MGEN-Podcast 105: Implosion nicht aufzuhalten – Kirchenaustritte 2020

Trotz Corona-Schwierigkeiten haben im Jahr 2020 überdurchschnittlich viele Menschen den Weg zum Amtsgericht oder Notar gefunden um dort aus der Kirche auszutreten. Bei den Katholiken war es sogar die zweithöchste Zahl überhaupt — direkt nach dem Rekordjahr 2019.

Oliver gibt einen Einblick in die Erosion der beiden (Mittel-)Großkirchen und schaut sich die Stellungsnahmen der Kirchenfürsten, die Kommentare von Christen und die Gegenmaßnahmen der Kirchen an. Das MGEN-Team ist sich einig: Die Kirchen reagieren plan- und hilflos auf die Verluste.

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MGEN-Podcast 103: Der Erzbischof, der Corona-Fake und der „Great Reset“

Seit über einem Jahr fällt er immer wieder durch absurde Wortmeldungen auf: Der ehemalige päpstliche Diplomat und Erzbischof Carlo Maria Viganò behauptet, dass die Corona-Pandemie ein Werkzeug satanischer Kräfte sei um die Weltherrschaft zu erlangen, dass „geheime Eliten“ einen Great Reset planten um die Menschen gefügig zu machen. Woher hat er dieses Wissen? Natürlich auf direktem Wege von der Heiligen Jungfrau, der Gottesmutter höchstpersönlich. Und welche geheimen Mächte sollen laut des Erzbischofs hinter der ganzen Aktion stecken? – Als MGEN-Hörer:in kann man es sich schon denken.

Ist Erzbischof Viganò bösartig, verrückt oder einfach nur katholisch? Martina schaut sich seine Äußerungen genauer an und findet Verbindungen in die deutsche Politik.

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MGEN-Podcast 98: „Betten einer Frau“ – Katholisches Wijngaards-Institut deutet schwulen Sex neu

gay-okayTill nimmt ein Papier unter die Lupe, das belegen soll, dass man aus der Bibel doch nicht ableiten kann, homosexuelle Beziehungen oder Handlungen seien zu verurteilen oder sogar Sünde.

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MGEN-Podcast 96: „Mit Strafe drohen und dem Volke Ehrfurcht lehren“ – Katholische Ideen zum Überwinden der Kirchenkrise

Martina hat sich mit der ZAP-Studie zur Stimmungslage in der katholischen Kirche beschäftigt. Ihr Urteil ist eindeutig: Eine Quatschstudie mit Quatschfragen, auf die die Katholik:innen mit hanebüchenem Unsinn antworten.

Aber lustig ist’s schon.

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MGEN-Podcast 89: Totschweigen, Lügen, Ignorieren – Eine Analyse zum Massenmissbrauch in Aachen und Berlin

Es gibt Neues von der Missbrauchskirche: In Aachen und Berlin haben die jeweiligen Kirchenfürsten Studien zum massenhaften Kindesmissbrauch durch die Kirche vorgestellt. Die Studien sind im Charakter sehr unterschiedlich: Während die Aachener Studie padökriminelle Priester und den kirchlichen Umgang mit ihnen klar benennt und Konsequenzen fordert, bleibt die Berliner Studie vage, mahnt lediglich prozeduare Reformen an – und ist zudem vom Erzbistum Berlin stark zensiert worden.

Oliver und Martina stellen die Studien vor und vergleichen sie. Ein Punkt ist in beiden Bistümern identisch: Medien und die Katholik:innen selbst interessieren sich kaum für die Inhalte. Wen interessiert schon das bißchen Missbrauch?

Folgende amtierende und ehemalige (Erz-)Bischöfe und Generalvikare werden bislang des Vertuschens von massenhaften Kindesmissbrauch beschuldigt:

  • die Aachener Bischöfe Johannes Pohlschneider, Klaus Hemmerle und Heinrich Mussinghoff sowie deren Generalvikare Karlheinz Collas und Manfred von Holtum,
  • der Erzbischof von Köln Rainer Woelki sowie die früheren Kardinäle Joseph Höffner und Joachim Meisner, Weihbischof Ansgar Puff, der ehemaligen Kölner Generalvikar Norbert Feldhoff und sein amtierender Nachfolger Dominikus Schwaderlapp,
  • der Erzbischof von Hamburg Stefan Heße,
  • der verstorbene Essener Kardinal Franz Hengsbach,
  • der ehemalige Erzbischof von München-Freising und spätere Papst Joseph Ratzinger sowie sein Nachfolger Kardinal Friedrich Wetter
  • die Mainzer Kardinäle Hermann Volk und Karl Lehmann,
  • die Bischöfe von Münster Joseph Höffner, Heinrich Tenhumberg und Reinhard Lettmann, sowie
  • der ehemaliger Generalvikar von Speyer, Rudolf Motzenbäcker.

Ein Ende der Enthüllungen ist nicht abzusehen.

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MGEN-Podcast 69: Die Kirche versagt in der Corona-Krise

Es ist Krise — eigentlich ein goldender Boden für die Kirche. Martina untersucht, wie erfolgreich die Kirche ihren Schäfchen durch die Krise hilft, und wie sehr sie von der Krisenstimmung profitiert.

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MGEN-Podcast 60: Der kosmische Filter

Oliver will angesichts von Pandemie und Klimakatastrophe für gute Laune sorgen und erklärt das Fermi-Paradoxon und einen möglichen Lösungsansatz, die Idee des kosmischen Filters.

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MGEN-Podcast 59: Digitale Ethik

Martina hat sich Ideen zu einer spezifischen Ethik für das Digitale Zeitalter angeschaut, und zwar insbesondere anhand des Buches „Digitale Ethik: ein Wertesystem für das 21. Jahrhundert“ von Sarah Spiekermann.

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MGEN-Podcast 57: Evangelische Kirche beschließt Angriff auf religionsfreie Kinder

Die evangelische Kirche hat beschlossen verstärkt Kindern von konfessionsfreien Menschen aufzulauern. Da der Religionsunterricht die neue Zielgruppe nicht erreicht, sollen der Elternwille und die Religionsfreiheitsgarantie des Grundgesetzes umschifft werden, indem die Kirche religiöse Inhalte mit Hilfe der Politik in Kitas und quer durch alle Unterrichtsfächer in die Kinder hineingeschraubt. Till und Oliver sind fassungslos.

Grundlage des Segments ist das Strategiedokument der EKD „Religiöse Bildung angesichts von Konfessionslosigkeit – Aufgaben und Chancen„.

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MGEN-Überblick 05: Selbstbestimmtes Sterben

Als nicht-religiöser Mensch ist man in Deutschland Kummer gewohnt. Besonders ärgerlich ist aber der Komplex Sterbehilfe und selbstbestimmtes Sterben. Hier setzt die Kirche in inniger Umarmung mit christlichen Politikern beinharte Verbote durch, aus denen tägliches, tausendfaches und völlig unnötiges Leid erwächst. Von diesen unmenschlichen Regelungen ist jeder einzelne von uns unmittelbar betroffen.

Fragt man Politiker nach einer Begründung für ihre Grausamkeit, hört man zuerst Antworten auf dem Niveau von „Da könnte ja jeder kommen“ und „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Bohrt man aber nur ein kleines bisschen weiter, kommen sie recht schnell mit einem gebrummelten „Die Kirche will das so“ um die Ecke. Klar, Leiden und Schmerzen sind ja der Markenkern des Christentums. Von einer Organisation, die die Statue eines blutüberströmten Menschenopfers in jeden Kindergarten hängen möchte, kann man in dieser Sache vielleicht nichts anderes erwarten. Dazu kommt, dass die Kirche den Gesundheits- und Sozialsektor völlig beherrscht, also auch in finanzieller Hinsicht einiges zu verlieren hat, wenn sich todkranke Leute einfach so und ohne langes Leid aus dem – natürlich kirchengeführten – Hospiz „davonstehlen“.

Im Laufe der Jahre haben wir uns immer wieder mit selbstbestimmten Sterben beschäftigt, mit Gesetzen, Statistiken und Hintergründen – und mit dem Mauern und Ausbremsen von Politikerseite. Ich möchte nicht wissen, wie viele hunderttausend Menschen in dieser Zeit langsam und elend krepiert sind.

Die Segmente stammen aus den Folgen 04 und 06 des Jahres 2017 und 03 und 04 des Jahres 2019.

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