MGEN-Podcast Folge 33: Die 613 Gebote Gottes (Sonderfolge Judentum, Teil 1)

Willkommen zu Man Glaubt Es Nicht!, dem Podcast über Religion und andere Esoterik, zu gesellschaftlichen und politischen Themen aus atheistischer und humanistischer Sicht. Die aktuelle Folge findet ihr weiter unten in diesem Artikel, per RSS, Spotify, iTunes oder SoundCloud.

In dieser Folge beschäftigen wir uns mit verschiedenen Aspekten des Judentums. Unsere Themen:

  • 02m51s: Das Judentum heute: Ethnische Gruppen und die fünf Zweige
  • 23m42s: Nächstes Jahr in Jerusalem: Was ist Zionismus?
  • 45m25s: Die Quellen: Tora, Tanach und Talmud
  • 1h02m58s: Unorthodox von Deborah Feldman: Eine Frau steigt aus
  • 1h36m51s: Die Schwester der Nichte der Tochter: Die 613 Gebote Gottes

Fragen oder Anmerkungen, Themenvorschläge oder Beschimpfungen bitte unter diesem Artikel in den Kommentaren hinterlassen oder an mgenblog@gmx.de. Falls ihr mögt, bewertet unseren Podcast doch bei iTunes und abonniert ihn bei

27 Gedanken zu „MGEN-Podcast Folge 33: Die 613 Gebote Gottes (Sonderfolge Judentum, Teil 1)

  1. Zu dieser Folge werden wir keine Off-Topic-Kommentare zulassen.

    Ansonsten gelten die üblichen Regeln:
    1. Keine Aufrufe zu Hass und Gewalt, keine Beschimpfungen oder Beleidigungen, und
    2. keine langen Textzitate, sprich: Cut-and-Paste-Wüsten.

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  2. Danke für den Beitrag und die Recherche, die da hinter steckt. Ich hab von dem so gut wie gar nichts gewußt, wie so Judentum funktioniert. Das ist zwischen erstaunlich und erschreckend.

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  3. Danke für die ausführliche Folge, ich freue mich schon sehr auf Teil 2.

    Bei den 631 Geboten musste ich mehrmals schmunzeln. Nicht weil einige durchaus absurde dabei waren, sondern wegen diesem extremen Kontrast: Erst kommen 1-2 Gebote die (vor allem für eine Hirtenkultur) absolut klug, fortschrittlich und modern sind („Ein Richter muss unabhängig sein, ein Zeuge darf nicht lügen“), gefolgt von irgendwas völlig bekloppten wie der Regel wo das Klo sein muss, wiederum gefolgt von etwas total klugen 😀

    Stellt euch die Verfassung Deutschlands mal in dieser Art vor.
    1.: Die Würde des Menschen ist unantastbar
    2. Jeder besitzt das Recht auf körperliche Unversehrtheit
    3.: Käse schließt den Magen
    4.: Vor dem Gesetz sind alle gleich
    5.: Bier auf Wein, das lass sein!

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  4. @Martina im Speziellen
    Ich hab mich mal mit einer Studienkollegin unterhalten. Sie bezeichnet sich selbst als Jüdin wegen ihrer Herkunft und macht bei den Bräuchen und Traditionen mit, betont aber auch, dass sie an keinen Gott glaubt.
    Weitere, prominentere Beispiele sind wohl Hugo Egon Balder und Jacky Dreksler, die sich beide als atheistische, nicht praktizierende Juden bezeichnen. Dazu findet sich auch in der Jüdischen Allgemeinen ein Interview:
    https://t.co/gUPdQlPZjM

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  5. Hallo meine Lieben, ich habe es geschafft, ich habe den ganzen Podcast angehört!
    🙂

    ca. Min 27:44 …das ist doch schon mal ganz schön wie sich diese Prophezeiung erfüllt hat, oder?
    😉

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  6. @dongamillo,

    ca. Min 27:44 …das ist doch schon mal ganz schön wie sich diese Prophezeiung erfüllt hat, oder?

    Was ist denn daran prophetisch? Wenn Juden aufgrund ihrer „heiligen“ Schrift daran glauben, dass Pälerstina durch ihren Gott dazu bestimmt wurde, ihr Sierdlungsgebiet zu sein, dann haben sie natürlich ein Bestreben, dort auch zu siedeln.
    Also ist die Gründung des Staates Israel nur ein Ereignis, dass diurch die „Prophezieung“ ausgelöst wurde und damit überhaupt keine echte „Prophezeiung“, die es ohnehin nicht geben kann, wie dir hier schon x-Mal nachgewiesen wurde, ohne dass du ernsthafte Einwendungen geben unsere Argumentation erhoben hast, bzw. überhaupt erheben konntest.
    War also wieder nix. 🙂

    Wo ich gerade hier bin: Wie wäre es, wenn du endlich auf meine Frage, die ich dir seit Wochen immer wieder stelle, eine Antwort gibst?

    Wenn dein Gott angeblich die Liebe geschaffen hat, woher kommt dann der Hass?

    Wenn du wieder nicht antwortest, zeigst du damit, dass dein Glaube eiin schwachsinniges Hirngespinst ist, das nicht einmal in der Lage ist, auf eine einfache Frage eine sinnvolle Antwort zu geben, sich also meilenweit jenseits jeglicher Realität befindet. Aber wenn du das so willst, bitte sehr!

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  7. Danke für die interessante Folge. Ich bin unsicher inwieweit man die orthodoxen Juden (Samniten?) für ihre harte Disziplin verurteilen kann. Die Regeln wirken für Außenseiter absurd und schädllich. Aber mit der ehrlichen Angst vor einem neuen Holocaust im Rücken?

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      • Liebe „manglaubtesnicht“ ich wollte jetzt nicht „off topic“ gehen mit dem Bewusstmachen von einem Judentum das auf Äußerlichkeiten angelegt ist und einer geistigen jüdischen Einstellung mit der (für jüdisch-religiöse noch unerfüllten) Sehnsucht nach Gott. Ich finde es gut, dass ihr den Unterschied akzeptiert und sehe das eben auch so in der gesamten Christenheit!

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        • @dongamillo,

          mit der (für jüdisch-religiöse noch unerfüllten) Sehnsucht nach Gott.

          Soweit überhaupt vorhanden, muss die Sehnsucht nach einem Gott grundsätzlich für alle Gläubigen unerfüllt bleiben, da es den jeweiligen Gott, den sie sich vorstellen, nicht gibt und auch nicht geben kann.
          Es wurde hier doch schon oft genug bewiesen, dass JEDE Gottesvorstellung früher oder später auf logische Widersprüche stößt, die in der realen Welt nicht aufgelöst werden können. Eine Erfüllung der Sehnsucht ist also nur in der Traumwelt der Religioten möglich.
          Wenn die jüdisch-religiöse Sehnsucht also unerfüllt bleibt, zeugt das von einem gewissen Realitätssinn dieser Gruppe.

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          • „dass JEDE Gottesvorstellung … auf logische Widersprüche stößt“
            Naja, JEDE nicht unbedingt … eine hinreichend verschwommene deistische Vorstellung läßt sich nicht so leicht knacken.
            Aber JEDE konkrete monotheistische/“abrahamitische“ Gottesvorstellung ist restlos in ihren Widersprüchen verloren. Zustimmung?

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            • @awmrkl,

              Aber JEDE konkrete monotheistische/“abrahamitische“ Gottesvorstellung ist restlos in ihren Widersprüchen verloren. Zustimmung?

              Ja, dem kann ich zustimmen. Allerdings sind für mich Gottesvorstellungen immer theistisch, weil ich mir einen deistischen Gott nicht vorstellen kann. Wie sollte der denn auch beschaffen sein? Das wäre bestenfalls ein waberndes Irgendwas, ohne Form und Gestalt und ohne spezifische Eigenschaften.

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            • @Holger Gronwaldt

              „bestenfalls ein waberndes Irgendwas, ohne Form und Gestalt und ohne spezifische Eigenschaften“

              Genau. Ein „Schöpfer“, der Welt/Univers[um|en] in Existenz beförderte und dann sprichwörtlich „die Hände in den Schoß legte“. Dagegen kann heute und wohl noch einige Jahrzehnte keine Theorie gegen an.
              Quasi der unbewegte Beweger der Filosofen.

              Wer sich DAHINTER verzieht, gegen den konnte ich noch nie im Geringsten argumentieren, das ist so eine Art von Solipsismus – gegen den kommt niemand an. Und gegen den hab ich nichtmal was.

              Aber latürnich ALLES andere als ein „abrahamitischer“ Gott!

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            • @Holger Gronwaldt
              „Allerdings sind für mich Gottesvorstellungen immer theistisch, weil ich mir einen deistischen Gott nicht vorstellen kann“

              Naja, wenn Du Dir die gequält-gewundenen Gedankengänge von so div. selbsternannten „Agnostikern“ (eigentlich klar Atheisten, die aber einfach nicht von einem noch so verwaschenem Gottesbild lassen können) so durchliest, dann kommst Du schon hin … die sind von ihrer jahrzehntelangen Gehirnwäsche so durchdrungen, die können wohl (vorerst) nicht anders als i-einen noch so verschwommenen Stellvertreter brauchen …

              Und was DU Dir nicht vorstellen kannst … Du weißt …

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  8. Zum Thema Sternen- und Planetendienst hätte ich noch eine Vermutung: Laut Wikipedia benannten die Babylonier die sieben Wochentage nach den damals sichtbaren Planeten des geozentrischen Weltbilds, die gleichzeitig auch als Götter angesehen wurden. Vielleicht meinten die Juden mit Sternen- und Planetendienst den Dienst an anderen Göttern.

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  9. Kommt da noch ein zweiter Teil? Habt ihr euch aufgelöst?

    Es steht immer noch der Beleg dafür aus, dass das Christentum antisemitisch ist. Ich vermute das auch, würde gern eure Argumente hören.

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      • Was heißt „Haltung als Christ zum Antisemitismus“?
        Du kannst keine Haltung als Christ haben, die der Bibel widerspricht, sonst bist Du eben kein Christ mehr. Und die Bibel ist seit Pualus antisemitisch.
        Da haben es die Juden leichter. Solange sie nicht zum Judentum konvertiert sind, können sie machen, was sie wollen. Und in ihrem Tanach steht nichts antichristliches. Mit einer jüdischen Mutter bleiben sie ewig Juden. Praktisch, oder?
        Die Frage ist, was man davon hat …

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  10. Hinweis zur Aussprache des „Ch“ bei Worten wie Chassidische Gemeinschaft.
    Es wird wie in Bach oder lachen ausgesprochen und nicht wie „tsch“ in Tschüss.

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  11. awmrkl
    sagte am 28/10/2019 um 00:11 :

    Und was DU Dir nicht vorstellen kannst … Du weißt …/blockquote>
    Deshalb sagte ich ja auch: „für mich sind Gottesvorstellungen immer theistisch, weil ich mir einen deistischen Gott nicht vorstellen kann.“
    Andere mögen sich vorstellen, was immer sie wollen.
    Der theistische Gott ist jedoch in keiner Weise greifbar, denn wie wollte man einen solchen näher fassen, wenn er nach dem Start des Universums dieses sich völlig selbst überlassen hätte? Dann wäre es ja auch für diesen Gott nicht absehbar gewesen, ob sich irgendwann auf irgendeinem Planeten einmal bewusstes Leben entwickeln würde.
    Denn falls doch und hätte er es gezielt herbeigeführt, wäre es schon wieder ein deistischer Gott.

    Ich denke, die säkularen Juden sehen dies sehr ähnlich.

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