Die Regeln des Spiels

Du bist Religionsgläubiger und willst mit uns über deine Religion und deine Glaubenssätze diskutieren? Gerne, solange du die folgenden Punkte beachtest:

  1. Kommunisten verfechten die Idee des Kommunismus, A-Kommunisten nicht. Analog dazu glauben Theisten an einen persönlichen Gott als Schöpfer der Universums. Atheismus ist A-Theismus, also einfach nur die Abwesenheit des Glaubens an irgendwelche Götter. Nicht-Tennis ist kein Sport, Nicht-Briefmarkensammeln kein Hobby. Weder sind Atheisten gläubig, noch ist Atheismus eine Religion.
  2. Eine Religion ist ein Komplex von Ideen und Annahmen, keine menschliche Eigenschaft wie Rasse, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Behinderung. Ideen und Annahmen kann, darf und sollte man kritisieren. Religion hat nicht mehr Respekt verdient als andere Ideenkomplexe, wie z.B. Kommunismus oder Star Wars.
  3. Da du als Verfechter einer Religion Behauptungen aufstellst und damit Aussagen über das Wesen der Welt machst, liegt die Beweislast bei dir.
  4. Das Wiederholen der immer gleichen Behauptungen ist kein Beleg. Deine inbrünstigen Gefühle gegenüber einer Behauptung sind keine Belege. Dass ganz viele Leute deine Idee teilen, ist kein Beleg. Ein Youtube-Video ist kein Beleg, eine Predigt auch nicht.

Soweit alles verstanden? Super, dann lass uns diskutieren.

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58 Antworten zu Die Regeln des Spiels

  1. itna schreibt:

    Ja, so sollte man beginnen. Leider scheitern hier schon die meisten Religioten, Sie verstehen auch diese einfachen Definitionen nicht.
    Es fängt ja schon damit an, dass man Häuser, Autos oder eben Religionen nicht beleidigen kann. Und Respekt kann man nicht fordern, sondern sich nur verdienen .

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  2. Muriel schreibt:

    Naja. Nun sind Atheisten nicht per se ungläubig. Sie sind nur nicht qua Eigenschaft Atheist gläubig.
    Aber so war’s mutmaßlich auch gemeint, oder?

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    • Carsten Grün schreibt:

      Eben nicht. Sie spielen einfach nicht mit, sie glauben nicht. Punkt.
      Ist das denn so schwer zu verstehen?

      Ich wurde streng katholisch erzogen und war sogar 7 Jahre lang Ministrant, auf Druck der Falilie.
      Ich habe irgendwann die Bremse gezogen und bin aus allem raus.
      Meine Mutter meinte damals: „Naja, aber die Sakramente der Taufe und der Kommunion hast Du ja, da kann dir nichts mehr passieren.“
      NEIN!
      Ich antwortete: „Nein, denn diesen Kram konnte mir niemand geben, damit ist er auch nicht existent. Denn Gott ist nicht existent.“
      Fertig.
      Wo ist das Problem?
      Ich bin Atheist und glaube an NICHTS.
      Kein Gott, kein Horoskop, kein Schicksal.

      Atheisten sind für Glaubende nicht angreifbar, nicht fassbar, weil sie kein Vereinsmitglied sind.
      Ich teile die Ideen und Annahmen des FC Bayern und anderer Clubs ganz und garnicht, denn ich bin kein Fußballfan. Das bedeutet aber nicht, dass ich GEGEN Fußball bin.
      Ich nehme Fußball nichtmal wahr. Es interessiert mich einfach nicht, ist mir egal.
      Und Fußball beeinflusst mein Leben nicht im geringsten.

      Übersetzung des Wortes Atheist: Ein völlig von allen Religionen unbeeinflusster Mensch, der an keinerlei übernatürliche Wesen glaubt und damit außerhalb aller Religionen steht. Eine Auseinandersetzung des Gewissens mit dem Göttlichen findet einfach nicht statt.

      Mit dem Glauben an Gott wäre es genauso schön wie mit dem Fußball, wenn nicht manche Glaubende ständig versuchen würden, mir weis zu machen, ich würde als Atheist irgendeiner „Anti-Religion“ angehören. Und wenn sie nicht ständig andere im Namen ihres Glaubens umbringen würden.
      Nein, ich spiele einfach nur nicht mit, fertig.

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      • Muriel schreibt:

        Aber das stimmt ja nun mal nicht so pauschal. Atheist(inn)en können ja durchaus an Horokope glauben, an Schicksal auch, und je nach Definition können sie sogar religiös sein. Scientology zum Beispiel ist ja gewissermaßen eine atheistische Religion. Wenn du deine Definition bentuzt, fällt sowas natürlich raus, aber es bleiben allerlei anderer Quatschkram übrig.

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        • Carsten Grün schreibt:

          Eine „Atheistische Religion“ gibt es nicht!
          Das ist ein Widerspruch in sich.
          Scientology ist keine Religion, sondern eine Sekte, die ihre Mitglieder mit esoterischem Unsinn gefügig macht. Solche Sekten sind zahlreich und keinesfalls mit Religionen zu vergleichen, da sie ihre Dogmen immer anpassen, ganz was das neue Opfer grade braucht und hören will.
          Wenn Atheisten (und ich benutze das generische Maskulinum deshalb, weil es grammatisch werder an Genus noch an Sexus gebunden ist und eben deshalb keinerlei geschlechtliche Aussage trifft)
          an Horoskope glauben, dann hat das absolut nichts mit Religion oder Atheismus zu tun, sondern ist esoterisch motiviert.
          Das hat nichts mit Atheismus zu zun.
          Für Atheismus gibt es nur eine einzige Definition. Ein Atheist glaubt nicht an irgend einen Gott.
          Wenn der Atheist der Meinung ist, die Sternenkonstellationen hätten Einfluss auf sein Schicksal, dann ist ihm damit nicht zu helfen, aber mit seinem Atheismus hat das nichts zu tun.

          Der „Quatschkram“ wie Homöopathie, Schüssler-Salze, Steiner, Scientology, Mondlandungsverschwörung, Neuschwabenland, Astrologie, Lichtnahrung, Bachblüten, Chemtrails, Nine-Eleven-Truther….Das hat nix mit Glauben zu tun.
          Gott existiert nicht. Das sagt und weiß der Atheist. Fertig.

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        • Muriel schreibt:

          Ach so. Dann danke und alles Gute noch.

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        • manglaubtesnicht schreibt:

          Muriel, sei nicht böse, uns sind die argumentativen Pferde durchgegangen. Wir Atheisten haben dieses „Bätsch, ihr seid ja auch bloss eine Religion“ so satt, dass wir an schlechten Tagen und bei feuchter Witterung schon mal schnippisch werden.

          Diese dummdreiste Argumentation hört man leider immer wieder. Mit gleichem Recht (nämlich keinem) könnte man auch behaupten „Demokraten sind auch bloss Faschisten“ oder „Fleisch ist ja auch bloss Gemüse“.

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        • Muriel schreibt:

          Oh keine Sorge, ich bin nicht böse, und das Problem kenne ich in verschiedenen Varianten durchaus auch.
          Schnippisch darf man auch gerne sein, aber die Diskussion mit Carsten Grün wollte ich dann doch nach diesem letzten Kommentar unter anderem auf Basis einer Kosten-Nutzen-Erwägung schnell beenden.
          Auch das kennt man ja (nicht nur) als Atheist: Wer entsprechend disponiert ist, kann in wenigen Minuten mehr Bullshit von sich geben, als man in Stunden mühevoller Kleinarbeit richtig zu stellen vermag.

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  3. Flo schreibt:

    Ich bin zwar kein Religionsgläubiger, aber ich diskutiere gerne, darf ich also vielleicht trotzdem?
    1. Atheismus ist keine Religion, ja. Der Gegensatz Religion-Atheismus, der hier angedeutet wird, exitiert allerdings auch nicht. Es gibt atheistische Religionen, es gibt sogar atheistische Christen. Was wäre der richtige Begriff? Nicht vielleicht doch „der GLAUBE, dass alles wissenschaftlich erklärt werden kann“?
    2. Hm, deiner Meinung nach also der Glaube an X niemals mehr Respekt verdient als der an Y? Also der Glaube an Rechtstaatlickeit, das Gute im Menschen oder Demokratie nicht mehr als der an Star Wars? Ernsthaft?

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    • Chris schreibt:

      Zitat 1:“Atheismus ist keine Religion, ja.“
      Zitat 2:“Es gibt atheistische Religionen….“

      Diesen offensichtichen Widerspruch bzw. den Begriff „atheistische Religionen“ sollten Sie bitte präzisieren. Und was ist ein „atheistischer Christ“ ? Ein Atheist, dessen „Christsein“ sich auf das Zahlen der Kirchensteuer beschränkt ?

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      „Ich bin zwar kein Religionsgläubiger, aber ich diskutiere gerne, darf ich also vielleicht trotzdem?“

      Ja klar, hurra!

      Zu 1: Atheismus bedeutet, dass eine Person nicht an persönliche Götter glaubt. Falls jemand sich als „atheistischen Christen“ bezeichnet, dann weiss ich nicht, wie das zur Definition von entweder „atheistisch“ oder „Christ“ passen soll. Natürlich steht es jedem frei, seine Tür „Haus“ und seinen Garten „Bild“ zu nennen – nur versteht das dann eben niemand.

      Dann noch “der GLAUBE, dass alles wissenschaftlich erklärt werden kann”: Ich weiss nicht, wie du darauf kommst. Ich selbst glaube das jedenfalls nicht. Dazu habe ich zu wenig Informationen zu dem Thema.

      Zu 2: Glauben, das bedeutet ja etwas für wahr zu akzeptieren ohne dafür Belege zu haben. „Glaube“ (ohne n) wird dazu oft als Kurzform von „religiöser Glaube“ verwendet. Wenn Christen sagen, dass sie „glauben“, dann meinen sie damit, dass sie an die Existenz von ihrem Jahwe glauben, ohne dass es Belege für seine Existenz gibt. Wenn mein Sohn mit seinem Fussball neben einer zerbrochenen Fensterscheibe steht und sagt „Ich war das nicht. Mama, glaub mir bitte,“ dann meint er damit eine andere Form von Glauben. Ich kann ihm dann entweder glauben oder nicht, also seine Aussage für wahr annehmen oder nicht – aber deswegen bin ich ja nicht gläubig im religiösen Sinne. Ein Begriff kann halt mehrere Bedeutungen haben.

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    • Carsten Grün schreibt:

      Darfst gerne,
      aber: Autsch, Flo!

      1. Atheistische Christen, das gibt es nicht. Wer das behauptet, hat Atheismus nicht verstanden. Oder vielleicht das Wort „Glauben“.
      Ein Christ glaubt an Gott, sonst wäre er kein Christ.
      Ein Atheist glaubt nicht an Gott, sonst wäre er kein Atheist.
      Beißt sich und fällt aus.
      „Atheistische Religion“, das ist so, als würde ich sagen „benzinbetriebener Dieselmotor“.
      Das geht sich nicht aus, wie die Österreicher sagen.
      Die Definition „Glaube“ ist hier eindeutig einem Glauben an Gott zuzuordnen.

      “der GLAUBE, dass alles wissenschaftlich erklärt werden kann”
      Das ist kein Glauben im religiösen Sinn.
      Niemand „glaubt“ an die Wissenschaft. Wissenschaft ist Wissen. Und wenn in der Wissenschaft etwas zweifelhaft ist, dann glaubt niemand. Dann kehrt man zurück an den Schreibtisch und fängt von vorne an. Da wird nix geglaubt sondern nur entweder gewusst oder nicht gewusst. Grob gesagt.

      2. Ich muss nicht an Rechtsstaatlichkeit glauben. Diese ist vorhanden und von uns bestimmt und festgelegt, die Gesetze gelten für alle und werden von Menschen auch durchgesetzt. Sie ist da. Ob ich daran „glaube“ oder nicht spielt keine Rolle. Wobei wir wieder unterschiedlicher Auffassung zur Definition „Glauben“ sind.

      Alle Glaubensrichtungen haben gleich viel Respekt verdient, wenn sie denn wirkliche Glauben, also Religion, sind.

      Das Gute im Menschen ist klar vorhanden und ebenso nachweisbar, wie die Rechtsstaatlichkeit. Hat nix mit dem Glauben zu tun.

      Wir HABEN eine Demokratie. Ich glaube nicht daran, sondern ich WEISS, dass sie da ist, weil ich es beweisen kann.

      Star Wars ist Fantasie, ich kann mir wünschen, sie würde irgendwann wahr, aber das hat auch nix mit glauben zu tun.

      Willst Du jetzt darüber diskutieren, ob Star-Wars eine glaubbare Religion ist? Ernsthaft?😉

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      • manglaubtesnicht schreibt:

        „“der GLAUBE, dass alles wissenschaftlich erklärt werden kann”
        Das ist kein Glauben im religiösen Sinn.“

        Und dazu auch noch arg zweifelhaft, denn es lassen sich Beispiele finden für „etwas“ (als Teil von „alles“), die nicht wissenschaftlich erklärbar sein dürften, z.B. den Zustand des Universums „vor“ dem Urknall (jaja, ich weiss, die Frage ist falsch gestellt) oder was genau am 7. Oktober 784 gegen 15 Uhr am Ort des heutigen Meppener Hauptbahnhofs vorgefallen ist.

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        • Carsten Grün schreibt:

          Starker Tobak.
          Die Wissenschaft ist ja nur deshalb Wissenschaft, weil sie sagt „noch nicht, aber wir arbeiten daran.“
          Im Gegensatz zum Glauben, der einfach alles hinnimmt, wie es ist und sagt: „Das ist so, und mein Hirn reicht nicht aus, da weiter nachzugucken, da Gott das so wollte.“

          Damit gestehen die Katholiken, dass sie zu blöd sind, die Welt zu verstehen und machen es sich einfach.

          Wenn ich ein Team aus Wissenschaftlern zusammenstelle, um herauszufinden, was genau am 7. Oktober 784 gegen 15 Uhr am Ort des heutigen Meppener Hauptbahnhofs vorgefallen ist, dann könnte das Team das möglicherweise überraschend genau eingrenzen.
          Vielleicht nicht exakt. Wir würden aber nichts glauben, sondern den Meppener HBF so lange umgraben, bis wir eine gewisse Ahnung haben und nicht bewiesene Behauptungen ausschließen können.
          Und sowas führt immer zu Überraschungen.
          Von hier aus kann ich jetzt schon sicher sagen: Es ist keine Dampflokomotive eingefahren. :))

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  4. dongamillo schreibt:

    Darf ich noch mitdiskutieren?
    Ohne das Wort „glauben“ sprachwissenschaftlich auseinander nehmen zu wollen, für mich ist glauben ein Handeln nach gewissen Vorgaben denen ich vertrauen will.
    Bahnhof: Der Zug soll um 8:00 Uhr abfahren, ich begebe mich rechtzeitig dort hin.
    Wetterbericht: Es wird Regen gemeldet, ich bleibe deshalb zu Hause, der Regen bleibt aus……
    Ich gehe zum Arzt, er verschreibt ein Medikament …..später stellt sich heraus es war eine falsche Diagnose, und deshalb das falsche Medikament……
    Die einen sagen: „Es gibt Gott“, die anderen behaupten das Gegenteil…….

    Es ist eine ENTSCHEIDUNG !

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  5. dongamillo schreibt:

    Allein den Gegensatz auf „Atheist“ und „Theist“ zu begrenzen sehe ich als nicht ausreichend an.

    Wenn ich das richtig sehe, kann es für einen Atheisten den Begriff „Wahrheit“ nur für nachweisbare „SACHEN“ geben die von jedermann jederzeit nachvollzogen werden können? und damit nicht für „Geschehnisse“ die zu einer gewissen Zeit von gewissen Leuten erlebt wurden?

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Wa̱hr·heit, Substantiv [die]: das Übereinstimmen einer Aussage oder Behauptung mit der Wirklichkeit.

      Der Begriff Wahrheit hat nichts mit von „jedermann jederzeit nachvollzogen werden können“ zu tun. Wahr ist eine Aussage, die mit der Realität übereinstimmt. Oft weiss ich nicht, ob eine Behauptung wahr oder falsch ist. Wenn z.B. jemand behauptet, dass in meinem Garten eine ungerade Anzahl Grashalme steht, dann kann das zwar wahr sein (denn die Anzahl kann ja entweder gerade oder ungerade sein), aber ich weiss das nicht. Wenn der Behaupter also nach seiner Behauptung fragt „Und, glaubst du mir das?“, dann würde ich „Nein“ sagen. Das heisst aber nicht automatisch, dass ich das Gegenteil glaube. Ich habe einfach keine Meinung, mangels Informationen dazu.

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    • dongamillo schreibt:

      Wie sieht es mit der Wahrheit aus zu der Aussage:
      Ich liebe Dich!😉

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  6. Flo schreibt:

    Wieso sollte Religion Götter benötigen? Was würde an einer Religion nicht funktionieren, wenn es keine Götter gäbe? Die Kerngedanken des Buddhismus und folgerichtig diverse Strömungen im Buddhismus kommen ohne aus. Im atheistischem Christentum bezieht man sich auf die diesseitigen Botschaften Jesus‘, plus einen übergeordnete Sinn, aber eben nicht auf einen theistischen Gott. Man google nach Dorothee Sölle, Thomas Altizer oder auch Ernst Bloch. Scientology wiederum hat – ohne Glauben an Götter – in vielen Ländern den rechtlichen Status einer Religion. Und so weiter. Natürlich kann man für sich selbst definieren, „Relgionen ohne Götter sind keine echten Religionen, Punkt“ aber das ist dann halt nicht die allgemein übliche Verwendung des Begriffs.

    @Carsten Grün: „Alle Glaubensrichtungen haben gleich viel Respekt verdient, wenn sie denn wirkliche Glauben, also Religion, sind.“
    Das würde ich niemals bestreiten, aber ich beziehe mich eben auf den Artikel und da steht: „Religion hat nicht mehr Respekt verdient als andere Ideenkomplexe, wie z.B. Kommunismus oder Star Wars.“ und dass impliziert doch wohl, dass man den Überzeugungen eines Demokraten, Kommunisten oder Christen den gleichen Respekt entgegenbringen soll wie denen eines Star-Wars-Fans und das halte ich eben gelinde gesagt für schräg.

    @manglaubtesnicht: Natürlich kann ein Begriff mehrere Bedeutungen haben. Aber der Glaube an Gott oder das dein Sohn die Scheibe nicht kaputt gemacht hat, sind aus meiner Sicht zwei Instanzen desselben Begriffes, nicht fundamentall unterschiedliche Begriffe. Es sind unterschiedliche Dinge, die du dann glaubst, aber der eigentliche Prozess ist doch derselbe.

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      „Re·li·gi·o̱n, Substantiv [die]:

      1. der Glaube an einen Gott oder an mehrere Götter und die damit verbundene Praxis in Kult und Lebensformen. („die buddhistische/christliche/jüdische/ islamische Religion“)

      2. Religion als Schulfach. („eine gute Note in Religion haben“)“

      Natürlich kann man auch ein Philosophiesystem ohne Götterglaube als Religion bezeichnen (oder auch sein Auto „Hut“ nennen). Wenn wir aber damit beginnen die Begriffsbedeutungen zu verbiegen, wird uns das nicht helfen uns den eigentlichen Inhalten anzunähern. Wenn alles eine Religion ist, dann verliert der Begriff jede Bedeutung, so dass am Ende nichts eine Religion ist.

      Ohne Details zu kennen würde ich Scientology nicht als Religion bezeichnen, obwohl die mit ihrem Xenu ein zumindest gottähnliches Wesen am Start haben. Bestimmte Zweige des Buddhismus sind wohl auch eher Philosophiesysteme.

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      • Flo schreibt:

        Hast du für dieses äußerst merkwürdiges Zitat auch eine Quelle? Jedenfalls:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Religion:
        „Religion (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“) ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte und damit verbundene heilige Objekte ist, die nicht im Sinne der Wissenschaftstheorie bewiesen werden können, sondern nur im Wege individueller intuitiver Erfahrung.“

        http://www.duden.de/rechtschreibung/Religion
        “ 1. (meist von einer größeren Gemeinschaft angenommener) bestimmter, durch Lehre und Satzungen festgelegter Glaube und sein Bekenntnis
        2. gläubig verehrende Anerkennung einer alles Sein bestimmenden göttlichen Macht; religiöse Weltanschauung
        3. Religionslehre als Schulfach, Religionsunterricht“

        https://en.wikipedia.org/wiki/Religion
        „Religion is a cultural system of behaviors and practices, mythologies, world views, sacred texts, holy places, ethics, and societal organisation that relate humanity to what an anthropologist has called „an order of existence“. Different religions may contain various elements, ranging from „the belief in spiritual beings“, the „divine“, „sacred things“, „faith“, a „supernatural being or supernatural beings“ such as God or angels, or „…some sort of ultimacy and transcendence that will provide norms and power for the rest of life.“

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    • Carsten Grün schreibt:

      Also, diesen Artikel würde ich schnell wieder vergessen.
      Wenn jemand Kommunismus und Star-Wars in einem Satz als „Ideen-Komplexe“ bezeichnet, und das damit auf eine Stufe stellt, dann darf stark an seiner Objektivität gezweifelt werden. Gelinde gesagt, der hat einen Knall.

      Was hat denn bitte „Star-Wars“ mit glauben zu tun?
      Naja, vielleicht doch…Aber das ist schon bezeichnend, wenn jemand Christentum mit Star-Wars auf eine Stufe stellt….oder Kommunismus, was eine politische Richtung und kein Glauben ist….
      Da wird einem der Wahnsinn dann doch schon irgendwo klar, oder?

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      • manglaubtesnicht schreibt:

        Mir ist unklar, was du meinst. Star Wars, Christentum und Kommunismus sind im Artikel als Beispiele für Komplexe von Ideen oder Geschichten angegeben. Hältst du das für falsch? Und dann auch noch gleich für so skandalös falsch, dass du unbedingt die Verfasser beschimpfen musst?

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        • Carsten Grün schreibt:

          Entschuldige, das war natürlich keineswegs meine Absicht.

          Ich halte es für falsch, eine reine Fiktion in Form eines Märchens auf eine Stufe zu stellen mit einer Politischen Richtung, die heute als Regierungsform existiert und die Meinungsfreiheit von Millionen unterdrückt.
          Kommunismus ist keine Geschichte, kein Märchen. Es ist eine politische Bewertung am Anfang, später eine Regierungsform.
          Star-Wars ist ein Märchen.

          Ja, ich halte es für falsch, beides zusammen als Beispiel anzugeben, denn das sind Dinge, so unterschiedlich wie der Elefant und das Einhorn.

          Beschimpfen wollte ich niemanden, aber es ist in der Tat eigentlich skandalös falsch.
          Sorry.

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  7. manglaubtesnicht schreibt:

    „Ja, und ich meine, dass meine Quellen dazu deutlich valider sind als “Ich hab bei Google “Religion Definition” eingegeben”“

    Beim Duden stimmt das wohl, ja.

    Könntest du kurz zusammenfassen worauf du eigentlich hinaus willst?

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    • Flo schreibt:

      Darauf, dass Punkt 1 aus dem Artikel auf falschen Annahmen beruht und man deswegen schlecht darüber diskutieren kann.

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      • manglaubtesnicht schreibt:

        Okay. Wenn das deine Meinung ist, dann diskutieren wir wohl nicht mehr.

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      • Chris schreibt:

        Der Punkt ist doch, dass sich (Religions-)Gläubige in aller Regel eine wie auch immer geartete Belohnung aufgrund ihrer Lebensführung erhoffens. Manchmal im Diesseits, zumeist aber im Jenseits. Dies kann sich um ein besseres „nächstes Leben“ handeln, oder um einen Fensterplatz in Gottes SkyJet. Die Regeln sollten im Normalfall natürlich
        „göttlichen Ursprungs“ sein. Oder wollen Sie sich Ihre eigenen Regeln zusammen basteln ? Welchen Sinn hätte dann ein religiöser Glaube, Ethik und Moral würden den selben Zweck erfüllen. Mir ist kein Atheist bekannt, welcher seine moralischen Werte/sein Verhalten mit einer übergeordneten Wertevorgabe abgleicht.
        Somit sollte der Unterschied zwischen Theismus und Atheismus eigentlich klar sein.

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        • Flo schreibt:

          Sorry, aber das ist noch wirrer als der Ausgangsartikel. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo ich da ansetzen soll, und noch weniger, ob das Sinn hat.
          Hast du die Religionsdefinitionen gelesen, die ich zitiert habe? Sind wir uns einig das Theismus und Religion völlig unterschiedliche Sachen sind?

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  8. Carsten Grün schreibt:

    Huiuiui, Herrschaften….

    Wir streiten doch hier garnicht mehr um den Glauben an sich, sondern um seine Definition?

    Ausgang war ja, dass Atheisten an nichts glauben.
    Wenn aber ein Atheist sagt: „Ich glaube, morgen gibt es Regen“, dann ist das erstmal eine Meinung, aber noch lange kein Glaubensbekenntnis.

    Glaube an Gott und etwas glauben, das sollten wir hier doch deutlich trennen und nicht vermischen. Das führt zu Missverständnissen und zu schlechter Diskussion.
    Die Floskel „Ich glaube, dass…“ sollte doch bitte deutlich abgesetzt vom religiösen Kontext betrachtet werden.
    Wer Star-Wars und Christentum im selben Zusammenhang zum Glauben benutzt, an dessen Verstand darf gezweifelt werden. Wenn ich etwas glaube, dann sage ich: könnte stimmen.
    Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich religös bin. Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt, ich glaube nicht, dass es morgen regnet. Ich glaube auch nicht, dass Dortmund deutscher Meister wird. Halten wir das bitte auseinander, sonst hat die Diskussion um den Atheismus keinen Sinn, und die Diskussionsgegner machen sich das Spiel so einfach, wie sie nur wollen.

    Glauben kann jeder Mensch alles, abhängig von seiner Bildung.
    UND DAZU kommt dann die Religion, und dann wird es doch komplizierter.

    Ein verheerendes Beispiel:
    „Ich glaube, dass Aluminium im Deo Brustkrebs erzeugt.“

    Diese Aussage ist vollkommen blödsinnig und unbewiesen, sie entstammt einer Feministinnen-Gruppe bei Facebook in Verbindung mit einer Website.
    Dort wurde etwas aus der Vergangenheit aufgegriffen, das völlig haltlos einfach so dahin behauptet wurde.

    Erklärung:
    Aluminiumhydroxichlorid ist der Stoff im Deo, der die Schweißproduktion hemmt. Völlig ungefährlich, niemals hat jemand einen Zusammenhang zu Brustkrebs festgestellt, dieser Stoff wird täglich getestet. Er hemmt die Schweißdrüsen in ihrer Produktion, nichts gefährliches, man schwitzt einfach nur viel weniger.

    Dennoch hat ein Profilneurotiker aus den USA behauptet, das KÖNNTE Brustkrebs verursachen, ohne irgendwelche Nachweise.
    Das wurde in Deutschland aufgegriffen und verbreitet, bis sogar die Bildzeitung schrieb: Aluminium in Deos verursacht Brustkrebs!
    Vollkommener Quatsch.
    Seitdem gibt es Fernsehwerbung mit „Aluminiumfreien Deos“, die aber komischerweise in Aluminiumdosen angeboten werden.
    Diese Deos ohne Aluminiumhydroxichlorid (AHC) wirken nicht, sie überdecken den Schweißgeruch nur mit Parfum. Es gibt keinen Ersatzstoff.
    Es wird nur über das drübergestunken, was stinkt.
    Welche Auswirkungen diese Parfums haben, die sehr hoch dosiert sind, darüber macht sich kein Konsument Gedanken, denn es hat ja nie irgendwer gesagt, dass die vielleicht auch schädlich sein können. Wenn ich jetzt diese Parfums vollkommen haltlos in Misskredit bringen würde, würde in 3 Wochen keine Frau mehr Deos nutzen.
    Eine Tafel Schokolade enthält naturgegeben mehr Aluminium, als eine Monatsdosis der Deos.

    Der Lippenstift einer Frau enthält zur Farbgebung pro Anstrich mehr Aluminiumverbindungen, als eine ganze Dose Deo…aber das nur nebenbei.

    Um nun die Kurve zum Glauben zu kriegen:
    Wenn man jemandem lange genug vorbetet und er keine Alternativen hat, dann entwickelt er einen Glauben. So ist das in der Vergangenheit mit dem Christentum und dem Islam passiert.
    Über Jahrhunderte ist der Glauben gewachsen, und alle Kinder wurden von früh auf dahin indoktriniert. Der Liebe Gott macht morgen schönes Wetter, wenn du den Teller leer isst!

    (Oder: Impfungen verursachen Autismus. Das selbe Muster. Unsinn, weil gefälscht aus Geldgier. Trotzdem glauben es viele immer noch.)

    Das ist sehr schwer. Die Aufklärung in Europa war ein gutes Zeitalter, aber es ist leider vorbei.

    Wenn jemand an Star-Wars glaubt, und denkt, dass das wahr wird…der hat ein Bildungsproblem.
    Wer den Glauben an Gott mit der Meinung gleichsetzt, Kommunismus ist eine Glaubensrichtung…der hat ein viel schwierigeres Problem.

    „Der Glaube“ und „etwas glauben“ was der Freund erzählt, das sind zwei unterschiedliche Dinge.

    Ein Atheist kann durchaus glauben, dass es morgen regnet. Aber deswegen rennt er nicht in die Kirche und er zahlt auch keine Spenden oder betet.

    Er sagt: „könnte sein.“ Mehr nicht.

    Atheismus ist kein Glauben, kein Anti-Glauben und kein Nicht-Glauben.
    Wir machen einfach nicht mit, wir sind keine Religionisten, die Gott verweigern!

    Wir glauben auch nicht an das fliegende Spaghettimonster, genauso, wie wir keine Briefmarken sammeln!
    Wir sind keine Anti-Briefmarken-Glaubenden, nur weil wir da nicht mitmachen.

    Wieso ist das so schwer zu verstehen?
    Weil die Glaubenden sich nicht vorstellen können, dass jemand nicht glaubt?
    Das ist aber nicht unser Problem, sondern deren. Auch wenn sie uns immer wieder anders überzeugen wollen.

    Bitte macht euch klar, dass wir hier über wirkliche religiöse Überzeugungen diskutieren, und nicht darüber, ob „Star-Wars“ und der Kommunismus Glaubensrichtungen sind. Wir diskutieren nicht über Sekten, nicht über das Lottospiel oder Astrologie.

    Nix für ungut.

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    • Flo schreibt:

      Über etwas undefiniertes zu diskutieren, bringt doch rein gar nichts. Und da der Artikel in dem Punkt leider völlig unzureichend ist, streiten wir als ersten Schritt natürlich über die Definition des Glaubens. Allerdings kommen wir hier irgendwie nicht voran. Wenn ihr weiter an den Gleichungen Theismus = Religion und Atheismus = Religionslosigkeit festhaltet, wiedersprecht ihr der breiten Mehrheit der Religions- und Sozialwissenschaftlern, und auf dem Niveau möchte ich dann ehrlich gesagt nicht weitermachen.

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  9. dongamillo schreibt:

    „“““Chris schreibt:
    05/04/2016 um 20:54
    Der Punkt ist doch, dass sich (Religions-)Gläubige in aller Regel eine wie auch immer geartete Belohnung aufgrund ihrer Lebensführung erhoffens. ….““““

    Wenn es mir erlaubt wird das zu ergänzen, bzw zu korrigieren?

    Es ist ein gewaltiger Unterschied ob ich irgend einer, egal welcher RELIGION glaube oder diesen Gott persönlich kennengelernt habe.
    (Religion = Der menschliche Versuch wieder mit Gott in Verbindung zu kommen)
    Alle Religionen verlangen eine gewisse Lebensführung und versprechen eine evtl „Rettung“, „Himmel“ besseres Leben,…….
    Die Grundlage des echten christlichen Glaubens besteht in der bezeugten Tatsache der Auferstehung Jesu von den Toten und der Ausgießung des heiligen Geistes.
    Auch wenn hier das keiner verstehen kann, ich bitte den Unterschied zu prüfen.
    Was kann Gott dafür dass Menschen dies zu einer Machtreligion ausnützen?
    Jesus ist anders ! ER ist der Maßstab!
    Damit würden wir der Wahrheit um einiges näher kommen, oder?

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    • Chris schreibt:

      @dongamillo
      @Flo
      „Gib, dann wird dir gegeben“, so das Credo einer allseits bekannten Religionsgemeinschaft. Kern meiner Ausage sollte sein „warum glauben Menschen“.
      Weil ihr Gott so ein liebenswürdigen Charakter hat?
      Weil der Tod nicht das Ende bedeuten soll?
      Weil sie Angst vor göttlicher Strafe haben?
      Weil sie ihm ihre Schöpfung verdanken (sollen)?
      Weil 72 Jungfrauen genau auf DICH warten?
      Nicht zuletzt zeigt die „Pascal`sche Wette“, dass es insbesondere im Glauben
      auch nur um die (gewinnbringende) Erfüllung von Hoffnungen und Wünschen geht.
      Ich als Atheist kann behaupten, dass ich mein Leben ohne Erwartungen an ein wie auch immer geartetes göttliches Etwas führe. Könnten Sie das auch ? Glauben, mit der Gewissheit, nie göttliche Anerkennung zu erfahren?
      Somit erklärt das für mich auch den Unterschied zwischen Glauben und Nichtglauben.

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      • Anonymous schreibt:

        Keine Erwartungen? Was macht das Leben lebenswert wenn nicht die Liebe?
        Liebe zu geben, Liebe zu empfangen!

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      • dongamillo schreibt:

        „““….Ich als Atheist kann behaupten, dass ich mein Leben ohne Erwartungen an ein wie auch immer geartetes göttliches Etwas führe. …..““““

        -Ein Atheist geht ja davon aus, dass es kein „wie auch immer geartetes göttliches Etwas“ gibt. Das ist sein „Glaube“, bzw. das glaubt er zu wissen, danach handelt er.

        -„Religioten“ meinen dieses „wie auch immer geartetes göttliches Etwas“
        mit „guten Werken“, oder sonstwie beeinflussen zu können oder wollen sich dieses „Etwas“, unter anderem, als Machtinstrument nutzbar zu machen.

        -Christen haben dieses „wie auch immer geartetes göttliches Etwas“ in Jesus Christus gefunden und leben danach.

        -es gibt noch andere Haltungen zum Leben, zB. den „Suchenden“ , den „Beschäftigten“, ….

        Unter der Aussage:
        „Ich als Atheist kann behaupten, dass ich mein Leben ohne Erwartungen an ein wie auch immer geartetes göttliches Etwas führe.“
        verstehe ich, dass du einfach keine Erwartung an „Etwas“ haben willst, selbst wenn es da sein könnte! ?

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        • Chris schreibt:

          @Anonym,@dongamillo
          Wenn Sie mit Erwartungen das Geben/Empfangen von Liebe eines (für mich imaginären) Gottes verstehen, dann haben Sie Recht. Stephen Hawking meinte mal auf die Frage nach dem Sinn des Lebens: „Lebe dein Leben, hier und jetzt“ (sinngemäß).
          Mehr ist dazu nicht zu sagen, da es den Kern trifft.

          Wenn von 8 Mrd. Menschen auf unserem Planeten geschätzte 4 Mrd. sagen. dass ihr Gott ganz nah bei ihnen ist und sie ihn total lieb haben, wohlwissend (zumindest sollte sie das), dass sie aufgrund der Vielzahl an Religionen und Göttern vermutlich falsch liegen,dann frage/sage ich: Scheinbar reicht schon die Illusion eines Gottes um glücklich zu sein ?!
          Wo Sie Gott sehen, sehen kleine Teens ihren Bravo-Schwarm, andere erkennen in Scarlett Johansson ihre Seelenverwandte und einige sind sich sicher, dass die Gefühle ihrer Lieblingsprostituierten (nicht als Beleidigung verstehen) vollkommen aufrichtig sind.
          Und alle sind glücklich! Wozu sollte man sich also seinen eigenen Gott erschaffen?

          Sollte es Ihnen um das Jenseits nach dem Tod gehen: Wieso sollte ein allmächtiger, über alles erhabener und über allen Dingen stehender Gott es nötig haben, die Liebe seiner Schöpfung mit „Süßigkeiten“ (und/oder Peitsche) zu gewinnen? Ziemlich profan, oder?
          Und mit wieviel Religionen haben Sie sich vor Ihrem Bekenntnis zum CHRISTLICHEN Gott befasst, 10, 50…oder keiner anderen? Was für ein ungewöhnlicher Zufall, dass Menschen im christlichen Abendland ausgerechnet zu Gott „gefunden“ haben, Orientalen zu Allah, Inder zu Shiva & Vishnu und…und….und….
          Ob SIe es glauben oder nicht: Jeder wird bezeugen,, dass es genau DER EINE,
          DER RICHTIGE ist…..

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        • dongamillo schreibt:

          „““…Sollte es Ihnen um das Jenseits nach dem Tod gehen: Wieso sollte ein allmächtiger, über alles erhabener und über allen Dingen stehender Gott es nötig haben, die Liebe seiner Schöpfung mit “Süßigkeiten” (und/oder Peitsche) zu gewinnen? Ziemlich profan, oder?…“““

          Hallo „Chris“, unter anderem geht es auch um das Jenseits. Wir alle sind lebendige „Seelen“ die nur hier auf Erden die Chance zur Entscheidung haben später dann bei IHM zu sein. Er hat es nicht nötig um uns zu buhlen, aber er möchte nicht dass wir verloren gehen und in der späteren Ewigkeit leiden. Er setzt Warnungen und Entscheidungsmöglichkeiten, jede Begegnung mit einem Christen ist die Möglichkeit sich über die Optionen auszutauschen. Da zeigt sich meistens auch schon wer wirklich Christ ist oder wer nur so in der Kirche mitläuft. Wer sich auf Äußerlichkeiten verlässt, wie getauft und konfirmiert sein oder ähnliches, wird Schwierigkeiten haben den Weg klar zu beschreiben.

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        • dongamillo schreibt:

          „““….Und mit wieviel Religionen haben Sie sich vor Ihrem Bekenntnis zum CHRISTLICHEN Gott befasst, 10, 50…oder keiner anderen?….““““

          Hallo Chris, ich habe als Kind mit 5-6 Jahren von meinem großen Bruder gesagt bekommen, es gibt einen Gott und man kann zu ihm beten. Dies habe ich bis zu meiner Bekehrung regelmäßig getan aber ich wunderte mich warum nicht alle Gebete so erhört wurden wie ich es mir vorstellte…..
          Als ich wirkliche Christen kennengelernt hatte wurde mir meine Religiosität bewusst, ich betete ja nur in „eigener Sache“ mit MEINEN Wünschen usw.
          Ich erlebte wie Menschen in Beziehung zu Gott wirkliche Erfüllung fanden, wie Gott in verschiedene Leben wunderbar wirkte, Beziehungen und Leben heilte etc. Ich sah wie das trachten nach GOTTES Willen und sein Reich zu bauen auf wunderbare Weise „Frucht brachte“….für andere aber auch für jeden selber, ob Hausfrau, Schüler, Unternehmer, Angestellter, Arbeiter,…..ich sah bei diesen Menschen eine unbeschreibliche Zufriedenheit .
          Nach ca. einem halben Jahr habe ich selber den Moment ergreifen können mich ganz für Gott, Jesus zu entscheiden. Ich erlebte dieses Gefühl der „Neugeburt durch den heiligen Geist“(Joh 1,13 u. Joh. 3,5.) Mein Leben änderte sich in meiner Haltung zu den Mitmenschen, ich konnte zB. geduldiger und verständnisvoller reagieren, das nicht von mir aus sondern Gott hat dies in mir verändert. Ich erlebte Gott in den Zeiten nach dem baldigen Tod meines Vaters, ich hatte auch Zeiten in denen ich nicht so auf Gott gehört habe wie ich es hätte tun sollen, eine Ehe und fünf Kinder gingen daraus hervor, nach dem Scheitern der Ehe stellte er mir Menschen an die Seite die meine katastrophale finanzielle Lage halfen zu regeln. Er schenkte mir eine neue liebe Frau, er regelte meine berufliche Situation, täglich darf ich seine Fürsorge erfahren…..

          Weißt du wenn ich in den Laden gehe, kann ich nicht mit dem Spielgeld meiner Enkel bezahlen, auch das Monopoligeld nehmen sie nicht, die wollen €uro, genauso ist es mit dem einzig wahren Gott, ich brauch keine religiösen Übungen um meine Freizeit zu füllen, ich brauche einen Gott der im Alltag da ist, den habe ich in Jesus Christus gefunden.

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  10. Dieter Kleve schreibt:

    Danke für die schöne Zusammenfassung. Auf dieser Basis – also ohne immer dieselbe Scheindiskussion immer wieder zu führen – ließe sich gut über religiöse Themen diskutieren.

    Schade, dass sogar einige (wenige?) Atheisten das nicht durchgängig zu verstehen scheinen.

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  11. jimmm83 schreibt:

    Ich lese seit ueber einem Jahr hier mit. Der Post ist gut, sprachlich praezise, und inhaltlich stimmig.

    manglaubtesnicht: Don’t worry. Haters gonna hate.

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  12. dongamillo schreibt:

    „““…..Was für ein ungewöhnlicher Zufall, dass Menschen im christlichen Abendland ausgerechnet zu Gott “gefunden” haben, Orientalen zu Allah, Inder zu Shiva & Vishnu und…und….und….
    Ob SIe es glauben oder nicht: Jeder wird bezeugen,, dass es genau DER EINE,
    DER RICHTIGE ist…..““““

    Ich probiere es noch einmal , bitte, das Video soll heißen „der Sinn des Lebens“, eine junge Frau erzählt wie ein Mann, ein gebürtiger Buddhist aus der Mongolei Jesus fand…
    [https://www.youtube.com/watch?v=cI45EZYbV50&list=FLbOLaSaOH3I2caEtwRWCYcw&index=39

    (Die Linkadresse, ohne die eckige Klammer am Anfang, in ein neues Fenster kopieren, dann müsste der Videolink funktionieren, so sollte man das im AMB-Blog machen)

    Danke!

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Okay, ich habs mir angeschaut. Eine junge Frau berichtet von ihrer Missionsreise in die Mongolei: Ein mongolischer Gentleman habe ihr von seinem Traum berichtet, in dem der ihm unbekannte Jesus erschienen sei. Er habe sich dann auf die Suche nach diesem Jesus gemacht, was aber mangels Christen in der Mongolei über Jahre hinweg nicht zum Erfolg geführt hätte. Erst sie, die Missionarin, habe dem armen Mann endlich helfen können.

      Folgende Fragen:

      a. Die Dame ist offenbar professionelle Missionarin und spricht auf eine Missionarsveranstaltung. Wie kannst du wissen, dass ihre mit viel Verve vorgebrachte Geschichte vom heulenden Mongolen stimmt? Sie ist dabei in etwa so glaubwürdig wie ein Gebrauchtwagenverkäufer, der ein (unsichtbares) Auto in den höchsten Tönen lobt.

      b. Falls wir annehmen, dass ihre Geschichte stimmt, woher wissen wir dann, dass der Mongolenmann ihr die Wahrheit sagt zu seiner Suche-nach-Jesus-Geschichte?

      c. Neben wir an, dass die Missionarin und ihr „Opfer“ subjektiv die Wahheit berichten. Für wie wahrscheinlich hältst du, dass a. der Traum von Jesus einfach nur ein Traum war, oder dass b. der Traum von Jesus ein mittels überirdischer Magie eingerichteter Traum war, für den Gott also die Naturgesetze kurz ausgesetzt hat?

      d. Glaubst du nicht, dass es genau so viele Videos mit analogem Inhalt auch gibt über Mohammed und Allah, Buddha, Lord Krishna, Mahavira, etc? Alle mit charmanten Missionarinnen und heulendem Heiden?

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      • dongamillo schreibt:

        Ja ich seh‘ schon du glaubst nichts und niemandem….🙂

        zu a. und b.) Wenn du es mir glauben willst, ich habe schon öfters über Traumbegegnungen mit Jesus, besonders zur Zeit, unter den Moslems im Nahen Osten, gehört.
        Wie würdest du die Zeugenaussage bei einem anderen Ereignis, z.B. Verkehrsunfall, werten? Nicht immer sind die Spuren eindeutig…..!?
        Klar, es kann alles gelogen sein, wir kommen im Leben nicht daran vorbei gewissen Aussagen zu vertrauen.
        Auch den Atheismus muss man „glauben“, oder?
        Den Gott den ich kennen lernen durfte ist ein verborgener Gott, keine Bilder, keine Statuen, lediglich zeichenhafte Symbole für die Nachfolger dieses Gottes wie das Kreuz oder der Fisch. Auch diese sind nicht als Anbetungsobjekte gedacht sondern nur zur Erinnerung oder als Bekenntnis.
        zu c.) In besonderen Fällen, wie in der Einsamkeit der Mongolei, kann ich mir das durchaus als Vorbereitung Gottes für das Missionsteam vorstellen (Eph. 2,10).
        zu d.) ne, das glaub ich nicht, oder kennst du welche?🙂

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        • manglaubtesnicht schreibt:

          Du willst mich nicht verstehen, oder?

          Hier erzählt jemand eine komplett unbelegte Geschichte (auf einer Verkaufsveranstaltung). Und es ist nicht nur einfach so eine komplett unbelegte Geschichte, es ist sogar eine komplett unbelegte Geschichte *über* eine andere, ebenfalls komplett unbelegte Geschichte. Und du willst mir weismachen, dass du das einfach so als Beleg für die reale Existenz von Magie, von Zauberei, von überirdischen Mächten akzeptierst? Es ist einfach nur eine Geschichte. Gleichzeitig verlachst und verachtest du Menschen, die ganz analoge Geschichten (ebenfalls ohne Belege) über ihren jeweiligen magischen Lieblingsgott erzählen.

          Wirklich, das kannst du nicht ernst meinen. Niemand ist so dreist-naiv.

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        • dongamillo schreibt:

          Ein Zitat eines mir unbekannten Autors:
          Ein Unterschied zwischen Erfindung und Wahrheit besteht darin, dass erfundene Geschichten im Gegensatz zu wahren Geschichten glaubhaft sein müssen.

          …..einfach mal zu Bedenken….. wem oder was glaube ich?

          Meine Entscheidung habe ich noch nie bereut.🙂

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        • Muriel schreibt:

          „Ein Unterschied zwischen Erfindung und Wahrheit besteht darin, dass erfundene Geschichten im Gegensatz zu wahren Geschichten glaubhaft sein müssen.“
          Danke für diese ganz neue Perspektive auf Jason X und Die Ritter der Kokosnuss.

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  13. dongamillo schreibt:

    Hallo „MGEN“ nach meinem Test funktioniert der Link jetzt, ich habe leider nur den falschen Antwortsbuttom erwischt, die Antwort gehört noch zu „Chris“, sorry.

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  14. dongamillo schreibt:

    „““manglaubtesnicht schreibt: 19/04/2016 um 16:41
    Du willst mich nicht verstehen, oder?
    …….
    Wirklich, das kannst du nicht ernst meinen. Niemand ist so dreist-naiv.“““““

    Ich kann die „Geschichte“, für Christen heißt das ein „Zeugnis von eigenem Erleben“, absolut vertrauen weil ich selbst Gott auf unterschiedlichster Weise erlebe.
    Ich denke von mir den Unterschied von „religiösen Christen“ und „echten Christen“ zu bemerken, da gibt es eine gewisse Ausstrahlung….aber das ist ja für dich auch kein Argument!
    Ich suche weiter nach stichhaltigeren Argumenten.😉

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  15. Gernot Schrader schreibt:

    Atheisten sind „gläubige“ ungläubige, so ich weiss die Ansicht vieler Gläubiger (jetzt krieg‘ ich ’nen Knopf im Kopf).
    Ermpf, habe mich oft dagegen verwehrt, aber eines muss ich ihnen lassen ganz Unrecht haben sie nicht.
    Wieso?!
    Naja auch ein Atheist muss aufpassen dass es nicht zum Dogma wird,
    er muss genauso aufpassen dass es nicht zu einem Ismus wird was leider im Worte AtheISMUS schon drinnen steckt.
    Bloss aus reiner Vorsicht bezeichne ich mich lieber als Agnostiker, stimmt so, mir ist es nämlich egal ob oder an was du glaubst, lass mich einfach damit in Ruhe.
    Ich will niemanden mehr bekehren auch wenn ich manchmal den Anschein erwecke,
    man muss einem ex-Sektenmitglied dieses eben nachsehen genau wie dem ex-Raucher oder dem ex-Alkoholiker, es ist ein rotes Tuch und manchmal dreht man dann durch wenn man es bloss anschaut.

    Zitat:
    „Kreationisten haben Gewissheit ohne Beweise, Atheisten haben keine Gewissheit aber Beweise“.

    Seht mich als Vermittelnden zwischen den Welten, ich kann ungeheurlich komisch und sauer werden wenns um Religion geht, dennoch bin ich fähig beide Seiten im Auge zu behalten (wenn man mir kein rotes Tuch vorhält).

    Es gibt Erlebnisse mit denen ist schwer Umzugehen, ich meine jetzt nicht einen verstorbenen Angehörigen sondern Erlebnisse.
    Ein solches Erlebnis ist z.B. eine sogenannte „Ganzheitserfahrung“ (man fühlt sich sehr intensiv mit dem Universum verbunden und erfährt eine ungemeine Euphorie das man beihnahe den Verstand verliert), wie geht man damit um?
    Auch Dr. Mitchell (Apollo 14) konnte sich keinen Reim darauf machen.
    Gott resp. Glaube ist dann schnell zur Hand um eine Erklärung zu finden für dieses Phänomen.
    Denn auch mit allem was wir Wissen können wir es nicht erklären wie es dazu kommt, auch lässt es sich nicht reproduzieren.
    Seine Ganzheitserfahrung machte er beim Rücksturz zur Erde und es beschäftigte ihn das ganze folgende Leben lang was das genau war, wie lässt es sich erklären, gibt es dafür eine Triebfeder, eine unbekannte Kraft?

    Man sucht und egal in welcher Religion Ganzheitserfahrungen sind überall zu finden, man kann sie durch Askese, Meditation, Drogen oder eben durch ein ganz spezielles Erlebnis erfahren und manchmal passiert es „einfach so“ (ohne vordergründig ersichtlichen Grund).

    Persönlich, auch wenn es das eigene Leben nicht leichter macht, wünschte ich mir allen Menschen würde solches wiederfahren, man ist nicht mehr derselbe danach und es kann passieren dass einem danach ein Grashalm so wichtig wie das eigene sein erscheint.

    Man muss dazu anmerken dass Herr Mitchell nicht Dr. der Medizin war sondern Dr. der aeronautik und astronautik trozdem gehe ich davon aus das er auch mögliche medizinische Gründe in Betracht zog.

    Herr Mitchell ist möglicherweise nicht sehr beliebt (hier) denn er fütterte doch mit einigen seiner aussagen UFO-gläubige.

    Trotz meiner liebe zu Sci-Fi, UFO-gläubiger war ich nie ich neige eher dazu zu sagen mann muss ebenso die Möglichkeit in Betracht ziehen dass wir wirklich die einzigen halbwegs intelligenten Wesen sind, die Chance aus meiner sicht ist 1:1, entweder oder.
    dies ist meine Ausgangslage und ich war reichlich überrascht von Herrn Mitchells Ansichten.
    Nach genauer betrachtung musste ich mir aber sagen, „recht hat er“

    „Wenn etwas im Bereich des Möglichen liegt wird es eintreffen ich kenne bloss den Zeitpunkt nicht“
    Das heisst nun gar nichts aber für UFOlogen ist das natürlich schon Beweis genug.
    Nur erselbst mochte es nicht ausschliessen und er mochte auch die Möglichkeit nicht ausschliessen das sie uns schon besuchten, sei es für uns auch unvorstellbar.
    Gedacht aus besagtem „Spiel“; „wenn etwas im bereich des Möglichen liegt…“

    Diese Überlegung ist nicht neu und hat bestimmt schon zu eigenartigen Auswüchsen geführt (ich stosse eine endlose zahl Menschen über eine Klippe – einer kann irgendwann bestimmt fliegen

    Das alles habe ich hier nur angeführt um damit zu sagen man braucht kein kompletter Idiot zu sein um sich mit dem was Esoterik genannt wird auseinanderzusetzen.

    Noch „kurz“; meine Ansicht ist wir sind die „Ausserirdischen“, ich meine wir machen uns auf den Weg zu den Sternen (was ja auch stimmt), uns scheint es wichtig zu Erfahren ob es da noch andere solche Heinis gibt wie uns, obwohl uns das nicht einen deut klüger machen wird. Angenommen ich hätte die Technologie zu verfügung wie in jenem Spiel an welchem ich eine Zeit lang mitgebastelt habe, d.H. ich kann mich mittels „hyperdrive“ zimlich rasch in unserer Galaxis bewegen, relativ, 20 Lichtjahre sind ein Fliegenschiss.
    Wie gross müsste meine Flotte sein damit ich Ausserirdische aufspüren kann? Enorm, unvorstellbar gigantisch, zig tausende von Schiffchen und die Chance auf einen Treffrer wäre immer noch gering. Weiter? nein geht nicht eher kürzere Sprünge denn ich muss ja alles abklappern und es könnte das nächst beste genauso wie das entfernteste System sein. Deshalb halte ich es für unwahrscheinlich selbst wenn man die Technologie hätte.
    Man muss sich die grösse unserer Galaxis erst mal vergegenwärtigen. „Pioneer Space Sim“ kann dabei helfen es zu verstehen – es bleibt unvorstellbar gigantisch, man merkt schnell das mit so kurzen Hüpfern man immer noch Lebzeiten unterwegs wäre.
    Spieltechnisch war aus meiner Sicht das erweitern der Galaxis von ca. 1/10 auf die reelle grösse ein Fehler, die Spielwelt ist zu gross und der Spieler verliert sich speziell in der „Dicke“ (z ausdehnung) wir denken nun mal zweidimensional resp.müssen das andere erst üben. Aber als Erfahrung um solches abzuschätzen ist Pioneer wahrscheinlich (noch) einmalig.

    Apropos E.T. was tun wir wenn die uns sagen: „sorry wir wissen die Lösung auch nicht, wir dachten ihr…“

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  16. STRAFANZEIGE schreibt:

    Wenn ich mich so durchs Internet klicke, dann fällt mir auf, mit was für doch eher weltfremden Themen und Absurditäten die Menschen beschäftigt sind oder sich, besser gesagt, beschäftigen lassen. Hinter manchen Aussagen dieser Mitmenschen lugt eine grandiose Fehlbildung hervor, die, so ist das leider zu befürchten, inzwischen eine allgemeine Erscheinung geworden zu sein scheint. Der Glaube an einen vermeintlichen Gott ist hierbei weitgehend verdrängt durch andere Vermeintlichkeit, mit der man sich aber hintenrum immer wieder dem wesentlichen Religionsinhalt nähert, der darin besteht, wie oben schon erwähnt wurde, dieses doch eher beschissene Leben nach dem Tod ersetzt zu bekommen durch ein besseres schöneres Leben im vermeintlichen Jenseits oder als Wiedergeburt oder Reinkarnation. Auf die Idee, das irdische beschissene Leben zu hinterfragen, kommen diese Menschen nicht und wenn man ihnen sagt, daß ihr allerhöchstes Wesen nur ein Hirngespinst sein kann nach den Gesetzen der Physik, dann kann man eine aufgebrachte Meute von beleidigten Leberwürsten erleben, als lebten wir noch im Mittelalter. Dann zählen sie all die Physiker auf, die ihren religiös-idealistischen Scheißdreck schon in die Welt hinausposaunten und dafür noch bejubelt wurden von einer blinden, weil gottesgläubigen Öffentlichkeit. Allein die allgemein anerkannte und akzeptierte Autorität dieser einst schwerbezahlten Naturwissenschaftler reicht hin, sie als omnipotente Sachverständige in Sachen „Gott“ zu zitieren. Z.B. „Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ (W.Heisenberg) Ja, wenn man zu tief ins Glas geschaut hat, mag das schon sein, könnte man dann flapsig antworten wollen, aber das bringt es ja nicht. Man sollte sich das Zitat aber durchaus als bildliche Darstellung vorstellen: nur ein Winzling kann in den Grund eines Bechers passen. Ob den der Heisenberg gesehen hat ?! So ein Kleiner soll allmächtig sein ?! Natürlich, heißt es dann, denn darin bestehe ja seine Allmacht, daß er jede Größe annehmen kann, auch eine winzig kleine lächerliche, ähm, bis eine Katze kam und ihn auffraß, deshalb können wir Gott nicht mehr sehen …

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