balken biegen.

              Sie beweisen damit, dass sie sich selbst nicht ernst nehmen und flehen darum, dass es andere tun. Wenn Du selbst Deinen Zweifeln nicht nachgeben kannst, dann reih Dich da ein.

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            • Arnold schreibt:

              „Tja, unser Gott ist einfach nicht zu begreifen oder zu beschreiben….aber sonst wäre er ja auch kein Gott!😉“

              Was ist dann mit den Bezeichnungen: Schöpfer, eifersüchtig, liebend, allmächtig usw.?
              Dass er mit Liebe nicht zu beschreiben ist, ist mir auch klar. Sonst wäre es auch nicht der biblische Gott. Warum beschreibt ihn dann jeder irgendwie und das noch als allgemeine Eigenschaft? Warum wird nicht einfach gesagt, dass er Noah liebte.
              Außerdem behauptetst du indirekt damit, dass ein reiner Schöpfer kein Gott sein kann. Wenn er etwas unlogisches, weil paradoxes ist, dann kann es ihn natürlich geben. Jedoch nicht in unserer Welt. Dann gib doch mal eine allgemeine Definition von Gott oder ist die das schon?

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            • dongamillo schreibt:

              Arnold schreibt: 19/11/2016 um 18:18 zu:
              >>Tja, unser Gott ist einfach nicht zu begreifen oder zu beschreiben….aber sonst wäre er ja auch kein Gott!😉“<<

              """"Was ist dann mit den Bezeichnungen: Schöpfer, eifersüchtig, liebend, ….. Dann gib doch mal eine allgemeine Definition von Gott oder ist die das schon?""""

              Ich musste etwas überlegen, es gibt vieles was Gott beschreibt, was seine Eigenschaften betrifft, jeder Versuch ihn umfassend zu beschreiben ist zum Scheitern verurteilt. Darum möchte ich nur eine Eigenschaft herausstellen.
              Im Unterschied zu allen Religionen erlebt der Jesus-Christus-Vertrauende, der wiedergeborene Christ nach Joh. 1,12 u.13, die Nähe Gottes im Dialog mit ihm, man kann ihm begegnen. Er kommt uns entgegen……. Es geschieht ein Austausch zwischen Ihm und mir.

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  8. user unknown schreibt:

    Der wichtigste Rohstoff Deutschlands war immer sein Knowhow, Stahl z.B. wurde fast vollständig importiert – aber er wurde hier veredelt. Es ist ein Unterschied, ob man mühsam Steinkohle fördert oder ob man ein Loch in die Erde sticht und Öl sprudelt heraus.

    Für den Kumpel, der die Kohle rausholt, vielleicht. Für die RAG oder Esso/BP/Aral usw. ist das kein Unterschied, für den Staat auch nicht.

    Es ist ja gerade die Abhängigkeit vom Öl, die uns den Golfstaaten gegenüber erpressbar macht.

    Für den Junkie ist der Dealer schuld.

    Frage: Wo kam das Knowhow her? Vom Himmel gefallen? Nein, es ist der beginnenden Säkularisierung und Aufklärung des 18./19.-Jh. zu verdanken.

    Spionage in England, was Dampfmaschinen, Lokomotiven und anderes betrifft. Ob die Ingenieure oder Naturwissenschaftler säkular gewesen sind weiß ich nicht. Auch nicht wie das eine Voraussetzung sein soll, siehe Lesch.

    D.h. je weiter weg man von Mekka kommt, desto funktionsfähiger sind auch die islamischen Gesellschaften.).

    Wie z.B. Afghanistan, Nordnigeria, Mali?

    Würde man nicht auf Allah hoffen, sondern die Ärmel hochkrempeln …

    es riecht nach faulen Griechen…

    Doch der macht sich zunehmend vom Öl unabhängig (Stichwort: Elektromobilität), sodass diese wichtigstes Exportware zunehmend unbedeutender wird.

    Ich bin ja noch skeptisch was die Entwicklung der Akkutechnologie betrifft. Reichen die Rohstoffe, um alle Autos auf E-Motoren umzurüsten? Keine Ahnung. Was ist mit dem ganzen Müll aus den Akkus?

    Wenn also die arabischen Länder nicht bald die Kurve kriegen, wird es mit ihnen rapide bergabgehen.

    Wenn sie die Gewinne bis dahin in die richtigen Papiere investieren, nicht. M.W. hält Saudi-Arabien heute 20 oder 25% der VW-Aktien. Geld ist noch viel flüssiger als Öl..

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  9. Arnold schreibt:

    „Spionage in England, was Dampfmaschinen, Lokomotiven und anderes betrifft.“

    Soweit mir das von Dokus bekannt ist, wurde die gesamte Metallindustrie von England übernommen und das selbe geschieht nun oder ist bereits mit China geschehen.
    In der Wissenschaft ist nachmachen erwünscht aber abschreiben verboten. Leider trifft das nicht bei der Industrie zu, bzw. auf dem freien Markt generell.

    „Ich bin ja noch skeptisch was die Entwicklung der Akkutechnologie betrifft. Reichen die Rohstoffe, um alle Autos auf E-Motoren umzurüsten? Keine Ahnung.“

    Zunächst mal die Frage wie kommst du darauf, dass die Rohstoffe nicht reichen könnten?
    Und dann schau mal hier was noch alles möglich ist:
    http://winfuture.de/news,93538.html

    „Was ist mit dem ganzen Müll aus den Akkus?“

    Wieso was soll damit sein? Das ist genauso wie mit den Kühlschränken, Fernsehern, Energiesparlampen, Platinen und vielen mehr, es kommt alles nach Afrika und wird dort von Kindern recycelt. Das ist in einigen Stadtteilen schon ein ganzer Industriezweig.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrom%C3%BClldeponie_Agbogbloshie
    Dass das abgesehen von den Arbeitsplätzen nicht gut ist, ist klar, aber stellt kein gesondertes Problem bei den Akkus dar und ist im Gegensatz zu CO2 lokal sehr beschränkbar.

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    • dongamillo schreibt:

      Wie viele Jahre von den Tausenden von Jahren nutzen wir die vorhandenen Ressourcen schon? Was meinst du wie lange die Rohstoffe / seltene Erden noch reichen? 10, 100, 1000 Jahre?

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      • Arnold schreibt:

        Ich hoffe du weißt, dass seltene Erden nicht selten sind, sondern eher nur kostenspielig abzubauen. So wie auch der Urknall nichts mit einem Knall zu tun hat. Wie denn auch ohne Luft, denn Schall ist nichts anderes als bewegte Luft.
        Aber ja du hast recht wir benutzen das nocht nicht lange. Aber verbrauchen wir es denn? Falls ja, zu was wird es denn dann? Zu einem Atom höhere Ordnung (Fusion) oder unterer Ordnung (Spaltung)? Fusion wäre übrigens echt geil dann machen wir das einfach bis wir Gold haben oder lieber Platin oder ….

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