Wer hat den besten philosophischen Gottesbeweis aller Zeiten? Deine Mudda!

Ehrlich, der philosophische Gottesbeweis deiner Mutter ist auf jeden Fall besser als der von Klaus Wagn. Wer Klaus Wagn ist, weiß ich nicht. Er sieht sich als Philosoph, und daher, so denkt er offenbar, muss der von ihm selbstgebastelte und ins Netz entlassene Gottesbeweis wohl ein philosophischer sein. Rational, logisch oder auch nur mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbar ist er jedenfalls nicht. Auf besonderen Wunsch hier eine knappe Analyse.

Ich versuche dazu zunächst Klaus Wagns Gedankengänge gekürzt aber sinnerhaltend wiederzugeben. Das ist gar nicht so einfach – und zwar nicht wegen etwaigen philosophischen Tiefgangs. Wagn gliedert seinen Beweis in sechs Abschnitte, die er von eins bis sieben nummeriert. Was dabei aus Abschnitt 3 geworden ist, wer weiß das schon?

1. Es gibt das Materielle und das Immaterielle. Das Immaterielle ist naturwissenschaftlich weder zu widerlegen noch zu beweisen. Naturwissenschaften sind materialistisch.

2. Was etwas ist, wird durch das definiert, was es nicht ist: Das Bewusstsein definiert Materie dadurch, dass es sie von allem anderen unterscheidet, das Materie nicht ist. Durch die sprachliche Definition von Materie (unterscheidend zu Immaterie) wird jedoch klar, dass Immaterie existieren muss. Da Materie schon vor den Menschen existiert hat, muss ein anderes Bewusstsein sie definiert haben, weil … sonst ergibt das ja keinen Sinn!!

4. „Das Immaterielle ist das, was nicht ist – also das Nichts. Aber ein Nichts, das es in sich hat.“ Materie ist vergänglich und hat immer eine Ursache. Das Immaterielle ist unvergänglich und ursachenlos. Als Beweis folgt ein Bibelzitat (Prediger 3.11).

5. Das Materielle ist alles, was eine Ursache hat. „Ein Brief hat eine Ursache, und der Regen hat eine Ursache. Dass Menschen geboren werden hat seine Ursache und dass Menschen sterben hat seine Ursache. Die Erde hat ihre Ursache und das Universum hat seine Ursache.“ Diese Ursache kann nicht materiell sein, denn „Materie für sich allein ist nicht definiert und daher nichts.“

6. Um Materie zu erdenken muss es ein permanentes Bewusstsein geben. Dieses eine, allmächtige und unveränderliche Bewusstsein ist Gott, der daher existieren muss. Beweise: div. Bibelstellen.

7. Die Alltagsverwendung des Verbs „Glauben“ (wie in „Ich glaube ich habe das Licht ausgemacht“) ist identisch mit religiösem Glauben (wie in „inbrünstiger Glaube“). Auch Physik (und implizit auch alles andere) „beruht ausschließlich auf Glauben, denn das System der Physik an sich kann nicht bewiesen werden.“ Man kann also grundsätzlich nur glauben, nichts beweisen. Glaube an Gott ist dasselbe wie der eben beschriebene „Glaube an die Physik“. Glaube an die Physik hat sich „in der Praxis bewährt“. Weil Glaube=Glaube, hat sich daher auch der Glaube an den Christen-Gott bewährt und muss daher stimmen. q.e.d.

Noch jemand dabei? Hurra!

Üblicherweise ist es bei Argumenten für die Existenz von Göttern so, dass sich während eines mehr oder weniger durchdachten Beweisgangs irgendwo ein Fehler einschleicht (oder bewusst versteckt eingebracht wird), weswegen der primäre Schluss („Und darum stimmt meine Religion!!“) inhaltlich falsch ist. Dass jedoch jeder einzelne Schritt komplett falsch ist, das hatte ich noch nicht. Bis jetzt.

Zu 1. und 2.: Wagn definiert sich hier „das Immaterielle“ zurecht, das er von aller Materie streng unterscheidet. Dessen Existenz begründet er ontologisch. Das geht natürlich nicht: Nur weil ich etwas begrifflich machen kann, muss es noch lange nicht wirklich existieren. Außerdem: Das rein Immaterielle, selbst falls es irgendwie existieren sollte, ist für uns materielle Wesen in keiner Weise relevant. Um nämlich relevant zu sein, müsste es sich in irgend einer Form in der Welt manifestieren. Um Einfluss auf „das Materielle“, also auch uns, zu haben, müsste „das Immaterielle“ Lottokugeln schieben, Synapsen in Gehirnen beeinflussen, Jesus auf die Erde schicken, was auch immer. Es muss Quanten umdrehen und Atome schubsen. Dann wäre es jedoch nicht mehr immateriell, sondern zumindest teilweise materiell verankert. Die strenge Unterscheidung materiell/immateriell bei gleichzeitiger Annahme der (wenn auch vielleicht nur indirekten) Beeinflussung von Materie durch Immaterie ist falsch. Wagn kann nicht beides haben.

Zu 4. und 5.: Hier geht Wagn den üblichen Weg aller kosmologischen Beweise: Er behauptet, dass „das Universum“ eine Ursache haben müsse. Er begründet das damit, dass viele Alltagsdinge wie Regen oder Briefe ebenfalls eine Ursache haben. Hier spielen zwei Bedeutungen des Begriffs „Ursache“ eine Rolle, die unser Philosoph munter in einen Topf wirft, wie das andere Apologeten meist mit dem Begriff „Schöpfung“ machen: Ja, wenn ich ein Auto baue oder einen Brief schreibe, dann bin ich in der Tat deren Schöpfer, deren Ursache. Schöpfen bedeutet hier, dass ich bestehende Materie nehme und umforme. Aus Papier und Pigment wird mithilfe eines Stifts ein Brief, aus Metallerzen und Kohlenstoffen wird durch Prozesse wie Schmelzen, Formen, etc, ein Auto. Dieser ex materia Begriff „Ursache“ ist jedoch völlig verschieden von der von Wagn behaupteten Schöpfung ex nihilo, also der behaupteten Schöpfung des Universums aus dem Nichts, dem Nicht-Sein. Es ist aber so: Niemand weiß, ob das Universum eine Ursache haben muss, denn niemand hat jemals so eine creatio ex nihilo beobachtet oder damit experimentiert. Es gibt solide Anzeichen dafür, dass man auch ohne auskommt: Kosmologen vermuten seit etwa zehn Jahren natürliche Raumfluktuationen, aus denen aus dem Nichts spontan und völlig ursachenlos Elementarteilchen entstehen, aus denen sich die Welt aufbaut – aber eine naturwissenschaftliche Erklärung wird Herrn Wagn wohl kaum zufrieden stellen.

Zu 6.: Die eben (falsch) für notwendig erklärte Ursache des Universums muss lt. Herrn Wagn ein zeitloser, immaterieller, ewiger Geist sein. Wir erinnern uns: dessen Existenz hatte er in 1. und 2. eben noch (falsch) herbeidefiniert. Wagn behauptet wie bei kosmologischen Beweisansätzen üblich ohne weitere Belege, dass dieser immaterielle, aber irgendwie doch materiell wirksame Geist sein christlicher Gott sei. Eigentlich ist sein (falscher) Beweis damit fertig.

Wissenschaft ist Glaube – Wissenschaft funktioniert – Daher stimmt Glaube!!

Als Dessert beschert uns Wagn dann aber noch seinen Punkt 7: Beweise (für irgend etwas) seien sowieso komplett unmöglich und auch überflüssig. Wissenschaft sei wie Religion „auch nur Glauben“ – und da Wissenschaft funktioniert, muss Glauben funktionieren, also auch der christliche Glaube, der daher stimmen muss. Dies begründet er sprachlich, indem er sich aus den verschiedenen Bedeutungen des Begriffs „Glauben“ eine einzelne herauspickt, die er dann für einzig gültig erklärt. Nebenbei erklärt er damit allerdings auch seinen Gottesbeweis aus 1.-6. für ungültig. Warum auch immer, vielleicht hat er beim Schreiben die Übersicht verloren. Wir befinden uns mittlerweile immerhin auf dem Umdefinierniveau von Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke“.

Fazit: Wagn argumentiert im Wesentlichen ontologisch, also sprachlich mit der Bedeutung von Begriffen. Dabei wirft er verschiedene Bedeutungen durcheinander und verbiegt sie, wie es gerade passt. Seine Unterteilung materiell/immateriell ist nicht haltbar. Seine Verwendung des Begriffs „Ursache“ ist zumindest falsch, vielleicht auch absichtlich irreführend. Als Beweis für seine These von der Notwendigkeit eines immateriellen Bewusstseins als Ursache der Welt zitiert er lediglich ein altes Buch.

Nichts davon ist irgendwie neu oder originell, hier jedoch überdurchschnittlich verschwurbelt. Wagns Gedankengang „Wissenschaft ist auch nur Glaube – Wissenschaft funktioniert – Daher funktioniert Glaube – Daher funktioniert auch der christliche Glaube – Darum existiert der christliche Gott“ ist allerdings im französisch-champagnerseligen Sinne spektakulär.

In anderen Traktaten hält sich Autor Wagn ebenfalls nur noch mit den Fingernägeln knapp an der schnell rotierenden Realität fest: “Die Evolutionstheorie setzt den philosophischen Materialismus voraus – also die Religion, dass Materie von Geist unabhängig ist. Materie ist jedoch ohne Geist nicht denkbar, denn sie ist ohne Geist nicht definiert und auch nicht definierbar. Was nicht definiert ist, kann aber nicht sein – es ist zugleich alles und nichts.”

Diese kurze Betrachtung („kurz“ hier in der Bedeutung von „sehr lang“) dürfte gezeigt haben, dass man – ob materiell oder immateriell –  diesen Autoren nicht weiter ernstzunehmen braucht.

Bewertung des Gottesbeweises: 10/10 Piepvögel.

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101 Antworten zu Wer hat den besten philosophischen Gottesbeweis aller Zeiten? Deine Mudda!

  1. ajki schreibt:

    „10/10 Piepvögel“

    *Das* ist mal eine wirklich wunderschöne Metrik. Vielen Dank😉

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  2. Carsten Grün schreibt:

    Da wird einem ja regelrecht schwindlig.
    Ein Musterbeispiel von Sprachkarussell; vielleicht sollte ich mal versuchen, mir eine Gehaltserhöhung herbei zu definieren.

    Manchem Geist sollte man die Beeinflussung von Materie verbieten.

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  3. Bernd Kammermeier schreibt:

    Und wahrlich, ihr wahrhaft Gläubigen, ich sage euch, auf dass ihr gehört haben möget, dass ich es euch verkündigenete, auf dass ihr es wisset hier und jetzt und immerdar: Setztet euch hernieder auf euren Stuhl (ihr müsset ihn vorher auch nicht wegwischen vom Sitze) und schreibet euch ein kleines Büchlein und nennet es „Sparbuch“.

    Setzet sodann eine eins hinein und lasset dieser möglichst viele Nullen folgen. Und wahrlich, sehet und ich sage euch: Ihr seid von Stund an reich! Oh feiert und juchzet, dass ich euch den Weg gewiesen habe, euch ein Sparbuch zu machen, dass euch geben möge Reichtum fürderhin bis in alle Ewigkeit. Halleluja!

    So werde denn sein der Reiche unter meinen Völkern, ein jeder, der nach diesem meinem neuesten Gebot sein Sparbuch geschriebet habe, so wahr ich mir helfe…

    gez. Gott

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Du, das hatten wir auch schon. Und zwar ohne erkennbare Zeichen von Ironie: https://manglaubtesnicht.wordpress.com/2015/01/24/der-magische-geldregen/

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      • Bernd Kammermeier schreibt:

        Ja, auch nicht schlecht. Aber da ist Gottes Version eindeutig einfacher und weniger verwässert. Sie funktioniert auch täglich und macht jegliches Webdesign total überflüssig.

        Ich habe gerade ein Faltblatt produziert, in dem eine Sensation aufgedeckt wird: Gott hat 1915 einen Brief an den Vatikan geschrieben (von diesem verheimlicht), in dem Gott seine Mitwirkung an allen bis dahin veröffentlichten „heiligen“ Büchern dementiert. In einem weiteren Gottesbrief von 1945 teilt er übrigens mit, dass er gar nicht existiert. Da bin ich jetzt aber mal auf Klaus Wagns Antwort gespannt! Wie will er denn Gott widerlegen…?

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  4. dongamillo schreibt:

    Zu Punkt 7,glauben:

    Ich glaube morgen ist schönes Wetter…. eine Vermutung .
    Morgen um 7 Uhr fährt mein Zug……
    Ich glaube (vertraue) dieser Angabe und gehe rechtzeitig zum Bahnhof.

    Mein Glaube ist etwas zu wissen und dementsprechend zu handeln…..

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Sie haben in einem Recht: Glauben kann sowohl „vermuten“ als auch „vertrauen“ bedeuten. Sie haben Unrecht, wenn Sie „glauben“ mit „wissen“ gleichsetzen.
      Niemand weiß, ob am nächsten Tag schönes Wetter ist, auch nicht, ob der Zug wirklich um 7 Uhr abfährt. Zukunftsaussagen (die Sie meinen) sind stets unsicher und können immer nur Wahrscheinlichkeiten meinen. Sicher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Zug pünktlich fährt, größer, als das Eintreffen schönen Wetters. Schönes Wetter genau in einem Jahr vorherzusagen ist schlicht unmöglich.

      Also kann „glauben“ nie „wissen“ bedeuten, sondern drückt einen unterschiedlichen Grad von Wahrscheinlichkeit aus.

      Anders verhält es sich mit „vertrauen“ als Synonym für „glauben“. Nur so ist der religiöse Glaube gemeint. Es geht nicht um die (unbeweisbare) Frage, ob Gott existiert, sondern der religiöse Mensch setzt dies schlicht voraus. Stattdessen geht es ihm darum, ob er an Gott glauben kann im Sinne von „auf ihn vertrauen“.

      Das ist die Quintessenz der gesamten Glaubensproblematik: Existiert Gott, müsste geklärt werden, ob man diesem unberechenbaren Schlächter auch vertrauen darf. Würden Sie dem psychopathischen Massenmörder in ihrer Nachbarschaft auch ihre Kinder anvertrauen? Diese Fragen beantworten Gläubige gerne mit „ja“, weil der Priester es perfekt versteht, die Worte des jeweiligen „heiligen“ Buches so zu verdrehen, dass man den Eindruck gewinnen könnte, dieser „Gott“ habe Gutes im Sinn.

      Doch sollte sich herausstellen, dass „Gott“ gar nicht existiert, wäre die Welt zwar ein Monster losgeworden, aber dem gläubigen Vertrauen wäre ebenso die Basis entzogen. Da Gläubige dies ahnen – und die klerikalen Profiteure wissen es – verdrängt man allgemein die Frage nach der Existenz „Gottes“. Sie spielt (scheinbar) keine Rolle: Es dreht sich letztlich nur um das „Vertrauen auf Gott“. Also verschließt der wahrhaft Gläubige seine Augen vor Erkenntnis, negiert wahlweise die Evolution, das Alter der Erde oder die Nachtexistenz von Seele, Jenseits oder Gott, und zimmert sich sein Weltbild in einer behaglichen Ecke seines hinteren medialen Frontalkortex zurecht, bis er glaubt, dass er ausreichend auf Gott vertrauen darf.

      6 Millionen Juden haben das einst auch. Die Wirksamkeit dieses „Gottvertrauens“ können Sie in jedem guten Geschichtsbuch der jüngeren Geschichte nachlesen. Spätestens das sollte Gläubige aufwecken, endlich genau hinzusehen und schonungslos – auch der eigenen Indoktrination gegenüber – die Existenz Gottes zu verifizieren oder zu falsifizieren. Dazu braucht man keinen Glauben, sondern veritable Kenntnisse der Erkenntnistheorie. Sehr gut systematisch dargestellt in Uwe Lehnerts „Warum ich kein Christ sein will“, Tectum Verlag Marburg, 6. Auflage 2015.

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  5. dongamillo schreibt:

    Hallo Bernd, ich nehme an das ist dein Name? Ich erlaube es mir mal dich der Einfachheit halber zu duzen, ich bin Andreas.
    Zunächst möchte ich auf meinem Verständnis von Glauben hinweisen das sich auf Erkenntnis gründet und zu den entsprechenden Handlungen führt. Allein die Erkenntnis ist nichts wert wenn keine Taten folgen. Viele Menschen sagen sie „glauben an Gott “ sie meinen damit ein gewisses
    “ fürwahr halten “ allein im reellen Leben ist das nicht erkennbar.
    Ich will damit nicht über den Reifegrad des Christen urteilen aber gewisse Schritte gehören nun mal zum Christ sein dazu.
    Wir könnten unendlich viel über die unechten Christen schreiben, sie sorgen ja vor allem für diese „schönen“ religiösen Stilblüten…..
    Ich halte mich lieber an das was ich selbst nachvollziehen kann.
    Ein wesentlicher Umstand sehe ich im Glauben an die Liebe, nicht nur meine Liebe zu meinem Umfeld sondern auch dem Empfang der Liebe von einzelnen Menschen aber eben auch von Gott!
    Ist das Beweisbar?

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Hallo Andreas,
      ja, ich verstecke mich nicht hinter Pseudonymen, sondern stehe zu meinem Namen. Ich lasse mich identifizieren. Damit stehe ich aber auch zu meiner Existenz, ich mache meine Existenz erfahrbar und nachvollziehbar. Ich bin, also sage ich das auch.

      Tut das dein „Gott“ auch?
      Hat er sich also bei dir bereits gemeldet mit seinem Klarnamen? „Gott“ ist ja eine Berufsbezeichnung oder eher ein Gattungsname, denn Götter gibt es viele. Alle diese wurden in ihrer Zeit ernstgenommen und verehrt, ja, sie wurden teilweise auch für die Liebe verantwortlich gemacht. So, wie du das jetzt mit deinem christlichen (?) „Gott“ machst. Glaube mir, auch die alten Ägypter, Griechen oder Römer konnten ihre Götter lieben und konnten sich von ihnen geliebt fühlen.

      Und trotzdem machen wir heute mit ihnen Hollywood-Schinken, wie gestern Percy Jackson im TV. Was glaubst du, wie lange es noch dauert, bis aus deinem „Christengott“ Hollywood-Schinken gemacht werden? Oder ist das nicht längst so? Es werden Komödien damit gemacht und aufregende Actionfilme, denn die Mythen sind noch lebendig bei den Zuschauern, so wie die antiken Mythen auch. Andere Götter sind in Vergessenheit geraten und taugen nicht mehr für „namedropping“ im Kino oder anderen Medien. Diese Götter sind wahrhaftig ausgestorben.

      Götter oder dein „Christengott“ leben (oder existieren) also genau so lange, wie sich Menschen an sie erinnern. Gäbe es die Götter als eigene, von Menschen unabhängige Entitäten, wären sie wahrhaft unsterblich. Sie könnten sich leicht durch entsprechende Taten in Erinnerung rufen, wenn sie dies für nötig erachteten. Jetzt magst du behaupten, du würdest „Gottes“ Liebe empfinden. Das sei für dich ein ausreichender Beweis. Dann muss ich erwidern, dass dich dein „Gott“ ganz fürchterlich im Regen stehen lässt.

      Wäre es nicht einfacher, gerade für seine Anhänger, wenn er sich unmissverständlich für alle Welt offenbaren würde? Was hieltest du von einer Erscheinung der Jungfrau Maria über der Kaaba in Mekka während einer Hadsch? Oder „Gott“ schaltet sich zeitgleich in alle Medienkanäle weltweit ein und spricht Klartext. Würde das nicht schlagartig alles klarmachen? Hättest dann du und andere Gläubige nicht leichteres Spiel, ihren Glauben aus der Ecke eines lächerlichen Spleens herauszuholen? Früher haben Schwerter und Scheiterhaufen für den notwendigen Respekt vor „Gott“ gesorgt. Heute geht das in westlichen Zivilisationen nicht mehr, weshalb „Gott“ dort immer mehr in Vergessenheit gerät.

      Offenbar ist es deinem „Christengott“ scheißegal, ob an ihn geglaubt wird oder nicht. Er lässt dich und seine anderen Gläubigen bitterböse im Regen stehen, wenn auch nicht ganz so schlimm, wie damals bei der Sintflut. Auf ein solches Arschloch würde ich keine Sekunde vertrauen, egal ob er in irgendeiner unbekannten Dimension herumgammelt oder nicht. Fest steht: Du bist ihm egal! Er interessiert sich einen Scheißdreck für dein Leben und dass du mühsam die Erinnerung an ihn wachhalten willst. Er hat deine Liebe nicht verdient. Der Unterschied zwischen uns beiden ist, dass ich ihn nachvollziehbar für sein Fehlverhalten entschuldige: Er existiert nicht! Deshalb kümmert er sich nicht, weder um 6 Mio. Juden noch um den Einzelnen, der mit seiner Hilfe die verlorenen Autoschlüssel wiederfinden will.

      Einen wahrhaft existenten „Gott“ mit diesen Charaktereigenschaften würde ich an deiner Stelle zum Teufel jagen…

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  6. Carsten Grün schreibt:

    Ist Gott auch für die perverse „Liebe“ an über 700 missbrauchten Kindern verantwortlich? Die Domspatzen können ein „Lied“ davon singen, wie sich katholische Amtsträger hinter ihrem Amt verstecken.
    Von denen hätte ich gerne mal Klarnamen, dann würde ich mal ein paar Anrufe tätigen.
    Welche „Erkenntnis“ bringt einen glaubenden dazu, so etwas zu tun?
    „Gewisse Schritte“ gehören zum Christ sein dazu…naja, solche wohl nicht, oder doch?
    Und bitte jetzt keine Märchen von den „schwarzen Schafen“.
    Ihr seid wahrlich eine Inkarnation. Und zwar der Doppelmoral, der Bigotterie.
    Ihr versteckt euch hinter einem Gott und verzeiht jedes Verbrechen am Menschen, sei es Kreuzzug-Massenmord oder Kindesmisbrauch, denn Gott ist gütig und heißt jeden Sünder willkommen.
    Andererseits verdammt Ihr jemanden, der sexuelle Verhütung betreibt oder seine Ehe beendet, zur Hölle.
    Ihr seid so sehr darauf erpicht, „Christ“ zu sein, und habt dabei längst vergessen, woher das Wort stammt. Sollte Jesus je gelebt haben, so würde er sich angesichts eures Verständnisses des Begriffes „Mensch“ im Grab herumdrehen und sich von euch wenden.
    Ihr glaubt, in den ewigen Himmel zu kommen, nur weil Ihr ein altes Buch hochhaltet, von dem man nichtmal weiß, wer daran alles herumgeschrieben hat.

    Ich WEISS dass kein Gott existiert. Denn wenn er existieren würde, dann würden viele von euch sofort vom Blitz getroffen.
    Einen besseren Beweis gibt es wohl nicht.
    Die Götter der Gläubigen sind Macht und Geld. Da ist die Glaubensrichtung fast egal.
    Und das seit tausenden von Jahren.

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  7. dongamillo schreibt:

    Hallo Bernd, das finde ich schonmal echt gut, das mit dem Namen.
    „“Tut das dein “Gott” auch? Hat er sich also bei dir bereits gemeldet mit seinem Klarnamen? “Gott” ist ja eine Berufsbezeichnung oder eher ein Gattungsname, denn Götter gibt es viele. Alle diese wurden in ihrer Zeit ernstgenommen und verehrt, ja, sie wurden teilweise auch für die Liebe verantwortlich gemacht. So, wie du das jetzt mit deinem christlichen (?) “Gott” machst. Glaube mir, auch die alten Ägypter, Griechen oder Römer konnten ihre Götter lieben und konnten sich von ihnen geliebt fühlen.““

    Ich bin der Überzeugung dass es eigentlich nur diesen einen Gott gibt, Er hat sich dem Volk Israel mit dem Namen Jahwe vorgestellt (JHWH auf Hebräisch) in Jesus ist er uns als Mensch begegnet, als heiliger Geist ist er auf der ganzen Welt persönlich erfahrbar.
    Liebe ist ein vieldeutiges Wort, ich kenne mindestens drei Bedeutungen die in der Bibel meistens mit Liebe übersetzt werden, philä, eros und agape, die Freundschaftliche, die erotische und die mütterliche, bedingungslose, hingebungsvolle Liebe.
    Diese agape hat Gott durch Jesus Christus gezeigt, ich und viele andere haben diese Liebe angenommen und das neue Leben erhalten.
    Ich weiß von keinem anderen „Gott“ der dieses Angebot je einmal gemacht hat.
    Ich weiß aber dass die vielen „Götter“ alles daran setzen uns diesem Gott abspenstig zu machen. Darum haben wir dieses riiieesige Angebot an Religionen.
    Wenn du jetzt so verschiedenste Religionen und besonders die katholische Sekte anführst trifft das mich und meinen Glauben nur am Rande weil sie den Namen tragen aber in keinster Weise auch nur ein Teil begriffen haben.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Hallo Andreas,
      Ein paar Punkte zur Klärung: JHWH (oder ursprünglich JHW) wurde Juhu ausgesprochen und ist ein altägyptischer Mondgott gewesen, der mit dem heiligen Berg JHW im Nordwesten der arabischen Halbinsel identifiziert werden kann. Sinai oder später Horeb heißt heute hala l-Badr (Vollmondberg) und ist ein nur noch selten tätiger Vulkan. Dies IST Jahu. Nur so viel dazu.

      Dieser Vulkan gebiert ausschließlich grünes Land (die barmherzige, ernährende Seite „Gottes“) oder Lava (die rachsüchtige Seite „Gottes“), aber nie Söhne. Jesus war also ein Wanderprediger, der sich von einer kleinen Anhängerschar ernähren ließ und wegen eines versuchten Anschlages auf Römer zum Tode verurteilt wurde. Alles weitere, was dein Leben so in esoterische Schwingungen versetzt, haben sich später die ersten Häretiker des Judentums ausgedacht, bzw. aus diversen „Prophezeiungen“ des AT zusammengebastelt. Oder soll ich in Anbetracht eines Zimmermanns von „zusammengezimmert“ sprechen?

      Selbst zur Zeit Jesu gab es (von den JHWH-Priestern bekämpften) Polytheismus in Palästina. Deswegen, weil die Priester des einen Kultes gegen Priester des anderen Kultes kämpfen (siehe z.B. die Geschichte von König Jehu, der Baal-Priester hinterrücks ermorden ließ), heißt das noch lange nicht, dass der Kult des einen oder anderen Priesters auf einem realen Gott basiert und der des anderen eben nicht. Entweder alle haben einen Gott oder viele Götter oder keiner. Du kannst es dir aussuchen.

      Du gehörst offenbar zu Jesus-Gläubigen und damit nicht zu Juden oder Muslimen. Aber du distanzierst dich auch vom Katholizismus. Welcher minikleinen Splittergruppe gehörst du denn an?

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  8. dongamillo schreibt:

    2. Antwort an Bernd
    „“ Jetzt magst du behaupten, du würdest “Gottes” Liebe empfinden. Das sei für dich ein ausreichender Beweis. Dann muss ich erwidern, dass dich dein “Gott” ganz fürchterlich im Regen stehen lässt. „“

    Seit über dreißig Jahren lebe ich mit Jesus, ich kann gar nicht alles aufzählen wie und wo er mir beigestanden hat. Ich weiß vorallem dass ich nicht alleine auf mein Gefühl gehe sondern mich auf sein Wort verlassen kann. Wie das Wort in den unterschiedlichen Situationen durch den heiligen Geist wirkt kann ich nicht erklären als Christ lernt man einfach damit umzugehen.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Dann bitte deinen lieben Jesus doch mal ganz freundlich, er möge mir eine verifizierbare Nachricht zukommen lassen. Dann könnte ich dich erstens besser verstehen und zweitens würde ich dann auch ganz sicher ein Jesus-Anhänger.

      Das wäre doch für euch beiden eine echte Motivation, es zu tun. Oder findest du nicht?

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  9. dongamillo schreibt:

    3. Antwort an Bernd
    Zum angerissenen Thema Kinofilm habe ich gerade ein altes Topic (3-2015) gelesen.
    Wie ein gewisser Ted Baehr am 6. Feb. In Los Angeles bei der Verleihung des christlichen Oscars mitteilte sollen 9von 10 erfolgreichen Filmen sich durch „starke christliche und moralische Inhalte “ auszeichnen.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Lies mal das Buch „The Gospel from Outer Space“. Da wird sehr nüchtern analysiert, warum eine religiöse Metaebene Filme erfolgreich macht. Hier ganz kurz: Es sind die seit Kindertagen indoktrinierten Lügen, die eine tiefe „Pseudowahrheitsrille“ in die Gehirne fräsen. Das kennt dann jeder und gerade in Amerika gibt es viele, die dem Gotteswahn verfallen sind. Das ist alles!

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  10. dongamillo schreibt:

    4. Antwort an Bernd
    „““Wäre es nicht einfacher, gerade für seine Anhänger, wenn er sich unmissverständlich für alle Welt offenbaren würde?““““

    Hallo Bernd, wäre es nicht einfacher……ja das mag sein, aber es ist nicht so.
    Kennst du das Buch/den Film, Drei Männer im Schnee? Oder hast du schon mal die Sendung Undercover gesehen ?
    Ich finde das echt total super gut!
    Wer die Wahrheit über die Gedanken und Meinungen seiner Mitmenschen herausfinden will kann das nicht mit seinem Klarnamen machen.
    Ich finde das „Spiel“ super!

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Ich finde das „Spiel“ ehrlich makaber und menschenverachtend, weil dein „Gott“ wegen seiner vielen Aliasnamen für eine solche Verwirrung auf der Erde gesorgt hat, dass sich Millionen von Menschen in seinen verschiedenen Namen gegenseitig umgebracht haben. Noch heute… gerade wieder in Istanbul…

      Dein „Gott“ könnte mich, falls er existiert, am A…bend besuchen.

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      • dongamillo schreibt:

        So viele Aliasnamen gibt es nicht! Es ist unsere Aufgabe den Echten zu finden.

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        • Manuel schreibt:

          Dongamillo, ist das unsere Aufgabe? Wer hat dir das mitgeteilt? Wo steht das?

          Und was ist, wenn wir zufällig nicht den Echten gefunden haben? Ist das unsere Schuld?
          Angeblich sollen wir doch einen freien Willen haben (Martin Luther hat die Existenz eines freien Willens biblisch ad absurdum geführt, und selbst die moderne Wissenschaft kommt langsam dahinter). Aber nehmen wir an wir haben einen freien Willen und treffen die falsche Entscheidung und dieser Bibelgott (so wie viele naive Christen ihn sich
          vorstellen) bestraft uns deswegen ganz schlimm, in alle Ewigkeit. Ist das nicht Erpressung? Ist nun Gott a) ein Gott der Liebe oder ist er b) ein sadistischer Erpresser, so wie die meisten Bibelfundamentalisten ihn sich vorstellen?

          Nehmen wir aber an, die Entscheidung ist rein ZUFÄLLIG richtig, weil wir Angst vor Bestrafung haben, kann der Wille dann noch frei sein? Bitte antworte!

          Die meisten wirklich ehrlichen Leute prahlen nicht „ich habe Gott gefunden“ sondern sagen demütig „Gott hat mich gefunden“ (siehe Philipper 2:13; Johannes 6:44 und 15:16)! Es gibt keinen Grund zum Rühmen, weder wegen seiner „guten Werke“ noch
          seiner ZUFÄLLIG „richtigen (??) Entscheidung“ (1. Korinther 1:26-31; Epheser 2:8,9)! Und diese Entscheidung ist in der Regel vom Milieu und der Mentalität abhängig und vielen anderen Faktoren.
          http://klaus-wagn.de/Entscheidung.pdf

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  11. dongamillo schreibt:

    5.Antwort an Bernd
    „““Früher haben Schwerter und Scheiterhaufen für den notwendigen Respekt vor “Gott” gesorgt.““““

    Siehe dazu die erste Antwort: Ausnahmslos ALLE Religionen sind nicht von Gott gewollt, nach meinem Verständnis bedeutet Religion „der (unmögliche) Versuch durch eigene Anstrengungen wieder mit Gott in Verbindung zurück (Wie zur Zeit von Adam und Eva) zu kommen .
    Im AT hat er die Religiosität der Juden als vorläufigen Maßstab gegeben, mit Jesus Christus hat er diesen, heute allein gültigen Weg, geschaffen.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Im AT hat er die Religiosität der Juden als vorläufigen Maßstab gegeben, …“
      Wo steht das? Die Juden sind „Gottes“ auserwähltes Volk und gut (oder schlecht) ist.

      „… mit Jesus Christus hat er diesen, heute allein gültigen Weg, geschaffen.“
      Von wem hast du diese Weisheit? Aus der Bibel? Ach ja, die Bibel ist ja auch „Gottes“ Wort, weil es da doch drinsteht. Hast du meine kleine Satire mit Gottes Sparbuch weiter oben überlesen? So funktioniert das mit „heiligen“ Schriften und du bist diesem Unsinn auf den Leim gekrochen.

      Aber es gibt ein Lösungsmittel für diesen Leim: Atheismus!

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    • Manuel schreibt:

      @ Dongamillo: „Ausnahmslos ALLE Religionen sind nicht von Gott gewollt, nach meinem Verständnis bedeutet Religion ‚der (unmögliche) Versuch durch eigene Anstrengungen wieder mit Gott in Verbindung zurück (Wie zur Zeit von Adam und Eva) zu kommen'“ (Anführungszeichen nachkorrigiert).

      Steht das nicht im Widerspruch zu deinem Satz: „Es ist unsere Aufgabe den Echten zu finden“?

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  12. dongamillo schreibt:

    6.Antwort an Bernd
    „““Deshalb kümmert er sich nicht, weder um 6 Mio. Juden noch um den Einzelnen, der mit seiner Hilfe die verlorenen Autoschlüssel wiederfinden will.“““““

    6 Millionen…..und wenn man die ganze Geschichte seit Abraham zählt noch etliche mehr, es ist brutal, ich kann es nicht fassen.
    Ich denke da an einen Prediger,aus der Nachkriegszeit, Wilhelm Busch,ein Pfarrer aus Essen.
    In seinem Buch „Jesus unser Schicksal “ (als Download gratis erhältlich) beschreibt er eine Situation wo er auf die Frage „wie kann der liebe Gott es zulassen…“ ,sehr deutlich: Diesen „lieben Gott“ gibt es nicht!
    Es gibt ausreichend Bibelstellen die das belegen, ich brauche sie nicht anführen, du kennst sie wohl besser als ich. Seit der Vertreibung aus dem Paradies steht die Frage im Raum, wie bekomme ich einen gnädigen Gott.
    Weil Gott die Sinnlosigkeit der religiösen Bemühungen sah, hat er vorläufig das Gesetz gegeben aber schon damals mit der Option die im NT zum Ausdruck kommt.
    Dieses Angebot steht heute zur Verfügung, wir können mit ihm Frieden machen.
    ……..
    Und dann ist der verlorene Autoschlüssel kein Problem mehr für ihn und dich (das habe ich selbst schon öfter selbst erlebt).
    😀

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Du siehst schon, dass du dir da was zusammengebastelt hast, um deinen „Gott“ nicht allzu dämlich aussehen zu lassen? Falls er (warum auch immer) auf die richtige Religiosität wert legen sollte, dann hat er es verdammt dumm angestellt, sich verständlich zu machen.

      Ausgerechnet die, die ihn meist aus familiären Gründen sowieso anbeten, bedenkt er mit seinen „Gaben“, während er jeden, der nicht in seine Richtung sozialisiert wurde, missachtet.

      Wenn ein Sänger erfolgreicher sein will, dann wendet er sich nicht nur an seine Fans, sondern vor allem an die, die ihn noch nicht kennen. Ist doch irgendwie logisch, oder?

      Ach, Andreas, gib es auf. Ich habe zu viel von und über deinen „Gott“ gelesen, um noch einmal auf diese Leimspur zu kriechen. Ich wünsche dir, dass du mit ihm klarkommst und er nicht eines Tages von dir Unmenschliches verlangt. Aber trotzdem noch diese Botschaft: Ohne Religion lebt es sich wesentlich freier und friedlicher. Es ist einfach wunderbar, die Welt so zu sehen, wie sie ist…

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      • dongamillo schreibt:

        „“““Ach, Andreas, gib es auf. Ich habe zu viel von und über deinen “Gott” gelesen, um noch einmal auf diese Leimspur zu kriechen. „“““
        Zitat:
        Wenn dir der Gedanke kommt, dass alles, was du über Gott gedacht hast,
        verkehrt ist und dass es keinen Gott gibt, so gerate darüber nicht
        in Bestürzung.
        Es geht allen so.
        Glaube aber nicht, dass dein Unglaube daher rührt, dass es keinen
        Gott gibt.
        Wenn du nicht mehr an Gott glaubst, an den du früher glaubtest,
        so rührt das daher, dass in deinem Glauben etwas verkehrt war,
        und du musst dich bemühen, besser zu begreifen, was du Gott nennst.
        Wenn jemand an seinen hölzernen Gott zu glauben aufhört, so heißt
        das nicht,
        dass es keinen Gott gibt, sondern nur,
        dass er nicht aus Holz ist.

        (Leo Tolstoi)

        „“““Ohne Religion lebt es sich wesentlich freier und friedlicher. Es ist einfach wunderbar, die Welt so zu sehen, wie sie ist…““““

        Es ist doch erstaunlich wie absolut gleiche Worte von dem jeweiligem Standpunkt als wahr definiert werden können.
        Ich kann deine Aussage voll und ganz mittragen weil Religion das Letzte ist was erstrebenswert ist.
        Und wenn man die Welt mit „erleuchteten Augen“ betrachtet……😉

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        • Bernd Kammermeier schreibt:

          Wenn dir der Gedanke kommt, dass alles, was du über Gott gedacht hast,
          richtig ist und dass es einen Gott gibt, so gerate darüber nicht
          in Entzückung.
          Es geht allen so.
          Glaube aber nicht, dass dein Glaube daher rührt, dass es einen
          Gott gibt.
          Wenn du an den Gott glaubst, an den du früher nicht glaubtest,
          so rührt das daher, dass in deinem Unglauben etwas verkehrt war,
          und du musst dich bemühen, besser zu begreifen, was du Gott nennst.
          Wenn jemand an seinen hölzernen Gott zu glauben beginnt, so heißt
          das nicht,
          dass es einen Gott gibt, sondern nur,
          dass er aus Holz ist.

          (Bernd Kammermeier)

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  13. dongamillo schreibt:

    „““Wenn ein Sänger erfolgreicher sein will, dann wendet er sich nicht nur an seine Fans, sondern vor allem an die, die ihn noch nicht kennen. Ist doch irgendwie logisch, oder?““““

    Ja wenn er es sooo nötig hätte….
    Du hast nur übersehen, dass Gott es eben nicht sooo nötig hat angebetet zu werden.
    Es ist unser Problem, unsere Aufgabe, ihn zu suchen und zu finden.
    In den ganzen Religionen werden die Irrwege der Menschen deutlich.
    In Jesus Christus hat er sich eine kleine Zeit sichtbar gezeigt.
    Wer den richtigen Weg zu ihm eingeschlagen hat bekommt die zusätzliche Gewissheit durch den heiligen Geist (Pfingsten).
    Das kann ich einfach bezeugen.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Du hast nur übersehen, dass Gott es eben nicht sooo nötig hat angebetet zu werden.“

      Äh… schon mal das 1. Gebot gelesen? Wie viel notgeiler auf ALLEINIGE Anbetung kann man sich denn noch ausdrücken?

      „Es ist unser Problem, unsere Aufgabe, ihn zu suchen und zu finden.“

      Warum? ER will doch angebetet werden, ER will, dass wir in seinen dämlichen Gottesdienst laufen. ICH habe doch nicht das Geringste davon. Er mag halt regelmäßig Schlachtplatte á la Chef. Gut, seine Priester haben die im Tempel damals verspeist, aber das hat doch gewiss andere Gründe. Tralalalalaa…

      „In den ganzen Religionen werden die Irrwege der Menschen deutlich.“

      Ja, das stimmt. Alle Religionen zeigen ihre Irrwege deutlich. Und manchmal sogar gefährlich deutlich.

      „In Jesus Christus hat er sich eine kleine Zeit sichtbar gezeigt.“

      Behaupten die Irrwege-Religionen. Sehr überzeugend.

      „Wer den richtigen Weg zu ihm eingeschlagen hat bekommt die zusätzliche Gewissheit durch den heiligen Geist (Pfingsten).“

      Na dann wird ja alles gut!

      „Das kann ich einfach bezeugen.“

      Toll!

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  14. Sabine Schacht schreibt:

    Dieser „Beweis“ sieht aus wie die übliche Wortverdreherei der Theologen. Religionen sind doch alle gleich.

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  15. dongamillo schreibt:

    „““….Er mag halt regelmäßig Schlachtplatte á la Chef. Gut, seine Priester haben die im Tempel damals verspeist, aber das hat doch gewiss andere Gründe. Tralalalalaa…““““

    Genau, es geht um geistige Dinge. Zu der Zeit wurde den Menschen deutlich gemacht wie schlimm es ist entgegen seinen guten Geboten zu handeln. Für viele Fehlverhalten musste ein Tier stellvertretend sterben, Gott hat damit ein Beispiel für seinen endgültigen Plan gegeben.

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  16. dongamillo schreibt:

    „““““
    Behaupten die Irrwege-Religionen. Sehr überzeugend.“““““

    Natürlich sind auch aus dem „richtigen Weg“ wieder Religionen entstanden….. , die Bibel warnte schon damals davor, die einen verlaufen sich so, die anderen geben gleich auf zu suchen, wenige dürfen die Wahrheit finden. Ich kann nur dankbar für seine Güte sein.

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  17. dongamillo schreibt:

    Hallo Sabine, ich erlebe Gott täglich, (aber auch das steht in der Bibel)
    In der Bibel steht alle was wir über Gott wissen müssen, wenn es nicht in der Bibel steht gehört das (meistens) nicht zu dem Gott den ich kennengelernt und dem ich mein Leben anvertraut habe.🙂

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Hallo Sabine, ich erlebe Gott täglich, (aber auch das steht in der Bibel)“

      Dann bist du der berühmte Prophet Andreas? Oder wer bekommt sonst „göttliche“ Eingebungen? Du musst sofort in Talkshows auftreten und der Welt die frohe Botschaft verkünden.
      Schreibst du jetzt endlich die Bibel weiter? Au ja, bitte bitte! Ich will endlich wissen, ob ich den Handyvertrag ohne in die Hölle zu kommen kündigen darf und ob Atomenergie im Sinne Gottes ist – oder ob er doch lieber Solarzellen bevorzugt. Und was sagt er zu Windows 10? Runterladen oder eher nicht? Runterholen hat er ja schon verboten…

      Das musst du in fragen, er muss die Welt aufklären über all die Neuerungen in den letzten 2.600 Jahren. Es ist so viel passiert, was die Menschen verwirrt.

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  18. dongamillo schreibt:

    Hallo Bernd, jeder Christ ist in persönlicher Beziehung mit Gott und tauscht sich mit ihm,so oft es geht, aus . Prophet zu sein ist eine von verschiedenen Aufgaben Gottes, mein Ding ist das jetzt nicht. Was ich prophetisch sagen kann steht alles in der Bibel.
    Die Bibel ist fertig und das ist gut so. Deine persönlichen Probleme könntest du selbst mit ihm besprechen wenn du willst.
    Alle Religionen wollen mit ihren Priestern eine Macht ausüben……
    Das gute an dem richtigen Christsein ist dass man eben KEINEN Vermittler mehr braucht um mit ihm zu sprechen.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Sag mal, Andreas, mal im Ernst jetzt: Bist du ein Troll oder meinst du das wirklich ernst, was du da von dir gibst? Ich meine, ist vielleicht deine Uhr stehengeblieben? Meine steht auf 21. Jh.

      „jeder Christ ist in persönlicher Beziehung mit Gott und tauscht sich mit ihm,so oft es geht, aus “

      Jeder Christ? Also auch Angela Merkel (als Pfarrerstochter sollte ihr Draht nach oben gut sein)? Warum nur spricht sie dann nicht mir Gott? Und, wo wir dabei sind: kannst du Gott nicht mal fragen, warum er nichts gegen seine Anhänger unternimmt, die ihn Allah nennen? Die treiben es derzeit gar zu bunt mit ihrer explosiven Frömmigkeit.

      „Prophet zu sein ist eine von verschiedenen Aufgaben Gottes, mein Ding ist das jetzt nicht. Was ich prophetisch sagen kann steht alles in der Bibel.“

      Dass ist auch ganz praktisch. Da hast du immer einen Schuldigen, wenn sich die Prophezeiung – wie üblich – nicht erfüllt. Bleib bei der Linie, dann kann dir keiner was…

      „Die Bibel ist fertig und das ist gut so.“

      Da hast du vielleicht sogar Recht. Es wäre schlimm, wenn da noch mehr Unsinn reinkäme. Wobei ein Update der naturwissenschaftlichen Darstellung (Genesis etc.) nicht verkehrt wäre. Sonst lernen die Kinder in Religion vielleicht noch, der Mensch sei ein Geschöpf…. muahahahahaha…

      „Deine persönlichen Probleme könntest du selbst mit ihm besprechen wenn du willst.“

      Gerne, Hast du die Durchwahl?

      „Alle Religionen wollen mit ihren Priestern eine Macht ausüben…“

      Ähh… ja!

      „Das gute an dem richtigen Christsein ist dass man eben KEINEN Vermittler mehr braucht um mit ihm zu sprechen.“

      Nun, wie sage ich es dir jetzt. Da hast du was verwechselt. Das sind die Muslime, die keinen Vermittler brauchen. Es stimmt zwar, dass Jesus das auch nicht direkt gefordert hat, aber der hat ja auch bereits zu seinen Lebzeiten das Reich Gottes erwartet. Als sich das dann jahrhundertelang hinausgezögert hat und die Christen quasi zum theologischen Däumchendrehen verurteilt hat (der alte Boss oben muss irgendwelche Probleme mit der Umzugsfirma haben, eventuell gewerkschaftliche Probleme, egal…), da wurde kurzerhand das Reich Gottes in den Himmel verlegt und auf der Erde als Zwischenlösung das Priesterunwesen eingeführt. Na ja, von irgendwann muss man doch leben, wenn man schon nichts Vernünftiges lernen wollte.

      Das mit dem Sprechen mit Gott sollten wir uns noch mal überlegen. Wenn man nämlich mit Gott spricht, nennt man das Beten. Wenn er antwortet, nennt man das Schizophrenie…

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  19. dongamillo schreibt:

    „“Sag mal, Andreas, mal im Ernst jetzt: Bist du ein Troll oder meinst du das wirklich ernst, was du da von dir gibst? Ich meine, ist vielleicht deine Uhr stehengeblieben? Meine steht auf 21. Jh.““

    Ist es so unvorstellbar heutzutage Christ zu sein?
    Du darfst nur nicht jeden der sich Christ nennt einfach so als Christ sehen.
    Jeder wirkliche Christ HAT eine persönliche Beziehung zu Gott. Ich kann nicht über mir nicht persönlich bekannten Menschen urteilen ob sie jetzt Christ sind oder nicht.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Andreas,
      es ist natürlich vorstellbar, heute noch Christ zu sein. Es gibt auch noch viele, die Zeus noch verehren oder Viracocha. Das darf ja jeder wie er will. Ich habe nichts gegen Aberglauben an sich, wenn er dem Betroffenen hilft. Ich habe ein Problem mit Menschen, die glauben AUFGRUND ihres Glaubens eine Sonderstellung in der Gesellschaft einzunehmen – und z.B. deswegen ihre Glaubensgemeinschaften staatlich alimentieren zu lassen. Oder die missionieren und z.B. Kinder taufen und so zwangsweise in diese Aberglaubensgemeinschaften einbinden – mit steuerrechtlichen Konsequenzen! Ich habe etwas dagegen, wenn sie in Politik und Medien zu viel mitreden und ihren eigenen Mitarbeitern kein vernünftiges Arbeitsrecht gewähren. Und dergleichen mehr.

      Natürlich kenne ich bereits deine Antwort: Da bist du auch dagegen, weil dies mit dem „echten“ Christsein nichts zu tun hat. Aber im Ernst: Definierst DU, was ein echter Christ ist? Oder wer definiert das? Welcher Sekte gehörst du denn an? Zeugen Jehovas? Oder hast du dir was ganz eigenes zurechtgezimmert – immer in den Spuren des größten Zimmermanns nach Noach?

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  20. dongamillo schreibt:

    „““Gerne, Hast du die Durchwahl?“““

    Aus Spaß, sagt man unter Christen, ist die Nummer 5015, und man meint damit Psalm 50, Vers 15.
    Im Ernst ist dies, meiner Meinung nach, eine alttestamentliche Antwort, heutzutage geht es darum die Verbindung erst einmal herzustellen. Dann aber hat man eine Standleitung die nur durch eigenes Verhalten gestöhrt wird.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Rufe mich an am Tag der Not; dann rette ich dich, und du wirst mich ehren.“ (Ps. 50,15)

      Und du meinst wirklich, dass das hilft, Andreas? Hat es schon jemals über ein statistisch zu erwartendes Mittel hinaus geholfen? Ich meine z.B. bei großen Katastrophen, Schiffsuntergängen, Flugzeugabstürzen oder im KZ?

      Meinst du nicht, dass bis heute Millionen von Gläubigen die 5015 gewählt haben? Und was machen unsere Medien? Sie feiern es als göttliches Wunder, wenn aus einem Flugzeugwrack ein lebendes Kind gezogen wird – neben 236 Toten! Haben die nicht gebetet? Hat das Kind wirklich gebetet? Wie erklärst du dir die Tatsache, dass nicht überproportional viele Christen bei Unglücken gerettet werden? Oder ist es „Gott“ egal, ob jemand Christ ist? Oder ist ihm nicht sowieso egal, was mit Menschen geschieht, weil sie ja in einer völlig normalen statistischen Verteilung von Unglücken betroffen sind? Ob man betet oder nicht.

      Stellst du dir nie die Frage, warum auch Atheisten hin und wieder gerettet werden, so wie auch Christen hin und wieder gerettet werden – oder Juden oder Muslime?

      Andreas: deine Durchwahl ist eine tote Leitung. Da ist keiner am anderen Ende der Leitung. Kein Anschluss unter dieser Nummer. Sorry, aber aus der Not rettet Gott niemanden – nicht mal seinen eigenen Sohn…

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  21. dongamillo schreibt:

    „““Das mit dem Sprechen mit Gott sollten wir uns noch mal überlegen. Wenn man nämlich mit Gott spricht, nennt man das Beten. Wenn er antwortet, nennt man das Schizophrenie…““““

    Es ist deine Entscheidung ob du MAN sein willst oder DER Bernd……
    😀

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Das betrifft nicht nur mich. In diesem „man“ bist auch du enthalten. Ob dir das passt oder nicht. „Gott“ ist eine reine Eigenprojektion unserer Gehirne, basierend auf HADD und ToM. Das sind evolutionär entstandene Fähigkeiten unserer Gehirne, um überleben zu können. Neurowissenschaftler können genau erklären, wo „Gott“ entsteht. Das mag ernüchternd sein, aber es ist nun mal so.

      Tut mir leid. Trotzdem darfst du deinen Harvey im Kopf liebhaben. Vielleicht hat der dich ja auch ein bisschen lieb. Na ja, wenn du nur feste genug daran glaubst, tut er das ganz bestimmt…

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      • Manuel schreibt:

        “’Gott‘ ist eine reine Eigenprojektion unserer Gehirne, basierend auf HADD und ToM.“

        Interessant, sowas (HADD und ToM (??)) habe ich noch nie gehört! Ich weiß zwar, dass „Gotteserfahrungen“ unter anderem auch durch unser Gehirn vorgegaukelt werden können und im Labor generiert werden können (http://www.roboterwelt.de/magazin/wenn-roboter-geister-simulieren/), dass hat aber nichts mit Gott selbst zu tun.

        Könnte es nicht auch andersherum sein? Wir Menschen sind eine Eigenprojektion Gottes? Damit lösen sich alle Fragen „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ („42“ lässt grüßen) in Wohlgefallen auf!

        Und echte direkte Gotteserfahrungen dürften in unserer materiellen Welt nicht vorkommen. Hin und wieder gibt es dezente Hinweise (vielleicht in Wachträumen oder „zeichenhaften“ Begegnungen des täglichen Lebens), welche aber auch von der Gegenseite stammen könnten.

        Wenn jemand behauptet „ich erlebe Gott täglich“, dann erlebt er ihn genauso täglich wie ein Zeuge Jehovas, Moslem, Mormone, oder Atheist durch „segensreiche Erfahrungen“ oder dass sie Gott in der Natur sehen.

        Christen werden NIEMALS in der Lage sein jemanden, den Gott (hebr. = „El“ (wovon sich „Eloah“ und „Elohim“ ableiten) = Platzierer) als Atheist platziert hat, von der Existenz Gottes zu überzeugen, geschweige ihm eine verifizierbare Nachricht von Gott zukommen zu lassen, was hier wieder kläglich bewiesen wurde. Im materiellen Universum (Gottes Projektion) herrscht nun einmal Dualität. Das eine wäre ohne das genaue Gegenteil nicht denkbar, damit es definiert werden kann. Konsequenterweise gibt es deshalb auch Theisten und Deisten in allen möglichen Spielarten und Atheisten. Weil es so ist wie es ist. Ohne Bewertung. Wenn die Illusion vorbei ist legt Gott vielleicht einen anderen Film ein oder ist auch mal wieder er selbst und lebt seine ewige Glückseligkeit aus.

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        • Bernd Kammermeier schreibt:

          „Interessant, sowas (HADD und ToM (??)) habe ich noch nie gehört! Ich weiß zwar, dass “Gotteserfahrungen” unter anderem auch durch unser Gehirn vorgegaukelt werden können …“

          HADD = Hyperactive Agency Detection Device und ToM = Theory of Mind sind wesentliche Basics/Erklärungsmodelle für das Überleben in der Natur. Sie schützen uns davor, Raubtieren zum Opfer zu fallen, haben aber die fatale Nebenwirkung, uns hin und wieder Dinge vorzugaukeln, die nicht oder nicht so existieren. Einfaches Beispiel: „Augen“ nachts im Wald können von einem Bären sein oder das Funkeln von Wasser im Mondlicht. Im evolutionären Sinn ist es sinnvoll, in jedem Fall zu fliehen, auch wenn es nur Tropfen sein sollten. Ich denke, das sollte so nachvollziehbar sein.

          Dies hat bei wachsender Großhirnrinde zu magischen Vorstellungen über die Natur geführt, was zunächst in den Animismus mündete. Die Natur wurde als „beseelt“ gewähnt und in gute Geister und böse Dämonen geteilt – der Beginn des Dualismus.

          „Könnte es nicht auch andersherum sein? Wir Menschen sind eine Eigenprojektion Gottes?“

          Dazu müsste erst einmal festgestellt werden, was ein solcher „Gott“ ist, um dann zu klären, ob wir so etwas in der Realität finden können. Beim ersten weigern oder widersprechen sich die Theologen und das zweite ist allein wegen der unklaren Definition nicht zu beantworten. Falls „Gott“ beliebig ist (also undefinierbar), ist praktisch alles „Gott“ und damit gleichzeitig nichts, weil nicht alles „Gott“ sein kann (ich selbst bin z.B. nicht „Gott“).

          Wir wissen aber um die Existenz unseres Gehirns und können es untersuchen. Und da gibt es inzwischen sehr gute Erklärungen, wo und wie eine Gottesvorstellung entsteht.

          „Und echte direkte Gotteserfahrungen dürften in unserer materiellen Welt nicht vorkommen.“

          Woraus folgt, dass bis heute niemand je eine Gotteserfahrung machen konnte, weil jeder Mensch seit wir uns von unseren Vorfahren abgespalten haben ein Bestandteil der materiellen Welt ist.

          „Hin und wieder gibt es dezente Hinweise (vielleicht in Wachträumen oder “zeichenhaften” Begegnungen des täglichen Lebens), welche aber auch von der Gegenseite stammen könnten.“

          Genau das ist damit – folge ich Ihrer Ausgangsthese – denknotwendigerweise ausgeschlossen. Entweder ist etwas Bestandteil der materiellen Welt oder nicht.

          „Christen werden NIEMALS in der Lage sein jemanden, den Gott (hebr. = “El” (wovon sich “Eloah” und “Elohim” ableiten) = Platzierer) als Atheist platziert hat, von der Existenz Gottes zu überzeugen, geschweige ihm eine verifizierbare Nachricht von Gott zukommen zu lassen, was hier wieder kläglich bewiesen wurde.“

          Da Christen ebenfalls Teile der materiellen Welt sind – folge ich ihrer Ausgangsthese – kann auch der wackerste Christ niemals eine solche Nachricht von einem „Gott“ empfangen, weshalb er sie denknotwendigerweise auch niemandem anderen zukommen lassen kann. Ich muss hier gar nicht erklären, dass jeder Mensch ohne Kenntnis eines „Gottes“ geboren wird und erst durch seine Eltern von den Märchen überzeugt wird. Es ist also genau umgekehrt: Gläubige egal welcher Richtung müssen indoktriniert werden, während der „natürliche“ Zustand des Menschen der ist, dass er von einem „Gott“ nichts weiß. Auch das sollte problemlos logisch nachvollziehbar sein.

          „Im materiellen Universum (Gottes Projektion) herrscht nun einmal Dualität.“

          Sagt wer? Donald Duck?

          „Wenn die Illusion vorbei ist legt Gott vielleicht einen anderen Film ein oder ist auch mal wieder er selbst und lebt seine ewige Glückseligkeit aus.“

          Sagt wer? Jemand, der Teil der materiellen Welt ist und im Wahn lebt, die immaterielle Welt zu sehen und zu verstehen? Das beweist: Glauben führt zu geistiger Verstopfung. Und dagegen hilft nur Aufklärotizin.

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  22. dongamillo schreibt:

    „““Bernd Kammermeier schreibt am 12/01/2016 um 18:02:
    Dann bitte deinen lieben Jesus doch mal ganz freundlich, er möge mir eine verifizierbare Nachricht zukommen lassen. Dann könnte ich dich erstens besser verstehen und zweitens würde ich dann auch ganz sicher ein Jesus-Anhänger. Das wäre doch für euch beiden eine echte Motivation, es zu tun. Oder findest du nicht?““““

    Lieber Bernd, jeder Christ ist ein Brief Gottes an Dich! (Ich gehe davon aus dass du den Unterschied „Christ“ und “ Namenschrist“ akzeptierst ) Aufgrund deiner bisherigen Äußerungen schätze ich dich nicht als ein Mensch mit geringer Auffassungsgabe ein . Es wird höchstwahrscheinlich keine Beweise für dich geben weil Gott, nach meiner Kenntnis, einen anderen Weg, eben den Weg des Glaubens, bestimmt hat. Du hast die Bibel, du hast die Zeitgeschichte,(was davon wahr ist ist ein anderes Problem), und du kannst Christen bei dir vor Ort suchen. Ich kann dir die lohnende aufrichtige Suche nach der Wahrheit nur empfehlen.

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  23. dongamillo schreibt:

    „““……Aber im Ernst: Definierst DU, was ein echter Christ ist? Oder wer definiert das? Welcher Sekte gehörst du denn an? Zeugen Jehovas? Oder hast du dir was ganz eigenes zurechtgezimmert –….““““

    Hallo Bernd, hier noch ein Nachtrag zum vorigen Post.
    Die Bibel ist der Maßstab, obwohl viele sehr unterschiedliche Lehren daraus ziehen.
    Das ist der größte Verdienst Martin Luthers die Bibel für die Allgemeinheit zugänglich gemacht zu haben. Damit ist die Abhängigkeit von einer geistlichen Obrigkeit gebrochen. Wer nun wirklich Christ ist wird im Johannesevangelium am deutlichsten dargestellt. Ich habe dies nachvollzogen und kann die beschriebenen Folgen bestätigen. Leider sind viele kirchliche Lehren nicht auf dieser Erkenntnis aufgebaut, ….damit müssen wir leben.

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  24. Carsten Grün schreibt:

    Also ein Mensch, der
    1. aufgeklärt
    2. vernunftbegabt (also fähig ist, seinen eigenen Verstand zu benutzen)
    3. skeptisch (im Sinne von: lässt sich kein X für ein U vormachen)
    4. gebildet (also mehr als Hauptschule)
    5. Herr seiner Sinne

    ist,
    der lacht sich angesichts mancher Diskussionen kaputt.
    Diskussionen, die keine sind, weil sie von vorn herein so vollkommen blödsinnig sind, dass kein Mensch, der einigermaßen bei nicht-komatösen Gehirnfunktionen ist, jemals darauf einsteigen würde.
    Natürlich gibt es unglaublich viele Deppen im Internet. Ganz klar. Aber es fällt schon hier und da auf, wenn sich diese Deppen an bestimmten Stellen auffällig stark konzentrieren.

    Mir fällt vor allem auf, dass viele Gottesanbeter, die sich selbst „gläubiger Christ“ nennen, hier in ihrem selbstgestrickten Mantel aus gläubiger Idiotie den Gedanken und den Hintergrund der Nächstenliebe verraten.

    Ihr schwafelt hier um den „Gottesbeweis“ herum, nur um vielleicht mal irgendwann, irgendwo Recht bekommen zu können.
    Dabei seid Ihr genauso gottlos, wie alle anderen Religioten auch.

    Ihr quatscht hier vom „reinsten Gedanken“, vom „alles erfüllenden Wesen“,
    „Gott ist denkbar, und deshalb existent“
    „Gott ist nicht beweisbar, weil er nur definiert, aber nicht existent sein muss“

    Mensch, Leute, schaltet mal den Predigt-Modus aus und kommt mal in die Realität.

    Wenn ihr gute Christen sein wollt, dann hört auf, hier Blödsinn zu schwafeln und geht auf die Straße, um bedürftigen Menschen zu helfen. Geht in die Suppenküchen und gebt Essen aus.
    Geht und helft den Flüchtlingen.

    Aber dazu seid Ihr euch zu fein.
    Ihr tut nix, Ihr labert lieber.
    Haltet euer Maul, damit ist allen am besten geholfen.
    Eure gottlose katholische Kirche sitzt auf ihren goldenen, teuren Ausstattungen für Rituale, die Jesus „heidnisch“ genannt hätte, und vor den Toren Europas frieren heimatlose Menschen.
    Milliarden jeden Monat für den Vatikan, und nichtmal eine warme Suppe für einen einzigen Flüchtling.
    Ihr seid armselig, aber nicht nur deshalb, weil Ihr etwas glaubt, das blödsinn ist, sondern deshalb, weil wegen eurer Idiotie andere leiden müssen.

    Ihr seid schlechte Menschen, weil euer Wahn anderen schadet. Ihr habt Jesus Christus schon vor langem verraten und ihn ans Kreuz genagelt.
    Jesus predigte, wenn er denn wirklich existiert hat, die Nächstenliebe und nichts anderes.
    Dazu ist kein Gott nötig.

    Ich glaube an garnichts.
    Aber ich habe genug Hirn, um ein Mensch zu sein, der menschlich ist.
    Wenn einer vor mir steht, der offensichtlich Hunger hat, dann gebe ich ihm was zu essen, wenn ich kann.
    Fertig. SO war Jesus.

    Haltet einfach eure Klappe. Auch das hat Jesus gesagt.
    Entweder Ihr helft, oder Ihr haltet euer Maul.
    Teure, milliardenschwere Glaubegebäude und Gold und Pomp ohne Ende, das ist der Vatikan, der nur noch an Macht und Geld hängt.
    Das hat weder mit dem Glauben an Gott noch mit Jesus zu tun. Hunger ist die Realität.

    Gott existiert nicht, aber Jesus existiert. Er lebt noch heute, in jeder Sekunde, in der ein freiwilliger eine Kelle Suppe in den Teller eines Bedürftigen kippt.

    Und Ihr pocht auf eure „gottgleiche“ Existenz und rafft einfach nicht, dass eure „im Namen Gottes“ begangenen Taten die schlimmsten Verbrechen sind, die jemals an Menschen begangen wurden.

    IHR seid die gottlosen.
    Normalerweise müssten wir Euch eigentlich beweisen, wie bescheuert Ihr angesichts der Geschichte argumentiert.

    Aber Ihr schwafelt und stammelt nur hilflos von „reinen Gedanken“ und sonstwas.
    Im Endeffekt wollt Ihr euch nur produzieren und in den Vordergrund bringen, Gott ist euch doch nur ein Produkt, ein Weg zum Profil.

    Von der Menschlichkeit, die den Gedanken von Jesus entspringen soll (so er denn gelebt hat)
    haltet Ihr nichts, denn es widerspricht eurer Machthungrigkeit.

    Gott existiert nicht und hat nie existiert.
    Gott existiert nicht und hat nie existiert.
    Jesus von Nazareth existiert in jedem Menschen, der tolerant und hilfsbereit ist, der hilft und einfach ein guter Mensch ist.
    Leider trifft das auf Euch nicht zu. Ihr bleibt lieber unter euch und rafft zusammen, was Ihr an Geld, Macht und Menschen kriegen könnt.

    IHR seid diejenigen, die die Existenz Gottes ganz deutlich täglich widerlegen.
    Von Euch kommt nur Geschwafel, aber keine Hilfe.

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  25. dongamillo schreibt:

    Weißt du wenn ich zB. nach Davos komme, so geschehen ca.1986, ich war ein kleiner Tischlergeselle,wir hatten eine Baustelle dort, wir hatten Feierabend, meine Kollegen wollten nur fernsehen. Ich habe sie gefragt ob ich den Geschäftswagen haben dürfte. In der Zeitung habe ich mich nach einer christlichen Versammlung erkundigt, da bin ich einfach hin, noch heute kann ich mich an das Thema der Bibelstunde erinnern, es ging um Jeremia, sein Leben lang hat er gepredigt und keiner hat sich bekehrt. Der liebe Bruder der die Stunde leitete machte uns deutlich dass es nicht nur um Bekehrungen zu Gott geht sondern um die ENTSCHEIDUNG. Viele Menschen hatten die Botschaft gehört und sie haben sich entschieden! Gott hat sie nicht in der Unwissenheit gelassen, er hat ihnen die Möglichkeit zur Umkehr gegeben und sie haben sich entschieden! Was soll Gott noch tun? Vielleicht hat er sie noch ein mal angesprochen aber sie haben sich entschieden. So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die Frucht des Jeremia war die ENTSCHEIDUNG der Menschen.
    Damit möchte ich dir deutlich machen, ich kann überall auf der Welt Geschwister im Glauben finden, ich habe sie auch hier vor Ort, ich gehe gleich zum Gebetsfrühstück mit einigen Brüdern, wir sind aus verschiedensten Gemeinden uns eint nur Jesus. Gottes Reich ist schon jetzt sichtbar in der Einheit der Christen (ich muss hoffentlich nicht jedesmal wenn ich Christ schreibe die Echtheit herausstellen?).

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  26. Bernd Kammermeier schreibt:

    „(ich muss hoffentlich nicht jedesmal wenn ich Christ schreibe die Echtheit herausstellen?)“

    Nein, woher denn? Ich weiß um den Dualismus jeder Religion.

    Für dich sind Katholiken unecht,
    Für Katholiken bist zu unecht.
    Für euch beide sind Juden unecht.
    Für Juden sind Christen und Muslime unecht.
    Für Muslime sind Christen (Katholiken und du) und Juden unecht.
    Für Christen (Katholiken und du), Juden und Muslime sind Atheisten unecht.

    Aber für Atheisten sind alle echte Menschen!
    Das ist der Unterschied.
    (Wobei du nicht den staatsverordneten „Atheismus“ á la UdSSR oder China mit der inneren Überzeugung zum Atheismus verwechseln darfst – was Gläubige leider ohne Nachzudenken allzu oft und allzu gerne machen.)

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    • Anonymous schreibt:

      Jo Bernd, das kann ich von deiner Seite aus nachvollziehen.
      Ach der Mensch hat es aber auch schwer die Wahrheit zu erkennen???
      Wie schon Pilatus gesagt haben soll : Was ist Wahrheit?😉

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      • manglaubtesnicht schreibt:

        Oh, das ist einfach: Wahrheit ist das Übereinstimmen einer Aussage oder Behauptung mit der Wirklichkeit. Das heisst unter anderem, dass es bei Faktenbehauptungen nur eine interpersonelle Wahrheit geben kann.

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        • Anonymous schreibt:

          Da ich nicht studiert bin habe ich erst einmal nach interpersonelle Wahrheit gegoogelt……
          Man kann ja alles schön zerreden dass am Ende keiner mehr weiß was Sache ist.
          Ist das das Ziel der Atheisten?
          Ich kann kein anderes Ziel ausmachen, was hat man davon Atheist zu sein?
          Ich werde mich jetzt mal mit „Manuel“ befassen…..
          Bernd, wenn du konkrete Fragen hast die ich bisher übersehen habe kannst du mich gern daran erinnern.🙂

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          • manglaubtesnicht schreibt:

            Der Begriff meint einfach nur, dass es eben keine „persönlichen Wahrheiten“ gibt. Eine Faktenbehauptung ist entweder wahr oder falsch, nicht beides. Wir wissen vielleicht nicht, ob sie wahr oder falsch ist. Vielleicht können wir das auch prinzipiell nie wissen (siehe Erkenntnistheorie), aaaaber: Wenn eine Aussage über die Welt – wie z.B. „Jahwe ist der allmächtige, allgütige Schöpfer des Universums und Jesus ist sein Sohn und Prophet“ – ist entweder wahr oder nicht. Von dort ausgehend können wir uns gemeinsam auf die Suche nach der Wahrheit machen.

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            • Anonymous schreibt:

              Zuerst einmal Ich weiß nicht warum das jetzt als „Anonym“ läuft, ich bin mit einen anderen Rechner hier drauf ich bin „dongamillo“
              Zu deinem Behauptungssatz, da sind Begriffe drin die stellen den ganzen Satz in Frage…. allmächtig ok, aber allgütig ist fragwürdig und wurde irgend wo schon einmal ausdiskutiert.

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            • dongamillo schreibt:

              Hallo „MGEN “ was hältst du von dieser Aussage: Es liegt an der Fähigkeit etwas erkennen zu können?
              ZB.Ein Blinder kann keine Farben genießen, ein Tauber kann gewisse Musik nicht genießen……und so fort?
              So ist Gott nicht für alle erfahrbar schon gar nicht wenn sie es nicht anstreben. Gott hat mit der Seele zu tun.
              Nach meiner Kenntnis besteht die Seele aus Gefühl, Verstand und Wille.
              Laut Bibel lebt die Seele ewig, Gott ist auf der seelischen Ebene erfahrbar.
              Es ist absolut natürlich nichts von Gott mitzukriegen wenn man seine seelischen Empfindungen nicht entsprechend schult.

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              „Gott nicht für alle erfahrbar schon gar nicht wenn sie es nicht anstreben.“

              Es gibt eine (kleine) Strömung in den USA, die Präsuppositionalisten, die sehen das auch so. Deren Meinung nach ist das Universum überhaupt nur für die Menschen verständlich, die ganz fest an die Existenz von Bible-Gott Jahwe glauben. Alle anderen laufen quasi im Dunkeln und verstehen eh nix.

              „Gott hat mit der Seele zu tun. Nach meiner Kenntnis besteht die Seele aus Gefühl, Verstand und Wille.“

              Woher hast du diese Kenntnis? Wieso nimmst du an, dass es eine Seele (also ein Teil der Menschen, der den Tod überlebt) gibt? Und jetzt bitte nicht wieder auf die Bibel oder ein anderes Zauberbuch zeigen. Gibt es für diese Seelen echte, faktische Belege? Wie würdest du (oder eine neugieriger Wissenschaftler) testen, ob es Seelen gibt oder nicht?

              Nehmen wir an ich würde behaupten, dass jetzt in diesem Moment ein unsichtbares, substanzloses, rosa Einhorn direkt hinter dir steht und dir zusieht. Wie könnten wir testen, ob diese Behauptung zutrifft oder nicht?

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  27. Anonymous schreibt:

    Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass sich das menschliche Gehirn wahnsinnig schwer tut etwas nicht zu wissen? Das Gehirn versucht immer nicht vorhandenes Wissen durch Glauben zu ersetzen. Egal, ob es nun Religionen oder Wissenschaften sind. Wenn man nach der Erstehung des Universums fragt, bekomment man fast immer gesagt, dass es Gott oder der Urknall war. Kaum jemand sagt, dass man es einfach nicht weiß oder, dass wir Menschen es einfach nicht wissen können, weil wir damals bei der Entstehung des Universums einfach nicht mit dabei waren. Doch warum müssen Menschen alles wissen? Liegt es daran, dass wir auf der Erde das am höchsten entwickelte Lebenwesen sind und daher einfach alles wissen müssen? Oder gesteht man sich selbst ungern ein, dass man etwas nicht weiß? Ist es einfach die Sensationslust, an etwas zu spektakuläres zu glauben, als etwas einfach nicht zu wissen. Der Glaube an Gott ist spektakulär aber der Glaube an den Urknall ist nicht weniger spektakulär. Ist es das schöne Gefühl einen Gott zu haben, auch wenn es einem schlecht geht? Es gibt einige Gründe für unser Gehirn an einen Gott zu glauben. Alle Denkmuster haben eines gemein. Unser Gehirn befriedigt sich selbst. Wenn man einen Gläubigen von seiner Theorie abbringen will, bekommt man häufig gesagt: „Den Glauben lass ich mir nicht nehmen“.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Der Glaube an Gott ist spektakulär aber der Glaube an den Urknall ist nicht weniger spektakulär.“

      Du meintest vermutlich spekulativ. Ja, das ist der Glaube an einen „Gott“. Doch der Urknall ist die aktuell am besten belegte Theorie. Und eine Theorie ist das Höchste, was eine Behauptung werden kann. Darüber geht in der Wissenschaft nichts. Das ist das Gegenteil von „spekulativ“.

      Apropos Wissenschaft: Der Mensch will wissen, weil er wissen kann. Nur der Glaube hat ihn lange Zeit davon abgehalten. Aber seit wir den Spuk in Europa überwunden haben, geht es bergauf mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen.

      Passender Witz dazu: „Wohin kämen wir nur ohne Religion?“ „Bis zum Mars!“

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  28. Anonymous schreibt:

    „““Manuel schreibt: 21/01/2016 um 21:30
    Dongamillo, ist das unsere Aufgabe? Wer hat dir das mitgeteilt? Wo steht das?…..““““

    Hallo „Manuel“ du hast einiges geschrieben ich will versuchen dir zu antworten.
    Ich denke die Suche nach Gott ist wie das Suchen nach Wahrheit oder Wissen(siehe „Anonym“)einfach in uns angelegt.
    Ich gehe von einem Gott als Schöpfer aus.
    Er hat uns als „Gegenüber“ geplant.
    Durch den „Sündenfall“ sind wir von Gott getrennt.
    Da wir unsere eigentliche Bestimmung nicht mehr einfach so erfüllen können ist ein gewisses geistiges Vakuum entstanden.
    Gott hat seither auf verschiedenen Wegen den Menschen seinen Plan offenbart, sein letztes Angebot ist in Jesus Christus zu sehen.

    Das ist jetzt wahrscheinlich genauso schwer zu verstehen wie gewisse philosophische Ausdrücke im Wittgenstein oder ähnliches. Sorry, wenn du willst können wir das alles noch detailierter ausbreiten.

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    • Manuel schreibt:

      Hallo Dongamillo (oder „Anonym“), es wäre nett wenn du deine Antworten direkt unter dem Kommentar setzen könntest auf den du dich beziehst, sonst wird es unübersichtlich!

      Nochmal: Es ist und KANN nicht meine Aufgabe sein den „Echten“ zu finden – bei der riesengroßen Verwirrung an der Vielzahl von Religionen und Göttern. Der „Echte“ findet mich und nicht umgekehrt. Der „Echte“ zieht mich zu ihm hin und nicht umgekehrt. Die Gründe habe ich oben kurz und bündig anhand der Bibel belegt und ich wiederhole mich ungern. Noch weniger mag ich es, wenn man sich durch Gegenargumente wieder herauswurschteln will, was ich eindeutig widerlegt habe.

      Interessant ist, dass es in den indisch-vedischen Schriften einige Gemeinsamkeiten zur Bibel gibt. Krishna soll z.B. einer der irdischen Auftritte des allmächtigen Gottvaters Vishnu sein. „Krishna“ bedeutet „der Allanziehende“ und die Ähnlichkeit des Namens mit „Christus“ ist nicht zu übersehen. Wenn Gott allanziehend ist, dann wird ER schon irgendwie dafür sorgen, dass irgendwann alle Menschen IHN erkennen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

      Wenn es so einfach wäre den „Echten“ zu finden, dann müssten alle Menschen zum gleichen Ergebnis kommen und es bräuchte sich kein Mensch mehr zu entscheiden. Dann täte er automatisch das Richtige. Einem gesunden Menschen stellt sich nicht die Frage ob er jetzt in den Rhein reinspringt oder ob er lieber am Rheinufer entlanggeht.
      Ein Leben voller Entscheidungen ist kein Leben sondern ein Sch**ßleben! Je mehr falsche Optionen den Menschen angeboten werden, von denen die meisten negative Konsequenzen haben, desto satanischer ist die Qual der Wahl.

      Deshalb habe ich Verständnis für die Ungläubigen. Denn ihre Zeit der Erkenntnis ist noch nicht gekommen, und seien die Argumente noch so plausibel.

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  29. Bernd Kammermeier schreibt:

    „Da wir unsere eigentliche Bestimmung nicht mehr einfach so erfüllen können ist ein gewisses geistiges Vakuum entstanden.“

    Nicht bei allen…

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  30. dongamillo schreibt:

    „““Bernd Kammermeier schreibt: 08/01/2016 um 17:43
    Und wahrlich, ihr wahrhaft Gläubigen, ich sage euch, auf dass ihr gehört haben möget, dass ich es euch verkündigenete, auf dass ihr es wisset hier und jetzt und immerdar: ……………..Und wahrlich, sehet und ich sage euch: Ihr seid von Stund an reich! Oh feiert ……………gez. Gott“““

    Hallo Bernd, diesen Beitrag habe ich gerade entdeckt, der hat was…….
    Ich gehe davon aus dass Gott alles geschaffen hat, also gehört auch alles ihm. Er hat uns die Welt anvertraut und uns unterschiedliche Gaben mitgegeben. Nun sollen wir mit diesen Gaben etwas anfangen. (Siehe dazu das Gleichnis von den anvertrauen Pfunden) Gott gibt das Gelingen. So erlebe ich es, ich kann alle Wirren des Lebens dahin einordnen, er macht das Beste aus meinen Fehlern. 😀

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Andreas, mal ganz im Ernst: Allmählich ermüdet dein kindlicher Aberglauben an einen großen Zampano, der sich nur dir zeigt, weil deine Seele ja so geschult ist, dass du sogar Sachen erkennen kannst, die für unsere gesamte Sensorik nicht erfahrbar sind… etc.

      Wenn du einen guten Draht zum Zenit der siebten Kristallschale hast, zu „Gott“ auf seinem Thron, ungefähr 2.000 km über dem Boden unserer flachen Erde, dann nutze diesen Draht und bitte deinen Hirten, er möge doch mal kurz die Schleusen des Himmels öffnen und sein Antlitz mit den flammenden Augenbrauen hindurchstrecken, auf dass ihn alle Völker der Erde gleichzeitig sehen können.

      Nach allem, was in der Bibel steht und du hier zum Besten gibt, sollte das kein großer Akt sein. Sollte er sich weigern, dies zu meinen Lebzeiten zu tun, dann soll er die Erde auch fürderhin verschonen. Nun, Letzteres wird er sowieso, weil ihn seine Nichtexistenz bestens und nachvollziehbar entschuldigt. Bliebe noch der kleine Rest an Menschen, die trotzdem fest an die Existenz des Zampanos glauben wollen, weil sie sonst keine Hobbys haben.

      Zu meinen Hobbys gehört es, solche Religioten, wie du einer bist, zu entlarven. Es könnte ja sei, einer liest das zufällig und glaubt den Schmarrn, den du hier verzapfst. Herr, lass Hirn regnen!!! Oder was habe ich neulich gehört?: „Deine Hirnzelle muss sich einsam fühlen…“ Jetzt sei nicht eingeschnappt wegen meiner deutlichen Worte, aber es ist für logisch und ethisch denkende Menschen schwer zu ertragen, was Gläubige für einen menschenverachtenden (weil gottliebenden) Unsinn verzapfen. Es wird Zeit, dass Religionsunterricht abgeschafft wird und kirchliche Kindergärten in staatliche Trägerschaft übergehen. So könnte der schlimmste Wildwuchs vermieden werden.

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  31. dongamillo schreibt:

    „““…Zu meinen Hobbys gehört es, solche Religioten, wie du einer bist, zu entlarven. …..““““

    „Religioten“ kann man entlarven, Christen freuen sich des Lebens…so mach ich es seit über 30 Jahren, PTL🙂

    Ich geh’jetzt erstmal noch arbeiten. Gruß Andreas.

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Seit einer Weile ist es in bestimmten Kreisen modern, das Christentum nicht mehr als Religion zu definieren sondern als „persönliche Beziehung zu Jesus“. Da man sich deswegen nicht mehr auf der Seite der Religionisten sieht, kann man die immer offensichtlicher werdende Kritik an den Religionen teflonartig an sich abprallen lassen: „Religionen sind wirklich dumm. Zum Glück ist mein Christentum ja keine Religion, sondern bloß eine persönliche Beziehung zu Jesus!!“

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      • Bernd Kammermeier schreibt:

        Der Versuch wird unternommen. Allerdings ist es ein untauglicher Versuch – bestenfalls als Zwischenschritt zum Atheismus zu sehen. Doch das lasse ich Gläubigen nicht durchgehen. Woher kennt jemand Jesus? Aus der Bibel. Es gibt keine einzige Quelle, außerhalb der Bibel, die diese Figur beschreibt. Und das neue Testament, in dem einzig Jesus vorkommt, wurde von frühen Christen als Grundlage ihrer Häresie so geschrieben.

        Jesus und die Bibel (das NT) sind also unauflöslich miteinander verknüpft. So, wie das NT mit dem Christentum unauflöslich verknüpft ist. So, wie die christliche Kirche mit all ihren Schismen unauflöslich mit dem Christentum verknüpft ist (auch wenn ich weiß, dass „Jesus“ selbst keine Kirche wollte, sondern das Reich „Gottes“ zu seinen Lebzeiten erwartet hat. Und er hat auch nicht vorhergesehen, dass er mal der Sohn dieses „Gottes“ werden soll. Tja, nicht jeder ist ein brauchbarer Prophet…).

        Wenn also jemand meint, er habe einen anderen Zugang zu Jesus, als über Kirche > Christentum > Bibel (NT), der reden oder glaubt einfach nur Unsinn. Na ja, und das passt ja dann wieder zur Religion…

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        • manglaubtesnicht schreibt:

          Du hast mit allem recht, rational betrachtet ist das Argument kompletter Unsinn. Trotzdem wird häufig so argumentiert um sich von „irrgläubigen Religionen“ abzugrenzen – so ja auch von unserem Don Gamillo.

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  32. dongamillo schreibt:

    Hallo „manglaubtesnicht“ „““““….Wieso nimmst du an, dass es eine Seele (also ein Teil der Menschen, der den Tod überlebt) gibt? Und jetzt bitte nicht wieder auf die Bibel oder ein anderes Zauberbuch zeigen. Gibt es für diese Seelen echte, faktische Belege?…..““““

    Wir sind Menschen, wir haben alle mehr oder weniger Gefühl,Verstand und einen Willen, das macht eine Person nun einmal aus. Die Bibel als Argument auszuschließen ist wie einen Ornithologen die Bücher über Vögel zu verbieten. In der Bibel sind alle wichtigen Daten zum Thema aufgenommen, die grenzwertigen und falschen Botschaften sind nicht ohne Grund aussortiert. Die Grundlage der Bibel ist das Zeugnis über Jesu Auferstehung. Als Bestätigung wird der heilige Geist genannt. Dies ist bei den Urchristen noch relativ deutlich gewesen. So lange es Verfolgung gab hat man es sich doppelt überlegt ob man sich diesem Stress aussetzen will. Daher kann man davon ausgehen dass diese Menschen wussten was sie als authentisch erachten und was nicht. Da ich diese beschriebenen Erfahrungen ebenfalls machen konnte ist es für mich bewiesen. Das angesprochene testen ist prinzipiell nicht möglich, das ist wie Fallschirmspringen entweder ich mache es oder eben nicht. Für meinen Fallschirmsprung war es beruhigend als ich die Basismanschaft beobachtete wie sie erst einmal selbst einen Sprung zum Aufwärmen gemacht haben. Ich habe meinen Tandemsprung voll genossen! Kennst du Christen in deinem persönlichen Umfeld? Habe Mut sie direkt anzusprechen.

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  33. Bernd Kammermeier schreibt:

    Andreas, du lieferst hier eine offene Flanke nach der anderen – und du beweist eindrucksvoll, dass deine Fachkenntnisse über Religion nicht sehr weit gehen. Du solltest wirklich anfangen, endlich auch mal was außer der Bibel zu lesen.

    „Die Bibel als Argument auszuschließen ist wie einen Ornithologen die Bücher über Vögel zu verbieten.“

    Unsinn! Ein Ornithologe untersucht Vögel und keine Bücher. Das macht eventuell ein Bibliothekar. Ornithologen schreiben Bücher über ihre Erkenntnisse und nutzen die Bücher von Kollegen als Referenz zu ihren eigenen Untersuchungen. Du offenbarst aber mit deiner Aussage deine völlige Unkenntnis wissenschaftlichen Arbeitens gegenüber. Außerdem: Wer will denn die Bibel verbieten? Micky Maus-Hefte sind ja auch erlaubt. Selbst Mein Kampf ist jetzt wieder zu kaufen.

    „In der Bibel sind alle wichtigen Daten zum Thema aufgenommen, die grenzwertigen und falschen Botschaften sind nicht ohne Grund aussortiert.“

    Wer hat die Bibel zusammengestellt? Und wer hat welche Texte aussortiert? Und vor allem: Warum, nach welchen Kriterien? Es waren in jedem Fall Menschen, weshalb die Bibel den gleichen historischen Stellenwert hat, wie Homers Illias oder Odyssee.

    „Die Grundlage der Bibel ist das Zeugnis über Jesu Auferstehung.“

    Die angebliche Auferstehung ist die Grundlage des Christentums. Das AT weiß von Jesus gar nichts. Die Juden lehnen ihn bis heute als Messias ab. Du solltest genauer recherchieren. Und ein Zeugnis ist es schon dreimal nicht, weil es keine zeitgenössischen Berichte im NT gibt, sondern Berichte von Berichten – alles Hörensagen, alles Stille Post. Authentisch ist im NT gar nichts. Nicht einmal die Existenz Jesu ist nachweisbar, geschweige denn die Auferstehung eines halbverwesten Zombies..

    „Als Bestätigung wird der heilige Geist genannt. Dies ist bei den Urchristen noch relativ deutlich gewesen.“

    Der „heilige“ Geist ist eine deutlich nachchristliche Erfindung. Jesus – so er existierte – konnte nichts von ihm wissen, weil kein Jude je an einen „heiligen“ Geist glaubte. Literaturempfehlung hierzu: Der Dogmenwahn (Tectum-Verlag) von dem promovierten Theologen Heinz-Werner Kubitza..

    „So lange es Verfolgung gab hat man es sich doppelt überlegt ob man sich diesem Stress aussetzen will. Daher kann man davon ausgehen dass diese Menschen wussten was sie als authentisch erachten und was nicht.“

    Erachten! Ja, sie erachteten dies als wichtig und richtig. Das heißt noch lange nicht, dass es richtig oder wichtig war. Religion wurde ja zur Bildung von Gemeinden erfunden. Da gab es anfangs immer Reibungsverluste, aber ein Menschenleben war in diesen Zeiten weniger wert, als heute. Da ist man sogar für Unsinn gestorben. So, wie heute IS-Kämpfer, die sich für Unsinn in die Luft sprengen.

    „Da ich diese beschriebenen Erfahrungen ebenfalls machen konnte ist es für mich bewiesen.“

    Dann offenbare doch mal deine tollen Erfahrungen. Sind die belegbar? Hast du irgendetwas in Händen, was verifizierbar ist und nur durch das Einwirken eines überirdischen Geistes erklärt werden kann? Wenn ja, solltest du dich im Vatikan um die Papststelle bewerben. Ach so, ich vergaß, du magst ja keine Katholiken. Aber deine eigene Gemeinde könntest du von der Anhängerschaft 1 ein wenig aufmotzen.

    „Das angesprochene testen ist prinzipiell nicht möglich, das ist wie Fallschirmspringen entweder ich mache es oder eben nicht. Für meinen Fallschirmsprung war es beruhigend als ich die Basismanschaft beobachtete wie sie erst einmal selbst einen Sprung zum Aufwärmen gemacht haben. Ich habe meinen Tandemsprung voll genossen! Kennst du Christen in deinem persönlichen Umfeld? Habe Mut sie direkt anzusprechen.“

    Deswegen gibt es also eine Seele, weil du einen Tandemsprung gewagt hast? Ich dachte, ich hätte es schon einmal hier geschrieben, aber wie erklärst du dir, dass der Verlust von Hirnarealen zum Verlust der darin gespeicherten Fähigkeiten oder des darin gespeicherten Wissens führt? Und der totale Verlust des Gehirn führt nicht nur zum Tod, sondern auch zum totalen Verlust ALLER Fähigkeiten und ALLEN Wissens.

    Gäbe wirklich eine immaterielle Seele, dann wäre streng genommen sogar das Gehirn an sich überflüssig, weil ja die Fähigkeiten und das Wissen völlig unabhängig davon existieren. Warum also sollte ein „Gott“ als Schöpfer dieses Gehirn in fast alle Lebewesen gepflanzt haben, wo es doch der größte Energiekonsument im Körper ist? Das ist doch unsinnig, weil es nur dazu führt, dass alle Lebewesen mit Gehirn deutlich mehr Nahrung aufnehmen müssen, als notwendig, um Muskeln etc. funktionsfähig zu halten.

    Wenn ich deine Märchen mal für eine Sekunde ernstnehme, dann ist gerade das Gehirn der Beweis, dass kein intelligenter „Gott“ die Lebewesen der Erde geschaffen hat. Das organische Gehirn ist nämlich – folge ich deiner Ideologie – völlig überflüssig, da unsere Persönlichkeit in der immateriellen Seele sitzt.

    Na, verstanden? Oder musst du erst mal in der Bibel nachschlagen, was da über das Gehirn geschrieben steht?

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  34. dongamillo schreibt:

    Ich habe gerade mal etwas „KlausWagn“Informationen geholt, gilt dieser Mann bei euch als Christ?

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Mir persönlich ist jeder suspekt, der sich als Christ bezeichnet. Die jeweilige Geschmacksrichtung ist mir völlig schnuppe. Ich lebe in keinem christlichen Abendland, verfüge über keine christliche Nächstenliebe und bin kein Christ. Ich bin einfach nur ein evolutionärer Humanist mit Empathie und Altruismus. Das reicht völlig aus.

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    • Manuel schreibt:

      Dongamillo, ich kenne Klaus Wagn nicht persönlich, also kann ich mir kein Urteil darüber erlauben. Vielleicht ist er auch nur ein glaubensloser genauer Kenner der Bibel, oder nur Schriftsteller mit Sympathie zum Christentum der die Bibel vielleicht sogar studiert hat. Doch warum sollte Klaus Wagn kein Christ sein? Nur weil er nicht die üblichen 08-15 Bibelinterpretationen lehrt, weil er selbständig denkt und weil er nicht diese frömmelnden Phrasen drischt? O:-)
      Möglicherweise – falls er Christ sein sollte – wird er sich in einer typischen christlichen Gemeinde nicht wohlfühlen oder würde von denen wegen seiner Ansichten rausgeschmissen werden. Viele in dem Hauskreis den ich gelegentlich besuche ist es ähnlich ergangen. Manche gehören überhaupt keiner Gemeinde an, und manche schaffen es trotzdem irgendwie, sich in einer Gemeinde zu halten

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  35. dongamillo schreibt:

    „““…Ornithologen schreiben Bücher über ihre Erkenntnisse und nutzen die Bücher von Kollegen als Referenz zu ihren eigenen Untersuchungen. …“““
    Was mache ich denn anderes? Die Bibel belegt meine Erfahrungen als richtig. Wenn ich andere „geistliche Erfahrungen“ mache, und die gibt es zu Hauf im religiösen Bereich, kann ich sie als grenzwertig oder sogar als falsch und damit vom Teufel demaskieren. Damit kann ich jede „RELIGION“ und alles „religiöse Verhalten“ einordnen.
    Es ist für dich natürlich nicht nachvollziehbar, durch den heiligen Geist in alle Wahrheit geführt zu werden, man sollte einfach bereit sein diese Wahrheit auch wirklich zu suchen und nicht dem Mainstream nachzulaufen.
    Gott möchte aus jedem Menschen ein Original machen.
    Nachplapperer gibt es schon genug auf der Welt.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Was mache ich denn anderes?“

      Du willst die Arbeit an real existierenden Vögeln, die man sehen, fotografieren, riechen und sogar essen kann, mit der Einbildung einer Geistervorstellung der Bronzezeit im Vorderen Orient vergleichen? Wie tief kann ein Mensch sinken, um einen solchen Dummfug abzusondern? Ich will dich wirklich nicht beleidigen – du bist nur fehlgeleitet -, aber ein wenig mehr Anstrengung beim Denken wäre hilfreich.

      „Damit kann ich jede “RELIGION” und alles “religiöse Verhalten” einordnen.“

      Ja, jedes Verhalten. Aber dieses Verhalten hat keine Ursache. Am Anfang der Überlieferungskette stand eben nicht Vadder Abraham, der „Gott“ von der Wolke herunterreden hörte. Am Anfang stand eine Gegenreligion, die sich in grenzenlosem Größenwahn gegen die gesamte religiöse Welt damals gestemmt hat: gegen den Polytheismus. Mehr noch: gegen alles, woran auch die Stämme Kanaans glaubten.

      Der Monotheismus ist eine Konzeptreligion, die bewusst als Gegenentwurf erfunden wurde, um die Identität der später Juden genannten Hebräer in Babylon zu garantieren. Das bezweifeln ja nicht einmal mehr Theologen. Vor 100 – in Worten: hundert – Jahren gab es den Bibel-Babel-Streit. Doch seit dem sollte jedem halbwegs gebildeten Menschen klar sein, was damals geschah. Die Zeugen Jehovas sehen das anders, aber die erhoffen ja auch täglich den Weltuntergang.

      „Es ist für dich natürlich nicht nachvollziehbar, durch den heiligen Geist in alle Wahrheit geführt zu werden, man sollte einfach bereit sein diese Wahrheit auch wirklich zu suchen und nicht dem Mainstream nachzulaufen.“

      Wissenschaft hat nichts mit dem Mainstream zu tun. Im Gegenteil: einen Nobelpreis bekommt man für das Erreichen eines Ziels am Ende eines sehr einsamen Weges. Die Nachvollziehbarkeit dieses Ziels entsteht durch saubere wissenschaftliche Methodik. Die hat sich in den letzten 250 Jahren bestens bewährt und hat sämtliche Errungenschaften der Moderne hervorgebracht. Dein alberner Aberglaube, der nur mit geistiger Hilfe nachvollbar sein soll, hat genau nichts hervorgebracht. Null, Zero, Nada…

      „Gott möchte aus jedem Menschen ein Original machen.“

      Dann soll er es tun und nicht ständig sein argumentativ extrem schwaches Fußvolk vorschicken.

      „Nachplapperer gibt es schon genug auf der Welt.“

      Schreibt einer, der alles, was in der Bibel steht, kritiklos nachplappert… Schon klar!

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  36. dongamillo schreibt:

    „““….Mir persönlich ist jeder suspekt, der sich als Christ bezeichnet…..“““““
    Hallo Bernd, hat das rationale Gründe? Wenn du meine Sicht zum Christsein einberechnest bleibt da noch etwas übrig?

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  37. Bernd Kammermeier schreibt:

    „Hallo Bernd, hat das rationale Gründe? Wenn du meine Sicht zum Christsein einberechnest bleibt da noch etwas übrig?“

    Deine Sicht zum Christsein interessiert mich nicht die Bohne. Sie ist völlig beliebig und nicht nachvollziehbar, deshalb irrelevant. Christsein hat zwei Facetten: 1. nächstenlieb sein oder barmherzig (was aber jeder auch ohne Christentum kann) oder 2. an auferstandene Zombies und deren Flug in den Weltraum zu glauben, an „!heilige“ Geister und ähnlichen Unsinn.

    Version 1 ist der Folklorechrist, der eine Bereicherung für die Gesellschaft sein kann, weil er sich im Grunde vom Aberglauben verabschiedet hat. Nr. 2 halte ich persönlich für gefährlich, weil er in verantwortlicher Position Schaden anrichten kann. Irrationalität ist ein extrem schlechter Ratgeber…

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  38. dongamillo schreibt:

    Bernd Kammermeier schreibt: 25/01/2016 um 20:09
    „“““Du willst die Arbeit an real existierenden Vögeln, die man sehen, fotografieren, riechen und sogar essen kann, mit der Einbildung einer Geistervorstellung der Bronzezeit im Vorderen Orient vergleichen? Wie tief kann ein Mensch sinken, um einen solchen Dummfug abzusondern? Ich will dich wirklich nicht beleidigen – du bist nur fehlgeleitet -, aber ein wenig mehr Anstrengung beim Denken wäre hilfreich….“““““

    Lieber Bernd, ich weiß dass nicht jeder einen einfachen Zugang zu geistigen Themen hat. Ich zB. lieb Musik aber ich habe absolut nicht das „Gehör“ das dazu nötig ist um professionell Musik zu machen. Das muss ich akzeptieren und würde mich blamieren wenn ich mich zu dem Thema zu viel äußern würde, könntest du dir vorstellen dass es auf geistigen Gebiet ebenfalls unterschiedliche Begabungen gibt? Gott spricht uns über die Seele an, das heißt wir können ihn über unser Gefühl, sowie über unseren Verstand, als auch über unseren Willen erfahren. Gott liebt jeden Menschen und er möchte dass alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, so gibt es im Leben jedes Menschen Situationen die ihn vor der Entscheidung stellen: Will ich auf Gott eingehen oder meinen eigenen Weg weiter gehen? Etliche kommen erst bei Krankheit oder anderen Unglücken ins Nachdenken, andere leben einfach ihr Leben weiter und Gott lässt sie dann auch in Ruhe, er schweigt, für eine Beziehung ist das am schlimmsten. Solange ich zB mich noch mit meiner Exfrau gezofft hatte gab es noch Hoffnung auf Besserung, als das große Schweigen einsetzte war die Beziehung am Ende. Es ist ein persönliches Thema, du hast hier scheinbar die Möglichkeit bei MGEN ein Star zu werden, du kannst aber auch bei mir oder jedem anderen lebendigen Christen nachfragen was da für dich jetzt dran ist um direkt selber mit Gott in Kontakt zu kommen.
    Gott segne dich, Andreas.

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      „… du hast hier scheinbar die Möglichkeit bei MGEN ein Star zu werden“

      Das ist lustig. Don Gamillo, der Bernd Kammermeier muss kein Star mehr werden, der ist nämlich schon einer😉

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Andreas, einen Segen kann ich dir nicht geben, weil ich dich nicht belügen möchte. Ich weiß aber um den Placeboeffekt und ich ordne deinen Segen freundlicherweise in diese Kategorie ein.

      Ein Star will ich hier gar nicht sein. Ich bin Aufklärer und will Menschen zur Vernunft bringen, wenn ihnen ihre Unvernunft erkennbar schadet. Dies mag bei dir nicht der Fall sein, deshalb lasse ich dir selbstverständlich deine Unvernunft. Aber erwarte bitte nicht, dass ich sie irgendwann mit Vernunft verwechseln soll.

      Religion ist und bleibe eine Lüge, für die unsere Vorfahren entschuldigt sind, weil sie es nicht besser wussten. Wir alle – auch du, wenn du magst – wissen es inzwischen viel besser. Alle Irrtümer der Vergangenheit sind aufgeklärt und wir sollten langsam dazu übergehen, herzhaft darüber zu lachen, dass Menschen irgendwann einmal ernsthaft daran geglaubt haben, dass eine halbverweste Leiche wieder lebendig werden kann. Oder das die Mutter dieses Menschen nach seiner Geburt noch Jungfrau war. Das alles sind Kindermärchen, die keinerlei Relevanz für unser Leben mehr haben sollten

      Da es Verirrten, wie du einer bist, nicht ganz so einfach fällt, den Rückwärtsgang zu finden, um wieder zur richtigen Abfahrt zur Vernunft zu kommen, kümmere ich mich eher darum, dass Kinder nicht mit diesem Ballast vollgestopft werden und dass die Trennung von Staat und Kirche endgültig vollzogen wird, d.h. dass sich Kirchen künftig wie jeder private Verein selbst finanzieren.

      Das wird das Klima in Deutschland verbessern und das Zusammenleben friedlicher machen. Aber deinen Glauben will ich dir nicht ausreden. Werde glücklich damit. Nur, falls du eines Tages mit deinem „Gott“ haderst, dann weißt du, wo du hingehen kannst, um dich aufklären zu lassen über die reale Welt…

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      • dongamillo schreibt:

        Hallo Bernd, ich finde deinen Ansatz, die Jugend vor der RELIGION zu schützen absolut lobenswert , genau das gleiche möchte ich auch erreichen. Ich weiß nicht ob du den kennst? Wie kann man dem Hund einen Knochen wegnehmen? Ganz einfach, man bietet ihm ein Schnitzel an….. Genauso sehe ich es mit den Menschen, die religiöses Interesse haben und nur in die Fänge irgendwelcher Sekten landen, oder andere die sich mit Drogen antörnen um das „Leben“ zu genießen…….. Wie gesagt manche haben dieses „geistige Vakuum“ und füllen es mit irgendwelchen Inputs und werden aber nicht satt. Welche Antwort würdest du solchen Menschen geben?

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  39. Manuel schreibt:

    Der Ausdruck Gottes-„BEWEIS“ ist wahrscheinlich fehl am Platz, denn Gott kann und muss ich nicht beweisen. Ich muss mich nicht für meinen Glauben rechtfertigen. Denn egal wie ich etwas beweise und rechtfertige, die Gottlosen hauen immer wieder mit bösartigen polemischen Kommentaren zurück („Bewertung des Gottesbeweises: 10/10 Piepvögel.“). Wenn Menschen einem ihren Glauben aufdrängen und versuchen zu missionieren oder sonntagmorgens anklingeln, dann kann ich noch verstehen dass Menschen ohne Gottesglauben aggressiv werden. Aber Atheisten zeigen mir mal wieder, dass sie unterste Schublade sind, weil sie die Gläubigen nicht respektieren können nur weil sie glauben, und mit solchen Sprüchen diskriminieren. Ich verwette meinen Arsch, wenn dieser Kommentar veröffentlicht wird, dann nur deshalb weil der Admin direkt wieder ein paar abwertende Sprüche drauf hat, die in die Richtung gehen dass alle Gläubigen dumm sind und nicht logisch denken.

    Ich muss mich nicht für meine Existenz rechtfertigen. Ich muss mich nicht rechtfertigen dass ich Person X liebe und ich muss es nicht beweisen. Ich kann niemandem „Liebe“ zeigen. Ich kann niemandem meinen „Verstand“ zeigen. Trotzdem glaube ich an deren Existenz. Ich glaube an die Existenz der Unendlichkeit, auch wenn sie weder nachmessbar noch nachweisbar ist. Aber im Kopf ist die Unendlichkeit ansatzweise nachvollziehbar. Denn wenn das Universum ein Ende hätte und durch Betonmauern begrenzt ist, dann stellt sich automatisch die Frage wie dick die Betonmauern sind. Unendlich dick? Wenn nicht, was ist hinter der Betonmauer und wie groß ist das? Wir kommen also nie zu einem Ende. Es ist töricht, wenn ein Skeptiker behauptet es gäbe keine Unendlichkeit, nur weil er sich das nicht vorstellen kann. Es ist töricht wenn ein Mensch behauptet es KANN keinen Gott geben WEIL er sich Gott nicht vorstellen kann.
    Die doofen Gläubigen werden kritisiert, wenn sie ontologische „Gottesbeweise“ anführen. „Wenn sich jemand Gott nicht vorstellen kann und Gott deshalb nicht existieren kann“ ist dasselbe in grün, nennen wir diese Phrase eine ontologische Gotteswiderlegung.

    Wem der philosophische Gottes“beweis“ zu hoch ist, dem bleibt immer noch der kosmologische Gottes“beweis“, oder besser Gottesindiz. Die Argumente in dem Kapitel hier liefern dazu keine befriedigende Antwort nur „blabla, ja weißt du, vorher gab es eine Singularität, blabla…“
    Vielleicht eine belebte Singularität mit Bewusstsein, wie wäre das?

    Wenn ich aus einem riesigen Behälter gefüllt mit Ziegelsteinen aus einiger Höhe die Ziegelsteine auf die Erde fallen lasse, wird sich immer ein Haufen bilden, aber niemals ein Haus. Es sei denn, eine lenkende intelligente Kraft ordnet die Steine zu einem Haus an. Für jeden normalen Menschen ist dies nachvollziehbar. Verkopfte Menschen die nur schreiben und wahrscheinlich noch nie im Leben einen Ziegelstein gehalten haben diskutieren diese Selbstverständlichkeit mit Worten weg.

    Wenn niemals durch blinder Zufall ein komplexes Haus entstehen wird (höchstens vielleicht eine Höhle), wieviel weniger noch können Regelkreise durch Zufall entstehen. Eine Toilettenspülung ist ein einfacher Regelkreis. Wenn ich mehrere -zigtausend Toilettenspülungen miteinander vernetze, könnte ich damit theoretisch einen Computer bauen (oder „Gehirn“). Aber auch wenn ich viele Milliarden Toilettenspülungen vernetze, wird daraus nie und niemals Bewusstsein entstehen das selbständig denkt und fühlt. Denn Bewusstsein kann nur aus vorhandenem Bewusstsein entstehen. Dieses Bewusstsein nennen wir einfach mal „Geist“, von mir aus auch „Seele“, kommt auf die Definition an. Warum sollte nicht aus einem allumfassenden Urgeist alles Leben sein? Soviel ich weiß leugnen die meisten Atheisten die Existenz von so etwas wie einer „Seele“ oder „Geist“.

    Wenn dem so ist, dann dürften Atheisten dieser Art sich nicht beleidigt fühlen, wenn ich feststelle dass ich mit einem seelenlosen diskutierendem Stück Fleisch über Gott rede.

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Vielleicht hake ich hier mal ein:

      „Wenn ich aus einem riesigen Behälter gefüllt mit Ziegelsteinen aus einiger Höhe die Ziegelsteine auf die Erde fallen lasse, wird sich immer ein Haufen bilden, aber niemals ein Haus. Es sei denn, eine lenkende intelligente Kraft ordnet die Steine zu einem Haus an. Für jeden normalen Menschen ist dies nachvollziehbar.“

      Dein Verständnis von Evolution ist falsch. Evolution ist ja eben nicht willkürlicher Zufall, sondern die ungelenkte Anpassung an die Umwelt. Damit Evolution funktioniert, sind lediglich zwei Voraussetzungen nötig:

      1. Lebewesen werden mit erblichen, aber variierenden Merkmalen geboren, z.B. mehr oder weniger schreckhaft, lange oder kurze Beine, viele oder wenige Haare.

      2. Einige dieser Variationen sind in der jeweiligen Umwelt günstiger als andere. So haben in einer Savanne mit Raubtieren z.B. schreckhafte Tiere mit langen Beinen einen Überlebensvorteil gegenüber ihren gemütlichen Kollegen. Sie können sich öfter fortpflanzen und geben so die Merkmale weiter.

      Das ist alles. Wer diese beiden Punkte vernünftig und zutreffend findet, akzeptiert damit die Evolution. Mehr ist da nicht, der Rest folgt automatisch. Also: Welchen der beiden Punkte findest du unzutreffend?

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      • Manuel schreibt:

        Ich habe diese Punkte nie bezweifelt. Die Lebensformen mögen ja durch Evolution entstanden sein, aber eine lenkende Kraft musste her, damit sich neue höherorganisierte Lebensformen bilden konnten. Und es ist keine Höherorganisierung wenn ein Tier längere oder kürzere Beine hat. Es haben in der Savanne auch Tiere überlebt und sind gut angepasst mit kürzeren Beinen.

        Aus einem Molekülhaufen (Lehm) werden sich keine komplexen Proteine (Ziegelsteine) bilden können, und zwar genau die Proteine (also auch Mörtel, Beton, Fliesen, Eisenmatten, Kabel, Rohre, Holz, usw.) in der richtigen Anordnung und Chiralität, wie es für lebende Zellen nötig ist. Selbst wenn doch, gleichzeitig muss auch die DNS (Bauplan, Kräne, Bagger, Planierraupen) entstanden sein und gleichzeitig müssen sie zufällig eine lebende Zelle (Häuschen) bilden, die sich reproduzieren kann (ein sich selbst reproduzierendes Häuschen). Selbst wenn das eintreten würde, werden sich höhere Zellen niemals höher organisieren (ein sich selbst reproduzierendes Einkaufszentrum), und schon gar nicht werden sich aus Ziegelsteinen oder Einkaufszentren lebende Einkaufszentren mit Bewusstsein entwickeln.

        „Evolution ist ja eben nicht willkürlicher Zufall, sondern die ungelenkte Anpassung an die Umwelt.“
        Kein Zufall? Und wer oder was passt an?
        Auf den Ziegelsteinhaufen übertragen heißt das „Die Entstehung von Einkaufszentren sind ja eben nicht willkürlicher Zufall, sondern die ungelenkte Anpassung an die Umwelt.“

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        • manglaubtesnicht schreibt:

          „Die Lebensformen mögen ja durch Evolution entstanden sein, aber eine lenkende Kraft musste her, damit sich neue höherorganisierte Lebensformen bilden konnten. “

          Das verstehe ich nicht, wie kommst du denn darauf? Kannst du diese Behauptung ohne angebliche Analogien irgendwie erklären?

          Die Entstehung der Arten von den ersten Zell(hauf)en aus wird doch durch die Mechanismen der Evolution schlüssig und elegant erklärt. Oder findest du nicht? Allerlei Forschungsrichtungen und auch Technologien beruhen doch darauf: Das beginnt mit Bierbrauen und Bakteriologie, geht über Medizin und Pharmazie und endet irgendwo bei Zoologie und Zytologie. Das wird alles tagtäglich angewandt. Diese Techniken müssten doch komplett versagen, wenn die Evolution nicht funktionieren würde.

          Die Entstehung der ersten Zellen, also die Abiogenese, hat mit der Entstehung der Arten nicht direkt zu tun, die Evolution ist also gar nicht anwendbar. Aber auch hier, im Bereich der Chemischen Evolution, der ja erst seit den 50ern beforscht wird, gibt es verschiedene gute Hypothesen. Es wurde doch schon im Labor beobachten, wie sich Aminosäuren, Karbon- und Fettsäuren aus einfacheren Verbindungen bilden. Oder willst du das bestreiten? Jede einzelne dieser Hypothesen ist besser begründet als „Es war Magie! Der allmächtige Gott aus der Bibel hat das so herbei gezaubert!“

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  40. dongamillo schreibt:

    Manuel schreibt: 11/02/2016 um 19:16
    „““Hallo Dongamillo (oder “Anonym”), es wäre nett wenn du deine Antworten direkt unter dem Kommentar setzen könntest auf den du dich beziehst, sonst wird es unübersichtlich!….“““

    Hallo Manuel, ich habe da meine Bedenken.
    Zuerst kann es sein wenn viele Beiträge freigeschalten werden dass dein Beitrag untergeht weil er nicht oben an der Seite erscheint zur zeit hätten zB nur drei Beiträge mehr kommen müssen und ich hätte deinen jetzigen Beitrag nicht entdeckt weil er aus der aktuellen Liste rausgefallen wäre.
    Zum zweiten wird das Textfeld mit jeder Antwort,Antwort;Antwort immer schmäler so dass es bei meinem Handi nur noch als senkrechte Buchstabenlinie angezeigt wird…….
    Also , zu den Textstellen zu denen ich etwas sagen will und kann mache ich eine Kopie und hänge meinen Beitrag unten an damit ich den aktuellen Bezug habe und nicht jedesmal alle Blogs komplett neu durchlesen muss, ok?
    Zu dem „Anonym“ bei meinem Symbol, da ist mein neuer Compi schuld der mich nicht richtig registriert hatte…..
    Ich hoffe wir kommen damit klar?

    So allgemein zu WordPress, da gab es mal einen „Reiter“ bei „Reader“ mit „Meine Kommentare“, der fehlt mir seit einiger Zeit!?
    Weiß da jemand Bescheid?

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      „Zuerst kann es sein wenn viele Beiträge freigeschalten werden dass dein Beitrag untergeht weil er nicht oben an der Seite erscheint“

      Du meinst also, dass die Wirkung deiner Predigten stärker ist, wenn du dich nicht an die gemeinsamen Regeln hältst? Meine Frage: Wenn alle anderen auch so handeln wurden wie du, wäre dann die Diskussion besser oder schlechter? Als Superchrist mit Gott auf deiner Seite solltest du doch eigentlich nicht so kleine, schmutzige Tricks verwenden, oder? Gar kein schlechtes Gewissen?

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      • dongamillo schreibt:

        Hallo „manglaubtesnicht“,es war mir überhaupt nicht bewusst irgendwie etwas falsch gemacht zu haben, entschuldige bitte, ich habe jetzt auch die Möglichkeit entdeckt wie das jetzt geht mit den Kommentaren und zum schreiben habe ich jetzt auch eine annehmbare Maschine. Ich kenne es vom Atheisten Media Blog dass die Seiten nach einer gewissen Zeit dicht gemacht werden, das scheint hier nicht der Fall zu sein? Ok von meiner Seite kann ich mich damit zufriedengeben. Wenn dir noch etwas auffällt kannst du es mir bitte mitteilen bevor es dich nervt?

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  41. Manuel schreibt:

    Hallo MGEN, unter deinem letzten Kommentar befand sich kein Antwort-Button. Ich denke das sollte auch so sein. Wahrscheinlich weißt du schon was ich beim letzten Kommentar gemeint habe oder ich hoffe zumindest, dass du es irgendwann mal nachvollziehen kannst was ich zuletzt schrieb.
    Und nein, die Evolution erklärt mir nicht schlüssig wie und warum alles entstanden ist. Entweder ich bin zu blöd oder zu intelligent dafür. Genauso könnte ein Aquarienfisch einem anderen Fisch erklären, das Licht aus der Neon-Röhre und die Fütterung usw. sei durch die Technik entstanden.

    Chemische Evolution: Es konnten im Labor nichts anderes als ein paar wertlose Aminosäuren dargestellt werden, die im Augenblick des Entstehens auch wieder zerfielen, wenn man sie nicht aus dem System entfernte. Wie die ersten Zellen entstanden sind ist immer noch nicht erklärt, geschweige komplexe Regelkreise wie z.B. das Gehirn, geschweige BEWUSSTSEIN. Diesem Punkt „BEWUSSTSEIN“ bist du immer geschickt ausgewichen genau wie DONGAMILLO der Frage nach seiner angeblichen Beziehung zu Jesus immer wieder ausweicht, da er zu Jesus nur den Zugang über die Bibel / Religion haben kann.

    Aber war interessant hier!

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    • dongamillo schreibt:

      Hi „Manuel“, gibst du jetzt einfach so auf? das mit dem Antwortbotton ist wahrscheinlich eine Automatik nach 4 oder 5 „Ebenen“, dann ist Schluss, ich denke da kann „MGEN“ nichts dafür. Dieser Blog ist etwas gemütlicher weil jeder Kommentar extra freigeschaltet werden muss, auch vermisse ich seit einiger Zeit meine eigenen Kommentare die sonst bei WordPress unter dem „Reader“ angezeigt wurden, hast du ne Ahnung wie das eventuell wieder aktiviert werden kann?
      Bei deinen Statements blicke ich nicht richtig durch was du eigentlich willst…bzw wo du stehst?
      Gott / höhere Macht , ja oder nein?
      Evolution / Kreation, ja oder nein?

      Gruß andreas

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      • Manuel schreibt:

        @ Andreas:
        Höhere Macht: Ja!
        Evolution/Kreation: Ich war nicht dabei! Zeit ist Illusion, also ist die Vergangenheit nie geschehen. Das was wir jetzt gerade erleben, gaukelt unser Bewusstsein nur vor.
        Damit ist auch die Frage beantwortet (genauer gesagt die Frage stellt sich überhaupt gar nicht), wie Gott / Bewusstsein entstanden ist (@ MGEN). Für Gott ist seine Existenz selbstverständlich und für ihn existiert keine Zeit, Er existierte also immer schon. Anders in unserer illusionären Welt – alles muss einen Anfang haben. Solange eine Theorie FUNKTIONIERT ist es egal welche wir favorisieren. Ich habe bei einer gottgelenkten Evolution ein „gutes Gefühl“ und diese Lehre steht in keinem Konflikt mit der Religion oder der Wissenschaft. Für fehlgeleitete Menschen, sei es durch „Religioten“ oder durch „Atheistioten“ gibt es meist nur ein entweder / oder.

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        • dongamillo schreibt:

          Hi Manuel, deine Ausage:
          „Höhere Macht: Ja! Evolution/Kreation: Ich war nicht dabei! “
          finde ich voll gut, aber dann kann ich dir nicht mehr Folgen, sorry.
          Und dein letzter Satz empfinde ich sehr pauschal aburteilend und „wischiwaschi“ weil man selbst scheinbar keine klare Stellung beziehen will.

          Jesus sagt: Er ist die Wahrheit!

          An uns liegt es zu dieser Aussage Stellung zu nehmen.
          Ich habe ihn als die Wahrheit erkannt und freue mich an dem neuen Leben das er mir schenkte.

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      • Manuel schreibt:

        P.S.:
        „auch vermisse ich seit einiger Zeit meine eigenen Kommentare die sonst bei WordPress unter dem “Reader” angezeigt wurden, hast du ne Ahnung wie das eventuell wieder aktiviert werden kann?“
        Tut mir leid, da blicke ich selber nicht durch! Ich hake immer die Punkte
        „Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren per E-Mail senden.“
        und
        „Informiere mich über neue Beiträge per E-Mail“ ab und bekomme nie Benachrichtigungen.:-/

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      „Und nein, die Evolution erklärt mir nicht schlüssig wie und warum alles entstanden ist. Entweder ich bin zu blöd oder zu intelligent dafür.“

      Ich vermute eher, dass du fehlgeleitet bist. Die von Predigern eingeimpften Vorstellungen, was die Evolution denn eigentlich sei, sind ja oft ziemlich absurd. Das Vorgehen nennt man glaube ich Strohmann-Trugschluss. Sowas würde ich auch nicht glauben.

      „Wie die ersten Zellen entstanden sind ist immer noch nicht erklärt …“

      Stimmt. Und?

      „Diesem Punkt “BEWUSSTSEIN” bist du immer geschickt ausgewichen …“

      Was ist denn für dich so komplett unverständlich am Phänomen Bewusstsein? Was ist daran so grundsätzlich unerklärlich, dass es deiner Ansicht nach ein Herbeizaubern durch ein allmächtiges Bewusstsein voraussetzt? Und: Falls dieses allmächtige Bewusstsein wirklich existieren sollte – wie ist es dann entstanden? Herbeigezaubert durch noch ein weiteres allmächtiges Bewusstsein?

      Und vielleicht noch generell zu all deinen Verdächtigungen, Beschuldigungen und Andeutungen: Gehst du immer davon aus, dass Menschen, die nicht deiner Meinung sind, dich lediglich belügen und irgendwie hereinlegen wollen? Wie kommst du darauf, dass alle Leute dich verfolgen oder dir irgendwie ans Leder wollen?

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  42. Manuel schreibt:

    @ Dongamillo: Was meinst du, du kannst mir nicht mehr folgen?
    Und was ist für dich „Wischiwaschi“?
    Ich muss nicht alles was mir meine 5 oder 6 Sinne vorgaukeln glauben (siehe Youtube-Film „das Geheimnis hinter der Materie“!) und dazu eine klare Stellung beziehen. Es ist nur ein „Film“ verstehst du? Oder nenne es „Illusion“, „Täuschung“, „Matrix“ oder das Sanskrit-Wort in den vedischen Schriften „Maya“. Aber ich sollte wenigstens in der Lage sein den Film korrekt nachzuerzählen. Das heißt noch lange nicht, dass ich alles im Film für bare Münze nehmen muss, angefangen von der Logik der Geschichte bis zu den Filmfehlern.

    „Jesus sagt: Er ist die Wahrheit!“
    Sagen andere Propheten auch über sich. Aber Jesus ist mir am sympathischsten und seine Lehren am vernünftigsten. Und ich bin nun einmal im christlichen Abendland aufgewachsen. Wären wir beide in Anatolien aufgewachsen würdest du vielleicht Ahmet und ich Mehmet heißen und würdest meinen schwachen Glauben an Mohammed tadeln.

    Und überhaupt, was ist Glauben?
    Bitte komme mir jetzt nicht mit Hebräer 11:1, soviel Empathie solltest du schon haben und gemerkt haben dass ich Leute im „Predigt-Modus“ nicht ernst nehmen kann!
    Bis jetzt ist Glaube physikalisch nicht greifbar. Wie misst man Glauben? In „Bovis-Einheiten“ vielleicht? Bis x Bovis-Einheiten = „Unsicherheit“, darüber beginnt der Glaube, noch weiter darüber (y) Glaube der so stark ist dass er Materie bewegen kann und noch weiter darüber (z) wird der Glaube zu Wissen? In der Bibel steht dass Gott es ist, der uns das Maß an Glauben zuteilt (Römer 12:3). Und wenn jemand überhaupt nicht glaubt ist es auch Gottes Wille. Da kann man ihm noch so viel predigen, es ist so als wolle ein Sehender einem Blinden die Farben erklären. Deshalb habe ich das Missionieren aufgegeben, denn wenn es so sein soll, dann kommt ein Mensch automatisch zum Glauben, z.B. durch ein Schlüsselerlebnis ausgelöst.

    Die Frage die einem aufrichtig denkenden Christen Kopfschmerzen bereitet: Wieviel Glauben ist gerade noch für die Errretung notwendig?

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