MGEN 144: Das Rätsel von Rennes-le-Château — Der Gral und ich

Seit der Pfarrer Bérenger Saunière in seiner Kirche verschlüsselte Pergamente mit Hinweisen auf einen gewaltigen Schatz gefunden hat, ist das französische Dorf Rennes-le-Château ein Brennpunkt von Legenden und Geschichten. Seit vielen Jahrzehnten machen sich Schatzgräber, christliche Mystiker und Gralssucher aus aller Welt auf den Weg ins Languedoc, um in der Renaissance-Landschaft um das Dorf, in Templerfestungen, Kirchen und Höhlen nach dem Geheimnis des Pfarrers zu suchen — denn eins ist allen klar: Abbé Saunière hat den heiligen Gral gefunden.

Oliver beichtet Martina und Till, dass er seit vielen Jahren von den Geschichten und Legenden um den heiligen Gral fasziniert ist – besonders das Rätsel von Rennes-le-Château hat es ihm angetan. Er gibt eine Übersicht über die angeblichen Geschehnisse in diesem französischen Dorf und erzählt Kurzfassungen der vielen lokalen Legenden, die sich seit Jahrzehnten immer weiter entwickeln. Martina und Till stimmen überein: Teniers und Poussin halten den Schlüssel.

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4 Gedanken zu „MGEN 144: Das Rätsel von Rennes-le-Château — Der Gral und ich

  1. Tolle Folge über Rennes-le-Chateau. Ich habe „Der heilige Gral und seine Erben“ vor etwa 20 Jahren gelesen und dachte mir damals, wenn auch nur die Häflte davon wahr ist, was für eine Sensation. Habe dann ein bisschen recherchiert und festgestellt: Es ist weit weniger als die Hälfte. Dafür bin ich dabei auf viele Quellen gestoßen, die dazu führten, das erst Skeptizismus und später Atheismus für mich interessant wurden. Hatte also in meinem Fall definitiv einen positiven Effekt, weshalb ich über diese Geschichte immer wieder gerne etwas höre. Erinnert mich an spannende Zeiten.

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  2. Wenn man sich schon viel mit dem Thema befasst hat, ist es sicherlich leichter eine Meinung zu dem prozentualen Wahrheitsgehalt abzugeben.
    Spannende Folge! Vielen Dank!

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  3. Und jetzt kommt Wasser in den Wein: François Bérenger Saunière war ein Betrüger, der jahrelang annonciert hatte, Messen für Verstorbene zu lesen und dafür jede Menge Kohle eingestrichen hat, ohne die Messen zu lesen, was dem Sellenheil der Toten glücklicherweise nicht abträglich war.
    Pierre Plantard war ebenfalls ein Betrüger, Hochstapler und Dokumentenfälscher, möglicherweise ein sehr begabter, aber er war kein Nachfahre des nicht existenten Jesus und der vermutlich ebenso erfundenen Magdalena. Unterm Strich löst sich das ganze Mysterium in Wohlgefallen auf – eigentlich schade, vor allem um die Prieuré de Sion. Von der hätten wir gerne noch mehr erfahren.
    Das alles wusste die SZ schon Ende 2017.

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