MGEN-Podcast 80: Der Todes*: Warum haben viele Religiöse Angst vor Gender-Studies? — Gespräch mit Regina Frey

Überall lauern Frühsexualisierung, Genderideologie, linksgrüne Mensch*Innen und die  Zerstörung der gottgewollten Ordnung, hinter jedem Busch hemmungsloser, neuheidnischer Geschlechtsverkehr — Viele religiöse Menschen beben vor Zorn, wenn sie den Begriff „Gender“ hören.

Wieso eigentlich? Was motiviert Leute, die Geschlechterforschung in Grund und Boden zu verdammen? Warum haben sie so viel Angst? Und was halten Geschlechterforscher:innen selbst von diesen Reaktionen?

Dazu spricht Martina mit der Politikwissenschaftlerin und Expertin für Gleichstellungspolitik Dr. Regina Frey. Sie verfasste anderen Autor:innen den Bericht

Gender, Wissenschaftlichkeit und Ideologie: Argumente im Streit um Geschlechterverhältnisse

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MGEN-Podcast 79: Extase in Katholistan – Christen beschäftigen sich mit Massenmissbrauch und Weihnachten

Martina,Till und Oliver beschäftigen sich mit einigen Follow-ups zu vergangenen Folgen, mit den fragwürdigen Äußerungen des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet zu Kardinal Woelkis Missbrauchsskandal, der absurden Weihnachtsextase diverser Bischöfe und drei fesch-frischen Wirtschaftsstudierenden, die der Welt mitteilen wollen, dass sie in die Kirche eingetreten sind.

Zur Anmeldung für der Online-Vortrag „Street Epistemology: Der Wahrheit auf der Spur“ von Janosch Rydzy am Donnerstag, 21. Januar 2021 um 19:30 Uhr geht’s hier.

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MGEN-Podcast 78: Keine Konsequenzen für die Kirche: Bischöfe decken Massenmissbrauch in Köln, Essen, München, Mainz, Münster, Aachen, Speyer

Amtierende und ehemalige deutsche Bischöfe und/oder Generalvikare haben massenhaften Kindesmissbrauch gedeckt und zum Teil auch selbst Missbrauch begangen. Beschuldigt werden unter anderem:

  • der Erzbischof von Köln Rainer Maria Woelki sowie die früheren Kardinäle Joseph Höffner und Joachim Meisner, der ehemaligen Kölner Generalvikar Norbert Feldhoff und sein amtierender Nachfolger Dominikus Schwaderlapp,
  • der Erzbischof von Hamburg Stefan Heße,
  • der verstorbene Essener Kardinal Franz Hengsbach,
  • der ehemalige Erzbischof von München-Freising und spätere Papst Joseph Ratzinger sowie sein Nachfolger Kardinal Friedrich Wetter
  • die Mainzer Kardinäle Hermann Volk und Karl Lehmann,
  • die Bischöfe von Münster Joseph Höffner, Heinrich Tenhumberg und Reinhard Lettmann,
  • die Aachener Bischöfe Johannes Pohlschneider, Klaus Hemmerle und Heinrich Mussinghoff sowie deren Generalvikare Karlheinz Collas und Manfred von Holtum und
  • der ehemaliger Generalvikar von Speyer, Rudolf Motzenbäcker.

Ein Ende der Enthüllungen ist nicht abzusehen.

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MGEN-Podcast 77: Mittwinter oder Weihnachten?

Die gute Nachricht: Das Jahr 2020 ist fast um. Aber eine gemeinsame Herausforderung bleibt noch: Weihnachten. Viele Atheist:innen wollen feiern, manche müssen feiern, andere wollen nicht feiern, einige wollen, dass niemand feiert. Die Kirche verkündet, dass sie die Feiertage erfunden habe, und einzelne Christ:innen großmäulern, dass jüdische, muslimische und atheistische Menschen gefälligst an Weihnachten arbeiten gehen sollten.

Oliver hat sich angeschaut, wie das Lichterfest am Mittwinter ausgehend von einem Fehler im Kalendersystem über die Jahrhunderte zum heute bekannten Weihnachten wurde – und zeigt anhand von germanischen Bräuchen Wege auf, ein winterliches Familienfest ganz ohne Kirche und Christentum zu feiern.

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MGEN-Überblick 09: Kreationismus

Auch, wenn sie lächerlich wirken; Kreationisten sind gefährlich: In den USA haben sie die republikanische Partei und große Teile des Staatsbetriebs übernommen, in der Türkei wurde die Evolution aus dem Lehrplan gestrichen, im deutschsprachigen Raum unterwandern Kreationisten Religion, Politik und Gesellschaft sowohl am rechten als auch am linken Rand. Also, Vorsicht: Man mag über Kreationisten lachen, aber wir müssen ihre Umtriebe genau beobachten.

In dieser Themenübersicht schauen wir uns die Argumente von Kreationisten näher an und beleuchten ihre politischen Aktivitäten in Deutschland. Dann betrachten wir die Akzeptanz des kreationistischen Weltbilds, sowohl im Christentum als auch im Islam. Die Folge endet einem Bericht von einer Reise zur Schulman Grove in Kalifornien – dort stehen die ältesten Bäume der Welt; Gott Jahwe muss sie vor 4000 Jahren irgendwie in Sicherheit gebracht haben, bevor er die Sintflut schickte.

Dieser Themenüberblick enthält eine ganze Reihe von Segmenten aus den Folgen 2016.07, 2016.09, 2017.03 und 2017.07.

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MGEN-Podcast 76: Der Dombau zu Limburg – Die Geschichte von Bischof Tebartz-van Elst

Eine Welle der Empörung schlug durch das katholische Deutschland: Der Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, fiel immer wieder durch absurde politische Äußerungen auf, wurde nach peinlichen Schwindeleien wegen falscher eidesstattlicher Versicherungen zur Kasse gebeten und – die Krönung des Ganzen – baute sich zu enormen Kosten eine prächtige Bischofsresidenz mitten in eine deutsche Kleinstadt. Schließlich wurde es sogar dem Papst zu blöd.

In einer Art historischen Abriss erinnert Oliver an die gesammelten Affären des Bischofs von Limburg — Martina und Till können sich vor Lachen kaum halten. Es ist erfrischend, wenn die Bosheiten der Kirchenfürsten mal nicht die üblichen Opfergruppen wie Atheisten, Schwule, Juden oder Muslime treffen, sondern auf die Katholiken selbst, genauer deren Geldbörsen, zurück fallen.

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MGEN-Überblick 08: Der Islam

Beim Islam ist das ja so: Sowohl Fürsprecher als auch Gegner haben ein Interesse daran, ihn größer und einflussreicher wirken zu lassen, als er eigentlich ist. Die Proponenten, also Kleriker und fundamentalistische Gläubige, sonnen sich im eigenen Glorienschein und wollen junge Leute für die Macht ihrer Religion begeistern. Opponenten, in Deutschland hauptsächlich rechtsextreme und fundamental-christliche Akteure, wollen die Mitte der Gesellschaft von dem Unheil überzeugen, das angeblich durch Muslime drohe. Kurz: Extremisten beider Seiten versuchen sich am Islam hochzuziehen. Ob ihnen das gelingt, das müssen wir normale Leute entscheiden – egal, ob wir atheistisch, christlich oder selbst muslimisch sind.

Für uns bei MGEN ist das alles ein Grund uns den Islam genauer anzuschauen: Ist die Religion wirklich im siebten Jahrhundert aus dem Nichts entstanden, wie muslimische Priester behaupten? Was steht im Koran, und wer hat ihn geschrieben? Wie viele Muslime gibt es überhaupt, insbesondere in Deutschland? Wachsen ihre Zahl und ihr Einfluss wirklich so stark, wie Islamisten und „besorgte Bürger“ unisono behaupten?

Dieser Themenüberblick enthält eine ganze Reihe von Segmenten aus den Folgen 2016.11 und 2016.12, 2017.07 und 2018.01.

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MGEN-Überblick 07: Die Urmutter-Trilogie – Zur Entstehung von Religion

Irgendwann in der Urzeit muss irgendwo mal irgendwer zum ersten Mal auf die Idee gekommen sein, dass unsichtbare Geisterwesen die Welt beherrschen, und dass man sie auf Knien rutschend anbetteln sollte, damit sie nicht sauer werden. Und dass, wenn der Nachbar diese Ideen nicht teilt, man ihn am besten tot schlägt. Das war dann der Moment, an dem Religion entstanden ist.

Im Laufe der Jahre haben wir uns immer wieder verrätselt gefragt, wie und warum das passieren konnte, und warum damals niemand etwas dagegen unternommen hat. Jetzt haben wir den Salat, und alte Männer mit goldenen Hüten versuchen uns detailliert vorzuschreiben wie wir zu sein, zu leben und zu sterben hätten. Und wenn wir uns nicht daran halten, so finden einige immer noch, dann sollte man uns am besten tot schlagen. Nun ja, zumindest in denjenigen Weltgegenden, wo sie damit noch durchkommen.

Ausgehend von der Idee der „schamweisenden Urmutter“ bespricht Martina mit uns mögliche biologische Gründe für die Entstehung von Religionen nach Ina Wunn (Folgen 2018.04 und 2018.06) und die Thesen von Pascal Boyer (Folge 2018.07). Dazu erzählt Oliver von seinem Ausflug in die Urzeit – die Höhle von Lascaux in Südfrankreich und die vorreligiösen Motive in der Höhlenmalerei (Folge 43).

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MGEN-Podcast 58: Hörer beschimpfen Podcaster – Sprache und Sterblichkeit

Martina, Till und Oliver besprechen Post von Hörerinnen und Hörern.

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MGEN-Überblick 06: Katholiken im Genderrausch

Immer weniger Leute haben Lust darauf, sich von Kirchenmuftis oder konservativen Politikern sagen zu lassen, wer und wie sie zu sein haben und wie nicht. Frauen haben keinen Bock mehr auf Kinder, Küche, Kirche, Lesben und Schwule keinen Bock mehr auf Kastration, Inter- und Transleute wollen mit ihren Eigenheiten umgehen ohne zwangsbeschnippelt oder totgeschlagen zu werden.

Die Kirche, insbesondere die katholische Kirche, gerät durch diese gesellschaftliche Entwicklung so sehr in Wut, dass würdige Kirchenfürsten kaum noch ihr Wasser halten können. Rotgesichtig und schnappatmend sehen sie eine geheime „Gender-Verschwörung“ am Werk, verorten einen Angriff auf ihren Gott und seine Gesetze, einige sehen sogar den Weltuntergang um die Ecke biegen.

Um dieses kirchliche Missvergnügen zu feiern, haben wir für diese Überblicksfolge eine ganze Reihe kurzer Segmente zusammengestellt, in denen wir uns mit den entsetzten und wütenden Reaktionen von Kirchenleuten und konservativen Medien auf die fortschreitende Befreiung des Individuums beschäftigen.

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