„Was wirst du Gott sagen, falls doch wahr ist was in der Bibel steht?“

Der  Kommentator Grave Keeper stellte auf dem MGEN-Youtube-Kanal die folgende Frage:

„Nur so hypothetisch genommen: Was wirst du GOTT sagen, wenn doch wahr ist was in der Bibel steht? Denn jeder von uns muss mal sterben — und wenn es einen GOTT gibt, dann lebt jeder Mensch gefährlich auf der Erde, wenn er meint dass es ihn nicht gibt.“ (Hier die vollständige und unkorrigierte Version)

Da muss ich nicht lange nachdenken, denn Bibelgott Jahwe würde ich gern mal ein paar Fragen stellen: „Dear Sir or Madam, schämen Sie sich eigentlich überhaupt nicht? Wie können Sie zulassen, dass allein in Deutschland jedes Jahr 2000 kleine Kinder an Krebs erkranken? Wie können Sie quer durch die Geschichte Millionen und Abermillionen Menschen an Polio verrecken lassen oder an Typhus? Wieso müssen zigtausendfach kleine Kinder ertragen von Ihren Priestern systematisch vergewaltigt zu werden? Wie konnten Sie im Jahr 2004 den Weihnachtstsunami schicken und innerhalb von ein paar Stunden eine Viertelmillion Menschen ersäufen? Sie sind der größte Massenschlächter der Weltgeschichte.

Nein, nein, reden Sie sich nicht raus! Als allmächtiger Schöpfer des Universums sind Sie für das Wohlergehen Ihrer Kreaturen verantwortlich! … Der freie Wille? Wieso zählt nur der freie Wille der Pädopriester und nicht der Wille der verzweifelten Kinder? Wieso dürfen tyrannische Nazis sich frei zum Massenmord entscheiden, aber deren Opfer nicht entscheiden in Frieden zu leben? Und welche Rolle soll der freie Wille spielen bei Naturkatastrophen oder Infektionskrankheiten?

Der einzige, der dabei frei entscheiden konnte, das waren ja wohl Sie. Und Sie haben sich entschieden Ihren Kreaturen massenhaftes und systematisches Leid anzutun. Als allmächtiger Weltenschöpfer hätten Sie all dieses Leid, das Dahinsiechen und das Morden mit einem einzigen Fingerschnippen einfach so verhindern können. Haben Sie aber nicht. Stattdessen haben Sie sich zurück gelehnt und alles mitangesehen. Ihre Gleichgültigkeit und Ihre Arroganz kennen offenbar keinerlei Grenzen. Sie bezeichnen sich als allgütig, aber Sie sind ein brutaler Folterer. Sie haben den Begriff Gerechtigkeit so lange verdreht, bis er mit Willkür synoym ist. Widerlich. Schämen Sie sich!“

Okay, Grave Keeper, beantwortet das deine Frage hinreichend? Da das Gottesbild der Bibel in sich widersprüchlich ist — und damit logisch ausgeschlossen ist, dass Gott Jahwe existiert — wird diese Konversation niemals stattfinden. Eigentlich fast schade.

Zum Abschluss habe ich auch eine Frage an dich, Grave Keeper: Was wirst du sagen, wenn du nach deinem Tod vor Lord Krishna stehst? Der wäre nämlich ziemlich sauer auf dich, weil du dein Leben lang einem falschen Götzen gefolgt bist. Und das, obwohl doch klar ersichtlich war, dass der Hinduismus die einzig wahre Religion ist — eine Milliarde Hindus haben das schließlich auch verstanden. Aber vielleicht wirst du ja auch nicht vor Krishna stehen, sondern vor Zeus oder Odin, oder Allah, oder Baal, oder Isis und Osiris, Anuk, Marduk, Tlaloc, Chaac oder einer traurig den Kopf schüttelnden Inkarnation des Buddha. Was wirst du sagen, wenn Mithra dich zur ewigen Feuerfolter verurteilt, weil du die wahren Göttern geleugnet und stattdessen ein Phantom verehrt hast? Angesichts all dieser schlecht gelaunten Göttergestalten, lebst du als Jahwe-Anhänger nicht ziemlich gefährlich?

Ich bin gespannt auf deine Antwort.

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135 Antworten zu „Was wirst du Gott sagen, falls doch wahr ist was in der Bibel steht?“

  1. Joachim Clauß schreibt:

    Oh, Ich würde ihm sagen, das er mein vollstes Mitleid hätte…
    Ein Gott zu sein von einem Heer von Blödbacken, die es NICHT gerafft haben, das sie nur deshalb einen freien Willen erhalten haben, damit sie sich um all ihre „gottverdammten Scheißprobleme“ SELBER kümmern können ist schon eine echte Katastrophe…

    Lieber Gott, dann bau das nächste mal doch bitte einen Taschenrechner-Chip an Stelle eines Gehirns ein, das würde völlig AUSreichen und der Mensch würde in Zukunft davor bewahrt, sich Tag für Tag auf das Neue „dämliche Fragen“ stellen zu müssen

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Lass mal sehen: Dein allmächtiger, allwissender Gott hat die „Blödbacken, die es NICHT gerafft haben“ doch selbst genau so geschaffen, wie sie sind, oder?

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      • jgc4 schreibt:

        Wo hab ich davon geredet, das ein Gott die „Blödbacken“ erschuf.. Hab ich das irgendwo erwähnt ? Da muss wohl ein Missverständnis vor liegen…

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        • manglaubtesnicht schreibt:

          Dann hat dein „Gott“ nichts gemein mit dem Gott der Christen, Juden und Muslime. Du solltest einen anderen Begriff finden.

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          • dongamillo schreibt:

            ….und wenn man dann noch zwischen dem moslemischen Götzen und dem jüdisch/christlichen Gott unterscheidet…….
            😉
            Ich gebe die Hoffnung nicht auf !

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              Naaah, so einfach ist die Unterscheidung nicht, auch nicht aus fundi-christlicher Sicht.

              Einerseits ist die Stellung von Jesus im Christentum respektive Mohammed im Islam in keiner Weise mit der jeweils anderen Religion vereinbar. Andererseits beziehen sich Christen und Muslime mit ihrem Gottesbild glasklar auf jüdische Tradition.

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Man muss es offenbar immer wieder herunterbeten – und wenn Menschen nichts von Religion, sich aber selbst für „wahre Christen“ halten (ergo: keine Ahnung von Religionsgeschichte haben), dann umso mehr -, dass sämtliche Religionskonflikte/-kriege das Produkt des Kampfes um die richtige Auslegung eines kanaanitischen Provinzgottes ist, der durch wirre Zeitumstände und massiv mit dem Schwert eine Art „Vormachtstellung“ im nahöstlichen Polytheismus bekam.

              Jahu (oder Jahwe/Jehova) war ein niemand unter den Göttern der Levante, der in mindestens 12 verschiedenen Kulten verehrt wurde und an seinen Stierbildern erkennbar war. Wetter-, Mond- und Kriegsgötter mischten sich in ihm und er hatte seinen größten Auftritt als Seelentröster der nach Babylon verschleppten Jerusalemer Priesterschaft.

              Dieses „Gottesbild“ wurde theologisch derart verfeinert, dass es die samt und sonders polytheistischen Feinde dieser winzigen Provinz Judäa hypothetisch kompensieren konnte (Alleinvertretungsanspruch/Allmacht/Allwissenheit). Das machte diesen Gott für alle egomanischen Herrscher interessant. Dieser transzendente Typ war herrlich antidemokratisch und blutrünstig. Er hatte irgendwann keine irdischen Kultobjekte mehr, die man – wie zuvor üblich – verschleppen konnte. In den Himmel konnte man bis 1957 nicht gelangen.

              Deshalb nutzten künftige Kaiser, Könige, Päpste und andere Diktatoren dieses „Gottesbild“. Der Bezug auf die Herkunftsethnie (Juden) dieses monotheistischen Konzepts führte regelmäßig zu Streit mit dessen Okkupanten. Neue Büchern wurden mit „spiritueller Hilfe“ fabriziert (Neues Testament, Koran, Buch Mormon etc.) – die wechselseitige Ausrottung befehlend, um den Streit zu legitimieren.

              Der „Gott“ ist also immer der gleiche unbedeutende Provinzgott der Levante – einer von vielen des Jerusalemer Pantheons. Die mosaische Unterscheidung (Jan Assmann) in „wahre“ und „falsche“ Religion – die du lieber Andreas hier perfekt vorführst – ist die Ursache für unsägliches Leid seit Jahrhunderten. Und das nur, weil ein paar nach Babylon Verschleppte dringend getröstet werden wollten. Ach, wären sie doch zu ihrer Mutti gelaufen und hätten sich nicht in den Schoß eines brutalen Überpapas geflüchtet…

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            • dongamillo schreibt:

              Na Bernd, solche Geschichten gefallen dir, die saugst du auf und vervielfältigst sie, es kann ja keiner das Gegenteil beweisen, denkst du. Es ist eine geistige Erfahrung diesen einzigen Gott kennen zu lernen, da kannst du mir viel erzählen, da zählt das eigene Erleben. Nur wer das selbst erlebt hat kann das auch bezeugen, jeder andere kann das eben (noch)nicht!!!
              Es ist dazu ein Glaubensschritt nötig, wer wagt gewinnt!

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            • dongamillo schreibt:

              „manglaubtesnicht“, so glasklar ist es bei den Moslems sicher nicht, ein einfacher Schriftenvergleich würde dir da helfen die Diskrepanz zu erkennen.

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „Na Bernd, solche Geschichten gefallen dir, die saugst du auf und vervielfältigst sie, es kann ja keiner das Gegenteil beweisen, denkst du.“

              Es ist mir schon klar, dass Gläubige mit Erkenntnissen aus der Wirklichkeit so ihre Probleme haben. Aber beweist du mir denn das Gegenteil (was du jederzeit könntest, wenn du es könntest)? Nein, denn du führst weiter aus:

              „Es ist eine geistige Erfahrung diesen einzigen Gott kennen zu lernen, da kannst du mir viel erzählen, da zählt das eigene Erleben.“

              Du stellst also deine Fantasie (um nicht das böse Wort ‚Wahnvorstellung‘ zu verwenden) gegen knallharte Fakten der Archäologie und Geschichtswissenschaft. Deine „Fakten“ nennt man heute „alternative Fakten“ oder schlicht „Fake News“. Die sind zwar gerade salonfähig, aber Blödsinn bleiben sie trotzdem. Keine „geistige Erfahrung“ kann empirische Forschung ersetzen. Und ich empfinde es als Frechheit und Missachtung meiner Denkfähigkeiten, wenn Gläubige und andere Spinner stets mit ihrer „gefühlten Wirklichkeit“ daherkommen. Der Computer, an dem wir uns diese Worte schreiben, ist das Produkt empirischer Forschung und nicht von „geistiger Erfahrung“. Wir reden hier schließlich nicht über die Frage, ob Rot oder Blau schöner sei, sondern über die Frage, ob es einen „Gott“ gibt oder nicht.

              „Nur wer das selbst erlebt hat kann das auch bezeugen, jeder andere kann das eben (noch)nicht!!!“

              Du definierst „erleben“ falsch. Wenn du in China warst, dann kann ich deinen Erlebnisbericht von der Reise „nachleben“, indem ich auch dorthin reise oder dem Gesprochenen glaube (vertraue). Wenn du mir aber von einer Reise nach Lummerland berichtest, dann könnte dies niemand „nachleben“, sondern könnte sich auch nur „Jim Knopf“ vornehmen und darin lesen. Aber deswegen wird Lummerland kein Stück realer.

              „Es ist dazu ein Glaubensschritt nötig, wer wagt gewinnt!“

              Nein! Um dein subjektives „Erleben“ nachleben zu können, braucht man Gewissheit, die auf mehr als einem uralten Horrorroman basiert. Dieser „Glaubensschritt“ im Nebel der Unkenntnis könnte auch der letzte sein, wenn man an einem Abgrund steht. Wer blind wagt, fällt also unter Umständen auch mal ganz blöde auf die Nase…

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            • dongamillo schreibt:

              Bernd wir sind mal wieder in der letzten Antwortsspalte, du gibst wortreiche Antworten, dabei bräuchtest du nur aus deinem theoretischen Schneckenhaus zu kriechen und einen Glaubensschritt zu wagen um es selbst zu erleben. Du glaubst dem Mainstream, du glaubst gewissen Märchenerzählern die selbst auch nix gewagt haben, …..

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Andreas wir sind mal wieder in der letzten Antwortsspalte, du gibst wortreiche Antworten, dabei bräuchtest du nur aus deinem theologischen Schneckenhaus zu kriechen und einen Wissensschritt zu wagen um es selbst zu erleben. Du glaubst dem religiösen Mainstream, du glaubst gewissen Märchenerzählern die selbst auch nix gewagt haben, …..

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            • dongamillo schreibt:

              Schneckenhaus……
              Ich BIN draußen und „sehe die Sonne“……

              😉
              Jelidi

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              Eieiei …

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          • Lusch schreibt:

            Nach Bibel hätte Gott lediglich Adam und Eva erschaffen. Insofern muss ich jgc4 recht geben.

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          • Joachim Clauß schreibt:

            Hi..

            Hab ich nicht schon erwähnt, das ich diesen Gott als „Kollektiv-Wesen“ aus der Summe der individuellen Existenzen ALLEN Lebens auf der Erde betrachte? Und hatte ich nicht auch schon mal erwähnt, das dieses Kollektiv-Bewusstsein für JEDEN (der will) An sprechbar ist und tatsächlich „kontaktierbar“ ist?

            Das erklärt meiner Ansicht nach auch, wieso es auf der ganzen Welt und zu jeder Zeit-Epoche immer wieder „göttliche“ Efahrungen gab.. Fasten SIE mal 40 Tage und sie werden es selber erleben, was Jesus in seinen 40 Tagen fasten erlebte

            Dieses Kollektivbewusstsein (UND Unterbewusstsein) ist nur eine SUMME all deren pysiologischen und psychischen Eigenschaften der ganzen einzelnen Teile darin und hat durchaus SINN. Es kommt nur darauf an, was man daraus macht, oder?

            Wie auch immer, ich hoffe, das es jetzt deutlicher geworden ist…

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „Es kommt nur darauf an, was man daraus macht, oder?“

              Wenn ich auf die Kriminalgeschichte des Christentums und auf 2.600 Jahre Religionskriege zurückblicke, dann ist mir danach, ein deutlich „Nein danke!“ auszurufen. Was auch immer man von Religion halten will: Sie ist nachweisbar nicht geeignet für Menschen…

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              Gibt es irgend welche Anzeichen dafür, dass das so stimmt?

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            • phoen23 schreibt:

              Das ist sowas wie eine pantheistische Philosophie. Göttliche Erfahrungen kann man zB durch Drogen erleben oder evtl auch durch extremen psychischen Druck.

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            • dongamillo schreibt:

              Gibt es irgendwelche Anzeichen…..?
              Scheinbar kann man das so sehen, aber man übersieht dabei die PERSON Gottes.
              So ein undefiniertes Wesen kann man dann nach Belieben gestalten wobei wir dann beim Hinduismus wären……

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            • rootrudee schreibt:

              „Hab ich nicht schon erwähnt, das ich diesen Gott als „Kollektiv-Wesen“ aus der Summe der individuellen Existenzen ALLEN Lebens auf der Erde betrachte?“

              Ah, eine Variante des Pantheismus.
              Über diesen sagte der Psychologe Gary M. Bakker (in „GOD: A Psychological Assessment“, 2013):

              „Wenn Gott das Universum ist, benötigen wir das Wort „Gott“ nicht.
              Das zusätzliche Wort „Gott“ irritiert nur und ist redundant.*
              Wenn es nichts zum Wort „Universum“ hinzufügt, ist es in die Irre führend oder falsch. „Das Universum umgibt uns“ sagt uns nichts Neues. Falls „Gott umgibt uns“ uns mehr sagen sollte, so ist es ein ungerechtfertigtes Mehr.

              [Fußnote:] * Leipniz’s Gesetz besagt, dass wenn es keine Möglichkeit gibt, einen Unterschied zwischen X und Y zu benennen, dann ist X Y; zwei Worte für ein Konzept sind redundant und kann verwirren oder in die Irre führen.“

              („If God is the universe, we don’t need the word „God“. The extra word („God“) just confuses and is redundant.*
              Inasmuch as it adds anything to the word „universe“, it is misleading or false. „The universe is all around us“ tells us nothing new. If „God is all around us“ tells us any more, it’s an unjustified more.

              [Footnote:] * Leibniz’s law … says that if there is no possible way to tell the difference between X and Y, then X is Y and having two words for the one concept is redundant, and can be confusing or misleading.“)

              Dieses gilt durchaus auch für die Begriffe „Summe der individuellen Existenzen ALLEN Lebens auf der Erde“ und „Gott“ — fügt letzteres Wort ersterem Begriff nichts hinzu, ist es als redundant anzusehen.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              @Rootrudee

              zu:

              „Wenn Gott das Universum ist, benötigen wir das Wort „Gott“ nicht.
              Das zusätzliche Wort „Gott“ irritiert nur und ist redundant.*
              Wenn es nichts zum Wort „Universum“ hinzufügt, ist es in die Irre führend oder falsch. „Das Universum umgibt uns“ sagt uns nichts Neues. Falls „Gott umgibt uns“ uns mehr sagen sollte, so ist es ein ungerechtfertigtes Mehr.“

              Zitatende:

              Nun, ich verstehe das So, das es nicht mal eine Rolle spielt, ob ein Gott oder das Universum selbst als „göttlich“ bezeichnet werden würde..
              Das Faktische daran scheinen mir in Wirklichkeit alleine all die physikalischen Naturgesetze daran „schuld“ sind, die da stetig, zur JEDER Zeit und an jedem ORT am wirken sind und all das Lebendige, den Geist, die Seele(oder was auch immer) ganz automatisch hervor bringt. UInd zwar genau über DIE Gesetzmäßigkeiten, denen die Physik an jeden Ort, jeder Zeit. jeder Größenordnung und jeder sich bietenden geschwindigkeit unterworfen sind.

              Die sich im „leeren Raum“ befindlichen jeweiligen Massen (und ihre jeweiligen Dichten Mengen, Geschwindigkeiten und Temperaturen) sagen dem jeweilig umgebenden „leeren Raum“ (dem energiegefüllten Mikrokosmos des Vakuums) quasi, wie er sich zu „biegen“ hat(die Beugeeigenschaften des jeweils umgebenden Vakuums und seinen jeweiligen Leitfähigkeiten, Kapazitäten und sinen jeeiligen Widerständen).. Während die Eigenschaften des jeweiligen Raumes dagegen wiederum all den jeweiligen Massen darin jeweils „sagen“ WIE sie sich darin zu VERHALTEN haben.

              SO entsteht meiner Meinung nach ein einfacher Zirkelschluss, der dafür sorgt, das alles im Universum seinen „geregelten“ Bahnen folgen kann.

              Technisch geshen so eine Art Rückkopplung (oder Maschineri?) der Raumzeit, die auf höchstem Niveau und geringstem Energieverbrauch die maximalste Leistung erzielt.

              So wie ich das sehe, stellt die Existenz an sich eine Art „Ereignismaschinerie“ dar, die eben die Möglichkeit bietet, sich selbst zu reflektieren und untereinander zu INTER-agieren.. Ob das ganze jetzt einem Zweck folgt? Weiss nicht, alleine seine prinzipielle Rückkoppelfunktion erlaubt es, OHNE einen „Sinn“ und „Zweck“ zu existieren, einfach, weil es das KANN..

              Die Kardinalsfrage ist nur, WER kann damit leben? Das würde nämlich deutlich zeigen, das wir wirklich ganz alleine unsere ganzen Probleme „beackern“ müssen, wenn sie gelöst werden sollen und das da kein Gott oder wer auch immer kommt, um das für „Uns“ zu tun.. Das Entscheidende ist, ob man sich selber mit dem ganzen „verbinden“ kann, um dieses Prinzip wahr zu nehmen und ihm „folgen“ zu können, dann erkennt man ganz von selbst, WO unsere „Wichtigkeiten“ tatsächlich zu liegen haben. Wir würden dann ganz von selbst die nächste Stiufe in der Evolution besteigen. Es handelt sich da also im Grunde nur um einen stetigen Wachstrumsprozess, der was weiss ich mal durch IRGENDWAS angestoßen wurde, und wer weiss WO enden wird… Und es uns im Grunde egal sein solte, WER daran „schuld war. weil nur WIR als „ausführendes Organ“ in der Lage sind, zumindest UNSER Schiksal SELBST in die Hand zu nehmen.

              Ich weiss, das ist ein schwerer Stoff (harter Tobak) aber wir müssen uns gewissen „Wahrheiten“ stellen und unsere Angst davor verlieren, SELBER unser Schiksal(so weit es möglich ist) in die Hand zu nehmen, WIR müssen das „Paradies“ bauen, von Alleine kommen wir da nicht hin. (Im Grunde für mich zumindest eine einfache Sache..)
              Hm…

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            • rootrudee schreibt:

              @Joachim Clauß

              //“Nun, ich verstehe das So, das es nicht mal eine Rolle spielt, ob ein Gott oder das Universum selbst als „göttlich“ bezeichnet werden würde..“//

              Das bedeutet, Sie geben zu, dass die Bezeichnung //“Gott“// (oder //“göttlich“//) tatsächlich
              • a) redundant, und
              • b) arbiträr ist, man also genauso gut die Begriffe „Schnuffi“ (oder „schnuffelig“) verwenden könnte.

              Oder aber eben, wie gehabt, einfach nur den Begriff „Universum“.

              //“Das Faktische daran scheinen mir in Wirklichkeit alleine all die physikalischen Naturgesetze daran „schuld“ sind, die da stetig, zur JEDER Zeit und an jedem ORT am wirken sind […]“//

              Einen Augenblick, bitte — Sie verstehen schon, dass „Naturgesetze“, anders als Gesetze im menschlichen Justizsystem, nicht präskriptiv, sondern deskriptiv sind?

              Dies bedeutet, dass es eben KEINE „Gesetze“ gibt, die //“all den Massen darin jeweils „sagen“ WIE sie sich darin zu VERHALTEN haben“//.

              Die „Naturgesetze“ beschreiben dieses Verhalten lediglich.
              Dazu sollte man bemerken, dass es sich bei „Naturgesetzen“ um eine Beschreibung statistischer Annäherung ohne Anspruch auf Vollständigkeit handelt.

              Somit ist das Argument einer //“Rückkopplung“// oder //“Rückkoppelfunktion“//, einer //“Maschineri“ [sic]// oder gar einer Naturgesetzen unterworfenen //“Ereignismaschinerie“// natürlich obsolet.

              Allein das vollkommen arbiträre Verhalten der sogenannten „virtuellen Partikel“, die ohne äußeren Anlass plötzlich existieren, um später einfach wieder zu verschwinden, widerspricht der Vermutung einer –wie auch immer gearteten– Sinnhaftigkeit.

              //“Die Kardinalsfrage ist nur, WER kann damit leben? Das würde nämlich deutlich zeigen, dass wir wirklich ganz alleine unsere ganzen Probleme „beackern“ müssen […]
              Ich weiss, das ist ein schwerer Stoff (harter Tobak) aber wir müssen uns gewissen „Wahrheiten“ stellen und unsere Angst davor verlieren, SELBER unser Schiksal [sic] (so weit es möglich ist) in die Hand zu nehmen […]“//

              Naja, so wie es aussieht, gelingt es immer mehr Menschen, vor allem in Nordeuropa, sehr gut damit zu leben.
              Und wenn man sich die Statistiken des „World Happiness Reports“ anschaut, gehören die Nationen, in denen diese Menschen leben, nicht unbedingt zu den unglücklichsten der Welt, ganz im Gegenteil.

              [https://en.wikipedia.org/wiki/World_Happiness_Report#2017_report]

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Hi rootrudee..

              DA haben wir es wieder.. das „schlaue Gerede“

              Wer und ausser den Hochgebildeten soll denn verstehen was.. (ich musste selber erst mal den „Wicki“ bemühen

              Zitat:
              „anders als Gesetze im menschlichen Justizsystem, nicht präskriptiv, sondern deskriptiv sind? “
              Zitat-Ende:

              Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern nur ein Hinweis, weil ich schon der MGEN erklärt habe, das mit „geschwollenem Gerede“ niemand wirklich erreicht werden kann, ausser DENEN, die gebildet GENUG sind, um damit was AN zu fangen.. Und sie wissen selber, wie es um den globalen Bildungsstandart steht. (Sie erinnern sich noch an „Killing Fields“?)

              Direkt zum Problem…

              Die Natur interessiert sich meiner Meinung nach NICHT dafür, ob etwas „präskriptiv, oder deskriptiv“ ist..

              Warum??

              Weil sie mittels SOWOHL als AUCH Methoden arbeitet! Das bedeutet, das die einerseits präskriptiv UND andererseits deskriptiv arbeitet. Das näher zu erläutern das fällt mir gerade schwer, weil es darum geht, das dieses Universum eben nicht nur auf elektromagnetischer Basis wirkt, sonder auch auf elektro-STATISCHER Basis (z.B. Gravitation und seiner Fähigkeit LONGITUIDINALE Schingungen zu erzeugen) welche ebenso in Resonanz und Rückkopplungen treten können und ebenso am Geschehen im Universum (und überall in der Existenz) mit wirken.. (das ist wie mit Licht und Schall auf einem Kinofilm-Projektor, die eben auf „getrennten“ Spuren fahren und bei Verschiebungen derer die jeweiligen „verrücktesten Effekte“(die jeweiligen Laufzeitverzögerungen und daraus sich ergebenden UN-Stimmigkkeiten) erzeugen..

              Das die „universelle Steuerung“ also von ZWEI Seiten aus ihre „Parameter“ empfängt und sie miteinander in die jeweiligen, Örtlich möglichen Wechselwirkungen bringt… Wie gesagt, ein sich selbst erhaltendes System und sich selber steuernd, um genau diese „Perfektion“ zu geähren, die man als Mensch mit wachem Geist so beobachten kann..

              Ich stell hier mal einen Link rein zu einem Bild einer elektromagnetichen Schwingung, bei der ICH noch schwarze Linien eingezeichnet habe, nur um zu zeigen das der Strom nicht nur in 2 Ebenen seine Wirkung zeigt , sondern in DREI Ebenen und somit MEINER Ansicht nach die Gravitation aus „dritte EM-Kraft“ zu betrachten wäre, da das Universum doch ungeheuere Energiedichten im Mikrokosmos aufweist. Man sollte sich mal fragen, wie hoch die statische Ladung im QuantenVakuum in Wirklichkeit ist und wie man sie messen kann, da wir doch praktisch in einem „Meer“ dieser elektrischen Ladung „schwimmen“…
              WO soll man da die „Masse“ (den Nullleiter) AN legen um zu „wahrheitsbeschreibenden“ Werten zu kommen? Dort sind Energien vorhanden, die höchtens mit Zahlen ausgedrückt werden können, die mindestens 60 oder noch mehr Stellen vor dem Komma betragen…

              https://lh3.googleusercontent.com/_fkmdaM-2XA0p-1Cl3UTgRPyPx_jiIiJSxyZ2-1UTUq-owJMaUnlEADdRnlYao7uHQxiwFIJIws6O4Q12Y8ajAZRnH9qi7CYqODNr5Rfkse7Dx5EDuIOnpxUH-S8UkSyvM7Xb1ncgKnyV_Z0ahAHvCCcUaORSBz4DWjTfPIRRi6XjTR-0ulDAh86SddRaA28MtPww7i20r3DHEXI0JM7wcTyWOL3q1kLnxSWrivzCMFgHXhLGTawZ8vDCz9iLjN7V8KjwcbDF5nKbTu2VpWK8Kx_8dFfB1lqL68b69-mJ-FCot8PO8nTBRSKFNZEAUh01ikaBVvmDKtELqceNbmzCXMxtzDpAKjM0_Vb56cIpiVclvW0jenjkBK55c7p6mLeMGXrjEnbzZ30Tj5wIYB1q7WdO2nu8k88w8vmc9TstIrKKBWr6TxVKV0_LAS3XfmWHiFoyXM_SZlXx2pfN4HS8jTUmgm-XZQwQ25Bhb930heH0URmfjcqbQo8V1jZtiAsf19tvTu0ELEt9VU9hsNFHUbuL58jwF2EZF46btVEA2UjVKhLI11EQZ6HEgXVZVH9BLjpxd89hnBWAQhVTQ_HGLj6cIkcVRTtLQCLmsMllSCuanlQsvpdFw=w442-h680-no

              Nun, vielleicht wird es dann doch etwas verständlicher, zu welchen Schlüssen ich im Laufe meines Lebens so gekommen bin..

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              Ich stimme rootrudee zu: Sie verstehen den Unterschied zwischen präskriptiven und deskriptiven Gesetzen nicht. Auf diesem Irrtum aufbauend schauen Sie sich die Welt an und fragen „Wer hat die Naturgesetze aufgestellt?“ Und weil die Physik Ihnen ohne diese Begriffsunterscheidung nicht weiterhelfen kann, haben Sie sich ein eigenes Weltbild zurecht gebastelt. Und zwar eines, das ohne die präskriptiv/deskriptiv Unterscheidung auskommt.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Nun…

              Was ist dabei dann das Problem, wenn mein Weltbild OHNE diese 2 Begriffe auskommen kann? Dann braucht man sie eben genausowenig wie man einen Gott braucht, oder etwa nicht? Kann es sein, das da einfach zu viel „gedacht“ wird? SO viele „Gesetze“ braucht das Universum nicht um „tadellos“ zu funktionieren.. Es sind nur wenige, aber dafür universelle physikalisch/mathematische Prinzipien, die das Universum steuern und regeln. Wäre das NICHT so, dann hätte das Universum schon längst aufgehört zu existieren, sie wissen doch, je komplexer ein System, um so fehleranfälliger seine Funktion…

              Ok, das ist jetzt nur MEINE Meinung, aber ich glaube, (sehen sie, schon wieder das „Problemwort) das es dem Universum egal ist, was WIR darin sehen, sondern sich nur (auf Grund seiner Fähigkeit, mit sich selbst in Rückkopplung zu treten) für seine Existenz „interessiert“ (Einfach auf Grund der physikalisch/mathematischen Voraussetzungs-bietenden Eigenschaft, das sobald ein System in eine Selbstresonanz kommt, es sich von ALLEINE ordnet und Stabilität sowie auch eine DAUER entwickelt.

              ich weiß, das klingt vielleicht absurd, aber meiner Ansicht nach wurde in all den Jahrhunderten(tausenden?) viel zu viel Sinn? und Funktion in das Universum und das eigene Sein hinein interpretiert, die es in Wirklichkeit gar nie benötigte. Dies tut es halt, weil es das KANN!! Man hat halt (meiner Meinung nach) gewisse Beobachtungen einfach dazu genutzt, um daraus gewisse „Regeln“ ab zu leiten und diese dann in extra dazu erstellten Experimenten „nachgemacht“, nur um eine Theorie zu beweißen..

              Da frage ich SIE (und auch alle Anderen) sind all die Beweiße das wirklich WERT, als Beweis in irgendwelchen „wichtigen“ Büchern (egal ob heilige Bücher der Kirchen oder auch in Büchern der Wissenschaften) festgehalten zu werden und dann auch noch z.T. darauf ewig lang rum zu reiten?

              Also ich finde das NICHT..

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            • rootrudee schreibt:

              Hmmm, Joachim Clauß —

              //“Was ist dabei dann das Problem, wenn mein Weltbild OHNE diese 2 Begriffe auskommen kann?“//

              Ich denke, schon kleine Kinder lernen den Unterschied zwischen einer Beschreibung und einer Vorschrift.
              Und sie wissen, dass einen schwerwiegenden Unterschied gibt zwischen einer Beschreibung eines Sachverhalts und dem Sachverhalt selbst.

              Die „Naturgesetze“ sind eine Beschreibung von Sachverhalten oder Phänomene, keine Vorschrift.
              Diese Phänomene //“arbeiten“// (entgegen Ihrer Annahme) somit nicht //“einerseits präskriptiv UND andererseits deskriptiv“//, sie sind Objekt einer Beschreibung — ganz so wie eine Landschaft nicht die Karte einer Landschaft ist.

              Als nächstes muss ich gestehen, dass ich Ihren Ausführungen über die //“Perfektion“// eines physikalischen Phänomens nicht ganz folgen kann — es ist, als ob jemand bewundernd bemerkt, dass ein Blitz stets in die höchsten Objekte einschlägt, oder dass der Sonnenaufgang stets im Osten stattfindet.
              (Nur nebenbei bemerkt, das alles sind übrigens deskriptive, also beschreibende Aussagen über eine jeweilige Eigenschaft dieser Phänomene.)

              Zu welchen Schlüssen sie im Laufe Ihres Lebens so gekommen sind, ist mir, zumindest auf dieser Basis, nicht unbedingt verständlich.
              Sehen Sie im Einschlagen des Blitzes in hohe Objekte ein Hinweis auf eine belebte, zielgerichtet funktionierende Natur?

              Tatsächlich denke ich, dass //“all die Beweiße [sic] das wirklich WERT [sind], als Beweis in irgendwelchen „wichtigen“ Büchern (egal ob heilige Bücher der Kirchen oder auch in Büchern der Wissenschaften) festgehalten zu werden und dann auch noch z.T. darauf ewig lang rum zu reiten“//, denn nur durch eine Erforschung und Beschreibung z.B. der elektromagnetischen Phänomene //“in irgendwelchen „wichtigen“ Büchern“// war es möglich, Blitzableiter zu entwickeln, elektrisches Licht in Häuser zu bringen und letztlich uns zwei vor einen Computer.

              Einen metaphysischen //“Sinn“// in diesen Phänomenen zu sehen, versuchen nur religiöse Gemüter, die hoffen, etwas –wie auch immer geartetes– „Göttliches“ am Werk zu sehen.
              DAS ist dann wirklich ein Versuch, die „belebte Natur“ der Weltsicht unserer Urahnen am Leben zu erhalten.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Hi..

              zu:
              Ich denke, schon kleine Kinder lernen den Unterschied zwischen einer Beschreibung und einer Vorschrift.
              Und sie wissen, dass einen schwerwiegenden Unterschied gibt zwischen einer Beschreibung eines Sachverhalts und dem Sachverhalt selbst.

              Antw. :

              In „ihrer Welt“ vielleicht schon, aber in 95% der restlichen Welt weiss man nicht mal was davon..
              Und was den „Unterschied“ an geht.. Wenn SIE in ihren Spiegel sehen, was sehen sie denn da? SICH oder etwa nicht? Oder sehen sie da einen anderen „rootrudee“? das einzige was sich da unterscheidet, das ist ihr jeweiliger SICHT-Winkel, wärend sich die jeweilig darin beobachteten Prozederes durchaus gleichen.
              Sie sehen also schon selbst, irgendwie reden wir etwas aneinander vorbei, was mich aber nicht wundert, da ICH aus der „untersten Schicht“ komme und SIE ein „Akademiker-Dasein“ leben konnten.
              Mein Leben bestand aus eher aus Kampf, erpresst werden geschlagen werden und ständigen Demütigungen und all so ein Mist… Also Erfahrungen, die mir ständig auf die Schnauze geprügelt wurden und verhinderten, das ich jemals wirklich „Bildung“ in der Schule erwerben konnte, da ich leider zu sehr mit „Anderem“ beschäftigt war.
              Den „intellektuellen Rest“ den musste ich leider ganz alleine ohne Hilfe SELBST „erfahren“(und duch gewolltes lernen/nachschlagen/ selber denken usw. an eignen..
              Schon DA sehen sie die gewaltigen Unterschiede zwischen dem gebildeten Volk und dem Rest der Welt. das sollte ihnen eigentlich zu denken geben. Nur weil SIE „schlau“ und „wissend“ sind, heisst das nicht automatisch, das alle anderen es AUCH zu sein haben, man muss sich da schon irgendwo in einer „Mitte“ begegnen können.
              (Sie wissen doch, diese „intellektuelle Ebene“ auf der man sich „treffen“ kann)

              Also zurück zum zentralen Punkt..

              Es ist nicht so ein großer Unterschied, ob nun etwas „beschreibend“ oder tatsächlich so ist.. Wichtig sind einfach nur die PRINZIPIEN, die letztlich dahinter stecken, denn nur SIE entscheiden WAS möglich ist und was nicht. Die Beschreibung dessen ist nur ein jeweiliges Beobachtungs-ABBILD und davon abhängig, Wo SIE als Beobachter stehen, wie schnell SIE sich zum Beobachteten bewegen und in welchen Zeiträumen sie diese jeweiligen Ansichten so erhalten.

              Objektiv und Subjektiv sind also gar nicht so weit voneinender entfernt wie man uns das immer „weiß“ gemacht hat.

              Als nächstes:

              Zitat:

              Als nächstes muss ich gestehen, dass ich Ihren Ausführungen über die //“Perfektion“// eines physikalischen Phänomens nicht ganz folgen kann — es ist, als ob jemand bewundernd bemerkt, dass ein Blitz stets in die höchsten Objekte einschlägt, oder dass der Sonnenaufgang stets im Osten stattfindet.
              (Nur nebenbei bemerkt, das alles sind übrigens deskriptive, also beschreibende Aussagen über eine jeweilige Eigenschaft dieser Phänomene.)

              Auch DAZU muss ich wider auf die generell dahinterstehenden Prinzipen verweisen..

              Es ist egal, ob Blitze oder jede Art von anderer „Austausch“ die zu einer „Entspannung“ und einem neuen Gleichgeicht führen, beobachtet werden, Auch HIOER ist meiner Ansicht nach nur das prinzipielle Geschehen entschidend. SO gesehen ist es egal, das der Blitz MEISTENS in die höchste Stelle einschlägt Bei mir hatte nämlich mal ein Blitz in den nassen Boden meines Gartens ein geschlagen und NICHT in den Zwetschgenbaum, der 5 Meter weiter stand. Also so viel zu der „unumstößlichen „Wahrheit“ Mir passierte zum Glück nichts, doch war ich eine Weile stock taub…

              Nun, ich hoffe, das ich nun etwas „verständlicher“ bin..

              mfg.. J.Clauß

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            • rootrudee schreibt:

              @ Joachim Clauß:

              Ja, es mag durchaus sein, dass ich mich besser ausdrücken kann als Sie.
              Bevor wir hier aber zu einer Beschreibungen sozialer Unterschiede abschweifen, will ich kurz noch einmal auf das ursprüngliche Thema zurück kommen — den Unterschied zwischen einem Phänomen und dessen Beschreibung.

              Dieser Unterschied ist, so denke ich, hinreichend bekannt, auch wenn Sie behaupten:

              //“In „ihrer Welt“ vielleicht schon, aber in 95% der restlichen Welt weiss man nicht mal was davon..“//

              Ich gehe tatsächlich, vielleicht etwas ZU optimistisch, davon aus, dass die meisten Menschen eine Beschreibung eines Objekts oder eines Phänomens vom beschriebenen Objekt oder Phänomen durchaus zu unterscheiden in der Lage sind, ganz so wie die meisten Menschen eine Landkarte von einer Landschaft unterscheiden können.

              Eine Landkarte beschreibt eine Landschaft, eine Landschaft hingegen ist weder be- noch vorschreibend.

              Ähnlich verhält es sich mit natürlichen Phänomenen.
              Auch diese können beschrieben werden, und es können //“Prinzipien“// daraus abgeleitet werden.

              Die Beschreibungen dieser Prinzipien (die sogenannten „Naturgesetze“) sind, ich schrieb es schon, nur eine statistische angenäherte Beschreibung eines Phänomens, eben stets im Rahmen einer statistischen Wahrscheinlichkeit.
              Ihr eigenes Beispiel des statistisch unwahrscheinlichen Blitzeinschlags in den Boden (statt in den hohen Zwetschgenbaum) ist ein sehr gutes Beispiel dafür.

              Hierbei ist es übrigens völlig unerheblich, aus welchem sozialen oder sogar kulturellen Umfeld der Beschreibende komm, ob der Beschreibende ein armer, des Lesens und Schreibens kaum kundiger Reissack-Träger in China ist oder ein Wissenschaftler in Nordeuropa.
              Die von ihm beschriebenen (noch einmal: statistisch angenäherten) „Prinzipien“ eines Phänomens stimmen entweder mit der Welt überein — oder sie haben ganz einfach keine Gültigkeit.

              Interessant wird es immer dann, wenn aus diesen Beschreibungen metaphysische Interpretationen abgeleitet werden.
              Hier mag ein Chinese das „Dao“ verantwortlich machen, ein Chilene „Chaotroquin“, ein Schamane in der Mongolei „Buga“, ein Yoruba in Brasilien „Nanã Buruku“, ein Europäer etwas „Göttliches“ — die Wissenschaft unterstützt nichts dergleichen.

              Sie, Joachim, scheinen hier etwas „Göttliches“ am Werk zu sehen.
              Können Sie erklären, warum?
              Oder ist’s mehr so ein Bauchgefühl?

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Hi ..
              Eigentlich eher eine Erkenntnis..

              Keine Ahnung, mir „eröffnete“ sich das einfach im Laufe der Zeit als ich mein Umfeld (bzw,das Geschehen darin) genauer beobachtete .. Oder hab ich vielleicht „anders“ hin gekuckt,, weiss nicht..

              Des weiteren bin ich eigentlich ein alter Hippie der früher eine Menge „Experimente“ mit der Wahrnehmung machte.. und sich später erst intensiver für die Physik und all dem Kram interessierte…

              Aber als Resümee ergab sich eben, das die Evolution, das Leben und der Geist im Grunde nur deshalb Zustande kommen, WEIL das Universum SELBST es „erlaubt“…

              EInfach als eine weitere (aber intelligente) Eigenschaft des Universums, welche eben die Befähigung mitbringt, auf sich selbst zu schauen ( Reflektieren und Wirken) und daher sich entsprechend den jeweilig örtlichen „Anforderungen immer wieder neu „konfigurieren“ kann..

              Meiner Ansicht nach hat das Ganze generell mal zuerst nur mit irgendwelchen Gleichgewichts-Prozederes innerhalb der Struktur im Universum zu tun (Mikro- bis Makrokosmos) welche dann je nach den örtlich gegebenen Voraussetzungen dann einfach IMMER die jeweiligen, MÖGLICHEN Bedingungen schafft, dem dann das jeweilige beobachtbare Geschehen automatisch folgt (Weil eben an DIESEM jeweiligen Raum genau DIE Voraussetzungen existieren, damit genau DAS, was man darin beobachten und messen kann, GESCHEHEN kann.

              Nun.. was wäre daran falsch?

              Wie auch immer.

              mfg………….Achim

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            • rootrudee schreibt:

              Hmmm, Achim —

              ich fürchte, ich verstehe noch immer nicht, wie man darauf kommen kann, dass die Natur –das Universum selbst– belebt sein könnte, und dazu noch //“intelligent“//, wenn es hierfür keinerlei Anlass, keine Anhaltspunkte und schon gar keinen wissenschaftlichen Hintergrund gibt.

              Die Idee, dass irgendjemand oder irgendetwas …
              //“je nach den örtlich gegebenen Voraussetzungen dann IMMER die jeweiligen MÖGLICHEN Bedingungen schafft, dem dann das jeweilige beobachtbare Geschehen automatisch folgt“//
              … ist –zurückhaltend gesagt– ziemlich unsinnig, denn es ist stets eine Beurteilung aus nachträglicher Sicht:

              „Der Mond verursacht auf der Erde den Tidenhub und wir benötigen zum Überleben Ebbe & Flut … na, und jetzt schau mal nach oben: da steht doch tatsächlich ein Mond an unserem Himmel! — Ein Zufall? Wohl kaum …“

              Mit Verlaub: dieses Denken ist hanebüchener Unfug.

              Um Ihre, den letzten Kommentar abschließende Frage zu beantworten:
              DAS //“wäre daran falsch“//.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              @ rootrudee

              zu:
              „ich fürchte, ich verstehe noch immer nicht, wie man darauf kommen kann, dass die Natur –das Universum selbst– belebt sein könnte, und dazu noch //“intelligent“//, wenn es hierfür keinerlei Anlass, keine Anhaltspunkte und schon gar keinen wissenschaftlichen Hintergrund gibt.“

              Ja, das sehe ich..

              Ich versuche es mal SO:

              Sie wissen was fraktale Ordnungen sind?? Das Apfelmännchen(Mandelbrot) Barnsley, Kochkurve, Stirpinski odr wie sie alle heißen..

              Das alles ist pure Mathematik und folgt eben auch nur gewissen Gesetzmäßigkeiten.. (das meinete ich mit „intelligentem“ Verhalten)

              DIe ganze Biologie ist voll von fraktalen MNustern und Funktionen, ohne sie würden keinen Blätter wachsn oder Bäume, geschweige denn Membranen, kappilare Systeme, Flussläufe und und und…

              Alle folgen sie nur gewissen (sich immer wiederholenden) Prozederes..

              Sehen sie sich doch z.B. den goldenen Schnitt an oder sehen sie doch einfach in den Wiki..

              Selbst IHR Gehirn ist Fraktal aufgebaut und kann schon alleine auf Grund der speziell gebotenen „Möglichkeiten“ denken.. Da braucht es keine „Intelligenz“ nach IHREN Vorstellungen.. Da stellt sich eher die Frage was Intellöigenz wirklich bedeutet..

              Genauso der Begriff „Leben“ Was soll denn DER genau bedeuten.. Nur weil ein paar Wisenchaftler sich vielelichtr mal auf EINE Vorstellung geeinigt haben heisst das noch lange nicht, das all die anderen Aspekte, die da auch auftreten UN-gültig wären (z.B. das Phänomän des Fühlens) Auch DIES entspringt im, Grunde nur Bedingungen, die ihre Wurzeln letztlich aber in der Physik finden.. Gut, man kann trefflich darüber streiten, als WAS man da Leben bezeichnen könnte.doch meine eigene Definition dazu ist..

              Leben ist BEWEGUNG (Frei nach Raimund Harmsdorf aus „Wolfsblut) Und ich selber hab damit kein Problem, weil ohne Bewegung mal gar nix funktionieren kann. Wie sich das Leben dann WEITER äussert, das kommt dann wieder auf die Einzelnen jeweiligen (haufenweise) speziellen Bedingungen an, welche eben die jeweilig örtlichen Gegebenheiten (Voraussetzungen) bietet, welchhe IHRERSEITS wiederum die jeweiligen Möglichkeiten geben, entsprechende Rückkoppel-Funktionen zu erlauben, an denen der Raum und die Zeiot sich strukturieren und entwickeln können, das z.B so etwas wie UNS, das Leben das Denken und all der ganze Rest ZUSTANDE kommen können, und mit sich selber in ein interaktives Spiel zu treten..

              Ok, ich kann verstehen, das sie mit ihrer hohen („geschulten“) Bildung DA natürlich ein Problem haben, da DURCH diese „Bildung“ natürlich elementare „Zaunpfosten“ ins bewusste Denken geschlagen werden, die man sich bemüht, möglichst NICHT zu übertreten(das könnte ja z.B. den Job oder die Glaubwürdigkeit im späteren Beruf kosten und so..)
              Das verstehe ich sogar sehr gut, da doch auch schon eine Menge MIST im Namen der Wissenschaft verbreitet wurde doch kann ICH all diese Grenzen ohne Probleme übertreten, weil ich NICHTS „verkörpern“ muss und NIEMANDEM was „schuldig“ bin und FREI von gesellschaftlichen Zwängen mich darüber auslassen kann. (solange mir gelingt es in vernünftige und „brauchbare“ Worte zu fassen)

              Aber gut mal an dieser Stelle.

              Ich hoffe, das sie zumindest JETZT ein wenig nach vollziehen können, was ich unter der ganzen „Geschichte“ mit dem DA-Sein verstehe.. Wenn nicht, ok.. auch kein Beinbruch, zumindest ist mir hoffentlich gelungen, es wenigstens EINMAL so zu beschreiben, das es verstanden werden KANN..

              In diesem Sinne….

              mfg………….J.Clauß

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            • rootrudee schreibt:

              @JClauß

              //“Ich hoffe, das sie zumindest JETZT ein wenig nach vollziehen können, was ich unter der ganzen „Geschichte“ mit dem DA-Sein verstehe.. Wenn nicht, ok.. auch kein Beinbruch, zumindest ist mir hoffentlich gelungen, es wenigstens EINMAL so zu beschreiben, das es verstanden werden KANN..
              „//

              Hmmm, das Einzige, was hier zu verstehen ist, ist, dass Sie sich eine belebte Natur herbeiwünschen.

              Na, und dass Sie –aus welchem Grund auch immer– jegliche Form der Bildung verachten, offenbar, weil sie den Gesprächspartner in die Lage versetzt, Fragen zu stellen, auf die Sie keine Antwort geben können.
              Oder wollen.

              Das ist doch mal ’ne klare Aussage.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              sehr verehrter Herr roodrudee

              Nun, das können sie von IHRER Sichtweise aus SO betrachten

              Wissen sie ICH behaupte, das die gebildeten einfach zu FAUL sind und zu „eingebildet?“ um sich auch mal auf „ungewöhnliche Pfade“ zu begeben,, Und Occam ist der größte Faulpelz, dem ist es nämlich zu verdanken, das die Wissenschaft aufgehört hat, WIRKLICH zu „denken“..

              Aber gut, darüber kann jeder denken wie er will, soll sich nacher dann nur niemand darüber beschweren, warum immer mehr Menschen wieder in der Religion Zuflucht suchen..
              Das hab ich auch schon MGEN versucht zu erklären, das IHRE „Aktion“ in meinen Augen nur das GEGENTEIL von dem bewirkt, was sie sich erhoffen..

              Aber gut. Von meinerseits wurde gesagt, was zu sagen war..

              Wünsche ihnen allen noch ein schönes Wochenende…

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            • Joachim Clauß schreibt:

              So, nur um mal etwas deutlicer darauf hin zu zeigen.. (Auch für Herrn „rootrudee“)

              Dieser Artikel sagt genau DAS aus, was ich schon vor 40 Jahren selber „erfahren“ habe..

              http://bewusst-vegan-froh.de/neue-forschungen-schockieren-wissenschaftler-menschliche-emotionen-formen-physische-realitaet/

              Ok, ich weiss, die Wissenschaft springt bei disem Artikel natürlich gleich mal wieder an die Decke, aber das soll jetzt nicht stören…

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            • rootrudee schreibt:

              Nee, Joachim Clauß —

              //“die Wissenschaft springt bei diesem Artikel natürlich“// nicht //“gleich mal wieder an die Decke“//, die Wissenschaft lacht und sagt dazu nichts.
              Denn der Artikel bezieht sich nicht auf wissenschaftliche Arbeiten, sondern verweist in der Quellenangabe auf ein Youtube-Video (die gute alte „Youtube-University“) und auf andere esoterische Websites, die wiederum auf weitere esoterische Websites verweisen, die wiederum esoterische Websites als Quellen nennen, etc.

              Am Ende jedenfalls steht NICHT EINE EINZIGE wissenschaftliche Arbeit als Quelle und nicht einmal die Namen der –in den Quellen der verlinkten Eso-Websites genannten– angeblichen „Wissenschaftler“ sind verifizierbar.

              Warum also sollte die //“Wissenschaft […] gleich mal wieder an die Decke“// springen?

              „Wer nichts weiß, muss alles glauben.“
              [Motto der Science Busters nach Marie Ebner-Eschenbach]

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              „Dieser Artikel sagt genau DAS aus, was ich schon vor 40 Jahren selber „erfahren“ habe..“

              Spaßeshalber habe ich mir mal eine der eher seriöseren der angegebenen „Quellen“ dieses Artikels näher angeschaut: Sie stützt die Behauptungen im Artikel überhaupt nicht. Sieht nach nachträglich per Stichwortsuche zusammengegoogleten Quellen aus (http://www.sciencealert.com/depression-can-physically-change-your-dna-study-suggests).

              M.E. versuchen die Autoren des Artikels Leser bewusst zu täuschen, die sich vielleicht nicht so gut mit Physik auskennen, sich aber ein irgendwie geheimnisvolles, belebtes Universum wünschen.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Liebe MGEN und Herr roodrudee..

              Ich kann nur sagen, das vor 40 Jahren es noch keine derartigen Schriften gab, wo man hätte überall „nach schlagen“ können, da gab es auch kein Internet..

              TROTZDEM machte ich genau diese Erfahrungen.. Ich meine, eine Botschaft aus der „Zukunft“ war es sicherlich NICHT…

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Äh, noch n PS… (war zu schnell)

              Was ich damit meinte ist, das ich schon vor über 40 jahren Erfahrung mit dem allgegenwärtigen (kollektiven?) Bewusstsein machte…

              Und ich denke, das genau DAS der Grund dafür ist, das überhaupt Religionen entstanden(fett!) sind, weil seit Jahrtausenden immer wieder Menschen solche Erfahrungen machten..

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „Und ich denke, das genau DAS der Grund dafür ist, das überhaupt Religionen entstanden(fett!) sind, weil seit Jahrtausenden immer wieder Menschen solche Erfahrungen machten..“

              Nein, gewiss nicht.

              Die erste Form der „Religiosität“ war der Spiritismus/Schamanismus. Der entstand aus einem Bündel mehrerer Faktoren: Zum einen wollte der erwachende Intellekt des Frühmenschen vor einigen 100.000 Jahren seine Umwelt besser verstehen und einordnen: Was nutzt mir, was schadet mir? Es gibt essbare Pflanzen/Tiere und es gibt Giftpflanzen/Raubtiere etc.

              Diese wurden teleologisch in einen simplen „Gut/Böse-Dualismus“ eingebettet. So konnte man das auch dem Nachwuchs gut vermitteln: „In der Pflanze da ist ein böser Geist, ein Dämon, und der macht dich krank.“ Empirische Forschung, die das hätte aufklären können, gab es noch nicht,

              So entstand das Gefühl, die gesamte Welt und alle ihre Bestandteile seien „beseelt“ – evtl. dem Pantheismus vergleichbar. Ein weiteres durch Evolution entstandenes Phänomen unseres Gehirn trat hinzu: HADD (Hyperactive Acency Detection Device). Das ist die lebensnotwendige Fähigkeit, z.B. Augen überall zu erkennen, um rechtzeitig fliehen zu können. Und da galt die Devise: Lieber einmal zu oft vor etwas nur Augenähnlichem zu fliehen, als einmal die Augen eines Löwen zu übersehen.

              Ich kürze ab: Dies alles führte letztlich zu der Vorstellung, es gäbe reale „Geister“ oder „Götter“. Die bösen Elemente der Natur wurden in der Vorstellung der Menschen zu „Dämonen“ oder „Teufeln“. Der Monotheismus hat lediglich die Zahl auf jeweils eins reduziert und damit den Religionskrieg erfunden, denn diejenigen mit anderen „Göttern“ oder „Dämonen“ wollten sich das nicht gefallen lassen.

              Diese „Erfahrungen“, von denen Sie schrieben, haben Menschen – unterstützt durch teleologischen „gut/Böse-Dualismus“ und HADD – subjektiv tatsächlich gemacht. Nur steckten dahinter nie irgendwelche Geister oder Dämonen, sondern es waren und sind bis heute lediglich Produkte unseres Gehirns aufgrund obiger Phänomene.

              Übrigens: Die meisten dieser teleologischen Phänomene lehnen gerade die Monotheisten als Aberglaube ab, was geradezu absurd erscheint, weil sie sich anmaßen, die Hoheit darüber zu besitzen, um zu entscheiden, was „gläubig“ und was „abergläubisch“ sei. Dabei gehören alle diese Phänomene in den Bereich der (evolutionär bedingten und durchaus sinnvollen) Fehlleistungen unseres Gehirns.

              Die Religion selbst als konstituierte Macht hat sich teleologisches Denken und HADD nur zunutze gemacht, um die Mitmenschen von ihrem Konzept zu überzeugen – oft genug durch Nachhilfe mit dem Schwert. Das war, wenn man so will, eine Art bronzezeitlicher Populismus, der die Magiegläubigkeit der einzelnen Sippen frech ausnutzte, um einen eigenen Vorteil (materielle Versorgung!) davon zu haben.

              Daran hat sich bis heute nichts geändert. Noch immer spielen Religionsvertreter auf der teleologischen und HADD-Klaviatur ihrer Schäfchen, um sie bei der Stange zu halten. Doch das fällt dank empirischer Forschung immer schwerer und mit jeder Generation verliert der Geisterglaube deshalb an Strahlkraft…

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Nun Herr Kammermeier..

              Glauben sie wirklich, was sie da schreiben?

              Zitat:
              Die erste Form der „Religiosität“ war der Spiritismus/Schamanismus. Der entstand aus einem Bündel mehrerer Faktoren: Zum einen wollte der erwachende Intellekt des Frühmenschen vor einigen 100.000 Jahren seine Umwelt besser verstehen und einordnen: Was nutzt mir, was schadet mir? Es gibt essbare Pflanzen/Tiere und es gibt Giftpflanzen/Raubtiere etc.

              Diese wurden teleologisch in einen simplen „Gut/Böse-Dualismus“ eingebettet. So konnte man das auch dem Nachwuchs gut vermitteln: „In der Pflanze da ist ein böser Geist, ein Dämon, und der macht dich krank.“ Empirische Forschung, die das hätte aufklären können, gab es noch nicht,
              Zitatende:

              War da wirklich jemald dabei? Und diese Aussagen klingen doch wirklich sehr „ausgedacht“ und haben nicht wirklich mit Erfahrungen zu tun. Oder?

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            • rootrudee schreibt:

              Okay, Joachim Clauß,

              Sie hatten also vor Jahrzehnten ein Erlebnis, für welches Sie jetzt, 40 Jahre später, auf einer pseudowissenschaftlichen Website eine Erklärung finden.
              (Ich muss gestehen, dass ich das Argument „ein unerklärliches persönliches Erlebnis“ früher erwartet hatte.)

              Tatsächlich stimmen wir darin überein, dass Menschen seit Tausenden von Jahren //“solche Erfahrungen“// machten, es gibt sogar wissenschaftliche Hypothesen dazu.
              Hier ein Link zu einem Artikel über einen Vortrag des Neurobiologen Robert M. Sapolsky, in welchem er die neurobiologischen Grundlagen der Religiosität untersucht:
              http://www.openculture.com/2014/12/robert-sapolsky-explains-the-biological-basis-of-religiosity.html

              In diesem Vortrag (leider auf Englisch, auch Sapolskys Essay –“Circling the Blanket for God“– zum Thema ist derzeit nur auf Englisch verfügbar) geht es um die frappanten Ähnlichkeiten zwischen zwanghafter Verhaltenstörung, Schizophrenie, Epilepsie und religiösen „Erfahrungen“ & Ritualen.

              Sind die Erfahrungen „echt“?
              Auf subjektiver Ebene selbstverständlich.

              Kann man erkenntnistheoretisch etwas ableiten?
              Leider nur auf neurobiologischer Ebene, die subjektive Wahrnehmung einzelner Individuen betreffend.
              Sapolsky zufolge ähnelt das Verhalten von Schamanen stark den Verhaltensmustern von Epileptikern oder teilweise schizoid Veranlagten.
              Und die Eigen-, sowie Fremd-Beschreibungen und -Aussagen Luthers sind die eines typischen Zwangsneurotikers.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Hi.. verehrter Herr rootrudee

              Was ist schon „echt“? In einer Welt, in der sämtliche Gedanken, Bilder und Vorstellungen letztlich allesamt auch nur auf elektromagnetischen Wellen und statischen Impulsen von statten gehen? Wie ist denn die Welt WIRKLICH?
              Sie sehen auch nur von ihrem „inneren Standpunkt“ HINAUS und können nur von „ihrer Warte aus“ etwas beurteilen. Wärend das ERLEBEN, das kommt von aussen und wirkt nach INNEN direkt in ihr Unbewusstes, ihren Instinkten und ihren Emotionen.. (und wirken diese etwa NICHT auf sie ein?)

              Das alles sind nur Signale, welche das Gehirn(und im Falle der Emotionen der Bauch) verarbeiten, und JEDES Scenario an den Schirm des Bewusstseins pinseln kann, ganz nachdem, was ihnen ihr UN-Bewussts (oder auch das Kollektiv da draussen) „mitteilen“ will

              Ich finde es fatal, das schon da eine Trennung statt findet, obwohl diese beiden Einflüsse zusammen gehören, so wie ein bewegtes Objekt eine „Vergangenheit“ (seine schon mitgebrachten Kräfte der Impulserhaltung) und eine „Zukunft“ (die zukünftig möglichen Bewegungs-Freiheiten der Vektoren, wie Richtung, den Spin, seine jeweiligen Achswinkel und Rotations-Ausrichtungen usw) besitzt.. Solche Dinge dürfen meiner Ansicht gar nicht erst getrennt voneinander betrachtet werden, weil sie zu EIN und dem SELBEN „existenziellen“ Verhalten gehören.

              Des weiteren.. WIE kommen den Psychologen und Neuro-Biologen überhaupt zu diesen Aussagen.. Nur weil der Verstand nicht raffen kann, was die emotionalen Gegebenheiten und Bilder in einem erzeugen, heisst das noch lange nicht, das sie „krankhaft“ wären.. Wie bitte kommt es denn dann, das weltweit die verschiedesten Menschen ein und die SELBEN Erfahrungen mit diesem allgegenwärtigen Geist machen… Hat der „Ratio“ (der Intellekt) der Wissenschaft (oder überhaupt der Verstand) etwa ANGST vor etwaigen Konsequenzen??? (z.B. plötzlich feststellen zu müssen, das der Verstand in einer gewaltigen Selbst-Lüge „gefangen“ ist?

              Haben sie sich schon mal den Film „Matrix“ an gesehen? (vor allem die erste halbe Stunde bis zum „Besuch“ der virtuellen Realität)

              Oder hatten SIE schon mal eine Psychose oder eine psychodelische Erfahrung selber mit gemacht? Woher wollen denn all die „schlauen“ Leute sich IHRER Sache so „sicher“ sein??

              nun gut, einfach ein paar „Steine“ im Schuh..

              mfg………….J.Clauß

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Herr Clauß schrieb am 14.05. um 11:12:
              „War da wirklich jemald dabei? Und diese Aussagen klingen doch wirklich sehr „ausgedacht“ und haben nicht wirklich mit Erfahrungen zu tun. Oder?“

              Ja, da war jemand dabei, nämlich unsere Vorfahren. Aber Sie können natürlich – wie es so Ihre Art ist – sämtliche wissenschaftliche Erkenntnis ignorieren und alle Wissenschaftler als Idioten ansehen. Das hilft nur nichts: Denn Sie selbst sind der beste Beweis, dass unsere Sicht auf die Evolution des Menschen – und vor allem seiner Gehirnleistungen – stimmt.

              Ich verweise deshalb nicht auf die Berge von Fachliteratur und Studien, die sich mit dem Thema befassen – die ignorieren Sie sowieso, weil sie nicht Ihre Meinung bestätigen -, sondern verweise stattdessen auf Ihre eigenen teleologischen Aussagen, die Sie hier immer wieder ohne die geringste Selbstkritik präsentieren. Eine Blume ist nicht schön, weil wir das – aus welchem Grund auch immer – so empfinden, sondern, weil sie so GEMACHT wurde. Das Tischbein ist ja auch böse, weil es sich absichtlich unserem großen Zeh in den Weg gestellt hat. Und die Banane hat sich besonders viel Mühe gegeben, uns gut zu schmecken.

              Dabei denken Sie Ihre Gedanken leider nicht zu Ende: Wenn eine „höhere Macht“ das Universum intelligent erschaffen hat, warum ist es dann in Realität so unendlich viel gewaltiger, als es die angeblich von einem „Gott“ inspirierten Autoren aufschrieben? Das babylonische Weltbild hätte doch völlig ausgereicht. Aber 70 Trillionen Sterne und 13,8 Mrd. Jahre der Entwicklung, damit ein paar Trockennasenaffen vor Ehrfurcht auf die Knie sinken und „Halleluja“ lobhudeln? Wirkt das wirklich nur auf mich völlig lächerlich?

              Glauben Sie mir, lieber Herr Clauß – oder lassen Sie es bleiben -: Der beste Beweis für die modernen Erkenntnisse der Neurobiologie sind Gläubige, die noch heute versuchen – trotz besserer Erkenntnisse – mittels teleologischem Denken und HADD die Welt zu erklären…

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Lieber Herr Kammermeier…

              zu:

              Ja, da war jemand dabei, nämlich unsere Vorfahren. Aber Sie können natürlich – wie es so Ihre Art ist – sämtliche wissenschaftliche Erkenntnis ignorieren und alle Wissenschaftler als Idioten ansehen. Das hilft nur nichts: Denn Sie selbst sind der beste Beweis, dass unsere Sicht auf die Evolution des Menschen – und vor allem seiner Gehirnleistungen – stimmt.

              Zitatende:

              Sie missverstehen da anscheinend was, ich sehe NIEMANDEN als „Idioten“ an, sondern versuche nur BEIDE Seiten zu EINEM Ganzen zusammen zu bringen.. Aber bei „Euch“ scheint es ja wieder nur darum zu gehen, wer „besser“ argumentiert, wer „Schlauer“ ist und wer „mehr Recht“ hat.. (das übliche „ich bin mehr wert als du“ -Spiel, welches eben schon immer mit Stolz, Ehrenkäse, „Klugscheißerei oder auch Möchtegerne-Ansehen und eben all die Fasetten, die da zu gehören, daher kommt) Das braucht in Wirklichkeit NIEMAND! Wichtig ist nur, das es „funktioniert! und ohne all die „Bewertungsspielchen“ aus kommt

              Die Welt ist nämlich nicht NUR so gestrickt wie die Wissenschaft es uns „weiß“ machen will.. Sie hat tatsächlich eine Menge Erkenntniss zum Wissen bei getragen, aber mehr auch nicht.. kann die Wissenshaft denn sagen, WARUM wir existieren?

              Der „Zufall“ alleine hat leider nicht die „Aussagekraft“ die es benötigt, um ein „Dasein“ auch SO zu betrachten, das man darin einen Sinn- und zweckvollen Zusammenhalt(Zusammenwirken) daraus ableiten könnte. Schließlich war es der Glaube an eine „höhere“ Macht der Grund, das sich ÜBERHAUPT eine kulturelle Entwicklung ergab, sonst wären wir WIRKLICH wie die Tiere und NUR um den „nackten“ Existenzkampf „kreisen.. Aber WIR wir können uns dazu ENTSCHEIDEN, ob wir ein Leben unter aller Brutalität und Gefahren leben wollen, oder ob wir wenigstens SO viel „Ordnung“ haben, das wir eben NICHT gleich getötet werden, nur weil man seine Türe verlässt..

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            • rootrudee schreibt:

              Zuerst einmal, Joachim Clauß —

              die „Solipsismus“ genannte Idee, auf der der Film „Matrix“ basiert, ist eine hübsche Variante eines alten Gedankenexperiments, welches auf Descarte zurückgeht: „Die Aussenwelt könnte ein bloßer Traum sein“.

              Dieses Gedankenexperiment ist unwiderlegbar, im Rahmen der Suche nach Erkenntnis über die Umwelt aber ist es sinnlos, da hierdurch JEDE Aussage über eine Umwelt gleichermaßen plausibel ist — auch die, dass bösartig kichernde rosafarbene Gartenzwerge unsere träumenden Hirne in einem mit Wasser gefüllten Tank gefangen halten.

              Tatsächlich erweitert die Wissenschaft unsere Kenntnis über die uns umgebende Umwelt, indem sie überprüfbare und falsifizierbare Hypothesen aufstellt — eine Eigenschaft, die in der Esoterik keinerlei Echo findet.
              Dort wird nur nach Bestätigung ihrer Ideen durch die Wissenschaft gesucht, die, wenn sie nicht gefunden wird, einfach herbei-imaginiert wird, wie in dem von Ihnen verlinkten Artikel.

              //“Des weiteren.. WIE kommen den Psychologen und Neuro-Biologen überhaupt zu diesen Aussagen..“//

              Nun, eben NICHT durch die verzweifelte Suche nach bestätigenden subjektiven „Erfahrungen“.

              Die Psychologen und Neurobiologen kommen, wie ich oben schon bemerkt habe, durch überprüfbare falsifizierbare Hypothesen zu ihren Erkenntnissen.
              Sind diese Hypothesen wiederholt durch Experimente hinlänglich überprüft und NICHT falsifiziert worden, gelten sie –bis sie falsifiziert sind– als mit großer Sicherheit als richtig.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Nun Herr roodrudee..

              Das mit der „Fasilisierbarkeit“

              Ich beobachte immer häufiger, das Experimente dazu immer SO ausgerichtet werden, DAS sie ein „entsprechendes“ Ergebnis zeigen.. (sozusagen „hin“ gestrickt) Doch sie dürfen niemals vergessen, die Wirklichkeit IST kein „Labor“ und deren Aussagekraft ist auch nur den jeweiligen Laborbedingungen geschuldet, was NICHT heisst, das sie in der wirklichen Welt genauso gültig sind.

              WAS gültig ist, das sind höchsten die jeweiligen PRINZIPIEN die DAHINTER stehen, die es erst erlauben DAS etwas geschieht, und in welcher FORM sie von statten gehen können..

              Das macht für mich einen winzigen, aber epochal bedeutsamen Unterschied..

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Hr. Clauß schrieb 15.05. um 9:40:
              „Sie missverstehen da anscheinend was, ich sehe NIEMANDEN als „Idioten“ an, sondern versuche nur BEIDE Seiten zu EINEM Ganzen zusammen zu bringen..“

              Und was ist, wenn das gar nicht geht? Ziehen Sie sich dann dezent mit Ihrer Meinung zurück?

              „Aber bei „Euch“ scheint es ja wieder nur darum zu gehen, wer „besser“ argumentiert, wer „Schlauer“ ist und wer „mehr Recht“ hat.. (das übliche „ich bin mehr wert als du“ -Spiel, welches eben schon immer mit Stolz, Ehrenkäse, „Klugscheißerei oder auch Möchtegerne-Ansehen und eben all die Fasetten, die da zu gehören, daher kommt) Das braucht in Wirklichkeit NIEMAND!“

              Auf den Punkt gebracht sind für Sie Argumente: „Stolz, Ehrenkäse, Klugscheißerei und Möchtegerne-Ansehen“. Da sollten Sie sich niemals in eine Universität verirren; da laufen lauter Leute herum, die nach den besseren Argumenten suchen.

              „Wichtig ist nur, das es „funktioniert! und ohne all die „Bewertungsspielchen“ aus kommt“

              So argumentieren Menschen (ob aus Ufologie, Esoterik oder sonstigen Religionen), die keine Argumente haben. Man macht sie verächtlich (s.o.) und reduziert die Welt auf ihre Funktionalität. Verstehen muss man das Ganze nicht.

              „Die Welt ist nämlich nicht NUR so gestrickt wie die Wissenschaft es uns „weiß“ machen will..“

              Und wer kennt den Rest, den die Wissenschaft noch nicht kennt? Etwa ungebildete Leute, die an Geister im Weltraum glauben oder auf die Knie sinken, um sich diesem Geist zu unterwerfen?

              „Sie hat tatsächlich eine Menge Erkenntniss zum Wissen bei getragen, aber mehr auch nicht..“

              Außer „Erkenntnis“ gibt es eigentlich nur „Unkenntnis“. Von dieser bewegen wir uns mithilfe der Wissenschaft aber weg. Damit ist Wissenschaft das beste und einzige, was uns Kenntnis bringt.

              „… kann die Wissenshaft denn sagen, WARUM wir existieren?“

              Das kann niemand, weil es keinen Grund für unsere Existenz gibt. Sie ist vollkommen sinnlos – außer wir geben ihr selbst einen Sinn, z.B. durch Erkenntnisgewinn.

              „Der „Zufall“ alleine hat leider nicht die „Aussagekraft“ die es benötigt, um ein „Dasein“ auch SO zu betrachten, das man darin einen Sinn- und zweckvollen Zusammenhalt(Zusammenwirken) daraus ableiten könnte.“

              Evolution funktioniert über das Prinzip der Mutation und Selektion. D.h. zufällige Veränderungen (Mutationen) werden durch die Umwelt entweder vernichtet oder können weiterexistieren (Selektion). Wer in die Umwelt passt, hat eine Chance sich zu vermehren. Das alles verfolgt weder einen Zweck noch hat es einen Sinn. Oder welchen Zweck verfolgt ein Stein, wenn er einen Hügel herunterrollt? Welchen Sinn macht das?

              „Schließlich war es der Glaube an eine „höhere“ Macht der Grund, das sich ÜBERHAUPT eine kulturelle Entwicklung ergab, sonst wären wir WIRKLICH wie die Tiere und NUR um den „nackten“ Existenzkampf „kreisen..“

              Woher wissen Sie das? Waren Sie dabei? 😉

              „Aber WIR wir können uns dazu ENTSCHEIDEN, ob wir ein Leben unter aller Brutalität und Gefahren leben wollen, oder ob wir wenigstens SO viel „Ordnung“ haben, das wir eben NICHT gleich getötet werden, nur weil man seine Türe verlässt..“

              Laut Bibel hat „Gott“ selbst die Menschen hin und wieder ersäuft, verbrannt oder abgeschlachtet, je nach Laune. Später haben dann seine Anhänger ihre Mitmenschen massakriert – weil ihr „Gott“ dies angeblich so wollte. Erst das Zurückdrängen der Religionen hat die Welt ein Stück sicherer gemacht. Seit in Nordirland der letzte europäische Religionskrieg vorüber ist, herrscht hier weitestgehend Ruhe – von gelegentlichen religiösen Attacken aus dem islamischen Lager abgesehen.

              So kann ich – wie vorhin wieder – getrost vor meine Haustür treten, ohne in Gefahr zu schweben, von einem fanatisierten „Gotteskrieger“ ermordet zu werden. Ach, wäre die Welt doch insgesamt so friedlich. Wie gut könnte es uns allen gehen – auch ohne „gottgegebenen“ Sinn im Leben…

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Hi

              zu:
              „Und was ist, wenn das gar nicht geht? Ziehen Sie sich dann dezent mit Ihrer Meinung zurück?

              Wieso sollte das nicht gehen?
              Das ist im Grunde wie Einsteins Geschichte mit der Masse.. Sie ist im Grunde auch Energie.
              Nur das sie im ersteren Fall als „im Kreis rotierende Impulse“ eingesperrt istTeilchen-Zustand) und der andere Zustand ist seine „freie“ Form, wo der Impuls sich als Energie-Quant LINEAR mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Eine klassische „Sowohl als AUCH-Situation..

              Wenn also Masse und Energie EIN und das SELBE sein können, dann könnten das im Grunde alle anderen Dinge AUCH. Oder??

              zu:
              „Und wer kennt den Rest, den die Wissenschaft noch nicht kennt? Etwa ungebildete Leute, die an Geister im Weltraum glauben oder auf die Knie sinken, um sich diesem Geist zu unterwerfen?“

              Das könnten SIE genauso feststellen, wie JEDER von uns, wenn er/Sie sich nur genügend dafür interessieren, es überhaupt wahrnehmen zu WOLLEN.
              Wie gesagt, mal lange wirkliches Fasten kann eine MENGE EInblicke schenken, Oder sie könnten auch eine Psychose „erwerben“ oder auf Grund von Totalerschöpfung oder mittels gewissen Drogen diese Erfahrung machen, man muss es nur WOLLEN.
              Glauben SIE, das hat nur mit gewissen Hirnarealen und „Fehlfunktionen“ zu tun, das durchweg jeder auf der ganzen Welt genau die SELBEN Schlüsse ziehen kann, WENN er denn tatsächlich mal diesem allgegenwärtigen „Geist“ (das kollektive Bewusstsein) in Kontakt gestanden hat?

              Jeder Mensch besitzt eine elektrostatische Ladung, die ihn dazu befähigt, andere Ladungen über das Unbewusste als rudimentäres Gefühl wahr zu nehmen. Sonst gäbe es z.B. die Kirlian-Fotografie erst gar nicht.. Und VIELE Menschen auf einem Haufen, deren Summe an ladungen ergeben dann eine jeweilige „Gruppenladung“, welche sich z.B. darin äussert, das die oft angetroffene Fähigkeit der „Grüppchenbildung überhaupt erst funktioniert… Das sind alles so automatische Sachen, die nicht blos „zufällig“ passieren Da stecken strenge mathematische Prozedere dahinter und mengentechnische Summenprozesse, die z.B. entscheiden, ab wieviel Prozent Anteil GLEICHER Gruppeneinstellung INNERHALB einer Gruppe dazu führen, das der gesamte Rest einer Gruppe sich dieser „Meinung“ an schließt.

              Unsere gesamten automatischen Verhaltenroutinen werdn nach solchen Kriterien gesteuert und immer mit Hintergrund der Auswirkungen der elementaren Physik. Statische Ladungen und Felder verhalten sich einfach so, wenn sie in „Massen“ und in genügenden Dichten angetroffen werden.

              Und das Universum ist VOLL von Ladung was doch schon alleine die ungeheuer hohe Energiemengen im Quanten-Vakuum zeigen. Der Mikrokosmos des Quantenraum bestimmt doch erst den Raum der Teilchen und Atome.. Verändert sich im Q-Raum etwas, so hat das auch Konsequenzen für den gesamten Rest des Universums, da „unser“ Raum doch erst darauf „gepfropft“ ist..

              Und zur Aussage:
              Das kann niemand, weil es keinen Grund für unsere Existenz gibt. Sie ist vollkommen sinnlos – außer wir geben ihr selbst einen Sinn, z.B. durch Erkenntnisgewinn.

              Da stimme ich überein, das Universum KANN es halt…Aber ob man dazu jetzt wirklich „Erkenntnisgewinn“ benötigt? in einer Welt, die sowieso „sinnlos“ ist? Manche Menschen haben sich schon slber umgebracht, als sie zu dieser „Erkenntnis“ gekommen sind.. Aber gut, es muss niemand Leben, es kann sich auch jeder wieder nach Belieben umbringen(solange er/sie die Anderen nicht dabei mit rein reißt!!) Es ist niemand gezwungen, zu leben.

              Wenn es tatsächlich einen Schöpfergott gibt, dann dient sein „Werk“ ihm höchstens zur Unterhaltung, so wie mein Bildschirmschoner.. Halt deshalb, damit einfach überhaupt etwas passiert und es nicht „langweilig“ wird.
              Aber trotzden gehören Glaube und Wissen zusammen, schließlich will man ja nicht wegen jedem einzelnen Problem immer gleich ein ganzes „erkenntnistheoretisches Werk“ dazu erschaffen, nur um z.B. einen Nagel in di Wand zu schlagen, oder einfach nur um sich ein Stück Nahrung in den Mund zu schieben,, das sind alles Automatismen, die da unser gesamtes Unterbewusstes steuern die halt auch eben erst mal erlernt worden sein mussten. Und DAS widerum machte die eigene Erfahrung (von der es ja anscheinend nicht mehr viel gibt)

              zu:
              „Evolution funktioniert über das Prinzip der Mutation und Selektion. D.h. zufällige Veränderungen (Mutationen) werden durch die Umwelt entweder vernichtet oder können weiterexistieren (Selektion). Wer in die Umwelt passt, hat eine Chance sich zu vermehren. Das alles verfolgt weder einen Zweck noch hat es einen Sinn. Oder welchen Zweck verfolgt ein Stein, wenn er einen Hügel herunterrollt? Welchen Sinn macht das?

              ich behaupte mal „einfach SO“ weil die jeweiligen Moment-Umstände das einfach ERLAUBEN.. Und was den Zufall angeht, das würde ich nur den Quantenfluktuatiuonen zugestehen wollen., dann alles „Neue“ was sich daraus entwicklelt, folgt ab DEM Moment seines Entstehens seinen EIGENEN (und neuen) Gesetzen, weil es dann den Q-Raum verlassen hat und eine Transformation in die materielle Welt vollbrachte. (ein Entwicklungs-und Wachstumsprozes) Im Grunde fand da eine Zustands-transformation statt, welche den vorigen „Q-Zustand“ in einen Teilchenzustand wechselte was auch einen Wechsel des vorherigen Bezugssystems mitbringt.. Und erst da ist die Frage nach Sinn und Zweck relevant, weil auch erst DA das Leben und all das zeug dazu kommen

              Als Vergleich die vielen Pixel auf einer Mattscheibe, die uns erst durch eine „geordnete“ Steuerung einen „Lebensfilm“ vor führt.

              ok finde grad kein Ende… Genug jetzt 🙂

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            • rootrudee schreibt:

              Ach, Joachim Clauß —

              es spricht vieles dagegen, dass die wissenschaftlichen Experimente so angelegt sind, dass sie auf gewünschte Ergebnisse hinauslaufen.
              So arbeitet nicht nur ein Wissenschaftler in einem Bereich, hier arbeiten –und überprüfen– hunderte, in einigen Bereichen Tausende von Wissenschaftlern die Ergebnisse ihrer Kollegen.

              Und es ist nicht so, dass diese Wissenschaftler einander gewogen sind, ganz im Gegenteil:
              hier herrscht ein Konkurrenzdruck, der so stark ist, dass ein Biologe einmal erklärte, dass man sehr darauf achte, die eigenen Hypothesen vor einer Publikation auf eventuelle Fehler und Schwachstellen zu untersuchen, denn nichts sei peinlicher, von einem Kollegen in der Fachpresse vor internationalem Publikum bloßgestellt zu werden.

              Hinzu kommt ein weiteres Korrektiv:
              ein großer Teil der wissenschaftlichen Experimente finden NICHT in einem akademischen Freiraum statt, sehr viele Untersuchungen werden von wirtschaftlichen Unternehmen veranlasst.
              Diese an Gewinnen orientierten Unternehmen haben keinerlei Interesse daran, Gelder für Forschung zu verschwenden, die falsche Ergebnisse produziert.

              Die Mitbewerber schlafen nicht, und wenn sie erfolgreiche Produkte auf der Basis sachlich richtiger Forschungsergebnisse auf den Markt bringen kann, so haben die Unternehmen, deren Produkte auf zweifelhaften oder falschen Ergebnissen basieren, einen Nachteil, der sich wirtschaftlich klar bemerkbar macht.

              Des weiteren ist die Wissenschaft tatsächlich auf der Suche nach //“Prinzipien“// der //“wirklichen Welt“//, nur dass die Methodik eben auf wissenschaftlichen (falsifizierbaren) Hypothesen und deren Untersuchungen und nicht auf einem vagen Bauchgefühl ohne die Möglichkeit einer Überprüfung basiert.

              Jahrtausende lang haben die Menschen sich größtenteils auf dieses Bauchgefühl verlassen müssen, erst seit der Einführung einer Methodik in den Wissenschaften wurde es möglich, zum Mond zu fliegen, sich in Echtzeit mit Menschen auf anderen Kontinenten zu unterhalten und die durchschnittliche Lebenserwartung des Menschen zu verdoppeln.

              Was hat Ihr „Bauchgefühl“ vorzuweisen, ausser diesem warmen, wohligen Gefühl, dass alles irgendwie zusammenhängt und ganz bestimmt eine magische Kraft dahinter stecken muss, die das alles zulässt?

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            • Joachim Clauß schreibt:

              NICHT „magisch“ Sondern mathematisch/physikalisch..

              Nichts weiter, aber für jedes Lebewesen „erfahrbar“

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            • rootrudee schreibt:

              Ah, Joachim Clauß,

              //“NICHT „magisch“ Sondern mathematisch/physikalisch..“//

              Jetzt wird’s wirklich interessant.
              Es trifft sich gut, dass Mathematik und Physik Fachbereiche sind, in denen man Hypothesen überprüfen –und falsifizieren– kann.

              Soweit ich es verstehe, haben Sie zwei Hypothesen, Joachim, ich gehe sie der Reihe nach durch:
              Ihre erste Hypothese besagt, dass sich alle (wir erinnern uns: von Menschen als „Naturgesetze“ beschriebenen) Phänomene der uns umgebenden Welt auf EINE „Kraft“ zurückführen lassen.

              Diese Hypothese wird übrigens im Fachbereich Physik schon seit langem untersucht, man sucht nach EINER (physikalischen!), alle Phänomene beschreibenden „Kraft“, bzw. Formel, der sogenannten „Theory of Everything“, der „Weltformel“ —>
              https://de.wikipedia.org/wiki/Weltformel

              Leider scheiterte man bislang stets daran.
              Und selbst wenn man sie fände, wäre sie kein Beleg für eine übernatürliche „Kraft“, ganz im Gegenteil — hier geht es um eine physikalische, d.h. eine natürliche „Kraft“.

              Ihre zweite Hypothese besagt aber ja ohnehin, dass diese „Kraft“ übernatürlich ist. Sie ist intelligent, sie organisiert, bestimmt, erlaubt und verbietet.
              Da sie weder falsifizierbar noch anders als nur „persönlich erfahrbar“ ist, ist diese Aussage leider keine Hypothese, sondern lediglich eine Idee.

              Und somit steht Ihre Idee in einer Reihe mit gleichwertigen Ideen, wie z.B. der, dass unser Universum, wenn alles schläft, von Milliarden von kleinen Wichteln jede Nacht neu erschaffen wird, wobei die Wichtel es nicht verabsäumen, unsere Erinnerungen an die alten Welten zu manipulieren und uns Erinnerungen an „Erfahrungen“ einzupflanzen, die uns an einen oder viele „Götter“ glauben lassen.

              „Gefühltes Wissen“, eben, um den Satiriker Horst Evers zu paraphrasieren.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Sehr verehrter „rootrudee“

              Vom Prinzip her sehen sie das eigentlich schon ganz gut, was ich da so beschrieb.. Nur noch immer nicht ganz richtig..

              Dieser 2. Abschnitt

              „hre zweite Hypothese besagt aber ja ohnehin, dass diese „Kraft“ übernatürlich ist. Sie ist intelligent, sie organisiert, bestimmt, erlaubt und verbietet.“

              Ich habe NICHT gesagt, das sie „übernatürlich“ wäre. Sie ist eben „anders“..

              Ich will das mal an einem einfachen realen Beispiel verdeutlichen..

              Nehmen sie einen Wasserkocher oder einen Topf mit Wasser auf dem Herd..
              Schalten sie die Energiezufur ein und warten, bis das Wasser kurz vor den Siedepunkt kommt..

              Was beobachten sie denn dann da? Es entstehen im Wasser am Topfboden immer mehr winzige Bläschen, die sich aber, sobald sie sich vom Topfboden lösen, schon wieder im restlichen Wasser auflösen, BEVOR die Bläschen die Wasseroberfläche erreicht haben. (Dieses „Spiel“ läuft nur in einem sehr eng begrenzten Teperaturbereich so zwischen 96-98°C ab, danach entstehen so viele Bläschen, da der dabei transportierte Wasser-DAMPF an die Oberfläche gelangt und entweicht…
              Nun, WAS genau passiert denn da genau?

              Das vorherige FLÜSSIGE Wasser verändert seinen Aggregats-Zustand. Und das bedeutet aber auch, das mit dem Wechsel ds Aggregats-Zustandes auch eine Transformation seiner physikalischen EIGENSCHAFT als Wasser sich VERÄNDERT.

              Wasser ist so gut wie unkompressibel, entsprechend dicht gepackt, so das es als Ganzes „wirken“ kann, solange es sich in einem wenigstens „begrenzenden“ Gefä? befindet, und all so „andere“ DInge

              Was ist dann aber der Wasserdampf?

              Dieser hat dann einen völlig neuen Aggregats-Zustand und seine ursprünglich zueigenen physikalischen Verhaltensweisen sind dann EBENFALLS ganz „Anders“ wie die des ehemalig flüssigen Wassers.. Denn dabei hat nämlich gleichzeitig auch eine EIGENSCHAFTS-Transformation statt gefunden. Das Wasser ist dann zwar noch immer Wasser, benimmt sich aber dann ganz „neu“ und besitzt somit auch ganz neue Eigenschaften, die vorher SO nicht existierten.
              (Genauso auch die Zustandstransformation von Eis zu Wasser, da findet EBENSO eine Veränderung des vorigen Spektrums an physikalischen Eigenschaften statt.

              Und nun übertragen sie einfach mal im Geiste dieses Phänomen dieser Zustandstransformation z.B. auf die Welt der virituellen Teilchen.. Vorher war(ist) da dieses „Dirac-Meer“ da. innerhalb dessen die ständigen Fluktuationen vor kommen(WIE beim Beispiel mit dem siedenden Wasser)

              Was machen denn diese Teilchen, wenn sie jeweils KURZ entstehen?

              Sie senden einen energetischen Impuls im ansonsten unsichtbaren Teilchenmeer aus (ein transparenter Zustand der Masse?) und werden dadurch als kurze Impulse messbar Ich meine, die ungeheueren Energiedichten im Quanten-Vakuum sprechen doch schließlich für SICH.. Also müssen doch eben auch genau DIESE Impulse den Rest des Diracschen Meer in Bewegung versetzen und den Raum im Vakuum zum „Wellen schlagen“ veranlassen..

              Wie sollte denn sonst z.B. überhaupt ein Teilchen im Vakuum spontan entstehen können, denn irgendwo muss ja schließlich die Energie HER kommen..

              Also muss auch HIER so was wie eine Zustandstransformation statt finden, die EBENSO von Gesetzen diktiert werden, die dem „ursprünglichen“ Zustand entsprangen( was für ein Zustand das immer auch ist, ich tippe da mal auf den Bose-Einstein-Kondensat Zustand, da die meiste Masse im Universum im Grunde in einem Temperaturbereich liegt, der auch gleichzeitig eine Supraleitung erlaubt. (wie z.B. „dunkle“ Materie und ihre „dunkle“ Energien?).. Aber ok, das kann ich jetzt selber nicht EXAKT beschreiben, aber ich denke, sie können das Prinzip, das ICH dahinter sehe, durchaus erfassen..

              MEIN „Fazit“ ist also im Grunde nur, das ich hinter all den unterschiedlichen Geschehen EIN und den SELBEN „Hintergrund“ vermute(entdeckte), die sich nur darin unterscheiden, das eben in jedem Aggregatszustand der Materie eben sein EIGENES jeweiliges physikalisches WIRK-Spektrum dahinter verbirgt und im Grunde alles existierende einem „Ein und das Selbe“ Zustand unterworfen ist, welche nur, (je nach dem jeweiligen Aggregatszustand und seinen jeweiligen dabei wirkenden physikalischen Gesetzen) UNTERSCHIEDLICH einem entsprechenden Beobachter gegenüber jeweils ERSCHEINT.

              Wenn ich das jetzt in einer „Scala“ unterbringen wollte, dann würde der „Diracsche-Zustand“ der dichteste Zustand von Materie überhaupt sein der bei knapp Null Kelvin sogar einen „schwingungslosen, amorphen Transparent-Zustand ein nimmt (eine Art Quantenwasser) der das gesamte Universum AUS füllt und jegliche sichtbare Massen darin „schwimmen“ und sie erst untereinander agieren LASSEN, weil diess „Quantenwasser erst „erlaubt“, das JEGLICHE Art von Impulsen überhaupt im Vakuum übertragen werden können.

              UND, das DESSEN Gesetzmäßigkeiten erst ermöglichen, das alle anderen (von uns beobachteten) physikalischen Gestze überhaupt existieren.

              So ich hoffe, das dies nun etwas mehr Licht in meine Sicht der Dinge bringt.

              mfg……………J.Clauß

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            • rootrudee schreibt:

              Tja, Herr Clauß —

              ich bin Ihren letzten Kommentar einmal mit einer befreundeten Physikerin durchgegangen.

              Besonders amüsierte sie die Idee des „Quantenwassers“ //“[…] DESSEN Gesetzmäßigkeiten erst ermöglichen, das alle anderen (von uns beobachteten) physikalischen Gestze überhaupt existieren.“//

              Herzlichen Glückwunsch, Herr Clauß, Sie haben entdeckt, wonach die Wissenschaft seit fast einem Jahrhundert sucht:
              die alles vereinende „Theory of Everything“, die „Weltformel“.

              Wer hätte gedacht, dass ein die Bildung Verachtender unter Zuhilfenahme der von ihm „hübsch missgedeuteten Quantenmechanik“ (Zitat der Physikerin) so etwas mühelos zustande bringt.

              Grinsend machte mich die Physikerin darauf aufmerksam, dass es schon einmal eine Hypothese gab, bei der der Begriff „Quantenwasser“ (welches//“erlaubt“, dass JEGLICHE Art von Impulsen überhaupt im Vakuum übertragen werden können“//) allerdings durch den Begriff „Äther“ ersetzt war:
              https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%A4ther_(Physik)

              Das Problem dieser Hypothese war, dass man erkannte, dass
              „die […] relativistische Quantenelektrodynamik […] kein Trägermedium benötigt.“
              (Siehe Wikipedia)

              Das, so bemerkte die Physikerin, gilt natürlich auch für jegliche Art von „Quantenwasser“, egal ob es natürlich ist, übernatürlich oder, wie Sie meinen //“eben anders“// — was auch immer das bedeuten mag.

              Na, und dann machte sie, was Wissenschaftler nur zu gern machen:
              sie fragte nach belegbaren Quellen Ihrer Aussagen.

              Sie können mit Sicherheit etwas Licht in dieses Dunkel bringen, Herr Clauß.
              Und ich bin überzeugt, dass Ihre Ausführung auf wissenschaftlichen Arbeiten beruht.
              Nur … welchen?

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Tja.. Was soll ich da sagen..

              Ich war DORT und hab „zu gesehen“ wie das ganze funktioniert. Bloß blöd, das ich natürlich NICHT sagen kann das ihre „Freundin“ doch mal mit mir auf eine LSD-Exkursion mit gehen soll.

              Das ist nämlich das Problem der Wissenschaft.. Sie studiert alles immer nur von „aussen“ und stellt sich niemals vor, wie es wäre, wenn man SELBST darin „verwickelt“ ist.

              Das ist wie mit einem kinetischen Stoß

              Trifft er sie aufs „Auge“, so fuckeln die „Sterne“… Zielt der Impuls nur vorbei, dann sehen sie vielleicht bloß den Schatten der Faust, die gerade an ihrem Auge „vorbei“ geflogen ist.. 🙂 🙂

              Das ist nämlich das Problem Spüren ist der DIREKTE Kontakt zur Realität, wären das „ZU kucken“ Beobachten) nur eine DARSTELLUNG ist, entsprechend, von dem jeweiligen Beobachterstandort aus, wo sie sich gerade befinden. Und darüber lies sich schon seit Jahrtausenden immer trefflich streiten..

              Aber gut, ich seh schon, das ist doch zu „schwerer“ Stoff, (ich gebe es ja zu) doch immerhin durfte ich bei euch meine Ansicht dazu äussern. ich möchte nämlich AUCH, das der ganze Quatsch mit dem EXTREMISMUS aufhört, doch da ist die Religion leider nur EIN kleiner Teil davon, denn schon der AÖÖLTAG ist „gestopft“ mit extremen Verhältnissen, extremen Gedankengut, extremen Emotionen, extremen „Wahrheiten“ und und und…

              Sehen sie sich doch um,oder schauen sie doch nur in die Medien, dann erleben sie es doch selber.
              Genau deshalb sagte ich ja schon, das NICHT die Religion und der Glaube das wirkliche Problem ist, sondern DAS, was man jeweils so daraus macht. (Denn „Ehrenkäse“, falscher Stolz oder Wichtigtuerei und verlogene Moral und Ethik und all so Kram, die haben noch nie wirklich weiter geholfen…

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            • phoen23 schreibt:

              Erst einmal: Kann man diesen Thread aus den bekannten Gründen (Kommentarfunktion bei WordPress nicht beliebig sinnvoll schachtelbar) nicht in einen neuen Strang verlegen? evtl sollte man sich seitens MGEN überlegen, ein Forum anzulegen, das diese Funktionen bietet?

              Zum zweiten: Der ganze JC – Geistesklumpatsch basiert vage auf Ideen und Begriffen aus der Physik etc, aber ist null verständlich und baut Zusammenhänge, wo keine sind. Er möge sich -falls es ihn interessiert- zB mit den 70er-Jahre-Schriften von Timothy Leary und Robert Anton Wilson auseinandersetzen, mit den Aussagen OG Krishnamurtis, mit John C. Lilly und nicht zuletzt Bertrand Russell. Vieles von dem, was er meint, wird er dort wiederfinden können, aber keiner von denen endet letztendlich bei einer übernatürlichen Sagengestalt.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Hab ich irgendwo von einer „Sagen-Gestalt“ geredet?

              Ich redete nur von einer „intelligenten“ Eigenschaft, die ganz von selber Ordung schafft, WENN die richtigen Bedingungen aufeinander treffen. SIe wissen was Fraktale und ihre jeweiligen Ordnungen sind… und kennen sicher auch die Mathematik die dahinter steht, oder?

              mfg…………..J.Clauß

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              Ich komme gerade von einem längeren, anstrengenden Spaziergang zurück. Es ist heiß draußen, entsprechend verschwitzt bin ich. Und als ich meine Schuhe und Strümpfe ausziehe, da sehe ich es. Mit eigenen Augen. Einem Wunder gleich sind meine Quanten mit einem leichten Film Wasser bedeckt… Quantenwasser? Das muss es sein!

              Soll ich es auf Flaschen ziehen, verkorken und an Sie schicken, Herr Clauß? Sie könnten damit ihre sensationellen Studien abschließen und die Reisetasche für Stockholm packen…

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Haha… Schön, das sie ihren Humor nicht verloren haben..

              Aber Spass bei Seite.. Sie wissen auf was ich hinaus will, gelle?

              DIeses „Quantenwasser“ soll einfach einen „UR-Zustand“ darstellen, aus dem alle anderen Zustände hervorgehen können, JE nach dem, welche jeweilige Bedingungen gerade so „vor Ort“ in Raum und Zeit herrschen. Super dicht, transparent, Liquid (oder auch kristallisiert) höchst Supraleitfähig, lässt sich magnetisch laden, kann kapazitive Ladungen auf nehmen, kann einen Wiederstand ausbilden(Wenn die „Sprung-Temperatur“ erreicht wird und kann jegliche Art von Masse lösen, geschweige denn wieder „aus kondensieren“

              Ich meine, sie sollten sich mal die Geschichte mit dem Bose-Einstein Kondensat mal genauer an sehen, und dann vielleicht sogar noch die Geschichte mit der Sonolumineszenz. (das ist nämlich eigenlich ein „Seitenbereich“ der Physik, der sehr gut diese Prinzipien die ich versuche dar zu legen widerspiegelt) Vielleicht werden ihnen DANN gewisse Zusammenhänge klar. Aber gut, sie müssen nicht meine Gedanken „gut“ heissen.. Sollte nur ein Denkanstoss sein, wie das Universum AUCH funktionieren kann, OHNE das man einen Schöpfer dazu benötigt..

              Bye bye.. 🙂

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            • rootrudee schreibt:

              Hmmm, Herr Clauß —

              obgleich Ihr Kommentar wohl Herrn Kammermeier galt, muss ich gestehen, dass ich noch immer nicht weiß, worauf Sie hinaus wollen.

              Das Bose-Einstein-Kondensat ist experimentell nachgewiesen, aber was zum Teufel macht Sie glauben, dass es
              a) als „Quantenwasser“ fungiert, in welchem //“jegliche sichtbare Massen […] schwimmen“//, und
              b) nötig ist, um zu //“erlaub[en], das JEGLICHE Art von Impulsen überhaupt im Vakuum übertragen werden können“//, obgleich die Quantenelektrodynamik kein Trägermedium benötigt?

              //“Sollte nur ein Denkanstoss sein, wie das Universum AUCH funktionieren kann, OHNE das man einen Schöpfer dazu benötigt..“//

              Na, wenigstens darin stimmen wir überein.
              Doch um zu diesem Schluss zu kommen, braucht niemand eine verschwurbelte Begründung auf der Basis offenbar völlig missverstandener Quantenphysik.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Hi, guten morgen Rootrude..

              Das wesentliche da dran ist einfach der Zustands-Kreislauf, der das existenzielle Grundprinzip der Existenz verkörpert. Es muss nicht das „Bose-Einstein-Kondensat sein, welches diese „Rolle des Trägers“ übernimmt, vielleicht sind da ja tatsächlich noch viel „feinere“ Strukturen dafür verantwortlich, die all diese Dinge erst ermöglichen. (Siehe fraktale Selbstwiederholung) Was wissen wir denn wirklich über den Mikrokosmos, ausser, das dort irgendwann die Energien nur noch gequantelt“ auftreten und das dort die Energiedichten immer mehr ZU nehmen. (und wenn man nämlich GENUER darüber nach denkt wird dabei nämlich gleichzeitig die Krümmung des Raumes immer STÄRKER, was uns irgendwann nur noch erlaubt, die „Seitenansicht“ der Exisrtenz“ im Mikrokosmos zu beobachten.. Ist es JETZT noch „verwunderlich“, das diese „Ur-Prinzipien noch nicht wirklich entdeckt wurden? Es genügt nicht, was zu „sehen“ und zu „messen“ Man muss auch 1 und 1 ZUSAMMEN zählen können.
              (als oller Maschinenschlosser muss man auch technische Zeichnungen lesen können, oder? 🙂 Und was war denn da immer das Wichtigste? Eben die Ansichten des jeweiligen Objektes, die VORDER-Ansicht, die SEITEN-Ansicht und natürlich die DRAUF-Sicht)

              Anbei noch etwas selber erstelltes Bildmaterial…

              die erste Darstellung ist vor 15 Jahren entstanden, als ich endlich mal ein bisschen Plan von ein paar Grafikprogrammen hatte. Sie soll das Gesamt-Gebilde des Prinzips derExistenz grob dar stellen und zeigen, wie der Makro-Kosmos den MIkrokosmos beeinflusst und UMGEKEHRT (Sich gegenseitig steuert) Und dort versuche ich damit „auf zu räumen“, das Gravitation eine Kraft sein soll, die von „innen“ zieht..

              eine zweite Grafik (eine Animation, die langsam genug von statten läuft, geben sie ihr also bitte etwas Zeit)

              SIE behandelt die Stringtopologie der Existenz und soll aufzeigent, wie eine Masse als Teilchen erscheint und wann eine Masse als kinetischer Impuls in Erscheinung tritt..
              Haben sie also bitte Geduld uns sehen si sich dise Vorführung bis ganz zum Ende an und lesen sie, was ich jeweils dazu schrieb..

              das sollte mal genügen.

              mfg——-J.Clauß

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            • rootrudee schreibt:

              Huiii, Joachim Clauß —

              Sie springen ja hübsch hin & her.
              Von //“Dirac-Seen“// (einer seit einem halben Jahrhundert widerlegten Hypothese) zu Fraktalen, die belegen sollen, dass es da etwas noch Unentdecktes geben MUSS, damit es Ihre Idee stützen könnte.
              Und das, obgleich dieses Unentdeckte nicht einmal nötig ist (wir erinnern uns: die Quantenelektrodynamik benötigt kein Trägermedium), um die Phänomene auf Quantenebene zu erklären.

              Vielleicht sollten Sie ihre Aufmerksamkeit zuerst einmal auf das lenken, was hinreichend erklärt ist, um dann eine ganz private Hypothese zu formulieren, die sich daraus ableitet — und nicht umgekehrt, d.h. von einer Idee auszugehen und dann vereinzelte (in Ihrem Fall: veraltete) wissenschaftliche Hypothesen auszugraben, die belegen sollen, was Ihre Idee stützen könnte.

              Im Fachjargon nennt sich dieses Zusammensuchen von zu einer Idee passenden Fakten und das //“1 und 1 ZUSAMMEN zählen“// übrigens „confirmation bias“ oder „Bestätigungsfehler“ —> https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler

              „Ein Bestätigungsfehler (engl. confirmation bias) ist in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen.“

              Aus gutem Grund geht die Wissenschaft so vor, dass wissenschaftliche Hypothesen überprüf- und falsifizierbar sind.
              Diese Eigenschaften kann ich weder in Ihren Ausführungen hier noch auf Ihrer Website, auf der die verlinkten Grafiken gehostet sind, finden.

              Ich finde hier wie dort nur Beispiele von lupenreinem „confirmation bias“.

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Nun mein lieber Herr roodrudee.

              Existieren SIE denn? Oder ist das auch nur eine „selbstgestrickte „Wunsch-Theorie?

              Glauben sie wirklich , das Sie existent sind? Was ist denn, wenn sie nur ein Programm in einem evolutionären Computer sind? WIE wollen sie denn dann beweisen, das sie wirklich DER rootrudee sind, den sie vorgeben (bzw, DER ist, von dem sie GLAUBEN, das er das ist was sie in ihrem eigenen Ich-Bewustsein so „wahr“ nehmen..

              Sie verstehen?

              Alles ist Zufall, man muss nur Milliarden Jahre lang die Atome in der „Büchse“ (die Zutaten) schütteln und dann ergibt sich automatisch die Evolution und das menschliche Leben mit allem „Drum“ und „dran“?

              Nun, an DIESE Theorie glaube ICH zumindest mal NICHT.

              Wissen sie, ICH glaube, das in der Wissenschaft manchmal gennerel zu VIEL „gedacht“ wird und dann all diese wahnsinnig komplizierten Theorien erst produziert..

              Sie wissen, wie groß das Universum ist? Sie wissen AUCH, wie viele „Teile“ in diesem „gigantischen Puzzle“ mit wirken? und sie wissen AUCH, das je größer und komplexer ein System ist, um so Fehleranfälliger es WIRD?

              Ist ihnen nicht schon mal in den Sinn gekommen, das dieses Universum sich schon nach 5 Millisekunden wiedr aufgelöst hätte, wenn auch nur irgendeine „Klitze-Bedingung“ NICHT gestimmt hätte? (Bluescreen von Windows lässt grüßen 🙂 )

              Ich persönlich finde, man geht da schon von vorneherein mit ganz falschen Vorstellungen und Voraussetzungen ran.

              Aber ok. das ist nur meine Meinung.

              mfg……………J.Clauß

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            • phoen23 schreibt:

              Mein lieber Scholly.. wenn es genehm ist, schreib ich mal unten in einem neuen Thread weiter, das ist hier nicht mehr wirklich lesbar und kaum auffindbar, also siehe am Ende der Seite….

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            • rootrudee schreibt:

              Ja, dieser Thread ist wirklich schmal geworden, auf einem Telefon, z.B. ist er kaum noch lesbar. Wir sollten unten weitermachen.

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        • awmrkl schreibt:

          hier:
          „Lieber Gott, dann bau das nächste mal doch bitte einen Taschenrechner-Chip an Stelle eines Gehirns ein“

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        • awmrkl schreibt:

          ach ja, diese Antwort in Ergänzung zu MGENs Antwort

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Und nochwas: Falls du dich nicht beherrschen kannst und weiter so mit Schimpfworten um dich wirfst, sperr ich dich mal wieder für ein halbes Jahr.

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  2. uwelehnert schreibt:

    Eigentlich ist ein Nichtgläubiger nicht die richtige Adresse für eine solche Frage. Ich als Nichtgläubiger würde einem Nochgläubigen folgendes Bild präsentieren:

    http://warum-ich-kein-christ-sein-will.de/wp-content/uploads/2016/04/Gläubige-was-würdet-ihr-tun-wenn-ihr-Gott-wäret.pdf

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Ein sehr gutes Argument, das hoffentlich einige Leute zum Nachdenken bringt.

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      • dongamillo schreibt:

        Dieser Vorwurf zeigt nur wie falsch dieses Gottesbild der Atheisten usw. ist.

        Es entbehrt der Grundlage des Versuches des Teufels die Welt und die Menschen zu zerstören. Am Anfang war die Welt ja gut, oder?
        Können wir Menschen die Verantwortung so einfach auf andere abschieben?
        WIR können die Welt, zu mindestens in unserem Rahmen, ändern.

        Es gibt auch Menschen die etwas mehr Möglichkeiten haben siehe hier:
        Hand of Hope, von Joyce Meyer.
        [https://www.joyce-meyer.de/mission/mission-wer-wir-sind/

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        • awmrkl schreibt:

          „Am Anfang war die Welt ja gut, oder?“
          Nö, oder?
          Und: Woher willst Du sowas wissen?
          Du redest (schreibst) Dich um Kopf und Kragen!

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        • awmrkl schreibt:

          Definiere, was Du mit „Am Anfang“ meinst!
          Definiere, was Du mit „die Welt“ meinst!
          Definiere, was Du mit „ja gut“ meinst!
          Falls Du auf die verwegene Idee kommst, mit Deinem Märchenbuch rumzufuchteln, dann mach Dich schon mal auf div. Lachsalven gefaßt … lächerlicher könntest Du Dich nicht machen.

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        • awmrkl schreibt:

          Falls Du mit „die Welt“ die Erde meinst und mit „am Anfang“ die Entstehung der Erde: Da war die Erde rundherum ein einziger brodelnder Lavasee mit Temperaturen, die eben Gestein geschmolzen halten (>= 1500 Grad C). Und das ist „ja gut“?
          Und praktisch täglich Einschläge von riesigen Meteroiten, die die Temperatur durch ihre Bewegungsenergie mindestens erhielten oder erhöhten. Viel Spaß in dieser „ja gut“-Welt!

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      • dongamillo schreibt:

        manglaubtesnicht schreibt: 24/04/2017 um 18:47
        „“““Ein sehr gutes Argument, das hoffentlich einige Leute zum Nachdenken bringt.““““
        Hallo „manglaubtesnicht“, gibt es auch Antworten von der Seite eines Atheisten?

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        • manglaubtesnicht schreibt:

          Ja gut. Also : „Es entbehrt der Grundlage des Versuches des Teufels die Welt und die Menschen zu zerstören. Am Anfang war die Welt ja gut, oder?
          Können wir Menschen die Verantwortung so einfach auf andere abschieben?“

          1. Gott Jahwe wird beschrieben als allmächtiger Schöpfer des Universums.
          2. Als Schöpfer des Universums hat Gott Jahwe auch die Menschen geschaffen und den Teufel.
          3. Ein Schöpfer ist verantwortlich für seine Schöpfung.
          4. Gott Jahwe ist verantwortlich für die Menschen und den Teufel.

          Diese Argumentation ist, wie du merken wirst, arg vereinfacht. Ich würde bereits deiner einführenden Aussagen zurückweisen: Am Anfang war die Welt gut (gut/böse sind moralische Kategorien, Moral ist ein Konstrukt und nicht auf die Natur anwendbar), Menschen haben Verantwortung für Naturkatastrophen (Es gibt eine Einheit von Verantwortung und Entscheidungskompetenz, als Mensch habe ich keine Kompetenz über Naturkatastrophen, der allmächtige Weltenschöpfer Jahwe aber schon) oder die Taten jeweils anderer Menschen (Wieso trägt ein vergewaltigtes Mädchen Verantwortung für die Taten eines Pädopriesters?), etc.

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          • dongamillo schreibt:

            Hallo „manglaubtesnicht“, du weist meine Antwort zurück, ok, aber was sagst DU zu dem Bild?

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          • dongamillo schreibt:

            Zu deiner Argumentation:
            „“““…….1. Gott Jahwe wird beschrieben als allmächtiger Schöpfer des Universums.
            2. Als Schöpfer des Universums hat Gott Jahwe auch die Menschen geschaffen und den Teufel.““““
            Das sehe ich auch so!

            „“““3. Ein Schöpfer ist verantwortlich für seine Schöpfung.
            4. Gott Jahwe ist verantwortlich für die Menschen und den Teufel.““““
            Da sehe ich eine Einschränkung nötig,
            1. Gott, der Schöpfer, ist niemandem Rechenschaft schuldig.
            2. Er hat den Teufel seinen Platz zugewiesen (unter anderem „im irdischen Luftraum“)
            3. Er hat uns die Verantwortung für diese Welt übertragen.

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              Du meinst, dass ein Schöpfer nicht für seine Produkte verantwortlich ist? Wenn ich also radioaktiven Abfall in Flaschen fülle und als „Kinderlimo“ verkaufe, dann bin ich nicht verantwortlich für die kranken Kinder?

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „2. Er hat den Teufel seinen Platz zugewiesen (unter anderem „im irdischen Luftraum“)“

              Danke, danke, Andreas, jetzt weiß ich endlich, wer für die Chemtrails verantwortlich ist. Verdammtes höllisches Dreckspack… Und ich habe immer die NSA aus Area 51 verdächtigt. Deine Bemerkung „unter anderem“ lässt mich vermuten, dass er auch für Tofu-Brätlinge, Tiefkühlpizza und den schlechten Geruch aus meiner Toilette verantwortlich ist…

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            • dongamillo schreibt:

              Wie schon gesagt:
              WENN es einen Gott gibt dann hat er es am Anfang SEHR GUT gemacht.

              Das alles zu verneinen kann aber ja nicht deine Antwort zum Thema „Leid der Welt“ sein, oder?
              Zudem sind wir wieder mal in der letzten Antwortebene…..

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              Ich habe nicht den Eindruck, dass alles „sehr gut“ ist oder war. Du bringst die Voraussetzung ein, dass der Gott sowohl wohlmeinend als auch kompetent war.

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    • dongamillo schreibt:

      uwelehnert schreibt:
      24/04/2017 um 13:15
      Eigentlich ist ein Nichtgläubiger nicht die richtige Adresse für eine solche Frage. Ich als Nichtgläubiger würde einem Nochgläubigen folgendes Bild präsentieren:
      http://warum-ich-kein-christ-sein-will.de/wp-content/uploads/2016/04/Gläubige-was-würdet-ihr-tun-wenn-ihr-Gott-wäret.pdf
      Eine unprofessionelle Antwort eines Gläubigen an einen Nochnichtgläubigen. Die Frage die da steht lautet: Gläubige was würdet ihr tun wenn ihr Gott wäret? Und dann wird eine Situation in den Raum gestellt die die Folgen seines angeblichen Nichthandelns deutlich machen sollen. Wer aufmerksam durch die Welt geht hat erkannt, dass alles einen Grund, bzw Ursache hat. Diesen Grund zu erkennen ist nicht immer einfach weil jeder von verschiedenen Voraussetzungen ausgeht, und daher auf ein anderes Ergebnis kommt, soweit ok?
      Ich sagte schon:
      https://manglaubtesnicht.wordpress.com/2017/04/24/was-wirst-du-gott-sagen-falls-doch-wahr-ist-was-in-der-bibel-steht/comment-page-1/#comment-3249
      >>>Dieser Vorwurf zeigt nur wie falsch dieses Gottesbild der Atheisten usw. ist. Es entbehrt der Grundlage des Versuches des Teufels die Welt und die Menschen zu zerstören. Am Anfang war die Welt ja gut, oder? Können wir Menschen die Verantwortung so einfach auf andere abschieben? WIR können die Welt, zu mindestens in unserem Rahmen, ändern. Es gibt auch Menschen die etwas mehr Möglichkeiten haben siehe hier: Hand of Hope, von Joyce Meyer.<<>>Wenn ich nicht wüsste, dass es einen Gott gibt würde ich verzweifeln.<<>>Wenn man den Tod als letztes ansieht müsste man wohl sauer werden,….. <<<
      Eigentlich ist in diesen Statements alles enthalten was es zu sagen gibt, ich möchte es aber gern noch einmal zusammenfassen.
      Ich gehe davon aus dass es Gott, den Schöpfer und Eigentümer der Welt, gibt. Dass etliche dies nicht so sehen können liegt an der Natur der Sache weil die Menschheit seit dem Sündenfall von Gott getrennt ist. Aufgrund dieser Trennung hat der Mensch die volle Verantwortung in dieser Welt für sich und die Mitmenschen selbst übernommen, wie kann man Gott dafür verantwortlich machen?
      Gott ist sicher traurig über das Leid der Welt, ich bin aber sicher, er hat für jedes verhungerte Kind, für jeden abgetriebenen Fötus, für jedes unheilbar kranke und gestorbene Kind DEN Trost den dieser Mensch braucht. Aber jeder halbwegs normal entwickelte erwachsene Mensch wird für sein Tun und vor allem für sein Nichttun zur Rechenschaft gezogen werden.

      Aber da es ja für euch keinen Gott gibt braucht ihr auch ja nicht zu fürchten.
      Ich warte immer noch auf euer gottloses Statement zu diesem herzzerreißenden Bild!???

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      • Bernd Kammermeier schreibt:

        „Ich gehe davon aus dass es Gott, den Schöpfer und Eigentümer der Welt, gibt.“

        Damit würde sich normalerweise jede weitere Diskussion erübrigen, denn du gehst von etwas 100% Unbeweisbarem aus (Unmöglichkeit der Falsifizierung), d. h. du kennst nicht die simpelsten Grundlagen der Erkenntnistheorie. Aber ich bleibe dran, da du diese Hausaufgaben sowieso nie machen wirst.

        „Dass etliche dies nicht so sehen können liegt an der Natur der Sache weil die Menschheit seit dem Sündenfall von Gott getrennt ist.“

        Dies bedeutet – die Richtigkeit deiner Aussage vorausgesetzt -, dass auch du als Teil der von „Gott“ getrennten Menschheit außerstande bist, „Gott“ zu erkennen.

        „Aufgrund dieser Trennung hat der Mensch die volle Verantwortung in dieser Welt für sich und die Mitmenschen selbst übernommen, wie kann man Gott dafür verantwortlich machen?“

        „Gott“ kann man für das Schicksal der Welt/des Menschen nur dann verantwortlich machen, wenn es ihn gibt. Da er nicht existiert, stellt sich für einen Atheisten die Theodizee-Frage gar nicht. Nur Gläubige müssen sich damit herumärgern und bekommen sie immer wieder von Atheisten unter die Nase gerieben. Das „Argument“, die heutigen Menschen seien verantwortlich (hoho, wie schlimm), wegen der Trennung, ist typisch für altertümliche Herrschaftsmodelle, die Sippenhaft über Generationen kannten. Wäre „Gott“ ein Demokrat, würde er jeden Menschen unvoreingenommen betrachten und nicht, weil angeblich Adam und Eva in einem Garten Obst klauten.

        „Gott ist sicher traurig über das Leid der Welt, ich bin aber sicher, er hat für jedes verhungerte Kind, für jeden abgetriebenen Fötus, für jedes unheilbar kranke und gestorbene Kind DEN Trost den dieser Mensch braucht.“

        Hatte er den gleichen Trost auch für die Menschen, die er persönlich in der Sintflut ersäufte, für die Kanaaniter, die er von den Israeliten mitleidlos hinschlachten ließ – inklusive der hunderttausenden dabei durch den Tod der Mutter abgetriebenen Föten? Er hat sicher auch ganz herzallerliebst den armen Isaak getröstet, als sein Vater ihn im Auftrag „Gottes“ schlachten wollte. Oder die Menschen aus Sodom und Gomorra, die Töchter Lots und erneut all die Ungeborenen in den beiden Städten. Oder welchen Trost hatte er für seinen eigenen Sohn, den er am Kreuz jämmerlich verrecken ließ? Welchen Trost hat er für die vielen Millionen, die bis heute in SEINEM NAMEN bestialisch umgebracht wurden und werden?

        „Gott“ hat das sicher ein Buch, dicker als die Bibel, in dem seine hohlen Trostsprüche niedergeschrieben sind.

        „Aber jeder halbwegs normal entwickelte erwachsene Mensch wird für sein Tun und vor allem für sein Nichttun zur Rechenschaft gezogen werden.“

        Nur, wenn es einen „Gott“ gibt. Und falls es ihn gäbe und ich ihn zu Gesicht bekäme, dann würde ich IHN zur Rechenschaft ziehen, warum er soviel Leid über die Welt brachte, warum er Tausende von Generationen in Sippenhaft nimmt, weil die beiden, die er anfangs selbst schuf und damit für sie verantwortlich war, Obst stahlen. Ich würde ihn fragen, warum er in Bibel und Koran derart abscheuliche Aufträge für Vertreibung und Mord niederschreiben ließ, warum er diese grauenhafte Texte nie korrigiert hat. Ich würde ihn fragen, ob er sich für all das nicht wenigstens abgrundtief schämt. Wenigstens schämt.

        „Aber da es ja für euch keinen Gott gibt braucht ihr auch ja nicht zu fürchten.“

        So ist es. Den Erklärungsnotstand (und Angst!!!) haben die, die einer Wahnvorstellung aufgesessen sind.

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  3. meaning schreibt:

    Andreas, warum glaubst du eigentlich, dass du der Einzige bist, der das richtige Bild hat? Wir hatten das schon mehrfach: In der Psychologie nennt man das Größenwahnsinnig.

    Unabhängig davon ist es schon bemerkenswert, dass du dich nicht die Bohne darum scherst, dass dieses kleine Kind auf dem Bild unter deinem tollen Gott achtlos verrecken wird. Was bist du nur für ein Mensch, der kleinste persönliche Erfolge (in irgendeinem Beitrag von Dir geschrieben) seinem Gott zuschreibt und alles Grausige in der Welt dem Menschen?

    Du KANNST nicht zufrieden damit sein. Ich frage mich ganz wirklich und ehrlich, wie du das aushälst.

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  4. awmrkl schreibt:

    „Was wirst du Gott sagen, falls doch wahr ist was in der Bibel steht?“ (Titel)

    Na ich würde erstmal gar nix sagen, sondern angemessenen Anlauf nehmen und diesem Riesenarschloch mit beiden Füßen in den Sack treten.
    Und dann würde ich ihn mir vornehmen und ihn verbal in seine Einzelteile zerlegen (falls notwendig, auch physisch)!
    Das ist mein festes Vorhaben! Doh!

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    • awmrkl schreibt:

      @myself
      Ich verspreche hiermit feierlich, falls mir dieses riesigste Arschloch, das jemals die Hirne von Menschen vergiftet hat, wirklich über den Weg läuft: Anschließend braucht sich niemand mehr Gedanken darüber machen, denn das gibt es nicht mehr. Ich hab es ausgelöscht.
      In spätestens etwa 40 Jahren ist Schluß damit. Versprochen!
      Der Highlander (es kann nur einen geben, hehehehe)

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  5. meaning schreibt:

    Und du bist gar nicht sauer auf ihn, dass er das Kind sterben lässt?

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    • dongamillo schreibt:

      Wenn man den Tod als letztes ansieht müsste man wohl sauer werden,….. wie denkt den da ein Atheist?

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      • Anonymous schreibt:

        Ach, und das er das Kind während seines Lebens leiden lässt, macht einen nicht sauer?

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        • dongamillo schreibt:

          Sauer werde ich über Leute die selbst nix zur Verbesserung der Umstände machen aber alles von anderen erwarten.

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          • Anonymous schreibt:

            Also auch auf Gott, denn der macht ja nix und erwartet von uns, dass wir was tun…. Zirkelbezüge sind eure große Stärke 😉

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            • dongamillo schreibt:

              Ich weiß wo Christen in seinem Namen am Wirken sind, und ich habe meinen Teil den ich dazu beitragen kann, und ich weiß wo Gott hier wie dort am Wirken ist…..

              Wie stellst du dich zu diesem Bild, oder ist dein Teil nur diesen, für dich nicht vorhandenen, Gott anzuklagen ?

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          • Anonymous schreibt:

            Ich weiß wo nicht Christen in ihrem Namen am Wirken sind, und ich habe meinen Teil den ich dazu beitragen kann, und ich weiß dass Gott nirgends am Wirken ist, denn sonst müsstet ihr das nicht in seinem namen tun.

            „Wie stellst du dich zu diesem Bild, oder ist dein Teil nur diesen, für dich nicht vorhandenen, Gott anzuklagen ?“
            Wie soll ich etwas anklagen, dessen Existenz ich bezweifle?

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            • dongamillo schreibt:

              Anonymous schreibt: am 09/05/2017 um 12:15 zu meiner Frage:
              >>>„Wie stellst du dich zu diesem Bild, oder ist dein Teil nur diesen, für dich nicht vorhandenen, Gott anzuklagen ?“<<<
              """"Wie soll ich etwas anklagen, dessen Existenz ich bezweifle?""""
              "Zweifeln" ist kein "Wissen"! Zweifeln ist (zeitweise) ok!
              😉

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „“Zweifeln“ ist kein „Wissen“! Zweifeln ist (zeitweise) ok!“

              Bitte, bitte, bitte Andreas, beschäftige dich wenigstens fünf Minuten mit der Erkenntnistheorie. BITTE!!!! Das könnte die Nerven vieler User hier schonen helfen. Wissen kann man nur etwas positiv Vorhandenes. Behauptungen (wie die Aussage, es gäbe einen „Gott“) können ohne Vorlage überprüfbarer Beweise oder wenigstens Indizien nicht überprüft und damit nicht falsifiziert werden. Und damit kann man sie weder positiv noch negativ beweisen.

              Wenn mir jemand erzählt, letzte Nacht hätte seine Stoff-Micky Maus zu ihm geredet, dann kann ich das auch nur bezweifeln. Wissen, ob dies so war oder doch eher nicht, kann ich das nicht. Selbst eine Überprüfung der Stoff-Micky Maus bringt mich – wenn sie nie wieder spricht – nicht weiter, weil es sich ja um ein temporäres Phänomen gehandelt haben könnte.

              Allerdings kann ich meinen gesunden Menschenverstand einschalten und mit Fug und Recht an der Geschichte zweifeln. Du kannst deinen gesunden Menschenverstand übrigens auch mal einschalten in Bezug auf deinen „Gott“…

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Sehr verehrter Herr Kammermeier.. (Sorry, wenn ich mich da grade einmische)

              Zitat:

              Wissen kann man nur etwas positiv Vorhandenes.

              Zitatende:

              Das stimmt SO nicht… man kann auch abstraktes „Wissen“, wie z.B. Kenntnisse über Funktionen, Reihenfolgen, Größenordnungen, Zeiträumen und so weiter und deren jeweilige Zusammenspiele, die sich entsprechend entweder negativ oder auch positiv auswirken können..

              Oder anders gesagt, Supermann und Mickymaus haben vielleicht die Welt mehr verändert als Jesus Cristus.. Und haben diese Figuren jemals „real“ existiert??

              Gefällt mir

            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „Oder anders gesagt, Supermann und Mickymaus haben vielleicht die Welt mehr verändert als Jesus Cristus.. Und haben diese Figuren jemals „real“ existiert??“

              Die Veränderung der Welt ging nicht von den Personen „Superman“ oder „Micky Maus“ aus, sondern – wie Sie richtig schreiben – von den „Figuren“. Wenn man seinem Kinde – früher durchaus üblich – Angst vor dem Nikolaus macht, damit es, gegen Geschenke, brav ist, dann existiert der Nikolaus trotzdem nicht real, wohl aber die Drohung, die mit seiner Figur verbunden wird. Das Kind hat also nicht vor der „Person“ Nikolaus Angst, sondern vor dem Vater/der Mutter, die die „Figur“ Nikolaus als schwarzpädagogisches Druckmittel vorschieben, um mehr Effekt zu erzielen.

              So funktioniert die gesamte Medienwelt – zu der ich funktional auch Religion zähle. Filme müssen einen Unterhaltungswert haben und/oder Emotionen transportieren/auslösen. Nach dem Realitätsgrad wird dort selten gefragt. Musik muss ins Ohr gehen, Bücher anregen, Essen schmecken – und Religion ein wohliges Gefühl der Gemeinschaft produzieren. Superman lässt Jungs träumen, ein kleiner Jimmy Olsen zu sein und die Micky Maus ist stets freundlich und schlau. Donald ist aber beliebter, weil er tollpatschiger ist als man selbst.

              Was also real ist an diesen Kunstprodukten, ist die Realität des Konsumenten. Der Markt (Produzenten, Filmemachen, Comiczeichner, Komponisten etc.) reagieren auf die Bedürfnisse der Konsumenten und bedienen sie. Gelingt dies – wie im Fall von Superman und Micky Maus – dann verändern sie die Welt.

              Nachweisbar in beiden Fällen wäre a.) das physische Vorhandensein der Comics (die nicht vom Himmel gefallen sind) und b.) die Reaktionen der Konsumenten. Natürlich hat in diesem Sinne auch Jesus in die Welt eingewirkt, nur ist diese Kunstfigur schon ein bisschen betagter und verliert zusehends an „Strahlkraft“. Da die „Erinnerung“ an ihn 1.700 Jahre lang teilweise mit übelsten Repressionen aufrechterhalten wurde, wurde er künstlich im Gedächtnis vieler Menschen verankert/indoktriniert. Seit der Aufklärung sinkt sein Stern und wenn man hochrechnet wird spätestens in weiteren 100 Jahren die Erinnerung an ihn so verblasst sein, wie die an das Nibelungenlied heute.

              Wenn die Konsumenten ihr Interesse an Superman und Micky Maus verlieren, wird auch deren Stern sinken und sie werden von neuen Kunstfiguren überlagert. Das ist der Lauf der Dinge. Es sei denn, Superman wird zum neuen „Gott“ erkoren (Vater im Himmel [Krypton] namens Jor-el [El = Gott] schickt seinen einzigen Sohn (!) zur Erde, um die Menschen zu retten), dann mag er wieder – mit Repressionen (?) – am Leben erhalten werden oder – falls er vorher in der Versenkung verschwunden sein sollte – wieder „auferstehen“.

              Trotzdem, als Fazit, kann man nur Dinge beweisen, die nachweisbar sind. Der Umkehrschluss ist: Nicht Nachweisbares kann man nicht nachweisen. Das hat doch was, oder…?

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            • Joachim Clauß schreibt:

              Lieber Herr Kammermeier..

              zu:

              Trotzdem, als Fazit, kann man nur Dinge beweisen, die nachweisbar sind. Der Umkehrschluss ist: Nicht Nachweisbares kann man nicht nachweisen. Das hat doch was, oder…?
              Zitatende:

              Ja, das hat natürlich „was“

              Das zeigt mir zumindest, das in der HEUTIGEN Realität gewisse Dinge funktionieren, die früher nicht möglich waren. Die Frage ist nur, ob Dinge, nur weil sie augenscheinlich NICHT „nachweisbar“ sind auch tatsächlich nicht existieren.

              Mir erscheint dieser Punkt deshalb als wichtig, weil trotz dessen, das vielleicht etwas nicht bewißbar ist, solche Dinge MEHR Einfluss auf das Leben und unser Wirken haben als all die beweißbaren Geschichten..
              Denken sie doch an all das „Heldentum“ die „Ehre“ und die „Wahrheit“ und die „Gerechtigkeit“.. (und wegen was werden die meisten Konflikte los getreten?)

              DIese werden immer nur von DEM bestimmt, der den „Mastertitel“ darauf hat. Und das macht er ZUERST mal nicht mal mit „Absicht“, sondern entspringt einfach dem Bedürfnis des einfachen Menschens, etwas zu „sehen“ mit dem er/sie sich identifizieren kann. (Sehen schafft erst das Bedürfnis!) Ob dann daraus ein politisches Gemache wird, kommt dann ganz darauf an, wie viel ANGST die jeweilige Macht dann vor dem Volke kriegt (weil sie sich dann von ihm „bedroht“ fühlt) und dann irgendwann die jeweilige „Religion“ selber in die Hand nimmt, um sie für IHRE (eigennützige) Zwecke zu missbrauchen..

              SO gesehen stellt meiner Meinung nach dieser Sachverhalt im Grunde nur ein psychologisches Problem dar, das eben mit Gefühlen und all ihren Fasetten und Erscheinungseisen zu tun haben.

              Nur..
              Um DAS mal erkennen zu können, setzt das natürlich voraus, das man sich wenigstens EINMAL in die tiefsten Tiefen seines eigenen Selbst begibt und sich dort seinen EIGENEN „Dämonen“ und seinen eigenen „EINBILDUNGEN“ stellt, weil erst dort erfahrbar wird, wie das Selbst tatsächlich „gestrickt“ ist und welchen Gesetzmäßigkeiten sie tatsächlich unterworfen sind (Auch Gefühle, der Geist/die Seele und das Denken folgen nur elementaren physikalisch/chemisch/mathematischen Prozederes, die uns erst ERLAUBEN uns bewusst zu werden und all diese Dinge „wahr“ zu nehmen)

              Alles weitere ist meiner Ansicht nach nur „geraten“ und die jeweiligen „Puzzleteile“ mit dem „Hammer“ in die entsprechenden „Lücken“ geklopft“.

              mfg……….J.Clauß

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  6. dat Vinnie schreibt:

    Was ich Gott sagen würde. Naja:
    https://datvinnie.wordpress.com/2017/04/01/gott-du-armer/

    (Ich war so frei)

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  7. phoen23 schreibt:

    sagt mal, gibt’s im April ’17 gar keinen neuen Podcast?

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  8. manglaubtesnicht schreibt:

    Leute, so am Rande: Es tut mir leid, dass die maximale Schachtelungstiefe der Kommentareinträge den Diskussionsfluss immer wieder unterbricht. Ist dieser Maximalwert erreicht, lässt WordPress kein direktes Antworten auf den letzten Kommentar einer Kette mehr vor. Das ist automatisch so und folgt aus dem Maximalwert; ich stelle das nicht manuell ein, z.B. um eine Diskussion abzuwürgen.

    Ich kann diesen Maximalwert im WordPress-Backend setzen und habe damit experimentiert, aber bislang keine richtig gute Lösung gefunden: Bei höherer maximaler Schachtelung werden die Kommentare unlesbar schmal dargestellt — so eine Einstellung löst allerdings auch das Grundproblem nicht wirklich. Ich kann die Schachtelung ganz abschalten, allerdings ist der Gesprächsfluss dann für die vielen Mitleser nicht mehr nachzuvollziehen.

    Als Workaround schlage ich vor, wie viele das auch schon machen, dass wir bei Erreichen der maximalen Tiefe jeweils ganz unten einen neuen Kommentarstrang aufmachen und dabei großzügig die Bezüge aus dem letzten Kommentar kopieren, so dass die Mitleser den Kontext verstehen. Falls ihr mögt und bei WordPress eingeloggt seid, könntet ihr auch den letzten Kommentar eines Strangs mit einem Edit im Sinne von „(Unten geht’s weiter)“ versehen.

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    • dongamillo schreibt:

      Danke für deine Mühe, den schmalen Beitrag finde ich auch nervig, besonders wenn ich mit meinem Apple4 in der Nachtschicht surfen muss, irgendwo muss man einfach eine Grenze setzen. was meinst du aber mit „einem Edit“? ist das eine Funktion oder was oder einfach einen Text unsererseits? Beispiel?
      Und einfach mal so ein herzliches „Dankeschön“ für deine Mühe, in Verbundenheit, Andreas.

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  9. dongamillo schreibt:

    Bernd Kammermeier: „“““….Natürlich hat in diesem Sinne auch Jesus in die Welt eingewirkt, nur ist diese Kunstfigur schon ein bisschen betagter und verliert zusehends an „Strahlkraft“. Da die „Erinnerung“ an ihn 1.700 Jahre lang teilweise mit übelsten Repressionen aufrechterhalten wurde, wurde er künstlich im Gedächtnis vieler Menschen verankert/indoktriniert. Seit der Aufklärung sinkt sein Stern und wenn man hochrechnet wird spätestens in weiteren 100 Jahren die Erinnerung an ihn so verblasst sein, wie die an das Nibelungenlied heute….““““

    Das hast du sooo schön gesagt:
    „betagt“ = vor Beginn der Welt,
    „verliert zusehends an „Strahlkraft““ = weil nicht wirklich „angenommen“ sondern nur missbraucht….,
    “ 1.700 Jahre lang…“ = übelste Verkennung der „Gnade“ durch die „Großkirchen“
    „künstlich im Gedächtnis vieler Menschen verankert/indoktriniert.“ =
    ohne das „Wirken des heiligen Geistes“ den Menschen äußerlich durch Kindstaufe,etc. aufgesetzt(Religion)
    „Seit der Aufklärung…“ = Seit der Reformation dürfen die Menschen wieder selbst die Wahrheit erfahren in dem sie selbst in der Bibel lesen können und keine Pfaffen mehr brauchen….
    “ in weiteren 100 Jahren“ = ….na, wenn die Weltgeschichte noch so lange weitergeht???
    🙂

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      //„betagt“ = vor Beginn der Welt,//

      Das glaubt nur der, der die bewusste christologische Missinterpretation des AT glaubt. Doch der ist auch ein Antisemit, weil er dadurch nicht akzeptiert, dass Juden Jesus aus ihren ureigenen Gründen einfach nicht anerkennen wollen. Das Ergebnis dieses intellektuell bescheidenen Denkens sieht man in den vielen Pogromen der Geschichte.

      //„verliert zusehends an „Strahlkraft““ = weil nicht wirklich „angenommen“ sondern nur missbraucht….,//

      Strahlkraft hatte er, WEIL er angenommen wurde/werden musste. Heute ist allein das Jesus-Konzept schon lächerlich und kann kaum noch ernstgenommen werden.

      //“ 1.700 Jahre lang…“ = übelste Verkennung der „Gnade“ durch die „Großkirchen“//

      Die Großkirchen haben die „Gnade“ aus den Texten herausgeschwurbelt. Ohne die Großkirchen würdest du überhaupt nichts von einer „Gnade“ wissen. Erneut erklärt uns dies Martin Luther auf das Feinste in seinen Büchern.

      //„künstlich im Gedächtnis vieler Menschen verankert/indoktriniert.“ =
      ohne das „Wirken des heiligen Geistes“ den Menschen äußerlich durch Kindstaufe,etc. aufgesetzt(Religion)//

      Auch wenn du es nicht zur Kenntnis nehmen willst, aber der „heilige“ Geist wurde 381 u. Z. in die Trinität hineingeschwurbelt. Den Juden ist dieses Konzept gänzlich unbekannt und es ist auch reichlich überflüssig (laut Luther ist der „heilige“ Geist nur der Mund von Vater und Sohn „Gott“ – ach ja: und der Vergewaltiger der minderjährigen Maria).

      //„Seit der Aufklärung…“ = Seit der Reformation dürfen die Menschen wieder selbst die Wahrheit erfahren in dem sie selbst in der Bibel lesen können und keine Pfaffen mehr brauchen….//

      Wie gefährlich die Interpretation der Bibel ohne Pfaffen ist, sehe ich an dir, lieber Andreas. Du bist weitaus rückständiger in deiner Religion, als die meisten heutigen Pfaffen.

      //“ in weiteren 100 Jahren“ = ….na, wenn die Weltgeschichte noch so lange weitergeht???//

      Diesen Treppenwitz erzählen sich Gläubige seit 700.000 letzten Tagen. Schon zu Jesu Lebzeiten sollte die Welt untergehen. Aber sie weigert sich beharrlich. Vermutlich gönnt sie sich noch die paar Milliarden Jährchen, bis sie die Sonne als Supernova verschluckt. Dann endet leider unsere Diskussion, weil MGEN vom Server geht…

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  10. Dr. Karl-Heinz Büchner schreibt:

    Das, mein lieber Grave Keeper, erfährst Du zusammen mit Deinem unsichtbaren Geist, wenn fest steht, dass wahr ist, was in der Bibel steht – aber keine Sekunde früher.

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  11. dongamillo schreibt:

    Bernd Kammermeier schreibt: am 10/05/2017 um 16:52
    zu meiner Aussage:
    >>„“Zweifeln“ ist kein „Wissen“! Zweifeln ist (zeitweise) ok!“<<

    """"Bitte, bitte, bitte Andreas, beschäftige dich wenigstens fünf Minuten mit der Erkenntnistheorie. BITTE!!!! Das könnte die Nerven vieler User hier schonen helfen. Wissen kann man nur etwas positiv Vorhandenes. Behauptungen (wie die Aussage, es gäbe einen „Gott“) können ohne Vorlage überprüfbarer Beweise oder wenigstens Indizien nicht überprüft und damit nicht falsifiziert werden. Und damit kann man sie weder positiv noch negativ beweisen.

    Wenn mir jemand erzählt, letzte Nacht hätte seine Stoff-Micky Maus zu ihm geredet, dann kann ich das auch nur bezweifeln. Wissen, ob dies so war oder doch eher nicht, kann ich das nicht. Selbst eine Überprüfung der Stoff-Micky Maus bringt mich – wenn sie nie wieder spricht – nicht weiter, weil es sich ja um ein temporäres Phänomen gehandelt haben könnte.

    Allerdings kann ich meinen gesunden Menschenverstand einschalten und mit Fug und Recht an der Geschichte zweifeln. Du kannst deinen gesunden Menschenverstand übrigens auch mal einschalten in Bezug auf deinen „Gott“…""""

    Hallo Bernd, zu deiner Bitte:
    """"Bitte, bitte, bitte Andreas, beschäftige dich wenigstens fünf Minuten mit der Erkenntnistheorie. BITTE!!!!…""""
    habe ich unter Wiki (https://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnistheorie)1.1 gelesen.
    Zitat daraus:
    ""Konkrete Wissensbestände werden in den Debatten oft nur als Beispiele benutzt, um an ihnen grundsätzliche Annahmen zu diskutieren. Erkenntnistheoretische Diskussionen entwickeln gesellschaftliche Sprengkraft, wo immer sie Aussagen mit grundlegendem Wahrheitsanspruch in Frage stellen….""
    ….ich muss zugeben das Niveau ist für mich etwas zu hoch,
    mein Fazit ist und bleibt: Jeder Mensch hat seinen individuellen Weg wie er Gott selbst kennen lernt. Ich bin überzeugt dass die Bibel wahr ist, jeder hat die Gelegenheit(Keiros) die Wahrheit zu entdecken, (zwei oder drei mal?) das sind gewisse Lebenssituationen, mehr oder weniger dramatisch, ich bin da sicher ihr hattet schon Gelegenheiten der Entscheidung und es werden wohl auch noch Entscheidungsmöglichkeiten gegeben werden,(sonst wäre ich nicht hier 😉 …)
    Das größte Problem sehe ich hier im Forum über das krude Gottesbild das hier vorherrscht, da möchte ich versuchen weiter daran zu arbeiten.
    jelidi andreas

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „….ich muss zugeben das Niveau ist für mich etwas zu hoch,“

      Schade, dabei ist es die Grundlage, um echte Erkenntnisse zu erhalten und zu verstehen.

      „mein Fazit ist und bleibt: Jeder Mensch hat seinen individuellen Weg wie er Gott selbst kennen lernt.“

      Wenn es ihn nicht gibt, dann führt dieser Weg ins Leere.

      „Ich bin überzeugt dass die Bibel wahr ist,…“

      Was – hättest du Ahnung vom echten Erkenntnisgewinn – nicht so wäre. Ich habe eine Schrankwand voller Bücher, die auf sachkompetenter Ebene die Bibel zerpflücken. Und gegen dieses geballte Wissen steht nur deine nicht belegbare Überzeugung? Ein bisschen dünn, muss du zugeben.

      „…jeder hat die Gelegenheit(Keiros) die Wahrheit zu entdecken, (zwei oder drei mal?) das sind gewisse Lebenssituationen, mehr oder weniger dramatisch, ich bin da sicher ihr hattet schon Gelegenheiten der Entscheidung und es werden wohl auch noch Entscheidungsmöglichkeiten gegeben werden,(sonst wäre ich nicht hier …).“

      Bildest du dir ein, DU führst diese „Gelegenheit“ herbei? Oder macht das doch eher dein „Gott“ persönlich – aber dann bräuchte er dich ja nicht. Er könnte es jederzeit machen. Wenn der Weihnachtsmann schon durch den Schornstein kommen kann, dann „Gott“ doch wohl erst recht – oder hat er wieder zu viel vom Manna genascht?

      „Das größte Problem sehe ich hier im Forum über das krude Gottesbild das hier vorherrscht, da möchte ich versuchen weiter daran zu arbeiten.“

      Das kannst du gerne machen. Dann musst du aber erst einmal die Bibel umschrieben, denn da steht das krude Gottesbild nun mal drin. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ehe du also durch Geschwafel dieses krude Bild in der Bibel schönzureden versuchst, solltest du es von Grund auf ändern. Oder schmeiß einfach den kruden Mist raus und mach ein Faltblatt draus…

      Jeisto Bernd

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  12. phoen23 schreibt:

    Anschluß an den ellenlangen JC-Thread.

    „Glauben sie wirklich , das Sie existent sind? Was ist denn, wenn sie nur ein Programm in einem evolutionären Computer sind?“

    Damit wäre man.. existent. Diese beiden Fragen schließen sich ja nicht aus. Ja, was wäre denn? Nichts. Was soll dann anders sein?

    „Alles ist Zufall, man muss nur Milliarden Jahre lang die Atome in der „Büchse“ (die Zutaten) schütteln und dann ergibt sich automatisch die Evolution?“

    Mich deucht, Sie haben ein wenig falsche Vorstellungen davon, wie Evolution abläuft.

    „Wissen sie, ICH glaube, das in der Wissenschaft manchmal gennerel zu VIEL „gedacht“ wird und dann all diese wahnsinnig komplizierten Theorien erst produziert..“

    Na, das sagt da der Richtige. Ich hab mich mal ein wenig auf Ihrer Seite umgesehen, und das ist meist ein grobes Durcheinander aus irgendwelchen Begriffen, die in falschen Zusammenhängen benutzt werden. Wer bitte soll denn da durchblicken?

    „Ist ihnen nicht schon mal in den Sinn gekommen, das dieses Universum sich schon nach 5 Millisekunden wiedr aufgelöst hätte, wenn auch nur irgendeine „Klitze-Bedingung“ NICHT gestimmt hätte?“

    Das ist ein Standardargument der Gott-Befürworter, zB William Lane Craig. Und das ist ein Argument aus Unwissenheit. Wir wissen nicht, wie ein Universum aussähe, wenn bestimmte Parameter anders wären. Wir haben nur ein Universum, das wir beobachten können. Es kann genausogut sein, daß es ganz andere -nicht bekannte- Parameter gäbe, oder Kombinationen von bekannten Parametern, die ebenfalls ein halbwegs stabiles Universum garantieren. Oder die Universen bilden sich in einer endlosen Serie immer wieder neu, und manchmal ist ein stabiles dabei. Man weiß es definitiv nicht, und vermutlich wird es niemals unumstößlich herausgefunden werden können.
    Und wenn ich betrachte, daß Sie nicht mal diese doch irgendwie profanen Dinge verstehen können oder wollen, welchen Wert dürften Ihre Theorien aus der Heimwerkerbude haben? Ich sag mal: Keine. Sie ergeben keinen Sinn. Bemühen Sie sich wenigstens um eine formale Sprache, die jedes Argument, jeden Schluß, etc unmißverständlich erklärt. Aber für mich sieht es so aus, als wenn Sie sich grundsätzlich weigern. Entweder können Sie sich wirklich nicht mehr verständlich ausdrücken, weil Sie sich schon zu lange mit Ihren Privat-Theorien beschäftigen oder Sie wollen es nicht, weil, sobald Ihre Theorien verständlich rübergebracht würden, sie logisch und anhand von wirklichen bewiesenen Tatsachen in der Luft zerfetzt würden.

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    • Joachim Clauß schreibt:

      Hm.. Ich habe nicht den Anspruch auf „Absolutheit“ gestellt..-

      Aber ich versuche es jetzt mal auf die ganz einfache.. vielleicht verstehen sie dann..

      Stellen sie sich vor, das Universum wäre eine ungeheuer große Primzahl..

      Sie WISSEN was das bedeutet!

      (und des weiteren, wenn sie sich WIRKLICH dafür interessieren, dann lassen sie all das, was ich da auf meiner Webseite so habe, einfach mal „sacken“ Ich geb zu, manche Dingen sehe ich jetzt nicht mehr GANZ so wie beschrieben, mein Begreifen wächst schließlich stetig , und drücken das damals Beschriebene manchmal etwas „unglücklich“ aus. Aber wenn sie wirklich möchten, dann stelle ich IHNEN mal ein paar Fragen..

      Und zwar zum Thema Photonen und zur generellen Lichtentstehung und dessen wirklichen Ausbreitung

      Als erste Frage würde ich mal gerne von IHNEN wissen, was sie dazu meinen..

      Ist z.B. ein Röntgen-Photon GLEICH groß wie ein Radio-Photon?

      mfg.J.Clauß

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      • manglaubtesnicht schreibt:

        Stellen Sie sich doch mal vor: Das Universum wäre eine ungeheuer grosse Tasse Tee. Sie wissen, was das bedeutet. Wenn Sie ein paar Wochen lang nichts essen, aber lustige Drogen ausprobieren und HART über das Wesen des Universums als Teetasse nachdenken — meinen Sie nicht, dass Sie dann deutlich klarer sehen würden? Denken Sie nur an Tachyonen: Die reisen rückwärts durch die Zeit!

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        • Joachim Clauß schreibt:

          Äh..

          Liebe MGEN..

          Ich glaube, sie „unterstellen“ mir da immer noch was..

          Ich versuche es mal anders..

          JEDS Teilchen im Universum hat eine Ladung, (mal DAHIN gestellt, ob elektrostatisch oder elektromagnetisch!!), eine Masse, eine Trägheit und all so Dinge.

          Aber bleiben wir einfach mal bei den Ladungen und Feldern..

          VIELE Ladungen der GLEICHEN Art neigen dazu, wenn sich die jeweiligen Teilchen/Massen nahe genug sind, ein schwaches, aber die gesamte Menge an Ladungen ALLER beteiligten Teilchen umfassend ein ÜBERGEORDNETES Feld zu bilden.. Nach den mathematischen Möglichkeiten der Mengenlehre haben sich die Einzelnen, gleichartigen Ladungen (gleichartig ausgerichtet, gleichartige Rotation , gleicher Spin usw.) gegenseitig AUF addiert und ergeben somit eine NEUE Wirkebene, die als neue Wirkdimension auftreten kann und IHRERSEITS auf größere Strecken ihre jeweiligen Auswirkungen bewerkstelligen. Und Ladungen an sich wenn sie alle der gleichen Art sind, die VERSTÄRKEN sich dann auch gegenseitig, wenn sie nur nahe genug beieinander stehen.. Das sit doch das Selbe, wie wenn sie auf einem richtigen „Lautstark-Konzert“ waren, als ACDC seinen Hells Bells an schlug..

          (Ein solcher Lautsprecher bietet ungefähr 100db/Watt, 2 davon nebeneinander bieten schon 103db und das bei gleicher Leistungsszufuhr. Stellen sie dagegen nun 4 Lautsprecher nebeneinander(und übereinander, ) so erreichen sie schon 106db/Watt. Bei 8 Speakern sind das schon 109db und bei 16 Speakern schon 112 db/watt)
          Was glauben sie wohl, warum auf Konzerten immer ganze TÜRME an Lautsprechechern auf gestellt werden? EIN Lautsprecher könnte niemals diese Leistungen erbringen)

          Und nach diesem Prinzip wird JEDE ART von Ladung ganz automatisch „behandelt“, das passiert einfach SO, weil die Physik das im Universum an JEDEM Ort je nach den DORT anzutreffenden „örtlichen“ „Gegebenheiten“ entsprechend ermöglicht.

          Sie sehen selber, das ist im Grunde ein wahrhaft einfaches Prinzip und man braucht dazu wirklich keine „Götter“, das ist einfach ein mathematischer Prozedurenverlauf, der immer auf DIEJENIGEN physikalischen Gesetzmäßigkeiten „zurückgreift“ die eben so jeweils immer vor ORT möglich sind. Und sie wissen selbst, das ein viereckiges Blech ANDERE Schwingungseigensachaften besitzt, wie z.B. ein rundes Blech. Und dann natürlich noch das Material SELBST und entsprechend seine jeweilige Größe, Beschaffeheit und Särke besitzt, die dann entscheiden, WIE und WELCHE Prozederes in welchem jeweiligen VERHÄLTNIS so von statten gehen

          So induziert jedes Teilchen und jedes Objekt im Grunde seine EIGENEN mathematischen Prozederes, nach DENEN die jeweiligen physikalischen Vorgänge von statten gehen können und bedeutet, das JEDER Vorgang immer nur „einmalig im Universum ist und das im Experiment die tausendfache Wiederholbarkeit im Grunde GAR NICHTS „aussagt“ über den „wahren Sachverhalt. Genau DA wollte ich eigentlich letztlich drauf HIN weisen, das da einfach mit „falschen Vorstellungen“ ran gegangen wird.

          Gut, vielleicht ist es JETZT etwas verständlicher..

          mfg……………J.Clauß

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          • Joachim Clauß schreibt:

            PS:
            @ roodrudee

            Sind sie noch nie auf den Gedanken gekommen, das es die Zeit SO gar nicht gibt??

            Wo IST sie denn, wenn sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen?

            Die Zeit ist im Grunde ein Induktiver -Trägheits-Wiederstand, der auftritt, wenn ein Teilchen sich durch den Raum bewegt.

            Das können sie SELBER in einem Schwimmbecken aus probieren. Lassen sie sich mal triben und dann nehmen sie mal richtig „Fahrt“ auf.. Sie werden dann ganz schnell sehen, wo sie mit ihrer Energie bald bleiben (ja, schon wieder das „Wasserbeispiel“)

            DAHER erhält meiner Ansicht nach jedes Teilchen seine jeweils zueigene Masse! Und warum, eben WEIL das Vakuum ANGEFÜLLT ist. Aber nicht mit einem „Äther“ sondern mit etwas ungeheuer fein strukturiertem, das von der „normalen“ Materie praktisch nicht wahr genommen wird, es sei denn sie versucht, sich darin zu bewegen oder gar zu beschleunigen.. Daher mein Gedanke von dem „Quantenwasser“. Doch bin ich inzwischen sogar zu DER Einsicht gekommen, das ab einem bestimmten Punkt in Richtung Mikrokosmos zur Quantenebene(und gar darunter!) der „leere“ Raum dann sogar FEST-Körpereigenschaften an nimmt, die dem Universum DORT erlauben, wie ein gigantischer, wohl dotierter Silizium-Chip zu agieren.. Der Film Matrix ist nicht so „verrückt“ wie man vielleicht meinen könnte.

            Bis später..

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            • rootrudee schreibt:

              Sie, Joachim Clauß schrieben:

              „//DAHER erhält meiner Ansicht nach jedes Teilchen seine jeweils zueigene Masse! Und warum, eben WEIL das Vakuum ANGEFÜLLT ist. Aber nicht mit einem „Äther“ sondern mit etwas ungeheuer fein strukturiertem, das von der „normalen“ Materie praktisch nicht wahr genommen wird, es sei denn sie versucht, sich darin zu bewegen oder gar zu beschleunigen..“//

              Kurz gefasst also:
              Obgleich Sie die Theorien der Quantenphysik nicht verstehen, sind Sie der Meinung, dass sie falsch sind.
              Besser noch: falsch sein müssen, da Ihre „persönlichen Erfahrungen“ Ihnen etwas anderes suggerieren.

              Nun, mir persönlich –wie auch der Wissenschaft– ist es gleich, ob Sie persönlich die Idee hegen, dass Teilchen in //“etwas ungeheuer fein strukturiertem, das von der „normalen“ Materie praktisch nicht wahrgenommen wird“// schwimmen oder ob kleine unsichtbare Gnome mit den Teilchen jonglieren — solange Sie keinerlei evidenzbasierte Hypothese dazu vorlegen können, sondern lediglich Schlüsse aus missverstandenen oder veralteten Hypothesen ziehen, die mit Ihren persönlichen „Erfahrungen“ (wohlgemerkt: im Makro- nicht im Quantenbereich) übereinstimmen, ist es müßig, darüber zu reden.

              Es ist schließlich auch müßig, einem Manne ausreden zu wollen, dass er Napoleon ist, wenn er dies behauptet.

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    • rootrudee schreibt:

      Vielen Dank, phoen23, Sie haben mir viel Arbeit abgenommen

      Ich hatte die Hälfte meiner Antwort an Joachim Clauß schon geschrieben, als ich las, dass Sie es genau so angesprochen und beantwortet hatten, wie ich’s gerade formulierte:
      • den Solipsismus,
      • das fehlerhafte Verständnis des Begriffs „Theorie“ in der Wissenschaft,
      • die Wissenschaftsfeindlichkeit generell, dann aber dennoch
      • das willkürliche Zusammenklauben und missverstehende Kombinieren unterschiedlichster wissenschaftlicher Hypothesen,
      und das am Ende –natürlich, wie stets– folgende
      • Argument aus Unwissenheit.

      Nicht zu übersehen ist bei Herrn Clauß allerdings auch der Schluss auf der Basis der falschen Dichotomie:
      das ist alles so unglaublich, dahinter MUSS ein Gott stecken.
      Wahlweise natürlich auch mehrere Götter, eine göttliche „Kraft“ oder „Prinzip“, auf jeden Fall etwas Übernatürliches (oder, wie Herr Clauß es lieber sagt) „etwas anderes“ — wobei er nie genauer definieren will, worin die Andersartigkeit des „Anderen“ besteht.
      Fest steht nur, dass es erlaubt, ermöglicht und –quasi unsichtbar hinter den Kulissen sitzend– organisiert.

      Bezeichnend ist hierbei, wie so oft in solchen Fällen, das Fehlen einer ernstzunehmenden alternativen Hypothese, die überprüf- und falsifizierbar ist.

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  13. Joachim Clauß schreibt:

    Äh.. und noch eine Anmerkung. Ich weiß, das meine Webseite schon lange nicht mehr wirklich aktualisiert wurde, vor allem diese „Physik-Geschichten“ weil mir das auch nicht nur „zugelaufen“ ist..
    Ich musste erstens VIELE „innere Reisen“ tätigen, was mich eine ganze Menge Energie kostete..

    Des weiteren hab ich dann viele Bücher und Zeitschriften über das gesamte Spektrum des Themas gelesen Elementar und Quantenkosmos bis hin zum „großen Ganzen) und einiges an Geld rein gesteckt, einfach weil ich manches so „spannend“ fand (z.B. Spektrum-Verlag und so.. Auch Hawkings Schriften fand ich immer sehr interessant..

    Es ist also NICHT so, das Bildung mir am „Arsch“ vorbei ginge, doch mit all dem FORMALEN Geröldel, da hatte ich schon immer meine Schwierigkeiten, ich liebe eher das „Verhältnis-Rechnen“ Und kam damit eigentlich ganz prima zurecht..

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  14. rootrudee schreibt:

    Naja, Joachim Clauß —

    es ist ja lobenswert, dass Sie viel Geld und Mühe aufgewendet haben, um Argumente zusammen zu tragen, die Ihre Idee unterstützen könnten.
    Wenig hilfreich ist es allerdings, wissenschaftliche Fachliteratur zu lesen, wenn man die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens nicht versteht und als //“FORMALES Gerödel“// abzuwerten versucht.

    So erklärten Sie anfangs:
    //“Man hat halt (meiner Meinung nach) gewisse Beobachtungen einfach dazu genutzt, um daraus gewisse „Regeln“ ab zu leiten und diese dann in extra dazu erstellten Experimenten „nachgemacht“, nur um eine Theorie zu beweisen..“//

    Hier zeigen Sie, dass Sie ganz offensichtlich nicht verstanden haben, was eine „Theorie“ ist, bzw. dass es einen Unterschied gibt zwischen z.B. einer „Alltagstheorie“ (die sich aus eigenen Erfahrungen ableitet wie „ich habe die Theorie, dass Frauen nicht mehr als 3 Bier vertragen können“) und einer „wissenschaftlichen Theorie“ (die dort als die beste Erklärung eines Phänomens gesehen wird, sie ist eine Schlussfolgerung aus in wissenschaftlichen Versuchen getesteten, nicht widerlegten Hypothesen).
    Der von Ihnen als Ihre Idee stützendes Argument vorgebrachte „Dirac-See“ übrigens ist ein hübsches Beispiel einer widerlegte Hypothese, die aus diesem Grund nicht mehr Teil der Theorie der Quantenphysik ist.

    Wie sich anfangs (s.o.) zeigte, vermögen Sie ja noch nicht einmal zu unterscheiden zwischen einer beobachteten Tatsache (einem Sachverhalt oder Phänomen), und seiner Beschreibung (in diesem Falle, dem „Naturgesetz“ — welches übrigens auch nur eine wissenschaftliche Theorie ist).

    Sollten Sie des Englischen ein wenig mächtig sein, hier ist ein sehr kurzes Video, welches hervorragend knapp Auskunft gibt über die Unterschiede zwischen beobachteter „Tatsache“ (fact), „Theorie“ (theory), „Hypothese“ (hypothesis) und „Naturgesetz“ (law):

    Das ganze //“FORMALE Gerödel“// hat also durchaus seinen Sinn.
    Denn das, was Sie hier und auf Ihrer Website präsentieren, ist nicht einmal eine Hypothese (eine „prüfbare Aussage über einen möglichen Sachverhalt (Faktum), die über reine Beobachtungsdaten (Datum) hinausgeht.“ [Spektrum.de]), es ist, wie ich schon erklärte, lediglich eine Idee.

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    • Joachim Clauß schreibt:

      Nun, es waren auch Alltsgserfahrungen, die mir dabei „geholfen“ haben. Ich war schließlich lange im Maschinenbau ntätig und hatte manchesmal wirklich sehr „seltsame“ Phänomäne“ zu reparieren, weil Schwingungen z.B. Lager zerfresen und zerlöchert haben oder massiven GUSS zerbröselten.. Und da ging es wirklich auch um longitidinale Schwingungen, die wie eine Hochfrequenz-Hiltie auf das Material ein wirkte.

      Oder das Beispiel mit dem Schwimmer im Wasser, der solange er in „Ruhe“ ist keinen Wiederstand ausgesetzt ist. Und es gab da noch eine Menge weitere Erfahrungen, die mir gewisse Zusammenhänge auf zeigten..

      Aber sie haben recht, von der „Definition“, was eine wissenschaftliche Theorie und einer Alltagserfahrung, die eine „persönliche“ Theorie darstellt, hab ich nicht wirklich Erfahrung.

      Das Problem ist, das sich eine eigene Erfahrung IMMER unter „neuen“ Bedingungen“ ereignet und NIEMALS einer „Wiederholbarkeit“ folgt. Daher der „Vorwurf“, das die wissenschaftliche Methode im Grunde MIT ihrer „Wiederholbarkeit“ nur einem Foto einer MOMENT-Aufnahme entspricht, die tausendmal kopert wird und dann immer das SELBE Bild zeigt. Aber ok, da scheiden sich die Geister..

      Aber was mich z.B. mal wirklich interessieren würde, hat denn noch nie jemand sich jemals gefragt, ob z.B. der gravitative Fluss wirklich nur ein „Potential“ dar stellt? (der jemals gemessen, ob Gravitation ein stetiger GLEICHMÄSSIGER Fluss ist, oder ob dieser in Wirklichkeit aus lauter ultrakurzen longitudinalen Druckwellenschwankungen besteht, der erst als „stetiger Fluss“ in ERSCHEINUNG tritt

      Wenn SIE sich z.B. auf eine Waage stellen, wiegen sie nur DANN das Gewicht, was ihnen die Waage an zeigt?
      Sie wiegen STÄNDIG ihr Gewicht! Von Sekunde zu Sekunde!

      Und NUR wenn Sie UND die Waage sich im freien Fall befinden wiegen sie NICHTS. Aber dafür SIND sie dann äquivalent dazu in einem „beschleunigten“ Zustand..(Das heisst, statt dem Wiederstand (ihr Gewicht) wird dann äquivalent ihre Beschleunigung angezeigt (messbar)
      Das bedeutet letztlich, das die Kraft der Gravitation IMMER wirkt und auch immer „fließt“ Und es meiner Ansicht nach gar nicht wahr ist, das all die Quarks, die Elektronen, Teilchen, Kometen, Monde, Planeten, Sterne und ganze Galaxien „kostenlos“ um ihre jeweiligen Kräfte-Zentren kreisen, sondern das sie STÄNDIG einer Art „kinetischem Ladestrom“ unterwofen sind, der ihnen erst erlaubt, dieses „Spiel der Bewegung“ ständig und „immerwährend“ fort zu führen. Und DAS wiederum führe ICH darauf zurück, das die Gravitation in Wahrheit stetig einen kinetischen Druck auf jegliche Massen ausübt und SIE erst ermöglicht, das sich überhaupt das alles im Universum bewegen KANN.. Und das kann es auch nur, WEIL in den leeren Räumen zwischen der Materie etwas existiert, was dieses auch bewirken KANN.

      Aber wie sie schon sagten, ich bin KEIN Wissenschaftler..

      mfg…….J.Clauß

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  15. Joachim Clauß schreibt:

    Um Ihnen noch ein besonderes Beisspiel zu zeigen, der sogenannte Magnet-Schwebe-Globus..

    http://www.kinderglobus-vergleich.com/schwebender-globus/

    und deren technischer Hintergrund…

    http://www.wer-weiss-was.de/t/schwebender-globus/2878652

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    • rootrudee schreibt:

      Nun, Joachim Clauß, das ist ja alles sehr nett, aber …
      Fangen wir mal hier an:

      //“Das Problem ist, das sich eine eigene Erfahrung IMMER unter „neuen“ Bedingungen“ ereignet und NIEMALS einer „Wiederholbarkeit“ folgt. Daher der „Vorwurf“, das die wissenschaftliche Methode im Grunde MIT ihrer „Wiederholbarkeit“ nur einem Foto einer MOMENT-Aufnahme entspricht, die tausendmal kopert wird und dann immer das SELBE Bild zeigt.“//

      „Wiederholbarkeit“ wird in vielen wissenschaftlichen Fachbereichen verlangt, nicht in allen, z.B. nicht bei Plattentektonik, Geschichte, den Sozialwissenschaften, etc.

      Auch im Bereich, der die „eigenen“, bzw. „persönliche Erfahrungen“ erfasst, die Individualpsychologie (falls es sich um „übernatürliche Erfahrungen“ handelt, kann es, wenn es um verstörende „Erfahrungen“ geht, auch in die klinische Psychologie überlappen) gilt der Grundsatz der Reproduzierbarkeit nur sehr eingeschränkt:

      „Naturwissenschaftliche Definitionen der Reproduzierbarkeit (International Union of Pure and Applied Chemistry, […]) können nicht direkt übernommen werden, denn psychologische und sozialwissenschaftliche Untersuchungen mit Menschen weisen besondere Bedingungen auf.“
      (Wikipedia)

      Zu den Fragen die Gravitation betreffend, kann ich nur auf Physiker und / oder Astronomen verweisen, die gern Rede und Antwort stehen, z.B. auf den Astronomen Florian Freistetter.
      Dieser ist Autor eines Blog –mit Kommentarfunktion!– und berichtet oft über Gravitation:
      http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/?s=gravitation
      Hier eine Seite, auf welcher Fragen gestellt werden können:
      http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/fragen-zur-astronomie/

      Und sogar eine separate Seite, auf welcher er die Frage beantwortet, wo man eine wissenschaftliche Entdeckung veröffentlichen kann:
      http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2016/09/06/wo-kann-ich-meine-wissenschaftliche-entdeckung-veroeffentlichen/

      Allerdings erklärt er dort recht klar:

      //“Was macht man, wenn man die Weltformel gefunden hat? Wie teilt man das der Welt mit?
      Hier sind zuerst einmal ein paar Dinge, die man _nicht_ tun sollte:

      • Wahllos irgendwelche Wissenschaftler (oder Wissenschaftsblogger :() kontaktieren und probieren sie zu einem Gespräch über die große neue Entdeckung zu überreden.
      • Die eigene Theorie groß auf der selbst erstellten Homepage oder dem Buch im Eigenverlag verkünden und bewerben.
      • Sich auf dubiosen Konferenzen von Esoterikern und Pseudowissenschaftlern herumtreiben um dort nach Anerkennung für die eigene Idee suchen.

      Das _kann_ man natürlich alles machen. Aber es wird nicht dazu führen, dass der Theorie die Aufmerksamkeit zukommt, die sie verdient hat, wenn sie tatsächlich seriös ist.“//

      Zudem führt er aus:

      //“Wer über Kosmologie, Gravitation, Teilchenphysik, Relativität o.ä. arbeitet und dabei _keine_ Mathematik verwendet, hat nichts Neues entdeckt. Man kann keine sprachwissenschaftliche Analyse von Shakespeares Originaltexten abliefern, wenn man kein Englisch kann. Genau so wenig kann man die Naturwissenschaft revolutionieren, ohne Mathematik zu beherrschen.“//

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  16. dongamillo schreibt:

    Was meint ihr wird Gott zu dem ganzen …. sagen?
    😉

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  17. rootrudee schreibt:

    Nun, fangen wir mal hier an:

    //“Das Problem ist, das sich eine eigene Erfahrung IMMER unter „neuen“ Bedingungen“ ereignet und NIEMALS einer „Wiederholbarkeit“ folgt. Daher der „Vorwurf“, das die wissenschaftliche Methode im Grunde MIT ihrer „Wiederholbarkeit“ nur einem Foto einer MOMENT-Aufnahme entspricht, die tausendmal kopert wird und dann immer das SELBE Bild zeigt.“//

    „Wiederholbarkeit“ wird in vielen wissenschaftlichen Fachbereichen verlangt, nicht in allen, z.B. nicht bei Plattentektonik, Geschichte, den Sozialwissenschaften, etc.

    Auch im Bereich, der die „eigenen“, bzw. „persönliche Erfahrungen“ erfasst, die Individualpsychologie (falls es sich um „übernatürliche Erfahrungen“ handelt, kann es, wenn es um verstörende „Erfahrungen“ geht, auch in die klinische Psychologie überlappen) gilt der Grundsatz der Reproduzierbarkeit nur sehr eingeschränkt:

    „Naturwissenschaftliche Definitionen der Reproduzierbarkeit (International Union of Pure and Applied Chemistry, […]) können nicht direkt übernommen werden, denn psychologische und sozialwissenschaftliche Untersuchungen mit Menschen weisen besondere Bedingungen auf.“
    (Wikipedia)

    Zu den Fragen die Gravitation betreffend, kann ich nur auf Physiker und / oder Astronomen verweisen, die gern Rede und Antwort stehen, z.B. auf den Astronomen Florian Freistetter.
    Dieser ist Autor eines Blog –mit Kommentarfunktion!– und berichtet oft über Gravitation:
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/?s=gravitation
    Hier eine Seite, auf welcher Fragen gestellt werden können:
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/fragen-zur-astronomie/

    Und sogar eine separate Seite, auf welcher er die Frage beantwortet, wo man eine wissenschaftliche Entdeckung veröffentlichen kann:
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2016/09/06/wo-kann-ich-meine-wissenschaftliche-entdeckung-veroeffentlichen/

    Allerdings erklärt er dort recht klar:

    //“Was macht man, wenn man die Weltformel gefunden hat? Wie teilt man das der Welt mit?
    Hier sind zuerst einmal ein paar Dinge, die man _nicht_ tun sollte:

    • Wahllos irgendwelche Wissenschaftler (oder Wissenschaftsblogger :() kontaktieren und probieren sie zu einem Gespräch über die große neue Entdeckung zu überreden.
    • Die eigene Theorie groß auf der selbst erstellten Homepage oder dem Buch im Eigenverlag verkünden und bewerben.
    • Sich auf dubiosen Konferenzen von Esoterikern und Pseudowissenschaftlern herumtreiben um dort nach Anerkennung für die eigene Idee suchen.

    Das _kann_ man natürlich alles machen. Aber es wird nicht dazu führen, dass der Theorie die Aufmerksamkeit zukommt, die sie verdient hat, wenn sie tatsächlich seriös ist.“//

    Zudem führt er aus:

    //“Wer über Kosmologie, Gravitation, Teilchenphysik, Relativität o.ä. arbeitet und dabei _keine_ Mathematik verwendet, hat nichts Neues entdeckt. Man kann keine sprachwissenschaftliche Analyse von Shakespeares Originaltexten abliefern, wenn man kein Englisch kann. Genau so wenig kann man die Naturwissenschaft revolutionieren, ohne Mathematik zu beherrschen.“//

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    • Joachim Clauß schreibt:

      Hi..

      Nun, mit Herrn Florian Freistätter HATTE ich bereits das „Vergnügen“ (damals schrieb ich aber unter der Prämisse „elementare Physik“, während es hier nur ursprünglich um Glaube und Religion geht.) Ich wollte einfach nur noch mal gewisse Zusammenhänge erörtern, die es erlauben auf ALLES zu verzichten, eben WEIL das ganze automatisch funktioniert und meiner Ansicht nach keiner „Diskusion“ bedürfte..

      Aber ok.Jetzt ist wieder DER Punkt, an dem ich tatsächlich kapitulieren muss.

      (ich hab auch schon früher im Quanten.de Forum und ähnlichen Portalen mit geschrieben, bevor man mich im http://www.quanten.de/forum/ nach über 3000 Beiträgen doch tatsächlich RAUS geworfen hatte und für immer gesperrt. Eben WEIL ich keine mathematischen Beweisführungen für meine „speziellen Theorien“ bringen konnte. Ich hoffte eigentlich, doer Leutre zu finden, die trotz dessen etwas damit anfangen hätten können, eben WEIL sie studiert wären.. Doch täuschte ich mich da leider und musste zu meinem Entsetzen fststellen, das DORT in solcher Arts Foren der „Ehrenkäse“ noch schlimmer ist, wie auf irgendwelchen „Radikalen“ Seiten und das man dort noch vorsichtiger sein muss, WAS man dort so „sagt“, weil dir dort ALLES gleich GNADENLOS zurück in den „Hals gestopft“ wird.. Unter diesen Umständen hab ich EIN gesehen, das es SO keinen SINN macht und hab auch gar nicht versucht, mich da nochmals unter anderem Namen an zu melden, denn DAS hab ich nun wirklich nicht nötig.

      Der EINZIGE, der den Leuten dort WIRKLICH „Paroli“ geboten hatte, das war ein alter „Freund“ Zarathustra der all die Formalitäten KANNTE und sie auch dar legen konnte. doch leider war SEIN „Umgangston“ naja.. sagen wir mal sehr aussergewöhnlich rüde und trat wirklich kräftig „zurück“ (Er ist der besstgehasstese Mensch, den ich kenne)

      Ich zeige ihnen mal HIER sein Gesamtwerk, das er bisher veröffntlichte:

      das ist ein 158seitiges PDF.. das im Grunde genau DAS zum Ausdruck bringt,was ich selber auch so denke, nur eben in SEINER Form, weil ER eben das formale Geröde beherrscht. (nur will mit ihm keiner mehr reden, weil er eben so zurück „ge-ohrfeigt“ hat und diverse Forenmitglieder mal richtig rauf und runter beleidigt hat)

      https://geometrischephysik.files.wordpress.com/2013/12/wichtigstes-dokument-pdf.pdf

      Ich zumindest schreibe nicht mehr in solchen Foren, ich wollte es hier einfach nur mal anmerken, bevor alles zu spät wird, weil die Menschen auf der Welt sich immer mehr(alleine aus physikalsichen Gründen) sich gegenseitig auf den Zeiger gehen und durch die „Bildung“ immer stärker polarisiert werden, (Informelle Massen-Überflutung was irgendwann mal zu einer echten menschlichen Katastrophe führt, weil dann irgendwann die emotionalen Staumauern brechen werden und sich mit GEWALT ihre Bahn suchen und NIEMAND mehr dann IRGENDWAS kontrollieren kann.
      Dann wird das Überleben nur noch eine reine Glückssache werden und die Überlebenden werden dann wieder „blöd“ fragen, ob sie von den „Göttern“ gestraft wurden und opfern erneut „Jungfrauen“ und so, nur um diese „Götter wieder zu beruhigen… Einfach, weil dann KEINER weiss, was wirklich passierte und diese ganze „Scheiße“ fängt wieder von vorne an…

      Zumindest hab ich es nochmals versucht, weil ich hoffte, das vielleicht wenigstens EINER das mal nach voll ziehen kann, wovon ich rede.. Aber anscheinend kriege ich eher einen Stein zum „weinen“ als das dieses jemand verstehen kann/will.

      Ok, vielleicht ist es nicht meine Aufgabe mich darum zu kümmern, aber hier werde ich ihnen noch aufzeigen, warum ICH das ÜBERHAUPT damals in Angriff genommen hab und auf so ziemlich alles im Leben verzichtete…

      http://clausschekonstanten.de/leben/evolution.htm

      Die Zeit läuft so langsam AB und wenn wir es nicht bald auf globaler Ebene „verstehen“, dann wird der Mensch tatsächlich KEINE Zukunft mehr haben.

      Gez…………..J.Clauß, am 23. Mai 2017

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      • phoen23 schreibt:

        Ich bin in der Tat überrascht, daß der „Evolutionstext“ von 2005 nicht so zerfahren ist wie das, was Sie sonst so schreiben.
        Ich entnehme dem, daß Sie um 1985 herum so eine Art empfundenen „Geistessprung“ gemacht haben, verbunden mit der Erkenntnis, daß sich alles irgendwie logisch zusammenfügt, es eine Art übernatürliches „Netz“ gibt, das Ereignisse so steuert, wie es Sinn ergeben zu scheint, während man selbst in eine Art Euphorie verfällt nach einer Phase von Depression und Verwirrtheit? Fiel der „Sprung“ ungefähr in die Zeit der Tschernobyl-Katastrophe 1986?
        Ich bin kein Psychologe, aber dieser Vorgang hat sicherlich einen bestimmten Namen. In irgendeiner Talkshow schilderte Michael Schmidt-Salomon ansatzweise eine ähnliche Erfahrung.
        Ich habe nicht ohne Grund bereits die Schriften von Timothy Leary und Robert Anton Wilson erwähnt: Dort werden ähnliche Erlebnisse geschildert, verbunden mit diversem Gehirnkram, und das war Ende der Sechziger.
        Dennoch: Das meiste ist Spökenkiekerei, und es gibt keine Beweise für irgendwelche kollektiven Netze, Telepathie etc. Das sind alles Ideen, die in der Realität so keinen Bestand haben.
        Hier noch ein Stück von Chrome namens „Insect Human“ von 1981:

        Textprobe: „There in Stockholm, there in Detroit,[..], we are connected“ – also auch hier schon so was; thematisiert wurde es auch bereits in SF-Romanen.
        Was den „Evolutionssprung“ angeht: Da können Sie lange warten. Der wird so nicht stattfinden, zumindest nicht für den Menschen. Normalerweise passen sich die Arten ja an die Umgebung an, der Mensch paßt aber die Umgebung an seine Bedürfnisse an, es gibt also gar keinen Grund, großartig zu mutieren. Kann sich natürlich ändern; ich sehe, wenn, dann eher den Hang zum Transhumanismus, d.h., die Entwicklung zu einem technologischen Wesen. Und dann wäre es wirklich möglich, technologische Netze zu nutzen. Aber solange nicht ganz klar geklärt ist, wie das menschliche Gehirn funktioniert, wird das Utopie bleiben.

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