MGEN-Podcast 88: Keine Segnung homosexueller Paare – Synodaler Weg entsetzt

Die heilige katholische Kirche hat wieder mal bestätigt, dass sie homosexuelle Beziehungen auf keinen Fall gutheißen oder gar irgendwie segnen kann. Also alles wie immer — eigentlich. Denn erstaunlicherweise erhebt sich deswegen ein Sturm der Empörung in deutschen, katholischen Kreisen. Laienvertreter:innen, insbesondere aus dem Umfeld des Synodalen Wegs, melden sich entsetzt zu Wort, einige Bischöfe eiern mühsam herum um sowohl ihrer Basis als auch dem Kommando ihrer Vorgesetzten aus Rom gerecht zu werden. Martina, Till und Oliver schauen sich die Situation an und sich ratlos: Was hatten die Katholik:innen erwartet? Haben sie ernsthaft damit gerechnet, dass die Kirche in dieser Sache eine 180-Grad-Wende hinlegen würde?

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MGEN-Podcast 87: Gender-Alarm beim Synodalen Weg – Wenn der Todes* zwischen Theologen landet

Dürfen ausschließlich Männer katholische Priester sein, weil Jesus ja schließlich auch ein Mann war? Zwei Teilnehmerinnen des Synodalen Wegs halten das für ein eher schwaches Argument, der Theologe Helmut Hoping schreibt im FAZ-Artikel „Ein Gottessohn, der nicht Mann sein soll“ wütend gegen die beiden an und holt dazu den Hexenhammer -äh- Genderhammer aus dem christlichen Werkzeugkasten. Till stellt den Artikel vor und bietet so eine gute Gelegenheit, sich den Verlauf des in Zeitlupe scheiternden Synodalen Wegs und die archaischen Grundlagen der Erlösungstheologie etwas genauer anzuschauen.

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MGEN-Podcast 86: Christen im Widerstand – Religiöse im Kampf gegen die Realität

Die Organisation Christen im Widerstand hält Corona abwechselnd für eine Teufelsplage oder erfunden und sieht weltweit finstere Mächte am Werk, die durch die Corona-Schutzmaßnahmen die Weltherrschaft erringen wollen. Dementsprechend hält man sich an keine Auflagen, feiert laut singend Gottesdienste, „heilt“ Krankheiten durch Gebete und Handauflegen und veranstaltet absurde Demos vor dem Reichstag.

Oliver hat sich die Christen im Widerstand näher angeschaut und beschreibt ihre Weltsicht, ihre Aktionen — und die Reaktion von Mainstream-Christen auf die Glaubensbrüder.

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MGEN-Podcast 85: „Menschen sind wie Gras“ – Die Basis-Bibel der evangelischen Kirche

Die EKD hat die Bibel in leichte Sprache übersetzt, das Ergebnis ist die „Basis-Bibel“. Mit ihr wollen die Kirchenfürsten die Bibel breiteren Bevölkerungsschichten zugänglich machen, die bislang von der altertümlichen Sprache abgeschreckt wurden. Martina, Till und Oliver vermuten, dass die Aktion ein Eigentor ist: Vom Gestrüpp der ach so „poetischen“ Sprache befreit, fällt sofort auf, wie absurd und dümmlich die Geschichtchen in der Bibel sind.

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MGEN-Podcast 83: Evolutionärer Humanismus

Evolutionärer Humanismus ist eine insbesondere in atheistischen und humanistischen Kreisen verbreitete Weltanschauung, die basierend auf liberalen Idealen und einer wissenschaftlichen Weltsicht für die Vision einer geeinten Menschheit eintritt. Zuerst vorgestellt vom UNESCO-Generalsekretär und Mitgestalter der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte Julian Huxley wird der Evolutionäre Humanismus oft als Weiterentwicklung und Update von Religionen angesehen, das nicht sämtliche Aspekte der Religion kategorisch verwirft sondern an positive Aspekte anknüpft.

Christian und Konstantin haben das Buch „Manifest des Evolutionären Humanismus“ von Michael Schmidt-Salomon gelesen und diskutieren auf dessen Basis die Grundlagen des Evolutionären Humanismus und dessen Vision für eine bessere Gesellschaft.

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