MGEN-Podcast Folge 2017.07: Viel zu schwierig!

Willkommen zu unserem Man Glaubt Es Nicht!-Podcast über Religion und andere Esoterik, zu gesellschaftlichen und politischen Themen aus atheistischer und humanistischer Sicht. Unsere Themen im Juli 2017:

  • Kinder verdummen: Türkei streicht die Evolution aus dem Lehrplan
  • Hilfe, wir islamisieren uns schleichend: Zwar nur 5% Muslime in Deutschland, trotzdem Grund zur Panik?
  • Hilfe, wir reformieren den Islam zu Tode: Die Frauenrechtlerin und Juristin Seyran Ateş gründet in Berlin die liberale Ibn Rushd-Goethe-Moschee
  • Verdacht auf Kindesmissbrauch: Vatikan-Finanzchef George Pell legt Amt nieder
  • Der Christliche Mega-Pflaumensturz of Doom: Hasskommentare zur Ehe für alle
  • Das heitere Definitionsstündchen: Theismus, Atheismus und Antitheismus
  • Hörer beschimpfen Podcaster: Keine Ahnung von der Materie, aber Leute als dumm abstempeln

Der RSS-Feed für den Podcast findet sich hier. Die Folge lässt sich auch bei iTunes oder direkt bei Soundcloud anhören und auch als mp3 herunterladen. Fragen oder Anmerkungen könnt ihr unter diesem Post in den Kommentaren hinterlassen oder per EMail an mgenblog@gmx.de auf den Weg bringen. Falls ihr mögt, bewertet unseren Podcast doch bei iTunes.

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22 Antworten zu MGEN-Podcast Folge 2017.07: Viel zu schwierig!

  1. user unknown schreibt:

    Kleine Anmerkung zum Teil „Ehe für alle“: Offiziell gibt es gar keinen Fraktionszwang. Das ist quasi eine unverbindliche Selbstverpflichtung der Abgeordneten gegenüber ihrer Partei, die aber nicht juristisch durchsetzbar ist. Die Fraktion kann den Abgeordneten, der sich an solche Zwänge nicht hält, aber natürlich mobben und versuchen, ihn bei der nächsten Wahl auf einen schlechten Listenplatz zu setzen oder andere, interne Bestrafungen zu wählen.

    Da sich nicht jeder so mit mit unserer Demokratie auskennt – ich hoffe viele gelangweilt zu haben. 🙂

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  2. user unknown schreibt:

    „Leugnen“ heißt schlicht „bestreiten“ – eine Wertung ist damit nicht verbunden Leugnet es nicht! 🙂

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  3. user unknown schreibt:

    Und noch einer: Auch ohne begangene Tat kann man Leute verhaften, etwa wg. Vorbereitung e. Straftat. Muss aber schon recht konkret sein, solch eine Vorbereitung – Bücher über Bombenbau lesen reicht nicht.
    Und es gibt die Organisationskriminalität, Mitgliedschaft in einer kriminellen/terroristischen Vereinigung.
    Was den Berliner Attentäter betrifft, der hatte auch schon andere Straftaten auf dem Kerbholz.

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  4. Till schreibt:

    Hat dies auf tillefon rebloggt.

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  5. Lusch schreibt:

    Aber gibt es denn im diesen Sinne wirklich Atheisten? Das ist keine rhetorische Frage, ich hab mich selbst lange so gesehen (wobei ich das Agnostizismus nenne). Aber dann habe ich ein Zitat von Papst Benedikt gelesen „Vor der Frage nach Gott ist dem Menschen Neutralität nicht eingeräumt. “ Und dem muss ich zustimmen. Entweder man lebt so, als ob es Gott gibt, oder so, als ob es ihn nicht gibt. Optionen dazwischen gibt es theoretisch, aber lassen sich nicht in eine Lebenspraxis umsetzen. Oder? Ich sehe mich inzwischen als toleranten Atheisten, bzw. nach eurer Definition also einen toleranten Antitheisten.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Was soll denn ein toleranter Atheist sein? „Da glaubt jemand nicht an Geister, das aber sehr tolerant?“ Ich könnte etwas mit dem Begriff „toleranter Nichtraucher“ anfangen, weil der den Tabakdunst anderer erträgt. Aber da weder Glauben noch Nichtglauben stinkt oder krebserregend ist, kann es einem Atheisten (rein formal) völlig egal sein, ob andere glauben oder nicht. Es ist in der Tat eine reine Positionsbestimmung.

      Für mich ist Atheismus völlig inaktiv. Ich glaube halt einfach nicht an Geister im Weltraum und gut ist. Insofern muss ich hier nicht tolerant sein. Etwas anderes ist es mit Aufklärung. Diese verfolgt ein Ziel, nämlich die Gesellschaft humanistisch weiterzuentwickeln. Da muss ich hin und wieder tolerant sein, um nicht laut loszubrüllen angesichts des schreienden Unrechts, das Religionen über die Menschheit bringen.

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      • Lusch schreibt:

        „…kann es einem Atheisten (rein formal) völlig egal sein, ob andere glauben oder nicht.“
        Ignoranz ist noch keine Toleranz. Dazu gehört nicht nur, dass einem die Meinung des anderen „völlig egal“ ist, sondern das man sie achtet und respektiert.

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        • Bernd Kammermeier schreibt:

          „Ignoranz ist noch keine Toleranz. Dazu gehört nicht nur, dass einem die Meinung des anderen „völlig egal“ ist, sondern das man sie achtet und respektiert.“

          Warum sollte das Ignoranz sein? Es für mich völlig uninteressant, ob jemand an Geister glaubt oder nicht. Und warum sollte Toleranz besser sein? Wie sagt unser großer Dichter und Denker Goethe so schön: „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“

          Und zuletzt: Warum sollte ich eine offenkundig völlig sinnlose Meinung eines anderen auch noch respektieren? Da müsste man viel respektieren, einschließlich faschistischer „Meinungen“. Es ist jedoch so, dass Geisterglauben nicht nur als Meinung gehandhabt wird. Er dringt in die Gesellschaft ein wie ein schleichendes geistiges Gift, das Geld absorbiert, das menschliche Ressourcen verbraucht und damit letztlich Lebensenergie.

          Wobei ich eben die reine „Meinung“ nicht kritisiere – jeder darf so doofe Ideen und Meinung haben wie er/sie will -, sondern dieses schleichende Gift, die Vernichtung von Ressourcen. Das geht in der Regel von den Glaubenskonzernen aus, die gelernt haben, mit Marketingtricks einen pseudoseriösen Popanz aufzubauen, dem sich Menschen freiwillig (?) unterwerfen. Da bin ich in der Tat völlig intolerant; der Verführte jedoch, der Geistergläubige, genießt meine völlige Nichtbeachtung seines Geisterglaubens – aber nur, bis er mich missionieren will…

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          • Lusch schreibt:

            „Und zuletzt: Warum sollte ich eine offenkundig völlig sinnlose Meinung eines anderen auch noch respektieren? Da müsste man viel respektieren, einschließlich faschistischer „Meinungen““
            „völlig sinnlos“ sind sie für dich, nicht für dein Gegenüber. Und ich halte es grundsätzlich für gefährlich, wenn Menschen sich für den Besitzer der reinen, universellen
            Wahrheit halten. Ich glaube nicht, dass alle Gläubigen dumm sind oder ihre Einstellung nicht hinterfragen. Deswegen halte ich es auch für möglich, dass ich derjenige bin, der sich irrt. Das kann ich aber nicht herrausfinden, wenn ich die Ansichten der anderen nicht Ernst nehmen.

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „„völlig sinnlos“ sind sie für dich, nicht für dein Gegenüber. Und ich halte es grundsätzlich für gefährlich, wenn Menschen sich für den Besitzer der reinen, universellen
              Wahrheit halten.“

              Das betrifft Gläubige. Ich weiß, dass ich mich irren kann. Aber darum geht es hier nicht. Ich will dem anderen ja seine Meinung (ob richtig oder falsch) nicht ausreden.

              „Ich glaube nicht, dass alle Gläubigen dumm sind oder ihre Einstellung nicht hinterfragen.“

              Würden Gläubige ihre Position hinterfragen, gäbe es keine Gläubigen mehr.

              „Deswegen halte ich es auch für möglich, dass ich derjenige bin, der sich irrt. Das kann ich aber nicht herrausfinden, wenn ich die Ansichten der anderen nicht Ernst nehmen.“

              Noch mal: Ich habe mich ernsthaft mit den Glaubensinhalten – also mit der „Meinung“ – auseinandergesetzt. Daher weiß ich, was ich davon zu halten habe, nämlich nichts. Gläubige sollen das ganz nach Lust und Laune gerne weiter glauben. Tut ja nicht weh…

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            • Lusch schreibt:

              „Das betrifft Gläubige. Ich weiß, dass ich mich irren kann.“
              Also: „Der gegnerische Standpunkt ist kompletter und offensichtlichr Schwachsinn, kann aber stimmen“? Das ist eine Dialektik, mit der ich nicht viel anfangen kann. Ebenso erscheint mir:
              „Würden Gläubige ihre Position hinterfragen, gäbe es keine Gläubigen mehr.“ als ziemliche hohle Phrase, zumal wenn allein die theologischen Beiträge zum Theozideeproblem Regalwände füllen können.
              Aber danke für deine Ausführungen!

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              Ich vermute, dass man auf einer religionskritischen Seite wie dieser wenige Leute finden wird, die keine starke Meinung bzgl. der Existenz von Göttern, oder speziell von Jahwe, haben. Unsere starke Meinung zum Thema ist schliesslich der Grund, warum wir hier diskutieren. Ich z.B. halte die Existenz eines allmächtigen, allgütigen Weltenschöpfers für logisch unmöglich. Gott Jahwe ist entweder böse, ohnmächtig oder nicht existent. Möglichkeit 4, „Gott ist sehr dumm und bekommt’s einfach nicht auf die Kette“ ist wohl eher nur der Vollständigkeit halber interessant.

              Geht man allerdings auf die Strasse und fragt dort, wird man viele Menschen finden, die nicht an einen persönlichen Gott glauben, denen Religion aber komplett egal ist. Sie sind nicht theismus-, kirchen- oder religionskritisch, daher würde ich sie als Atheisten, aber nicht als Antitheisten bezeichnen.

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            • Lusch schreibt:

              Ja okay. Ich hatte den Podcast so verstanden, als würden Atheisten genau in der Mitte zwischen Theisten und Antitheisten stehen.

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        • user unknown schreibt:

          Ignoranz ist die Mißachtung von Fakten, das Nicht-Wissenwollen. Achtung und Respekt gegenüber einer Meinung gehört nicht zur Toleranz. Eine Meinung, die man sowieso achtet und respektiert muss man nicht tolerieren. Tolerieren ist gerade das Zulassen und Aushalten von – zum Beispiel, aber nicht ausschließlich – Meinungen, die man gerade nicht achtet.

          Toleranz ist ein Verhalten. Mein Nachbar hört gerne südamerikanische Schnulzen. Darin sehe ich nichts respektables und nichts, das meine Achtung verdient und ich zolle dem weder das eine noch das andere. Zudem gefällt es mir nicht. Ich toleriere es aber.

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          • Lusch schreibt:

            Das Google-Wörterbuch definiert Toleranz als: „ACHTUNG und Duldung gegenüber anderen Auffassungen, Meinungen und Einstellungen.“
            Ungefähr so sehe ich das auch. Wenn für dich Duldung und Toleranz Synonyme sind, ist das ja okay. Welches Etikett jetzt an meine Einstellung gehört, spielt, denke ich, keine Rolle, oder doch?

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            • user unknown schreibt:

              Ich dulde Deine Meinung über den Begriff der Toleranz nur bedingt, sondern kritisiere sie öffentlich. Die Meinung selbst achte ich nicht und respektiere ich nicht aber Dein Recht, eine andere Meinung zu haben, achte und respektiere ich.

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    • Karl-Heinz Büchner schreibt:

      Zitat: „Aber gibt es denn im diesen Sinne wirklich Atheisten?“
      Dazu müsste man erst mal kurz klären, was Atheismus überhaupt ist!
      Meine Definition heißt:
      Atheismus ist die Ablehnung der völlig unbewiesenen und (nach Ansicht von Geistgläubigen) auch absolut unbeweisbaren Annahme der Existenz von transzendenten unsichtbaren Geistern (die manche JAHWE, andere ALLAH und wieder andere VATERSOHNUNDHEILIGERGEIST nennen). Das ist es, was Atheisten gemeinsam haben. Ansonsten sind wir so unterschiedlicher Meinung wie alle Nichtbriefmarkensammler, Nichtgolfspieler und Nichtwagnerliebhaber untereinander.
      Ja, in diesem Sinne gibt es wirklich Atheisten. Nach dieser Definition kann sich auch jeder Agnostiker als Atheist bezeichnen.

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  6. Anonymous schreibt:

    Die moderne Wissenschaft hat untersucht, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, damit auf einem Planet das Leben mit seiner Vielfalt überhaupt möglich ist. Zufällig entsteht gar nichts, weil es Zufall gar nicht gibt. Einzig und allein gibt es unsere Unwissenheit, aber keinen Zufall. Schauen wir uns das alles an:

    1) Die Position unseres Sonnensystems in der Galaxis ist für die Entfaltung des Lebens optimal. Warum eigentlich?
    a) In der Nähe des Zentrums wäre die Strahlung zu stark und für das Leben sehr gefährlich.
    b) An der Peripherie wäre die Gefahr durch Einschläge von Asteroiden und Kometen für das Leben absolut tödlich.
    c) Das Sonnensystem und die Erde befinden sich ideal platziert, in sog.
    „LEBENSZONE“.
    d) An der Peripherie enthalten weder Sterne noch Gaswolken genug schwere Elemente, die für Erde und das Leben auf der Erde notwendig wären.
    Also ideale Platzierung!

    2) Die richtige Größe und Masse der Sonne ist auch entscheidend.

    3) Der richtige Abstand der Erde von der Sonne. Die Energie und die Temperatur auf der Erde müssen garantiert sein. Das Leben braucht beides.

    4) Die richtige Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne. In ungefähr 365, Tagen, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden kreist die Erde um die Sonne. Sie bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 106 000 Km in der Stunde (Ungefähr 29, 8 Km in der Sekunde). Würde diese Geschwindigkeit kleiner werden, so würde die Erde an die Sonne herantreten und verbrennen. Würde die Geschwindigkeit größer werden, so würde sie von der Sonne wegdriften und das Leben würde ausgelöscht.

    5 ) Rotation um die eigene Achse ist immens wichtig.
    „Der genau richtige Abstand zwischen Erde und Sonne genügt nicht allein, um das Leben am Leben zu erhalten. Würde während des Umlaufs der Erde um die Sonne immer nur eine Seite unseres Planten von der Sonne beschienen, so steigerte sich dort die Temperatur so stark, dass auf dieser Seite offensichtlich eine heiße Wüste entstünde, und auf der entgegengesetzten Seite der Erde herrschten ewige Nacht und Weltraumkälte (unter -250 Grad Celsius!). Um dies zu verhindern, dreht sich die Erde innerhalb von 24 Stunden einmal um die eigene Achse. Dadurch wechseln sich Helligkeit und Dunkelheit periodisch ab. Dabei hat die Erde auch wieder genau die richtige Rotationsgeschwindigkeit. Was würde geschehen, wenn sich die Erde langsamer um die eigene Achse drehen würde? Dann würde der Tag länger und dadurch würde die Erwärmung noch stärker. Ebenso würde die Nacht länger, und die Abkühlung würde noch mehr zunehmen. Das können wir uns mit einem alltäglichen Beispiel klar machen: Wir drehen ein Hähnchen am Sprieß mit einer ganz bestimmten Geschwindigkeit, damit es schön gleichmäßig braun wird“. (N. N.)

    6) Die Erdachse steht schräg. Warum eigentlich?
    „Auch die Rotationsachse der Erde (Erdachse) zur Ebene der Erdbahn um die Sonne spielt eine sehr wichtige Rolle. Stünde die Erdachse senkrecht auf der Ebene der Umlaufbahn, dann gäbe es keinen Wechsel der Jahreszeiten (Winter – Frühling – Sommer – Herbst) und keine Milderung des Klimas zwischen dem Äquator und den Polen. Weite Landschaften würden dadurch unbewohnbar sein“
    „Läge die Erdachse dagegen in der Ebene der Erdumlaufbahn, dann wäre auf einem großen Teil der Erdoberfläche ein halbes Jahr lang Tag und auf der anderen Seite eine ebenso lange Nacht. Bei dieser Achslage würden auf der Tagseite unerträgliche heiße und auf der Nachtseite lebensfeindlich kalte Temperatur herrschen“.
    Und das stimmt!
    „Die Wissenschaftler haben berechnet, bei welchem Neigungsgrad sich das Leben auf der Erde am besten entfalten kann. Das Ergebnis war, daß die optimale Erdachse zwischen 23 und 24 Grad liegt. Erstaunlich ist, daß die tatsächliche Neigung der Erde gerade 23,5 Grad beträgt! Wäre die Neigung viel größer als 23,4 Grad, würde dies zu extrem heißen Sommern und extrem kalten Wintern führen“. (N. N.)

    7) Warum die Erde einen Mond hat?
    Unsere Erde hat einen Mond, der richtig groß (3476 Km Durchmesser!), schwer (Die Erde wiegt 81 mal mehr als Mond!) und von der Erde entfernt (380 000 Km!) ist.
    Für einen Umlauf um die Erde braucht der Mond 27 Tage, 7 Stunden, 43 Minuten und 11, 5 Sekunden. Seine Schwerkraft ist 6 mal schwächer als die der Erde. Warum ist das so sehr wichtig?
    Erstens: Der Mond hält die Rotationsachse der Erde stabil bei ihrem Neigungswinkel von 23 Grad. Ohne Stabilisierung durch Mond würde die Erde im All taumeln.
    Der Mond trägt auch die Verantwortung für die Gezeiten. Er hält die Wassermassen in der Bewegung.
    Wäre der Mond größer, so gäbe es ständig Überflutungen, und wäre er klein, so könnte er weder Ebbe noch Flut bewirken. Das Wasser würde verderben.

    8) Magnetfeld der Erde. Warum ist das so wichtig?
    Dieses Magnetfeld der Erde schützt das Leben vor dem kosmischen Teilchen-Bombardement (Sonnenwind, kosmische Strahlung). Es ist eine notwendige Voraussetzung für die Bewahrung des Lebens.

    9) Jupiter – eine Kometenfalle.
    Jupiter dient als Schutzvorrichtung für die Erde. Er schleudert mittels seiner Schwerkraft Asteroiden und Kometen zurück ins All oder schluckt sie einfach. Dadurch wird die Erde vor verheerenden Einschlägen geschützt. Gäbe es den Jupiter nicht, wäre das kosmische Bombardement auf der Erde etwa 10.000 mal stärker. Das Leben auf der Erde wäre vernichtet. Wir wären nicht da.

    10) Zufall kann es nicht geben! Warum nicht?
    So eine riesen Kette von Zufällen kann es kaum geben. INTENTIONALITÄT ist deutlich sichtbar.

    So drückte es Hl. Paulus aus:
    „Dabei wissen sie ganz genau, dass es Gott gibt, er selbst hat ihnen dieses Wissen gegeben. Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Deshalb kann sich niemand damit entschuldigen, dass er von Gott nichts gewusst hat.“ (Römer 1,19-20; Hoffnung für alle)

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Zufällig entsteht gar nichts, weil es Zufall gar nicht gibt.“

      Behauptet wer?

      „Einzig und allein gibt es unsere Unwissenheit, aber keinen Zufall.“

      Das ist aber mal eine nette Beleidigung unserer Wissenschaftler – und das von jemandem, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Im Ernst: Ich würde keinen Fastfood-Junkie in einer Sterneküche als Koch anstellen.

      „Schauen wir uns das alles an:“

      Da bin ich gespannt.

      „1) Die Position unseres Sonnensystems in der Galaxis ist für die Entfaltung des Lebens optimal. Warum eigentlich?“

      Die Position unseres Sonnensystems in unserer Galaxis ist völlig irrelevant.

      „a) In der Nähe des Zentrums wäre die Strahlung zu stark und für das Leben sehr gefährlich.“

      Welche Strahlung? Die geheimnisvolle „Zentrumsstrahlung“, von der schon der Prophet Hablasud im 2. Buch Fidion berichtet (2.Fid 17,41)?

      „b) An der Peripherie wäre die Gefahr durch Einschläge von Asteroiden und Kometen für das Leben absolut tödlich.“

      An welcher Peripherie? Kernwärtig oder randwärtig?

      „c) Das Sonnensystem und die Erde befinden sich ideal platziert, in sog.
      „LEBENSZONE“.“

      Die „Lebenszone“ des Sonnensystems in der Galaxis? Interessante Theorie. Erzähle mehr davon.

      „d) An der Peripherie enthalten weder Sterne noch Gaswolken genug schwere Elemente, die für Erde und das Leben auf der Erde notwendig wären.
      Also ideale Platzierung!“

      Du machst es mir verdammt leicht, dich als völlig befreit von jeder astrophysikalischen Kenntnis zu entlarven. Ich weiß genau, was du meinst, aber ich weiß auch, dass du nichts verstanden hast (weil du sämtliche Begriffe lustig durcheinanderwürfelst) und alles nur von irgendwelchen blöden Internetseiten nachplapperst (mit paste&copy). Lies vielleicht mal ein anständiges Buch über den Aufbau des Sonnensystems und der Galaxis.

      Deinen weiteren teleologischen Unsinn zu kommentieren erspare ich mir, weil du – als kleiner Tipp – diesen Unsinn gar nicht zum Besten geben könntest, falls die astronomischen Fakten der Erde andere wären, als sie sind.

      Es gibt schätzungsweise 70 Trillionen Sterne im Universum, mit Sicherheit mehr Planeten, davon sicher ein paar Trillionen mit der Chance, in der Biosphäre ihrer Sonne Leben hervorzubringen. Planeten, die dem nicht entsprechen, werden nie Leben tragen (also wird auf diesen auch niemand blöde Behauptungen aufstellen). Viele Millionen von denen, die die Voraussetzungen haben, können Leben hervorbringen – und dann mag es nach einer langen Evolution dort Lebewesen geben, die sogar blöde Behauptungen aufstellen können. Aber es gibt dort auch sicher sehr viele, die finden kluge Antworten auf wichtige Fragen. Deren Bücher solltest du dir kaufen und durchlesen – zumindest von den irdischen Fachleuten…

      Gefällt 2 Personen

    • Till schreibt:

      Du verwechselst Ursache und Wirkung! Es ist nicht so, dass jemand mit Absicht der Erde all die von Dir beschriebenen Eugenschaften gegeben hat, DAMIT Leben darauf entsteht! Die Erde hat durch Zufall all diese Eigenschaften, weil es so viele Sterne und Planeten gibt, dass es einfach welche gibt, die genau diese Eigenschaften aufweisen. DESHALB konnte hier Leben entstehen.

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  7. user unknown schreibt:

    @Anonymous:

    Um dies zu verhindern, dreht sich die Erde innerhalb von 24 Stunden einmal um die eigene Achse.

    Damit hast Du Dich als religiös geoutet. Die Erde wird als ein belebtes Ding vorgestellt, das sich intentional aus eigenem Antrieb in einer Weise bewegt, die die beobachtete Konsequenz (Leben ist möglich) antizipiert hat und anstrebt.
    Das ist freilich eher animistisch als christlich. Christlich wäre es zu sagen, dass die Erde sich nicht dreht, sondern gedreht wird – und zwar von Gott. Allerdings sprechen dagegen die Naturgesetze. Würde Gott die Erde aus Willkür so drehen, dass Leben möglich ist, bräuchte er sich wohl nicht an die Naturgesetze zu halten.
    Unterliegen die Naturgesetze aber Gottes Willkür, dann wäre bei jeder Drehgeschwindigkeit Leben möglich – Gott hätte dann eben andere Naturgesetze gemacht.

    Deine Form des Folgerns ist so, als wenn ich sagte – ich unterstelle mal Du bist Deutscher mit deutschen Eltern: „Schau mal der Zufall, wie Du in Deine Familie passt! Deine Eltern sprechen Deutsch und Du sprichst Deutsch – welch glückliche Fügung des Zufalls, der Euch räumlich zusammengebracht hat! Dazu noch, dass Ihr beide das Deutsch der gleichen Epoche sprecht – welch ein Wunder! Nicht der eine mittelhochdeutsch, der andere althochdeutsch! Das kann doch kein Zufall sein! Stell Dir vor Du wärst in Arabien geboren, 500 v.u.Z. und Deine Eltern kämen erst, einer in 200 Jahren in Deutschland auf die Welt, der andere 1850 in Württemberg! Die Chance, dass Du das Kind Deiner Eltern bist, ist sooo nahe Null! Ein Wunder!“

    Von einem Ereignis, das eingetreten ist, kannst Du nicht rückwirkend eine Wahrscheinlichkeit kalkulieren und dabei die Bedingungen, die das Ereignis möglich gemacht haben, zur Disposition zu stellen.

    Wahrscheinlich stellt sich jeder, der den Hauptgewinn* im Lotto macht die Frage, wieso gerade er. Aber solange Lotto gespielt wird macht jede Woche einer den Hauptgewinn. Es muss fast zwangsläufig jmd. treffen und der stellt sich dann diese Frage, die von außen betrachtet aber Unfug ist.

    *) Lotto ist etwas komplexer – es können wohl auch mehrere Leute sich den Hauptgewinn teilen, was aber immer noch zu enormen Gewinnen führt, die die Menschen aus der Bahn werfen, und es können Gewinnklassen unbesetzt bleiben. Übers Jahr gesehen gibt es aber mehr als einen Hauptgewinn pro Woche im Schnitt alleine im Samstagslotto.

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