November ist Kirchenaustrittsmonat

Falls ihr jemanden kennt, der mit dem Gedanken spielt aus der Kirche auszutreten, oder jemanden, der im kommenden Jahr 2017 zum ersten Mal ein steuerpflichtiges Gehalt bekommt: Im November ist der Zeitpunkt zum Kirchenaustritt.

Die Kirchensteuer wird immer anteilig vom Jahreseinkommen erhoben. Falls also jemand in 2017 zum ersten Mal ein regelmäßiges Gehalt bekommt oder eine Gehaltssteigerung oder Einmalzahlung absehbar ist, wirkt sich das spürbar auf die Steuerlast aus. Die Rechnung geht so: Wenn ihr ab 1. Juli 2017 Gehalt bekommt und erst zum 30. Juni aus der Kirche austretet, seid ihr nicht etwa aus dem Schneider, sondern müsst auf euer Jahresgehalt 6/12 der jährlichen Kirchensteuer zahlen.

Zur Erklärung der Details hier Matthias “Skydaddy” Krause, der sich in Kirchenfinanzfragen vorzüglich auskennt:

1.) In vielen Bundesländern endet die Kirchensteuerpflicht erst mit Ablauf des auf den Kirchenaustritt folgenden Monats. Wer also erst im Dezember austritt, ist im Januar des Folgejahres noch kirchensteuerpflichtig.

2.) Die Kirchensteuer wird nicht von den monatlichen Einkünften erhoben, sondern anteilig vom Jahreseinkommen. Für jeden Monat, in dem man kirchensteuerpflichtig war, ist ein Zwölftel der „regulären“ Kirchensteuer zu zahlen (wenn man das ganze Jahr über Mitglied gewesen wäre).

Ebenso gilt für Ehen oder Lebenspartnerschaften: Ist in einer Ehe der eine Partner Mitglied einer Kirche, kann dem anderen Partner – obwohl er/sie nicht Mitglied ist – das “Besondere Kirchgeld” in Rechnung gestellt werden. Besonders dreist ist dabei, dass die katholische Kirche, die ja die Gleichstellung  homosexueller Paare generalstabsmäßig hintertreibt, auch für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften das Besondere Kirchgeld eintreiben lässt.

Wie genau trete ich aus der Kirche aus? –> Hier!

Wie bereits anderswo beschrieben: Ein schlechtes Gewissen braucht niemand zu haben, denn die Kirchensteuer wird zum größten Teil für die interne Verwaltung der Kirchenhierarchie verwendet. Soziale Einrichtungen tragen zwar oft kirchliche Namen, werden aber zum allergrößten Teil unabhängig von der Kirchensteuer vom Staat finanziert. Bischöfe werden als Spitzenbeamte ebenfalls zusätzlich zur Kirchensteuer direkt von den Bundesländern bezahlt. Kohle hat die Kirche auch ohne die Extrasteuer noch genug.

(Das Material für diesen Artikel wurde schamlos übernommen von Matthias „Skydaddy“ Krause. Die „November ist Kirchenaustrittsmonat“-Initiative ist seine Idee. Bitte helft sie bekannter zu machen.)

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10 Antworten zu November ist Kirchenaustrittsmonat

  1. dongamillo schreibt:

    Ich möchte diese Initiative unterstützen.
    Nachdem ich Gott selbst kennengelernt habe und ich in der Kirche keine Zukunft als Christ sah bin ich mit meiner Frau zusammen ausgetreten.
    Ich habe mein ganzes Leben Gott hingegeben, alles was ich habe verdanke ich ihm, darum investiere ich meinen Teil auf unterschiedliche Weise in sein Reich!

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  2. Carsten schreibt:

    Es geht in der Bevölkerung nicht mehr um Wahrheit, sondern um den Müll, welcher von den lautesten Schreihälsen als Wahrheit verkauft wird.
    Andernorts las ich von der „Postfaktischen Gesellschaft“.
    Die Wahrheit an sich, mitsamt ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen und Fakten, welche nachweisbar und reproduzierbar sind, und durch tägliche Beobachtungen bestätigt werden, rückt in den Hintergrund.
    Weil es zu Zeiten von Facebook und Co viel leichter ist, einen Mist zu glauben, wenn er nur oft genug wiederholt wird.
    Die anderen liken das, also muss was dran sein. Die Dummheit der Masse.
    Wie leicht wäre es für mich, auf Facebook eine Neue Gruppe zu gründen und dort zu propagieren, dass Milch krebserregend ist.
    Ich hätte dort und auf Twitter sehr schnell eine beachtliche Gruppe an Followern, wenn ich das ganze noch mit nicht vorhandenen Studien irgendeines Professors aus den USA garnieren würde.

    Und in der Tat: Milch ist tatsächlich krebserregend! Informiert euch mal richtig und googelt es euch selbst, dann werdet Ihr sehen!
    Milch enthält fast genauso viele karzinogene Substanzen wie Tabakrauch!

    So, damit sind die letzten 3 Zeilen über Google auffindbar.
    Die Tatsache, dass ich das erfunden habe, spielt keine Rolle mehr.
    Wenn jetzt jemand „Milch krebserregend“ googelt, kommt er zu diesem Beitrag und zu unzähligen weiteren.

    Die Fakten interessieren nicht mehr, denn es gibt 1000 Leute, die auf diesen Zug aufspringen, aber nur eine Stelle, die ganz sicher sagt: Milch ist nicht karzinogen.

    „Karzinogen“ kennen schonmal die meisten nicht, die lesen da gar nicht weiter.

    Um den Bogen zu kriegen:

    Im Glauben ist es exakt dasselbe.
    Glauben baut auf der Dummheit der Masse auf.
    Wiederhole oft genug, dass man in der Hölle landet, wenn man masturbiert.
    20% halten das für ausgemachten Blödsinn und sind standhaft.

    Aber 80% sind schlicht zu faul, sich zu informieren und werden es weiterverbreiten und aus Geltungssucht, Faschismus und faulem Cheauvinismus propagieren.

    Das ist das Prinzip:
    Großer Schwachsinn, weit propagiert, schlägt in unserer Gesellschaft immer die Vernunft und das benutzen des eigenen Hirns.
    Trump wurde genau damit Präsident der USA.

    Das Thema ist aktueller denn je.

    Noch ein Bogen:

    Ich kann nur jedem raten, aus der Kirche auszutreten.
    Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder dem Kreis der heiligen Fassenacht: Weg damit!

    Wir halten uns für ach so christlich, dabei haben wir alle christlichen Werte längst verraten, wenn wir abends die Fernsehwerbung mit den großäugigen Negerkindern ansehen, die Hungern müssen, und am nächsten Tag kaufen wir billig bei Kik oder Amazon von Kinderhänden fein genähte Hemden aus Kambodscha. Dann spenden wir 5 Euro, ums Gewissen zum Schweigen zu bringen.

    Wir wollen nicht diejenigen im Land haben, die in Afrika und Osteuropa unsere billigen Waren gebaut haben und unseren Wohlstand durch billige Arbeitskraft ermöglichten, und die jetzt auf der Flucht in ein besseres Leben sind.
    Nein, die sollen da bleiben und weiter nähen, schrauben, löten. Damit unser Wohlstand, den „WIR uns so hart erarbeitet haben“ nicht gefährdet wird. Mir kommt das kotzen.

    Wir sind vegetarisch, sogar vegan, und sind damit Heilige gegen die Fleischindustrie.
    Wir können ja im Supermarkt alles kaufen, mit unserem Geld. Ist doch alles in der Theke, und sogar Frikadellen, Schnitzel und Leberwurst gibt es sogar vegetarisch.
    Wir verschwenden keinen Gedanken daran, dass unsere Nahrung teilweise von Menschen produziert wird, die gar kein Fleisch essen könnten, selbst wenn sie es wollten, die selbst ein Monatsgehalt für einen Sack Reis bezahlen müssen.

    Wir sind widerlich, und die Kirchen geben uns die Absolution, uns Schafen, der Hirte passt in all unserer Dekadenz auf uns auf.

    KEINE der Religionen bezieht Stellung zur Flüchtlingssituation in Europa. KEINE!
    Vom bösen alten Mann in Rom kommt NICHTS!

    Eine der reichsten Institutionen weltweit, die auf ihrem Geld sitzt, sagt nichts und tut nichts. Und im Mittelmeer saufen hunderte, tausende ab. Viele davon sind Katholiken und Orthodoxe Christen. Und die wollen nichts anderes, als in ihrem treuen Glauben in ein besseres Leben ziehen.

    Die Kirchen haben ihren Sinn verfehlt.

    Man kann da als vernunftbegabter Mensch eigentlich nur noch austreten.

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  3. Carsten schreibt:

    Ui, das gibt es hier selten, nach so vielenTagen noch keine Antwort?
    Gibt es tatsächlich niemanden, der sich eine sachliche Diskussion traut?
    Allein das Schweigen spricht schon Bände über die Bigotterie, über die Doppelmoral, die von Glaubenden jedertags bewiesen wird.

    Hier wird über Gottesbeweise diskutiert, teilweise sogar über mathematische Formeln, um Gott zu beweisen, über philosophische Beweise, über sonstwas, das Gott beweisen könnte.

    Tausende sind im Mittlemeer armselig ersoffen, weil sie glaubten, und sie haben ihr ganzes Hab und Gut aufgegeben, um den Sohn der Familie als stärksten und gesündesten in ein besseres Leben zu schicken, um sie später nachzuholen.
    Hunderttausende glauben an eine Propaganda, und vertrauen darauf, dass Gott sie führen wird. Bisher hat ihr Glaube nur in noch größeres Elend geführt.

    Was soll das?
    Was habt ihr gottgläubigen Idioten davon, die Bibel oder den Koran zu zitieren und dabei zuzuschauen, wie hunderttausende wegen eures Schwachsinns in den Tod gehen?

    Sei es der IS, seien es die Kreuzzüge der Vergangenheit, sei es religiöse Erziehung in Deutschland oder gar das Kopftuchverbot…

    Was habt ihr davon? Was bringt es euch? Wer gewinnt mit so einer Sch**#e ?

    Nur Macht und Geld.
    Es geht im Glauben bereits seit 2000 Jahren nicht mehr um das Wohl der Menschen, es geht bereits seit 2000 Jahren (und bei den Ägyptern sogar seit 6000) nur noch um den Machterhalt.

    Du kannst hier tausendmal deine Erleuchtung preisen, und tausendmal propagieren, dass Du mit Gott gesprochen hast, und dass Dir der wahre Jesus sonstwas eingeflüstert hat.

    Du bist im einzig wahren Besitz der einzig wahren Wahrheit?
    Na dann wirds mal höchste Zeit, alle anderen davon zu überzeugen.

    Findet ja grade statt, und wer den Mist nicht glaubt, den Du von dir gibst, dem schneidest du die Kehle durch.

    Da dürften am Ende ziemlich wenige übrig bleiben. Weit vorher wird Dir die Kehle durchgesäbelt.

    Hatten wir schon. Kennen wir.

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    • dongamillo schreibt:

      Hallo Carsten, es gibt in diesem Forum nicht viele Christen, und die Religiösen haben wohl schon gemerkt dass sie hier nicht weit kommen. Dann sind hier noch einige Atheisten die unterstreichen deine Meinung höchstens, oder?
      Deine antireligiöse Haltung unterstreiche ich auch, allerdings ohne die Gewalteinlage.
      Die reellen Christen tun ihren Teil zur Linderung der Weltproblematik, nicht so groß zur Schau gestellt, aber für die Einzelnen spürbar. Mehr wäre natürlich immer wünschenswert, aber bei den meisten potenziellen Menschen fehlt die Bereitschaft zur Lebensveränderung.

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      • manglaubtesnicht schreibt:

        Ich finde es gut, wenn hier auch religiöse Leute ihre Ansichten einbringen. Es kommen ja auch immer wieder welche dazu, die sind allerdings nicht so hartnäckig wie du🙂

        Meist ist das dann so: Sie finden diese Webseite mit armen, religiös unmusikalischen Menschen, und versuchen uns per Kommentarfunktion dazu zu bewegen von unseren Irrwegen abzulassen. Wenn wir aber nach einem Dutzend geschriebener Kommentare mit Bibelversen immer noch keine Christen sind, ziehen sie beleidigt ab.

        Gefällt 1 Person

        • Bernd Kammermeier schreibt:

          Du beschreibst sehr genau die Krux. Gläubige wollen nicht verstehen, dass ihr Konzept veraltet ist und – das ist wichtig – durch bessere Konzepte abgelöst wurde. „Heiler“ wurden durch Mediziner abgelöst, „Seelsorger“ durch Psychologen, „Exorzisten“ durch Psychiater, „heilige Schriften“ durch eine Unzahl wertvollerer Bücher, „Kirchen“ durch Vereine oder das Internet und „Gott“ letztlich durch wissenschaftliche Erkenntnis.

          In den meisten anderen Lebensbereichen haben wir keine Schwierigkeiten, uns anzupassen an neue Erkenntnis. Niemand gerät heute bei einer Schiffsreise in Panik, über den Rand der Welt zu fallen. Doch die „Transzendenz“ will der Erkenntnis nicht weichen, Himmel und Hölle locken oder schocken immer noch. Allerdings bei immer weniger Menschen. Nur in Entwicklungsländern mit niedrigem Bildungsstand können Kleriker „Erfolge“ verzeichnen. Je gebildeter Menschen sind, desto eher fliehen sie vor dem Psychounrat der Bronzezeit.

          Und das können die im Glauben Verhafteten nicht nachvollziehen. Sie sehen ja ihre täglichen „Wunder“ („Ich habe gebetet, den Autoschlüssel wiederzufinden – und siehe: da war er!“) und können nicht begreifen, dass dies andere auf völlig profane Weise interpretieren. Die Missionierung unter Glaubensimmunen ist sinnlos geworden und die Methodik früherer Jahrhunderte („Rübe ab, wenn du nicht glaubst“) gibt es heute praktisch nur noch beim IS und den islamischen Hardliner-Ländern.

          Ich kann den daraus resultierenden Frust bei Gläubigen nachvollziehen. Doch es hilft ja nichts. Der Zug der Zivilisation fährt nun mal eindeutig und weltweit in Richtung „Rationalität“. Und ein Konzept, das auf der Dummheit der Bürger aufbaut, kann kaum eine Lösung unserer Zukunftsprobleme sein, eher im Gegenteil. Glaube an Geister ist extrem hinderlich – abgesehen von den innerreligiösen Zwistigkeiten und den absurden Lebensmodellen, die daraus abgeleitet werden.

          Ich wünschte mir umgekehrt, dass Gläubige wie Andreas (dongamillo) einmal das, was sie hier zu lesen bekommen, kritisch hinterfragen. Aber nicht mit ihrem biblischen Bollwerk, sondern mit Freude an neuer Erkenntnis. Ich lese hier von vielen Kommentatoren so viel Brauchbares und Vernünftiges, von dem Gläubige profitieren könnten, ließen sie diese Informationen an sich heran. Es ist schade, dass sie dazu nicht imstande sind – was letztlich nur ein weiterer Beweis für die Schädlichkeit von Glauben ist…

          Gefällt 4 Personen

          • Carsten schreibt:

            Vielleicht neige ich oft dazu, meine Ansichten und Überzeugungen recht drastisch darzustellen. Ich entschuldige mich dafür, falls das jemandem sauer aufstößt.
            Aber die Folgen des Glaubens und der Indoktrination für ganze Bevölkerungsgruppen können einem schon sauer aufstoßen.
            Wie kann ein Christ dem Elend, das in der Welt durch blinden Glauben angerichtet wird, entgegnen: so ist der Weg Gottes, er wird es richten?
            Diese Frage wird niemals jemand beantworten können.
            Ein guter Christ zu sein, das bedeutet schlicht und einfach Nächstenliebe, mit allem, was dazugehört. Mehr nicht. Dazu braucht es keinen Gott. Nur gesunden Menschenverstand.

            Aber das wurde oft genug wiederholt.
            Wenn der Glauben zu gutem führt und Menschen dazu bewegt, gutes für andere zu tun, dann fragt keiner nach dem warum.
            Leider findet das heute nicht mehr statt.
            Glauben um der Macht willen ist falsch.

            @Bernd:
            Leider ist es nach meiner Erfahrung mit Glaubenden am Ende immer so, dass die Diskussion damit beendet wird, dass ich Gottes Wunder niemals verstehen und sehen könne, da ich nicht an ihn glaube. Und Gott verwehrt mir die Erkenntnis, weil ich ungläubig bin.
            Was soll man denn als rationaler Mensch da noch einwenden? Sinnlos.

            Ich hätte eigentlich kein Problem mit dieser Dummheit, wenn dadurch nicht so viel Leid verursacht würde.

            Gefällt 2 Personen

      • awmrkl schreibt:

        „die Religiösen haben wohl schon gemerkt dass sie hier nicht weit kommen“
        Ja warum denn wohl? Die (und auch Du) haben einfach nix, was überzeugen könnte.
        „Net hint und net voran“ (Zitat, ich denke, von Hubert von Goisern)

        „allerdings ohne die Gewalteinlage“
        He, wer hat denn die „Gewalteinlage“ in schöner Regelmäßigkeit bis in allerjüngste Vergangenheit geliefert? So etwa bis mindestens bis zum Ende des 1000-jährigen 3. Reichs? Wo mindestens 95% sich als Christen bezeichneten und auch als solche verzeichnet waren (obwohl auch zu dieser Zeit die Möglichkeit bestand, auszutreten)? Oder waren das mal wieder keine „wahren Christen“? Dann wären wir wieder bei der Diskussion „Wer ist Christ?“ hier auf diesem Blog. Darauf gab es von Dir jedenfalls keine befriedigende Antwort (eigentlich gar keine).
        Ich würde diese Frage gerne erweitern zu „Wer darf sich eigentlich Christ nennen?“
        Kennst Du eine konsistente Antwort? Kannst Du eine geben? Eine, die auch von außerhalb (zB von Atheisten) anerkannt werden müßte?

        „Die reellen Christen tun ihren Teil zur Linderung der Weltproblematik“
        Ach, und die Atheisten tun das nicht? Klar, die tragen ja auch nicht **ihr** Kreuz voran und fühlen sich auch nicht bei jeglicher Kritik SOFORT tödlich beleidigt – aber Hand aufs Herz: Woher weißt Du, daß Atheisten nicht mindestens genausoviel zum Weltfrieden beitragen wie selbsternannte Christen? Evtl. sogar mehr? Nur weil es nicht so bekannt ist oder wird? Oder diese Atheisten keinen Wert darauf legen, ihre Hilfe als „atheistisch“ bekannt werden zu lassen, sondern als „humanistisch“ – wo sie sich evtl (ja, so denke ich) nahtlos mit humanistisch gestimmten Christen trifft, die ihrerseits keines großen Aufhebens um ihren „Glauben“ machen und einfach nur helfen, wo es nötig ist? Scheißegal, woran gerade jemand (nicht) glaubt?

        „nicht so groß zur Schau gestellt“
        Du **lügst**, und zwar schamlos, und das weißt Du!
        Die ach so „christlichen Kirchen“ bereichern sich scham- und maßlos an den sog. „Hilfsbedürftigen“ in Form von profitorientierten Konzernen namens „Caritas“ und „Diakonie“. Und missionieren dabei, was das Zeug hält. Und grenzen alles aus, was nicht in ihren „kirchlichen“ Hals paßt (obwohl sie ganz normale Marktteilnehmer sind). Soll ich Dir alles nochmal einzeln vorbeten?

        „fehlt die Bereitschaft zur Lebensveränderung“
        Ja wo fehlt sie denn? (ja wo laufen sie denn?)
        Fehlt diese Bereitschaft denn nachweislich bei Atheisten eher als bei -ja wenn, welchen- religiös gestimmten? Bitte Belege!

        Weißt Du, bei allem ehrlich gemeinten Respekt und Anerkennung, Deine Einstellung und Glauben hier +/- zu offenbaren, Du hast mich (und anscheinend auch andere hier) nicht mal im Ansatz von Deinen mE kruden Thesen überzeugen können (und ich lasse mich überzeugen, wenn die Argumente überzeugend sind – ich habe zB zu div. Themen meine Meinung grundlegend verändert/verändern lassen: zB zu GenTech, Kernenergie (begrenzt), PID, uvm … – allerdings wahrscheinlich jeweils nicht in Deinem Sinn).

        Also, wo ist denn die „fehlende Bereitschaft zur Lebensveränderung“ am ehesten zu finden? Doch wohl am ehesten bei denen, die die „Tradition(c)“ als Lebensmotto vorantragen. Und wo sind die vorrangig zu finden? Richtig, bei den Religiösen, für die jegliche Veränderung in der Lebensführung schon als „Untergang der Welt“ gedeutet wird, also v.a. bei denen, die die sog. „heiligen Schriften“ als absolute Wahrheit gelten, und die darin die „Erlösung der Welt“ für **alle** sehen. Das ist Totalitarismus PUR!

        Ich erwarte eine einigermaßen qualifizierte Antwort.

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