MGEN-Überblick 07: Die Urmutter-Trilogie – Zur Entstehung von Religion

Irgendwann in der Urzeit muss irgendwo mal irgendwer zum ersten Mal auf die Idee gekommen sein, dass unsichtbare Geisterwesen die Welt beherrschen, und dass man sie auf Knien rutschend anbetteln sollte, damit sie nicht sauer werden. Und dass, wenn der Nachbar diese Ideen nicht teilt, man ihn am besten tot schlägt. Das war dann der Moment, an dem Religion entstanden ist.

Im Laufe der Jahre haben wir uns immer wieder verrätselt gefragt, wie und warum das passieren konnte, und warum damals niemand etwas dagegen unternommen hat. Jetzt haben wir den Salat, und alte Männer mit goldenen Hüten versuchen uns detailliert vorzuschreiben wie wir zu sein, zu leben und zu sterben hätten. Und wenn wir uns nicht daran halten, so finden einige immer noch, dann sollte man uns am besten tot schlagen. Nun ja, zumindest in denjenigen Weltgegenden, wo sie damit noch durchkommen.

Ausgehend von der Idee der „schamweisenden Urmutter“ bespricht Martina mit uns mögliche biologische Gründe für die Entstehung von Religionen nach Ina Wunn (Folgen 2018.04 und 2018.06) und die Thesen von Pascal Boyer (Folge 2018.07). Dazu erzählt Oliver von seinem Ausflug in die Urzeit – die Höhle von Lascaux in Südfrankreich und die vorreligiösen Motive in der Höhlenmalerei (Folge 43).

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MGEN-Überblick 06: Katholiken im Genderrausch

Immer weniger Leute haben Lust darauf, sich von Kirchenmuftis oder konservativen Politikern sagen zu lassen, wer und wie sie zu sein haben und wie nicht. Frauen haben keinen Bock mehr auf Kinder, Küche, Kirche, Lesben und Schwule keinen Bock mehr auf Kastration, Inter- und Transleute wollen mit ihren Eigenheiten umgehen ohne zwangsbeschnippelt oder totgeschlagen zu werden.

Die Kirche, insbesondere die katholische Kirche, gerät durch diese gesellschaftliche Entwicklung so sehr in Wut, dass würdige Kirchenfürsten kaum noch ihr Wasser halten können. Rotgesichtig und schnappatmend sehen sie eine geheime „Gender-Verschwörung“ am Werk, verorten einen Angriff auf ihren Gott und seine Gesetze, einige sehen sogar den Weltuntergang um die Ecke biegen.

Um dieses kirchliche Missvergnügen zu feiern, haben wir für diese Überblicksfolge eine ganze Reihe kurzer Segmente zusammengestellt, in denen wir uns mit den entsetzten und wütenden Reaktionen von Kirchenleuten und konservativen Medien auf die fortschreitende Befreiung des Individuums beschäftigen.

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MGEN-Podcast 37: Revolution in der Kirche? – Die Amazonas-Synode

Willkommen zu Man Glaubt Es Nicht!, dem Podcast über Religion und andere Esoterik, zu gesellschaftlichen und politischen Themen aus atheistischer und humanistischer Sicht. Die aktuelle Folge findet ihr weiter unten in diesem Artikel, per RSS, Spotify, iTunes oder SoundCloud.

Wir haben beschlossen in Zukunft vom starren Show-Format abzusehen und die Hauptsegmente – in der Regel wöchentlich – einzeln zu veröffentlichen. Gebt Bescheid, wie es euch gefällt.

Unser Thema in dieser Episode:

  • Zölibat: Priesteramt nur interessant für „absonderliche“ junge Männer
  • Der „Synodale Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland
  • Die Amazonas-Synode in Rom und ihre Folgen

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