MGEN-Podcast Folge 2016.10: Im Weltkrieg um die Ehe

Willkommen zu unserem Podcast über Religion und andere Esoterik, zu gesellschaftlichen und politischen Themen aus atheistischer und humanistischer Sicht. Unsere Themen im Oktober 2016:

  • Das Böse ist immer und überall: Pastor verweigert Rundfunkbeitrag, weil er findet, dass Christen verunglimpft werden
  • Vorwärts marsch, Delirium: Rechte Christen für Gott und Vaterland
  • Gebt den Pfaffen Biowaffen: Franziskus ruft Weltkrieg um die Ehe aus
  • Eingesperrt g’hört er: Mexikanischer Pastor missbraucht 8-jähriges Mädchen und lässt als Strafe zwei Kästen Bier springen
  • Blöd in der Melone? 69% der Deutschen gegen Religionsunterricht
  • Wie eine Fata Morgana: Hörer beschimpfen Podcaster
  • Dem Siebten Himmel nah: Die „virtuelle Betgemeinschaft“ von amen.de
  • Mit Worten öd und schal: Christen dekonvertieren in drei Schritten

Der RSS-Feed für den Podcast findet sich hier. Die Folge lässt sich auch bei iTunes oder direkt bei Soundcloud anhören und auch als mp3 herunterladen. Falls ihr mögt, bewertet unseren Podcast doch bei iTunes. Fragen oder Anmerkungen könnt ihr unter diesem Post in den Kommentaren hinterlassen oder per EMail an mgenblog@gmx.de auf den Weg bringen.

Heiliger, toter Papst erschlägt Jugendlichen

Vor einer Weile wurde Ex-Papst Wojtyla durch Papst Franz heilig gesprochen. Das war laut Kirchenrecht möglich, da dem Ex-Papst zwei Wunder „nachgewiesen“ wurden, die von der katholischen Kirche weltweit abgefeiert wurden: Zwei Damen, die französische Ordensschwester Marie Simon-Pierre und die katholisch-gläubige Costaricanerin Floribeth Mora Diaz, wurden angeblich auf Bitte des toten Papstes an seinen Gott von Lähmungen geheilt. Papst Wojtyla, so werden wir informiert, ist demgemäß wohlauf und genießt sein zweites Leben an der Seite seines Gottes. Im Rahmen eines Berichtes schreibt „Die Presse“ von anderen Ereignissen, die sich zeitgleich zutrugen:

In denselben Minuten, in denen Floribeth Mora Diaz diesen Donnerstag von ihrer Heilung erzählt, melden italienische Agenturen, ein 21-jähriger Jugendleiter sei „vom Kreuz des Papstes erschlagen worden“. Der tonnenschwere, 30 Meter lange Stamm mit dem sechs Meter langen Korpus krachte in sich zusammen, als die Jugendgruppe darunter spielte. Das Kreuz stand auf einer Bergwiese in der Nähe des oberitalienischen Brescia und war zum Besuch von Johannes Paul II. 1998 aufgerichtet worden. Für Marco G., teilte die Polizei lapidar mit, sei jede Hilfe zu spät gekommen. Ein Wunder kam schon gleich gar nicht.