MGEN-Podcast 39: Definitionsstündchen „Theologie“

Willkommen zu Man Glaubt Es Nicht!, dem Podcast über Religion und andere Esoterik, zu gesellschaftlichen und politischen Themen aus atheistischer und humanistischer Sicht. Die aktuelle Folge findet ihr weiter unten in diesem Artikel, per RSS, Spotify, iTunes oder SoundCloud.

Unser Thema in dieser Episode:

  • Definitionsstündchen „Theologie“

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48 Gedanken zu „MGEN-Podcast 39: Definitionsstündchen „Theologie“

  1. Euer Definitionsstündchen „Theologie“ ist nervenzerfetzender Müll!
    Eure „Definitionen“ sind auch Eure! ???
    Ihr macht keinen Unterschied zwischen
    Theo- (Gott) logie (Logik = Folgerichtigkeit)
    und Re- ligion. (Zurück- verbinden)

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  2. Meine persönliche Definition von christlicher Theologie:
    Theologie ist, die Lehre davon, wie man die Lagerfeuergeschichten eines archaischen Hirtenvolks und eine eisenzeitliche Märchensammlung so lange verdreht, zerkaut und uminterpretiert, bis sie den Menschen des gerade herrschenden Zeitgeistes dann als allein seligmachende Wahrheit verkauft werden können.

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  3. Es gibt ein interessantes Buch, was ich empfehlen kann, „Der Dogmenwahn“ von Heinz-Werner Kubitza zum Thema systematische Theologie. Er beschäftigt sich in dem Buch mit den Begründungen von Theologie-Professoren über die Richtigkeit von Dogmen.

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    • Vom „nervenzerfetzenden Müll“ zur Danksagung für einen „ausführlichen und interessanten Beitrag“? Nicht, dass ich den Sinneswandel schlecht fände – ganz im Gegenteil. Aber woher die Einsicht?

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        • Das ist es! Ich Unwürdiger. Ich habe es verstanden. Heureka! Ich bin erleuchtet… ich bin ich bin Binist bin ich, und Jesus liebt mich auch noch. Welch glorreicher Tag…

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            • Die Frage, die sich stellt, ist: Gibt es im Binismus einen Äquator? Zunächst spricht viel dafür, denn der Äquator ist der „Gleichmacher“, also der um den Ausgleich bemühte. Doch ich wurde am Weißwurstäquator geboren, einer kulturellen Trennlinie, die ich schon als Säugling überwand, wenn auch nicht im Segelschiff.

              Man muss also wohl eher den geistigen, trennenden Äquator queren, um zum gleichmachenden Äquator der Herzen zu gelangen. Erst dann BIN ich, erst dann IST mir alles egal im Sinne von gleich (aequalis). Dieses BIN und IST fügt sich in mir zum BINIST, und wenn ich dann noch ein Schälchen Mus…

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            • Das klingt soweit alles schlüssig. Aber fühlst du auch den jeden wirklichen Binisten auszeichnenden Drang andere Menschen abwechselnden zu beschimpfen und zu loben? Nur das schafft den wahren Ausgleich.

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            • @ MGEN

              Ich gestehe: Nein! Hier versage ich und muss mich im Spiegel des einzig wahren Zyni… Binismus als kleines Erdenwürmchen erkennen, als Würstchen, das nicht mal verdient, über den Äquator zu treiben. Ich habe versagt… 😦

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            • Wahrer Binist kann nur sein, wer schon über den Äquator gesegelt ist.

              Ich schreibe halt nicht vom Äquator! Sondern vom geistigen Horizont!
              Als Nautiker muss man halt hinter den Horizont blicken können!
              Was man natürlich nur braucht, wenn man nicht immer im selben Dorf wohnt!

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          • Nicht ganz so wild! Was nicht ist kann ja noch werden!

            Ein Buch ist halt wie ein Spiegel!
            Wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel heraus gucken!”
            (Zitat von: Georg Christoph Lichtenberg,
            deutscher Schriftsteller und der erste deutsche Professor für Experimentalphysik, 1742 – 1799)

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  4. Pingback: „Theologie“ | Religion und Gesellschaft

    • Ist das nicht „wunderlich“, wenn zwei Menschen sich gut freundschaftlich verstehen wird leicht noch mehr vermutet!?
      Wenn ich da an unseren herzlichen Umgang mit Umarmungen hin und her in unserer Gemeinde am Sonntagmorgen denke……😊😗😇

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      • Ihr müsst aber immer aufpassen, dass ihr nicht den HErrn zürnt, wenn es etwas zu weit geht mit den Umarmungen etc. Glaubensbefreite Menschen indes brauchen sich um derlei Ängste nicht zu kümmern…

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        • Das ist typisch für Euch Affen! Ihr fragt doch ständig: Wie darf ich das bitte wieder falsch verstehen?

          Seid Ihr zu blöde um zu begreifen, wenn ich schreibe: Ich kenne keinen Till und auch keinen Oliver!

          Und da wundert Ihr Euch wenn man Euch eins in die Fresse haut!

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            • @MGEN,

              gut so, auf Typen wie den, die nur geistigen Dünnpfiff von sich geben und dann auch noch ohne Grund ausfallend werden, kann man gut verzichten. Ich werde ihm privat auch noch meine Meinung sagen!

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          • @dongamillo,

            Gibt es für Atheisten keine moralische Grenzen wenn es mal gerade so passen würde?

            Gerade für Atheisten gibt es moralische Grenzen. Die speisen sich aus den Ergebnissen der Philosophie der Aufklärung, den Menschenrechten und der unbedingten Achtung der Menschenwürde.

            Ihr, die ihr euch Christen nennt, habt nur ein antiquiertes Buch, das euch eine Scheinmoral vermittelt, indem ihr eure Handlungen dadurch „rechtfertigt“, dass ihr euch auf dieses Buch und einen angeblich dahinter stehenden „Willen“ eines Gottes beruft und auf dieser Grundlage häufig sehr verwerfliche Taten begeht..
            Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich dieses Buch als Freifahrtschein für jede Menge Verbrechen,die mit dem Ruf „Gott will es!“ die letzten 2000 Jahre der Menschheitsgeschichte durchziehen.

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            • Genau das. Ich als Amoralist würde nur „moralische Grenzen“ durch „ethische Grenzen“ ersetzen. Denn Moral ist immer auf einen imaginären Voyeur bezogen, der einem beim Masturbieren zuschaut und dies verwerflich findet (bis heute – wenn auch abgeschwächt formuliert – im katholischen Katechismus). Den Ethiker interessiert es nicht, was jemand mit sich selbst macht, solange er dadurch niemanden belästigt…

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  5. @Bernd Kammermeier,

    Ich als Amoralist würde nur „moralische Grenzen“ durch „ethische Grenzen“ ersetzen.

    Stimmt! Ich wollte es nur für @dongamillo nicht so schwer machen, denn Ethik wäre schon wieder ein neues Wort, dessen Gebrauch er erst erlernen müsste.

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      • dongamillo,

        Gibt es einen „allgemeinen Konsens“ bei der atheistischen Ethik?
        Wo ist dieser niedergelegt?

        Unter anderem in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UNO.Auch in den Grundsätzen des Humanismus.Und eigentlich auch bei allen empathischen Menschen, die nicht durch eine frühkindliche religiöse Gehirnwäsche gedanklich missgebildet wurden.

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  6. Danke für den Beitrag, solches zu lesen ist ja fast Schmerzensgeldpflichtig. Daher noch etwas leichter vedauliches,
    Aus Heinz-Werner Kubitza – Der Dogmenwahn
    „Die Theologie ist eigentlich ein Kuriosum an modernen Universitäten. Während andere Fachbereiche einen klar abgegrenzten Forschungs- und Lehrbereich haben, ist bei den Theologen nicht einmal klar, ob es den zentralen Gegenstand, der ihrer Wissenschaft Theologie den Namen leiht, ob es diesen Theos überhaupt gibt.“ (aus dem Vorwort)
    „Dass die Theologie an den Universitäten immer noch geduldet wird, hat historische Gründe. Sie ist ein Relikt, aber eben eins mit Tradition. Und manche hängen an ihr wie an einem alten durchgesessenen Sofa, das eigentlich längst auf den Sperrmüll gehört.“ (S.18)

    Nietzsche: „Parasit an der Tafel der Wissenschaft“

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