Existiert das Übernatürliche?

Auch von Menschen, die die Fadenscheinigkeit der theistischen Argumente durchschauen, hört man oft die Aussage, dass es ja durchaus etwas Übernatürliches, etwas Höheres geben könnte. Fragt man nach einer Definition, wissen die Leute oft nicht so recht weiter. Etwas Übernatürliches, das ist etwas Spritituelles, Unerklärbares, Jenseitiges – eben etwas Höheres. Als Beispiele für übernatürliche Phänomene werden dann häufig Geister, feinstoffliche Schwingungen, Homöopathie, Nahtoderlebnisse, Götter, Orgonstrahlen oder Ecos tellurische Ströme angegeben.

Oft behaupten die Proponenten des Übernatürlichen, dass „die Wissenschaft“ genau weiß, dass paranormale Phänomene existieren, dies aber aus Angst oder Neid verheimlicht. Dazu sollte man wissen, dass eine Reihe von „Kopfgeldern“ für das Nachweisen übernatürlicher Phänomene existiert: U.a. bietet die US-amerikanische James Randi-Stiftung eine Million Dollar für den Nachweis von spirituellen oder paranormalen Phänomenen, die belgische Skeptiker-Organisation SKEPP legt eine Million Euro drauf, die deutsche GWUP nochmal 10.000 Euro. Diese Preise wurden nie abgeholt – weder von triumphierenden Esoterikern noch von cleveren Wissenschaftlern auf dem Weg zum Nobelpreis.

Wir versuchen im Folgenden den vermuteten, übernatürlichen Ereignissen etwas näher zu kommen. Als Warnung: Damit wir nicht in endlosen Einzelnachweisen stecken bleiben, geschieht dies auf einer eher abstrakten Ebene – Dieser Artikel ist also etwas theoretischer als bei MGEN üblich. Wir stellen ein paar Fragen an das Übernatürliche, überlegen und mögliche Antworten und schauen jeweils, was vom spirituellen, höheren Ereignis dann noch übrig bleibt.

Aus dem Übernatürlichen wird das Natürliche

Wir betrachten dazu zuerst, ob sich das jeweilige Ereignis auf das physisch vorhandene Universum irgendwie auswirkt oder in einer wechselseitigen Beziehung zu ihm steht. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder das übernatürliche Ereignis manifestiert sich im Universum oder es manifestiert sich nicht.

Falls sich ein Phänomen nicht manifestiert, also keinerlei Auswirkungen auf das Universum hat, kann es auch nicht gemessen oder beobachtet werden. Ob solche Phänomene existieren oder nicht ist eigentlich unwichtig: Sie beeinflussen uns nicht, wir bemerken sie nicht – sie sind nicht Teil der Universums. Zu ihren Auswirkungen und ihrem Verhalten sind keinerlei Aussagen möglich, ob sie existieren oder nicht ist unmöglich zu sagen. Das macht aber nichts, denn es gibt ja -definitionsgemäß- keinerlei Anzeichen für ihre Existenz – also insbesondere auch keinerlei Motivation, an rein jenseitige Phänomene zu glauben.

Anders ist es, falls sich ein Phänomen manifestiert, denn dann ist es beobachtbar. Geister erschrecken uns, klappern mit Pfannen oder Ketten, Homöopathie macht uns gesund, Götter schicken Blitz und Donner, Orgonstrahlen machen … was Orgonstrahlen eben so machen. Sollten solche „übernatürliche“ Phänomene existieren, wären sie zumindest teilweise in das physische Universum integriert, und daher mit wissenschaftlichen Methoden analysierbar – Sie sind damit ein uns bislang unbekannter Teil der Natur, also natürlich.

Aus dem Unerklärbaren wird das Unerklärte

Nun gibt es wieder zwei Möglichkeiten: Entweder ist das sich manifestierende, beobachtbare Phänomen in seinem Auftreten durch Regeln und Gesetze gebunden, oder es tritt vollständig zufällig auf. Im letzteren Fall handelt es sich um inkonsistentes Rauschen, das sich vielleicht mit „irgendwas mit Quanten“ begründen ließe. Solche Effekte wären dann zwar beobachtbar, aber wegen ihrer Zufälligkeit und Regellosigkeit nicht erklärbar, also wirklich unerklärlich.

Übernatürlichen Phänomene werden aber typischerweise nicht als rein zufällig geschildert. Magie, Geister, etc, folgen gemäß ihrer Fürsprecher bestimmten Mechanismen oder Gesetzen, die wir lediglich nicht kennen. Diese Regeln lassen sich dann mit wissenschaftlichen Methoden erforschen, funktionale Theorien und Modelle bilden. Aus unerklärlichen Phänomenen werden unerklärte, die dann durch Beobachtungen und Analysen zu erklärten Teilen des Universums werden. Unser Verständnis der Natur hat sich um das eben noch als „übernatürlich“ vermutete Phänomen erweitert.

Das zentrale Problem bei der Frage „Existiert das Übernatürliche?“ ist also, dass übernatürliche Phänomene, sobald sie wirklich entdeckt und beobachtet werden, aus dem übernatürlichen Bereich herausfallen und (möglicherweise unerklärter) Teil des natürlichen Universums werden. Seit der Renaissance ist die Zahl der als übernatürlich angenommenen Phänomene immer weiter gesunken und wird dies wohl auch weiter tun, wenn wir Menschen immer mehr über die Zusammenhänge im beobachtbaren Universum lernen. Die Frage „Ist etwas natürlich oder übernatürlich?“ ist somit eine inhaltsleere, bedeutungslose Frage.

Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist ununterscheidbar von Magie

Natürlich kann das Schlagwort „übernatürlich“ auch genutzt werden, um Menschen Thesen weiszumachen, die ganz offensichtlich gegen die bekannten Naturgesetze verstoßen. Da sind wir dann sehr schnell bei den bereits erwähnten Orgonstrahlern, bei Homöopathie oder Geistheilungen – alles zu erwerben gegen eine geringe Gebühr. Da der Esoterikmarkt allein in Deutschland pro Jahr etwa 25 Milliarden Euro umfasst, ist das Label „übernatürlich“ offenbar sehr erfolgreich. Nur wirklich überzeugte Personen werden Summen von über 1.000 Euro für „Entstörgeräte“ ausgeben, die „geopathische Strahlen“ reduzieren sollen.

Es gibt Vampire? Götter? Geister? Aber … wie sollen solche Wesen denn existieren können? – Kein Problem, der Geist ist übernatürlich, über weitere Zusammenhänge und Erklärungen müssen wir uns keine Sorgen machen. Der Begriff „übernatürlich“ wird als Ausrede benutzt; eine ehrliche Person muss hier zugeben, dass ihre Ideen wohl keinen Bestand haben.

Jede hinreichend analysierte Magie ist ununterscheidbar von Technologie

Fazit: „Übernatürliche“ Phänomene sollen jenseitig und unerklärbar sein, gleichzeitig aber im Universum verankert und mit wissenschaftlichen Mitteln mess- und beobachtbar. Damit sind sie zugleich natürlich und übernatürlich. Solche Phänomene kann es nicht geben, das Übernatürliche wird damit zurück geworfen auf (Selbst-)Täuschung und wissenschaftlich noch nicht komplett verstandene, natürliche Effekte. Dass es solche Effekte selbstverständlich gibt, wird jeder seriöse Wissenschaftler zugeben. Mehr als das, sie sind seit jeher ein wichtiger Antrieb für den menschlichen Wissensdrang.

Oder, um einen dummen Witz daraus zu machen: Wie nennt man ein übernatürliches Ereignis, das dokumentiert, verifiziert und wiederholbar ist? – Ein natürliches Ereignis.

25 Milliarden Euro – Das ist ganz schön viel Geld, mit dem man auch ganz schön viele Abmahnanwälte bezahlen kann. Daher gibt’s zu diesem Artikel keine Links.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Esoterik, Religion, Skeptizismus abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

41 Antworten zu Existiert das Übernatürliche?

  1. Anonymous schreibt:

    Ihr beschäftigt euch so sehr mit dem Übernatürlichem dass ihr nicht merkt…Ihr seit ein Teil davon.
    Wissenschaftlich gesehen sind wir die Einzigen die in dieses Universum LEBEN! Wenn das nicht übernatürlich ist was dann? Wir sind, gleichzeitig, die Einzigen die daran zweifeln dass es das Übernatürliche gibt! Also stellt sich die Frage: Wie soll man etwas, das per Definition Übernatürlich ist, davon überzeugen das es übernatürlich ist? Was ist überhaupt Über-natürlich?
    Es muss etwas sein welches, laut eure Definition, [„Falls sich ein Phänomen nicht manifestiert, also keinerlei Auswirkungen auf das Universum hat, kann es auch nicht gemessen oder beobachtet werden“], sich des Übernatürlichen nicht bewusst sein können weil sie, laut Wissenschaft, ein Teil davon sind! Das „Wunder“ des Lebens heißt es in der Wissenschaft…
    Wunder?
    Um dieses Wunder zu minimieren setzt die Wissenschaft noch eins drauf! Das Wunder der Evolution…
    Noch ein Wunder?
    Wieso ist die Sprache von…Wunder?
    Was ist daran so wunderbar?
    Aber am meisten beschäftigt mich die Frage,
    Wieso so abgedroschene Wörter wie „Wunder“ Einzug in der Wissenschaft haben?
    Ich kann euch sagen warum…
    Weil mehr als ein paar Aminosäuren und „richtige Bedingungen“ wir nichts wissen!
    Wir beobachten das Leben..aber was Leben ist..können wir nicht erfahren!
    Die Götter sind nicht erfunden worden um uns das Leben zu erklären….
    Sie sind da um uns das „Warum wir leben“ zu erklären.
    Es ist also etwas kitschig, politisch korrekt ausgedruckt, den Glauben dazu zwingen zu wollen Antworten auf das WIE zu bringen…anstatt den Gläubigen zu fragen: Wieso lebst du.
    Philosophie ist die Urform der Wissenschaft…
    Wieso hält sie aber keinen Einzug in diese wenn es um Philosophische Fragen geht?

    Kann uns die Wissenschaft, abgesehen auf die Frage Wieso wir leben, auch eine beweisbare Antwort geben darauf ob es sich um ein philosophisches Problem handelt oder eher ein wissenschaftliches?
    Gibt es einen Sinn für die Existenz des Lebens?
    Wenn nein…warum der ganze Aufwand?
    Warum kann es kein anderes Leben geben?
    Warum NUR hier?
    Warum keine 10-11-12-13-14 Dimensionen?
    Wo die Wirkungen der Natur-Gesetze, so wie wir sie kennen…gen Null sind?

    Versuchen sie mal einen Baum davon zu überzeugen das dieser aus einen Samen stammt!
    Suchen sie diesen Samen wenn der Baum „fest“ gewachsen ist und diesen Ur-Sprung vergessen hat.
    Beweisen sie das dieser Riese aus einen Samen stammt….indem ihr den Samen findet!

    Ihr könnt es nicht…unmöglich, oder sollte ich sagen….übernatürlich?
    FINDET DEN SAMEN DES BAUMES!
    Erst dann werdet ihr das Übernatürliche sehen können.

    Drehen sie die Zeit zurück und beobachten sie den Urknall…
    Was sehen sie?
    Ein Wunder…
    Anders kann es die Wissenschaft auch nicht erklären….oder?
    Geht nun einen Schritt weiter zurück und beobachtet die Zeit davor!
    Geht nicht…
    Richtig….es geht nicht! Warum nicht?
    Weil es übernatürlich ist….

    Wenn das Leben so trivial wäre…wo bleiben die Beweise auf das „WIE“ es entstanden ist?
    Warum?
    Weil diese Geschehnisse sich keine Laboruntersuchung unterordnen wollen.
    Weil der „X“ Faktor dabei sehr sehr groß ist!
    Weil sich sogar die Wissenschaft mehrere Türchen offen lässt…
    Weil es Über-menschlich ist es zu kartografieren, zu erfassen, zu beweisen.
    Weil, das verdammte Leben, da ist!
    In eine 100% Universum NUR einmal!
    Also wir belegen ein Teil der so klein ist das er nicht erfasst werden kann…
    aber wir sehen uns bereit für das ganze Universum zu sprechen…
    Arrogant?
    Anmaßend?
    Naiv?
    Oder mutig?
    Denn Wissen fehlt uns…und das ist beweisbar!

    Wir benehmen uns so wie ein Wanderer der gerade seine Tür aufgemacht hat und die erste Meter der Straße sieht die er gehen muss um seine Wanderung beginnen zu können…
    Nobel und auch ratsam…denn nur so können wir lernen.
    Aber lernen bedeutet auch, sich Vorstellungen machen zu können über das was sich hinter der nächsten Biegung versteckt, was wenn das Wetter um-schlägt, was wenn wir den falschen Weg genommen haben?
    Mutig ist es zugeben zu können das wir uns geirrt haben!
    Nicht nur was die Antworten angeht sondern auch die Fragen die wir gestellt haben.

    Wir fragen nach den Sinn des Glaubens weil…
    Weil wir glauben (ja glauben!) das dieser nicht richtig ist!

    Es heißt: Die Nichtexistenz muss nicht bewiesen werden…
    Aber der Typ der auf Platz 123765 kann nicht wissen was der Typ auf Platz 14 sieht!
    Erst wenn wir etwas als Nicht existierend bewiesen haben, können wir darüber schreiten und unseren Weg fortsetzen. Es gibt aber keine 100% Definition von „Nichtexistenz“!
    Weil wir nicht wissen wo Platz 1 ist…weil der Weg voller Biegungen ist und das Wetter sich immer wieder ändern kann.
    „Der Weg ist das Ziel“
    Selten so einen Schwachsinn gehört.
    Damit etwas als Weg bezeichnet werden kann muss ein Ziel feststehen…
    Ansonsten ist es „herumlaufen“…“herum-irren“, kopflos sein!
    Erst das Ziel macht daraus einen Weg.
    Aber wir wissen nicht mal was unser Ziel ist!!!!!
    Ob es überhaupt ein Ziel gibt!!!!
    Und da machen wir uns Gedanken über den Weg?

    Darf ich etwas vertrauen wenn ich nicht daran glaube?
    Aber die Wissenschaft mag das Wort „Glaube“ nicht…
    Also wie kann ich Wissenschaft vertrauen?

    Gefällt mir

    • sylar_5 schreibt:

      @Anonym:
      Äääähhh… Was??!
      Drück dich verständlich aus, dann versteht man dich auch 😉

      Gefällt mir

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Ich muss zugeben, dass ich diesen Kommentar auch nicht verstanden habe. Könnten Sie das bitte etwas kompakter zusammenfassen?

      Gefällt mir

    • Lord of Discord schreibt:

      Sehr geehrter „Anonym“,
      bei mir kam das ein oder andere Stirnrunzeln angesichts Deines Textes auf.
      Ich möchte daher auf ein paar Deiner Aussagen eingehen und Dir ein paar Fragen dazu stellen.
      Wie kommst Du zu der Aussage, dass „Wissenschaftlich gesehen sind wir die Einzigen die in dieses Universum LEBEN!“?
      Es wurde bisher nur noch nicht nachgewiesen, dass anderes (intelligentes) Leben im Universum existiert, wobei sich jedoch Hinweise darauf verdichten: wir verfügen erst seit kurzem über die Technologie, Exoplaneten (sogar erdähnliche) zu entdecken, Curiosity entdeckte Wasser auf dem Mars, gerade erst die letzten Tage erregte eine Studie von Sarah Keller von der University of Washington, nach der die Mechanismen, die zur Entstehung von Leben verantwortlich sind, wesenlich unkomplizierter sind, als bisher angenommen, für Aufsehen in den Medien.
      Alles in Allem spricht also einiges eher dafür, dass es irgendwo im Universum mit seinen Milliarden an Galaxien, die jeweils wieder Milliarden an Sternen enthalten, Leben existieren kann.
      Man kann nicht aus der Aussage „Es wurde bisher kein extraterrestisches Leben nachgewiesen“ die Aussage „Es exisitiert kein extraterrestisches Leben.“ ableiten, wenn es nach dem derzeitigem Kenntnisstand nicht ausgeschlossen werden kann (im Gegensatz z.B. zur Homöopathie, wo man nach dem derzeitigem Kenntnisstand die Aussage „Wirkt nicht über den Placeboeffekt hinaus.“ treffen kann).
      Auch Deine nächste Behauptung „Was ist überhaupt Über-natürlich?
      Es muss etwas sein welches, laut eure Definition, […] sich des Übernatürlichen nicht bewusst sein können weil sie, laut Wissenschaft, ein Teil davon sind!“ ist
      höchst zweifelhaft. Wir als Menschen sind in der Lage über unseren eigenen Tellerrand, die Grenzen unserer Wahrnehmung hinaus Phänomene zu beobachten. Sei es das gesamte Spektrum der elektromagnetischen Strahlung, Auflösung von Strukturen im (sub)atomaren Bereich bis hin zur Struktur des Universum mit Voids und Filamenten, die wir alle mit Hilfe der physikalischen Gesetze, die wir uns mühsam in Jahrhunderten erarbeitet haben, erklären können unser Wissen um diese Gesetze durch diese Beobachtungen noch weiter ausdifferenzieren können. Wenn es also übernatürliches gibt, sollten wir dies auch erfassen können und es sollte dann entweder unser Wissen um Physik, Chemie etc komplett über den Haufen werfen oder dieses enorm erweitern.
      Es finden sich in diesen beiden Aussagen ganz zu Beginn Deines Textes schon basale argumentative Fehler zu hauf: Inversionsfehler, umgedrehte Kausalität, Schinkausalität und Zirkelschluss (Kurze Werbepause: http://rhetorisches-quartett.de hilft beim Training solche Fehler zu erkennen).
      Ich habe nun schon sehr viel über nur zwei Aussagen von Dir geschrieben und dabei sind meine Ausführungen noch arg verkürzt. Ginge ich auf jede Deiner Aussagen auch nur so kurz und knapp ein, wie auf diese ersten beiden, käme dabei eine Bachelorarbeit zu „Argumentativen Fehlschlüssen wissenschaftskritischer Weltbilder“ (o.ä. Titel) heraus. Da ich aber schon Deine Grundannahmen mehr als nur erschüttert habe und der Rest des Textes darauf aufbaut, breche ich die Besprechung hier mal ab und wir können gerne darüber reden/schreiben, ob Dein Standpunkt bzgl dieser Aussagen zur Disposition steht.
      LG

      Gefällt 1 Person

  2. Jure Brigic schreibt:

    Mag sein, dass sein „Diktus“ etwas verworren erscheint, dennoch hat er alle Pseudoargumente die im Thema besprochen wurden, über den Haufen geworfen.
    Bei euch beiden könnte es sich um die ein und die selbe Person handeln, mit folgenden Attributen: oberflächlich, ignorant, arrogant, und anmassend, ..

    Erstens: Ihr beide glaubt etwas zu wissen, seid aber nichts anderes als unwissende und arrogante Sprüche klopfende „Spassmacher“.

    Angenommen, es gibt keine absolute Intelligenz hinter dem Universum, würde bedeuten, dass euer Gehirn nicht zum Zweck des Denkens konstruiert ist. Das Bewußtsein und das Denken wären dann Epiphänomen der Gehirnprozesse und Molekülbewegungen. Wenn es aber so wäre wie könnt Ihr euch dann darauf verlassen, dass euer eigenes Denken wahr ist? Was bedeutet das? Naja, ganz einfach erklärt: Wenn ihr euch nicht euf euer eigenes Denken verlassen könnt, könnt ihr euch auch nicht auf die Argumente verlassen, die zu Atheismus führen, ebenso wenig wie auf alles andere. Wenn ihr nicht an Gott glaubt, könnt ihr auch nicht an das Denken glauben; und deshalb könnt ihr auch nie das Denken adäquat gebrauchen, um nicht an Gott zu glauben. So trivial erscheint und ist eure Argumentation!

    Gott hat sich der Menschheit offenbart, und das ist historisch beweisbar. Die Existenz Gottes kann man nicht im Sinne der heutigen Naturwissenschaft beweisen. Nämlich, man kann nur das beweisen, über das man erhaben ist. Von daher können die Geschöpfe niemals Gott beweisen.

    Wir unterscheiden zwei Arten der Offenbarung Gottes:
    1) Gottes allgemeine Offenbarung: in der Schöpfung, und im Gewissen des Menschen.
    2) Gottes besondere Offenbarung: in der Geschichte Israels, BIBEL und JESUS CHRISTUS, der historische Person ist. Seine Inkarnation und Resurrektion sind historisch eruierbar und belegbar.

    Diese zwei Arten der Offenbarung geben uns Einsicht dass Gott ist, und dass Er personenhaft ist.
    Als absolutes Sein generiert er alles, da Er selbst an sich und aus sich selbst existiert und unverursacht ist.
    Er transzendiert Raum und Zeit.
    Er ist nicht materiell, da Materie nur im Raum existieren kann.
    Er hat einen Willen zur Kreation, ansonsten würde gar nichts existieren, denn aus dem Nichts kann auch nichts entstehen.
    Er ist „gut“, sogar omnibenevolent!
    Er „arbeitet“, schöpft nach logischen Gesetzen.
    Er ist absolute Intelligenz.

    Wenn wir Ausschau halten in den sog „Heiligen Schriften“ der Welt, nach einem allmächtigen Gott, der diese Attribute immenent hat, so werden wir gleich sehen, dass nur das Gottesbild der BIBEL alle diese Attribute erfüllt.

    Den atheistischen Einwand, dass die Theisten ein Problem der unerklärlichen Existenz des Universums nach draussen projizieren, und mit einem anderen unerklärlichen Problem, nämlich Gott ersetzen, kann entgegnet werden: Das könnte sogar zu einem gewissen Grad zutreffen. Aber in diesem Fall ist die entscheidende Frage: Welche der Erklärungen plausiebler, und nicht die reine Spekulation ist? Die Antwort ist simpel und richtig: Die Annahme eines Schöpfer-Gottes ist nicht nur plausibel, sondern auch logisch und rational, da es weniger spekulativ ist, und vermeidet Problembilder.

    Ausserdem haben wir hier was die andere Theorien nicht bieten: Indizienbeweise für Gottes Existenz… Nämlich, Historizität von Jesus Christus. Biblischer Gott „inkarniert“ die LOGIK.
    Beweis ist Johhanes Evangelium, 1, 1-3: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworde, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.“ In der griechische Sprache heißt das „Wort“, „LOGOS“. Logos ist aber auch der Begriff für die LOGIK.

    In Tit. 1, 2-3 steht geschrieben, dass Gott nicht lügen kann, was bedeutet, dass sich Gottes Allmacht im Rahmen der Logik bewegt. Er kann nichts tun, was unlogisch wäre. Und das bedeutet, dass Gott zwar unser Wissen transzendiert, aber die Logik nicht. Auf der anderen Seite haben wir die mathematische Unmöglichkeit der Eintrittswahrscheinlichkeit der Hunderten genauen Prophezeiungen der BIBEL, die hunderten von Jahren vor ihrer Erfüllung getätigt wurden. Zufall ist da ausgeschloßen, es sei denn, man ist ATHEIST!

    Es wurde evidentiert, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit nur für 8 Prophezeiungen die sich erfüllt haben 1:10^17 betragen hat. Für die Hunderte von erfüllten Prophezeiungen würde die Eintrittswahrscheinlichkeit dann 1:10 hoch–zig Trilliarden sein.

    Ganz zu schweigen von der mathematischen Unmöglichkeit der Entstehung von komplexen biologischen Systemen: Dass nur eine einzige Zelle zufällig entsteht beträgt die Wahrscheinlichkeit 1: 10^40 000. Und dass Naturkonstanten zufällig entstehen beträgt die Wahrscheinlichkeit 1: 10^10^123. Nachzulesen bei R. Penrose und F. Hoyle.

    So steht es um Atheismus und seine Weltsicht! A. Flew, ein Paradeatheist und Philosoph konvertierte zum Christentum, weil er sich sicher war, dass entweder ein intelligentes Wesen oder eine andere Erstursache das Universum schuf. Das „Nichts“ und den „allmächtigen“ Zufall verwarf er. Philosoph C. E. M. Joad tat es auch. Das hat er dann in seinem Werk „THE RECOVERY OF BELIEF“ dargelegt.

    Jesus Christus sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit, und das Leben……“ (Joh. 14, 6)
    Und das stimmt!

    Übrigens, aus der Floskel “ Aus Unerklärbaren wird das Unerklärte“ wird auch nicths. Die Wissenschat lehrt keine Wahrheit. Also, alles was ihr glaubt zu wissen, ist reiner Glaube.
    Induktionsproblem D. Hume!

    Die Wissenschat hat bis dato keine einzige der essenziellen Fragen für den Menschen gelöst.
    Die Weltsicht, in der Natur alles ist und in der nichts Übernatürliches gibt ist absurder Gedanke der Atheisten, da die Quantenmechanig den Materialismus schon längst begraben hat. Es gibt sogar das physikalische Gesetz mit dem die Auferstehung Jesu erklärt werden kann. Natürlich auch die Wunder die er gewirkt hat, und die Wunder die auch heutzutage gang und gebe sind. In der Medizin nennt man es „Spontanremission“ im Bezug auf „ad hoc Heilungen“ der Krankheiten die medizinisch nicht behandelbar waren.

    Dieses Gesetz wurde 1967 zuerst von Gerardus `t Hooft entdeckt, dem dafür 1999 der Physik-Nobelpreis zuerkannt wurde.

    Es handelt sich um den Vorgang der Baryonenvernichtung vermittels des elektroschwachen Quanten-Tunneleffekts.

    Relativierung der Wahrheit führt zu nichts. Die Wissenschaft etabliert sich dadurch in eine Art der Religion des Egalitarismus, da sie keine Wahrheit lehren kann. Nun aber, eine Religion oder Weltsicht, die sich in einem ständigen Wandel der Modifikation befindet, mag leicht zu glauben sein. Aber es fällt sehr schwer zu glauben, dass sie auch glaubwürdig wäre.

    Und die Bibel hat wider recht in dem sie behauptet: Prophet Jeremia 2, 27 schreibt:
    „Sie sagen ja zum Holz: Du bist mein Vater, und zum Stein : Du hast mich geboren. Sie kehren mir den Rücken zu und nicht das Gesicht, sind sie aber in Not, dann rufen sie: Erheb dich, und hilf uns.“
    Es hat sich wenig verändert seit 2500 J.!

    Und am Ende möchte ich euch, so wie ich es immer gatan habe, eine Frage stellen:
    Was unterscheidet eine menschliche Leiche von lebenden Menschen?
    Physik und Chemie, sogar die Informatin, sind identisch gewesen und gebliben!
    Also, Ihr Denkakrobaten, zeigt mir was ihr könnt!

    Gefällt mir

    • „Gott hat sich der Menschheit offenbart, und das ist historisch beweisbar. Die Existenz Gottes kann man nicht im Sinne der heutigen Naturwissenschaft beweisen. Nämlich, man kann nur das beweisen, über das man erhaben ist. Von daher können die Geschöpfe niemals Gott beweisen.“
      Dass Gott sich offenbart hat, ist also historisch beweisbar, seine Existenz aber nicht? Entscheiden Sie sich. Und was soll dieser „historische“ Beweis sein? Alle Phänomene, die angeblich von Gott verursacht worden, sind wissenschaftlich und physikalisch erklärbar; die Annahmen der Christen haben sich bis jetzt alle als falsch heraus gestellt: Die Erde ist keine Scheibe, Krankheiten werden nicht von Dämonen verursacht, wie schon von MGEN treffen ausgedrückt. Kurz, Sie können die Bibel nicht als Quelle verwenden, um Gott zu „beweisen“, da die, die die Bibel verfasst haben, schon davon ausgegangen sind, dass Gott existiert.

      „1) Gottes allgemeine Offenbarung: in der Schöpfung, und im Gewissen des Menschen.
      2) Gottes besondere Offenbarung: in der Geschichte Israels, BIBEL und JESUS CHRISTUS, der historische Person ist. Seine Inkarnation und Resurrektion sind historisch eruierter und belegbar.“

      Zu 1) Zirkulärlogik: Sie sagen, Gott habe sich durch die Schöpfung offenbart, verwenden also die Schöpfung als Beleg für die Offenbarung, und damit für Gott. „Die Schöpfung“ geht aber immer von einem Schöpfer, einem Gott aus, und kann daher nicht sich selbst beweisen.
      Zu 2) Die Geschichte Israels wurde von Menschen geschrieben. Die Bibel wurde von Menschen geschrieben. Jesus mag gelebt haben, und von mir aus auch eine „historische Person“, bietet aber keinen einzigen Beweis für einen Gott. Er kann sonst was behauptet haben (das kann ICH heute auch), und es ist noch nicht einmal bewiesen, dass die Aussagen in der Bibel, die von ihm stammen sollen, wenn er gelebt hat, wirklich seine sind. Und die Inkarnation, die „Wiedergeburt“, egal von Jesus oder einem anderen Lebewesen, ist leider unmöglich zu beweisen: Wie wollen Sie dabei vorgehen?

      „Diese zwei Arten der Offenbarung geben uns Einsicht dass Gott ist, und dass Er personenhaft ist.
      Als absolutes Sein generiert er alles, da Er selbst an sich und aus sich selbst existiert und unverursacht ist.
      Er transzendiert Raum und Zeit.
      Er ist nicht materiell, da Materie nur im Raum existieren kann.
      Er hat einen Willen zur Kreation, ansonsten würde gar nichts existieren, denn aus dem Nichts kann auch nichts entstehen.
      Er ist “gut”, sogar omnibenevolent!
      Er “arbeitet”, schöpft nach logischen Gesetzen.
      Er ist absolute Intelligenz.“

      Das Universum braucht eine Ursache, die Ursache dieser Ursache aber nicht? Wenn Gott keine Ursache braucht, braucht das Universum auch keine, somit kann man einen Gott auslassen.
      Sie verwenden die Struktur „Gott ist …“, im Indikativ. Das heißt, sie sagen, dass Gott existiert. Dann sagen sie aber, aus dem Nichts kann nichts entstehen und nichts existieren. Sie widersprechen sie selbst. Deshalb kann keine Gottestheorie, die so argumentiert, Bestand haben.
      „Er hat einen Willen zu Kreation“: Gott hat also einen freien Willen, richtig? Sonst wäre er ja nicht allmächtig. Dann schöpft und arbeitet er aber nach logischen Gesetzen, die er befolgen muss? Also ist er nicht allmächtig, oder wie? Also hat er keinen freien Willen?

      „Aber in diesem Fall ist die entscheidende Frage: Welche der Erklärungen plausiebler, und nicht die reine Spekulation ist? Die Antwort ist simpel und richtig: Die Annahme eines Schöpfer-Gottes ist nicht nur plausibel, sondern auch logisch und rational, da es weniger spekulativ ist, und vermeidet Problembilder.“
      Weil keiner weiß, vor dem Universum war, heißt das nicht, dass in dieser Lücke Platz für jede mögliche, noch so absurde Hypothese ist. Ein Argument aus dem Unwissen. Das Universum braucht keine Ursache, und es gibt auch kein „davor“, wo es ja nach theistisch / deistischen Vorstellungen diesen Gott geben müsste, der das Universum „schöpft“. Die Zeit wurde erst mit dem Universum eingeführt, daher kann es kein „davor“ geben.

      „Ausserdem haben wir hier was die andere Theorien nicht bieten: Indizienbeweise für Gottes Existenz… Nämlich, Historizität von Jesus Christus. Biblischer Gott “inkarniert” die LOGIK.
      Beweis ist Johhanes Evangelium, 1, 1-3: “Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworde, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.” In der griechische Sprache heißt das “Wort”, “LOGOS”. Logos ist aber auch der Begriff für die LOGIK.“
      Wie vorher angesprochen, ist weder die „Historizität von Jesus Christus“ ein Beweis, noch die „Inkarnation“, da es diese nicht nachweislich geben kann. Und dass das Wort „Wort“, welches in ein paar Sätzen in der Bibel steht, im Griechischen „LOGOS“ ist und „LOGOS“ auch ein Begriff für „LOGIK“ ist, berechtigt sie nicht zu der Schlussfolgerung dass Gott logisch ist. Diese Argumentation ist nicht schlüssig, da Ihre Prämissen nicht zusammenwirken.

      „In Tit. 1, 2-3 steht geschrieben, dass Gott nicht lügen kann, was bedeutet, dass sich Gottes Allmacht im Rahmen der Logik bewegt.“ Wenn Gott nicht lügen kann, ist er nicht allmächtig. Ihre Argumentation ist also ab hier schonmal zerbrochen.

      „Auf der anderen Seite haben wir die mathematische Unmöglichkeit der Eintrittswahrscheinlichkeit der Hunderten genauen Prophezeiungen der BIBEL, die hunderten von Jahren vor ihrer Erfüllung getätigt wurden. Zufall ist da ausgeschloßen, es sei denn, man ist ATHEIST!“ Die Prophezeiungen der Bibel wurden bewusst so allgemein formuliert, dass sie auf nahezu jedes Ereignis passen. Weil auf Details verzichtet wurde, könnte man jedes Zitat auf alles zuschneiden und anschließend naiv die geringe Wahrscheinlichkeit des Eintreffens dieser Prophezeiungen (auch noch in der richtigen Reihenfolge) als Argument für die Richtigkeit der Bibel verwenden. Einerseits meinen Sie, sie wären eingetroffen (weil es so allgemein formuliert ist) und andererseits behaupten sie, die Wahrscheinlichkeit wäre zu gering für den Zufall (die ist aber viel größer, weil sie allgemein formuliert ist).

      „So steht es um Atheismus und seine Weltsicht! A. Flew, ein Paradeatheist und Philosoph konvertierte zum Christentum, weil er sich sicher war, dass entweder ein intelligentes Wesen oder eine andere Erstursache das Universum schuf. Das “Nichts” und den “allmächtigen” Zufall verwarf er. Philosoph C. E. M. Joad tat es auch. Das hat er dann in seinem Werk “THE RECOVERY OF BELIEF” dargelegt.“ Und Einstein war Pantheist. Und? Was andere, angesehene Menschen der aktuellen Gesellschaft glauben, macht die Richtigkeit nicht unbedingt wahrscheinlicher.

      „Jesus Christus sagte: “Ich bin der Weg und die Wahrheit, und das Leben……” (Joh. 14, 6)
      Und das stimmt!“
      Das stimmt nicht. Aussage gegen Aussage?

      „Übrigens, aus der Floskel ” Aus Unerklärbaren wird das Unerklärte” wird auch nicths. Die Wissenschat lehrt keine Wahrheit. Also, alles was ihr glaubt zu wissen, ist reiner Glaube.
      Induktionsproblem D. Hume!“
      Die Wissenschaft versucht, so gut wie möglich an die Wahrheit heranzukommen, und das hat sie auch bis jetzt gut gemeistert. Innerhalb unseres Universums, unseren Systems, gelten in der Tat Gesetze, das hat sie herausgefunden. Und die sind wahr, zumindest bis diese Theorien widerlegt und neu aufgestellt werden. So funktioniert die Wissenschaft. Die Religion kann sich selbst nicht verbessern, daher ist sie schon mal der falsche Ansatz zur Ergründung des Universums. Sie kann noch nicht mal Phänomene auf unserer Erde erklären (aber natürlich darf die normative Urteile fällen).

      „Die Wissenschat hat bis dato keine einzige der essenziellen Fragen für den Menschen gelöst.
      Die Weltsicht, in der Natur alles ist und in der nichts Übernatürliches gibt ist absurder Gedanke der Atheisten, da die Quantenmechanig den Materialismus schon längst begraben hat. Es gibt sogar das physikalische Gesetz mit dem die Auferstehung Jesu erklärt werden kann. Natürlich auch die Wunder die er gewirkt hat, und die Wunder die auch heutzutage gang und gebe sind. In der Medizin nennt man es “Spontanremission” im Bezug auf “ad hoc Heilungen” der Krankheiten die medizinisch nicht behandelbar waren.“
      Wenn es Gott gibt, ist er nicht mehr übernatürlich, nach Ihrer Hypothese folgt Gott ja logischen Gesetzen, die per Definition wiederholbar sind, damit verifizierbar, und damit natürlich werden.

      „Es handelt sich um den Vorgang der Baryonenvernichtung vermittels des elektroschwachen Quanten-Tunneleffekts.“
      Das erklärt ja wunderbar die Auferstehung von Jesus! Bitte erläutern Sie dies.

      „Und die Bibel hat wider recht in dem sie behauptet: Prophet Jeremia 2, 27 schreibt:
      ‚Sie sagen ja zum Holz: Du bist mein Vater, und zum Stein : Du hast mich geboren. Sie kehren mir den Rücken zu und nicht das Gesicht, sind sie aber in Not, dann rufen sie: Erheb dich, und hilf uns.‘
      Es hat sich wenig verändert seit 2500 J.!“
      Diese Metaphern und Bilder sind mal wieder so allgemein, dass ich Ihren Gedankengang nicht nachvollziehen kann.

      Gefällt mir

      • Jure Brigic schreibt:

        @“Flynamic@Flynamic“ schreibt:
        „Dass Gott sich offenbart hat, ist also historisch beweisbar, seine Existenz aber nicht? Entscheiden Sie sich. Und was soll dieser “historische” Beweis sein? Alle Phänomene, die angeblich von Gott verursacht worden, sind wissenschaftlich und physikalisch erklärbar; die Annahmen der Christen haben sich bis jetzt alle als falsch heraus gestellt: Die Erde ist keine Scheibe, Krankheiten werden nicht von Dämonen verursacht, wie schon von MGEN treffen ausgedrückt. Kurz, Sie können die Bibel nicht als Quelle verwenden, um Gott zu “beweisen”, da die, die die Bibel verfasst haben, schon davon ausgegangen sind, dass Gott existiert.“

        Selbstverständlich kann ich die Bibel als Argument für Gottes-Existenz anführen.
        Wenn Sie es nicht verstanden haben, dann werde ich es noch einmal demonstrieren: Indem Gott reiner Geist ist, kann Ihn die Wissenschaft im herkömmlichen Sinne nicht beweisen. (wiederholbare Experimente!) Er ist geschichtlich, also historisch beweisbar, da er sich in die materielle Welt inkarniert hat. Dieser Beweis unterliegt aber der historischen Beweisführung. Ausserdem ihre Argumentation ist nicht nur trivial, sondern stellt auch eine Lüge dar. Christen haben niemals geglaubt, dass die Erde eine Scheibe wäre. Ein einziger Theologe Lactantius (250-320) hat das vertreten, ansonsten keiner.

        Beweis, Wikipedia:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde
        „Die irrige moderne Annahme, dass insbesondere die mittelalterliche Christenheit an eine Erdscheibe geglaubt habe, wird von der Historical Association of Britain als weitestverbreiteter historischer Irrtum aufgelistet.[1] Neuere Untersuchungen insbesondere seit den 1990er Jahren zeigten,[2] dass „außer sehr wenigen Ausnahmen seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. keine gebildete Person in der Geschichte des Westens glaubte, die Erde sei flach“, und dass die Kugelgestalt der Erde stets die dominante Lehrmeinung blieb.[1] Die moderne Fehlannahme, dass der mittelalterliche Mensch an eine scheibenförmige Erde glaubte, fand demnach erst im 19. Jahrhundert Verbreitung, vor allem aufgrund von Washington Irvings Erzählung Das Leben und die Reisen des Christoph Columbus (1828).[1]“

        Sie vergessen dass es Indizienbeweise für die Gottes-Existenz gibt und Sie können diese Hinweise niemals entkräften. Das was Sie als Argumente anbieten ist ein Kinderspiel, garniert mit auswendig gelernter atheistischen Pseudoargumenten. Es gibt auch logische Beweise dass es Gott gibt. Nichts gelesen und nichts davon gehört? A. Plantinga, K. Gödel etc.,,,uzw.,,,,,,,,,,,,…Es gibt aber keine Beweise dass es Gott nicht gibt.

        Fazit: die Wissenschat kann Gott nicht beweisen, (wiederholbare Experimente!)
        Sie kann nur Hinweise bieten dass Gott ist. Und das tut sie! Alle wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen für Gottes-Existenz.

        @Flynamic@Flynamic schreibt:
        „Zu 1) Zirkulärlogik: Sie sagen, Gott habe sich durch die Schöpfung offenbart, verwenden also die Schöpfung als Beleg für die Offenbarung, und damit für Gott. “Die Schöpfung” geht aber immer von einem Schöpfer, einem Gott aus, und kann daher nicht sich selbst beweisen.“

        Ihre Argumentation ist inkonsistent, und meine völlig logisch. Ich argumentiere für die Existenz Gottes, schon vergessen, und von daher ist Gottes-Existenz mit der Herkunft des Universums untrennbar verknüpft. Die Schöpfung kann sich selbst nicht beweisen, da haben Sie vollkommen recht, aber sie gibt uns Hinweise über den Schöpfer. Ich habe schon an einer anderen Stelle dagegen argumentiert, so können Sie es nachlesen wenn Sie wollen. Das Universum kann nicht ewig sein. Alle wissenschaftliche Erkenntnisse und die Logik sprechen dagegen.

        Hintergrundstrahlung, Rotverschiebung und beschleunigte Expansion des Universums, energetische Ressourcen und der dunkle Himmel über uns, das alles spricht gegen das ewige UNIVERSUM. Die Logik sagt uns, das es auch nicht im transfinitem Regress zu suchen ist. Eine aktual unendliche Regressionskette von Geschehnissen kann es nicht geben, weil wir in der Physik keine Unendlichkeiten kennen. Aus dem Nichts, das eigentlich „Nicht-Existenz“ darstellt, kann es auch nicht entstanden sein. Also, nach seiner Ursache muss wo anderes gesucht werden, nämlich ausserhalb des Universums. LOGISCH, nicht wahr?
        @Flynamic@Flinamic schreibt:
        „Das Universum braucht eine Ursache, die Ursache dieser Ursache aber nicht? Wenn Gott keine Ursache braucht, braucht das Universum auch keine, somit kann man einen Gott auslassen.“

        Gott ist eine notwendige Entität, die aus sich und durch sich existiert. Kausalitätsprinzip dagegen ist nur und ausnahmslos anwendbar an die Kategorie von Wirkungen, die irgendwann in Existenzen gekommen sind.
        Und das Universum ist, und kann nicht ewig sein. Nämlich, alles im Universum ist kontingent, also muss auch das Universum kontingent sein. Das ist logisch. Es muss eine Ursache haben. BB- wäre eine gut beweisbare Theorie darüber, oder?

        Wie wollen Sie argumentieren, dass das Universum ewig wäre? Das Universum kann nicht ewig sein. Sie trollen und spammen, das ist alles. Argumentum crucis, dass das Universum nicht ewig sein kann, ist eigentlich 2 Hauptsatz der TD. Wenn das Universum ewig wäre, dann müsste es sich derzeit im Zustand der maximalen Entropie befinden. „Wärmetod“, sagt ihnen das was?

        @F@F schreibt:
        „Wenn es Gott gibt, ist er nicht mehr übernatürlich, nach Ihrer Hypothese folgt Gott ja logischen Gesetzen, die per Definition wiederholbar sind, damit verifizierbar, und damit natürlich werden. “

        Seien Sie doch kein Troll. Die Axiomen der Logik sind nicht wiederholbar im Sinne eines Exoeriments! Du verwechsellst die wiederholbaren Experimente mit Axiomen der LOGIK!

        Gott transzendiert die Logik nicht. Gott kann nichts tun, was seiner Allmacht widerspricht, aber nicht deswegen weil er nicht allmächtig wäre, sonder eben, weil er allmächtig ist.
        „ALLMACHT=die Fähigkeit jede logisch mögliche Handlung ausführen zu können, die mit den Kapazitäten eines notwendigerweise allmächtigen Wesens vereinbar ist.“

        Also, Gott ist notwendigerweise allmächtig, d. h. dass die Allmacht untrennbarer Bestandteil seines ewigen, unveränderlichen Wesens ist. Er kann seiner Allmacht nicht willentlich entsagen. Den Rest Ihres Schreibens vewerfe ich als Schrott und Spam!

        Wenn Sie Diskussion wollen, dann möchte ich Argumente sehen und keinen Stuß.

        Gefällt mir

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Lieber Herr Brigic,

      ich habe Ihnen im Laufe der letzten Woche etwa vier Mal en detail nachgewiesen, dass Ihre Argumentationen entweder logisch falsch sind oder auf unwahren Annahmen beruhen. Andere Kommentatoren haben das bestimmt nochmal genauso oft getan. Geerntet haben wir damit lediglich Beschimpfungen.

      Daher folgende Frage: Wenn wir alle wirklich so dumm und arrogant sind, und wenn Sie wirklich die notwendige Existenz des biblischen Schöpfergottes nachgewiesen haben, also enorm wichtige Fragen des Kosmologie beantwortet und nebenbei noch Chemie und Biologie komplett revolutioniert haben – wieso halten Sie sich dann damit auf, ellenlange Kommentare in einem zweitklassigen Blog zu schreiben? Wieso werden Ihre „Beweise“ nicht gefeiert und veröffentlicht, und zwar nicht in einem Kreationisten- oder Esoterikblättchen, sondern in Nature, Physics oder Science? Wieso sind Sie nicht der bewunderte Star der Wissenschaftsgemeinde, der Einstein des christlichen Weltbilds, der Retter der Kirche, etc?

      Lassen Sie mich raten: Alles eine große Verschwörung?

      Gefällt mir

    • Anonymous schreibt:

      Oh Mr. Holyminator ^^ ich wünschte dein Gehalt würde nicht von meinen Steuern bezahlt.

      Gefällt mir

  3. Jure Brigic schreibt:

    S. g. L. of Discord!
    Sie schreiben:
    „Es wurde bisher nur noch nicht nachgewiesen, dass anderes (intelligentes) Leben im Universum existiert, wobei sich jedoch Hinweise darauf verdichten: wir verfügen erst seit kurzem über die Technologie, Exoplaneten (sogar erdähnliche) zu entdecken, Curiosity entdeckte Wasser auf dem Mars, gerade erst die letzten Tage erregte eine Studie von Sarah Keller von der University of Washington, nach der die Mechanismen, die zur Entstehung von Leben verantwortlich sind, wesenlich unkomplizierter sind, als bisher angenommen, für Aufsehen in den Medien.“

    Ihre Aussage ist weder philosophisch noch wissenschaftlich. Das was einmal sein wird ist völlig irrelevant. Das was Sie hier und jetzt anzubieten haben, das wäre von immenser Relevanz. Leider, Sie bieten gar nichts Besonderes an, ausser Spekulationen.

    Wie wollen Sie ihre Weltsicht logisch und rational begründen? Bei Ihnen endet ja alles mit dem Tod. Alles ist sinnlos, ziellos und hoffnungdslos, egal ob man 100 Jahren, oder 5 Jahren gelebt hat, weil der Tod alles wegwischt.. Was für ein Weg ist das? Falltür ins Nichts? Die wissenschaftliche Annahme, dass sich das Phänomen der Religion mit der Zeit von selbst erledigen wird, sozusagen, wenn die Menschheit ein Niveau an Bildung und Reichtum erreicht hat, ist noch nicht eingetreten.

    Und am Ende meine übliche Frage: was ist der Unterschied zwischen einer menschlichen Leiche und dem lebenden Menschen? Physische und chemische Zusammensetzung ist die gleiche! Sogar die Information ist noch da. Anders gefragt: was ist das Leben?
    Danke!
    MfG

    Gefällt mir

  4. Jure Brigic schreibt:

    @“manglaubtesnicht“ schreibt:
    „ich habe Ihnen im Laufe der letzten Woche etwa vier Mal en detail nachgewiesen, dass Ihre Argumentationen entweder logisch falsch sind oder auf unwahren Annahmen beruhen. Andere Kommentatoren haben das bestimmt nochmal genauso oft getan. Geerntet haben wir damit lediglich Beschimpfungen.“

    Das was Sie geschrieben haben sind keine Argumente, sondern irrationaler Schrott ohne jeglicher argumentativen Kraft. Es ist keinesfall verwunderlich dass es so gekommen ist, denn weder Sie noch ihre Freunde habt eine Ahnung davon, was die Wissenschaft ist und was sie lehrt.

    Die Pseudoargumentation deren Sie sich bedienen ist nicht nur lächerlich, sondern auch obsolet. Sie verbreiten das Wissen aus dem 19 Jh. Mensch, wir sind schon im 21 JH. Die Dogmatik und Zensur, die von Nature, Science oder Scientific American praktiziert wird ist keiner Wissenschaft würdig. Wenn man nur das veröffentlicht, was Mainstream schreibt, abschreibt und falsifiziert, na dann adieu Wissenschaft.

    Also, zeigen Sie mir bitte, wo Sie oder irgendeiner von Ihren Freunden meine Argumente widerlegt hätten.
    Ich bitte darum!
    Danke!

    Gefällt mir

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Ah, ich verstehe! Sie werden also von Wissenschaftsmagazinen „zensiert“, obwohl Sie Kosmologie, Biologie und Chemie quasi im Alleingang revolutioniert haben.

      Ich hatte schon vermutet, dass Sie eine groß angelegte Verschwörung im Gange sehen, die die Veröffentlichungen Ihrer „Beweise“ verhindert. Es tut mir ehrlich leid für Sie.

      Gefällt mir

      • Jure Brigic schreibt:

        Braucht es nicht!
        Ich halte gar nichts von den Verschwörungstheorien!

        Aber Sie sollten mir argumentativ zeigen, wo Sie meine Argumente widerlegt haben!
        Also, zeigen sie der Galerie und mir, wo es geschehen ist?
        Danke!

        Gefällt mir

        • manglaubtesnicht schreibt:

          Das habe ich bereits oft genug getan und bin dafür von Ihnen beschimpft worden. Wenn Sie davon ausgehen, dass nur Sie allein Wissenschaft verstehen und sonst niemand, insbesondere auch nicht die Wissenschaftler – dann ist das Ihre Sache.

          Wenn Sie Behauptungen auf Behauptungen türmen, keinerlei Belege dafür liefern, Nachfrager niederschreien und sich für den alleinigen Erneuerer diverser Naturwissenschaften halten (der dabei natürlich von den bösen Wissenschaftlern zensiert wird) – dann ist das ebenso Ihre Sache.

          Aber dann müssen Sie sich wirklich nicht wundern, wenn Sie niemand ernst nimmt.

          Gefällt mir

          • Jure Brigic schreibt:

            Zeigen Sie es mir! Meine Argumente sind keine Behauptungen wie es Ihre sind, sondern logisch und rational geführte wissenschaftliche Argumentation.

            Gefällt mir

  5. manglaubtesnicht schreibt:

    Ich habe keine Lust mehr auf die Diskussion mit Ihnen. Jeden Kommentator, der nicht Ihre Meinung vertritt (also eigentlich alle), brüllen Sie sofort nieder und beschimpfen ihn als “arrogant”, “anmaßend”, “reiner Schrott” oder “Pöbelei”.

    Es läuft doch auf die folgende Frage hinaus: Wenn Sie wirklich die notwendige Existenz des biblischen Schöpfergottes nachgewiesen und nebenbei noch Chemie und Biologie komplett revolutioniert haben – wieso halten Sie sich dann damit auf, ellenlange Kommentare in einem zweitklassigen Blog zu schreiben? Wieso werden Ihre “Beweise” nicht gefeiert und veröffentlicht, und zwar nicht in einem Kreationisten- oder Esoterikblättchen, sondern in Nature, Physics oder Science? Wieso sind Sie nicht der bewunderte Star der Wissenschaftsgemeinde, der Einstein des christlichen Weltbilds, der Retter der Kirche, etc?

    Die religiöse Templeton-Foundation lobt jährlich einen Preis von 1 Mio. Pfund aus für “Verdienste an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Religion” – also genau auf Ihrem Gebiet. Wieso finde ich Sie, oder zumindest Menschen mit Ihren Argumentationen, nicht unter den Preisträgern?

    Gefällt mir

  6. Helmut Hansen schreibt:

    Die in diesem Thread geführte Diskussion ist ein klassisches Beispiel dafür, wie außerordentlich schwierig es ist, die Hypothese GOTT (und alles, was damit verbunden ist) rational zu diskutieren. Mit ihr ist – wie ich behaupten möchte – jener Teil der Wirklichkeit bezeichnet, an dem der historische Prozess der Aufklärung bisher vorbeigegangen ist. Wir haben bislang keinerlei objektive resp. objektivierte Information darüber, ob es den mit dieser Hypothese bezeichneten transzendendenten Grund des Universums überhaupt gibt oder nicht.
    Die erste Hürde, die es auf dem Weg dorthin zu überwinden gilt, ist zweifellos die Schwierigkeit, sich auf eine von allen gebilligte Definition zu einigen, die uns mitteilt, was das Wörtchen GOTT bedeuten soll und was eben nicht.
    Üblicherweise beinhaltet eine Definition eine in sich konsistente Beschreibung der EIGENSCHAFTEN, die mit einem Wort bezeichnet werden sollen. Wie die Geschichte der Theologie gezeigt hat, gibt es Eigenschaftskombinationen, denen diese Konsistenz offenkundig zu fehlen scheint. Ein typisches Beispiel ist sicherlich das Eigenschaftspaket von ALLGÜTE und ALLMACHT, welches unter dem Begriff der „Theodizee“ eine lange Geschichte hinter sich weiß und spätestens mit dem Schrecknissen des Holocaust und Hiroshima selbst von Theologen als problematisch empfunden wird.
    Es taucht daher die Frage auf: Gibt es überhaupt solche in sich konsistenten Eigenschaftspakete, die dem Wort GOTT zugeschrieben werden können? Wenn ja, wie könnten sie aussehen?

    Gefällt mir

  7. Pingback: Offenbarungs-Eid: “Die Warnung” ist bloß Nonsens @ gwup | die skeptiker

  8. Pingback: Best of 2013 – Jehova! Jehova! | Man Glaubt Es Nicht!

  9. Jure Brigic schreibt:

    Der “Kampf” um die Wahrheit ist im Gange und der sog. “säkulare Humanismus” ist drauf und dran diesen Kampf für sich zu entscheiden, indem er die totale Kontrolle über die Gesellschaft sowie das Bildungswesen an sich reißt. Schulen und die Universitäten hat er fest in der Hand. Alles was mit Ausbildung zu tun hat, angefangen vom Kindergarten bis zur fertigen Berufsausbildung, versucht er unter seine Kontrolle zu bringen. Bis dato mit großen Erfolg, weil sich das Christentum aus dem öffentlichen Diskurs völlig verdrängen ließ. Christen, die eine akademische Ausbildung anstreben, müssen sich diesem Diktat beugen, ob sie wollen oder nicht. Die humanistische Professoren, die man mit atheistischen Professoren gleichsetzen kann, sind nicht bereit die christliche Sicht der Dinge objektiv darzustellen. Im Gegenteil, die christlichen Professoren sind gezwungen die humanistischen Wertvorstellungen zu lehren und richtig zu interpretieren.

    Schon Prophet Hosea sagte vor 2700 Jahren: “Mein Volk läuft ins Verderben, weil es den richtigen Weg nicht kennt. “(Hosea 4, 6) Das trifft im großen Maße für die christlichen Akademiker und Studienanfänger zu, weil sie verloren sind, wie Gänse im Nebel. Warum das so ist liegt auf der Hand: die Atheisten sind bereit, für ihre Weltanschauung einzutreten, mit mehr Hingabe als es die Christen tun.

    Schauen wir uns das was sie uns anzubieten haben genau an, und unterwerfen wir es rationaler und logischer Kritik. Wir werden sehen, dass sich Atheismus nicht auf eine solide Basis zurückführen lässt, weil diese Weltanschauung ohne Gott nichts erklären kann.

    Die Theologie der säkularen Humanisten ist einfach wie dogmatisch. P. Kurtz definiert es so: “Humanismus kann sich nicht in irgendeinem angemessenem Sinnen des Wortes auf jemanden beziehen, der noch an Gott als den Ursprung und Schöpfer des Universums glaubt.” Also, Humanismus muss eigentlich atheistisch sein, sonst wäre es kein Humanismus mehr, wie ihn Kurtz versteht.

    Ablehnung des Supranaturalismus, ist dem Humanismus imperativ aufgestülpt von Demokrit, über Lukrez, Diderot, Comte, Russel bis Kurtz. Alles was Christentum lehrt betrachtet Humanismus als Mythos und Märchen. Für diese Art von Weltanschauung ist die Natur alles, und da gibt es nichts Übernatürliches. Wenn sie aber die Welt erklären wollen, kommen sie ohne Transzendenzen nicht aus. Sie brauchen sie gar mehrere. Herkunft der Materie können sie nicht enträtseln, und noch weniger Raum-Zeit.

    Ihre Philosophie lehnt Supranaturalismus, d. h. den Schöpfer ab. Diese dogmatische Position beschreibt “Humanist Manifesto II” so: “Die Natur mag in der Tat weiter und tiefer sein, als wir heute wissen; aber jede neue Entdeckung wird lediglich unser Wissen über das Natürliche, materielle erweitern.” Das wiederum bedeutet: alles was existiert lässt sich durch natürliche Ursachen erklären; etwas übernatürliches kann es nicht geben. Wie es ersichtlich ist, Materialismus bezieht dieselbe allgemeine Haltung zum Universum wie Naturalismus.
    Von daher kann man behaupten, dass die Epistemologie des Naturalismus untrennbar mit der Wissenschaft verknüpft ist. Noch schlimmer: Naturalismus erfordert den Glauben an die Wissenschaft, als einzige Mittel für die Erkenntnis der Welt um uns herum. Nun aber, diese Philosophie, Epistemologie und Metaphysik provozieren ein Dilemma, bekannt als das Geist_Körper-Problem. Ihre Sicht der Dinge ist monistisch, materialistisch. Das Bewusstsein können sie uns aber weder erklären, noch rational monistisch, begründen.

    Mit der Ethik wird es noch bunter. Max Hocutt sagt: “Die Grundfrage der Ethik lautet: Wer stellt die Regeln auf? Gott oder Mensch? Die theistische Antwort ist, dass Gott sie aufstellt. Die Humanistische Antwort ist, dass die Menschen sie aufstellen. Diese Unterscheidung zwischen Theismus und Humanismus ist die fundamentale Scheidelinie in der Moraltheorie.”
    Theisten sagen: wenn der Mensch entscheidet, was er tun “sollte”, muss er sich auf einen Moralkodex, ein Fundament, das ihm dieses “Sollen” vorgibt, berufen können. Für den Atheisten bleibt völlig unklar, woher dieses “Sollen” kommen soll. Es ist eine Sache, eine Reihe historischer Verhaltensmustern und moralischer Normen zu beschreiben, aber eine völlig andere Sache, eine Auswahl unter ihnen zu treffen und zu sagen, dass wir uns an einige von ihnen halten “sollten”. Warum nur an einige, und nicht an andere? Dem Menschen ist ein Moralkorrektor inhärent, und das ist Gewissen. Das kann man nicht ableugnen. Nun aber, wenn es keine letztgültige Basis für ein “Sollen” gibt, dann kann es auch keine Basis dafür geben, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden, zwischen Gut und Böse.

    Ihre Biologie ist verbunden mit dem Glauben an die Evolution und definiert sie mit der atheistischen Theologie und ihrer naturalistischen Philosophie, als monistisch-materialistisch.
    G. G. Simpson schreibt: “Der Mensch ist das Ergebnis eines ziellosen und natürlichen Prozesses, der ihn nicht beabsichtigt hat. Er war nicht geplant. Er ist ein Zustand der Materie, eine Lebensform, eine Art Tier und seine Spezies der Ordnung der Primaten, eng oder weitläufig verwandt mit allem Leben, ja mit allem, was stofflich ist.” No-na! Die spontane Entstehung des Lebens können sie weder begründen noch beschreiben. Genetischer Code ist unlösbares Problem für sie. Sie können weder die Entstehung des Lebens, noch das Bewusstsein erklären oder definieren.

    Man muss deklarativ sagen: sie haben für ihre Behauptungen und Spekulationen keine Argumente. Sie können nicht erklären wie das Neue in die Evolution kommt. Die Mechanismen der Evolution, Mutation und natürliche Selektion sind passe, da sie die Makroevolution nicht erklären können. Evo-devo Wissenschaftler haben es begriffen. “Selection for” ist intentionaler Akt. In der Züchtung selektiert der Züchter, also Mensch. Die Evolutionisten übertragen die künstliche Selektion auf die Natur, was unzulässig ist. Außerdem fehlen die “Missing Link”=”Übergangsformen”.

    Ihre Psychologie negiert die Seele, Geist und Gott. Was bleibt übrig? Sehr wenig bis gar nichts—Materie, und da wissen sie nicht, was sie ist. Behavioristen negieren gar das Bewusstsein, Emotionen, Liebe und Hass, sowie ganze Geschichte. Für sie ist alles Materie, Verhalten der Materie, aber die können sie weder definieren, noch sonst wie erklären. Nach psychologischem Monismus ist der Geist Teil der Materie. Behavioristen lehren Verhaltenstheorie und “Verstärker”. Somit ist die humanistische Psychologie eine Lehre über die Seele, ohne Seele. Sie lehren dass der Mensch von Natur aus “gut” ist. Dass er ein Tier ist. Dass er keinen Willen hat. Etc..u.s. w. Ihre Psychologie “vergöttert” den Menschen, das ist sehr evident, und zugleich sehr falsch.

    Ihre Soziologie ist die Andere Seite der Medaille Psychologie. Da gehen sie noch weiter, indem sie die Ehe und Familie abschaffen wollen. Sie sagen, dass die Ehe und Familie Überbleibsel der Vergangenheit seien. Die Männer haben es konstruiert um die Frauen zu beherrschen. Sie gehen gar so weit und behaupten, dass die neue “Familie” sich in der neuen Weltordnung nicht mehr mit der Kindererziehung befassen wird. Der Staat übernimmt diese Funktion. Für sie ist das höchste im Leben individuelle “Selbstverwirklichung”, was auch immer dieses Wort bedeuten mag. Sie wollen Sozialismus und Selbstverwirklichung. Wie soll das funktionieren, das bleibt weiterhin rätselhaft und intransparent.

    Ihr Rechtwesen gründet in der Annahme dass Gott nicht existiert, und dass der Mensch Maß aller Dinge ist. Das Naturrecht verwerfen sie einfach, aber konsequent. Sie wollen Menschenrechte im Gesetz verankert wissen, aber negieren den freien Willen, Gott und Geist. 7 Milliarden Menschen, 7 Milliarden eigene Gesetze und eigene Menschenrechte. Na dann,prossit……………Rechtspositivismus gibt dem Staat, als der höchster Autorität Befugnis die Gesetze zu schaffen und sie auch durchzusetzen. Die Maxime lautet: Der Mensch dürfe sich keiner anderen Kraft als seinem eigenen menschlichen Verstand “unterwerfen”. Wenn der Verstand einmal krank wird, können auch die Gesetze nicht gesund bleiben, oder?
    Vor allem mich würde interessieren, wie überzeuge ich die Bürger davon, den Gesetzen zu gehorchen, die keine andere Grundlage haben als den “Staat”, und der “Staat”, das sind auch nur Menschen. Ein Humanist leugnet also alles was außerhalb von Menschen ist: Naturrecht und den Gott selbst.

    Ihre Politik ist signifikant demokratisch, nicht transparent und relativistisch. Sie fordern eine säkulare Weltregierung in einem kommunistische-evolutionären System. Bekämpfen alles was dagegen spricht, und muten sehr totalitär an. Es bleibt die Frage übrig: Kann eine atheistisch-politische Anschauung, die die traditionelle Moral verwässert oder abschafft, ihre eigene ethische Weisheit produzieren? Ich glaube nicht. Eine Handvoll Atheisten an die 100-bis 200 Millionen steht einer Mehrheit von 7 Milliarden Andersgläubigen gegenüber.

    Ihre Wirtschaft basiert auf dem Sozialismus, einem Wertsystem in dem der Staat das Eigentum, Produktion und die Verteilung des Wohlstands kontrolliert. Humanist E. Fromm schreibt: “ Wir Sozialisten schämen uns nicht zuzugeben, dass wir einen tiefen Glauben an den Menschen und an eine Vision einer neuen menschlichen Form der Gesellschaft haben”. Und Humanist M. Zimmerman schreibt: “Ich behaupte, dass alle Fakten die Ansicht unterstützen, dass der demokratische Kapitalismus mehr menschliches Wohl hervorbringt als der demokratische Sozialismus.” Also, zwei konträre Meinungen.
    R. Schäffer schreibt: “Kein intellektuell redlicher Mensch kann heute bestreiten, dass die Geschichte des Sozialismus eine traurige Geschichte von wirtschaftlichen Versagen und Verbrechen gegen die Menschen ist.” Das stimmt.

    Ihre Geschichte ist eine Konstruktion, die Evolution schreibt, vom Geistlosen und Amoralischen zur Moral und Ordnung, aber wie, das bleiben sie uns schuldig. Atheisten stoßen Gott vom Thron und deklarieren den Menschen als den Lenker der Geschichte. Sie postulieren das Paradies auf der Erde. Wie sie es aber erreichen wollen bei dieser Verpestung die sie produzieren, wissen sie nicht, weil ihre Geschichte von Menschen für Menschen geschrieben, und gelenkt wird. Ein hehres Ziel oder Plan in der Welt, erkennen sie nicht an.

    Fazit: Atheistische Weltanschauung ist nicht imstande die Welt zu erklären. Säkularer Humanismus ist atheistisch, materialistisch, evolutionistisch, positivistisch, monistisch, utopisch und relativistisch, und das sind die sichersten Zeichen für seine Unzulänglichkeit. Sie werden weiterhin versuchen die Gesellschaft auflösen und vernichten. Sie produzieren Armut. Der Glaube der Christen ist rational und logisch. Der Glaube der Atheisten ist irrational und unlogisch. Glauben, dass all diese Vielfalt und Komplexität im Universum durch Zufall entstanden ist, grenzt an Wahnsinn. Geist ist der Oberbegriff für alle übernatürlichen Merkmale des Menschen, wie Gewissen, Gedanken, Bewusstsein, Seele und der Wille. Wenn alles Materie wäre, was will ein Atheist mit den Begriffen wie: Geist, Seele, Altruismus, Kreativität, Rationalität, Gewissen, Musik, Kunst, Liebe, Lachen oder Weinen, anfangen? Gar nichts. Darum ist es auch falsch! Sie können den Menschen aus ihrer Sicht weder beschreiben, noch erklären. Sie können uns nicht den Unterschied angeben, der eine frische menschliche Leiche von einem lebenden Menschen, in physiko-chemischer Sicht, unterscheidet. Ebenso gilt: So lange, bis jedes Problem der Menschheit, von Hunger angefangen, bis zur üblen Nachrede, gelöst ist, werden die Atheisten die Gesellschaft beschuldigen, und nach mehr Staat rufen, um die Fehler unserer Umwelt zu korrigieren. Sinnloses Unterfangen! Kann Atheismus wahr sein?

    Gefällt mir

  10. Jure Brigic schreibt:

    Aufklärung der Aufklärer!
    Atheismus als Weltsicht, Weltanschauung oder Weltreligion geht davon aus, dass Gott nur eine private Sache, und kompatibel mur mit reinem Glauben ist, d. h. mit Vernunft und Rationalität nichts zu tun hat. Das möchte ich hier und jetzt überprüfen, und den Atheismus einer logischen Kritik unterwerfen.

    Als Erstes möchte ich eine Definition der Weltanschauung bringen um Missverständnisse zu vermeiden. Prof H. Thielicke definierte “Weltanschauung” in seiner “Theologischen Ethik” wie folgt: “Unter Weltanschauung verstehen wir den Versuch, alle innerweltlichen Erscheinungen unter ein letztes Thema zu subsumieren, das als Weltformel jene Erscheinungen sinngebend trägt. Damit werden alle Lebensgebiete auf einen einheitlichen Nenner gebracht, gleichgültig, ob es sich um das Verständnis der Geschichte, der Natur, der Wissenschaft oder der Kunst handelt”. D. h. die Weltanschauungen dringen in alle Lebensbereiche hinein, und hinterlassen ihre Spuren. Dadurch wird ersichtlich, dass die Politiker ihre Weltanschauung meistens verbergen, wenn sie ihre politische Programme in die Taten umsetzen, denn so geht es viel leichter. Konkret gesprochen, setzen die Atheisten, wenn sie an die Macht gelangen ihre Weltanschauung gesetzlich durch. Dafür haben wir konkrete Beispiele: Legalisierung von Abortus, Euthanasie, Homo-Ehen und Adoption von Kinder, Legalisierung von Drogen etc.,,… Damit verwirklichen sie ihre Weltsicht auf Kosten von anders gläubigen Mitmenschen. Sie entfachen eine Art des Klassenkampfs oder ein Kampf um die Wahrheit. Es handelt sich um einen weltanschaulichen Kampf um Gedanken und Kultur. Es wird ein Zeitgeist heraufbeschworen, dem sich alle beugen müssen, ohne die Gefahr zu laufen aus der Gesellschaft ausgestoßen zu werden.

    Hl. Paulus schreibt in Rö. 12, 1-2 folgendes:
    “Ich ermahne euch daher Geschwister, durch die Barmherzigkeit Gottes, euer ganzes Leben mit Haut und Haaren darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und passt euch nicht dem Schema dieser Welt an, sondern werdet durch die Erneuerung eures Denkens verändert, damit ihr prüfen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, das Wohlgefällige und das Vollkommene.”

    Schon damals begriff Hl. Paulus, dass die grosse Gefahr für das Christentum in der Anpassung an den Zeitgeist liegt. Und das stimmt. Es ist evident in der heutigen Gesellschaft des Westens, dass die Weltanschauungen wie Marxismus, Postmodernismus, säkularer Humanismus und New-Age diese Szene beherrschen. Allen diesen Weltanschauungen liegt zu Grunde purer Atheismus, der den Menschen zum Maß aller Dinge macht, der sich dann seine eigene Werte schafft.

    Das wiederum wird unter der Maske des säkularen Humanismus verkauft, der die Szene beherrscht. Sie beherrschen die Medien und Bildungseinrichtungen. Diese atheistische und materialistische Denkweise beherrschen unser Leben und überspülen es mit moralisch-ethischen Relativismus. Alle Kulturen und Religionen sind gleichwertig und über jegliche Kritik erhaben. Die Bindung an die absolute moralische Werte und absolute Wahrheit ist damit völlig zerstört. Das Christentum wurde in einem sehr hohen Maße bewußt und radikal aus der öffentlichen Diskussion verbannt.

    Apologeten und Ideologen dieser Weltsicht wie Feuerbach, Marx, Freud, Darwin, Nietzsche, Lenin, Stalin, Russell, Heidegger, Adorno, Dewey, Kinsey, Sagan, Foucault und viele andere wollten die christliche Kultur und Weltvorstellungen durch ihre eigene Versionen von der Wahrheit ersetzen, um uns zu beherrschen und entmündigen. Das ist ihnen bis jetzt auch gut gelungen. Sie gehen gar so weit, dass sie behaupten, wie das Leben ein Produkt des Zufalls und der Evolution ist, ohne nennenswerte Argumente vorzuweisen. Sie behaupten gar, dass das Universum aus dem Nichts entstanden ist. Die Angriffe auf das Christentum kommen aus verschiedenen Richtungen und spielen sich auf einer Vielzahl von Schauplätzen ab.

    Sie behaupten dass jeder Mensch seine Moral konstruieren kann. Ihre Psychologie definiert den Menschen ohne Seele und definiert die Religion als Wunschdenken oder Illusion. Kommunisten unter ihnen predigen Gewalt gegenüber den Klassenfeind, und praktizieren es dann auch.

    Nun aber, einer der unter diesem Terror gelitten hat schreibt:
    ”Es gibt eine Katastrophe, die sich bereits seit einiger Zeit vollzieht. Ich spreche von dem Unheil eines entspiritualisierten und unreligiösen humanistischen Bewußtseins. Wenn der Humanismus Recht hätte mit seiner Behauptung, der Mensch sei geboren, um glücklich zu sein, dann wäre er nicht geboren, um zu sterben. Da der Körper zum Sterben verurteilt ist, muss seine Aufgabe auf Erden offensichtlich vielmehr geistlicher Natur sein.”(Alexander Solschennizyn)

    Jeder sieht es und weiß es, dass das was sie uns anzubieten haben im Grunde ihre eigene religiöse Alternative zum Christentum ist, eine durchkonstruierte Weltsicht die Gott ignoriert, und sich logisch und rational nicht begründen lässt… Sie können uns keine Antworten auf die folgenden Fragen geben:
    1) Warum existiert etwas und nicht nur nichts?
    2) Warum ist das Universum gesetzlich geordnet und woher die Naturgesetze kommen?
    3) Warum sind die Naturgesetze so einfach im Bezug auf die Fülle der Dinge, die sie beschreiben?
    4) Warum sind die Naturkonstanten so präzise und dem Leben auf der Erde so dienlich?
    5) Wie kommt eigentlich das Neue in die Evolution, z. B. das Bewußtsein?

    Keine dieser Fragen können sie uns beantworten.
    Wir alle wissen, dass die Frage nach Gott sehr eng mit der Frage nach der Herkunft des Universums verknüpft ist. Es gibt 6 verschiedene Hypothesen was die Existenz des Universums betrifft:
    1) Der Kosmos an sich ist inexistent. Man müsste beweisen dass es existiert. Diese Hypothese scheidet aus, als völlig irrational, da sie die Evidenz negiert.
    2) Das Universum ist ewig. Dagegen spricht die Wissenschaft: 2 Hauptsatz der TD. Wenn das Universum ewig wäre, müsste es sich im Zustand der max. Entropie befinden. (“Wärme-Tod”) Anisotropie der Hintergrundstrahlung, Rotverschiebung und beschleunigte Expansion des Universums. Olbers`sches Paradoxon und die energetischen Ressourcen des Universums. Das alles spricht gegen die Ewigkeit des Universums. Also, das Universum must kausal und kontingent sein.
    3) Das Universum entstand aus dem Nichts, ganz zufällig. Das ist unmöglich, da so etwas nie beobachtet wurde. Die Maxime “Ex nihilo nihil fit” gilt.
    4) Das Universum hat eine Ursache! Diese Option ist nicht nur vernünftig, sondern man kann sie auch logisch und rational verteidigen.
    5) Das Universum wurde von vielen Ursachen gemacht. Diese Option ist unlogisch, weil bei mehreren Wirkursachen eine der anderen in die Quere kommen könnte, so dass eine vernichten würde, was die andere erschaffen hat. Das ist unlogisch und irrational!
    6) Das Universum ist das Produkt des Zufalls. Unmöglich, da keiner weiß was Zufall ist! Wenn Zufall Gott ist, dann wäre es möglich, sonst nicht.

    Fazit: die Wissenschaft kann uns keine Antworten auf die Fragen über die Existenz des Universums und des Lebens gäben. So weit so gut!

    Es ist aber evidentiert in verschiedenen Bereichen des Lebens wie Wirtschaft, Recht oder Politik, dass die Atheisten kein funktionierendes Konzept und keine rationalen Antworten auf die grundsätzlichen Fragen liefern können. Siehe oben! Der Westen ist “entseelt”. Es ist zu einem geistigen und geistlichen Vakuum heruntergekommen, und die Dekadenz und Fäulnis hat ihn erfasst. Menschen suchen nach den Antworten und finden sie nicht.

    Jede Weltanschauung sollte einen inhaltlichen Bezug punkto Theologie, Philosophie, Ethik, Biologie, Psychologie, Soziologie, Recht, Politik, Wirtschaft und Geschichte aufweisen. Daran sollte sie beurteilt und gemessen werden.

    D. Bonhoeffer sagte im Bezug auf die Säkularisierung des Christentums:
    ”Es gibt nicht zwei Wirklichkeiten, sondern nur eine, und das ist die in Christus offenbar gewordene Gotteswirklichkeit in der Weltwirklichkeit”.
    Der christliche Philosoph C. E. M. Joad sagte diesbezüglich:
    ”Ich glaube heute, dass alle vernünftige Überlegungen unter dem Strich deutlich für die religiöse, ja für die christliche Sicht der Welt sprechen”. Dem kann ich mich anschließen.
    Jeder der Vernunft hat kommt zur Überzeugung, dass die absolute Wahrheit notwendig existieren muss, im Gegensatz zu einer relativen Wahrheit, die sich mit jeder neuen Entdeckung verändern muss.
    Er schreibt weiter:
    ”Jede Religion, die sich in einem ständigen Prozess der Revision befindet, um mit dem sich unentwegt ändernden Weltbild der Wissenschaft übereinzustimmen, mag einerseits leichter zu glauben sein. Aber es fällt schwer zu glauben, dass sie glaubwürdig wäre.”
    Stimmt!

    Das Christentum machte den groben Fehler im Westen, als es die Dinge in der Gesellschaft in Detail betrachtet hat, statt das Gesamtbild zu sehen. Eine Kultur die danach strebt, Menschenrechte, Freiheit und Gleichheit zu fördern, muss sich strikt an die Weltanschauung halten, die eine fundierte und sinnvolle Erklärung für deren Existenz zu bieten hat. Wie sollte der Atheismus das liefern wo er sich selbst nicht begründen kann. Sie schaffen es trotzdem, denn sie betreiben eine Art Monopol auf “ihre Wahrheit”. Sie wollen eine neue friedliche Erde schaffen, zerstören aber alles bisherige, notwendige und überauswichtige. Hat das einen Sinn? Sie sind sehr dogmatisch und lehnen das Übernatürliche ab, Gott, Geist und Gewissen.
    Selbst aber sind sie nicht imstande die Materie, das Leben oder das Bewusstsein zu definieren. Sie wissen, dass keine Weltsicht ohne den Transzendenzen auskommen kann, dennoch machen sie es. Sie versuchen die subjektive Welt zu objektivieren ohne die Wahrheit zu berücksichtigen, so dass sie die Wahrheit einfach abschaffen. Es geht sehr schnell, aber die Folgen sind sehr ernst, dennoch ihnen egal.

    Diese Wahrheit erkannte nach 60 Jahren der atheistischer Philosoph M. Muggeridge der sich über die Evolution äußerte und es so formulierte:
    ”Ich bin davon überzeugt, dass die Evolutionstheorie, besonders das Ausmaß in dem sie angewendet wird, als einer der größten Witze in der Geschichtsbücher der Zukunft eingeht. Die Nachwelt wird sich wundern, wie eine so schwache und dubiose Hypothese so unglaublich leichtfertig akzeptiert werden konnte?”

    A. Flew konvertierte auch zum Christentum aufgrund der wissenschaftlichen Fakten.

    Fazit: Atheismus ist wissenschaftlich weder zu begründen noch zu verteidigen. Es ist sinnlos, ziellos und hoffnungslos, da es die Wahrheit ignoriert und Gott negiert.

    Gefällt mir

  11. Jure Brigic schreibt:

    Es gibt viele Atheisten im Internet die keine Ahnung haben, dass ihre materialistische Weltsicht passe ist, die QM- hat sie schon längst begraben. Hier möchte ich paar Worte über naiven Realismus schreiben, dem dieser materialistische Atheismus völlig verfallen ist.

    Realismus ist eine Weltsicht, die besagt, dass es eine Wirklichkeit gibt, und dass wir Menschen diese Wirklichkeit „an sich“ erkennen können. Hier paar Optionen:

    1) Der ontologische Realist behauptet, dass es eine reale Außenwelt gibt, unabhängig von unserer Wahrnehmung und Bewußtsein. Die gäbe es auch dann, wenn es uns Menschen nicht gäbe. Hier kommt die Rolle des Beobachters ins Spiel. Diese Aussage ist vollkommen falsch. Der Beweis ist trivial: Ohne Bewußtsein gibt es kein Wesen, das es wahrnehmen könnte, und somit ist diese Aussage falsch. Wenn es keine bewußte Lebewesen gibt, dann kann es keine Realität geben. Wer sollte es wahrnehmen? D. h. ontologischer Realist ist sich seiner inkonsistenten Behauptung wohl bewußt, dennoch haltet er an ihr fest!

    Warum? Weil er sonst den Boden unter den Füßen verlieren würde, wenn er anders argumentieren würde. Dennoch, die objektive Realität muss existieren, und das zeigt uns, dass es Gott geben muss, der als Beobachter in dieser Causa fungiert.

    Er ist omnipotent, omniszient und omnibenevolent. Er generiert alles, weil Er absolutes Sein ist. Darum existiert die Welt auch objektiv, denn Gott ist dabei als Beobacher bzw. Kreator da.

    Fazit: objektive Realität können wir Menschen weder „an sich“ noch völlig objektiv erkennen. Sie ist aber da, weil Gott da ist. Ohne Gott als Beobacher, kann auch keine objektive Realität existieren. D. h. Gott ist die bewußte, absolute und objektive Realität.

    2) Der erkenntnistheoretische Realist. Er ist der Meinung, dass wir auch das „Ding an sich“ erkennen können. Wie er das anstellt, das verratet er keinen. Es kann sich nur um eine Projektion handeln. Alerdings bedeutet die Notwendigkeit, die Welt zu projizieren, eine gewisse Einschränkung ihrer Erkennbarkeit.

    Fazit: Erkenntnistheoretischer Realist ist naiv, indem er die Materie die er nicht mal definieren kann, für „objektive Realität“ hält. Er weiß nicht was Materie ist, dennoch glaubt er das „Ding an sich“ zu erkennen. Nun aber, da bekommt er es mit dem Induktionsproblem zu tun. Unsere Erkenntnis ist reiner Glaube. In der Diskussion um die Herkunft das Universums geht es um Plausibilitäten und Approximationen, keinesfalls um Wahrheit. Eine Theorie die 60 % richtig ist, ist noch immer falsch.

    Erkenntnistheoretischer Realist ist gescheitert an seinem Unvermögen die Materie zu definieren, und an der Tatsache, dass er „das Ding an sich“ nicht erkennen kann.

    „Das Ding an sich“ ist aber noch immer nicht die objektive Realität. Er ist ein Gläubiger, der seine Weltsicht niemals rational begründen kann.

    3) Der methodologische Realist ist Wissenschaftsgläubiger. Er erfindet die Modi, wie wir etwas über die Welt erfahren können. Er ist der Meinung, dass die Wissenschaft „real“ und „objektiv“ die Strukturen der Welt erkennt und definiert. Er ist der Meinung, dass unser Wissen fehlbar, aber auch korrigierbar ist.

    Theorien leisten eine Zusammenfassung durch Verallgemeinerungen, Regelmässigkeiten und Gesetze. Für so einen ist die Wissenschaft konvergent. Das stimmt, aber er ist sich auch bewußt, dass die Theorien daran scheitern, weil sich die Welt nicht so verhält wie es Theorien beschreiben.

    Fazit: Der methodologische Realist ist ein Narr. Er weiß dass er im Unrecht ist, dennoch behauptet er, dass er die Wirklichkeit real und objektiv beschreibt, um später zuzugeben, dass die Theorien doch daran scheitern, weil sich die Wirklichkeit nicht so verhält wie es die Theorie will. Also, er ist gläubig, irrational gläubig und dennoch überzeugt, die reale Welt erkannt zu haben. Die Wissenschaft hat gar nichts mit der objektiven Realität zu tun und damit auch nichts mit Wahrheit.

    Realismus verdoppelt die Welt! Er steht und fällt mit Verdoppelung der Welt, da er sie an der Wirklichkeit überprüfen muss. Er denkt, spricht und schreibt in menschlichen Kategorien. Objektive Realität ist aber undenkbar, unaussprechbar und unbeschreibbar.

    Die naiven Realisten können uns keinesfalls ein Verfahren nennen, wie man herausfinden kann, ob das was wir als Naturwissenschaftler behaupten, auch richtig ist. Sie können uns kein Kriterium nennen, an dem wir uns festmachen können, und sagen, jetzt nähern wir uns der Wahrheit. Indem die Beweise nur auf Plausibilitäten beruhen, kommt es nur auf die Erfahrung des Wissenschaftlers an, etwas zu glauben oder nicht. Nämlich, die objektive Realität kann genau das Gegenteil sein.

    Gefällt mir

  12. Jure Brigic schreibt:

    Karl Marx, der Begründer des Marxismus, kritisierte die Religion und nannte sie “Opium für das Volk”. Seine Hauptthese lautete: wenn die Gesellschaftlichen Verhältnisse besser werden, dann wird keine Religion mehr notwendig sein. Das Proletariat wird im Endeffekt den Kampf, gegen die Ausbeutung aufnehmen, wenn die Religion verschwunden ist; d. h. wenn die Betäubung weg ist. So konnte er ausposaunen: “Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen”. Er meinte, man sollte den Menschen nicht auf das Jenseits vertrösten, sondern den Menschen ermöglichen, das Paradies auf der Erde zu errichten. So verkündete er statt Theozentrik, reine Anthropozentrik des materialistischen Realismus. Marxismus ist atheistisch fundiert. Alle Marxisten, bzw. Kommunisten waren Atheisten. Alle Atheisten waren nicht Kommunisten, das stimmt auch. Die Kritik der Religion endet mit diesen Worten: “Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei”. Und diese Protagoras Floskel ist so alt wie sie falsch ist.
    Protagoras Floskel:„Der Mensch ist das Maß aller Dinge, der seienden, dass sie sind, der nichtseienden, dass sie nicht sind.“

    Wir alle wissen wie sich der Kommunismus in der Praxis bewährt hat. Er hinterließ an die 100 Millionen Opfer hinter sich. Nächstenliebe, worunter auch die Liebe gegenüber den Feinden fällt, was den Kern des Christentums ausmacht, ist ein alltägliches Mittel, das Leben und die Welt in der wir leben zu verbessern.
    Nun aber, in der Welt gibt es noch immer Kommunisten die behaupten, dass der atheistische Kommunismus einzige wahre Alternative zum Christentum ist, und bleibt. Und die Atheisten sind nicht abgeneigt das zu glauben und zu lehren.
    Inwiefern entspricht das der Wahrheit?

    Gefällt mir

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Atheismus und Kommunismus. Falls Sie es nicht wissen: Atheismus ist die Abwesenheit des Glaubens an Gottheiten. Kommunismus ist das Streben nach einer bestimmten Wirtschafts-/Gesellschaftsordnung.

      Ich persönlich kenne keinen einzigen Atheisten, der zugleich Kommunist ist. Der umgekehrte Zusammenhang („Ein Kommunist kann nur Atheist sein“) ist auch eher fragwürdig; die Figur Jesus wird in der Bibel als jemand geschildert, der dem Kommunismus zumindest nahe steht:

      „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ – Markus 10,25
      „Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen“ – Matt 19,21

      In diesem Zusammenhang möchte ich auf die katholische Befreiungstheologie hinweisen, die diesen Aussagen wohl am nähsten kommt. Hieraus einen Aufruf zum Kapitalismus zu lesen ist eher knifflig, oder?

      Gefällt mir

  13. heinrich72 schreibt:

    „Nun gibt es wieder zwei Möglichkeiten: Entweder ist das sich manifestierende, beobachtbare Phänomen in seinem Auftreten durch Regeln und Gesetze gebunden, oder es tritt vollständig zufällig auf. Im letzteren Fall handelt es sich um inkonsistentes Rauschen, das sich vielleicht mit “irgendwas mit Quanten” begründen ließe. Solche Effekte wären dann zwar beobachtbar, aber wegen ihrer Zufälligkeit und Regellosigkeit nicht erklärbar, also wirklich unerklärlich.“ (Zitat)

    Ich habe mir nur mal diesen einen Punkt aus diesem Artikel herausgepickt. Gläubige wie ich gehen genau von diesem INKONSISTENTEN RAUSCHEN (was für ein … Begriff) aus. Übernatürliche Mächte ( beispielsweise Gott oder Satan) handeln willkürlich. Denn ansonsten hieße es, dass wir über übernatürliche Mächte VERFÜGEN oder sie BEHERRSCHEN könnten. Aber genau das können wir logischerweise – und gemäß meiner Erfahrung – nicht. Sie bestimmen die SPIELREGELN und nicht wir Menschen!

    Gefällt mir

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Wenn dein Gott willkürlich handelt, dann ist er keine moralische, verehrungswürdige Instanz, sondern ein grausamer, selbstherrlicher und totalitärer Diktator. Warum sollte sich irgend jemand vor ihm verneigen? Doch nur aus Angst, oder?

      Gefällt mir

  14. Pingback: Über Tellurische Ströme | Man Glaubt Es Nicht!

  15. Karsten schreibt:

    Ich persönlich bin zwar auch nicht tiefgläubig was Gott und Kirche nach dem allgemeinen Verständnis betrifft, aber von „deinem Gott“ zu sprechen kann ich nicht ganz nach vollziehen. Entweder gibt es das, was wir allgemeinhin als Gott bezeichnen oder eben nicht. Sollte es ihn geben, dann ist er, sie oder es aber weder „meiner“ noch „deiner“ sondern eher „von allen“ und selbst das noch nicht einmal richtig, weil diese Macht dann, vom Menschen halt als Gott betitelt, eine eigene Instanz ist, vielleicht auch ein Individuum. Und soetwas kann niemanden gehören. Man kann ein Haus oder Land besitzen, aber doch nichts etwas, dass über anorganische Materie hinausgeht. Das ist wie mit der Seele, die ich nicht „verkaufen“ kann, weil ich sie nicht besitze. Ich habe eine, jedoch ist es nicht meine im Sinne von Besitztum.
    Außerdem fällt mir auf, dass hier vieles personifiziert wird. Der Gott – „ein grausamer, selbstherrlicher und totalitärer Diktator“, der Teufel etc. Auch wenn es vielfach anders dargestellt wird, glaube ich nicht das irgendwo geschrieben steht, das Gott oder Teufel übernatürliche Personen sind. Vielleicht sind es einfach nur Mächte in Form von irgendwelchen Energien, die dann in dem Sinne willkürlich handeln, dass sie nicht über ihre Reaktionen „nachdenken“.
    Weiter. Wenn wir nicht über „übernatürliche Mächte VERFÜGEN oder sie BEHERRSCHEN können“, wieso gibt es dann Anrufungen, Gebete, magische Rituale. Und was überhaupt bedeutet übernatürlich? Doch nur, dass etwas zur jetzigen Zeit mit den aktuell zu Verfügung stehenden naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht erklärbar ist. Wie es morgen aussieht, sthet auf einem anderen Blatt. Vielleicht kann ich da plötzlich die Existenz von Geistern rational erklären, und schon sind sie nicht mehr übernatrürlichen Ursprungs. Also darf man generell eigentlich nicht zwischen natürlich und übernatürlich differenzieren.
    Allerdings finde ich, dass jeder an das glauben soll und auch an das glauben darf, an was er halt gerne glauben möchte, solange er natürlich keine anderen Lebewesen damit gefährdet. Jeder sollte sich ein eigenes Bild von der Realität formen dürfen und sich dieses auch bewahren. Ich muss niemanden meinen Glauben aufzwingen und umgekehrt möchte ich auch nicht, dass jemand anderes versucht mir seinen Glauben aufzuzwingen. Und beim Glauben von Beweise zu sprechen, wie es gelegentlich vorkommt, ist schon ein Widerspruch in sich. An Dinge, die ich beweisen kann, kann ich nicht mehr glauben, denn ich weiß ja dann, dass es sie gibt.

    Gefällt mir

    • manglaubtesnicht schreibt:

      „Ich persönlich bin zwar auch nicht tiefgläubig was Gott und Kirche nach dem allgemeinen Verständnis betrifft, aber von “deinem Gott” zu sprechen kann ich nicht ganz nach vollziehen.“

      Wieso nicht? Im Laufe der Geschichte haben sich die Menschen doch Zigtausende von Göttern ausgedacht. Allein schon die ca. 30.000 christlichen Kirchen, Konfessionen und Sekten haben sich gegenseitig ausschließende Dogmen, Lehren und Gottesbilder. „Dein Gott“ bezeichnet einfach das Gottesbild des Adressaten.

      Gefällt mir

  16. Karsten schreibt:

    Ein Mensch kann aber nach der Definition Gott nicht erschaffen. Nur weil sich jemand ausdenkt, dass Gott ein Wesen ist, dass mit Blitzen um sich wirft, existiert noch lange kein solcher Gott. Und wenn Kirchen Götterbilder aufstellen, die gegeneinander konkurieren, dann doch nur weil sehr viel Geld und Macht dahinter steht. Was aber selbst die Kirchen und einzelnen Religionen nicht verstehen, ist das verschiedene Bilder, in diesem Fall Gottesbilder, ein und dieselbe Sache beschreiben können. Die Bilder sind halt nur aus unterschiedlichen Interpretationen der Sache selbst entstanden, und damit weder falsch noch richtig. Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass falls es wirklich einen Gott gibt, so ist dieser der Gott aller. Egal ob gläubig oder nicht. Egal ob schwarz oder weiß. Egal ob katholisch, evangelisch oder moslemisch. Ganz egal wie man dann dieses „Etwas“ betitelt oder sich in seiner Fantasie vorstellt. Das „Eine“ existiert. Ich habe vielleicht dabei einen alten, weisen Mann vor meinem geistigen Auge, ein anderer vielleicht eine junge, hübsche Frau. Wieder ein anderer stellt es sich in Form eines Tier vor. Wie auch immer. Im Grunde beschreiben alle die gleiche Sache. Nämlich die eine schöpferische Kraft. Deshalb sollten und müssen eigentlich alle Religionen friedlich koexistieren, ansonsten verraten sie sich selber.
    Und nicht nur die Kirchen untereinander haben sich gegenseitig ausschließende Lehren. Es fängt schon in der Bibel an. Beispiel: Ein Gebot: Du sollst nicht töten. An anderer Stelle steht. Eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen. Das ist doch ein eindeutiger Widerspruch. Und die Bibel ist voll von so einem – entschuldige den Ausdruck – „Unsinn“. Sie ist halt auch von Menschenhand gemacht.

    Gefällt mir

    • manglaubtesnicht schreibt:

      Du hast es schon fast – jetzt nur noch ein kleines bißchen weiter gedacht … 🙂

      Die „eine schöpferische Kraft“ ist nämliich auch bloß so ein Goittesbild wie der blitzeschleudernde Onkel oder der tanzende Weltenzerstörer – und daher ein Gottesbild, das man auf Existenz prüfen kann.

      Gefällt mir

  17. spritkopf schreibt:

    Allein schon für die amüsanten Kommentare in diesem Post bist du ab sofort in meiner Blogroll. 😀

    Gefällt mir

  18. Pingback: Fertig? | Man Glaubt Es Nicht!

  19. Pingback: Vermischte Anfagen 2015: Der Teufel und die Hamster-Pornos | Man Glaubt Es Nicht!

  20. dongamillo schreibt:

    Hi ich habe noch nicht alles auf dieser Seite durchgelesen, ich bedauere die Lieblosigkeit des Theisten. Ich denke wenn jemand von Gott überzeugt ist sollte er auch die Liebe, Geduld und Barmherzigkeit mit den „Nochnichtgläubigen“ haben, das ist hier noch nicht sichtbar. Ich möchte mich für die Lieblosigkeiten entschuldigen.

    Gefällt mir

    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Ich habe diese Kommentare-Lawine erst jetzt entdeckt. Teilweise köstlich, teilweise entlarvend, überwiegend wirr, na ja, so wie die Clowns aus der Bronzezeit uns halt amüsieren wollen. Lieblosigkeit der Theisten? Ich denke mal, das ist deren geringstes Problem.

      Jedenfalls ist das teilweise wirklich zum Fremdschämen, dass man zur gleichen Spezies gehört, zum Homo sapiens sapiens…

      Gefällt mir

  21. Pingback: Wer hat den besten philosophischen Gottesbeweis aller Zeiten? Deine Mudda! | Man Glaubt Es Nicht!

  22. dongamillo schreibt:

    Theisten sind für mich Personen die an die Existenz Gottes glauben aber nicht auf seinem Weg gehen, daher sind die entsprechenden „Früchte “ erkennbar.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s