MGEN-Podcast 76: Der Dombau zu Limburg – Die Geschichte von Bischof Tebartz-van Elst

Eine Welle der Empörung schlug durch das katholische Deutschland: Der Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, fiel immer wieder durch absurde politische Äußerungen auf, wurde nach peinlichen Schwindeleien wegen falscher eidesstattlicher Versicherungen zur Kasse gebeten und – die Krönung des Ganzen – baute sich zu enormen Kosten eine prächtige Bischofsresidenz mitten in eine deutsche Kleinstadt. Schließlich wurde es sogar dem Papst zu blöd.

In einer Art historischen Abriss erinnert Oliver an die gesammelten Affären des Bischofs von Limburg — Martina und Till können sich vor Lachen kaum halten. Es ist erfrischend, wenn die Bosheiten der Kirchenfürsten mal nicht die üblichen Opfergruppen wie Atheisten, Schwule, Juden oder Muslime treffen, sondern auf die Katholiken selbst, genauer deren Geldbörsen, zurück fallen.

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6 Gedanken zu „MGEN-Podcast 76: Der Dombau zu Limburg – Die Geschichte von Bischof Tebartz-van Elst

  1. Die „Heitere Schöpfungsgeschichte für fröhliche Erdenbürger“ von Jean Effel.
    Wer kennt dieses erheiternde Werk?
    Die erste Bildfolge zeigt wie er mit einem Feuerzeug erfolglos versucht Licht zu machen und es dann enttäuscht wegwirft wobei es sich endlich entzündet „…..und es ward Licht“
    🙂

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  2. Pingback: Tebartz van Elst | Rücktritt eines Bischofs | Religion und Gesellschaft

  3. Die Geschichte zeigt wieder mal: Römisch-katholische Bischöfe sind ganz normale Versager, die nur deshalb gut dotierte Posten kriegen, weil die Konkurrenz vernachlässigbar ist.Sie lügen und vertuschen wie alle anderen, wenn sie sich einen Vorteil davon versprechen. Der Schaden, den Tebarz dem Steuerzahler zugefügt hat, bleibt überschaubar, dass er zig-Millionen Kirchenvermögen verbrannt hat, ist auch verschmerzbar – die RKK wird den Verlust nicht einmal bemerken. Das einzig wirklich Schlimme ist – es sind immer noch viel zu viele Schafe, die dem Laden die Treue halten wider besseres Wissen.

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  4. PS: Wer ist eigentlich Franz-Peters Vater? Wikipedia kennt nur seine Mutter und Geschwister.
    Das wird doch nicht wieder ein Fall von Jungfrauengeburt sein, den die RKK diesmal schamhaft verschweigt, weil das Produkt so fürchterlich versagt hat?

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    • Da hätte Franz-Peter Christus einen Trost: Die Exegese wird ihn retten, wenn sich niemand mehr daran erinnert, was für ein Hallodri er wirklich war…

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