MGEN-Podcast 2019.01: Genderprogrammierung in der Hasskrise

Chinesischer Jesus in Notre-Dame de Paris in Paris bei Frankreich

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21 Antworten zu MGEN-Podcast 2019.01: Genderprogrammierung in der Hasskrise

  1. R. D. Nautus schreibt:

    Anstatt sich mit der sinnlosen Frage rum zu schlagen, ob es einen Heiligen Benedikt gibt, sollte man endlich die Tatsache einsehen, dass Gott Jahwe keinen Sohn hatte: Und dann ist Jesus bestenfalls ein Prophet und die Christlichen Kirchen haben weder einen Gott Namens Christus noch überhaupt einen einzigen Heiligen.
    Ich empfehle die Lektüre von: “ Wer weiter glaubt ist bald alleine „, da geht ganz klar hervor, wie
    jüdische Priester einen Gott Jahwe für sich erfunden haben, der aber weder allmächtig noch barmherzig und schon gar nicht einzigartig war….und der nie was von einem Sohn erzählt hat.

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  2. phoen23 schreibt:

    Was die Kuby angeht: Von mir aus kann sie ruhig in so Talkshows eingeladen werden. – Wer sich ein Bild von ihr machen will, sollte sich den Talk-Clinch vs Michael Schmidt-Salomon von vor ein paar Jahren bei Maischberger antun. Popcorn oder Chips bereit halten..

    Es gibt kaum bessere Leute, die gegen den Glauben sprechen..

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  3. Skydaddy schreibt:

    Ein sehr schöner Podcast mal wieder. Zu dem GRAN|DIOS Magazin hätte ich gerne im letzten Ketzerpodcast was gemacht, wurde aber von der Fülle des Unsinns überwältigt.

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  4. Bodinho schreibt:

    Immer wieder eine Freude, die Benachrichtigung im Podcastplayer zu lesen, dass eine neue Folge manglaubtesnicht da ist. Macht weiter so! Nur schade, dass Martina fehlte.

    Falls ihr noch Themen für die nächste Ausgabe braucht: ihr könnt ja mal die neue Papst-App testen: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.lamachi.clicktopray 😉
    Hattet ihr, glaube ich, noch nicht behandelt.

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  5. Bernd Kammermeier schreibt:

    Ich bin noch nicht ganz durch und habe gerade den Block mit der „gendergerechten Sprache“ gehört.

    Ich verstehe etwas an der erzählten Geschichte nicht: Wenn man unbedingt das Geschlecht der Ärztin deutlich machen wollte, warum heißt es dann nicht „Ärztin“? Wobei für mich hier das Englische vorbildlich ist. Dort gibt es einen Beruf, der heißt „doctor“. Dieser Mensch heilt. Warum sein Geschlecht spezifizieren? Es geht um Qualifikation, nicht um spezielle Geschlechtsorgane. Im Englischen gibt es eben keine „doctoress“. Nur bei Berufen, wo das Geschlecht tatsächlich eine Rolle spielt, (z.B. actor, actress) gibt es – aus nachvollziehbarem Grund – geschlechtsspezifische Bezeichnungen.

    „Arzt“ ist für mich nämlich eine Berufsbezeichnung und ich finde „Ärztin“ diskriminierend. Ist sie ein Arzt 2. Klasse? Oder 1. und der Mann 2. Klasse? Warum kann man sich nicht darauf einigen, dass die neutrale Form (es gibt ja auch keinen „Arzterich“) ohne geschlechtsspezifische Endung die einzig gültige ist? Dann wird in einer Ausschreibung nach einem Arzt gesucht – ohne dass die Form seines Geschlechtsorgans Teil der Bewerbung ist. Denn das soll doch das Ziel sein: Männer und Frauen gleich zu behandeln. Dann löst sich das * oder das Binnen-I in Luft auf…

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    • Lusch schreibt:

      Ich verstehe die Geschichte zum Thema gendergerechte Sprache auch nicht. Ja, „der Arzt“ wird normalerweise als männlich verstanden, „die Ärztin“ als weiblich. Wieso ist das problematisch? Man sagt doch damit nicht aus, dass „der Arzt“ irgendwie besser sei als „die Ärztin“?

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      • user unknown schreibt:

        Es geht um die generische Verwendung, also wenn unbekannt und uninteressant ist, ob Mann oder Frau: „Bei Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Hier ist die Person gefragt, deren Beruf Arzt ist. Ärztin ist dagegen kein Beruf. Eine Frau, die von Beruf Arzt ist, nennt man Ärztin.
        „Oder der Einwoihner Großbritanniens ist Brite.“ Weder Einwohner, noch Brite bezeichnet hier ein Geschlecht, außer aus dem Kontext ergäbe sich etwas anderes.

        Das ist auch einer der zwei Tricks mit der Frage nach dem Arzt. In Prosatexten, also einem Roman, einem Drehbuch, einem Zeitungsbericht usw., in dem die Unfallgeschichte erzählt würde, spielt entweder das Geschlecht keine Rolle, oder es spielt eine Rolle, dann würde man „Ärztin“ sagen/schreiben. Hier hat man eine Situation konstruiert, in der der Hörer/Leser über das Geschlecht im Unklaren gelassen wird und dann, bei entsprechenden Vorurteilen, nicht drauf kommt, dass der Arzt weiblich sein könnte, wenn generisch von einem Arzt gesprochen wird.

        Dass im Alltag solche Fehler nicht vorkommen sollte ein deutlicher Hinweis darauf sein, dass wir eben so nicht sprechen oder schreiben. Das Beispiel ist also realitätsfern.

        Das zweite Problem bei dem Beispiel ist, dass wir uns im Kopf das Geschlecht gar nicht vorstellen müssen, die Leute aber offenbar, wenn man sie hinterher fragt, ein Geschlecht in ihre Erinnerung hineindichten. Wenn Du’s nicht glaubst – welche Haarfarbe hatte denn der Arzt oder hatte er Glatze oder durchsichtiges Haar? Hatte er Brille, Bart, war er groß oder klein? Dass ist alles nicht gesagt und wir können prima mit solch lückenhafter Information umgehen.

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  6. Pingback: Sternsinger | Religion und Gesellschaft

  7. user unknown schreibt:

    Das Segment zur gendergerechten Sprache war leider nicht sorgfältig bearbeitet. Schon das Eingangsstatement von Skydaddy bewegt sich fern jeder Realität: „Sofort, was die Sprache macht, ist Zerlegen in männlich und weiblich.“ Von der merkwürdigen Vokabel „sofort“ abgesehen zerlegt die deutsche Sprache in männlich, weiblich, sächlich, also in 3 sprachliche Geschlechter, nicht in zwei.
    Andere Sprachen zerlegen teils gar nicht oder wesentlich schwächer, wie Englisch, wie Bernd Kammermeier dargestellt hat.

    Der Kardinalfehler hier beruht darauf, dass der Begriff für die sprachliche Unterscheidung schlecht mit „Geschlecht“ festgelegt wurde, obwohl er nicht passt, und diesem jetzt die Last eines Fetischs aufgezwungen wird.

    Es gibt nichts an Messer, Gabel und Löffel, aus dem hervorgeht, dass das erste sächlich, das zweite weiblich und das dritte männlich ist. Es ist zwar so, dass fast alle Begriffe, die Frauen bezeichnen, weiblich sind (Mutter, Tochter, Tante, Oma, …) und fast alle, die Männer bezeichnen männlich (Vater, Sohn, Opa, …) aber es gibt Ausnahmen: Das Mädchen, das Weib (aber: die Sache).
    Generische Begriffe gibt es auch nicht nur männliche im Bündel: das Mitglied, die Fachkraft, die Koryphäe, die Person, die Figur; auch im Tierreich: die Maus, die Katze, das Huhn, das Schwein, die Kuh… .

    Es gibt in der feministischen Sprachtheorie keine Darstellung der geschichtlichen Entwicklung des Geschlechts im Deutschen. Wieso eigentlich nicht? Seit 40 Jahren wursteln deren Vertreter herum und konnte ihre These, dass die Sprache ein Unterdrückungsinstrument ist, nicht belegen. Es gibt auch keine Indizien für geringere Gleichberechtigung, je nach Sprache.

    Es ist nicht mal gezeigt worden, dass die Frauen geringeren Anteil an der Entwicklung der Sprache hatten, heißt es doch wohl Muttersprache, weil man die Sprache zuerst und am stärksten von der eigenen Mutter lernt.

    Wieso heißt es auch plötzlich „gendergerechte Sprache“ und nicht mehr „geschlechtergerechte Sprache“? Hat das sprachliche Geschlecht mehr mit Geschlechtsrollen als mit zoologischem Geschlecht zu tun, und wenn ja, inwiefern?

    Hier ist ein Text eines Sprachwissenschaftlers, der die Genesis des Genussystems im Deutschen näher beleuchtet. Es gibt auch ein Video zum Thema von ihm mit großen, inhaltlichen Überschneidungen. Beides empfehle ich gerne.

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  8. bun0815 schreibt:

    Wie immer guter Podcast.
    Ein kleine Anmerkungen zum Podcast.
    Hobbits gab es wirklich http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hobbit-homo-floresiensis-war-kein-kleiner-homo-sapiens-a-1096465.html

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  9. Pingback: Benedikt gab es nicht | Religion und Gesellschaft

  10. martin112 schreibt:

    Ihr habt ja auch die Kommentare auf YouTube gesperrt. Wie sollen euch/uns Atheisten jetzt die Warnungen des erleuchteten Kirchenvolks erreichen? 😆😆😆

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  11. Aleks schreibt:

    Kleine Anmerkung zum wiedergeborenen Jesus: Laut seiner Aussage scheint es wohl zwei Jesusse (oder Jesen?) zu geben.

    Zitat:
    Ich kam am Sammstag (Mittlerer Tag Freitag Starb Jesus Sonntag ist er Auferstanden) 14. 1. 2012 um ca. 15. Uhr (Sterbestunde von Jesus) aus meiner Blokade
    424 Tage danach am Mittwoch (wenns so ist ist er der zwichen Sohn und Vater also in der Mitte kam) der Papst sprich am 13.03.13 Eine sogenannte Schnapszahl
    Mein Vater hätte 425 Tage darauf also wenn er noch leben würde seinen 71 Geburtstag also am Sonntag 424 Tage nach dem Papst währ er noch den eltzten Tag 70.
    Also es sieht so aus das ich Jesus bin der 2012 kam
    der Papst Jesus der 2013 kam
    Zitat Ende.

    Also ist er Jesus und der Papst auch… =)

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Ich bin beeindruckt! So weit war ich beim Studium der göttlichen Botschaft nicht gekommen.

      Sollte sich dieser Schnapszahl-Jesus durchsetzen (im Wettbewerb zum Binismus-Jesus, der auch hier unter dem Nachbarartikel kommentiert), bist du ein heißer Kandidat für das Amt des Hohepriesters.

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    • Holger Gronwaldt schreibt:

      @Alex,

      hast Du nichts besseres zu tun, als Dir diesen Mist durchzulesen und auch noch darüber nachzudenken?
      Ich habe maximal 30 Sekunden auf der Website verbracht und werde auch nie wieder dorthin zurückkehren. IMHO wäre das reine Zeitverschwendung.

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      • manglaubtesnicht schreibt:

        Holger, wenn du etwas für Zeitverschwendung hältst — dann machs doch einfach nicht. 🙂

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        • dongamillo schreibt:

          Also ich habe die Seite auch kurz angesehen(ich musste im Krankenhaus die Wartezeit überbrücken) um zu sehen aus welcher „Ecke der Wind weht“.
          Aber auch mir war sofort klar, das kann nur Schwachsinn sein weil jeder Christ gewarnt ist: Mt.24,5; Mk.13,6; Luk.21,8;….es werden viele kommen unter meinem Namen….
          …darum prüfet alles und das Gute behaltet!
          1Thess 5,21 Prüft alles, das Gute behaltet!
          1Joh 4,1 Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.
          Wir sind in der Verantwortung die Wahrheit zu suchen, und damit sind wir hier unterwegs!
          Dass es viel „Spreu“ dabei gibt ist nur natürlich!
          Hos 13,3 Darum werden sie sein wie eine Morgenwolke und wie der Tau, der früh vergeht, wie die Spreu, die von der Tenne verweht wird, und wie der Rauch aus dem Kamin!
          Sorry für die vielen Bibelstellen, aber mir war gerade danach….
          😉

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        • Holger Gronwaldt schreibt:

          @MGEN,

          „““Holger, wenn du etwas für Zeitverschwendung hältst — dann machs doch einfach nicht. „““
          Jetzt muss ich doch einmal eine Lanze für @dongamillo brechen, der soeben zitiert hat:
          „““1Thess 5,21 Prüft alles, das Gute behaltet!“““
          Schade nur, dass er sich selber nicht daran hält!

          Wie kann ich prüfen, ob es sich lohnt, wenn ich die Seite nicht wenigstens einmal besucht habe. Ich will allem eine faire Chance geben.

          Deshalb versuche ich auch,mich in der Bibel einigermaßen auszukennen und habe meiner Erfahrung nach schon einen Stand erreicht, der 90% aller Christen locker übertrifft. Zurzeit lese ich gerade Bart Ehrman „Misquoting Jesus“, wo er minutiös nachweist, dass große Teile des NT durch wiederholtes Abschreiben seit frühesten Zeiten so viele Fehler – Rechtschreib- und Verständnisfehler, aber auch bewusste Änderungen, Weglassungen und Hinzufügungen, z. B. Mk 16, 9-20) sich angesammelt haben und das NT so verfälscht wurde – dass man heute praktisch nicht mehr in der Lage ist, die Originaltexte zweifelsfrei zu rekonstruieren. Nicht, dass die Originaltexte bedeutsamer wären, doch jeder Gläubige muss sich darüber klar sein, dass es in keinem Fall „Gottes Wort“ ist, was er da liest.
          Einfach nur Dinge, die sich irgendwer (z. B. weiß niemand, wer die vier Evangelien wirklich geschrieben hat und die rund 50 anderen, die es nicht in die Bibel geschafft haben, sind auch von unbekannten Autoren) irgendwann (große Teile des NT wurden erst im 2. Jhdt. erstmals aufgeschrieben) ausgedacht hat.
          Warum trotzdem so viele Menschen meinen, dass diese Fantasieprodukte „heilig“ seien, ist ein Fall für sich.

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