MGEN 143: „Man darf ja nix mehr sagen!“ – Ganz üble Christenverfolgung in Deutschland

Es gibt eine „feindliche Atmosphäre“ gegenüber Christen in Deutschland! Dadurch werden die Christen im Alltag zur „Selbstzensur“ getrieben!! – Angesichts christlicher Übermacht in Politik, Medien und Gesellschaft überrascht euch das? Uns auch. Das Observatory of Intolerance und Discrimination against Christians (OIDAC) hat eine Studie veröffentlicht, in der es diese ganz üblen Fälle von Christenverfolgung aufdeckt .

Martina stellt die Studie vor und kann dabei kaum ernst bleiben: Sie ist methodisch spektakulär schlecht, kommt mit absurden „Enthüllungen“ um die Ecke und bekommt offensichtlich genau die Ergebnisse heraus, die die Autoren sich gewünscht hatten. Trotzdem – oder gerade deswegen? – wird die Studie in christlich-konservativen Medien als Beweis dafür abgefeiert, wie schrecklich Christen in Deutschland diskriminiert werden.

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10 Gedanken zu „MGEN 143: „Man darf ja nix mehr sagen!“ – Ganz üble Christenverfolgung in Deutschland

      • wiki sagt:
        „Trump wurde als Kind in der Presbyterianischen Kirche konfirmiert. Im Oktober 2020 erklärte er, sich fortan als nicht konfessionsgebundenen Christen zu sehen.[27]“
        und
        „Die Presbyterian Church (U.S.A.) oder Presbyterianische Kirche (USA) (kurz PC) ist eine protestantische Mainline-Kirche in den Vereinigten Staaten.
        Die Kirche gehört zu den Reformierten Kirchen des Protestantismus, deren Ursprung auf Johannes Calvin zurückgeht. Presbyterianer führen die theologische Tradition des schottischen Reformators John Knox und das Bekenntnis von Westminster fort. Von Großbritannien aus gelangte der Presbyterianismus in die USA. “
        „In der PC (USA) werden Männer und Frauen ordiniert.[2] Seit 2000 ist die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare möglich[3] und seit 2014 auch die Trauung gleichgeschlechtlicher Paare.[4]“

        Als evangelikal ist diese PC wohl nicht zu bezeichnen.

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    • Trump ist all das, von dem er glaubt, dass es ihm Stimmen bringt. Ich denke, man nennt so jemanden einen Opportunisten.
      Falls er eine Erwachsenentaufe erhalten hat, wi bei den Baptisten üblich, geschah das vermutlich aus PR-Gründen

      Gefällt 2 Personen

      • Ich habe Trump nicht als Prototyp eines Opportunisten wahrgenommen. Vielmehr war er sehr kontrovers orientiert und provokant, dabei aber egozentrisch und narzisstisch.
        Ich hatte den Eindruck es geht ihm vor allem um die Effekte seiner Auftritte, nicht um ein Programm oder um Werte und Ziele. Mit Opportunisten gemein hat er, dass sein eigenes Vorwärtskommen sehr stark handlungsleitend ist, aber die Methodik ist sehr unterschiedlich zum einem Opportunisten. Der Opportunist hängt sein Fähnchen meist in den Wind, Trump meist gegen den Wind.

        Mit großen Teilen der Presse und einigen Fernsehsendern war er von Beginn an auf Kriegsfuß. Sowas nennt man nicht Opportunismus.

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        • Hallo user_unknown,
          den Begriff „Opportunist“ definiert wikipwdia wie folgt:
          „im allgemeinen Sprachgebrauch eine Person, die zweckmäßig handelt, um sich der jeweiligen Lage anzupassen und einen Vorteil daraus zu ziehen. Opportunismus wird häufig mit politischem und sozialem Bezug als grundsatz- oder charakterloses Verhalten beschrieben“
          Das ist genau das, was Trump immer getan hat. Er hat seine Klientel bedient,hat sich als Retter des Volkes vor dem „deep state“ geriert und Verschwörungsmythen kolportiert (Q-Anon), weil seine Wählerschaft das von ihm erwartet hat, usw.
          Ich habe ihn übrigens nicht den „Prototyp eines Opportunisten“ genannt.

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            • Offensichtlich weißt du nicht, was ein Prototyp ist. Trump ist zwar ein Opportunist, aber beileibe nicht der erste, nach dem man die Opportunisten kategorisiert hat.
              Und was hat sein „Dauerclinch“ mit „der Presse“ damit zu tun?
              Auch ein Opportunist kann und will es nicht allen recht machen sondern nur seiner Zielgruppe.
              Hat er gemacht, er hat die Verschwörungsheinis bedient, er hat die Gegner der Demokraten bedient und die Ultrakonservativen. Leute mit eigenem Denkvermögen konnte er eben nicht erreichen.

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            • Offensichtlich weißt du nicht, was ein Prototyp ist.

              Doch, aber Du weißt offenbar nicht, was metaphorischer Sprachgebrauch ist.

              „X ist der Protoyp eines Y.“ heißt selten, dass X der erste Y war, wenn es nicht um Protypen im wahrsten Sinne des Wortes geht, sondern nur, dass charakteristische Merkmale hervorstechen. Vielleicht könnte man Uwe Seeler als Prototyp eines Stürmers bezeichnen – er war vor meiner Zeit als Fußballfan aktiv – aber nicht, weil er der erste Stürmer war, sondern weil er das, was man von einem Stürmer erwartet, weitgehend verkörpert.

              Ein Opportunist dagegen ist jemand, der bevorzugt anderen nach dem Mund redet. Meist ist der Opportunist konfliktscheu und anpasslerisch. Jemand, der wie Trump mit dem Kopf durch die Wand rennt ist nicht opportunistisch, auch wenn das stierhafte Verhalten seinen Anhängern gefällt. Nicht jeder, der Anhänger hat, ist ein Opportunist.

              Und wohl, ein Opportunist will es oft allen recht machen, er hängt sein Fähnchen in den Wind. Dass man es nicht allen recht machen kann ist eine Binsensweisheit, die die grobe Tendenz nicht anficht.

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