MGEN-Podcast 72: Hörer beschimpfen Podcaster – Diesmal wirklich!

Martina und Oliver besprechen Anmerkungen eines österreichischen Hörers zu Unternehmen im Kirchenbesitz und schauen sich dann die sexistisch aufgeladene Sprache von Fans der „Pfarrerstöchter“ an.

Gott hasst uns, weil wir Atheisten sind! Bei der Aufnahme der aktuellen Folge ist etwas schief gegangen, so dass die Audioqualität ziemlich schlecht ist. Das tut uns leid.

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5 Gedanken zu „MGEN-Podcast 72: Hörer beschimpfen Podcaster – Diesmal wirklich!

  1. Tröstet euch, die Sonne scheint über die Guten und über die Bösen, das heißt, diese alltäglichen Probleme können jedem passieren. Sich da zu viele Gedanken zu machen endet oft in der „Religion“!
    Wenn es euch aber doch zum Nachdenken bringt soll es mir Recht sein wenn ihr einfach an der richtigen Stelle sucht!
    🙂

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    • Andreas, gib es auf. Du willst nicht verstehen, was „freier Wille“ ist.

      Der freie Wille ist eine religiöse Hilfskonstruktion, um zu begründen, warum Ungläubige in die Hölle (manchmal auch während sie noch leben) kommen. Hätten wir keinen freien Willen – so die Religion – dann könnten Un- oder Andersgläubige dies als Grund angeben, warum sie nicht einer Gemeinde beitreten wollen. Damit wären sie entschuldigt und Gläubige hätte vor sich selbst keine ausrechende Begründung, warum diejenigen auf den Scheiterhaufen müssen.

      Erst wenn man annimmt, jeder Mensch könne sich frei (für eine bestimmte Religion) entscheiden, hat man ein „reines Gewissen“ für den Mord an diesem Personenkreis.

      Das hat nicht das Geringste mit Verantwortung zu tun. Verantwortlich ist der religiöse Henker für sein Tun. Aber auch er hat keinen freien Willen, weil er z. B. durch kirchliche Indoktrination dahin getrieben wurde, ein Mörder zu werden. Er versagt sich selbst auch den freien Willen, aus der religiösen Gemeinde auszutreten, weil er Angst vor den Konsequenzen hat, die er als Henker selbst vertritt.

      D. h. gerade religiöse Menschen haben die geringste Ausprägung eines freien Willens, weil sie sogar die Verantwortung für ihr objektiv schreckliches Handeln (wenn sie z. B. aus Glaubensgründen ihre Mitmenschen ermorden, wie gestern in Wien) von sich schieben, indem sie sich einem vermeintlich „göttlichen Auftrag“ unterwerfen.

      Atheisten haben auch keinen freien Willen, aber die haben keine billige Projektionsfläche ihrer Verantwortung in himmlischen Sphären. Der Atheist ist sich seiner Eigenverantwortung bewusst, was für mich diese Menschen wesentlich angenehmer macht. Wie üblich wirst du das auch wieder nicht verstehen, aber das kennen wir ja schon…

      Gefällt 1 Person

    • Das ist recht einfach: Der „freie Wille“ ist ein Konstrukt, das wird zum Funktionieren unserer Gesellschaft brauchen. Wir haben uns darauf geeinigt, Personen einen eigenen Willen nur in ganz bestimmten Ausnahmezuständen abzusprechen: Psychisch krank, bewusstlos, schwerer Alkoholismus, etc.

      Wenn nun eine Person A einer Person B die eigene Entscheidungsfähigkeit abspricht, impliziert das die Behauptung, dass B sich in einer dieser Ausnahmesituationen befände. Es ist eine intellektuell verklausulierte Beschimpfung. Den Rest haben wir m.E. in der Folge erklärt.

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