MGEN-Podcast Folge 2016.08: Ich dachte die mögen das!

Der nicht verurlaubte Teil des MGEN-Teams hat gepodcastet (oder heißt es podgecastet?), unter anderem zu folgenden Themen:

  • Ermittelt: Auch in Evangelistan gebären Jungfrauen Götter
  • Neue Erkenntnis der katholischen Kirche: In Wahrheit diskriminieren bösartige Homosexuelle unschuldige Christen
  • Ingrid Matthäus-Maier sitzt für atheistisch-humanistische Organisationen im WDR-Rundfunkrat
  • Priester missbraucht 20 Kinder: „Ich hatte den Eindruck, dass sie es mochten!“
  • Ausweispapiere für die Hohlwelt: Die Keltisch-Druidische Glaubensgemeinschaft
  • Der militante Atheismus und die Moral: Wir kommentieren Kommentare
  • Das mittlere Management: Heilige im Christentum
  • Nicht so fesch wie Darth Vader, aber genauso böse: Mutter Teresa wird heilig gesprochen

Der RSS-Feed für den Podcast findet sich hier. Die Folge lässt sich auch bei iTunes oder direkt bei Soundcloud anhören und auch als mp3 herunterladen. Falls ihr mögt, bewertet unseren Podcast doch dort. Fragen oder Anmerkungen könnt ihr unter diesem Post in den Kommentaren hinterlassen oder per EMail an mgenblog@gmx.de auf den Weg bringen.

 

PS – Wir haben uns nach der Aufnahme dieser Folge alle in den Urlaub verabschiedet. Es kann daher etwas länger dauern, bis Kommentare freigeschaltet werden. Entschuldigt bitte.

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17 Antworten zu MGEN-Podcast Folge 2016.08: Ich dachte die mögen das!

  1. Till schreibt:

    Hat dies auf tillefon rebloggt.

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  2. B.B. schreibt:

    Die Heiligsprechungen werden – soweit ich weiß – nicht direkt vom Vatikan, sondern von Interessengruppen initiiert. Diese bezahlen die Heiligsprechungen auch großzügig mit bis zu 250.000 €. Was wohl erklärt, warum fragwürdige Personen heilig gesprochen werden, sowie die große Zahl der Heiligsprechungen unter Woitila….
    Liebe Grüße
    B.B.

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  3. Arnold schreibt:

    Zu dem Video Big Family gibt es auch ein Buch, was gerade mein Neffe liest.
    Und wo ist Martina hin? Etwa in Bielefeld?

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  4. Flo schreibt:

    Bezüglich Mutter Theresa würde mich interessieren: Wollt ihr bewußt das Negative herauszustellen oder glaubt ihr, eine objektive Darstellung zu liefern?
    Nebenbei, die Behauptung, die Armenviertel im Kalkutta der 70er Jahre würden im Film zu einseitig dargestellt, wirkt auf mich recht zynisch. Nach allem, was ich weiß, war es tatsächlich extrem schlimm. Habt ihr Quellen für das Gegenteil?

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      In Kalkutta wird es auch damals schon eine postkoloniale Ober- und vor allem Mittelschicht gegeben haben. Was an dieser Feststellung zynisch sein soll, bleibt unklar.

      Wie im Podcast explizit erklärt, haben wir eine Zusammenfassung der Kritikpunkte besprochen. Dass Mutter Teresa bemalte Fingerhüte gesammelt hat und bestimmt immer nett zu Katzen war, haben wir nicht betont. Ich gehe davon aus, dass die offiziellen Hagiographien das für dich ausführlich nachliefern werden.

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    • Till schreibt:

      Wir fanden es wichtig, die krassen negativen Seiten einer Person darzustellen kurz bevor sie heilig gesprochen wird im Kontrast zu den üblichen Meldungen, die nur Positives berichten.

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  5. Stefan Wehmeier schreibt:

    Vom Rachestaat zur Zivilisation

    „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn.‘ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.“

    Eine Rachegesellschaft ändert sich nicht zum Positiven, solange sie ihren Propheten für einen Idioten hält. Sie wird im Gegenteil nur noch verlogener, wie bereits der Philosoph Friedrich Nietzsche in seinem Werk „Der Antichrist“ scharfsinnig ausführte. Die wahre Bedeutung von (Matthäus_5,38-41) wird erkennbar, wenn wir den Bibeltext mit dem folgenden Zitat von Silvio Gesell vergleichen:

    „Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.“

    Wer jetzt nicht mit dem Denken anfängt, sondern zu widersprechen versucht, um Jesus weiterhin für einen Idioten zu halten, darf sich von Nietzsche erklären lassen, wozu er gehört:

    „Ich heiße das Christentum den Einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, – ich heiße es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit…“

    Hier die wissenschaftliche Begründung dafür, dass dieses Urteil keinesfalls übertrieben ist:

    https://www.deweles.de/die-3-gebote.html?file=files/_theme/pdf/nwo_moralisch.pdf

    In welchem Maße der Cargo-Kult des Katholizismus (stellvertretend für alles, was sich heute „christlich“ nennt) die halbwegs zivilisierte Menschheit sinken ließ, lässt sich kaum noch in Worte fassen. Anders herum sprengt es jedes Vorstellungsvermögen, wo die Menschheit heute vielleicht schon sein könnte, wäre das „Königreich des Vaters“ (= „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“) bereits in der Antike verwirklicht worden:

    https://www.deweles.de/phantasie.html?file=files/_theme/pdf/himmel_auf_erden.pdf

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  6. .............. schreibt:

    Ist Atheismus Falltür ins NICHTS? Der Tod löscht alles aus, ob man autonom, frei, oder sonswie gelebt hat. Dieser Weg ist falsch, weil es ziellos, sinnlos und hoffnungslos ist! Wer braucht so was?

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    • gillatra schreibt:

      Wer braucht schon solch hohe Ansprüche, nach denen unser Leben nicht mehr lebenswert wären, sobald deine persönliche Religion widerlegt wird?

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  7. Poldi schreibt:

    Die Praxis von „Mutter Teresa“ erinnert an die Kritik, die bereits Ludwig Feuerbach an der christlichen Vorstellung von Nächstenliebe übte: „Wohl ist dem Religiösen auch Gemeinschaft, gemeinschaftliche Erbauung Bedürfnis, aber das Bedürfnis des andern ist an sich selbst noch immer etwas höchst Untergeordnetes. Das Seelenheil ist die Grundidee, die Hauptsache des Christentums, aber dieses Heil liegt nur in Gott, nur in der Konzentration auf ihn. Die Tätigkeit für andere ist eine geforderte, ist Bedingung des Heils, aber der Grund des Heils ist Gott, die unmittelbare Beziehung auf Gott. Und selbst die Tätigkeit für andere hat nur eine religiöse Bedeutung, hat nur die Beziehung auf Gott zum Grund und Zweck – ist im Wesen nur eine Tätigkeit für Gott – Verherrlichung seines Namens, Ausbreitung seines Ruhmes.“ (Feuerbach, Wesen des Christentums). „Mutter Teresa“ sowie der Bohei um sie beweist noch heut die Richtigkeit der Feuerbach’schen Kritik.

    Gefällt 1 Person

  8. manglaubtesnicht schreibt:

    Die öffentlich-rechtlichen Helden von tagesschau.de berichten völlig unkritisch:

    „Ein Vorbild sei sie gewesen, „eine Heilige dieser Zeit“, die mit ihrer Liebe alle Herzen berührt habe, nicht nur die der Christen, hieß es heute in der Menge auf dem Petersplatz. Auch habe Mutter Teresa die Kirche wieder auf das wirklich Wichtige zurückgeführt in einer Zeit, in der auch in der Kirche vielerorts wieder Routine eingekehrt sei.“
    „Ganz im Sinne von Mutter Teresa lud Papst Franziskus nach der Messe 1500 Obdachlose aus ganz Italien zum Pizza-Essen in den Vatikan ein. Aufgetischt wurde die Original Napoletana von rund 250 Missionarinnen und Missionaren der Nächstenliebe, also von Nonnen und Priestern aus den beiden Ordensgemeinschaften, die auf Mutter Teresa zurückgehen.“

    http://www.tagesschau.de/ausland/mutter-teresa-179.html

    Gefällt 1 Person

  9. Pingback: In eigener Sache: MGEN bei Youtube | Man Glaubt Es Nicht!

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