Dümmer geht’s nicht: Die „40 Fragen an die Evolutionisten“

Patriot University, Colorado Springs (Quelle: Wikipedia)

Als knallharte Killerargumente gegen die gottlose Evolutionslehre werden in evangelikalen Kreisen die „40 Fragen an die Evolutionisten“ gefeiert, die vom US-amerikanischen Kreationisten „Dr.“ Kent Hovind gesammelt wurden. Das „Dr.“ steht hier in Anführungszeichen, da Herr Hovind seinen Titel in einem vierwöchigen Studium an der „Patriot University“ erworben hat (siehe Foto). Die „Doktorarbeit“ ist verschwunden, irgendwie ist zufällig kein Exemplar mehr auffindbar. Herr Hovind selbst äußert sich zu dieser Sache nicht – was auch etwas schwierig wäre, da er zur Zeit wegen 58 Fällen von Steuerbetrug, Betrug und Konspiration für zehn Jahre im Gefängnis sitzt.

Aber lassen wir ab von unseren ad hominem-Attacken gegen den vom bösen Staat arg gebeutelten Prediger (Christenverfolgung!!), und kommen wir zurück zu den 40 Fragen. Sie sollen beweisen, dass der „Evolutionismus“ unrecht hat, dass also die Erde nicht 4,5 Millarden Jahre alt ist, und dass die Vielfalt des Lebens nicht durch natürliche Selektion entstanden ist. Stattdessen zeigt das Nachdenken über die Fragen für Herrn Hovind und seine kreationistischen Anhänger glasklar, dass die Welt vor etwa 6000 Jahren von Bibel-Gott Jahwe geschaffen wurde (und zwar – kein Scherz! – laut einschlägiger Experten am 22. Oktober 4004 v.d.Z., kurz vor dem Abendessen). Hier eine Auswahl:

In den Textbüchern unserer Kinder wird oft der Stammbaum der Evolution abgebildet. Warum hat dieser Baum keinen Stamm und Äste?

Wenn das Sonnensystem aus dem Urknall entwickelt hat, warum drehen sich mindestens drei Planeten rückwärts?

Warum ist die Materie nicht gleichmäßig wie bei einer Explosion im Raum verteilt, sondern unregelmäßig?

Woher kommt der Raum für das Universum? Wo hinein breitet es sich also aus?

Wenn die Gesteinsschichten wirklich verschiedene Zeitepochen repräsentieren, warum gibt es dann keine Zeichen von Erosion zwischen den einzelnen Schichten?

Warum sollte sich eine Pflanze bzw. ein Tier fortpflanzen wollen, wenn dies doch zu mehr Konkurrenz bzgl. der Nahrung führen würde?

Ist es nicht möglich, daß Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Tieren vielmehr auf einen gemeinsamen Schöpfer als auf einen gemeinsamen Vorfahren hinweisen?

 Ist es seriöse Wissenschaft zu glauben, daß Wasserstoff sich in Menschen entwickelt hat?

Und schließlich, sicher das beste Argument von allen:

Warum haben wir keine größeren Wüsten wenn doch die Wüsten jedes Jahr wachsen?

Tja, die Wüsten wachsen und drei Planeten drehen sich rückwärts. Nehmt das, ihr teufelsgläubigen Evolutionisten!!

(Quelle: Twitter, mit Dank an @littlewisehen)

19 Gedanken zu „Dümmer geht’s nicht: Die „40 Fragen an die Evolutionisten“

  1. Die hier finde ich fast noch schöner:

    „31. Wenn Evolution wahr ist, wonach beurteilt man was falsch und was richtig ist? Was ist der Sinn des Lebens? Woher bekommt man moralische Richtlinien? Schließlich wird das Verhalten dadurch bestimmt was man glaubt.“

    Der letzte Satz ist ein echtes Eigentor, oder nicht?
    Kein Wunder, dass noch keiner Versucht hat, sich die Viertelmillion von ihm zu holen.
    Alle Fragen sind ein Beispiel dafür, wie man Wissenschaft mit größtmöglicher Inkompetenz und Ignoranz begegnet. Da nimmt dann auch keiner das angebotene Geld ernst.

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  2. Ihr fürchterlich Ungläubigen!
    Ich habe die einzig wahren Antworten auf die Fragen des Kent Hovint. Leset und glaubet:

    In den Textbüchern unserer Kinder wird oft der Stammbaum der Evolution abgebildet. Warum hat dieser Baum keinen Stamm und Äste? – Weil es eben ein Stammbaum und kein echter Baum ist. Er heißt nur so. Er könnte auch Wurzelbaum heißen, ohne dass er Wurzeln hätte.

    Wenn das Sonnensystem aus dem Urknall entwickelt hat, warum drehen sich mindestens drei Planeten rückwärts? – Weil sie sich mit den vorwärtsdrehenden Planeten geeinigt haben, dass ein gewisses Gleichgewicht herrschen muss.

    Warum ist die Materie nicht gleichmäßig wie bei einer Explosion im Raum verteilt, sondern unregelmäßig? – Weil sich nicht alle Materie an die Regeln gehalten hat. Ausreißer gibt es immer. Und dann hat die ordnungsliebende Materie beschlossen: Wenn DIE sich nicht an die Regeln halten, dann wir auch nicht. Und so kam es zur unregelmäßigen Verteilung. Ein wenig hat dabei vielleicht auch die Schwerkraft mitgeholfen. Aber das ist nicht bewiesen, weil die Schwerkraft kann man nicht sehen.

    Woher kommt der Raum für das Universum? Wo hinein breitet es sich also aus? – Der Raum weitet sich von selbst aus. Das ist wie wenn man in den Wald geht: je weiter man fortschreitet, desto mehr Bäume werden sichtbar, die es vorher nicht gegeben hat, sonst hätte man sie ja sehen können.

    Wenn die Gesteinsschichten wirklich verschiedene Zeitepochen repräsentieren, warum gibt es dann keine Zeichen von Erosion zwischen den einzelnen Schichten? – Ganz klar: Das Gewicht der Gesteinsschichten hat die Erosion zerquetscht, darum gibt es keine Zeichen von Erosion.

    Warum sollte sich eine Pflanze bzw. ein Tier fortpflanzen wollen, wenn dies doch zu mehr Konkurrenz bzgl. der Nahrung führen würde? – Weil sie glauben, dass Fortpflanzen Spass macht. Und die, die das nicht glauben, werden vergewaltigt von denen, die das glauben.

    Ist es nicht möglich, daß Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Tieren vielmehr auf einen gemeinsamen Schöpfer als auf einen gemeinsamen Vorfahren hinweisen? – Möglich ist alles.

    Ist es seriöse Wissenschaft zu glauben, daß Wasserstoff sich in Menschen entwickelt hat? – Na, sicher doch! Iss mal einen Kilo gekochte Bohnen und Du wirst staunen, wie viel Gase sich dabei entwickeln. Nicht nur Wasserstoff.

    Sorry, aber bei so viel Stumpfsinn fällt es schwer, ernsthaft zu bleiben. Danke MGEN für diesen erheiternden Beitrag!

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  3. Das hier ist auch gut:

    „10. Falls es Intelligenz braucht, um einen Pfeilkopf zu schaffen, warum braucht es nicht viel mehr Intelligenz einen Menschen zu machen?“

    Oder das:

    „16. Wenn durch den Urknall doch viel Staub durch das Universum fliegt, warum ist nur eine dünne Staubschicht auf dem Mond?“

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  4. 34. „Warum ist der Jupiter Mond ‚Ganymede‘ immer noch heiß wenn er doch nach Milliarden von Jahren abgekühlt und erstarrt sein sollte?“

    Schlicht falsch.
    Ganymed IST ein Eismond mit einer ca 800km dicken Eisschicht und einem Kern aus Eisen und Gestein.

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  5. Das hier könnte zu viel sein, aber ich hätte da auch ein paar Fragen an die Kreationisten. Ich komme aber bisher nur auf 30.
    Klar, die meisten der 40 Fragen der Kreationisten sind nicht ernst zu nehmen. Aber bei meinen 30 sind auch ein paar dabei, die ein Wissenschaftler nicht ernst nehmen würde, die aber einen Kreationisten in Verlegenheit bringen werden. Also, da ich ein rationaler Mensch bin und für Chancengleichheit einstehe, da sind sie.
    Manch eine mag albern sein, aber ich fragte sie bereits direkt, und ihr wärt erstaunt, was da für Antworten kommen.

    1. Warum sind die Sinneszellen im Auge nach hinten gerichtet, und wurden nicht so erschaffen, dass sie nach vorne in Richtung des einfallenden Lichtes zeigen?

    2. Warum wird das Gesicht während der embryonalen Entwicklung des Menschen aus drei Teilen zusammengefügt, so wie es bei Fischen seit jahrmillionen ebenfalls geschieht?

    3. Warum führt der Kehlkopfnerv der Giraffe vom Gehirn zuerst den langen Hals hinunter, um das Herz herum und dann wieder hinauf zum Kehlkopf?

    4. Warum besitzt das Pferd oberhalb der Hufe rudimentäre Zehen?

    5. Warum gibt es Meerestiere, die tausend Meter tief tauchen, aber trotzdem Luft atmen müssen?

    6. Warum bekommen wir eine Gänsehaut, wenn gar kein Fell mehr vorhanden ist, das wir aufrichten könnten?

    7. Wozu haben wir sinnlose Organteile, wie zum Beispiel den Blinddarm?

    8. Wieso sind bei allen Männern die Rippen komplett vorhanden, wenn doch die eine, aus der Eva erschaffen wurde, fehlen müsste?

    9. Warum ist die Erde nachweislich nicht der Mittelpunkt des Universums, sondern nur ein kleiner Planet im äußeren Drittel unserer Galaxie, welche ebenfalls nur ein Staubkorn im Universum darstellt?

    10. Zu welchem Zweck wurde das so leicht besiegbare Pockenvirus erschaffen, das wir als angebliche „Schöpfung Gottes“ ausgerottet haben?

    11. Warum besitzt der Wal im Körperinneren deutliche Überreste von Hinterbeinen, die vollkommen nutzlos sind?

    12. Wenn es die Arche Noah gab, warum sind alle Beuteltiere ausgerechnet in Australien ausgestiegen?

    13. Wenn das Universum erst 6000 Jahre alt ist, warum datieren wir dann sein Alter aufgrund unserer wissenschaftlichen Erkenntnisse ausgerechnet auf 13,7 Mrd Jahre, und nicht auf einen anderen Zeitraum?

    14. Warum bestätigen wir viele unsererer Theorien ständig selbst durch Experimente und Beobachtungen, und warum kommen wir immer weiter, wenn das alles nur ein Irrtum sein soll?

    15. Warum lässt der Erschaffer dieses 6000 Jahre alten Universums es zu, dass die Frau plötzlich aufbegehrt und gleiche Rechte wie der Mann fordert, obwohl sie genau wie das Tier laut Bibel ein Untertan des Mannes sein soll? (Sorry, aber die Bibel sagt das.)

    16. Wenn die Evolution und die Datierungen der Fossilien nur ein Täuschungsmanöver des Schöpfers sind, warum finden wir dann nicht die zahllosen „Zwischenformen“, die die Täuschung perfekt machen würden und die uns in Sicherheit wiegen würden?

    17. Wozu sollte uns ein Schöpfer immer wieder vor neue wissenschaftliche Fragen stellen und unseren Glauben selbst mit Fossilien untergraben, wenn die Wahrheit nur 6000 Jahre alt ist?

    18. Warum hat Gott den Menschen mit einem solch umfangreichen „Erkenntnisapparat“ ausgestattet, wenn er schon vor 6000 Jahren „sah, dass es gut war“?

    19. Aus welchem Grund nennt uns Gott „die einzige nach seinem Ebenbild erschaffene Schöpfung“, wenn er uns dabei offensichtlich im Unklaren lässt, ob es noch anderswo im Universum intelligentes Leben geben könnte?

    20. Wenn es so offensichtlich ist, dass Gott die Welt vor 6000 Jahren um 4 Uhr nachmittags erschaffen hat, wozu muss er dann hunderttausende Menschen dazu berufen, uns davon überzeugen zu wollen? Wären wir als seine Geschöpfe nicht automatisch davon überzeugt und würden wir nicht alle Fossilien automatisch in Frage stellen?

    21. Warum können wir messen, dass sich das Licht im Vakuum mit 300.000 km/s fortbewegt, obwohl diese Tatsache jeglicher Lehre vom 6000 Jahre alten Universum widerspricht?

    22. Warum werden diejenigen, die für alle sichtbar böses tun, nicht von Gott bestraft, sondern von uns?

    23. Warum entdecken wir immer mehr Naturgesetze, die Gottes Existenz immer unwahrscheinlicher machen?

    24. Warum können wir die Vakuumlichtgeschwindigkeit niemals erreichen oder überschreiten, worin liegt der Sinn einer solchen Grenze in einem 6000 Jahre alten Universum?

    25. Warum hat Gott manche Pinguine homosexuell werden lassen, um ihren Nachwuchs zu schützen, während er dieses Verhalten beim Menschen verurteilt?

    26. Gott hat die Bewohner von Babylon angeblich dafür bestraft, einen hohen Turm zu bauen, um dem Himmel näher zu sein. Heute werden Türme gebaut, die zehnmal höher sind als der Turmbau zu Babel. Warum wird dafür niemand bestraft?

    27. Warum zeigt Gott seine Wunder immer nur in weinenden Marienstatuen aus totem Holz, aber niemals dadurch, dass er ein kleines Kind vom Krebs heilt?

    28. Warum soll das Universum ausgerechnet 6000 Jahre alt sein, wenn dieses Alter für so viele Wissenschaftler so extrem falsch ist? Warum sollte Gott Wert darauf legen, eine so offensichtliche Täuschung zu schaffen, die so leicht zu durchschauen wäre?

    29. Wir haben ein 6000 Jahre altes Universum, in dem gemäß der Aufzeichnungen seit etwa 4000 Jahren ständig Krieg zwischen Menschen herrscht. Ist das Gottes Wille? Oder hat der Teufel schon seit langem die Oberhand?

    30. Der Haifisch war mit all seinen Arten schon immer da, wenn die Theorie des 6000 Jahre alten Universums stimmt. Da hatte Gott eine Menge Variationen zu schaffen. Heute rottet der Mensch eine Art nach der anderen aus. Wieso lässt Gott das zu, ohne seine Schöpfung zu schützen und einzugreifen?

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  8. Moinsen
    lest doch einfach mal die Bibel. am besten erst mal das neue Testament damit euer Gemüt nicht so erregt wird. und lest es unvoreingenommen, denn als wissenschaftsfreund geht man immer neutral an eine Quelle heran und beurteilt erst danach.

    interessant finde ich den Gedanken, dass Gott in einer höheren Dimension „lebt“

    das würde auch zeigen wie es möglich ist, dass Christen von „Begegnungen“ mit Gott berichten. Gott könnt in einer 5. 6. 7. oder was weiß ich Dimension sein. Außerdem wenn es räumlich mehrere Dimensionen gibt, gibt es die ja vielleicht auch zeitlich. Wenn Gott in einer 2. zeitlichen Dimension ist könnte man auch erklären wie Gott die zeit „übersieht“. Wir haben nur schlichtweg nicht die Vorstellungskraft um so etwas ergreifen zu können.

    es loht nicht auf die Punkte von Carsten Grün einzugehen, da meine Gegenargumente dann wieder von euch „auseinandergenommen“ werden und dann wieder andersrum und so weiter. Niemand wird einsehen wollen dass der andere eig. recht hat.

    zu einem Punkt möchte ich aber gerne noch etwas sagen:

    16. Wenn die Evolution und die Datierungen der Fossilien nur ein Täuschungsmanöver des Schöpfers sind, warum finden wir dann nicht die zahllosen „Zwischenformen“, die die Täuschung perfekt machen würden und die uns in Sicherheit wiegen würden?

    das frage ich eher dich lieber. was ist den mit diesen zwischen Formen? wo sind sie denn? es müsste ja Unmengen an Fossilien von diesen Zwischenformen geben, aber außer ein paar wenigen sind mir keine bekannt.
    ach und wo wir schon mal dabei sind.

    28. Warum soll das Universum ausgerechnet 6000 Jahre alt sein, wenn dieses Alter für so viele Wissenschaftler so extrem falsch ist? Warum sollte Gott Wert darauf legen, eine so offensichtliche Täuschung zu schaffen, die so leicht zu durchschauen wäre?

    wie in Punkt 16 redest du hier von der Täuschung der Evolution die Gott erschaffen haben soll, um die Menschen in die Irre zu führen. warum sagst du als Evolutionist jetzt auf einmal sie wäre so leicht zu durchschauen?

    eins ist gewiss es weiß keiner was nach de Tod kommt, oder ist schon mal ein Wissenschaftler von den Toten zurückgekehrt?
    um mal einen berühmt berüchtigten Wissenschaftler heran zu ziehen möchte ich gerne auf die Pascalsche Wette eingehen (Blaise Pascale: v.a. berühmt durch die Einheit Pascal (Druck))

    Man glaubt an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man belohnt (Himmel – Man hat gewonnen).
    Man glaubt an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man nichts (verliert aber auch nichts).
    Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man ebenfalls nichts (verliert aber auch nichts).
    Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man bestraft (Hölle – Man hat verloren).

    Natürlich schließt dass die anderen Religionen noch nicht aus, aber für mich persönlich macht der christliche Glaube, also nicht der Glaube der uns die Kirche vorgibt sondern der, der uns die Bibel vorgibt, am meisten Sinn.
    ich hoffe ihr kommt zum nachdenken und erkennt einen Sinn für euer leben der euch nachhaltig weiter bringt, anstatt gegen Kreationisten zu wettern. und wie gesagt, lest doch einfach mal das neue Testament unvoreingenommen (ganz wichtig) durch. wenn ihr es nicht als religiöses Buch durchlesen wollt könnt ihr es auch einfach als Kulturgut sehen. immerhin ist es das am meist gelesene und am meist übersetzte Buch und zudem noch sehr alt.

    und noch an dich manglaubtesnicht – ich hoffe du löscht diesen Kommentar nicht, auch wenn ich merke dass du ein sehr überzeugter Evolutionist bist und unterstützt somit die freie Meinungsäußerung.

    ich wünsch euch was
    Jakob

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    • @Jacob,

      „““immerhin ist es das am meist gelesene und am meist übersetzte Buch und zudem noch sehr alt.“““
      Punkt 1 stimmt nicht. Die Bibel ist zwar das am meisten verbreitete, jedoch am seltensten wirklich gelesene Buch der Weltgeschichte.Und Alter ist bestimmt kein Kriterium für Qualität. Ich würde sagen, was die Fähigkeit zur Welterklärung betrifft, ist bei der Bibel genau das Gegenteil der Fall. Sie steckt voller Fehler und die fangen schon auf der ersten Seite (Genesis) an.

      Bei den Zwischenformen liegst du auch total daneben. Eigentlich sollte dir klar sein, dass bereits EINE EINZIGE Zwischenform ausreicht, den ganzen kreationistischen Quatsch in die Tonne zu treten. Und mit jeder hinzu kommenden Zwischenform wird dessen Position absurder. Denn wenn dein Gott alle Pflanzen und Tiere direkt geschaffen hätte, dürfte es keine Zwischenformen geben!

      Wie du siehst, ist dein Kommentar nicht gelöscht worden. Warum auch? Echte Argumente habt ihr Kreationisten nicht und so kann man doch sehr schön zeigen, wie schief gewickelt und völlig weltfremd ihr durch die Gegend lauft.

      Ich wünsche dir, dass du den kreationistischen Schwachsinn bald hinter dir lässt und endlich ein vernünftiger Mensch wirst. Nach deinem Glauben hast du doch auch von deinem Gott den Verstand bekommen. Dann hast du auch die Pflicht, ihn zu benutzen und nicht einfach den erstbesten Unsinn kritiklos für wahr zu halten. Sapere aude!

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    • „Man glaubt an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man belohnt (Himmel – Man hat gewonnen).“
      An welchen Gott?
      Die Chance zu Gewinnen steht 1 zu Anzahl Götter, zu Anzahl Interpretationen

      „Man glaubt an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man nichts (verliert aber auch nichts).“
      Doch, man verliert etwas, nämlich sein frei bestimmtes Leben!
      Und das schlimmste, man wird es nicht mal erfahren.

      „Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man ebenfalls nichts (verliert aber auch nichts).“
      Man hat bereits im Leben gewonnen, was in diesem Fall das einzige wäre was zählt, der Gläubige hätte in diesem Fall verloren.

      „Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man bestraft (Hölle – Man hat verloren).“
      An welchen Gott?
      Die Chance zu Gewinnen steht 1 zu Anzahl Götter, zu Anzahl Interpretationen

      Gefällt 1 Person

  9. „das frage ich eher dich lieber. was ist den mit diesen zwischen Formen? wo sind sie denn? es müsste ja Unmengen an Fossilien von diesen Zwischenformen geben, aber außer ein paar wenigen sind mir keine bekannt.“

    Ab welcher Zahl von Übergangsformen gebt ihr eigentlich endlich Ruhe mit diesem kreationistischen Geschwafel? Hast du eine Ahnung, wie viele komplexe Ereignisse zusammenkommen müssen, damit wir überhaupt ein halbwegs gut erhaltenes Fossil finden können? Wir können froh sein über jeden Fund und dank moderner Analysemethoden können wir heute feinste Abstufungen in den Knochenbauplänen feststellen, die zeigen, wie sich jeder einzelne Knochen im Körper von den ersten Chordatieren bis zu uns Menschen und allen anderen Tieren entwickelt hat. Aber ich sehe ein: Um das zu kapieren, müsste man sich intensiv mit der Materie befassen. In der Bibel zu lesen bringt leider keinen Erkenntnisgewinn.

    „… für mich persönlich macht der christliche Glaube, also nicht der Glaube der uns die Kirche vorgibt sondern der, der uns die Bibel vorgibt, am meisten Sinn.“

    Inwiefern? In Bezug auf was? Und was wüsstest du ohne die Kirche vom Christentum?

    „… lest doch einfach mal das neue Testament unvoreingenommen (ganz wichtig) durch. wenn ihr es nicht als religiöses Buch durchlesen wollt könnt ihr es auch einfach als Kulturgut sehen. immerhin ist es das am meist gelesene und am meist übersetzte Buch und zudem noch sehr alt.“

    Das Buch für Kannibalenrezepte ist auch uralt, doch heute will keiner mehr danach kochen…

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  10. @Andi K.

    ich bin immer wieder erstaunt, dass es Leute gibt, die meinen, mit Pascals kranker Wette noch punkten zu können. Wie du ganz richtig anführst, ist die von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil es eine ungeheuer große Zahl von Göttern gibt, die die Menschheit bisher erfunden hat und deshalb überhaupt nicht bestimmt werden kann, welcher dieser Götter denn der „richtige“ und „einzige“ sein soll. Nur weil wir in einem Kulturkreis leben, in dem eine schwindende Anzahl von Menschen an den christlichen Gott glaubt, taugt jedenfalls als Argument nicht nur nicht sehr viel, sondern überhaupt nichts. Wir Menschen neigen halt dazu, das, was wir kennen, für richtig und wahr zu halten und allem anderen erst einmal mit Misstrauen zu begegnen.

    Prinzipiell sind ALLE Menschen zu 99,9… % Atheisten, denn sie leugnen die Existenz von mehreren Tausend Göttern.
    Der wahre Atheist geht nur einen Gott weiter (Richard Dawkins).

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