MGEN-Podcast 2019.02: Schwarze Seelen

Willkommen zu Man Glaubt Es Nicht!, dem Podcast über Religion und andere Esoterik, zu gesellschaftlichen und politischen Themen aus atheistischer und humanistischer Sicht. Die aktuelle Folge findet ihr weiter unten in diesem Artikel, per RSS, Spotify, iTunes oder SoundCloud.

Unsere Themen:

  • (5m00s) Da sitzt die Pappnase schief: Kirche segnet Karnevalswagen (Quelle: express.de)
  • (10m40s) Der heilige Kaffeelöffel quirlt nicht mehr: Sektengründerin Uriella ist tot (Quellen: nzz.ch, Wikipedia, Uriella rührt Badewasser auf Youtube)
  • (19m46s) Manche Trends sind noch schlimmer als andere: Christen-Rap (Quelle: facebook.de)
  • (23m53s) Staatsleistungen für tote Fürstbischöfe: Auch 2018 wieder ein Rekord (Quelle: faz.net)
  • (32m02s) Kirchliches Arbeitsrecht: Nun auch ein deutsches Urteil (Quelle: SPON)
  • (36m14s) MGEN-Prophetenradar: „Putin ist mein Enkel“ (Quellen: Geschlossene Fan-Gruppe bei facebook.de, befreit bei Imgur und Imgur)
  • (43m32s) Das Betnetzwerk des Papstes: Click-2-Pray (Quellen: Google Play, Apple Store)
  • (47m26s) Gemeinsame Kaffeeküche: In Berlin wird ein „House of One“ gebaut (Quelle: Deutschlandfunk)
  • (54m41s) Kindesmissbrauch durch die Kirche: „Gott liebt euch – und wir auch!

Fragen oder Anmerkungen, Themenvorschläge oder Beschimpfungen bitte unter diesem Artikel in den Kommentaren hinterlassen oder an mgenblog@gmx.de. Falls ihr mögt, bewertet unseren Podcast doch bei iTunes und abonniert ihn bei


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22 Gedanken zu „MGEN-Podcast 2019.02: Schwarze Seelen

  1. Wo ist das geschissene Ausrufezeichen hin? 😦

    Ansonsten kann man das neue Design überleben. Ich muss dazu sagen, ich bin ein Gewohnheitstier. Normalerweise nerven mich Designüberarbeitungen mehr, bei euch geht es, ich werde mich daran gewöhnen. Im Ernst: Es wirkt professioneller. Ihr habt jetzt nur keinen Vogel mehr – das kann ja auch von Vorteil sein.

    Ansonsten höre ich gerade die Folge 30. Klingt bisher gut…

    Es heißt übrigens: „Urinella und der gelbliche Strahl!“

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  2. Da nicht alles jeden gleichermaßen interessiert, wäre es schön, wenn Ihr die einzelnen Unterpunkte des Podcasts wieder mit Zeitmarken versehen könntet. Danke!

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    • Viele Player, wie z.B. „Overcast“ oder „Pocket Casts“, unterstützen die Kapitelmarker, die wir setzen. Apples Podcasts App, Spotify oder YouTube aber z.B. leider nicht.

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    • Ich muß ehrlich sagen, (ist jetzt nicht persönlich gemeint), mir gefällt das nicht, wenn jemand eine Bitte oder einen Vorschlag äußert und dann das mit einem „Danke!“ abschließt. Wofür bedankt sich denn derjenige? Es ist ja noch gar nichts passiert, wofür er seinen Dank aussprechen könnte oder müßte. Er nimmt also sozusagen vorweg, daß seine Bitte auch erfüllt wird. Das wiederum hat den Impetus, daß es gar nicht anders geht als diese Bitte zu erfüllen, da sich ja bereits bedankt wurde – es gerät also gefährlich nahe an einen Befehl.

      Bei mir erzeugt dies „Danke“ Unmut und das Bedürfnis, der Bitte eher nicht nachzukommen.
      Was meint ihr dazu?

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  3. Jaques Tillys Kollege hat mir vor ein paar Jahren mal erklärt, warum die Wagen bis zum Rosenmontag geheim gehalten werden: Wenn sie vorher gezeigt werden, könnten Leute, die sich dadurch veräppelt fühlen, gegen einen Wagen klagen. Wenn die Wagen während des Rosenmontagszugs zum ersten Mal gezeigt werden, ist eine Klage zwecklos, weil die Wagen ja nur an dem Tag gezeigt werden. Werden die Wagen allerdings vorher schon gezeigt, könnte ein Kläger u.U.verhindern, dass der Wagen am Rosenmontag mitfahren darf.

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    • Dann klingt es auch irgendwie plausibler, daß die „Segnung“ nur eine vorgetäuschte Aktion war – stattdessen wollte man mal spitzen, ob es einen Wagen zu einem ungenehmen Thema (hier Kindesmißbrauch) gibt und den evtl verhindern.
      Nur gut, daß Tilly und co genau den richtigen Schachzug vorgenommen haben, um genau dem zuvorzukommen.
      Die ganzen „segnen oder nicht segnen“-Argumente halte ich daher für vorgeschoben, auf beiden Seiten.

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  4. Hallo Ihr Lieben,
    dann auch hier von mir einfach mal danke für Eure Arbeit!
    Ich dachte mir schon, dass Ihr die Kommentare lieber auf einer Plattform bündeln wollt, auch wenn ich es mir gerade zur Aufgabe gemacht hatte, unter jedem Podcast den Ihr auf YouTube hochladet irgendwas zu schreiben, um für mehr Traffic zu sorgen.
    Ich bin ausschweifende Diskussionen im Kommentarbereich mit Religioten und anderen Esoterikern größtenteils leid, daher werde ich mich hier wohl auch eher zurückhalten.
    Trotzdem sollt Ihr wissen, dass ich keinen Podcast auslasse und Euch immer gerne weiter empfehle. Wirklich schade dass Euch auf YouTube erst ca. 160 Leute gefunden haben, dort werden so dumme Kanäle so groß…
    Liebe Grüße und alles Gute weiterhin, Iszolde

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  5. Als ich Uriella hörte, verstand ich zuerst, Uri Geller sei tot. Als dann ständig von „ihr“ und „sie“ die Rede war, bin ich sicherheitshalber auf Recherche gegangen. Da ist er noch mal knapp an seiner Todeserklärung vorbeigekommen. Immerhin hat er ja auch mit Löffeln gespielt. 😄

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  6. Hallo MGEN-Team,
    auch zur jüngsten Ausgabe: Mein Kompliment!
    Zum traurigen Missbrauchs-Thema und auf die Detail-Frage hin, wie es bei den Protestanten aussieht: Ja, auch evangelische Einrichtungen sind betroffen. Und ja, auch hier sind wir erst am Beginn der eigentlichen Aufklärung. Darum sind Schätzungen zum Ausmaß von sexueller Gewalt in den Institutionen noch ziemlich ungenau.
    Der VEH beschäftigt sich mit dem Thema und – das ist selten und ich halte es für sehr wichtig – vertritt konsequent (manchmal auch zornig) die Betroffenen. Z.B.:
    http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?p=1760
    Mein (nicht wissenschafltich überprüfter) Eindruck: Zölibat und katholische Sexualmoral, verknüpft mit den im Vergleich autoritäreren Strukturen scheinen die Dynamik gewaltig anzufeuern. Darum gehe ich bei den protestantischen Einrichtungen von überwiegend anders gelagerten und insgesamt weniger Fällen aus. Trotzdem ist es auch hier höchste Zeit genauer zu forschen und vor allem alle Hinweise systematisch und ernsthaft zu verfolgen.
    Auch wende ich mich energisch gegen Versuche jetzt vorschnell Lösungen zu erzeugen, die alte Täter-Opfer-Konstellationen eher stützen würden. Siehe Blogeintrag:
    https://blog.wlh-fuerth.de/kontaminierte-kirche-sex-missbrauch-der-zorn-ist-berechtigt-aber-manche-kritik-selbstgerecht/
    Hier hat ein Präsidiumsmitglied des Evangelischen Kirchentages, Beatrice von Weizsäcker, einen kirchlichen Schutzreflex gezeigt, dem ich widersprochen habe.
    Viele Grüße
    Hansjörg Albrecht

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  7. Thema „Christen Rap“ – daß es sowas auch auf deutsch gibt, ist mir neu – aber eigentlich gab es schon immer diese christliche Adaptation von Musikstilen. Ich persönlich verfolge das nicht wirklich, aber es gab wirklich christliche NewWave-bands, christlichen HeavyMetal, christlichen R&B und auch christlichen Rap (und natürlich auch das christliche Gegenstück zu Netflix: Pureflix).
    Woran erkennt man christliche Musik? Es mangelt ihr irgendwie immer an Härte, an Kompromisslosigkeit, an musikalischer Innovationskraft und natürlich an Inhalten, die wirklich Zustände oder ähnliches anprangern. Also sozusagen das komplette Gegenstück zu so was hier:

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  8. Mal wieder eine schöne Folge, ich habe mich sehr amüsiert.

    Allerdings bin ich verwundert, das ihr den Troll Uwe P(f)uschmann mit drinnen hatte. Soweit ich das auf FB verfolgt habe, hat der sich doch schon wieder zurückgezogen (nicht eine seiner Weltuntergangankündigungen ist eingetroffen .. welch Wunder^^).
    Aber wie dem auch sei .. für einen atheistischen Lacher ist der selbsternannte Jesuwe immer noch gut.

    Bleibt nur noch zu sagen: Weiter so und lasst von euch hören. 🙂

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  9. Ich denke, man kann den Katholen von kath.net getrost eine weitere Lüge unterstellen. Hier:
    http://www.kath.net/news/67187
    Lassen sie sich zu folgender Behauptung hinreißen:

    Gleichzeitig vertrat er [Bux] die Position, dass der Anteil der Homosexuellen unter den Klerikern geringer sei als in der Öffentlichkeit angenommen. Eine Untersuchung der Kleruskongregation habe festgestellt, dass er bei unter 2 Prozent liege, sagte Bux. Die überhöhten Zahlen, die von den Medien kolportiert würden, seien Teil der Propaganda für die Normalisierung der Homosexualität in der Kirche.

    (Msgr. Nicola Bux ist Berater der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse und Professor für Liturgiewissenschaften und Sakramententheologie am Theologischen Institut von Bari (Italien).)

    Schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der Anteil von Homosexuellen in der Gesamtbevölkerung wohl deutlich höher liegt. Will man tatsächlich behaupten, dass ausgerechnet in der katholischen Kirche mit dem Zölibat dieser Anteil besonders niedrig läge?

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