MGEN-Podcast 69: Die Kirche versagt in der Corona-Krise

Es ist Krise — eigentlich ein goldender Boden für die Kirche. Martina untersucht, wie erfolgreich die Kirche ihren Schäfchen durch die Krise hilft, und wie sehr sie von der Krisenstimmung profitiert.

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MGEN-Podcast 60: Der kosmische Filter

Oliver will angesichts von Pandemie und Klimakatastrophe für gute Laune sorgen und erklärt das Fermi-Paradoxon und einen möglichen Lösungsansatz, die Idee des kosmischen Filters.

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MGEN-Podcast 59: Digitale Ethik

Martina hat sich Ideen zu einer spezifischen Ethik für das Digitale Zeitalter angeschaut, und zwar insbesondere anhand des Buches „Digitale Ethik: ein Wertesystem für das 21. Jahrhundert“ von Sarah Spiekermann.

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MGEN-Podcast 57: Evangelische Kirche beschließt Angriff auf religionsfreie Kinder

Die evangelische Kirche hat beschlossen verstärkt Kindern von konfessionsfreien Menschen aufzulauern. Da der Religionsunterricht die neue Zielgruppe nicht erreicht, sollen der Elternwille und die Religionsfreiheitsgarantie des Grundgesetzes umschifft werden, indem die Kirche religiöse Inhalte mit Hilfe der Politik in Kitas und quer durch alle Unterrichtsfächer in die Kinder hineingeschraubt. Till und Oliver sind fassungslos.

Grundlage des Segments ist das Strategiedokument der EKD „Religiöse Bildung angesichts von Konfessionslosigkeit – Aufgaben und Chancen„.

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MGEN-Überblick 05: Selbstbestimmtes Sterben

Als nicht-religiöser Mensch ist man in Deutschland Kummer gewohnt. Besonders ärgerlich ist aber der Komplex Sterbehilfe und selbstbestimmtes Sterben. Hier setzt die Kirche in inniger Umarmung mit christlichen Politikern beinharte Verbote durch, aus denen tägliches, tausendfaches und völlig unnötiges Leid erwächst. Von diesen unmenschlichen Regelungen ist jeder einzelne von uns unmittelbar betroffen.

Fragt man Politiker nach einer Begründung für ihre Grausamkeit, hört man zuerst Antworten auf dem Niveau von „Da könnte ja jeder kommen“ und „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Bohrt man aber nur ein kleines bisschen weiter, kommen sie recht schnell mit einem gebrummelten „Die Kirche will das so“ um die Ecke. Klar, Leiden und Schmerzen sind ja der Markenkern des Christentums. Von einer Organisation, die die Statue eines blutüberströmten Menschenopfers in jeden Kindergarten hängen möchte, kann man in dieser Sache vielleicht nichts anderes erwarten. Dazu kommt, dass die Kirche den Gesundheits- und Sozialsektor völlig beherrscht, also auch in finanzieller Hinsicht einiges zu verlieren hat, wenn sich todkranke Leute einfach so und ohne langes Leid aus dem – natürlich kirchengeführten – Hospiz „davonstehlen“.

Im Laufe der Jahre haben wir uns immer wieder mit selbstbestimmten Sterben beschäftigt, mit Gesetzen, Statistiken und Hintergründen – und mit dem Mauern und Ausbremsen von Politikerseite. Ich möchte nicht wissen, wie viele hunderttausend Menschen in dieser Zeit langsam und elend krepiert sind.

Die Segmente stammen aus den Folgen 04 und 06 des Jahres 2017 und 03 und 04 des Jahres 2019.

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MGEN-Podcast 44: Die Sternsinger (Wiederholung)

Das Missionswerk „Die Sternsinger“ ist das Kindermissionswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Angeblich verfügt die Organisation über 300.000 Teilnehmer und 90.000 Ehrenamtliche, die im Jahr 2018 knapp 68 Millionen Euro sammelten. Das Geld wird zur „Unterstützung der missionarischen, pastoralen und sozialen Arbeit der katholischen Kirche“ und für die „religiöse, soziale und kulturelle Entwicklung“ von Kindern ausgegeben.

Dass die Sternsinger von den deutschen (Erz-)Bistümern und der Deutschen Bischofskonferenz gesteuert und kontrolliert werden, wollen viele engagierte Eltern lieber nicht wissen. Doch die „Bischöfliche Ordnung für die Aktion Dreikönigssingen“ ist da sehr explizit: „Die Sternsinger stellen sich in den Dienst der Kirche„. Wer also seine Kinder für die Sternsinger betteln schickt, unterstützt damit die Kirche samt Massenmissbrauch und hasspredigenden Bischöfen.

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Kindesmissbrauch durch die Kirche – Wie hoch sind die Opferzahlen wirklich?

Die Studie zum systematischen Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche, in Auftrag gegeben von der Deutschen Bischofskonferenz und nach ihren Weisungen durchgeführt von den Universitäten Münster, Heidelberg und Gießen, hat gezeigt, dass innerhalb der Kirche mindestens 1.670 Kleriker als Missbrauchsbeschuldigte aktenkundig wurden, und mindestens 3.677 Kinder und Jugendliche nach Lage der Akten zu Opfern wurden. Mindestens 4,4 Prozent aller Kleriker sollen im genannten Zeitraum Minderjährige sexuell missbraucht haben.

Schon bei dieser Zusammenfassung fällt auf, wie häufig das Wort „mindestens“ auftaucht. Und in der Tat schreiben auch die Forscher selbst, dass das Dunkelfeld des Kindesmissbrauchs vermutlich sehr groß sei und die wahren Zahlen erfahrungsgemäß „deutlich höher“ lägen. Die 3.677 Opfer sind also eine absolute Untergrenze — Wir wissen jetzt, dass es auf keinen Fall weniger sein können. Es bietet sich an ein paar Überlegungen anzustellen, wie hoch die reale Zahl der Opfer wohl sein könnte.

Hat sich die Kirche damals um Aufklärung bemüht?

Doch zuerst die Frage, wie die Kirche im Laufe der Jahre beim Bekanntwerden von Vorwürfen jeweils reagiert hat. Vielleicht wurde ja vorbildlich aufgeklärt, mit der Staatsanwaltschaft zusammengearbeitet und die Täter zügig und effektiv bestraft. In diesem Fall wäre die zu vermutende Fallzahl der von den Forschern festgestellten Mindestzahl schon recht nahe.

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MGEN-Podcast 2018.10: Ohne jeden Kontext

Scheiß Islamisten!

Willkommen zum Man Glaubt Es Nicht!-Podcast über Religion und andere Esoterik, zu gesellschaftlichen und politischen Themen aus atheistischer und humanistischer Sicht. Die aktuelle Folge findet ihr weiter unten in diesem Artikel, per RSS, iTunes oder Soundcloud.

Unsere Themen:

  • November ist Kirchenaustrittsmonat
  • Bundesarbeitsgericht: Kirchliches Arbeitsrecht ist zumindest in Teilen rechtswidrig
  • Ergebnisse der Partei der Humanisten bei der Landtagswahl in Bayern
  • Kinderkirche Bottrop
  • USA: Justizministerium ermittelt gegen katholische Bistümer wegen Kindesmissbrauchs
  • Deutschland: Strafanzeigen gegen alle 27 Bistümer wegen Kindesmissbrauchs
  • Aufruf an Opfer: Meldet euch beim Institut für Weltanschauungsrecht (ifw), dort werden weitere juristische Schritte vorbereitet
  • Sind Atheisten Psychopathen? Religiosität und Empathie, Intelligenz und Atheismus
  • Definitionsstündchen „Erleuchtung“
  • Hörer beschimpfen Podcaster: Einseitige Interviews in der sechsten Dimension

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November ist Kirchenaustrittsmonat

Falls ihr jemanden kennt, der mit dem Gedanken spielt aus der Kirche auszutreten, oder jemanden, der im kommenden Jahr 2019 zum ersten Mal ein steuerpflichtiges Gehalt bekommt: November ist Kirchenaustrittsmonat.

Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer ist die Lohn- bzw. Einkommensteuer. Der Kirchensteuersatz beträgt in Bayern und Baden-Württemberg 8 %, in allen anderen Bundesländern 9 % der Einkommensteuer. (kirchenaustritt.de)

Die Kirchensteuer wird immer anteilig vom Jahreseinkommen erhoben. Falls also jemand in 2019 zum ersten Mal ein regelmäßiges Gehalt bekommt oder eine Gehaltssteigerung oder Einmalzahlung absehbar ist, wirkt sich das spürbar auf die Steuerlast aus. Die Rechnung geht so: Wenn ihr ab 1. Juli 2019 Gehalt bekommt und erst zum 30. Juni aus der Kirche austretet, seid ihr nicht etwa aus dem Schneider, sondern müsst auf euer Jahresgehalt 6/12 der jährlichen Kirchensteuer zahlen.

Zur Erklärung der Details hier Matthias “Skydaddy” Krause, der sich in Kirchenfinanzfragen vorzüglich auskennt:

1.) In vielen Bundesländern endet die Kirchensteuerpflicht erst mit Ablauf des auf den Kirchenaustritt folgenden Monats. Wer also erst im Dezember austritt, ist im Januar des Folgejahres noch kirchensteuerpflichtig.

2.) Die Kirchensteuer wird nicht von den monatlichen Einkünften erhoben, sondern anteilig vom Jahreseinkommen. Für jeden Monat, in dem man kirchensteuerpflichtig war, ist ein Zwölftel der „regulären“ Kirchensteuer zu zahlen (wenn man das ganze Jahr über Mitglied gewesen wäre).

Ebenso gilt für Ehen oder Lebenspartnerschaften: Ist in einer Ehe der eine Partner Mitglied einer Kirche, kann dem anderen Partner – obwohl er/sie nicht Mitglied ist – das “Besondere Kirchgeld” in Rechnung gestellt werden. Besonders dreist ist dabei, dass die katholische Kirche, die ja die Gleichstellung  homosexueller Paare generalstabsmäßig (wenn auch im Endeffekt erfolglos) hintertreibt, auch für die noch verbliebenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften das Besondere Kirchgeld eintreiben lässt.

Wie genau trete ich aus der Kirche aus? –> Hier!

Wie bereits anderswo beschrieben: Ein schlechtes Gewissen braucht niemand zu haben, denn die Kirchensteuer wird zum größten Teil für die interne Verwaltung der Kirchenhierarchie verwendet. Soziale Einrichtungen tragen zwar oft kirchliche Namen, werden aber zum allergrößten Teil unabhängig von der Kirchensteuer vom Staat finanziert. Bischöfe werden als Spitzenbeamte ebenfalls zusätzlich zur Kirchensteuer direkt von den Bundesländern bezahlt. Kohle hat die Kirche auch ohne die Extrasteuer noch genug.

(Das Material für diesen Artikel wurde schamlos übernommen von Matthias „Skydaddy“ Krause. Die „November ist Kirchenaustrittsmonat“-Initiative ist seine Idee. Bitte helft sie bekannter zu machen.)

MGEN-Podcast 2018.06: Die Urmutter schlägt zurück

Willkommen zu unserem Man Glaubt Es Nicht!-Podcast über Religion und andere Esoterik, zu gesellschaftlichen und politischen Themen aus atheistischer und humanistischer Sicht. Die aktuelle Folge findet ihr per RSS, iTunes oder Soundcloud.

Unsere Themen:

  • 04m46s: Australische Kirche ruft zum Gesetzesbruch auf um Kinderschänder zu decken
  • 12m46s: Christen erleiden Kreischkrampf: ZDF info nennt christliche Terroristen “christliche Terroristen”
  • 24m24s: Die Biologie der Religionsentstehung von Ina Wunn, Teil 2
  • 48m54s: Gespräch mit Dittmar Steiner und Stefan Paintner von Säkulare Flüchtlingshilfe – Atheisten Helfen e.V.
  • 1h29m17s: Hörer beschimpfen Podcaster: Bedenkliche Podcasts und die Logik der Theodizee

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