Die Evolution und ihre Theorie

Man muss es klar sagen: Kreationismus, also die Idee, dass die Welt mitsamt all ihrer Bewohner vor ca. 6000 Jahren quasi fix und fertig in sieben Tagen von Gott Jahwe geschaffen worden ist, ist eine der albernsten Ausprägungen aller religiöser Vorstellungen. Die Kreationisten haben als Hauptfeinde den gesunden Menschenverstand, sämtliche Wissenschaften und da insbesondere die Evolutionsbiologie ausgemacht. Im Kampf gegen diese „Irrlehren“ werden ganz offensichtliche Tatsachen ausgeblendet, verdrängt, verleugnet; es wird geschimpft, geschrieen und gedroht. Die Evolution muss auf diese Religionisten extrem bedrohlich wirken.

If Americans come from Europeans, why are there still Europeans?

If Americans come from Europeans, why are there still Europeans?

Die Argumente der Kreationisten sind dabei stets von erstaunlicher – hm – Schlichtheit: „Wenn die Menschen von Affen abstammen, wieso gibt es dann noch Affen?“ – „Die Welt ist so schön, sie muss einfach geschaffen worden sein!“ (siehe Photos, der Rest der Bilderserie findet sich bei Buzzfeed)

Solch ein Level naiver Dummheit lässt sich nur dann halten, wenn man die Leute bewusst schlecht informiert, also anlügt. Absurd sind daher auch die von Predigern eingeimpften Vorstellungen, was die Evolution denn eigentlich sei. Nein, liebe Kreationisten, die Evolution sagt nicht, dass “ein Hund zu einem Adler werden wird, […] wenn er oft genug versucht über Klippen zu springen”,  oder dass bei der Entstehung der ersten Menschen aus purem “Zufall viele Menschen en[t]standen sind die [z]ufällig alle ziemlich identisch waren“. Oder auch der beliebte Klassiker: Die „Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch eine zufällige Laune der Natur ist, ist so hoch als ob ein Wirbelsturm über einen Schrottplatz fegen würde und die Schrottteile zu einer startbereiten Boeing 747 zusammenfügen würde.“

Ist das noch Dummheit oder schon Dreistheit? Egal, es ist zum Haare raufen! Evolution ist ja eben nicht willkürlicher Zufall, sondern die ungelenkte Anpassung an die Umwelt. Damit Evolution funktioniert, sind lediglich zwei Voraussetzungen nötig:

1. Lebewesen werden mit erblichen, aber variierenden Merkmalen geboren, z.B. mehr oder weniger schreckhaft, lange oder kurze Beine, viele oder wenige Haare.

2. Einige dieser Variationen sind in der jeweiligen Umwelt günstiger als andere. So haben in einer Savanne mit Raubtieren z.B. schreckhafte Tiere mit langen Beinen einen Überlebensvorteil gegenüber ihren gemütlichen Kollegen. Sie können sich öfter fortpflanzen und geben so die Merkmale weiter.

Das ist alles. Wer diese beiden Punkte vernünftig und zutreffend findet, akzeptiert damit die Evolution. Mehr ist da nicht, der Rest folgt automatisch. Evolution ist ein Fakt. Liebe Religionisten, gewöhnt euch dran.

Findest du auch Krebs, Pocken und Ebola "amazing"? So wie auch Tsunamis, Erdbeben und Hurricanes als Zeichen göttlicher Liebe?

Besonders „amazing“ sind Krebs, Pocken, Ebola, Tsunamis, Erdbeben und Hurricanes als Beweis allgütiger, göttlicher Liebe.

Intelligent Design: „Evolution ist ja bloß eine Theorie!“

Neben der faktisch vorhandenen Evolution gibt es auch noch die Evolutionstheorie. Eine wissenschaftliche Theorie ist ein gut funktionierendes Modell, das Aspekte der Welt erklärt und Vorhersagen zu deren Verhalten macht. Die Evolutionstheorie beschreibt das Ineinandergreifen der biochemischen Mechanismen der Evolution, die Prozesse der natürlichen Auslese und den historischen Ablauf der Entstehung der Arten.

Ein direktes Analogon zum Verhältnis Evolution/Evolutionstheorie ist die Gravitation/Gravitationstherie: Gravitation ist ein Fakt – Durch Leugnen wird man auch nicht leichter. Die Gravitationstheorie („Zwei Massen ziehen sich antiproportional zum Quadrat ihrer Entfernung an, weil …“) erklärt nun die Zusammenhänge hinter diesem Phänomen, so dass z.B. Flugbahnen vorhergesagt werden können. Ein weiteres Fakten- und Theoriepaar sind Krankheiten/Keimtheorie. Die Keimtheorie der Krankheiten erklärt, wie Krankheiten von Bakterien und Viren verursacht werden. Sie war lange sehr umstritten: Man ging damals mit kirchlichem Segen davon aus, dass wahlweise Dämonen oder ein „Ungleichgewicht der Körpersäfte“ Krankheiten verursachen.

Intelligent Falling: „Gravitation ist ja bloß eine Theorie!“

Alle diese Theorien haben eins gemeinsam: Sie stehen nicht nur in irgendwelchen Lehrbüchern, sondern werden täglich überall auf der Welt angewandt, und zwar in so verschiedenen Feldern wie Baustatik, Bierbrauen, Botanik, Chemie, Flugzeugbau, Landwirtschaft, Medizin, Physik, Tennis und Zoologie. Falls also jemand eine alternative Idee vorschlagen möchte, z.B. Kreationismus, die Dämonentheorie der Krankheiten oder die Intelligent Falling-These („Gravitation ist ein Hoax, Engel drücken alle Dinge ständig auf die Erde!!“), der müsste auch plausibel erklären, warum diese Wissenschafts- und Technikfelder so funktionieren, wie sie funktionieren. Kreationismus lehnt aber nicht nur die Evolutionstheorie ab, sondern auch die beobachteten Fakten der Evolution. Als Alternative behaupten die Kreationisten „Es war Magie! Ein Gott hat das alles magisch herbei gezaubert!!“ – Woher sie das wissen? Na, das haben sie in ihrem Zauberbuch gelesen.

Während in den USA Kreationisten meist mit dem stramm rechten Teil der Spektrums verbunden sind, denken in Deutschland auch alternative Kuschelprotestanten darüber nach, ob „Evolutionstheorie und Schöpfungtheorie“ nicht doch irgendwie auf eine Stufe gestellt werden können. Die Antwort ist natürlich: Nein. Die Evolution ist ein beobachteter Fakt, während die „Schöpfungstheorie“ keine Theorie ist, sondern lediglich eine zweitausend Jahre alte Geschichte.

Warum also ziehen so viele Religionisten in einen wütenden Kreuzzug gegen die Evolution und ihre Theorie, und halten gegen jeden Sinn und Verstand an ihren Kreationismus-Ideen fest? Ich schätze, Richard Dawkins hat recht: Da die Vielfalt des Lebens auf der Welt durch die Mechanismen der Evolution einfach und elegant erklärt wird, fällt auch das letzte der klassischen Argumente für die Existenz eines Gottes – das teleologische Argument – weg. Da die ontologischen und kosmologischen Argumente ganz offensichtlich Unsinn sind, gibt es seit Darwins augenöffnender Entdeckung keinerlei Grund mehr, noch an den Bibelgott Jahwe zu glauben.

Als Bonus nun noch eine islamische Tiefgaragenversion des Kreationismus. Anderswo ist man offenbar auch nicht schlauer.

Dass ein hochkomplexes Wesen wie ein Gott zufällig aus dem Nichts entsteht, ist in etwa so wahrscheinlich wie das Entstehen einer flugfähigen Boeing 747 durch einem Tornado auf einem Schrottplatz – Unmöglich!

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71 Antworten zu Die Evolution und ihre Theorie

  1. Hard Frost schreibt:

    Vielleicht mag hier noch jemand mitdiskutieren:
    http://de.richarddawkins.net/articles/uhrmacher-analogie

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  2. Dieter Kleve schreibt:

    Es ist erschreckend, dass dies immer wieder betont werden muss. Man sollte davon ausgehen, daß Evolution als Tatsache mittlerweile auch in Religionskreisen angekommen wäre. Bitter, wie verdummt diese Menschen sind.

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  3. Christian Hensel schreibt:

    Ist euch schon aufgefallen, dass sich das menschliche Hirn unglaublich schwer tut etwas nicht zu wissen? Wenn man Menschen nach der Entstehung des Lebens fragt, sagen die einen voller Überzeugung es war Gott, die anderen sagen, es war der Urknall und die Evolution. Ich habe noch nie jemanden sagen hören, dass er es einfach nicht weiß.

    Aber wieso tut sich unser Gehirn so schwer etwas nicht zu wissen?
    Liegt es an der Sensationslust, unbedingt an etwas spektakulären glauben zu müssen? (Gott und der Urknall sind ziemlich krass)
    Müssen wir Menschen alles wissen, nur weil wir das höchstentwickelte Lebewesen auf der Erde sind?

    Es gibt so viele Dinge, die wir noch nicht erforscht haben. Nur braucht man anscheinend eine Theorie oder einen Glauben, der das nicht vorhandene Wissen ersetzt. Wenn man mit einem Gläubigen diskutiert kommt häufig die Frage: „Aber wie kannst du dir das erklären?“ Wenn man antwortet, dass man es nicht weiß fühlt sich der Gläubige im Recht. Das Gehirn eines Gläubigen muss zwanghaft nicht vorhandenes Wissen durch Gott ersetzen.

    Etwas nicht zu wissen ist anscheinend für das Gehirn genauso problematisch wie in der Mathematik das Teilen durch 0.

    Wir Menschen sind so klein und so jung in diesem großen und alten Universum, dass wir nicht alles verstehen müssen.

    Gottesbeweise funktionieren immer nach dem selben Schema:
    Keiner hat keine logische Erklärung also muss es Gott sein.
    Es gibt hier auch keinen Denkfehler, da ein normal denkendes Gehirn so funktioniert.

    Man muss aber schon zugeben, dass der Gedanke an einen barmherzigen Gott, der keinen leiden lässt und immer gut zu einem ist, ein sehr befriedigendes Gefühl im Hirn auslöst.
    Wenn ich mir einen Urknall vorstelle, kommt mein Hirn auch fast in Ekstase muss ich zugeben.
    Ich muss mich schon sehr dazu zwingen, von dieser spektakulären Vorstellung zu lösen.

    Und nun meine letzte Frage:
    Was hat Onanieren und Glauben gemeinsam?
    Das Gehirn befriedigt sich selbst!

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    • H.R.Koegel schreibt:

      Ohne Wissen wäre der Mensch schon lange nicht mehr auf der Erde. Wir haben ein überentwickeltes Gehirn zum überleben. Raubtiere haben Zähne und Pranken Schlangen Gift usw. Wir können unseren Verstand gebrauchen und wurden so die überlegene Spezies. Das wir herausfinden wollen woher wir kommen ist eine logische Konsequenz, die wir lösen werden. Auch wenn die Religionen an künftigen Erkenntnissen zerbrechen werden weil von ihren Lügengebilden nur Scherbenhaufen überbleiben.

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  4. Tobi schreibt:

    Bitter, wie verdummt diese Menschen sind.

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  5. dongamillo schreibt:

    „“““Tobi schreibt:28/01/2016 um 17:43
    Bitter, wie verdummt diese Menschen sind““““
    Hallo „Tobi“, sagst du das jetzt als Christ oder als Nochnichtchrist?
    😊

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  6. Tobi schreibt:

    Da sieht man es mal wieder. Weil du gedacht hast die Beleidigung sei auf Kreationisten bezogen hast du Beleidigung veröffentlicht. War allerdings auf atheisten bezogen. Du armes Würstchen.

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  7. Anne schreibt:

    Schade, dass so ein guter Artikel mit durchaus diskussionswürdigen Argumenten in seinem Tonfall so bitter und sarkastisch der Gegenseite gegenüber ist. Das empfinde ich in letzter Zeit auf beiden Seiten. Christen und Kreationisten behaupten, Wissenschaftler, die der Evolution folgen wären dumm und verblendet und andersrum ist es auch so. Woher kommt dieser Kampf, diese Wut? Das verstehe ich nicht und ich wünsche mir eine gute Diskussionskultur in der Argumente unter der Maßgabe des Respekts für den Anderen ausgetauscht werden.

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    • manglaubtesnicht schreibt:

      Weißt du was? Du hast recht.

      Leider bin ich nicht mehr allzu unbesorgt und entspannt in dieser Debatte, wie ich es noch vor zwei Jahren war. Das Level an Schwachsinnsglauben in der Gesellschaft hat seit Anfang 2014 ein besorgniserregendes Level angenommen: Immer mehr Leute marschieren Hassparolen und „Lügenpresse, Lügenpresse“ schreiend im Kreis, klammern sich an den daherfabulierten Fortbestand des Deutschen Reichs, akzeptieren freudig Kreationismus und andere religiöse Extremismen, glauben an internationale Chemtrailverschwörungen, greifen zur Homöopathie und „Neuen Germanischen Medizin“ oder impfen ihre Kinder nicht. Die. Impfen. Ihre. Kinder. Nicht. DIE! IMPFEN! IHRE! KINDER! NICHT!

      Ja, du hast recht, in dieser Sache bin ich in der Tat bitter und sarkastisch. Ich bin besorgt um meine Gesellschaft, und insbesondere habe ich Angst vor den „Besorgten Bürgern“. Daher kommt dieser Kampf, diese Wut.

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      • Anne schreibt:

        Deine Besorgnis in bestimmten Bereichen der Gesellschaft verstehe ich durchaus und ich teile sie. Prügelnde Kerle, die Unschuldige verdreschen und dabei schreien sie würden nach den Übergriffen von Silvester „ihre“ Frauen verteidigen, machen mir genauso Angst wie islamistische Extrenisten, die Leid verursachen, weil sie meinen, sie müssten sich für die Sache Gottes in die Luft sprengen.

        Mir macht die Entwicklung in unserer Gesellschaft auch Sorgen, aber ich denke, dass es nicht helfen wird, auf die Leute, die „Lügenpresse“ schreien und Hassparolen verbreiten, mit ebensolchen Parolen zu antworten. Andere Menschen aufgrund ihrer, wie auch immer gearteten, Meinung als Deppen und Idioten darzustellen drängt diese in die Ecke und in eine Verteidigungshaltung, aus der sie versuchen, sich mit aller Macht zu befreien (irgendwann vielleicht sogar mit Gewalt). Und genau deshalb bin ich mehr besorgt wegen der Härte, die ich in Diskussionen erlebe als wegen der verschiedenen Meinungen die herrschen.

        Im Übrigen halte ich es, obwohl dein Blog ja das Anliegen hat, alle religiösen und esoterischen Dinge gleichermaßen als unsinnig zu entlarven, für angebracht, doch noch ein wenig differenziert zu betrachten. Diejenigen, die rechtsradikale Hassparolen verbreiten sollten nicht unbedingt in einen Topf mit den Impfgegnern und anderen religiösen Strömungen.

        Wie gesagt, ich teile deine Besorgnis durchaus, aber trotz allem versuche ich, immer wieder entspannt zu bleiben. Manchmal auch nur, um mich selbst vor dem frühzeitigen Tod durch Herzinfarkt zu schützen. 😉

        In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende!

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        • manglaubtesnicht schreibt:

          „Mir macht die Entwicklung in unserer Gesellschaft auch Sorgen, aber ich denke, dass es nicht helfen wird, auf die Leute, die “Lügenpresse” schreien und Hassparolen verbreiten, mit ebensolchen Parolen zu antworten.“

          Wer tut denn das? Was meinst du denn damit? Wer antwortet denn mit solchen „Hassparolen“?

          „Diejenigen, die rechtsradikale Hassparolen verbreiten sollten nicht unbedingt in einen Topf mit den Impfgegnern und anderen religiösen Strömungen. “

          Sie sind in der Hinsicht im gleichen Topf, dass sie ein komplett irrationales, antiaufklärerisches Weltbild haben. Es ist doch so: Wer seinen Geist erstmal an einen Widersinn wie Chemtrails oder Kreationismus gewöhnt hat, dem fällt es deutlich leichter, auch anderen Schwachsinn in sein Weltbild aufzunehmen. Fakten- oder auch nur Plausibilitätschecks haben er/sie ja bereits aufgegeben.

          Genau da setzt dieser Blog ja an: Wir schauen uns irrationale Argumente – meist aus dem religiösen Bereich – etwas genauer an, um interessierten Leuten Hilfe beim Argumentieren zu geben. Ohne etwas Übung, so ist die Erfahrung, kommen viele Leute in Diskussionen leicht ins Hintertreffen, und so werden Zuhörer eher empfänglich für irrationalen Unfug. Die Religionisten üben ja für genau solche Diskussionen schon seit 12.000 Jahren.

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      • dongamillo schreibt:

        manglaubtesnicht schrieb am 20/02/2016 um 02:23
        „“““Weißt du was? Du hast recht. Leider bin ich nicht mehr allzu unbesorgt und entspannt in dieser Debatte, wie ich es noch vor zwei Jahren war. Das Level an Schwachsinnsglauben in der Gesellschaft hat seit Anfang 2014 ein besorgniserregendes Level angenommen:……. in dieser Sache bin ich in der Tat bitter und sarkastisch. Ich bin besorgt um meine Gesellschaft, und insbesondere habe ich Angst vor den “Besorgten Bürgern”. Daher kommt dieser Kampf, diese Wut.““““

        Hallo „manglaubtesnicht“, da bin ich mit dir eins, am Anfang habe ich zB. Pegida wohlwollend betrachtet aber ich merke, das kann es nicht sein. Die Bedenken gegenüber Islam kann ich nachvollziehen, aber mit Demos kommt man da nicht weiter. Ich wünschte ich könnte dir den Unterschied von „Religiosität“(egal ob christlich, islamisch oder sonstwas) und dieser lebendigen Beziehung zu Gott, und damit eine Möglichkeit SEINE Gedanken (die eigentlich voll in der Bibel ausgebreitet sind) nachzuvollziehen, schneller deutlich machen.

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        • manglaubtesnicht schreibt:

          DonGamillo, ich frage dich nochmals: Jetzt in diesem Moment steht das unsichtbare rosa Einhorn hinter dir und schaut dir über die Schulter. Es liebt dich ganz persönlich und will, dass du die Einhornregeln befolgst, wie sie in seinem Buch „Harry Potter und der Stein der Weisen“ niedergeschrieben sind. Ansonsten verlangt es nichts von dir. Natürlich ist diese Lehre keine Religion, sondern – ganz im Gegenteil! – eine persönliche Beziehung zum rosa Einhorn, deinem Retter.

          Du weisst, die Einhornlehre muss wahr sein, denn ich behaupte das so, und ich bin fest von ihr überzeugt. Ausserdem ist die Existenz von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ wohl belegt, also muss alles stimmen.

          Also: Nimmst du das Einhorn als deinen Retter an und entsagst all den falschen Propheten? Wirst du seinen wahren Lehren folgen, wie sie da geschrieben stehen? Nur dann ist dir Das Ewige Leben nach dem Tode sicher (es gibt auch Eiscreme).

          Nun?

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        • Anne schreibt:

          Oh, da würde ich gerne mitspielen, wenn ich darf. 🙂 @MGN Erzähl mir mehr über das rosa Einhorn. Gibt es denn Belege außerhalb von Harry Potter, dass es jemals existiert hat? Wovor soll es mich retten? Und vor allem – Was sind die Einhornregeln an die ich mich halten muss?

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  8. Chris schreibt:

    @MGEN
    Zitat: „Wir schauen uns irrationale Argumente etwas genauer an…..“

    Hier könnte man, wie ich letztens leider feststellen musste, mittlerweile auch die wiederaufkeimende „Flache Erde Hypothese“ nennen. Auf YouTube kann man sich wahlweise
    80 oder 200 „Beweise“ dafür ansehen. Selbstredent kommt irgendwann auch ein Schöpfer ins Spiel, welcher allerdings, aufgrund globaler dämonischer Verschwörung einer runden Erde, geheim gehalten werden soll.

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  9. Anne schreibt:

    @MGEN:
    Ziat: „Wer tut denn das? Was meinst du denn damit? Wer antwortet denn mit solchen “Hassparolen”?“

    Wie gesagt, ich beobachte, dass der Tonfall härter wird. Und das auf allen Seiten. In deinem Artikel stehen Sätze wie:

    „Die Kreationisten haben als Hauptfeinde den gesunden Menschenverstand…“ oder „Solch ein Level naiver Dummheit lässt sich nur dann halten, wenn man die Leute bewusst schlecht informiert, also anlügt.“ Gut, das Wort Hassparolen ist zu steil dafür, aber im Prinzip ist es wenig anderes nur vielleicht etwas spitzfindiger formuliert, weil du ein höheres Bildungsniveau hast und rethorisch begabter bist. Ein weniger begabter Mensch würde wahrscheinlich schreiben: „Die sind ja alle bescheuert!“

    Das Anliegen eures Blogs ist super. Es ist wichtig, dass unsere Gehirne flexibel bleiben und wir immer wieder zum denken angeregt werden.

    Aber ihr solltet dabei nicht übersehen, dass eure „Gegner“ nicht einfach nur naive Dummbeutel sind. Viele von ihnen haben ein ebenso hohes Bildungsniveau wie ihr und haben Gründe für ihre Sicht der Dinge. Die mögen euch völlig bescheuert vorkommen und, wie gesagt, es ist immer richtig und gut auf sachlicher Ebene zu diskutieren, aber einen anderen Menschen aufgrund seiner Meinung in seiner Persönlichkeit zu degradieren ist schwierig.

    Es gibt einen feinen, aber sehr entscheidenden Unterschied, ob ich die Meinung eines Anderen kritisiere oder ihn als Person.

    Puh…besser kann ich mein Anliegen nicht ausdrücken. Vielleicht fehlt mir da ein Quantum an rhetorischer Begabung. 😉

    Liebe Grüße
    Anne

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    • meaning schreibt:

      @Anne:

      Du weißt schon, dass Du ein wenig kokettierst mit Deiner rhetorischen Begabung, oder? Wenn nicht: Man kann Deine Beiträge gut lesen. 🙂

      Auch wenn ich Dir inhaltlich grundsätzlich zustimme, gehe ich eher in MGENs Richtung, was die Klarheit der Ansprache betrifft.
      Es ist durchaus angebracht in manchen (!) Fällen Tacheles zu reden. Wenn man die Kreationisten zum Beispiel als „naiv“ und „dumm“ bezeichnet, hat das durchaus seine Berechtigung (und ist weit entfernt von Hassparolen). Und an dieser Stelle ist das Eis, jemanden dabei persönlich zu treffen, sehr dünn – und manchmal gar nicht beabsichtigt.

      Wie soll man denn mit Menschen umgehen, die ihre Kinder nicht impfen lassen? Mit Menschen, die so verbohrt sind, dass sie keine einzige Frage (wie dongamillo hier im Blog) auch nur annähernd beantworten, ohne dass sie dabei ins tiefreligiöse Labern abgleiten? Ihm unterstelle ich nichts Böses, aber bekanntlich ist der Weg zum Fanatismus häufig nicht sehr weit. Ich kann daher MGENs Wut und Verbitterung sehr gut verstehen.
      In einem anderem Forum (eine Seite, wo Schnäppchen publiziert werden), hat ein User den „Spiegel“ eingestellt. Was da an Kommentaren kam, hat wahrhaftig erschreckt! „Lügenpresse“ und „Hetzblatt“ waren Standard. Und bei diesen Beispielen bin ich mir nicht ganz sicher, ob man, gemäß Deiner Aussage, Meinungen dieser Personen und die Personen an sich zwingend trennen muss.

      Man muss sich dem ganz sicher stellen, und wie ich finde, tun hier das auch die meisten auf angenehme Art und Weise. Aber das geht manchmal eben nicht. Und klare Worte können zeitweise durchaus hilfreich sein.

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      • Anne schreibt:

        @meaning: Etwas Koketterie ist wohl Teil des weiblichen Wesens 😉 (Ich hoffe, ich trete damit jetzt keinem Genderanhänger auf die Füße)

        Du hast Recht. Tacheles reden ist eine gute Sache! Dennoch bin ich deutlich für die Beachtung des feinen Unterschiedes. Du schreibst:
        “ Wenn man die Kreationisten zum Beispiel als “naiv” und “dumm” bezeichnet, hat das durchaus seine Berechtigung (und ist weit entfernt von Hassparolen)“

        Genau das meine ich. Wir müssen lernen, in Diskussionen zwischen Mensch und Meinung zu unterscheiden. Jeder hat das Recht, jede Meinung für völlig abstrus zu halten. Und so kann jeder sagen, dass er die Idee des Kreationismus für völlig bescheuert hält und kann dann begründen warum er das tut. Wenn ich so argumentiere wahre ich das Gesicht meines Gegenübers, bleibe bei der Sache und habe die Chance, eine durchaus fruchtbare Diskussion zu erleben. Wenn ich jedoch sage: „Der Mensch, der den Kreationismus vertritt, ist dumm!“, ist damit jede Diskussion beendet. Manchmal kann so ein Denken hilfreich sein. Ich kann als Mensch nur ein bestimtes Maß an Meinungen intensiv untersuchen und nur bestimmte Interessengebiete behandeln. Also werde ich einige Meinungen und Ideen als schwachsinnig abtun ohne mich näher damit zu befassen und mich mit den Menschen hinter dieser Idee abgeben zu müssen. Das ist ein wichtiger Schutzmechanismus. Wir packen Menschen in Schubladen, damit wir nicht über sie nachdenken müssen. Würden wir uns mit jedem Menschen und alle seinen Ideen intensiv befassen, würden wir verrrückt werden.
        Aber, wie gesagt, so ein Denken ist nur sinnvoll, wenn ich kein Interresse an einer Diskussion habe.

        Das Anliegen von MGN ist es, religiöse und esoterische Ideen aufzuzeigen und zu widerlegen um interessierten Menschen Argumentationsgrundlagen zu bieten. Gute Idee! Aber damit steigen sie ernsthaft in eine Diskussion ein und ich hielte es somit für sinnvoll, wirklich bei der Sache zu bleiben.

        „Wie soll man denn mit Menschen umgehen, die ihre Kinder nicht impfen lassen? “

        Nun, auch da, einfach bei der Sache bleiben. Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen werden in der Regel von der Sorge um ihr Kind angetrieben. Sie haben entweder selbst Kinder mit schweren Impfschäden gesehen oder haben sich, auf welchem Weg auch immer, darüber informiert, dass es durch Impfungen zu schweren Schäden gekommen ist. Sie bewerten nun diese Impfschäden als extrem schlimm und wollen das ihrem Kind um jeden Preis ersparen. Dazu suchen sie sich weitere Informationen, die in ihr Denkschema passen. Also z.B. dass Kinderkrankheiten ja toll für den Körper sind, weil das Kind sich dann weiterentwickelt usw….
        Dabei klammern sie dann aus, dass durch ihr Verhalten Krankheiten, die schon fast ausgerottet waren, wieder aufkommen können und für Andere zur Gefahr werden können.
        Wenn es nach mir ginge, sollte es eine Pflicht für Vorsorgeuntersuchungen und eine Impfpflicht geben, aber ein demokratischer Staat befindet sich meiner Meinung nach in einem permanenten Spannungsfeld zwischen der Aufgabe, die Freiheit des Einzelnen zu gewähren und dabei das Wohl der Allgemeinheit zu schützen.
        Deshalb kann man wohl nur weiter aufklären und hoffen, dass Eltern erkennen, dass die Zahl der schweren Folgeerkrankungen nach Kinderkrankheiten die Zahl der Impfschäden übersteigt.

        „Mit Menschen, die so verbohrt sind, dass sie keine einzige Frage (wie dongamillo hier im Blog) auch nur annähernd beantworten, ohne dass sie dabei ins tiefreligiöse Labern abgleiten?“

        Dongamillos „tiefreligiöses Gelaber“ rührt vermutlich daher, dass sein Lebensinhalt tiefreligiös ist. Er ist wahrscheinlich durch ein persönliches Erleben zu seinem Glauben gelangt und lebt diesen nun mit großem Eifer. Dieser Eifer und die Liebe zu seinem Gott ist so groß, dass er anderen davon erzählen möchte. Vermutlich ist er kein Physik- oder Biologieprofessor und deshalb, wie die meisten Menschen, nicht in der Lage, wissenschaftlich fundiert zu antworten. In diesem Fall empfehle ich, ihn einfach so zu lassen, wie er ist.

        Im Übrigen sind ja die Leute hinter MGN auch auf einer Art „Mission“. Sie sind, ich vermute auch hier persönliches Erleben, zu der Überzeugung gelangt, dass eine Welt ohne Religion eine bessere wäre, weil Religionen Hass fördern.
        (Nun könnte man hier einwenden, dass wir Menschen die grausamsten Kriege völlig ohne Religion zustande gebracht haben und dass die furchtbarsten Machthaber und Diktatoren dieser Welt wohl keinen religiösen Hintergrund hatten.)
        Mit dieser Überzeugung führen sie nun diesen Blog und hauen kräftig drauf auf alles, was sie für schwachsinnig halten. Und wenn du schreibst, dass der Fanatismus bei gläubigen Menschen nicht weit ist, so denke ich, dass wir Menschen auch ohne Religion in der Gefahr stehen fanatisch zu werden. Denn auch den Kampf gegen Religion kann man wunderbar fanatisch führen.

        Also ist mein Fazit: Tacheles reden ja – persönlich beleidigen nein. 🙂

        Liebe Grüße
        Anne

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        • meaning schreibt:

          Hallo Anne,

          viel Dank für Deinen wirklich guten Kommentar. Ich will mit Dir keine große Diskussion beginnen, dafür sind unsere Ansichten doch zu gleich. Außerdem schätze ich Deine Art und Weise zu kommentieren. Dennoch kurz zu Deinem letzten Absatz, dass die Leute hinter MGEN auf einer „Art Mission sind“ und wir Menschen „auch ohne Religion in der Gefahr stehen fanatisch zu werden“.

          Nach der Gaußschen Normalverteilung mag es am linken oder rechten Rand Menschen geben, die fanatisch werden können – auch ohne Religion. Dieses Argument im Vergleich aber mit dem Fanatismus der Relegionen zu bringen, ist nicht wirklich angemessen. Sagen wir es mal so: Humanisten oder Atheisten haben einander wohl noch nie die Köpfe abgeschlagen, weil der andere glaubt, nicht glaubt, was anderes denkt oder ähnliches (ich rede nicht von den Glatzköpfen, die Asylbewerberheime anzünden, oder Idioten, die sich beim Fußballspiel Hassparolen an den Kopf kloppen).
          Aber wenn Menschen andere Menschen schlicht dafür töten weil sie Mohammed als Karikatur gezeichnet haben, hat das etwas mit religiöser Verblendung zu tun – und nur damit. Ein Vergleich verbietet sich dadurch.
          Deswegen ist die „Mission“ von MGEN-Leuten somit eine gute. Zumal ich hier keine Hetze erkennen kann, sondern gute, fundierte Argumente.

          In dem Sinne, liebe Grüße zurück,

          meaning

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  10. manglaubtesnicht schreibt:

    Anne schrieb: „Erzähl mir mehr über das rosa Einhorn. Gibt es denn Belege außerhalb von Harry Potter, dass es jemals existiert hat? Wovor soll es mich retten? Und vor allem – Was sind die Einhornregeln an die ich mich halten muss?“

    Ja. Die Existenz des Rosa Einhorns manifestiert sich in der Welt um uns, die Beweise sind unumstösslich:

    1. Das Universum kann nicht ewig sein, es muss daher einen Schöpfer haben. Dieser Schöpfer ist das Rosa Einhorn. Bewiesen.

    2. Das menschliche Bewusstsein kann nicht von allein entstanden sein. Das wäre so unmöglich wie, dass nach einem Tornado auf einem Schrottplatz ein flugbereiter Jumbo-Jet entsteht. Dieser Schöpfer des Bewusstseins ist das Rosa Einhorn. Bewiesen.

    3. Das Einhorn ist das Wesen mit der perfekten Kombination von Eigenschaften. Ein Wesen ohne die Eigenschaft “Existenz” ist nicht perfekt. Das Einhorn hat also die Eigenschaft “Existenz”, existiert also. Bewiesen.

    Aber, weisst du, Beweise sind eigentlich nicht notwendig: Wirklich kluge, gute Menschen spüren das Rosa Einhorn in ihrem Alltag, ständig und überall.

    Das Rosa Einhorn rettet uns vor dem Einfluss des Schwarzen Einhorns, der Ursache allen Bösen auf der Welt. Kennst du diese plötzlichen Schmerzen, wenn du schnell aufstehst oder dich hinlegst? Das ist das Schwarze Einhorn, das dich kichernd in den Rücken piekt. Bewiesen.
    Nur wenn du das Rosa Einhorn als deinen Retter akzeptierst, und so eine persönliche Beziehung mit ihm eingehst, wird es dich vor der Ewigen Höllenfolter retten. Nur so ist dir das Ewige Leben (nach dem Tod) sicher.

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    • Oliver P. schreibt:

      Das mit den Beweisen ist allerdings so eine Sache. Nach meiner Erfahrung führt Faktenwissen allein nicht zwingend zu einer logischen Argumentation. Je nach Grundüberzeugung werden die Dinge anders bewertet.

      Ein schönes Beispiel hierfür ist z. B. U. Ranke-Heinemann, die nach ihrem Streit mit der katholischen Kirche die Seiten gewechselt hat und jetzt nach Kräften die Kirche und die Bibel kritisiert. Unabhängig davon, was man nun von Kirche und Bibel hält, ist hier bemerkenswert, dass ihre – durch Dissertation und Habilitation sicherlich profunde – theologische Sachkenntnis völlig von ihrem Drang nach „Vergeltung“ überlagert wird.

      Ich bin mal aufgrund einer Diskussion ihr Buch „Nein und Amen“ durchgegangen. Das Problem dort sind nicht die Fakten, sondern wie sie verwendet werden. Man merkt, wie ein bestimmtes Ziel erreicht werden soll, und dorthin wird dann fröhlich argumentiert. Dass dabei so ziemlich alle klassischen Argumentationsfehler gemacht werden, stört sie offenkundig wenig. Im Ergebnis überzeugt das dann ungefähr so wie Dein Beispiel mit dem Einhorn.

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    • Anne schreibt:

      Hui, das sind ja in der Tat harte Argumente. Ob ich denen widerstehen kann… 😀 Ich glaube, wenn das Rosa Einhorn nur dafür gut ist, mich vor der ewigen Höllenfolter nach dem Tod zu bewahren, dann habe ich einen Plan. Ich warte einfach bis kurz vor dem Tod und glaube dann an das Rosa Einhorn. Bis dahin mach ich was ich will. *hihi*

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  11. dongamillo schreibt:

    Hallo, ich bin auf eine gute Seite gestoßen:
    https://www.diebibel-diewahrheit.at/302.html
    Ich habe noch nicht alles gelesen aber es hört sich vernünftig an.
    Jelidi Andreas

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Andreas, Andreas, ich möchte dich am liebsten ganz vorsichtig schütteln, damit du aufwachst.

      Ich habe diese Seite überflogen und schon beim Thema „Sonnensystem“ gruselt es mich regelrecht. Wenn jemand, wie der Autor dieser Seite, so überhaupt keine Ahnung von der Materie hat – wie du – dann mag man das verzeihen. Aber warum macht er es öffentlich?

      Was aber viel entscheidender ist: Er will ja mit seiner Seite „beweisen“, dass die Märchen der Bibel einen wahren Kern hätten. D.h. dass die Schöpfung etc. korrekt geschildert wurde. Jetzt anerkennt der Autor wenigstens, dass die Erde ein kugelförmiger Planet unter vielen Planeten im Sonnensystem ist. Aber wie passt das dann zu der biblisch geschilderten Schöpfung, dass die Erde pizzaförmig mit einer soliden Kuppel als Himmel darüber ist, an der ALLE Himmelskörper angebracht wurden? Er beschreibt doch dort – wenn auch mit vielen Logikfehlern und Unkenntnis garniert (nach dem Motto. „Ich mach mir die Welt – Wiki wiki wiki – wie sie mir gefällt“) – ein völlig anders Sonnensystem.

      Ich muss mir den Rest gar nicht anschauen und das solltest du besser auch nicht. Das ist die Art von Website, die auf Teufel komm raus beweisen will, dass die Bibel richtig liegt, dass es einen „Gott“ gibt, dass er geschöpft hat und dass wir seine Sklaven sind. Was auch immer toll an dieser Vorstellung ist, die mag er behalten und pflegen, mir egal. Aber andere Leute wie dich auf diese falsche Fährte zu locken, wo du dann – Achtung: Echokammer! – auch wieder nur das herausfilterst, was du selbst sowieso schon glaubst. Erkenntnisgewinn: Null Komma Null!

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  12. meaning schreibt:

    Andreas, ich bin da nicht so vorsichtig wie Bernd: Ich möchte dich mal so richtig schütteln, ich möchte, dass du mal gegen die Wand läufst – und endlich aufwachst! Nein, ich will dir nichts (gar nichts!) böses. Aber hast du denn so gar nicht mal wenigstens im Ansatz verstanden, was andere dir hier im Forum (allen voran Bernd) in aller Seelenruhe nahe bringen wollen?

    Du sollst nicht vom Glauben abfallen, du sollst aber endlich (!) mal kritisch sein. Wie kannst du allen ernstes schreiben, dass sich diese Seite „vernünftig“ anhört? Picke dir doch nur mal eine – nur eine! – Behauptung heraus. Und dann gehst du damit kritisch in Gericht. Ich habe das innerhalb Minuten hinbekommen. Ein Beispiel? Ich zitiere aus dem Absatz „Erde“ aus der Rubrik „Sonnensystem“:

    „Die Erde wurde geschaffen um auf ihr zu leben:
    Rotationsperiode: Diese beträgt 24h. Es gibt keinen Grund weshalb gerade unser Planet diese Rotationsgeschwindigkeit hat; Die Rotationsgeschwindigkeit der anderen Planeten geht von 10h bei Jupiter bis 243 Tage bei Venus. Langsamer würde extreme Temperaturunterschiede hervorrufen. Schneller würde verheerende Stürme bringen.“

    Alle nicht wissen Wollenden sagen jetzt: „Oh ja, das stimmt, das ist ja schon merkwürdig, da muss Gott seine Finger im Spiel haben“.
    Alle anderen Menschen reimen sich jetzt leicht zusammen, dass bei ungünstigen Umständen eben kein Leben entstehen kann. Und käme zum Schluss, dass es gewisse Parameter braucht, damit etwas passiert. Und jetzt hat Gott den Parameter „24h“ eingestellt, ja? Um warum hat der bei Venus 243 Tage eingestellt? Bei Jupiter 10h, etc? Warum er er nicht gleich mehrere Erden geschaffen, also noch mehr Leute, die ihn anbeten können? Gut, wie auch immer.

    Ein weiteres Zitat, ebenfalls unter der Rubrik Sonnensystem/Erde zu finden:

    „Magnetfeld: Von der evolutionären Perspektive sollte die Erde kein Magnetfeld besitzen, sie hat aber eines. Dies ist nach wie vor ein ungelöstes Problem.“

    Das ist mittlerweile Allgemeinwissen Andreas, das brauchst du nicht einmal zu googlen: Die Erde hat ein Magnetfeld, weil sie einen festen und flüssigen Erdkern besitzt. That´s it!

    Du musst dir mal die Mühe machen und etwas nachdenken. Ich werfe dir vor, dass du einfach nicht willens bist, genau das zu tun. Du kannst nicht ständig mit deinem fröhlichen „Jeledi“ um die Ecke kommen und alles, wirklich alles ignorieren, was es an Erkenntnissen auf dieser Welt gibt.

    Ich mache dir einen Vorschlag: Suche eine (oder zwei) für dich schlüssig klingende Thesen aus dieser Seite heraus und stelle sie hier vor. Wir werden dann darauf antworten. Aber dann gilt es bis zum Ende zu diskutieren und nicht wieder abzubrechen, wenn´s kritisch wird. Ok?

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Ich mache dir einen Vorschlag: Suche eine (oder zwei) für dich schlüssig klingende Thesen aus dieser Seite heraus und stelle sie hier vor. Wir werden dann darauf antworten. Aber dann gilt es bis zum Ende zu diskutieren und nicht wieder abzubrechen, wenn´s kritisch wird. Ok?“

      Das ist ein guter und fairer Vorschlag. Ich verspreche, ich werde Andreas‘ Argumente genau recherchieren und in aller gebotenen Ausführlichkeit beantworten. Nur eins solltest du uns versprechen. Andreas: Wenn du unsere Anmerkungen liest, musst du unbedingt aus deiner Echokammer treten. Da ist gerade Superwetter und du wirst dich wohlfühlen…

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    • dongamillo schreibt:

      Hallo Michael, und auch Hallo Bernd,
      Gut, lasst uns etwas zu der Zeitgeschichte austauschen.
      Ich habe mich, wie gesagt, nur am Anfang meines neuen Lebens mit Jesus zu diesen Themen kritisch befasst. Zu dieser Zeit stand mir noch kein Internet zur Verfügung. Ich habe die kursierenden Schriften und die Argumente der Theologiestudenten und diversen anderen Christen(Handwerksmeister, Ingenieur, Verwaltungsleiter…)kritisch und zweifelnd geprüft und ausdiskutiert. Ich als Evolutionist…wohlbemerkt.
      Mein Abschluss mit dem Thema war schlicht die Entdeckung der Begegnung mit Gott selber. Von da an habe ich lockerer mit allen Thesen umgehen können weil sich Gott ja selbst in meinem Leben erwiesen hat, da braucht man keine anderen Beweise mehr für seine Realität. Ich staune einfach nur über die Geschichten die in der Geologie und Zeitgeschichte verbreitet werden.
      Aber für die Menschen die noch nicht so weit sind, denke ich, dass diese zwei Thesen hier am leichtesten nach zu vollziehen sind, oder?
      Also wer hat diese Informationen schon einmal gelesen?
      Zur Arche Noah:
      https://www.diebibel-diewahrheit.at/43.html

      Der „Exedus“
      https://www.diebibel-diewahrheit.at/41.html

      Wie gesagt, überzeugen kann allein der heilige Geist, und das auch nur wenn der Mensch selbst bereit ist sich diesem Gott anzuvertrauen. Er hat den besten Plan für unser Leben aber er zwingt ihn uns nicht auf.
      Jelidi Andreas

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      • Bernd Kammermeier schreibt:

        „Mein Abschluss mit dem Thema war schlicht die Entdeckung der Begegnung mit Gott selber. Von da an habe ich lockerer mit allen Thesen umgehen können weil sich Gott ja selbst in meinem Leben erwiesen hat, da braucht man keine anderen Beweise mehr für seine Realität.“

        Du musst zugeben, dass es schwer ist, mit jemandem wie dir zu diskutieren, wenn du die Realität praktisch ausschließt, indem du sämtliche Beweise, die außerhalb deines „Gottes“ liegen, negierst. Deine Weltsicht steht und fällt mit der Realität „Gottes“.

        Da könnte ich dir eine etwas andere Pascalesche Wette anbieten: Wenn dein „Gott“ existiert und du vertraust ihm, dann siehst du die Welt, wie er sie dir zeigt. Existiert dein „Gott“ nicht und vertraust ihm, dann siehst du ein Trugbild, da du sämtliche anderen Beweise negierst. Wenn dein „Gott“ existiert und ich vertraue ihm nicht, sondern sämtlichen anderen Beweisen, dann sehe ich die Welt wie sie ist und du siehst die Welt, wie er sie dir zeigt. Existiert dein „Gott“ nicht und ich vertraue ihm nicht, sondern nach wie vor sämtlichen Beweisen, dann sehe ich die Welt immer noch wie sie ist, doch du siehst sie nicht mehr – höchstens ein Trugbild, das auf indoktriniertem Selbstbetrug basiert.

        Ich hätte also in keinem Fall etwas zu verlieren, ob dein „Gott“ existiert oder nicht, während du ein riskantes Spiel spielst. Denn existiert dein „Gott“ nicht, dass kannst du nur ein Trugbild sehen, da du ja sämtlichen anderen Beweisen (die dann die einzig verfügbaren wären) nicht vertraust.

        “Ich staune einfach nur über die Geschichten die in der Geologie und Zeitgeschichte verbreitet werden.“

        Staunst du nur oder kapierst du schon?

        “Aber für die Menschen die noch nicht so weit sind, denke ich, dass diese zwei Thesen hier am leichtesten nach zu vollziehen sind, oder?“

        Mal schauen.

        “Also wer hat diese Informationen schon einmal gelesen?
        Zur Arche Noah:
        https://www.diebibel-diewahrheit.at/43.html“

        Ich fange mit einem Satz gegen Ende dieses Artikels an:

        “Wie bei vielen anderen Dingen gibt es auch hier Gegenstimmen. Ich selbst kann keinen 100% Beweis sehen dass es sich tatsächlich um Noahs Schiff handelt, wenngleich viele Tatsachen dafür sprechen. Aber welchen Beweis würden die Menschen schon als 100% ansehen?!“

        Die letzte Frage ist rhetorisch irreführend. Natürlich sehen Menschen – allen voran Wissenschaftler – Beweise dann als Belege an („100%-Beweise“ kann es nach der Erkenntnistheorie nicht geben, weil alle falsifizierbar sein müssen), wenn sie (noch) nicht falsifiziert wurden, d.h. stichhaltig sind. Aber selbst der Autor der Seite sieht keinen derart stichhaltigen Beweis. Warum sollte man sich deshalb weiter mit seiner Hypothese beschäftigen, die in Wahrheit ein alter, lange widerlegter Hut ist?

        Ein weiterer Satz von ihm: „Er musste z.B. nicht sämtliche Hunde, Kuh oder Pferderassen an Bord bringen, sondern nur die Grundart.“

        Hunde, Kühe und Pferde – vor allem deren unterschiedlichen Rassen – wurden erst nach der neolithischen Revolution gezüchtet, nachdem Menschen sesshaft wurden. Dies war lange nach der Regenzeit, die den Übergang der letzten Kaltzeit ins Neolithikum beherrschte. Natürlich gab es Wölfe, Auerochsen und Wildpferde, aber warum schreibt der Autor das dann nicht? Weil er von der Züchtung vieler Tierrassen durch den sesshaften Mensch nicht weiß?

        Weiter: Diese Gesteinsformation in Form eines Riesenkanus ist ein alter Hut. Und ein falscher Hut. Laut Bibel sei die Arche kastenförmig ohne spitz zulaufenden Bug gewesen. Im Englischen bezeichnet man als „Ark“ nicht nur Noachs Schiff, sondern z.B. auch die Bundeslade, die ebenfalls ein schlichter Kasten ist. D.h. die Form dieses „Schiffrumpfes“ passt überhaupt nicht zur biblischen Beschreibung. Die Bibelforscher der Zeugen Jehovas errechnen in ihrem „Einsichtenbuch, Band 1, S. 185, die Maße der Arche mit 133,5 m x 22,3 m x 13,4 m Höhe, d.h. ca. 40.000 m³ Rauminhalt. Der Autor der Website schreibt jedoch: „Nebenbei 56250m3 Rauminhalt.“ Wie kommt er darauf?

        Weiter oben gibt er die Maße der Arche folgendermaßen an: „Die Maße in Meter wäre etwa 150 Länge, 25 Breite und 15 Höhe.“ Das sind in der Tat 56.250 m³ Rauminhalt – aber nur dann, wenn die Arche – wie in der Bibel beschrieben – kastenförmig gewesen wäre. D.h. der Autor, der einen kanuförmigen „Schiffsgrundriss“ für die Arche hält, berechnet den Rauminhalt so, als wäre die Arche ein Kasten gewesen. Siehst du, Andreas, dass sich der Autor hier selbst in Knie schießt? Er benutzt vor allem den großen Rauminhalt, um zu „beweisen“, dass hier die vielen Tiere Platz gefunden hätten.

        Ich will das mit den Tieren gar nicht allzu sehr auswalzen, weil es natürlich gewaltige Probleme mit Tierarten gibt, die z.B. ausschließlich in Australien (z.B. Kängurus), Nord- und Südamerika (z.B. das Gürteltier) oder auch in nur Europa vorkamen. Wie hätten diese 1. auf die Arche gelangen können und 2. wie hätten sie wieder in ihrer Heimatkontinente zurückgelangen können – z.B. die Kängurus zum vollständig von Wasser umgebenen Australien? Auch Futtervorräte, Kot- und Urinentsorgung etc. sind in einem derart kleinen Schiff ein unlösbares Problem.

        Noch schwerwiegender ist allerdings, dass eine weltumspannende Flut (von der die Bibel als Plagiat des Gilgamesch Epos berichtet) aus geophysikalischen Gründen unmöglich ist. Nur, wenn das babylonische Weltbild stimmt (Erde pizzaförmig, darüber eine feste Kuppel als Scheide zur Urflut im Himmel), wäre die Flut denkbar, weil dann „Gott“ alle Schleusen im Himmel geöffnet hätte und die Urflut aus dem Himmel wäre auf die Erde geregnet und hätte sie vollständig – in einer Ebene – mit Wasser bedecken können. Das Wasser hätte dann auch wieder nach unten, Richtung der „Säulen der Erde“ (bzw. der koranischen „Wurzeln der Berge“) abfließen können.

        Doch da dieses Weltbild – wie du mir hoffentlich zustimmst – inzwischen vollständig widerlegt ist (die Erde ist kugelförmig und fällt in Balance zwischen Gravitation der Sonne und Zentrifugalkraft der Kreisbahn der Erde um die Sonne in einem luftleeren Weltraum), hat sich die Idee einer weltumspannenden Sintflut erledigt. Jede Voraussetzung dafür fehlt faktisch.

        Was soll ich hier noch mehr dazu schreiben? Natürlich haben wir Rationalisten lediglich sämtliche anderen Beweise, während du immer noch deinen „Gott“ hast, der durch die Bibel zu dir spricht. Aber ich vertraue eher Logik und menschlichem Verstand, als Büchern aus einer Zeit, in der Menschen nur den winzigen Bruchteil dessen wussten, was wir heute wissen. Sie wussten es halt nicht besser. Dafür sollten wir ihnen keinen Vorwurf machen – den mache ich aber heute Menschen wie dir, lieber Andreas, die einfach nicht anerkennen wollen oder können, dass die Bibel als „Geschichtsbuch“ eindrucksvoll widerlegt ist. Selbst die heutige Theologie geht nicht mehr von einer Historizität der Sintflut und anderer Märchen aus. Da bist du einfach nicht auf der Höhe der Zeit.

        Das Gleiche gilt für den Exodus, auf den ich aber später eingehen muss, weil mir die Zeit fehlt…

        “Wie gesagt, überzeugen kann allein der heilige Geist, und das auch nur wenn der Mensch selbst bereit ist sich diesem Gott anzuvertrauen. Er hat den besten Plan für unser Leben aber er zwingt ihn uns nicht auf.“

        Nein, gerade der „heilige“ Geist kann überhaupt nicht überzeugen, weil dessen Entstehungsgeschichte historisch einwandfrei durch die Protokolle der Konzile von Nicäa und Konstantinopel lückenlos nachweisbar ist. Er ist eine christologische Erfindung. Aber du willst das nicht begreifen, auch wenn ich dir das schon öfters erklärt habe. Du willst nicht, Andreas. Das ist alles…

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        • meaning schreibt:

          Sauber argumentiert! Aber lass uns doch der Einfachheit halber auf nur ein Gegenargument konzentrieren. Ich befürchte sonst, dass Andreas wieder flüchtet…

          Also Andreas: Wie kommt ein Schiff mit einer weltumspannenden Sintflut auf mehrere tausend Meter Höhe auf einen Berg? Wie Bernd schon geschrieben hat, ist das unmöglich. Wenn das aber unmöglich ist, ist die Geschichte, zu der du verlinkt hast, falsch.

          Bitte um Antwort.

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          • dongamillo schreibt:

            Hallo Michael, Ich kann dir einfach die Vorstellungen mitteilen die mir zu der damaligen Zeit gemacht wurden. wie gesagt, ich habe mich nicht weiter mit der Problematik auseinander gesetzt weil das aktive Leben Vorrang vor diesen alten Geschichten hat, und da geht einfach einiges ab, besonders wenn man anfängt die Realität Gottes in das Lebensbild einzufügen. Da kommt ganz schnell der „Gegenspieler“ um die zarte „Glaubenspflanze“ zu zerstören oder in die Irre zu führen.
            Also, irgendwann war die Erde ja mal ein füssiger glühender Klumpen, dann bildete sich eine Kruste durch die Abkühlung. So war das H2O als überhitzter Wasserdampf sowie als flüssiges Wasser vorhanden, (1.Mose 1,7 Und Gott machte die Ausdehnung und schied das Wasser unter der Ausdehnung von dem Wasser über der Ausdehnung. Und es geschah so. ) Die Erde war dementsprechend wohl relativ flach mit nur geringen Erhebungen. Der Regen war noch unbekannt (1.Mose 2,6 Aber ein Dunst stieg beständig von der Erde auf und bewässerte die ganze Fläche des Erdbodens). Man geht von einem gleichmäßigen Klima auf der ganzen Erde aus.
            Der überhitzte Wasserdampf diente als Schutzschild vor den gefährlichen Sonnenstrahlen so, dass die Menschen problemlos diese „biblischen Alter“ erreichen konnten.
            (http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/mammute-grosse-freunde-des-eises-14081767.html) Die Mammutfunde zeigen einen überaus mächtigen Temperatursturz der die Sintflut begleitet hat. Die mächtigen Vegetationsschichten, auf der relativ dünnen abgekühlte Kruste, wurden durch die hereinbrechenden Wassermassen durcheinander und übereinander geschoben (Kohleflöze, Versteinerungen…) Die Erde teilte sich in Kontinente(1. Mose 10,25 Und Heber wurden zwei Söhne geboren; der Name des einen war Peleg, denn in seinen Tagen wurde die Erde geteilt;)Das erreichbare Lebensalter ging stark zurück. Nach dem Turmbau zu Babel zerstreuten sich die Menschen…..

            ….und so kommt es dass auf vielen Bergen maritime Funde gemacht werden.

            Ich habe das sehr verkürzt dargestellt aber du kannst dir ja heutzutage viele Informationen selbst finden.
            Nur, selbst wenn du alle Beweise für die Richtigkeit der Bibel finden würdest heißt das noch nicht automatisch an Gott zu glauben. Das Leben mit Gott ist eine Sache zwischen Dir und ihm, ganz persönlich, in gegenseitiger Hochachtung,..eben eine „Liebesbeziehung“!

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „Da kommt ganz schnell der „Gegenspieler“ um die zarte „Glaubenspflanze“ zu zerstören oder in die Irre zu führen.“

              Also, so fest scheint dein Glaube nicht zu sein, wenn du sogar Angst hast, von deinem Monster unter dem Bett davon abgebracht zu werden. Es besteht also Hoffnung… 🙂

              „Also, irgendwann war die Erde ja mal ein füssiger glühender Klumpen, dann bildete sich eine Kruste durch die Abkühlung. So war das H2O als überhitzter Wasserdampf sowie als flüssiges Wasser vorhanden, (1.Mose 1,7 Und Gott machte die Ausdehnung und schied das Wasser unter der Ausdehnung von dem Wasser über der Ausdehnung. Und es geschah so. )“

              Kopfklatsch…! Wo soll bitteschön Wasserdampf bei der glutflüssigen Erde herkommen? Und wie soll es flüssiges Wasser bei mehreren hundert Grad C Oberflächentemperatur geben? Wasser verdampft bei ca. 100°C. Und was zum Teufel hat das mit der festen Schale als Käseglocke („Firmament“, bei dir die „Ausdehnung“) über der pizzaförmigen Erde zu tun? Außerdem hat dein „Gott“ nicht Wasserdampf von flüssigem Wasser geschieden (das tut die Hausfrau auch nicht, wenn die Wasser kocht, das geschieht ganz von allein), sondern Salz- vom Süßwasser. Immer schön die Bibel lesen, lieber Andreas und nicht so viel flunkern.

              „Die Erde war dementsprechend wohl relativ flach mit nur geringen Erhebungen.“

              Wem entsprechend?

              „Der Regen war noch unbekannt (1.Mose 2,6 Aber ein Dunst stieg beständig von der Erde auf und bewässerte die ganze Fläche des Erdbodens).“

              Regen war unbekannt, aber flüssiges Wasser gab es? Schon klar… Wie kam das Wasser denn in den Boden, um als Dunst aufzusteigen?

              „Man geht von einem gleichmäßigen Klima auf der ganzen Erde aus.“

              Ja, ca. 1.100 Mio. Jahre, nachdem die Erde entstand – und ca. 3,5 Mrd. Jahre, bevor der Homo Sapiens aus den Hominini evolvierte, in der Bibel schlappe 6 Tage.

              „Der überhitzte Wasserdampf diente als Schutzschild vor den gefährlichen Sonnenstrahlen so, dass die Menschen problemlos diese „biblischen Alter“ erreichen konnten.“

              Wie gesagt, Menschen gab es im Archaikum nicht. Es entstanden gerade die ersten Cyanobakterien, die mit der Photosynthese begannen.

              „Die Mammutfunde zeigen einen überaus mächtigen Temperatursturz der die Sintflut begleitet hat.“

              Okay, du springst mal wieder 3,5 Mrd. Jahre in die Zukunft. Woran kann man an den Mammutfunden die Sintflut erkennen? An ihrem entsetzten Gesichtsausdruck, weil Noach sie nicht auf die Arche ließ, hm?

              „Die mächtigen Vegetationsschichten, auf der relativ dünnen abgekühlte Kruste, wurden durch die hereinbrechenden Wassermassen durcheinander und übereinander geschoben (Kohleflöze, Versteinerungen…)“

              Jetzt geraten die Zeiten endgültig durcheinander. Die dünn abgekühlte Erdkruste lässt uns wieder vier Mrd. Jahre in die Vergangenheit springen, hereinbrechende Wassermassen lassen mal so eine Mrd. Jahre in die Zukunft springen, die Versteinerungen in die Zeit ca. 600 Mio. Jahre vor heute und die Kohleflöze sind spätestens bis 300 Mio. Jahre vor heute entstanden, weil sich danach Pilze entwickelt haben, die durch Lignin-Abbau für das Verfaulen der Baumstämme sorgten. Jeder heute noch gefundene und jemals zu findende Kohleflöz hat also ein Mindestalter von ca. 300 Mio. Jahren.

              Du schreibst also ziemlich chaotisch.

              „Die Erde teilte sich in Kontinente(1. Mose 10,25 Und Heber wurden zwei Söhne geboren; der Name des einen war Peleg, denn in seinen Tagen wurde die Erde geteilt;)Das erreichbare Lebensalter ging stark zurück. Nach dem Turmbau zu Babel zerstreuten sich die Menschen…..“

              Die Kontinente begannen sich aufgrund der Kontinentaldrift bereits in dem Moment zu zerteilen und wieder zusammenzustoßen, als die Kontinente entstanden. Das ist ein nie endender Prozess, der keinen Anfang und kein Ende hat, solange es die Erde und Plattentektonik gibt.

              Das Lebensalter des Menschen – wie fossile Funde beweisen – ist kontinuierlich in den letzten Jahrtausenden gestiegen. D.h. Menschen werden heute so alt, wie nie zuvor. Und eine Zerstreuung der Menschen (beginnend in Ostafrika) gibt es, seit es Menschen gibt, sonst hätten sie sich kaum über die Erde ausbreiten können. Mensch, Andreas, denk doch selber mal nach.

              „….und so kommt es dass auf vielen Bergen maritime Funde gemacht werden.“

              Das hängt mit den Zusammenstößen der Kontinentalplatten zusammen. Das nennt man Auffaltung von Kontinenten, z.B. der Himalaja, der durch den Druck des sich unter Asien schiebenden Indiens aufgefaltet wird. Hast du in der Schule nix gelernt?

              „Ich habe das sehr verkürzt dargestellt aber du kannst dir ja heutzutage viele Informationen selbst finden.“

              Im Gegensatz zu dir habe ich diese Informationen und VERSTEHE sie sogar.

              „Nur, selbst wenn du alle Beweise für die Richtigkeit der Bibel finden würdest heißt das noch nicht automatisch an Gott zu glauben. Das Leben mit Gott ist eine Sache zwischen Dir und ihm, ganz persönlich, in gegenseitiger Hochachtung,..eben eine „Liebesbeziehung“!“

              Was sagt eigentlich deine Frau dazu, dass du einen anderen liebst?

              So, jetzt muss ich noch mal garstig werden: Andreas, du hast es wieder getan! Du hast wieder auf keinen einzigen Punkt, den ich für dich zusammengetragen habe, geantwortet. Keinen einzigen! Das ist unhöflich!!! Massiv unhöflich! Ich bin angepisst. Du stellst einen Link mit Argumenten ein, ich widerlege sie sauber und du schweigst und kommst stattdessen mit anderen Punkten, die Vorschulniveau haben.

              Willst du uns eigentlich verarschen? Ist das Folge deiner Liebesbeziehung mit Gott oder woher kommt das?

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            • Nemo schreibt:

              Mein kleiner Enkel hat in der Vorschule an einem Projekt „Tiere der Urzeit“ mitgearbeitet. Der Junge ist sehr aufgeweckt und hat eine phänomenale Auffassungsgabe. Er wird natürlich auch nicht durch religiösen Glaubensunsinn verunsichert. Wenn ich ihm Andreas‘ Unfug erzählen würde, bekäme ich zur Antwort: Opa, du spinnst! Und das, sowahr ich hier schreibe. (Ich bin stolz auf meinen Enkel)

              Apropos Tiere der Urzeit. Andreas, gestatte mir eine Frage, deren Beantwortung hier sicher von allgemeinem Interesse ist: Warum durften die Dinosaurier nicht auf die Arche Noah?

              Gib uns bitte eine verständliche, ehrliche Antwort. Steht doch bestimmt irgendwo geschrieben.

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  13. meaning schreibt:

    Andreas, ganz ehrlich? OHNE WORTE!

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  14. meaning schreibt:

    Doch ein paar Worte.

    Andreas, ich hatte dich gebeten, nur auf das Phänomen „wie kommt Schiff auf hohen Berg?“ einzugehen, damit eben genau das nicht passiert, was Bernd zurecht anmäkelt: Nämlich dass du dich verlierst in ellenlangen (und haarsträubenden) Erklärungen. Aber du tust nichts dergleichen. Wenn dein Ansatz „..und so kommt es, dass auf vielen Bergen maritime Funde gemacht werden…“, alles ist, dann … ja, was dann? Egal, machen wir weiter.

    Was sagst du denn zu der einzig validierten Erkenntnis, dass durch das Zusammenschieben der Kontinentalplatten die Berge entstanden sind (ist übrigens mehr als 6000 Jahre her. 🙂 )? Ach ja, nochmal zur Erinnerung: Damit steht und fällt das Thema Arche Noah…

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Ich fürchte, wir überfordern den armen Andreas. Nicht jeder hat Interesse an Naturwissenschaften, Andreas offenbar auch nicht. Das ist ja okay, solange er nicht meint, ausgerechnet im naturwissenschaftlichen Bereich mitreden zu müssen.

      Andreas, du musst nicht auf den für dich viel zu glatten Boden wissenschaftlicher Argumentation und Methodik gehen. Bleibe doch einfach bei deinem Glauben, gebe zu, dass du es nicht weiß, wie das alles zusammenhängt, und dass du DESWEGEN glaubst.

      Da wird dir niemand einen Vorwurf machen. Du kannst auch Herr der Ringe-Fan sein und dir ein Hobbit-Kostüm schneidern. Das ist kreativ und ich fände das ehrlich toll. Aber halte dich doch einfach fern von Versuchen, die Bibel, deinen Glauben oder deinen „Gott“ beweisen zu wollen. Du kannst das methodisch nicht und du wirst es nie können, weil JEDE Methodik scheitern muss. Dir bleibt immer nur, wie jetzt gerade wieder, das Schweigen – und das ist unhöflich.

      Löse dich auch innerlich von der Vorstellung, dein Glaube sei auf Realitäten basiert. Das ist er nicht, wie ich dir durch meine jahrelangen Studien versichern kann. Du musst meiner Meinung nicht vertrauen (ich bin ja nicht dein „Gott“ :-)), aber wenn du öffentlich „Gott“ und Realität in einem Satz erwähnst, wirst du – zumindest hier oder bei der RDF, dem hpd und der gbs – um Nachweise deiner Behauptungen gebeten. Auch vor einem ordentlichen Gericht würdest du nach Belegen für Behauptungen gefragt. Überall, wo Menschen etwas behaupten, müssen sie dies beweisen. Warum sollte dies ausgerechnet bei so etwas (dir) Wichtigem, wie Religion anders sein? Aber du ignorierst sogar, dass es ohne Religion keinen Glaube gäbe, als ob Geisterglaube sich von selbst in einer Gesellschaft erhalten könne.

      Deshalb wirkt dein Auftritt hier auf viele so peinlich und du vermittelst das Bild eines Ignoranten, der flieht, wenn er sich gestellt fühlt. Das verärgert mich und andere zusehends. Aber letztlich ist es deine Entscheidung, wie du dich präsentierst, wie es unsere Entscheidung ist, wie wir darauf reagieren. Also: Raus aus deiner Ecke und stell dich unseren Antworten…

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      • dongamillo schreibt:

        „“““….Löse dich auch innerlich von der Vorstellung, dein Glaube sei auf Realitäten basiert. Das ist er nicht, wie ich dir durch meine jahrelangen Studien versichern kann. „“““
        Hallo Bernd, das ist wirklich schade dass deine Suchen erfolglos geblieben sind. Dafür kann es viele Gründe geben, darüber sich aber in einem öffentlichen Blog schlecht reden lässt.
        Ich bete weiter für deine Zukunft die durch die Begegnung mit dem lebendigen Gott sicher unglaublich bereichert wird.
        Beweisen will ich dir überhaupt gar nichts, ich plädiere einfach dafür selber diese Erfahrungen zu machen.
        Jelidi Andreas

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        • Bernd Kammermeier schreibt:

          „Hallo Bernd, das ist wirklich schade dass deine Suchen erfolglos geblieben sind.“

          Wie kommst du darauf, dass sie erfolglos blieben? Ich war außerordentlich erfolgreich. Ich habe mich von meinem Gottesglauben gelöst, nachdem ich festgestellt habe, dass im Universum alles mit rechten Dingen zugeht.

          Du begehst einen Fehler, den ich nur mit Mühe als „Denkfehler“ bezeichnen kann: Für dich endet jede „Suche“ mit dem Finden deines „Gottes“. Jede andere Möglichkeit scheidet für dich aus. Damit bist du ein Theologe, denn die Theologie geht in ihrer Pseudowissenschaft auch davon aus, dass am Ende jeder Überlegung „Gott“ stehen muss. Da „Gott“ gesetzt ist, ist die Theologie jedoch nicht wissenschaftlich, weil nicht ergebnisoffen.

          Ich jedoch habe mich schon immer für Naturwissenschaften interessiert und weiß deshalb, dass Wissenschaft nur funktioniert, wenn man alles innerhalb des Untersuchungsgebietes infrage stellt. Nur so findet man neue Erkenntnis.

          Aber die Theologie und du, ihr wollt gar keine neuen Erkenntnisse, ihr wälzt nur wieder und wieder die Ergüsse einer Zeit, die völlig ahnungslos über das wahre Wesen der Natur und des Universums war. Sicher hatten einige griechische Philosophen, z.B. die christlich bekämpften Epikureer, verblüffend tiefgehende Gedanken darüber, wie das Universum beschaffen sein könnte, auch Lukrez hat hervorragende Denkarbeit – echte Denkarbeit – geleistet, aber die Religionen ließen sich davon nicht wirklich beeinflussen, sondern tradierten die stümperhaften Märchen aus der Bronzezeit – an Lagerfeuern geraunt von Hirten, die als weidewechselnde Halbnomaden in der Levante lebten.

          Deshalb steckst du in deiner Echokammer fest und hältst diese Echokammer für größer, als das Universum, weil du ja noch eine transzendente Welt dazu wähnst.

          „Ich bete weiter für deine Zukunft die durch die Begegnung mit dem lebendigen Gott sicher unglaublich bereichert wird.“

          Wenn ich bete, dann, dass dieser Drecksack mir mal in einer einsamen Unterführung begegnet, damit ich ihm meine Meinung zu seinen biblisch überlieferten Gräueltaten geigen kann. Aber ich weiß ja, dass das nie geschehen wird.

          „Beweisen will ich dir überhaupt gar nichts, ich plädiere einfach dafür selber diese Erfahrungen zu machen.“

          Du KÖNNTEST es mir aber beweisen, wenn du es könntest. Wenn es „Gott“ gäbe, müsstest du ihn logischer Weise beweisen können – zumindest dann, wenn er sich auf irgendeine Weise sensorisch erfahren ließe – und das behauptest du ja. Reine Einbildung gilt allerdings nicht als Beweis…

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    • dongamillo schreibt:

      Hallo Michael, für deine Berge war meine Erklärung wohl zu kurz, aber hier noch eine weitere interessante Seite:
      https://www.diebibel-diewahrheit.at/88.html

      Auch hatte ich mal einen Artikel, das war factum 3/2016, über den Vulkanausbruch St. Helen gelesen, …. also die Datierungsmethoden scheinen sehr schwammig zu sein, das „neue Gestein“ hatte sämtliche Ähnlichkeiten wie die Millionen und Milliarden „alten Schichten“ was die zwangsläufig langen Zeiten überflüssig macht.

      Alles zusammen genommen fehlt mir der Glaube an die Evolutionstheorie da sich der lebendige Gott selbst in meinem Leben seit über dreißig Jahren mit seiner Liebe und Fürsorge in meinem Leben erweist brauche ich keine wissenschaftliche Beweise für irgend etwas…

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      • Bernd Kammermeier schreibt:

        „da sich der lebendige Gott selbst in meinem Leben seit über dreißig Jahren mit seiner Liebe und Fürsorge in meinem Leben erweist brauche ich keine wissenschaftliche Beweise für irgend etwas…“

        Du jetzt wohl – immerhin – begriffen, dass es keine wissenschaftlichen Beweise für deinen religiösen Unsinn gibt. Und anstatt daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, gehst du in die Schmollecke und behauptest, es sei dir egal, was die Wissenschaft herausfindet, dein persönlicher Monstergott liebt dich seit 30 Jahren und das ist mehr wert als alle Wissenschaft aller Jahrhunderte und der ganzen Welt.

        Warum willst mit aller Macht nicht ernstgenommen werden? Wir argumentieren uns hier einen Wolf, um diese Verblödungsseiten, die du immer wieder zitierst, zu widerlegen und dich interessiert das gar nicht. Du gehörst eigentlich zu einer ausgestorbenen Spezies von Gläubigen, die jedoch gerade in Amerika wieder eine Renaissance erlebt. Dagegen kämpfe ich mit aller Macht. Diese Verblödungsideologie darf nie wieder die Oberhand bekommen. Unsere gesamte Zivilisation ist in Gefahr. Nicht, weil ein Jüngster Tag käme, sondern weil die mit der Wahnvorstellung eines Jüngsten Tages alles kaputtmachen wollen…

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      • meaning schreibt:

        Ja Andreas, ich hatte es prognostiziert. Nichts, GAR NICHTS hast du als halbwegs rationale Antwort auf unsere Fragen – außer dem Schwachsinn auf Bibelseiten, die nur noch ein Gähnen hervorruft.

        Ich frage mich ernsthaft, ob ich an dieser Stelle Schluss machen soll wie Nemo es tut, oder weitermachen soll, wie Bernd es tut. Ich will ganz ehrlich sein: Du hast es nicht verdient, dass man sich die Mühe macht, sich mit dir auseinanderzusetzen. Du ignorierst alles was dir nicht in den Kram passt, und merkst nicht einmal, dass du dich dabei lächerlich machst.

        Auf der anderen Seite würde ich auch fast schon wieder weiterdiskutieren wollen, weil man der Welt so zeigen kann, was für selten dumme Ansichten es gibt – und man diese immer und immer wieder aufzeigen muss, damit wir nicht zurückfallen in eine dunkle Zeit.

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  15. dongamillo schreibt:

    Nemo schreibt:
    08/06/2018 um 16:08
    „““““….Apropos Tiere der Urzeit. Andreas, gestatte mir eine Frage, deren Beantwortung hier sicher von allgemeinem Interesse ist: Warum durften die Dinosaurier nicht auf die Arche Noah?

    Gib uns bitte eine verständliche, ehrliche Antwort. Steht doch bestimmt irgendwo geschrieben.

    Hallo Nemo in schriftlicher Form gibt diese Seite einige Anregungen um über die Problematik nach zu denken….

    https://www.diebibel-diewahrheit.at/43.html

    ….am Ende der Seite geht er auf die Tiere ein.

    Weiteres gibt es hier zu lesen:

    https://www.diebibel-diewahrheit.at/48.html

    Echsen sollen ja das ganze Leben lang wachsen und so können sie sicher noch recht klein gewesen sein um die Zeit zu überstehen, oder?

    Und weil es so schön ist noch etwas nostalgisches für deinen Enkel:

    Jelidi Andreas

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    • Nemo schreibt:

      Andreas, das ist nicht dein Ernst, oder? Wenn ja, fühle ich mich jetzt verarscht, und das ist nicht gut. Deine links führen auf Seiten, die kein intelligenter Mensch ernst nehmen kann, und die meine Frage nicht im Ansatz beantworten.
      Ist dir eigentlich die Fähigkeit zu rationalem (Nach)Denken in den 30 Jahren mit deinem Gott komplett abhanden gekommen? In deinem Gotteswahn nimmst du wohl nur noch das wahr, was in dein irrationales Weltbild passt.
      Damit ist alle Mühe, dir zu helfen, vergeblich. Eine Bitte: bleib meinetwegen bei deinem Gott, aber versuch nicht weiter, denkende Menschen vom Weg der Vernunft abzubringen.
      Im Übrigen weiß ich nicht (und möchte es auch gar nicht wissen), was dich bewegt, ausgerechnet in einem atheistischen Blog missionieren zu wollen.
      Für mich ist hier jetzt erstmal Schluss.
      Möge die Vernunft mit dir sein.

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      • dongamillo schreibt:

        Hallo „Nemo“, es tut mir leid wenn du dich ver…..t fühlst, das ist ganz sicher nicht meine Mission. Ich sehe dass die Fakten dieser Seiten nicht leicht nachzuvollziehen sind. Der Artikel über St Helen ist nicht zugänglich und hier reinkopieren kann ich ihn rechtlich auch nicht. Ich finde es einfach fantastisch wie in dieser kurzen Zeitspanne Erdschichten entstanden sind.
        Einige Sätze zitiere ich aus dem Artikel des „factum 3/16“:
        „Bei dem kleineren Ausbruch vom 19. März 1982, zwei Jahre nach der Katastrophe, erodierte die Gewalt eines Schlammstroms tiefe Rinnen und bildete den „Engineers Canyon“ und den „Little Grand Canyon“. Der Step Canyon ist eine Schlucht von 215 Metern Tiefe, die auf einem Schlag entstand. Nach seiner Entstehung hat hier ein Bach seinen Bett gefunden…….“

        Den link setze ich etwas blauäugig rein weil ich das Englisch nicht wirklich verstehe
        Meine Frage: Sagt er das aus was ich meine?

        Und wir bekommen von den Evolutionisten gesagt, sowas dauert Jahrtausende…..
        Nimm es mir nicht übel, es gibt einfach zweierlei Ansichten.

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        • Bernd Kammermeier schreibt:

          „Und wir bekommen von den Evolutionisten gesagt, sowas dauert Jahrtausende…..

          Seriöse Wissenschaftler, die ihr Fach studiert haben – und die du ahnungsloser Christ gerne beleidigst – sagen, dass das sogar viele Millionen Jahre dauert. Und weißt du was: Die können das sogar beweisen. Aber du interessierst dich ja nicht für Beweise – außer sie stehen in einer alten Schwarte von ungebildeten Hirten, die nie den Grand Canyon besucht haben.

          „Nimm es mir nicht übel, es gibt einfach zweierlei Ansichten.“

          Nein, Andreas, es gibt ehrlicherweise nur eine – und das ist nicht deine…

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        • Nemo schreibt:

          Lieber Andreas,
          hier mal ein Link für dich:
          http://www.spektrum.de/news/gibt-es-seit-mehr-als-vier-milliarden-jahre-leben-auf-der-erde/1569952
          Lies bitte aufmerksam bis zum Ende, versuche zu verstehen, worum es in dem Artikel geht und vergleiche das mal mit dem sinnleeren Geschreibsel auf den von dir beworbenen Seiten.
          Deine Schlussfolgerungen stelle uns hier bitte vor.

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          • dongamillo schreibt:

            Hallo „Nemo“, ich habe den Artikel gelesen und wenn man von den unbelegten Zeitangaben absieht würde ich den Beitrag schon fast kreationistisch einschätzen, oder?
            Zitat aus deinem Link:
            „“»Als ich jung war, wurde mir beigebracht, es würde Milliarden von Jahren dauern, bis Leben entsteht. Doch ich konnte keinerlei Grundlagen für solche Behauptungen finden«
            (John Valley)““

            🙂

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „„“»Als ich jung war, wurde mir beigebracht, es würde Milliarden von Jahren dauern, bis Leben entsteht. Doch ich konnte keinerlei Grundlagen für solche Behauptungen finden«
              (John Valley)“““

              Du wirst lachen, der Satz entspricht völlig dem aktuellen Kenntnisstand der Wissenschaft. Es waren nämlich maximal 500 Mio. Jahre – lediglich 500 Mio. Jahre – bis das Leben beim Übergang der chemischen zur biologischen Evolution entstand. Es kann gut sein, dass dieser Zeitpunkt noch näher an der Entstehung der Erde liegt, aber 500 Mio. Jahre ist gesichert.

              Dass du diese Aussage als Beleg für „kreationistisches“ Denken ansiehst, zeugt von deiner – es tut mir leid, dies mal so deutlich aussprechen zu müssen – naturwissenschaftlichen Unkenntnis. Du hast kein logisches Koordinatensystem, um Informationen zu verarbeiten, wie ein Computer ohne Betriebssystem, wie ein Lexikon ohne alphabetische Sortierung, wie eine Bibel ohne Konkordanz.

              Du müsstest also erst einmal ganz unten anfangen, dich mit wissenschaftlicher Systematik und Methodik befassen. Dabei wird dich jedoch dein Aberglaube behindern, denn du vergleichst nach wie vor jede Information, die du bekommst, mit dem alten Märchenbuch. Du meinst, weil dort bestimmt Dinge und Ereignisse definiert seien, wären sie existent. Weißt du: Kryptonit ist auch definiert in Büchern, Filmen und Comics, aber deswegen ist es noch lange nicht existent.

              Ich könnte dir sehr viele Bücher vorschlagen, in denen du die Grundlagen menschlichen Denkens erlernen könntest. Doch das ist bei dir sinnlos. Du bewegst dich auf Verblödungsseiten und nimmst deren Aussagen für bare Münze. Mehr noch: Du vergleichst die echte Welt der Wissenschaft mit diesen Verblödungsargumenten und kommst dann zu intellektuellen Fehlleistungen, wie die oben von mir zitierte.

              Nach wie vor: Du willst es nicht, weil du es nicht willst. Du weigerst dich beharrlich, deinen Aberglauben auf den Prüfstand der Realität zu stellen, weil du Angst hast – schlotternde Knie – das Ergebnis könne dir den Boden unter den Füßen wegreißen. Aber es wird nur einen Scheinboden wegreißen. Dann fällst du ein Stückchen und das mag schmerzhaft sein, doch wo du ankämst, das ist solider Boden, von dem aus du deine Persönlichkeit entwickeln könntest. Wetten, dass du nicht so mutig bist,. diesen Schritt zu gehen? Dein „Jesus“ gibt dir nämlich keine Zuversicht im Leben, sondern lässt dir vor Angst das Blut in den Adern gefrieren, wenn du an die reale Welt denkst…

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            • phoen23 schreibt:

              @dongamillo:
              Du unterscheidest doch immer Glaube und Religion. Letzteres lehnst du i.A. ab, falls ich da recht informiert bin.
              Wie kannst du feststellen, daß die Bibel nicht auch Religion ist?

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            • Nemo schreibt:

              Ich hätte es wissen müssen!
              >> Hallo „Nemo“, ich habe den Artikel gelesen <> und wenn man von den unbelegten Zeitangaben absieht würde ich den Beitrag schon fast kreationistisch einschätzen, oder? <>»Als ich jung war, wurde mir beigebracht, es würde Milliarden von Jahren dauern, bis Leben entsteht. Doch ich konnte keinerlei Grundlagen für solche Behauptungen finden«
              (John Valley)““<<
              Andreas, das ist typisch. Nichts verstanden, aber ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat so uminterpretieren, dass es in dein verwirrtes Weltbild passt.

              Bernd und Holger haben schon ausführlich auf deinen Beitrag geantwortet, so dass ich mir hier weitere inhaltliche Anmerkungen erspare.

              Es macht überhaupt keinen Sinn, zu versuchen, dich wieder näher an die Realität zu bringen. Du WILLST es ja nicht. Du bist kein wiedererweckter Christ (oder wie auch immer du dich bezeichnest), du bist nur einfach besessen von einer Wahnvorstellung. Dir ist nicht zu helfen.

              Deshalb ist hier für mich EOT und
              dongamillo – plonk!

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            • manglaubtesnicht schreibt:

              Leute, können wir uns auf einen höflichen Umgang miteinander einigen?

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            • Bernd Kammermeier schreibt:

              „Leute, können wir uns auf einen höflichen Umgang miteinander einigen?“

              Also ich bemühe mich wirklich, höflich zu bleiben. Die anderen auch (überwiegend). Aber ich muss zugeben, dass es mir immer schwerer fällt angesichts von Andreas‘ nur oberflächlich vorgespielter Höflichkeit. Er denkt vielleicht sogar, er wäre höflich, aber er ist nur typisch christlich. Borniert bis zum Anschlag, unterschwellig oder offen rassistisch und dualistisch gegen jede andere Religion/Meinung. Eine andere Meinung als seine eigene zählt nicht, hat keinerlei Bestand für ihn. Wir schreiben was, er blättert in seiner heiß geliebten Bibel, findet nichts Entsprechendes und lehnt DESWEGEN unsere fundierten Meinungen oder Argumente ab. Es ist ihm vollkommen egal, dass er sich damit bis auf die Knochen blamiert. Er hat ja seine Leiche bei sich, die ihn liebt.

              Bei einer realen Begegnung Face-to-Face lege ich solche Leute in fünf Minuten lahm. Selbst der fernsehbekannte Bruder Paulus aus Frankfurt in seiner zeitgemäßen, modisch schicken Mönchskutte hat schon in einem Gespräch mit mir die Flucht ergriffen, weil ich jede dummes Argument von Gläubigen (also alle) kenne und entsprechend aus dem Stand kontern kann.

              Ich werde dabei nicht unhöflich, warum auch, aber deutlich. Wäre das Christentum nur ein persönlicher Spleen von etwas abgespaceten Leuten, dann könnte man das ja ignorieren. Aber zur Zeit erleben wir eine massive Unterwanderung unserer Bundesregierung durch Christen, wir stellen fest, dass keine der etablierten Parteien etwas gegen die Milliardenzuschüsse und Privilegien für die Kirchen unternehmen wollen, dass weiterhin in die Gesetzgebung hineinregiert wird etc.

              Deshalb trete ich gegen diesen Verein auf, arbeite mit an Aktionen, die ihnen kleine Nadelstiche verpassen. Wenn wir es weiter zulassen, dass sich eine christliche und eine islamische Parallelgesellschaft verfestigt und nicht eher abbaut, dann sehe ich schwarz für eine friedlich Entwicklung der Gesellschaft. Es ist ein Kulturkampf, den am Ende die Kultur verliert…

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  16. Holger Gronwaldt schreibt:

    @dongamillo,

    als ich deine Äußerungen über die „Arche Noah“ las, wäre ich fast vom Glauben abgefallen, vom Glauben nämlich, dass Vernunft eines der wesentlichen Merkmale des Menschseins ausmacht. Bei dir ist das wohl anders!

    Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie ein Mensch von heute noch diesen Unsinn für bare Münze nehmen kann. Es gibt doch nicht ein einziges Faktum, das für die Glaubwürdigkeit dieses Märchens spricht, aber Tausende von Belegen und Überlegungen, die das Gegenteil erhärten.

    Die Amis haben inzwischen auch den unwiderlegbaren Beweis erbracht, dass es mit den Mitteln der damaligen Zeit (Bronzezeit!) niemals möglich gewesen wäre, nur aus Holz ein Gebilde von diesen Ausmaßen zu bauen: Seit 2016 gibt es in Kentucky nämlich einen „Nachbau“. Selbst mit modernstem Gerät, CAD für die Konstruktion, Lastwagen zum Materialtransport, Kränen, Elektrowerkzeug (Kreissägen, Bohrmaschinen, Naglern, usw.), usw benötigte man ca. 2500 Mannjahre, um eine halbe „Arche“ zu bauen, denn die (auf den meisten Fotos unsichtbare) Rückseite der Konstruktion besteht aus einem modernen Stahlbetonbau, in dem auch ein Großteil der Technik, z. B. Lüftungsanlagen!) untergebracht ist. Wie viele Tausend Jahre hätten also Noah und seine Söhne aufwenden müssen, um die „Arche“ zu bauen?

    Vernichtend für deine krause Vorstellung ist zudem die Tatsache, dass es selbst heute unmöglich wäre, eine so gewaltige Konstruktion aus Holz zu bauen, die tatsächlich schwimmfähig wäre und nicht schon nach Stunden, spätestens ein paar Tagen, so viel Wasser ziehen würde, dass ein Absaufen unvermeidlich wäre. Beim „Nachbau“ mussten übrigens ca. 95 Tonnen Stahl in Form von Trägern, Balkenschuhen, Bolzen und Schrauben eingesetzt werden, damit die Konstruktion nicht auseinanderfällt.

    Ich könnte noch Dutzende von Seiten mit Fakten füllen, die beweisen, dass die Geschichte von der „Arche Noah“ nur ein Märchen sein KANN und keine Entsprechung in der Realität hat. Aber die paar Beispiele, die ich gegeben habe, zeigen schon ausreichend, wie absurd die ganze Geschichte ist.

    Wenn du dir selber gegenüber ehrlich bist, musst du zugeben, dass deine Geschichte nicht ohne Zuflucht auf Hunderte von unbelegbaren Hilfsannahmen auskommt, um auch nur den Anschein von Faktizität zu wahren. Doch bereits mit der ersten und jeder weiteren Hilfsannahme wird die Geschichte unglaubwürdiger.

    Aber das schlimmste Fazit kommt erst noch: selbst innerhalb der Bibellegenden zeigt die Geschichte von Noah, dass dein Gott ein unglaublicher Stümper ist, der nicht einmal die einfachsten Sachen hinbekommt!

    Erst einmal hat er sich gründlich verspekuliert.
    Er, der angeblich allwissend ist und in die Zukunft blicken kann, soll nicht erkannt haben, dass die von ihm geschaffenen Menschen bereits nach ein paar Generationen aus dem Ruder laufen würden? Absurd!

    Und dann fällt ihm nicht Besseres ein, als FAST ALLE Menschen, darunter auch unschuldige Kinder und sogar Babys einfach zu ertränken und dazu noch FAST ALLE anderen Lebewesen auch – allerdings mit Ausnahme derjenigen, die im Wasser existieren können? Unglaublich!

    Der Typ muss völlig fantasielos sein, sonst wäre ihm bestimmt eine weitaus geeignetere Methode eingefallen, das von ihm verursachte Problem wieder aus der Welt zu schaffen. Beispielsweise hätte er eine Seuche schicken können, die nur Menschen befällt und er hätte die immunisieren können, die ihm genehm waren. Ihr Christen glaubt doch sonst auch, dass euer Gott als Strafe Krankheiten, Seuchen und Hurricanes, Erdebeben sowie Tsunamis gezielt zur Anwendung bringt, um „Sünder“ zu bestrafen. Warum denn damals nicht?

    Ganz abgesehen davon, dass dieser Noah, angeblich der „rechtschaffendste Mensch auf Erden“, auch ein zwielichtiger Charakter war, ein Säufer nämlich, dem zu „verdanken“ ist, dass in den nachfolgenden Jahrtausenden bis weit in die Neuzeit hinein Millionen von Menschen versklavt und in der Folge vergewaltigt, grausam misshandelt und getötet wurden. Kannst du alles in deinem Schundroman, genannt Bibel, nachlesen, nämlich in 1. Mose 9, 20ff.

    Derjenige, der den Unsinn von der „Arche Noah“ heute immer noch für bare Münze nimmt und den Urheber der Geschichte für verehrenswert, sogar anbetungswürdig hält, gehört dringend in psychiatrische Behandlung, da ihm jedes Maß für angemessene soziale Befindlichkeit abhanden gekommen ist.

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      Sehr guter und richtiger Beitrag, der leider auf taube Ohren bei Andreas stoßen wird – wie immer.

      „Ganz abgesehen davon, dass dieser Noah, angeblich der „rechtschaffendste Mensch auf Erden“, auch ein zwielichtiger Charakter war,…“

      Der Charakter eines Menschen ist diesem „Gott“ völlig egal. Lot, der seine Töchter zur Massenvergewaltigung anbot, oder Abraham, der seinen Sohn Isaak kaltblütig opfern wollte, oder Mose, der 3.000 seiner eigenen Leute totschlug und viele weitere Beispiele sind alles (erfundene) Charakterschweine, die in den Augen „Gottes“ nur einen einzigen Vorzug haben: Sie glauben bedingungslos an ihn. Darum geht es den Monster im Weltraum: Betet mich bedingungslos an, dann lass ich euch in Ruhe!

      Die Kirche mag ja oft genug gerne und richtig mit der Mafia verglichen werden – der „Gott“, den sie propagiert, ist Millionen Mal schlimmer. Blut und Angst ist es, was er auf der Erde verbreitet, Tod und Elend – und das nur, wenn er in seinem grenzenlosen Narzissmus mal wieder gekränkt wurde, weil ihn jemand nicht bedingungslos anbetete…

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  17. Holger Gronwaldt schreibt:

    @dongamillo schreibt am 14/06/2018 um 19:41

    Hallo „Nemo“, ich habe den Artikel gelesen und wenn man von den unbelegten Zeitangaben absieht würde ich den Beitrag schon fast kreationistisch einschätzen, oder?

    Gelesen vielleicht, verstanden auf keinen Fall, sonst würdest du nicht von „unbelegten Zeitangaben“ schwätzen. ALLE Zeitangaben sind gut belegt, Diskussionen gibt es schlimmstenfalls über das „exakte Alter“ von Gesteinen, wie im Text ausdrücklich erwähnt. Bei einem Alter von deutlich über 3 Milliarden lässt sich ja auch gut über ein paar Hundert Millionen Jahre streiten. Dass unsere Erde nur 6.000 Jahre alt ist und Sonne nebst Universum sogar 4 Tage jünger, auf solche Abstrusitäten kommen nur durchgeknallte Junge-Erde-Kreationisten, die wohl auch noch an die Existenz Weihnachtsmann und Osterhasen glauben.

    Bist du wirklich so blöd oder tust du nur so?

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Bist du wirklich so blöd oder tust du nur so?“

      Schlimmer: Andreas ist gläubig…

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      • manglaubtesnicht schreibt:

        Leute, bitte!

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        • Bernd Kammermeier schreibt:

          Für mich hat das Verhalten von Andreas weniger mit Blödheit zu tun (wenn man sich der bewusst, kann man das problemlos abstellen, indem man lernt), als vielmehr mit seiner Gläubigkeit, was insofern schlimmer ist, weil es die betroffene Person am Lernen hindert.

          Wenn jemand zu mir sagt, ich sei blöd, nehme ich den Hinweis dankbar auf und frage nach, in welchem Bereich, Dann gebe ich mir selbst Nachhilfe, bis ich eben nicht mehr blöd bin.

          An diesem Schritt hindert der Glaube regelmäßig den Gläubigen. Sonst wäre dieses Phänomen längst ausgestorben. Oder warum sollte Andreas nicht die Zusammenhänge verstehen, die wir ihm in sachlichem Ton vortragen? Er könnte das schon, aber sein Glaube hindert ihn. Daher ist das schlimmer…

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    • dongamillo schreibt:

      Hallo „Holger Gronwaldt“
      Vor mir liegt eine Woche Einsatz auf dem HURRICANE-Festival. Zu Spitzenzeiten hatten wir bis zu 80 Mitarbeiter unterschiedlichen Alters und Herkunft die ihre Freizeit geopfert haben um mit den Leuten dort ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit Gott zu bezeugen. Es kommt nicht auf die Kirchenzugehörigkeit an sondern auf das persönliche Zeugnis, JEDER hat seine ganz persönliche Geschichte wie er Gott erlebt hatte und wie sich ihr Leben veränderte seit sie Jesus in ihr Leben aufgenommen haben. Die Diskussion ob die Erde 6000 oder 6 Milliarden Jahre alt ist wird da ganz schnell zweitrangig weil das Hier und Heute zählt. WEIL aber jeder seine persönliche und tagtägliche Erlebnisse mit Gott hat gibt es nicht viele Gründe die ein Zweifeln an diesen ersten Seiten der Bibel rechtfertigen. Total verrückt? OK, wenn du meinst…. Ich lebe und jeder der IHN kennen gelernt hat weiß was er damit hat.
      Jelidi Andreas

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  18. Holger Gronwaldt schreibt:

    @dongamillo,

    Die Diskussion ob die Erde 6000 oder 6 Milliarden Jahre alt ist …

    Da gibt es keine Diskussion, sondern nur das Faktum, dass die Erde ca. 4,5 Milliarden Jahre alt ist. Wer dagegen die 6000 Jahre behauptet, ist ein unverbesserlicher Ignorant. Das ist in etwa so, als würde jemand sagen, die Entfernung zwischen Hamburg und München betrüge 0,8 METER!
    Irrer geht es kaum noch!

    wird da ganz schnell zweitrangig weil das Hier und Heute zählt.

    Eben! Und weil das Hier und Heute zählt, macht es einen großen Unterschied, ob man die Realität dieser Welt akzeptiert oder sich lieber in ein religiöses Wolkenkuckucksheim flüchtet

    WEIL aber jeder seine persönliche und tagtägliche Erlebnisse mit Gott hat gibt es nicht viele Gründe die ein Zweifeln an diesen ersten Seiten der Bibel rechtfertigen. Total verrückt?

    In der Tat: total verrückt. Wer nicht erkennen kann, dass die ersten Seiten der Bibel nichts weiter sind als ein Fantasiegebilde uninformierter Schafhirten, ist an Realitätsverweigerung nicht mehr zu überbieten.

    Selbst wenn man zeigen könnte, dass ein Gott/Götter die Ursache dieses Universums wären, läge immer noch eine unüberbrückbare Kluft zwischen dem und der Vorstellung, die sich Christen über ihren Gott machen.

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  19. Holger Gronwaldt schreibt:

    @dongamillo,

    um mit den Leuten dort ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit Gott zu bezeugen.

    Dann geh doch mal durch die Palliativstation eines Kinderkrankenhauses und frage die Kinder oder deren Eltern dort, welche persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse die mit deinem Gott gemacht haben.

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  20. dongamillo schreibt:

    Bernd Kammermeier schreibt:
    15/06/2018 um 17:32
    https://manglaubtesnicht.wordpress.com/2016/01/22/die-evolution-und-ihre-theorie/comment-page-1/#comment-6171
    “”””Bei einer realen Begegnung Face-to-Face lege ich solche Leute in fünf Minuten lahm. ….””””

    Hallo Bernd, Unsere Begegnung steht ja noch aus, ich arbeite daran, aber unser Gott ist heute schon zu erleben und kennen zu lernen. ….

    Ich erzähle mal etwas genauer aus dieser Geschichte wie ich „noch nicht gläubig“ war sondern nur „religiös“.
    Ich habe geschrieben:

    „“““Bei mir lief das beruflich eigentlich sehr gut, und so sagte ich: ““So schlecht kann ich ja vor Gott nicht sein wenn er mir das so gut gehen lässt, ich brauch mich doch nicht „bekehren“….““
    Mein Leben war aber doch nicht so anständig obwohl ich immer noch jeden Abend betete.““““
    Zitat aus: https://dongamillo.wordpress.com/eine-seite/

    Ich war ein junger Tischler, 23 Jahre alt, als Grenzgänger lebte ich in Deutschland und arbeitete in der Schweiz. Da ich nicht an einer Arbeitsstelle gebunden sein wollte und ich aber auch nicht auf „Wanderschaft“ gehen konnte da ich schon ein Haus mit meinem alten Vater an den Hacken hatte, arbeitete ich „temporär“ bei einer Leihfirma. So konnte ich ganz entspannt verschiedene Arbeitsstellen ausprobieren, wenn es nicht passte wechselte man einfach und unkompliziert, der Lohn in der Schweiz war zu der Zeit für mich so in Ordnung.
    Bei einer dieser Firmen habe ich das besonder Interesse des Chefs erweckt und er wollte mich als Vorarbeiter haben. Der Übergang von „temporär“ zu „festangestellt“ hat seine Regeln, und so arbeitete ich erstmal drei Monate woanders……
    In dieser Zeit fand der Kontakt mit dem Christen statt.
    Ich hatte beste Zukunftsaussichten im Beruf, mein Liebesleben war, dem Freiheitsdrang entsprechend, geregelt, ich hatte eine spannende unverbindliche Beziehung zu einer alleinstehenden Frau…..

    Ja und ich betete nach wie vor jeden Abend mein frommes Formelgebet, so gehört es sich für einen evangelischen Christen, und wie man sah „belohnte“ Gott ja meine Treue!
    „Ironie off“
    Nach dem Gespräch mit dem Christen dachte ich so für mich: „WENN es so falsch ist was ich da gerade mache, und das kann ja in dieser aufgeklärten Zeit nicht so schlimm sein mit dieser Frau und so weiter, dann soll das mit dem Job „in die Hose gehen“……
    Richtig, ich stellte meine Arbeitsstelle als Einsatz für die Wahrheit auf’s Spiel.
    Nun, dieser Satz war gegenüber Gott ausgesprochen, und ich ging fröhlich ans Werk. Die Arbeit machte Spaß, der Chef gab mir die Verantwortung für verschiedene Baustellen, ich hatte meinen „emotionalen Ausgleich“ am Wochenende…. ja, und dann war ich wieder „draußen“. Ein Altgeselle hatte mich in eine fiese Falle gelockt……
    Hoppla, na, ganz so schlimm war es nicht, es gab damals genug Stellen für mich, aber dieser Weg war erst einmal abgehakt.
    Ich hatte ja das Buch, „Jesus unser Schicksal“ von Wilhelm Busch gelesen.
    http://bitflow.dyndns.org/german/WilhelmBusch/Jesus_Unser_Schicksal_Gekuerzte_Ausgabe_2006.pdf
    Ich war da noch nicht fertig damit, da wollte ich erst einmal das Neue Testament lesen!
    Am Wochenende suchte ich weiter meine Tanzveranstaltungen auf, die Beziehung mit der Dame ließ ich ruhen, und so wachte ich eines Sonntag Mittags in meinem Bett auf……
    … Der Rest ist Geschichte!

    Wer wagt es seine Lebenssituation diesem Gott zur Disposition zu stellen ?
    WENN es ihn nicht gibt kann ja nichts schlimmes passieren, oder?
    😉

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Hallo Bernd, Unsere Begegnung steht ja noch aus, ich arbeite daran, aber unser Gott ist heute schon zu erleben und kennen zu lernen. ….

      Ich dachte, du kennst ihn schon. Frag ihn bei der Gelegenheit doch mal, ob er mich nicht mit einem Zauberspruch umstimmen kann, ich habe nämlich nach wie vor keinen Bock, mit einem derart bornierten Rechthaber wie dir ein völlig sinnloses Gespräch zu führen.

      In dieser Zeit fand der Kontakt mit dem Christen statt.
      Ich hatte beste Zukunftsaussichten […] Ja und ich betete nach wie vor jeden Abend mein frommes Formelgebet, so gehört es sich für einen evangelischen Christen, und wie man sah „belohnte“ Gott ja meine Treue!“

      Ist das nun ironisch oder entspricht das der Realität? Ich glaube ehrlich letzteres, denn niemand wird ohne religiöse Vorgeschichte „aus heiterem Himmel“ gläubig.

      „Wer wagt es seine Lebenssituation diesem Gott zur Disposition zu stellen ?
      WENN es ihn nicht gibt kann ja nichts schlimmes passieren, oder?“

      Ist irgendetwas Ungewöhnliches passiert oder habe ich das überlesen? Was hat es mit diesem Christen auf sich? Warum solltest du deine Lebenssituation „diesem Gott“ zur Disposition stellen? Was hast du davon? Hast du es allein nicht mehr gebacken bekommen oder hat dieser ominöse Christ dir dies eingeredet? So wie Scientologen das machen.

      Wenn du dich jemandem überantwortest – deine Lebenssituation zur Disposition stellst – dann ist schon entscheidend, ob der um Hilfe Nachgefragte auch existiert. Stell dir vor, ich höre Einbrecher in meinem Haus und rufe fortlaufend die 007 an. Das wäre doch doof.

      Wenn du also der Meinung bist, dass du die transzendente 110 gewählt hast, dann würde ich gerne mal was darüber erfahren, wie dein „Gott“ konkret geholfen hat. Darüber schweigst du dich nämlich beharrlich aus oder meinst du, diese Allerweltgeschichten, die Millionen anderen auch passieren, wären irgendwie „unerklärlich“ ohne „Gott“?

      Bitte sieh mir meine Dummheit nach, aber ich kann aus deinen Aussagen nur herauslesen, dass du mit 23 Jahren einem Christen in die Hände gefallen bist, der dich dazu brachte, ab deinem 24. Lebensjahr keine geophysikalischen und biologischen Selbstverständlichkeiten mehr zu akzeptieren. Ist daran irgendetwas troll? Oder nachahmenswert?

      Ich versuche mir gerade vorzustellen, mir wäre so was auch passiert und ich verlöre mein gesamtes mühsam erlerntes naturwissenschaftliches Weltbild, um Platz im Hirn zu machen für einen lächerlichen Aberglauben. Grauenhaft…!

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  21. Holger Gronwaldt schreibt:

    @dongamillo,

    >>Wer wagt es seine Lebenssituation diesem Gott zur Disposition zu stellen ?<<

    Wo soll darin ein Wagnis liegen? Wenn dein Gott angeblich die Macht hat, in das Leben eines jeden einzelnen einzugreifen, dann täte er es ja sowieso. Es müsste allerdings ein ziemlich kleinkarierter Gott sein, wenn er einerseits das ganze Universum geschaffen hätte und andererseits das konkrete Leben von Menschen davon abhängig machen wollte, ob diese an ihn glauben oder nicht. Wer so viel Aufmerksamkeit erheischen will, ist wohl nicht besonders selbstbewusst.

    Und dann bleibt immer noch die Frage (die du offensichtlich nicht beantworten willst!), warum dein Gott sich sogar an kleinen Kindern vergreift, die er zu Millionen leiden und sterben lässt?

    Du bildest dir ein, dass dein Gott dir ein gutes Leben verschafft, weil du an ihn glaubst, aber was ist mit den vielen, vielen Kindern, die regelmäßig in die Kirche gehen, Kontakt zu ihrem Priester haben und genau aus diesem Grunde von letzteren missbraucht werden? Wo ist dein Gott denn da, wenn er nicht einmal in der Lage ist, unschuldige Menschen vor seinem eigenen Personal zu schützen?

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  22. Holger Gronwaldt schreibt:

    Sagt der Pfaffe:

    „Wir versammeln uns hier am Grabe, weil eure Gebete nichts genützt haben.“

    Quelle: http://atheistjack.tumblr.com/image/174966158930

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  23. Holger Gronwaldt schreibt:

    Sagt der Pfaffe:

    „Wir versammeln uns hier am Grabe, weil eure Gebete nichts genützt haben. 🙂

    Quelle: https://tinyurl.com/yb3a5rl6

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