MGEN-Podcast Folge 34: Die 614 Gebote Gottes (Sonderfolge Judentum, Teil 2)

Willkommen zu Man Glaubt Es Nicht!, dem Podcast über Religion und andere Esoterik, zu gesellschaftlichen und politischen Themen aus atheistischer und humanistischer Sicht. Die aktuelle Folge findet ihr weiter unten in diesem Artikel, per RSS, Spotify, iTunes oder SoundCloud.

In dieser Folge setzen wir zum zweiten Mal die Kippa auf und beschäftigen uns mit verschiedenen Aspekten des Judentums. Unsere Themen:

  • (03’52“) Das Bühnenbild: Der Untergang der Bronzezeit-Zivilisation
  • (17’01“) Hörer beschimpfen Podcaster, Sonderedition
  • (21’22“) … in a galaxy far away: Die Ursprünge des Judentums – Heilsgeschichte
  • (48’19“) … in a galaxy far away: Die Ursprünge des Judentums – Archäologie

Fragen oder Anmerkungen, Themenvorschläge oder Beschimpfungen bitte unter diesem Artikel in den Kommentaren hinterlassen oder an mgenblog@gmx.de. Falls ihr mögt, bewertet unseren Podcast doch bei iTunes und abonniert ihn bei

17 Gedanken zu „MGEN-Podcast Folge 34: Die 614 Gebote Gottes (Sonderfolge Judentum, Teil 2)

  1. Zu dieser Folge werden wir keine Off-Topic-Kommentare zulassen.

    Ansonsten gelten die üblichen Regeln:
    1. Keine Aufrufe zu Hass und Gewalt, keine Beschimpfungen oder Beleidigungen, und
    2. keine langen Textzitate, sprich: Cut-and-Paste-Wüsten.

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  2. Bzgl. Seevölker

    Eine der Hypothesen dabei ist, dass sie überwiegend aus den eigenen Völkern kamen und danach auch wieder in diesen aufgingen. Verglichen wird dies mit der „Völkerwanderung“, wo es sich ja auch nicht um abgrenzbare Völker handelte, sondern um kleine, loswandernde Gruppen, die sich auf dem langen Weg vergrößerten, vermischten und auch wieder verkleinerten, weil Teile an den Orten auf dem Weg blieben.

    Warum das genau geschah ist nicht genau geklärt. Bei der Völkerwanderung weiß man zumindest von den umherziehenden, und damit gefährlich „drückenden“, Hunnen und auch von klimatischen Problemen. Da man im Bereich der „Seevolker“ (Levante) Gesteine, auch im Sand, gefunden hat, die a) vulkanischen Ursprungs sind, b) nicht dort vorkommen können (sollen) und c) die genaue Zeitepoche nicht festlegbar ist, kann es auch mit klimatischen, weiter entfernten Vulkanausbrüchen (Stichwort. Supervulkan) zusammenhängen.

    Auf jeden Falle ein interessante Thema.

    Gefällt 3 Personen

  3. Ja ich habe auch diesen Podcast ganz angehört, auf dem Balkon in unserer Ferienwohnung in Grömitz während unserer Mittagspause. Meine Gefühle waren wie das Wetter, abwechselnd sonnig und fröstelnd, je nachdem die Sonne da war oder nicht. Ich fand es besonders bewundernswert wie ihr das AT kurz zusammengefasst habt, dass ihr nicht die gleichen Schlüsse ziehen könnt ist ja auch klar, auf jeden Fall fand ich es sehr erfrischend! Ich möchte da noch genauer nachschauen. Bb Andreas.

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  4. Das Buch von Finkelstein gibt es auch auf Deutsch unter dem Titel „Keine Posaunen vor Jericho“. Er hat noch 2 weitere Bücher mit ähnlicher Thematik geschrieben.

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    • Der Klimawandel zum Ende der Altsteinzeit (Kalt- zu Warmzeiten) hat zunächst die neolithische Revolution ausgelöst und somit den Aufstieg der Mittelmeerkulturen hervorgerufen. Die produzierende Wirtschaftsweise hat die aneignende Wirtschaftsweise abgelöst – die Voraussetzung für Sesshaftigkeit.

      Später wurde das feuchte Klima wieder trockener, was die Notwendigkeit von Regen-, Wetter- und Fruchtbarkeitsgöttern/innen beförderte. Untergegangen sind die Kulturen deswegen jedoch nicht. Aber sie wurden religiöser…

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  5. Bei vielen Geschichten aus dem Alten Testament stehen die Juden sehr unsympathisch da. Kann es nicht Antisemitismus befördern, die Geschichten so komprimiert zu verbreiten?

    Das ist kein Vorwurf sondern eine inhaltliche Frage!

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    • Die Juden haben sich selbst „unsympathisch“ beschrieben. Doch dies sollte die Attraktivität ihres neuen Eingottkultes vergrößern. Ihr „Gott“ war nicht nur der einzige, sondern auch der mächtigste, allwissendste etc. Er konnte ganze Völker ausrotten, sogar die ganze Menschheit. Nach dem Motto. Legt euch besser nicht mit uns Juden an, sonst ergeht es euch wie den Übersiehtern…

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      • @Bernd Kammermeier,

        „Ihr „Gott“ war der allwissendste…“

        Bei den Religioten ist wohl alles möglich, aber zu „allwissend“ gibt es m. E. keinen Superlativ.

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        • In unserer Welt hast du damit Recht. Ich rege mich auch gerne über „in keinster Weise“ auf. Doch in der religiösen Welt könnte es das geben. Denn wie will man den allwissenden Gott von allen anderen, gewiss nicht weniger wissenden Göttern unterschieden? 🙂

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          • @Bernd Kammermeier,

            Denn wie will man den allwissenden Gott von allen anderen, gewiss nicht weniger wissenden Göttern unterschieden?

            Ginge das überhaupt? Da alle Götter gleich wenig greifbar sind, kann man ihnen dich auch alle möglichen Eigenschaften andichten, ohne dass dies auch nur ein Quentchen Sinn machen würde.

            Aber natürlich stimme ich Dir zu: ich wollte Dir auch nicht widersprechen, ich wollte nur dazu beitragen, ein wenig sorgfältiger mit unserer Sprache umzugehen. Die ist durch die unsäglichen Beiträge von @dongamillo & Co. doch schon genug gebeutelt, weil er ständig sinnentleerte Worthülsen von sich gibt und dann auch noch selber glaubt, er hätte etwas Bedeutungsschwangeres von sich gegeben.

            Nächstes Mal einfach solche Begriffe in Anführungszeichen setzen und git ist. Wir wollen doch auch hoffen, dass hier viele junge Leute mitlesen und denen sollten wir auch in sprachlicher Hinsicht ein Vorbild sein.

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            • Da stimme ich dir unumwunden zu. Manchmal gehen mit mir die Gäule durch, wenn ich den religiösen Sprachmüll karikiere. Es macht aber auch zu viel Spaß, die Schreibweisen und Redewendungen zu persiflieren. Lustig finde ich z. B. „allahu akbar“, das wörtlich „Gott ist der Größte“ bedeutet. Nun, Muhammad Ali mag der Größte gewesen sein, weil es noch andere Boxer zum Vergleich gab. Doch mit welchem Gott misst sich Allah, wenn es doch nur ihn gibt…?

              Gefällt 1 Person

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