MGEN-Überblick 07: Die Urmutter-Trilogie – Zur Entstehung von Religion

Irgendwann in der Urzeit muss irgendwo mal irgendwer zum ersten Mal auf die Idee gekommen sein, dass unsichtbare Geisterwesen die Welt beherrschen, und dass man sie auf Knien rutschend anbetteln sollte, damit sie nicht sauer werden. Und dass, wenn der Nachbar diese Ideen nicht teilt, man ihn am besten tot schlägt. Das war dann der Moment, an dem Religion entstanden ist.

Im Laufe der Jahre haben wir uns immer wieder verrätselt gefragt, wie und warum das passieren konnte, und warum damals niemand etwas dagegen unternommen hat. Jetzt haben wir den Salat, und alte Männer mit goldenen Hüten versuchen uns detailliert vorzuschreiben wie wir zu sein, zu leben und zu sterben hätten. Und wenn wir uns nicht daran halten, so finden einige immer noch, dann sollte man uns am besten tot schlagen. Nun ja, zumindest in denjenigen Weltgegenden, wo sie damit noch durchkommen.

Ausgehend von der Idee der „schamweisenden Urmutter“ bespricht Martina mit uns mögliche biologische Gründe für die Entstehung von Religionen nach Ina Wunn (Folgen 2018.04 und 2018.06) und die Thesen von Pascal Boyer (Folge 2018.07). Dazu erzählt Oliver von seinem Ausflug in die Urzeit – die Höhle von Lascaux in Südfrankreich und die vorreligiösen Motive in der Höhlenmalerei (Folge 43).

Fragen oder Anmerkungen, Themenvorschläge oder Beschimpfungen bitte unter diesem Artikel in den Kommentaren hinterlassen oder an mgenblog@gmx.de. Falls ihr mögt, bewertet unseren Podcast doch bei iTunes und abonniert ihn bei

80 Gedanken zu „MGEN-Überblick 07: Die Urmutter-Trilogie – Zur Entstehung von Religion

  1. Pingback: Entstehung von Religion | Religion und Gesellschaft

  2. Moin,

    zwei Anmerkungen:
    1. Wer hat den da seinen Darwin (oder Dawkins) nicht gelesen? NATÜRLICH haben wir gemeinsame Vorfahren mit dem Falken. Da Menschen und Vögel Wirbeltiere sind, ist der auch noch nichtmal sooo weit entfernt. Wir haben auch gemeinsame Vorfahren mit der Honigbiene und auch mit Dinkel. Man muß nur weit genug zurückgehen.
    2. „religiös unmusikalisch“: habt Ihr das auch im philosophischen Radio vom frommen Herrn Wiebicke gehört? Der benutzt das dauernd. Ich habe ihn kürzlich deswegen getadelt, weil natürlich „unmusikalisch“ zweifellos negtaiv konnotiert ist (einmal abgesehen davon, daß die Verbindung von etwas so Schönem wie Musik und etwas so…äh … ganz und gar nicht Schönem wie Religion höchst unappetitlich ist), es wird hier jedenfalls ein Mangel, ein Unvermögen angedeutet. Ich persönlich sehe z.B. Religiosität und ein Glaubensbedürfnis als Schwäche, als Krücke an, würde mich aber nie dazu versteigen, gläubige Menschen als „weltanschaulich behindert“ o.ä. zu bezeichnen.
    Jedenfalls hat Wiebicke daraufhin fälschlicherweise behauptet, „religiös unmusikalisch“ stamme vom unreligiösen J. Habermas und sei daher bedenkenlos zu verwenden. Richtig ist natürlich, daß die Formulierung von Max Weber stammt, lange vor Habermas, der zwar nicht gläubig aber zeitlebens fasziniert vom Christentum war und, und darauf kommt es an, damit in erster Linie sich selbst bezeichnet hat, nicht andere. Wir sollten daher auf neutrale Formulierungen wie „glaubensfrei“ (Obacht: nicht glaubenslos, das deutet wieder einen Mangel an) oder „religionsfrei“ oder, wenn das Nichtvorhandensein eines Zugangs ausgedrückt werden soll, „mit realitätsbezogenem Weltbild“ bestehen.

    VG
    C.

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  3. einfach mal bei den Mesopotamier nachlesen, wie die ersten Götter ( Mächtigen )auf die Erde kamen und uns alles beigebracht haben. Dann erübrigen sich alle Spekulationen.

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      • Nein, nein, einfach das alles als Märchen abzutun, dafür ist das viel zu komplex. Die Wissenschaft ist sich zum Beispiel jetzt schon sehr sicher, dass es so vor ungefähr 12 000 Jahren tatsächlich einen Meeresspiegel Anstieg von mehr als 100 Metern gab, dass an der Sintflut was dran ist. Die Erzählungen von Utnapischtim bei den Mesopotamier ( das war 1000 Jahre bevor die israelitischen Priester die selbe Geschichte dann abgeschrieben haben, nur da hieß der gute Mann Noah ) ist schon sehr interessant, sowas erfindet man nicht mal so auf die schnelle.
        Schlage vor, einfach mal in: “ Wer weiter glaubt ist bald alleine “ reinzulesen, da bekommt man einen guten Überblick über das alles.

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        • „Nein, nein, einfach das alles als Märchen abzutun, dafür ist das viel zu komplex.“

          Deshalb schrieb Albert Einstein ja auch von „reichlich primitiven Legenden“.

          „Die Wissenschaft ist sich zum Beispiel jetzt schon sehr sicher, dass es so vor ungefähr 12 000 Jahren tatsächlich einen Meeresspiegel Anstieg von mehr als 100 Metern gab, dass an der Sintflut was dran ist.“

          Andere Wissenschaftler vermuten, dass der Meeresspiegel wegen der Kaltzeit so sehr sank, dass sogar eine Landbrücke zwischen Südpatagonien und Antarktika bestand. Aber gesetzt den Fall, es hätte einen globalen Anstieg um 100 m gegeben, dann hätten alle Berge über 100 m Höhe noch herausgeragt – abgesehen von der Frage, wo das Wasser herkam und wohin es anschließend verschwand.

          „Die Erzählungen von Utnapischtim bei den Mesopotamier ( das w 1000 Jahre bevor die israelitischen Priester die selbe Geschichte dann abgeschrieben haben, nur da hieß der gute Mann Noah ) ist schon sehr interessant, sowas erfindet man nicht mal so auf die schnelle.“

          Wie schnell das erfunden wurde, steht nicht zur Diskussion. Das sind volksetymologische Legenden, die irgendwann verschriftet wurden. Aber wenn ich mal einen Moment lang annehme, es habe vor 12.000 Jahren diese Flut gegeben, wie kommt man dann auf diese verwickelte Geschichte um göttlichen Streit und menschliche Opfer? Und wie konnte das über 9.000 Jahre mündlich und verlustfrei überliefert werden?

          „Schlage vor, einfach mal in: “ Wer weiter glaubt ist bald alleine “ reinzulesen, da bekommt man einen guten Überblick über das alles.“

          Ich mache einen Gegenvorschlag: Einfach mal wissenschaftliche Literatur lesen, Museen besuchen und nachdenken. Dann klappt das schon mit „weniger glauben und mehr wissen“…

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          • Wo das Wasser herkam ?
            Das ist aber inzwischen bekannt ! Vor 12000 Jahren ging die letzte Eiszeit zu Ende, in Sibirien, Nordamerika, Nordeuropa und an den Polen schmolz wahnsinnig viel Eis….das wurde zu Wasser ! Und das ist bis heute da ! Wegen steigender Temperaturen schmelzen jetzt die Pole weiter, unsere Gletscher verschwinden….und bald werden auch ein paar heutige Küstenstädte unter Wasser stehen !
            Inzwischen finden Unterwasser Archäologen vor den Küsten in aller Welt immer mehr Reste alter Städte und Besiedlungen, sogar vor den Küsten Australiens.
            In allen Religionen weltweit ist die Rede von einer großen Flut; die haben dann wohl alle von einander abgeschrieben ?? Im Ernst ??
            Das alles kann man nachschlagen, Museums Besuche nutzen da leider nichts.

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            • „Wo das Wasser herkam ?
              Das ist aber inzwischen bekannt ! Vor 12000 Jahren ging die letzte Eiszeit zu Ende, in Sibirien, Nordamerika, Nordeuropa und an den Polen schmolz wahnsinnig viel Eis….das wurde zu Wasser ! Und das ist bis heute da !“

              D. h. wir leben heute im Zeitalter der Sintflut? Sie hat also nie aufgehört?

              „Wegen steigender Temperaturen schmelzen jetzt die Pole weiter, unsere Gletscher verschwinden….und bald werden auch ein paar heutige Küstenstädte unter Wasser stehen !“

              D. h., dann kommt die Megasintflut?

              „Inzwischen finden Unterwasser Archäologen vor den Küsten in aller Welt immer mehr Reste alter Städte und Besiedlungen, sogar vor den Küsten Australiens.“

              Und was hat das mit der Sintflut zu tun? Auch die Nordsee war mal Land und wurde bebaut. Z. B. mit Rungholt. Heute ist da Wasser

              „In allen Religionen weltweit ist die Rede von einer großen Flut; die haben dann wohl alle von einander abgeschrieben ?? Im Ernst ??“

              Nach Ihrer Darstellung ist die Sintflut ja bis heute da. Das ist natürlich blühender Unsinn. Es gab immer wieder lokale Flutereignisse. Zum Beispiel zu Beginn des Neolithikums im Jordantal mit gigantischen Seenplatten. Doch die Sintflut meint etwas völlig anderes. So wurden die Flutsagen überall dramatisiert: Die ganze Welt bis zum höchsten Gipfel sei unter Wasser gewesen, damit alle Menschen absaufen.

              Diese Flut hätte fast neun tausend Meter über dem heutigen Stand gewesen sein müssen und nicht läppische hundert Meter. Da wären die Menschen ein Stück ins Landesinnere gewandert und gut ist.

              „Das alles kann man nachschlagen, Museums Besuche nutzen da leider nichts.“

              Das Senckenberg Museum in Frankfurt könnte ich da empfehlen oder einen unserer Evolutionswege. Dort kann man anschaulich sehen, dass es ursprünglich auf der Erde viel mehr Wasserflächen gab, weil die Meere nicht so tief waren. Da gab es aber noch keine Menschen, die das hätten beobachten können. Heute gibt es relativ mehr Landfläche.

              Nachschlagen in Büchern ist auch eine gute Methode, sich Wissen anzueignen, es müssen nur sachkundige Bücher sein und keine „Literatur“ vom Kopp-Verlag…

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            • Man kann sich auch dumm stellen; die Eisberge der letzten Eiszeit sind nun mal weg geschmolzen und das Wasser dieses Eises hat die Meeresspiegel damals ( so 10 000 v. Christus) um über hundert Meter ansteigen lassen. Das ist Fakt !! Wir leben also im Zeitalter nach Eiszeit. Dieser Hundert Meter Meeres-anstieg von damals ist natürlich noch da, wo soll der wohl hin sein ?? Und so findet die Unterwasserarchäologie heute auch immer mehr Siedlungsreste vor den Küsten der Kontinente, unter Wasser eben; einfach mal bei Unterwasser Archäologen nachfragen !!

              Dass gegen Ende der Eiszeit vielleicht in Zusammenhang mit Erdbeben oder einem massiven Abkalben am Südpol plötzlich auf einen Schlag riesige Mengen Eis ins Meer gerutscht sind und so einen Tsunami ausgelöst haben, also die Sintflut, ist gut möglich. Jedenfalls haben alle Völker dieser Welt solche Erzählungen in ihrer Kultur; auch das ist Fakt !!
              Wegen der Erderwärmung schmelzen jetzt seit einigen Jahren die Gletscher in den Bergen weltweit ganz rapide ab und das Eis am Nord und Südpol schmilzt auch weiter, sodass die Meeresspiegel wieder ansteigen…..die ersten Südsee Inseln kämpfen schon ums Überleben; auch das ist Fakt !!
              Einfach mal in die Niederlande fahren; dort werden jetzt schon die Deiche am Meer massiv verstärkt und erhöht; auch das ist Fakt !! Auch Hamburg plant schon für den kommenden Meeres-Anstieg !!

              Und nun haben wohl alle Völker dieser Welt sich abgesprochen, eine Flut erfunden und die dann auch noch bewusst dramatisiert ?? Im Ernst ??
              Dass da auch mal übertrieben wurde, gerade die Israelitischen Priester taten das gerne beim Schreiben des Alten Testamentes, kann schon sein; aber dass so ein Ereignis weltweit statt gefunden hat, wird kaum noch angezweifelt.

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            • Wie wäre es damit:

              1. Die Erzählungen von der grossen Flut gründen sich wohl auf die Veränderung der mesopotamischen Küstenlinie, die von ca 6000 bis 5000 vdZ standfand. Spätere Kulturen, die unter Mesopotamiens wirtschaftlich/kulturellen/militärischen Einfluss standen, haben sie dann übernommen. Alles in allem nur wenig rätselhaft.

              2. Was für Kenntnisse sollen es sein, die die rätselhaften ausserirdischen Götter den Sumerern beigebracht haben? Wären die Sumerer nicht auch selbst darauf gekommen, wie man Lehmziegel brennt, Bronze herstellt und Kanäle gräbt? Auch hier sehe ich wenige Rätsel, insbesondere keine, die ausserirdischen Einfluss bezeugen.

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            • Da werden die Errungenschaften der Sumerer aber kräftig unterschätz: Sie haben die Schrift erfunden, die erste Musik geschrieben und die nötigen Instrumente konstruiert, die Metallurgie erfunden, Töpferei sowieso, ihre Kinder gingen in die Schule. Sie haben den Monat in vier Wochen aufgeteilt und die Woche in sieben Tage, sie haben das Sexagesimalsystem erfunden, sie kanten den Kreis mit 360 Grad, und die Winkel und die Sekunden !!! Sie kannten auch die Zahl Pi und den goldenen Schnitt !! Sie haben den Tierkreis erfunden und die Tierkreiszeichen benannt und kannten alle Planeten unseres Sonnensystems……..soll ich weiter fahren ?
              Sie schmückten sich mit exquisitem Goldschmuck und Edelsteinen. Von der genialen Baukunst nicht zu reden !!
              Sie kannten sich in der Medizin aus, kannten schon jede Menge Heilkräuter. Dann waren sie in Ackerbau und Viehzucht erfahren, hatten jede Menge Getreide-arten und Obst-arten angebaut……Aber, sie behaupten immer wieder, dass sie das alles von den “ Mächtigen “ erfahren haben, das waren ihre Lehrmeister !! Sie selber waren ja noch vor kurzem Jäger und Sammler; hunter and gatherer.

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            • Ja, und? Was davon setzt außerirdisches Eingreifen voraus?

              Und, falls eine dieser Ideen außerirdisches Eingreifen voraussetzt — Von wem haben es dann die Außerirdischen gelernt? Von anderen Außerirdischen?

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            • ALLES ! Das ist so, als wenn der Mensch Jahrtausende lang zu Fuß ging, dann irgendwann merkte, dass man auf einem Esel reiten kann, tausend Jahre später das Rad erfindet um dann am nächsten Tag einen Porsche Gt 3 vor der Tür stehen hat. Die Zeitspanne zwischen der Jäger und Sammler Gesellschaft und den Errungenschaften der Mesopotamier ist viel zu kurz, da brauchte es Hilfe von außen……oder wir hatten schon eine sehr hoch entwickelte Gesellschaft vor der Sinflut, die sogenannte “ lost civilisation „.
              Wenn auf den tausenden von mögliche Erden allein in unsere Milchstraße eine menschenähnliche Art schon sehr viel länger bestand und eine Million Jahre mehr Zeit hatte sich zu entwickeln, ist das mehr wie plausibel.

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            • Das alles setzt ausserirdisches Eingreifen voraus? Also wären die Menschen nie selbst auf die Idee gekommen ihre Felder zu bewässern um die Ernte zu verbessern oder Lehm zu Ziegeln zu brennen um stabilere Häuser zu haben?

              Zwischen der Erfindung des Ackerbaus vor 12000 Jahren und den ersten Städten der Sumerer vor ca 7000 Jahren sind 5000 Jahre vergangenen — das ist Ihrer Meinung nach „viel zu kurz“ für ein Rad und ein Alphabet? 5000 Jahre?

              Sie halten die Menschen ja für ganz schön blöd.

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            • Also, ich mache nochmal einen Versuch: Die Mesopotamier selbst schreiben das, dass sie alles von ihren Mächtigen ( Göttern ) gelernt haben, dass sie ihr Getreide, Gemüse und ihr Obst von denen bekamen; das sagen auch die Hochkulturen in Mittel und Südamerika. Das ist Fakt !!

              Und ich rede auch nicht von Lehmziegel, sondern von einem Bau wie die Cheops Pyramide, die wir so heute noch nicht hinstellen könnten !!
              Ich rede nicht von windigen Lehmziegel, sondern von 600 Tonnen schweren Grundsteinen, die wir heute nur mit den größten Autokränen bewegen könnten. In Baalbek liegen bearbeitete
              Quader rum, die 1200 Tonnen wiegen; also einfach mal dieses lächerliche sich Dumm-stellen lassen; auf dem Niveau verweigere ich die Diskussion.
              Auch einfach mal Göbekli Tepe googeln, diese Anlage ist 12 000 Jahre alt, und das sollen Jäger und Sammler gebaut haben; von heute auf morgen ???
              Wer da nicht ans grübeln kommt, dem ist nicht zu helfen.

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            • Sie springen von einem Thema zum anderen.

              Nochmal: Vom Übergang von jagen und sammeln zum Ackerbau bis zu den Städten der Sumerer vergingen 5000 Jahre. Reicht diese Zeit Ihres Erachtens nicht für die Erfindung von Bautechnik und Bewässerung?

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            • Nochmals: Die Mesopotamier, die Inka, die Maya sagen, dass sie es von den Göttern hatten !!!!!!
              Und die Zeit war definitiv viel zu kurz; die bautechnisch unglaublich schwierige, ja geniale Cheops Pyramide stand praktisch über Nacht da !!!

              Ich höre leider keine Erklärung, wie unsere Vorfahren 1000 Tonnen schwere Steinquader über große Strecken bewegen konnten !!!! Wie sie die härtesten Steine wie Rosen Granit und Basalt bearbeiten konnten, sie super spiegel-glatt polieren konnten, große zylinderförmige Löcher reinbohren konnten…….und und und……Und das alles mit Holzhämmer und Kupfer Meißel !!!!

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            • Wie kommen Sie darauf, dass 5000 Jahre nicht für die Erfindung des Pyramidenbaus reichen?

              Das letzte Mal, als ich in ein Was-ist-was-Bich geschaut habe, waren die Techniken des Pyramidenbaus mit primitiven Werkzeugen dort gut erklärt.

              Und nicht „die Mesopotamier“ behaupteten, dass alle guten Dinge von den Göttern gekommen seien, sondern *die Priester* der Mesopotamier. Wie Priester das zu allen Zeiten gemacht haben — um ihre eigene Existenz zu rechtfertigen.

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            • Nein, Priester waren die Diener der Mächtigen, sie haben den Laden am Laufen gehalten; in Ägypten wurden sie ja oft sogar Pharao. Sie hätten es nicht nötig gehabt zu sagen, dass es ihnen von den Mächtigen gegeben wurde, weil umgekehrt, sie hätten ja nur an Prestige gewinnen können, wenn sie gesagt hätten, sie hätten das alles eingeführt und gewusst. Aber auch sie konnten keine 600 Tonnen schwere Steinfiguren durch die Gegend schleppen !!!!!!!!! Auch sie konnten keine 60 Tonnen schwere Granit-Sarkophage so akkurat meißeln, auf Hochglanz polieren und 800 Kilometer aus Assuan heran schleppen !!!
              Da warte ich immer noch auf eine Antwort,wie so was möglich war, mit so primitiven Mitteln.??
              Auch findet man jede Menge Kernbohrungen in verschiedene Granitblöcke, die damals nicht machbar waren !!
              In den 5000 Jahren vor dem Bau der Cheops Pyramide ist ja so gut wie nichts passiert, das war dann urplötzlich alles da, die Schrift, das Rad, die Baukunst, Ackerbau und Viehzucht……..Und schon mal überlegt, warum fast Zeitgleich in der ganzen Welt Pyramiden und Tempel entstanden sind…in Amerika, in China, in Indochina, in Indien…….
              Ich schlage vor, einfach mal: “ Wer weiter glaubt ist bald alleine “ lesen, und dann reden wir wieder.

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            • Sie verkennen die Lage: Sie versuchen die Leserinnen und Leser von Ihrer These zu überzeugen, dass Außerirdische in die Geschichte eingegriffen haben müssen. Sie müssen Ihre These belegen — nicht ich die Nicht-Existenz von Außerirdischen.

              Darüber hinaus: Wenn Sie unsere Antworten auf Ihre Kommentare aufmerksam lesen, dann finden Sie all die Beispiele, die Sie hier nochmals (und immer wieder) fordern.

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            • @dannautus

              Schon mal was von dem Induktionsproblem gehört. Die folgende Aussage von dir errinnert mich daran.

              Jedenfalls haben alle Völker dieser Welt solche Erzählungen in ihrer Kultur

              Du müsst dich also mit allen mythologischen Geschichten der Welt beschäftigt haben um diese Aussage tätigen zu können. In der japanischen Mythologie gibt es keine Geschichte von einer Flut. Hmm, also kein Fakt.

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            • Es ist schon etwas auffallend, viele schreiben gern in der letzten Spalte… Lässt euch von Gott durch mich sagen: Macht doch eine neue Themenzeile auf! Einfach den betreffenden Text kopieren und in der neuen Antwort einfügen und ihr habt die volle Breite des Blogs zur Verfügung und es lässt sich auch mit dem kleineren Handy gut lesen! Aber man kann auch mit dem “Schmalspurleben“ weitermachen……😉

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            • @ dannautus

              „Die Mesopotamier selbst schreiben das, dass sie alles von ihren Mächtigen ( Göttern ) gelernt haben, dass sie ihr Getreide, Gemüse und ihr Obst von denen bekamen; das sagen auch die Hochkulturen in Mittel und Südamerika. Das ist Fakt !!“

              Und über Dagobert Duck lese ich, dass er den größten Geldspeicher der Welt mit einer Fantastillion Taler darin in Entenhausen gebaut hat. Ist das jetzt dadurch bewiesen?

              Etwas ernsthafter: Ist es so schwer vorstellbar, dass Menschen bei Entwicklungsprozessen, die sich über tausende von Jahren erstreckten, auch mal den Überblick verloren, wer wann was erfunden hat? Zumal religiöse Texte mit mächtigen Göttern als ätiologische Sagen ex eventu als Pseudepigraphen geschrieben wurden, um der Priesterschaft das notwendige Ansehen bei der gebenden Bevölkerung zu verleihen.

              „Und ich rede auch nicht von Lehmziegel, sondern von einem Bau wie die Cheops Pyramide, die wir so heute noch nicht hinstellen könnten !!“

              Die Cheops-Pyramide war ein spätes Bauprojekt, nachdem es vorher eine jahrtausendelange Evolution des Pyramidenbaus gab. Die berühmte Knickpyramide zeugt davon. Man hat mit Größen, Winkeln und Bautechniken experimentiert, bis die großen Pyramiden erstellt werden konnten.

              Aber vermutlich werden Leute wie Sie in 500 Jahren behaupten, der Frankfurter Flughafen sei von Aliens gebaut worden, weil der Versuch der Berliner, es den Frankfurter Aliens nachzumachen, kläglich scheiterte.

              „Ich rede nicht von windigen Lehmziegel, sondern von 600 Tonnen schweren Grundsteinen, die wir heute nur mit den größten Autokränen bewegen könnten. In Baalbek liegen bearbeitete
              Quader rum, die 1200 Tonnen wiegen; also einfach mal dieses lächerliche sich Dumm-stellen lassen; auf dem Niveau verweigere ich die Diskussion.“

              Ich kenne diese gesamte Argumentation seit 1968. Ja, ich hielt die These von Däniken lange Zeit für möglich (nie für bewiesen, aber denkbar). Ich kenne das alles rauf und runter. Doch mit zunehmendem Wissen wurde das alles erklärbar. Der Stein des Südens, auf den Sie hier abheben, liegt noch an der Stelle, wo er aus dem Fels gemeißelt wurde. Er war zu schwer, um bewegt zu werden, auch für die „Außerirdischen“.

              „Auch einfach mal Göbekli Tepe googeln, diese Anlage ist 12 000 Jahre alt, und das sollen Jäger und Sammler gebaut haben; von heute auf morgen ???“

              Sehr schön, das ist genau mein Thema, weil ich über diese Anlage gearbeitet habe. Diese Anlage steht am Beginn der neolithischen Revolution und um sie in Jahrhunderten (!) erbauen zu können, wurde der Regelfeldbau entwickelt. Das war wegen dem Ende der Kaltzeit und dem folgenden reichlichen Regen möglich. Hier gab es alles im Überfluss (praktisch alle Urtypen heutiger Nutzpflanzen). Das Züchten ertragreicher Pflanzen hatte der Mensch schon mindestens 10.000 Jahre lang drauf. Doch hier gab es eine ganzjährige Sesshaftigkeit und die Menschen hatten Zeit, in mühevolle Kleinarbeit die Pfeiler zu meißeln. Ja, das war mühevoll, aber nichts an dieser Anlage setzte „Alientechnik“ voraus.

              „Wer da nicht ans grübeln kommt, dem ist nicht zu helfen.“

              Nein, wer da nicht aus dem Grübeln rauskommt und sich um Fakten bemüht, dem ist nicht zu helfen. Klaus Schmidt hat bis zu seinem zu frühen Tod Göbekli Tepe bestens erforscht. Da gibt es nicht den leisesten Zweifel, wer das wann erbaut hat.

              Aber Sie werden uns sicher eines Tages auch erzählen, dass Aliens den Geldspeicher in Entenhausen gebaut haben, weil eine Ente allein so was nicht kann…

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        • Und was soll ein Fantasieschiff aus einer komplett erfundenen Geschichte, die auf uralten Memen einer regenreichen Zeit basiert, beweisen? Falls jemand ein verkleinertes Modell von Dagobert Ducks Geldspeicher nachbaut, beweist das dann die Existenz von Entenhausen?

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          • Da hat jemand ganz eindeutig zuviel Dagobert Duck gelesen und kam nie über das Niveau hinaus.
            Nicht alles sind Märchen, also Erzählungen aus Entenhausen, was unsere Vorfahren in ihre Geschichtsbücher geschrieben haben. Da ist ein harter Kern Wahrheit drin.

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        • Zufälligerweise kenne ich dieses Video. Es ist sehr interessant, beweist aber nur, dass derjenige, der diese Version des Flutmythos niederschrieb, Ahnung vom Bootsbau hatte. Er hat im Grunde das Material für normale Maße genommen und die Menge hoch skaliert. Falls du genau aufgepasst hast wirst du dich auch daran erinnern, dass das Boot, das gebaut wurde ein gutes Stück kleiner war, als angegeben, weil das Baumaterial eine derartige Größe nicht ausgehalten hätte.

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          • …..nein, es zeigt zuerst einmal, dass das Flut-Mythos eine wahre Erzählung ist, kein Mythos. Genau das wollte Prof. Finkel beweisen. Prof. Finkel ist zur Zeit wohl der beste Kenner der mesopotamischen Geschichte, der würde sich doch nie bis auf die Knochen blamieren wollen, wenn es nicht sehr eindeutige Hinweise in den Schriften der Mesopotamier gäben würde, die dies alles als sehr wahrscheinlich, als wahre Begebenheit erkennen ließen. Ich würde mich nicht über so eine Koryphäe stellen und das nun lächerlich machen.
            Kann sein, dass die Maße übertrieben waren, das taten die israelitischen Bibelschreiber ja gerne, kann aber auch sein, dass die damals tatsächlich auch noch größer bauen konnten als das Finkel-Team es sich zu traute; damals baute man mit Zedern aus dem Libanon, die waren in der Tat riesig !!

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            • Wenn es Ihnen im Leben weiterhilft, das zu glauben, dann glauben Sie es. Ich finde die Wirklichkeit spannender…

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            • ….das war damals eben Wirklichkeit, und so haben es dann viele Völker niedergeschrieben oder es in ihren alten Erzählungen aufbewahrt: weil es verdammte Wirklichkeit war.

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            • Nein, dannautus, es zeigt zuallererst, dass die Geschichte ein Märchen ist. Du darfst sie gerne auch Mythus nennen. Abgesehen davon, dass ein alter Mann und eine Handvoll junger Burschen kein Boot bauen können, das „von allen Tieren ein Paar“ aufnehmen konnte, selbstverständlich incl. des Futters, das für die Zeit benötigt wurde und selbstverständlich auch die Menge toter Tiere als Futter für die Raubtiere. Die genetische Analyse der lebenden homo sapiens zeigt, dass die Art mehrfach durch einen genetschen Flaschenhals von wenigen tausend Individuen gegangen ist, keinesfalls aber von einer Handvoll Elternpaare abstammt, geschweige denn von drei bis vier miteinander verwandten. Du hast zwar das Recht auf deine eigene schräge Meinung, nicht aber eines auf eigene selbstgezimmerte Fakten.
              Irving Finkel, von dem Du vermutlich sprichst, mag ein exzellenter Assyriologe sein, aber er hat keine Ahnung von Physik oder Bootsbau. Er beschäftigt sich mit der Deutung geheimnisvoller Symbole, die von ihren Erfindern wahrscheinlich deshalb so geheimnisvoll gestaltet wurden um interessant zu wirken.
              Und nein, Libanonzedern sind stattliche Bäume, aber sie werden nicht höher als 50 m. Um sie für den Schiffsbau zu verwenden, müssen sie intensiv bearbeitet werden – in der Bronzezeit eine mühsame Angelegenheit, mit Zypressen hätten sich Noah und seine drei Söhne sehr viell leichter getan und hätten trotzdem kein über 100 m langes Boot zum Schwimmen bekommen.

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            • Karl-Heinz Büchner
              sagte am 03/08/2020 um 21:02 :
              “ Nein, dannautus, es zeigt zuallererst, dass die Geschichte ein Märchen ist. Du darfst sie gerne auch Mythus nennen. „.

              Ich habe doch gerade geschrieben, dass dies eben keine Mythen sind, einfach mal hin lesen !!!
              Es sind Erzählungen, Überlieferungen von den Anfängen der Menschheit. Mein Anliegen ist doch gerade, dass man dies nicht als Mythen abtun kann, sondern dass da ein wahrer Kern dran ist.

              “ Abgesehen davon, dass ein alter Mann und eine Handvoll junger Burschen kein Boot bauen können, das „von allen Tieren ein Paar“ aufnehmen konnte, selbstverständlich incl. des Futters, das für die Zeit benötigt wurde und selbstverständlich auch die Menge toter Tiere als Futter für die Raubtiere “

              Es waren mit Sicherheit nur die Nutztiere, die gerettet werden sollten, denn die waren gerade erst mühsam als solche hochgezüchtete worden, ebenso die Getreidearten. Es hat niemand behauptet, dass die ganze Welt unter Wasser stand, sondern die tiefer gelegenen Gebiet, vor allen Mesopotamien mit dem Tigris und Euphrat Delta so wie das Nildelta. Auch die Küstenregionen weltweit mit ihren Besiedlungen. Im inneren der Kontinente lebte alles fröhlich weiter, auch die Menschen dort. Mit ein bisschen Phantasie kann man aber auch selber darauf kommen.

              “ Du hast zwar das Recht auf deine eigene schräge Meinung, nicht aber eines auf eigene selbstgezimmerte Fakten “

              Anstatt den anderen Diskussions Teilnehmer abzuwerten, bitte doch mal selbst gezimmerte Fakten aufzählen !! Was ist da selbst gezimmert.

              “ Irving Finkel, von dem Du vermutlich sprichst, mag ein exzellenter Assyriologe sein, aber er hat keine Ahnung von Physik oder Bootsbau. Er beschäftigt sich mit der Deutung geheimnisvoller Symbole, die von ihren Erfindern wahrscheinlich deshalb so geheimnisvoll gestaltet wurden um interessant zu wirken “

              Professor Irvin Finkel braucht kein Bootsbauer zu sein, er ließ es in Indien von dortigen professionellen Bootsbauern nach den Anweisungen aus den alten Schriften nachbauen. Er ist auch kein Deuter von geheimnisvollen alten Symbolen, sondern der weltweit absolute Fachmann für assyrische Keilschrift. Diese unzähligen Texte sind sehr gut verständlich und inzwischen auch überhaupt nicht mehr geheimnisvoll. Das gehört heute eigentlich schon zum Allgemeinwissen, das kann man überall nachlesen, was da drin steht.
              Es macht sich nicht gut, wenn man als kleiner Laie einem berühmten Professor ans Bein pinkelt, das fällt unweigerlich auf einen selbst zurück.

              Es ist schon erstaunlich, sobald sich Fachleute mit den Alten Schriften beschäftigen und sie denen einen wahren Kern testieren, dann fällt die gängige Wissenschaft und ihre Mitläufer über diese Menschen her und macht zu madig. Das erging auch dem Ingenieur Josef Blumrich genauso, als er nachzeichnete, was der Prophet Ezechiel in seinem Buch so beschrieben hat. Und sofort wird aus dem Fachmann, der immerhin zusammen mit Werner von Braun die Menschheit zum Mond gebracht hat, wird aus diesem Wissenschaftler ein einfältiger Spinner gemacht……und das oft von selbsternannten nicht Fachleuten.
              Professor Irvin Finkel leitet das renommierte Department für mesopotamische Schriften, Sprachen und Kultur des British Museum !!!!!!!! Mehr Fachmann geht nicht !!!!!!

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            • Na, es gehen sicher noch ein paar Ausrufezeichen mehr.

              Ich finde an Ihrem letzten Post spannend, wie sie für eine wörtliche Bibelexegese plädieren („das sind keine Märchen, sondern ist die Wahrheit“), dann aber die Sintflut völlig anders interpretieren, als sie in der Bibel geschildet wird. Dort steht – inhaltlich an Gottes Reue gekoppelt -, dass die gesamte Erde unter Wasser verschwindet, alle Menschen (darum ging es) und alle Tiere absaufen sollten, weshalb tatsächlich von jeder Art ein Paar „gerettet“ werden sollte. Bei Nichtglauben: Nachlesen.

              Natürlich gab es lokale Überschwemmungen. Mit dem Ende der letzten Kaltzeit sogar sehr viele. Doch das hat nur zu Memen beigetragen, die letztlich als Märchen in die Bibel gerutscht sind. Aber das ist nur die Begleitmusik für Gottes furchtbares Wirken. Das ist für Gläubige die Essenz. Darum geht es: Wenn ihr nicht spurt, kommt Gott und rottet euch aus.

              Zu diesem „Gott“ habe ich in dem Film „Die Insel“ einen köstlichen Dialog gehört (aus der Erinnerung geschrieben): Jemand fragt, wer Gott sei. Der andere antwortet: „Wenn du etwas ganz dringend brauchst und du deine Augen schließt und ganz intensiv darum bittest, dann ist Gott derjenige, der dich ignoriert.“

              Und zu den angeblichen Fachleuten auf der einen und „selbsternannten nicht Fachleuten“ auf der anderen: Karl-Heinz Büchner ist promovierter Naturwissenschaftler. Auch ich habe studiert und kennt mich im wissenschaftlichen Denken aus. Der einzige hier, der noch immer an alten Kamellen aus den 60er- und 70er-Jahren hängt, sind Sie. Ich habe selbst all die Bücher dieser von ihnen so geschätzten Fachleute, die aber allesamt aufgrund gravierender Logikfehler zu falschen Ergebnissen kommen. Und warum? Weil diese Menschen einer bestimmten Prämisse folgten und nicht ergebnisoffen forschten. Rätsel gelöst!

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            • Ich habe nicht geschrieben, dass im AT oder in den mesopotamischen Erzählungen die Wahrheit steht, sondern dass bei all diesen Erzählungen ein wahrer Kern ist !!! Das ist dann doch schon was anderes; zusätzlich habe ich geschrieben, dass gerade die israelitischen Priesterschreiber des Alten Testamentes gerne übertrieben haben.
              Außerdem redeten wir gerade über die mesopotamische Erzählung der Flut, und da ist von einer Schuld des Menschen keine Rede; also wieder etwas zerrupfen wollen, von dem nicht die Rede war. Einfach mal die mesopotamische, die ältere und damit auch das Original der Flut lesen !!

              Und dann doch bitte endlich mal einen gravierenden “ Logikfehler “ anführen und nicht schon wieder pauschal alles besser wissen als die Fachleute.
              Ich bin mir sicher, dass der Herr Kammermeier, was immer er auch studiert haben mag, dem Professor Finkel nicht annähernd das Wasser reichen kann was die mesopotamische Geschichte angeht. Es kommt nicht darauf an, ob man studiert hat, sondern was man studiert hat, um in dem entsprechenden Fachgebiet mit reden zu können; das gilt für Professor Finkel wie auch für den Ingenieur Blumrich !!!. Klugscheißen kann jeder, aber mit Fakten aufwarten nicht !!

              Ich warte immer noch auf eine Antwort, wie man 2500 vor Christus härtesten Rosen-Granit spielend bearbeiten konnte, ihn auch noch spiegelglatt polieren konnte und auch Blöcke von 600 Tonnen und mehr über 1000 Kilometer heran schleppen konnte………..ich warte und warte.

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            • Ich habe jetzt ein paar Mal nacheinander „Bemerkungen“ aus Ihren Kommentaren gestrichen, in denen Sie andere Leute persönlich und extrem unsachlich angegangen sind. Also: Gelbe Karte.

              Beim nächsten Mal lösche ich Ihre Kommentare, beim übernächsten Mal fliegen Sie ganz raus. Auf schlechtes Benehmen habe ich keinen Bock.

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            • ….ich dachte wir führen hier eine Diskussion unter Erwachsenen; ich bin immer sachlich geblieben, sachlicher als manch anderer, der öfters mal den Diskussionspartner herunter setzt. Bitte doch einfach mal anführen, was ich denn so an nicht “ sendbarem “ geschrieben haben soll, da findet sich NICHTS !! Sonst behaupte ich mal, dass hier Zensur ausgeübt wird, es ist ja nicht das erste mal, dass mir eine ganze Antwort gelöscht wird. Wenn hier Mimosen unterwegs sind, dann ist das eh der falsche Platz; ich bin mir keine Schuld bewusst: Also bitte dringend mal aufzeigen, was ich denn so schlimmes geschrieben haben soll, dann können doch die anderen Teilnehmer ihr Urteil abgeben, ob da was impertinentes dabei war. Also das Blatt offen legen !!!
              Ich habe eh den Verdacht, dass wenn der Gegenseite die Argumente ausgehen, dann wird hier zensuriert !! Mit fadenscheinigen Anschuldigungen. Wenn dieser Kommentar auch gelöscht wird, dann weiß ich definitiv, dass hier keine Diskussion möglich ist.

              Dann aber ohne mich, da ist mir meine Zeit zu schade !!

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            • Typisch: Nur Vorwürfe und wieder keine Belege: Was habe ich Übles geschrieben, was zensuriert gehört ????????? Wo bleibt der gelöschte Satz, wo bleibt das böse Wort von mir ??????

              Genau so kneift Herr Kammermeier: Ich habe jetzt schon dreimal gefragt, wie die Menschen vor 4500 Jahren mit primitiven Mitteln härtesten Granit perfekt bearbeiten konnten und dann auch noch spiegelglatt polieren konnten. Und wie konnten sie 600 Tonnen schwere Steine über hunderte von Kilometern transportieren und dann Millimeter genau auf einander stapeln ?????
              Ich habe leider noch nie gesehen, dass auch nur ein Ägyptologe oder sonst ein Archäologe mal in Real vorgeführt hat, wie man das bewerkstelligen konnte; nicht auf dem Papier, sondern als reales Experiment: einen 600 Tonnen schweren Beton-Block mit den Mitteln der damaligen Zeit über viele Kilometer transportieren. Könnte man jederzeit ohne viel Geld auf zubringen mal beweisen.

              Von den Kenntnissen in Mathematik, Geometrie und Astrologie der Mesopotamier, Ägypter, Mayas, Inkas mal nicht zu reden !!!!!!

              Warum gibt es darauf keine Antworten ??????? Warum wurde nie ein Sarkophage ( bis zu 60 Tonnen schwer ), wie sie in Sakkara unter der Erde in den Katakomben dort im Serapeum zu Dutzenden rum stehen, warum wurde nie ein solcher Sarkophage in der heutigen Zeit mal mit den Mitteln von damals nachgearbeitet ????? Und dann über die 800 Kilometer weite Strecke von Assuan ( Steinbruch ) heran geschleppt ?? Und dann unter der Erde in den dortigen Katakomben auch noch akkurat aufgestellt !!! In kleinen engen Nischen !!!
              Wenn das damals so einfach ging, dann das doch heute einfach mal vorführen !!!
              Wieso tut das niemand ???? Das würde mich überzeugen, das ganze Gerede ist nur wohlfeil: Endlich einfach nachmachen !!!! Nach dem Motto: Quod erat demonstrandum.

              Ich warte und warte und warte…………

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            • Mein lieber Dannautus,

              ich stelle mal eine Vermutung an, die ich so allgemein wie möglich halten will, weil ich Ihre Person nicht kenne. Ich gehe also nur von dem aus, was Sie hier geschrieben haben und was ich von ähnlich gelagerten Fällen weiß.

              Wir erleben die Geburt einer neuen Religion. Das ist nicht ungewöhnliches, das passiert vermutlich jede Woche irgendwo auf der Welt; von den meisten werden wir nie etwas erfahren. Doch diese Religion, die ich meine, – ich nenne sie mal „Paläosetimus“ – basiert nach verschiedenen weniger erfolgreichen Anläufen im Wesentlichen auf dem exorbitanten Erfolg der Bücher Erich von Dänikens. Die Zeit damals war günstig (der erste Mondflug stand unmittelbar bevor und war in allen Medien präsent) und die alte Exegese der Religion hatte sich überlebt. 1968 starteten viele tiefgreifende Umwälzungen in der westlichen Gesellschaft (Flower Power, Hippiezeit, Emanzipation der Frau, freie Liebe etc.)

              Der konservative Mief der Bibel war nicht mehr „verkaufbar“, die rigide Sexualmoral schien obsolet, Gott hatte ausgedient. Und Däniken (obwohl nicht der Erfinder der These der Götterastronauten) veröffentlichte genau in dieser Zeit seinen ersten Weltbestseller.

              Raumfahrt + neues Gottesbild = Megaerfolg

              Gott war nun ein Astronaut, der den Menschen genetisch klonte und die Kulturentwicklung anstieß. Folglich mussten alle religiösen Mythen in diesem Sinne umgedeutet werden: Der transzendente Gott hatte ausgedient. Der in einer qualmenden, stinkenden Saturnrakete herniederdonnernde Alien-Gott war nun denkbar geworden.

              Auch der etwas früher gestartete UFO-Mythos schlug in diese Kerbe. Die Engel des Raumfahrt- und Technikzeitalters mussten Aliens sein. Doch mit der gleichen „christlichen“ Botschaft. Siehe die vielen Bücher des Ventla-.Verlages. UFOs und Paläoseti, das waren neuzeitliche Religionen im technischen Gewand. Ich nenne diesen Personenkreis deshalb „Technoteriker“, weil sie im Inneren Esoteriker sind, die aber technische Pseudobegründungen für ihre Religion nutzen.

              Jetzt wurde die These der Götterastronauten immer von der seriösen Wissenschaft angegriffen und heute nicht mal mehr diskutiert. Das Thema ist durch. So entstand Platz für eine neue Gruppe von Technoterikern, die von mir so genannten „Paläosetisten“. Das ist inzwischen eine quasireligiöse Gruppe, die Angriffe auf ihren Glauben vehement zurückweist. Wie Anno Tobak die ersten Christen, die angefeindet wurden (speziell von Juden wegen ihres Gottessohnglaubens) und sich wehrten. Bis heute ist diesen Leuten nicht klar (siehe dongamillo in diesem Blog), dass ihre „Warnungen“ vor der Hölle nichts als Drohungen sind. Dass viele ihrer Äußerungen gegen Evolution und andere rationale Erkenntnisse Beleidigungen sind.

              So ist es auch Ihnen vermutlich nicht bewusst, dass Sie mit vielen ihrer – trotz der Redaktion durch MGEN – Anfeindungen andere Leser hier beleidigen. Ich persönlich kann das ab, weil ich ja weiß, dass Sie nur wie ein Gläubiger ihre Religion gegen Angriffe aus der Wirklichkeit verteidigen. Es ist Ihnen nicht bewusst, wie daneben Sie immer wieder liegen. Für Sie ist der „Beweisschatz“ des Paläosetimus inzwischen dogmatisiert. Daran darf nicht mehr gerüttelt werden. Hesekiel sah ein UFO, weil ein NASA-Ingenieur das so geschrieben hat. Der heilige Prophet Blumrich. Der Religionsstifter Däniken ist sowie sakrosankt.

              Ich kann das alles so vollmundig behaupten, weil ich selbst fast in diese neue Religion abgedriftet wäre. Doch mein rationales Denken, mein Interesse für Wissenschaft, mein Studium und meine Freunde aus der Wissenschaft haben zu einem rationalen Ergebnis geführt: Das alles war ein zeithistorisch erklärbarer Irrweg, so, wie das Christentum nur entstehen konnte, weil die Truppen Titus‘ 70 u. Z. den 2. Tempeln in Jerusalem niederbrannten. Oder wie das Judentum und damit der Monotheismus nur in dem engen Zeitfenster des babylonischen Exils entstehen konnte.

              Religionen entstehen nämlich nie, weil transzendente Götter oder Aliens auf die Erde kommen, sondern weil Minderheiten in speziellen Situationen nach Hilfe und Ausweg suchen, den ihnen die irdische Führung nicht liefern kann. Ich habe hunderte Bücher zum Thema UFOs und Paläoseti gelesen. Ich kann die Gründe für das Entstehen dieser Religion detailliert nachweisen.

              Wenn Sie sich also, lieber Dannautus, vor Augen führten, dass Sie mit Argumentationsfiguren antiker Religionen „überzeugen“ wollen -. und damit regelmäßig scheitern -, dann wäre ein erster Anfang gemacht. Stellen Sie Ihre Argumente auf die Waagschale der Vernunft und wissenschaftlicher Methodik und kommen Sie nicht ständig mit wohlfeilen Titeln und Namen. Das überzeugt nicht. Vielleicht erkennen Sie dann ganz von selbst Ihren Irrweg.

              Es sind keine Geisterfahrer, die Sie zu Tausenden entgegenkommen sehen. Sie selbst sind der Geisterfahrer, der sich lautstark fluchend über die angeblichen Geisterfahrer aufregt…

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    • Andreas, schön mal wieder von dir was zu lesen, auch wenn du leider nix dazulernen willst, sondern wie üblich all das falsch verstehst, was du falsch verstehen willst.

      Zu Unterschieden zwischen Menschen und anderen Tieren kann ich dir noch ein paar Beispiele liefern:

      Elefanten haben längere Rüssel als Flusspferde, Weinbergschnecken größere Häuser als Ameisen und Schlangen weniger Beine als Spinnen.

      Männliche Menschen haben auch längere Penisse als die anderen Affenarten und was derlei Unterschiede noch existieren. So hat der Homo sapiens sapiens wohl als einzige Tierart etwas Idiotisches wie Religion entwickelt. Wobei die neurologischen Vorgaben auch bei vielen Tierarten existieren: nämlich HADD, die Mustererkennung, mit der wir ohne großes Nachdenken schon bei der Möglichkeit (!) einer Gefahr fliehen. Diese führte bei uns Menschen zu einer generellen Beseelung der Natur, die über den Polytheismus (Personalisierung der Beseelung mit differenzierten Funktionsgöttern) zum Monotheismus (Konzentration aller Götter auf einen mit dem Einhandeln unlösbarer logischer Probleme, die nur unvollständig durch die Hinzuerfindung des Teufels übertüncht werden konnten).

      Dies ist anderen Tierarten in der Tat erspart geblieben, aber auch bei uns Menschen wächst sich das aus. Es ist also so, dass sich Menschen natürlich von anderen Tierarten unterschieden, wie sich Tierarten untereinander unterscheiden. Beutelsäuger kriegen ihre Nachkommen in Beuteln, Kloakentiere legen sie als Eier ab und höhere Säugetiere (wie wir Trockennasenaffen) bekommen recht weit entwickelte Junge. Bei Reptilien, Vögeln, Amphibien und anderen Ordnungen ist das wieder völlig anders.

      Es tut mir ja leid für den Schöpfungswahn, dem zu anhängst. Aber wir sind nun mal aus dem Tierreich (beginnend bei Eukaryoten) evolviert. Da kannste nix dran ändern…

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  4. ““““
    manglaubtesnicht
    sagte am 17/07/2020 um 20:07 :
    Ja, und? Was davon setzt außerirdisches Eingreifen voraus?

    Und, falls eine dieser Ideen außerirdisches Eingreifen voraussetzt — Von wem haben es dann die Außerirdischen gelernt? Von anderen Außerirdischen?“““““““

    Man kann es drehen und wenden wie man will, irgendwann stehen wir vor Gott, dann werden alle Fragen geklärt!
    Wisst ihr wie gut das tut jetzt schon ein Stück dieser Herrlichkeit zu erfahren?

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    • „Wisst ihr wie gut das tut jetzt schon ein Stück dieser Herrlichkeit zu erfahren?

      Diese eingebildete „Herrlichkeit“ macht uns bei der Verbreitung unseres Evolutionsweges zunehmend Sorgen. Viele Städte sind interessiert, doch immer wieder schießen Evangelikale, die die „Herrlichkeit Gottes“ erfahren haben wollen, in Stadträten oder Parkleitungen quer. Für die ist es ein Gräuel, wenn Menschen erfahren, dass die Evolution uns Menschen hervorgebracht hat und kein kosmischer Huhu. Realität muss offenbar unerträglich sein.

      Ich werde dass spätestens beim zehnten Evolutionsweg journalistisch aufarbeiten und die staunende Öffentlichkeit über skurriles, antiwissenschaftliches Verhalten im 21. Jh. aufklären.

      Ich hingegen muss feststellen: Weißt du, Andreas, wie gut das tut, jetzt schon ein Stück der Wirklichkeit zu erfahren?

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    • Und wer hat Gott das alles beigebracht?
      Und jetzt komm bitte nicht mit der blöden Nummer, dass dieser Geist alles kann, alles weiß und alle liebt. Das ist eine Behauptung – mehr nicht

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            • Es ist Galgenhumor, der mich scherzen lässt. Mit ernsthaften Postings erreicht man bei Andreas nichts. Das einzige, wozu er mir noch dient, ist als Motivation dafür, den Einfluss von Religion zu minimieren. Ich bin es so unendlich satt, dieses immer gleiche dümmliche Gelaber zu lesen von Leuten, die glauben die Welt erklären zu können, aber von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.

              Es ist so frustrierend, dass es in einem aufgeklärten Industrieland wie Deutschland, nachdem wir über 70 Jahre eine prinzipiell säkulare Verfassung haben, noch immer die Evolution „verteidigen“ müssen, weil der Schöpfungsschwachsinn nicht aus den Köpfen verschwinden will.

              Wie kommt er denn da rein? Durch Eltern, Kirchenpersonal, Lehrer, Fernsehen. Durch eine Religions-Jubelpolitik, durch die Verehrung von Antisemiten und kritiklose Anerkennung eines Buches, das unter meinem Namen mit dem Titel „Die Bestie vom Horeb“ veröffentlicht sofort indiziert würde. Alle diese Faktoren müssen wir immer wieder bekämpfen, weil es sonst nicht weitergeht.

              Früher waren Ethnozentrismus, Tribalismus und Familismus kein Problem, als die Menschen räumlich getrennt voneinander lebten. Heute durchdringen sich alle diese Kulturen. Das wird auch nie mehr aufhören. Wir müssen eine Welt erschaffen, in der jeder nach seiner Fasson glücklich werden kann. Das wird nie gelingen mit dualistischen Ideologien, die glauben andere ausgrenzen oder inkludieren zu müssen. Wir müssen Standards entwickeln, wie wir die Welt wahrnehmen, um Verschwörungsbehauptungen und anderen Religionen Einhalt zu gebieten.

              Das geht nicht durch Zwang, sondern nur durch Überzeugung. Da solche verbohrten Zeitgenossen wie Andreas jedoch nicht mehr imstande sind, ihre Rillen im Hirn mir Vernunft zu überschreiben, müssen wir ganz unten ansetzen. Verblödungsunterricht raus aus Kitas und Schulen. Stattdessen vom ersten Tag an ein Korrektiv lehren, um dem bereits durch Eltern verbreiteten Blödsinn zu entschärfen. Kinder müssen lernen, wie Denken funktioniert.

              Andernfalls sehe ich eine echte Katastrophe auf die Menschheit zulaufen, gegen die Corona wirklich ein „Schnüpfchen“ ist…

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            • Und, Andreas? Willst du weggesperrt werden? Oder willst du doch lieber langsam erwachsen werden und dich von deinem Kinderwunderland verabschieden. Kinder beenden mit ca. 3 Jahren ihre magische Phase. Warum hast du das versäumt?

              Aber keine Angst, in Deutschland wird man für Wahnvorstellungen nur noch selten weggesperrt, wenn man sich selbst oder andere gefährdet…

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            • Ach, ist Dir das schon passiert und Du hast nichts draus gelernt?
              Das wäre bedenklich.

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  5. Betreff dannautus:

    Ich habe ja noch versucht – zuletzt gestern – auf die Herrn sachlich zu erwidern. Doch seine neuesten Ergüsse zeigen mir, dass das so sinnlos ist, wie dongamillo die Evolution zu erklären. Er begreift weder, wie Religionen aufgebaut sind, wie sie funktionieren, noch kennt er sich in Kulturen aus, noch in menschlicher Zivilisationsevolution.

    Um das auf den Punkt zu bringen: Er meint, der Mensch habe 200.000 Jahre (seit es Homo sapiens gibt) nichts getan. Vielleicht gesteht er ihnen ein paar Faustkeile zu. Und dann sind vor 12.000 Jahren Aliens auf der Erde gelandet (Göbekli tepe), haben den Menschen gezeigt, wie man Samenkörner auf fruchtbaren Boden schmeißt und wie man mit Hartsteinmeißeln Weichstein bearbeitet. 7.000 Jahre lang haben die Menschen nun mit Hilfe der Aliens herumprobiert, bis sie sogar Hartstein mit Kupfermeißeln bearbeiten konnten, um dann so sinnbefreite Bauten wie Pyramiden zu errichten.

    Toll! Das sind wirklich Superaliens, die sowas hinkriegen. Vermutlich haben sie auch noch ein Steinraumschiff gehabt mit Furzantrieb, um ihre Samenkörner zu transportieren.

    Um mal kurz die hier leider einzig hilfreiche Ebene der Satire zu verlassen: Falls Aliens auf den an sich unsinnigen Gedanken kommen, einen Großteil ihrer Wertschöpfung für einen Raumflug zu opfern, von dem es keine Wiederkehr gibt, nicht mal die Chance des Ankommens für die Startmannschaft, dann hätten sie extrem fortschrittliche Technologie dabei. Wenn sie angeblich gewillt waren, den seit 188.000 Jahren völlig ideenlos vegetierenden Menschen eine Hochkultur zu bringen, dann haben sie es erschreckend schlecht hinbekommen.

    Denn offenbar blieben von den übermittelten Erkenntnissen nur abergläubische Mythen übrig und vollkommen sinnlose Riesenbauten für Menschen, deren Dynastien sich einbildeten, die Aliens selbst zu sein. Na, dieses Umerziehungsprogramm von Planet X ist aber mal gründlich in die Hose gegangen.

    Aber es stimmt schon: Kein Archäologe hat je in Ägypten antike Kupferkabel ausgegraben, was eindeutig beweist, dass die alten Ägypter von Aliens Sprechfunkgeräte bekamen…

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    • Ich vermute auch: Hier versucht jemand als Däniken-Wiederkäuer sein Buch zu verkaufen und wundert sich, dass so recht niemand darauf anspringt. Diskussionsversuche mit ihm sind mangels Willen zur Einsicht wohl eher Taubenschach.

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    • Das ist jetzt leider unter einem Niveau, da steige ich aus…….Aussagen zu zitieren, die ich nicht geschrieben haben, nur weil sie in ihr Konstrukt passen; nein, muss ich nicht haben !!

      Der Herr Kammermeier schuldet mir übrigens noch eine Antwort aus unserer Diskussion über Ezechiel. Da argumentierte er schon mit der selben Masche; einem was unterschieben, was nicht gesagt wurde, nur damit er das dann lächerlich machen kann.
      Also von mir bekommen sie keine Antwort mehr.

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      • Ich bleibe bezgl. Hesekiel etwas schuldig? Das kann ich mir nicht recht vorstellen. Da muss ich nicht mal nachschlagen, um die passenden Argumente zu präsentieren. Aber ich kann Ihre Bockigkeit insofern nachvollziehen, weil ich mit Blumrich in der Hand sogar meinem damaligen Relilehrer gegenüber die These von Däniken verteidigt habe.

        Bis mir klar wurde, dass Ende der 60er lediglich ein Ablösungsprozess stattfand: Die Schwurbelgott-Hypothese vergangener Jahrhunderte konnte immer weniger überzeugen und die Technik war so weit, zum Mond zu fliegen. Und wenn wir da hin kommen, dann auch die Aliens zu uns. Logisch, oder?

        Doch als mir die kosmischen Dimensionen klar wurden, war die Ernüchterung gewaltig: Den Mondflug mit stellaren Reisen zu vergleichen, das wäre wie bei einem Baby, das gelernt hat, sich in seinem Gitterbettchen umzudrehen und nun davon träumt, nach New York zu reisen.

        Und als ich mich mit der Situation im 6. Jh. v.u.Z. in Babylon befasste, war klar, was die Thronwagenvision Hesekiels bedeutet. Da ging es um viele essentielle Dinge für die Hebräer, aber kein bisschen um Aliens. Um das zu begreifen, müsste man sich mit der hebräischen und neubabylonischen Kultur befassen. Das hat der NASA-Ingenieur Blumrich nie getan, daher kam er zu einer völlig absurden „Erklärung“ der Texte. Er wusste auch nichts davon, dass vulkanische Meme eine bedeutende Rolle bei der Religionsentstehung spielten und dass die in den mythischen Zinnober der Neubabylonier gemischt wurden – mit einer soziopsychologischen Aufgabe (Hoffnung auf Rettung).

        Weitere Studien haben gezeigt, dass natürlich (wie sollte es anders sein) bestimmte Funde etc. im Unklaren bleiben. Aber nichts davon ist nicht aus der menschlichen Evolution zu erklären. Die Abstände zwischen fundamentalen Errungenschaften sind so groß und ziehen sich über ca. 800.000 Jahre Entwicklungsgeschichte (bis heute und in alle Zukunft, die uns noch bleibt), dass Aliens kaum in diesem gesamten Zeitraum alle paar tausend Jahre einen minimalen Anstoß gaben.

        Ich stelle mir das gerade szenisch vor. Da hockt der Aliencommander in seinem Schiff, so fünf oder sechs Tausend Jahre – nachdem er den Menschen den Faustkeil erklärt hat – und landet nun wieder, um ihnen zu zeigen, dass man den Faustkeil auch spitz schlagen kann, um ihn an einem langen Stock zu befestigen, als Speer. Wieder viele Jahrtausende später erklärt er den Menschen den Bogen, wieder später die Nutzung von Kupfer usw.

        Worum gab es keinen Kompaktkurs? Seit 200.000 Jahren ist der Homo sapiens praktisch unverändert. D. h. er hätte – wenn die Voraussetzungen da gewesen wären – den Umgang mit einem Smartphone lernen können. Die Aliens hätten also – wann immer sie gelandet wären – den Menschen problemlos Computertechnik beibringen können. Alles, was wir heute haben. Restlos alles.

        Es geschah vor 12.000 Jahren? Super! Wo ist die Hochkultur, die daraufhin entstand? Ach so, sie haben erst mal gelernt, wie man Weizen aus dem Urkorn züchtet und die dicksten Körner in die nasse Erde steckt. Schon klar! Dafür sind die Aliens tausende von Lichtjahre gereist, haben vermutlich ihre gesamte Wertschöpfung für dieses Mammutprojekt geopfert. Damit wir aus Weizen Bier brauen konnten? Hey, gibt es da draußen im All Intelligenz? Wenn die Hypothese der Götterastronauten stimmt, dann wohl kaum…

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        • Diplom Ingenieur Josef F. Blumrich war ein sehr kluger Kopf, war maßgeblich an der Mondlandung mitbeteiligt, dem kann nun wirklich kein Herr Kammermeier das Wasser reichen; was für eine Anmaßung.
          Genauso bei Professor Dr. Irving Finkel, einer der weltweit führenden Assyriologen; da pinkeln ein
          völlig unbekannter, weder promovierter, geschweige denn habilitierter Herr Kammermeier so einer
          Koryphäe ans Bein !!!

          Alles nur Nebelkerzen hier, viel Text, wenig Inhalt. Ich habe jetzt schon zweimal die Frage gestellt, wie unsere Vorfahren, die gerade noch Jäger und Sammler waren, wie die es schafften, mit recht primitiven Mitteln, 600 Tonnen schwere Quadersteine zu bearbeiten, zu transportieren und sehr akkurat auf einander zu schichten, so dass noch heute kein Blatt Papier in die Fugen passt ( siehe Baalbek).
          Aber auch weltweit gibt es diese Megalithen in Bauwerken !!!

          Also bitte aufhören zu kneifen und endlich mal eine Antwort geben !!!!!!!
          Und auch, warum die sowas taten; das war eine irre, übermenschliche Arbeit, da musste ein riesen großes Bedürfnis dahinter gestanden haben.
          Also WIE, WARUM und WOZU ?????
          Bitte endlich darauf antworten !!!! Aufhören Nebelkerzen zu werfen, das kneifen einstellen und endlich diese Fragen beantworten !!!!!!

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          • Es ist wirklich sinnlos. Sie verstehen weder Geschichte, Archäologie noch die wissenschaftliche Methode, können nicht argumentieren – dazu versinken Sie dann auch noch in hysterisches Gekreisch.

            Es geht Ihnen offensichtlich nur noch darum Ihr Däniken-Abklatsch-Buch zu verkaufen. Ich werde keine weiteren Kommentare von Ihnen zulassen.

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          • „Diplom Ingenieur Josef F. Blumrich war ein sehr kluger Kopf, war maßgeblich an der Mondlandung mitbeteiligt, dem kann nun wirklich kein Herr Kammermeier das Wasser reichen; was für eine Anmaßung.“

            Als Ingenieur war es sicher ein kluger Kopf. Doch solche klugen Köpfe sind oft auch Fachidioten. In jedem Fall war Religionsgeschichte oder die neubabylonische Kultur keines seiner Studienfächer.

            „Genauso bei Professor Dr. Irving Finkel, einer der weltweit führenden Assyriologen; da pinkeln ein
            völlig unbekannter, weder promovierter, geschweige denn habilitierter Herr Kammermeier so einer
            Koryphäe ans Bein !!!“

            Warum sollte ich diesem Menschen ans Bein pinkeln? Oder habe Ihnen, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, ans Bein gepinkelt? Oder warum müssen manche immer wieder Wissenschaftler vor sich stellen, wenn sie ihre eigene Meinung präsentieren?

            Ich habe ausreichende Fachkenntnisse – und zwar disziplinübergreifend -, da ich mit bekannten Archäologie-Professoren und Historikern beruflich zusammenarbeiten durfte. Außerdem bin ich des Lesens mächtig.

            Wenn jemand in seiner Freizeit ein mythische Boot baut, dann soll er das, aber das beweist nicht das Geringste. Wie gesagt: der Geldspeicher von Dagobert Duck kann mit dieser völlig unwissenschaftlichen Methode auch nicht nachgewiesen werden.

            „Alles nur Nebelkerzen hier, viel Text, wenig Inhalt. Ich habe jetzt schon zweimal die Frage gestellt, wie unsere Vorfahren, die gerade noch Jäger und Sammler waren, wie die es schafften, mit recht primitiven Mitteln, 600 Tonnen schwere Quadersteine zu bearbeiten, zu transportieren und sehr akkurat auf einander zu schichten, so dass noch heute kein Blatt Papier in die Fugen passt ( siehe Baalbek).“

            Diese Frage wurde x-mal beantwortet. Es gab eben nicht den „Tag X“, an die „Jäger und Sammler“ (die in der rezeptiven Subsistenzform wirtschafteten)
            über Nacht 600 t schwere Quader produzierten. Zunächst musste die produktive Subsistenzform entwickelt werden (die Voraussetzung für dauerhafte Sesshaftigkeit) und dann – etwa 6.000 Jahre später – waren die in der Sesshaftigkeit entstandenen Techniken (Kupfermeißel und Quarzsand als Schleifmittel für härtere Gesteine) so weit entwickelt – bis zur Erkenntnis des richtigen Böschungswinkels -, dass z. B. die Cheops-Pyramide errichtet werden konnte. Die Techniken wurden in wunderschönen Reliefs von den alten Ägyptern selbst überliefert. Nix Aliens!

            Die Quader wurden auf Baumstämmen gerollt, weshalb das einst bewaldete Ägypten fast völlig gerodet wurde, weil der Verschleiß sehr hoch war.

            „Also bitte aufhören zu kneifen und endlich mal eine Antwort geben !!!!!!!“

            Ich fürchte, meine Antwort, die ich gerne noch um 100 Seiten erweitern könnte, wird Ihnen wieder nicht gefallen, weil sie keine Aliens braucht.

            „Und auch, warum die sowas taten; das war eine irre, übermenschliche Arbeit, da musste ein riesen großes Bedürfnis dahinter gestanden haben.
            Also WIE, WARUM und WOZU ?????“

            Die Antwort: religiöser Wahn!
            Warum haben sich Flagellanten im Mittelalter den Rücken blutig gepeitscht?
            Die Antwort: religiöser Wahn!
            Warum haben Christen Hexen verbrannt?
            Die Antwort: religiöser Wahn!
            Warum gab es Kreuzzüge, warum haben die Azteken Gefangenen bei lebendigem Leib das Herz herausgerissen, warum machen sich manche bis heute auf den „Jakobsweg“, warum gibt es Evolutionsleugner, warum wird Kindern das Genital verstümmelt, warum glaubt man an Zaubersprüche in Gotteshäusern?
            Die Antwort: religiöser Wahn!

            „Bitte endlich darauf antworten !!!! Aufhören Nebelkerzen zu werfen, das kneifen einstellen und endlich diese Fragen beantworten !!!!!!“

            Reichen die Antworten? Es tut mir ja leid für Sie, wenn Sie kein anderes Thema haben, aber mit Däniken und Konsorten sind wir durch…

            Gefällt 1 Person

            • Passend dazu schaue ich gerade Ancient Aliens auf Kabel 1 Doku.
              Was soll ich sagen, lange nicht so oft den Kopf geschüttelt, und auch lange nicht so gut gelacht.

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