MGEN-Podcast 100: Alle ein bißchen gaga -äh- religiös?

MGEN-Wordpress-Artikelillustrationen-2021-Folge-100Im Wochenmagazin „Die Zeit“ musste zum Thema Religion mal wieder eine Seite vollgeschrieben werden. Autor Hannes Leitlein elaboriert ausführlich, warum die moderne Welt viel religiöser ist, als alle denken. Er kommt zum Schluß, dass auch Atheist:innen -Überraschung!- Anhänger von Religionen sind – zum Beispiel der Aufräum-Religion oder der Yoga-Religion.

Till bespricht den Artikel „Religion: Warum wir den Sinn suchen“ von Hannes Leitlein. Spätestens als mit dem Begriff „Spiritualität“ hantiert wird, fällt Oliver das Müsli vom Löffel.

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9 Gedanken zu „MGEN-Podcast 100: Alle ein bißchen gaga -äh- religiös?

      • …genauso wie ihr.

        Achja, nach dem ich den Artikel von Leitlein gelesen hatte, sind mir Pangolinschuppen von den Augen gefallen. Ich armer Mensch lebte die ganze Zeit im „Glauben“ das ich keine höhere Nichtexistenz zum wohlgefälligen Leben bräuchte. Leitlein hat mich nun eines Besseren belehrt. Ich muss nun Jahrzehnte ohne Religion nachholen.

        Ich ließ mich gleich nottaufen, habe 2x „Aschhadu an la ilaha illa’Lah wa aschhadu anna Muhammadan rasulu’Llah“ ausgerufen, habe einen Kollegen an Kali geopfert und werde mich ab sofort am שַבָּת von den גֵּר bedienen lassen. Nebenbei hänge ich jetzt dem Globuli-Kult an.

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  3. Glauben: Das Christentum und somit die römisch-katholische Kirche (Sozialkonstrukt) basiert nicht auf Glauben oder Aberglauben – es ist eine logisch konstruierte
    Irrlehre. In der römisch-katholischen Kirche (Sozialkonstrukt) gibt es unterschiedliche
    Wissens- und Interessenstufen (Glaubende, Mitläufer, Priester, Bischöfe, Papst). Der Profiteur (Priester, Bischof …) dieses Sozialkonstrukts redet abstrakt, symbolisch, allegorisch, metaphorisch und desinformiert, desorientiert, manipuliert damit das deutsche Volk. Der geistige Tod (Glauben) wird als etwas positives dargestellt. In Theologischen Fakultäten wird gelehrt, wie man das Volk ködern, führen, formen, trösten, programmieren und schlussendlich nutzen, wie man Menschen geistig versklaven kann – diese geistige Versklavung wird glorifiziert und nennt sich „Glauben“.

    Christlicher Gott: Selbstverständlich kann man Götter erklären: Götter sind fiktionale (ausgedachte) Figuren, es sind Personifikationen von Dinge (Sonne, Mond, Natur, Weisheit …). Ein Ding wird als Person gedacht, bekommt einen Namen, ein Aussehen, ein Charakter. Alles, was der Machthaber bzw. der Theologe möchte, projiziert er in dieses kollektive Über-Ich hinein. Alleingötter (JHWH, Gott, Allah …) sind demzufolge
    Personifikationen der Lichtenergie und damit kann man natürlich alles sagen z. B. „Lichtenergie (Gott) hat alles erschaffen und Lichtenergie (Gott) ist überall.“ Selbstverständlich geht es jedoch darum, dem Volk ein kollektives Über-Ich einzureden, es geht darum, die Bevölkerung bewusst zu desinformieren, zu täuschen, zu trügen …
    und selbstverständlich möchte man von dem Volk profitieren. Geködert wird das Volk mit netten Wörtern, Feste und Brimborium.

    Die Jesusfigur: Die ausgedachte Jesusfigur ist eine Personifikation der Natur, des
    Lebens, der Menschheit – eine Handpuppe der Theologen. Mit dieser ausgedachten Figur hat man dem einfachen Volk eine Identifikationsfigur eingeredet. Vorgängerfiguren der Jesusfigur waren unter anderem Attis, Mithras oder Dionysus. In den „Ich-bin-Worten“ wird erklärt, dass es sich bei der Jesusfigur um eine Personifikation der Natur, des Lebens … handelt. In der Eucharistie isst der Glaubende eine Weizenoblate (Natur). Da es sich bei der Jesusfigur um eine fiktive Figur handelt, verstößt die Kruzifix-Gewaltdarstellung gegen § 131 – öffentliche Gewaltdarstellung (Verherrlichung / Verharmlosung von Gewalt). Die Jesusfigur am Kreuz ist ein Sinnbild für das einfache Volk, welches man geistig tötete,
    damit man über dies einfacher herrschen kann.

    Biblische Texte: Die biblischen Texte sind selbstverständlich ausgedachte Texte, wie bei den Vorgängerreligionen, also der römischen, griechischen, ägyptischen oder sumerischen Mythologie, so muss man auch die Bibeltexte abstrakt, symbolisch, allegorisch, metaphorisch auslegen. Meistens besitzen die Texte eine tiefere Ebene.
    Die biblischen Geschichten sind ausgedachte Texte (Mythologie), wobei man einfache
    Weisheiten über Lichtenergie, Materie, Information, Leben / Natur … erhöhte, aber eigentlich ging und geht es darum, das Volk zu desinformieren, desorientieren, manipulieren, das Volk zu programmieren und verdeckt Wissen an die geistige Elite weiterzugeben.

    Aus drei Gründen hat man diese mehrdeutigen Geschichten geschrieben.
    1.) Menschen desinformieren, desorientieren, manipulieren … (⇾ Gaslighting)
    Menschen werden bewusst geisteskrank gemacht. Durch Gaslighting kann man Menschen das Selbstbewusstsein zerstören und zu Mitläufern erziehen.
    2.) Menschen werden mit mehrdeutigen Märchen programmiert.
    3.) Verdeckt Wissen weitergeben. Wissen wie man Menschen ködern, führen, formen,
    trösten kann, damit diese nicht gegen die aktuelle Herrschaft aufbegehren.

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  4. Also insgesamt halte ich einen Sinn im Leben doch für wichtig, die meisten haben ihn eher unbewusst auf mehrere Sinn-Ebenen (Beruf, Beziehungen, Genießen, Sicherheit … das „Sinnquadrat“ nach Jedlicka). Aber Religion ist dabei absolut verzichtbar. Meint übrigens auch Viktor Frankl, der von einem „objektiven Sinn“ spricht, also etwas, das man anderen Menschen zeigen kann, nichts transzendentes ..

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