Teleologische Gottesbeweise: „Nä, iss datt schön hier!“

Religionisten versuchen mithilfe der teleologischen „Gottesbeweise“ zu demonstrieren, dass die Welt nur so sein kann, wie sie ist, weil ein Gott sie geschaffen hat. Das klingt eigentlich nach einem viel versprechenden Ansatz – Vielleicht hat der allmächtige Schöpfer aller Wesen und aller Dinge in der Natur ja eine Art Wasserzeichen hinterlassen?

Um die Spannung bei den Leserinnen und Lesern nicht über ein erträgliches Maß hinaus steigen zu lassen, sei hier gleich gesagt: Alle bekannten teleologischen Argumente scheitern schon im Ansatz an falschen Voraussetzungen oder logischen Fehlschlüssen.

Ein paar bekannte „Beweisgänge“ haben wir detaillierter betrachtet. Falls sich jemand eine Analyse eines speziellen Arguments wünscht – Bitte melden!

Die Vielfalt der Natur wird übrigens durch die Mechanismen der natürlichen Auslese elegant und stimmig erklärt. Seit der Entdeckung der Gesetze der Evolution sind die teleologischen Beweise daher de facto erledigt.