Reductio ad Hitlerum oder: “Du bist Atheist? Ah, dann bist du genau wie Hitler!”

In etwa jedem zweiten Gespräch über weltanschauliche Standpunkte bekommt man das berühmteste Scheinargument aller Zeiten zu hören: “Du bist Atheist? – Dann bist du genau wie Hitler! Und Stalin!” – Die Umstehenden sind schockiert, der Religionist lehnt sich blasiert und zufrieden zurück.

Verharmlosung der Nazi-Untaten

Ich ärgere mich jedes Mal maßlos darüber. Nicht so sehr, weil ich mich getroffen fühlte (inhaltlich ist der Vergleich Unsinn, siehe unten), sondern weil der Vergleich sich über die Millionen von Opfer der Nazis lustig macht und die Untaten dieser Schweinebacken komplett verharmlost. Hitler ist also wie jemand, der nicht alles glaubt, was man ihm sagt und offen zu seiner Meinung steht? – Tolles Argument, echt!

Zur inhaltlichen Klarstellung hier ein paar in jedem Geschichtsbuch nachlesbare Fakten:

1. Hitler war sein Leben lang Katholik; weder ist er aus der Kirche ausgetreten noch ist er trotz aller Verbrechen von der Kirche exkommuniziert worden.

2. Hitler bezeichnete sich selbst immer wieder als Christ und wandte sich immer wieder öffentlich gegen Atheismus. Er sah sich offenbar als ausführendes Werkzeug Gottes, alles nachzulesen in erhalteter Privatkorrespondenz und zahlreichen Redetexten.

3. Spätestens zu Ostern 1933 begann Hitlers Regierung mit Verhandlungen mit der katholischen Kirche zum sog. “Reichskonkordat”, das der katholischen Kirche weitgehende Unabhängigkeit zusicherte. Bei der Besetzung Italiens durch die Wehrmacht wurde die Vatikanstadt folgerichtig verschont.

Und dann noch ein Zitat vom Oktober 1933, in denen der Katholik Hitler seine Haltung zu Zweiflern und Atheisten recht deutlich formuliert (gefunden beim hpd):

„Und nicht minder haben wir aufgenommen den Kampf gegen die Zersetzung unserer Religion. […] Wir haben daher den Kampf gegen die Gottlosenbewegung nicht mit ein paar theoretischen Erklärungen aufgenommen, wir haben sie ausgerottet.”

Adolf Hitler, Durchschnittschrist

Hitler war also zumindest genau so sehr Christ wie die Mehrheit der Kirchenmitglieder, die getauft wurden, sich auf Gott und Christus berufen und ab und an zum Gottesdienst gehen. Ob er nicht doch vielleicht heimlich Pantheist, Esoteriker, Atheist oder was auch immer war, dürfte kaum nachzuweisen sein. Auch wenn insbesondere Christen es immer mal wieder versuchen.

Von Seiten des „Du bist wie Hitler!“-Religionisten folgt nun in der Regel ein Unechter Schotte. Dieses Scheinargument ist noch einfacher zu widerlegen als die Reductio ad Hitlerum.

Zum Abschluss eine Bitte: Auch wenn die Gleichstellung “Hitler war Atheist, genau wie du!” sich als bösartig und unwahr erweist, sollte das Umkehrargument “Hitler war Christ, genau wie du!” nicht verwendet werden. Auch diese Gleichstellung verharmlost die Untaten des Nazi-Regimes, sie ist eines Humanisten schlicht und einfach unwürdig.

Stalin hat als junger Mann übrigens in einem Priesterseminar in Petersburg studiert. Später war er dann wohl wirklich Atheist – aber das ist nichts besonderes, das sind ja viele Priester.

  • Wikipedia zum Reichskonkordat
  • Der hpd zum Thema „Der 20. Juli – Christen gegen Atheisten?“
  • Ashley Perrien and Don Baker von “The Atheist Experience” kämpfen mit einem Unechten Schotten im Rahmen einer Reductio ad Hitlerum
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14 Antworten zu Reductio ad Hitlerum oder: “Du bist Atheist? Ah, dann bist du genau wie Hitler!”

  1. Pingback: Fehlschlüsse und Scheinargumente: Der Unechte Schotte | Man Glaubt Es Nicht!

  2. T-Reu schreibt:

    OK, ein bisschen off-topic, aber dennoch: http://en.wikipedia.org/wiki/Godwin%27s_law

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  3. Pingback: “Aber …. Was, denn du falsch liegst?” | Man Glaubt Es Nicht!

  4. Pingback: Nächstenliebe in Aktion: “MGENBlog ist ein totales Wrack, ein abgehalfterter Typ!” | Man Glaubt Es Nicht!

  5. livemartin schreibt:

    Ihr Blog ist tendenziös und wenig sachorientiert. An einer ernsthaften Diskussion über Religion sind Sie augenscheinlich nicht interessiert.

    Anderenfalls würden Sie nicht gegen Zitierregeln verstoßen und auch nicht unhaltbare empirische Aussagen für Wahrheiten verkaufen.

    Beispiel: „In etwa jedem zweiten Gespräch über weltanschauliche Standpunkte bekommt man das berühmteste Scheinargument aller Zeiten zu hören: “Du bist Atheist? – Dann bist du genau wie Hitler! Und Stalin!” “

    Es ist mir beim besten Willen nicht möglich, derartiges auf BILD – Niveau recherchiertes nachzuvollziehen. In sämtlichen Diskussionen dieser Art , die ich beobachten konnte und an denen in der Gänze wohl hunderte Menschen beteiligt waren, ist jenes „Argument“ nicht einmal benutzt worden.

    Freundliche Grüße

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    • Gernot Schrader schreibt:

      „Is nich nett von dir – sowas“
      OK nicht bei jedem zweitem aber bei jedem dritten?
      Ich kenne diese Aussage sehrwohl da ich mich ja auch als Atheist preisgebe.
      In live Diskussionen und am meisten im Web da man dort den lieben Mitmenschen an den Kopf werfen kann was man will, da man sich hinter einem Synonym verstecken kann, was ich nicht so schlimm finde, denn das gegenüber zeigt dann sein wahres Gesicht (komisch – obwohl er es doch hinter einer Maske versteckt).

      Ich habe selbst so gedacht, also ist es mitnichten aus der Luft gegriffen!
      Nicht Hundert, einer – nämlich ich selbst – reicht mir als Beweis das es so ist.
      (das ist zum Glück sehr lange her)

      Ferner wieso muss Religion ein bierernstes Thema sein?
      Weil es die religiösen so möchten?
      Dann mach ich erst recht einen Spass draus!

      Entschuldige aber meine Meinung ist, er hat eine sehr schöne Sprache und man merkt schnell dass seine schöne Sprache auch auf die Kommentatoren abfärbt, mir gefällt das.
      (von wegen BILD nivau, BILD nivau herrscht an der Stehbar um die Ecke, auch wenn ich da auch gerne Mitgröle – ähm da hab‘ ich doch gelogen wir haben gar keine Stehbars in der Schweiz).

      Hier wird nicht geflucht und keiner haut dem anderen den Schädel ein, selbst der obligate „christliche Troll“ ist anständig im Umgang, das ist löblich und wie gesagt ein Resultat des Tons des Bloggers.

      Ja stimmt, es ist sehr unterhaltsam sich hier aufzuhalten,
      was ist daran falsch?

      Wir versuchen zu leben und das beste draus zu machen, das ist alles.
      Spott, Satire und zynismus wenn sie anständig gekleided sind gehören dazu.

      Nein wirklich, auch finde ich nicht er sei nicht an einer ernsthaften Diskussion über das Thema interessiert, bloss hat er einen klar definierten Standpunkt.
      (andere würden sagen kann man bei diesem Thema überhaupt sachlich bleiben?
      auch mir fällt das schwer).

      Böse Zungen könnten ja auch behaupten wir betreiben hier selbstbesalbung,
      böse Zungen eben…

      schöne Grüsse
      (der leibhaftige) Gernot ohne Nick ohne Filter und überhaupt ohne alles.

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  6. Pingback: Das atheistische Nazi Regime

  7. Gernot Schrader schreibt:

    Hitler war wirklich Katholik und nicht einfach Gottgläubiger?
    Ich frage das jetzt da mein Oppa in seiner Eigenschaft als SS Gefreiter Gottgläubig aber kein Christ war (natürlich auch kein Atheist um das klarzustellen).
    Hitler glaubte aso nicht an die zusammengebastelte Nazi-Religion?
    Viel weiss ich nicht darüber da meine Mutter noch ein kleines Kind war damals.
    Ich habe vor einigen Jahren mal im web den „Esoterischen Hitlerismus“ überflogen, so aus Neugier an was ungefähr mein Oppa geglaubt haben könnte. Natürlich ist das Werk kein Mass, denn es wurde ja von einem Argentinier (wenn ich mich recht erinnere) erst Jahrzehnte später verfasst.

    Das mit dem Gottgläubig hat seinen Hintergrund im Ostgotischen Reich,
    Theoderich (war sehr beliebt bei den Nazis) war Gottgläubig, er akzeptierte Jesus als
    Heilsbringer jedoch akzeptierte er nicht das Jesus göttlich war noch glaubte er an die Dreifaltigkeit.

    Im Grabmal des Theoderich in Ravenna sieht man an der Decke (welche übrigens die grösste aus einem Monolith gefertigte Kuppel ist) ein regelmässiges Kreuz in einem Kreis was eher ein germanisches Sonnenrad ist als ein Christenkreuz.

    Eine Anekdote:
    Klein Gernot hatte kaum fähig zu brabbeln die Dreistigkeit sich in Theoderichs Badewanne zu legen (Ich sage jetzt mal Badewanne, für andere ist’s sein Sarkophag, ich weiss es nicht).
    das waren die 70’er, heute würde wohl die ganze Familie eingebuchtet für sowas, abgesehen davon hat man seine Badewanne mittlerweile in den Keller gestellt. Was ich ehrlich gesagt ziemlich doof finde, jetzt kann ich mich da nicht mehr reinlegen, wer weiss schon warum so ein Kind sowas tut, respektive ich würde es gerne nochmals erfahren, war da was was mein Leben in exakt diese Bahn brachte? weswegen ich nun so ein komischer Heini geworden bin? Denn ich muss zugeben germanische Mythologie hat mich Zeit meines Lebens fasziniert. Vielleicht ist es aber auch bloss mein Vorname welcher mich zum Gernot machte.

    Gruz
    der Tüechlidrugger

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  8. Pingback: Wer ist Christ? | Man Glaubt Es Nicht!

  9. dongamillo schreibt:

    Ich denke hier passen die Hitlerdiskusionen mit seiner Religosität besser hin

    https://manglaubtesnicht.wordpress.com/2016/10/17/wer-ist-christ/comment-page-1/#comment-5329
    Hitler hat die Religiosität missbraucht wie so viele!!!
    Lieber Bernd, überlege mal was von Hitler wirklich christlich im Sinne der Bibel sein soll?
    Die Kruzifixe sind es schon mal definitiv nicht,,,,,

    Heute Morgen beim Gebetsfrühstück habe ich einen spannenden Satz gehört:
    Bezug Waffenlobby und Trump
    …unter Obama haben die Menschen mehr Waffen gekauft weil sie Angst hatten es wird verboten, jetzt unter Trump sind die Geschäftszahlen eingebrochen…..
    ich kann das nicht belegen ich kann es mir aber vorstellen und frage mich schon welche Wirkung gewisse Handlungen und Aussagen haben…

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    • Bernd Kammermeier schreibt:

      „Hitler hat die Religiosität missbraucht wie so viele!!!“

      Was ist deiner Meinung nach der richtige Gebrauch von Religiosität? Religion ist ein Gruppenkontrollinstrument, eine Ideologie, die es den Oberen erlaubt, die unsinnigsten Opfer ihrer Untergebenen zu verlangen.

      „Lieber Bernd, überlege mal was von Hitler wirklich christlich im Sinne der Bibel sein soll?
      Die Kruzifixe sind es schon mal definitiv nicht,,,,,“

      Christlich war z.B. die Judenverfolgung. Nicht umsonst war Hitler ein großer Lutherfreund („Hitlers Kampf und Luthers Lehr, dem deutschen Volk zur guten Wehr“, 1933). Juden wurden von Christen seit Paulus verfolgt und abgeschlachtet

      Doch, die Gruselfixe gehören auch dazu, denn für deren Rückkehr in Klassenzimmer und Gerichtssäle kämpfen noch heute Christen.

      Hitler hat die Religion genau im Sinne der Religion eingesetzt. Er hat nie gegen Religion gekämpft, sondern gegen Atheismus. Es mag ja sein, dass du eine andere Vorstellung von deiner Religion hast, aber du repräsentierst eine unbedeutende Minderheit in der Christenheit, die kaum dazu dient, Hitlers Religiosität zu beurteilen…

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      • dongamillo schreibt:

        „“““….aber du repräsentierst eine unbedeutende Minderheit in der Christenheit, die kaum dazu dient, Hitlers Religiosität zu beurteilen…““““
        Lieber Bernd, es kommt eine bundesweite Aktion von Menschen die wie ich Jesus selbst erleben und davon weiter erzählen wollen in einer Themenwoche vom 11.-17. März…..
        Ich möchte hier nicht als Trittbrettfahrer auftreten nur „unbedeutende Minderheit“ ist nicht.
        Christen können Gott nicht beweisen aber jeder einzelne Christ kann etwas bezeugen, und jeder kann Gott selbst erleben!

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        • Bernd Kammermeier schreibt:

          „Lieber Bernd, es kommt eine bundesweite Aktion von Menschen die wie ich Jesus selbst erleben und davon weiter erzählen wollen in einer Themenwoche vom 11.-17. März…..“

          Und was sagt uns das? Wie viele Millionen kommen denn? Du kannst ja davon berichten. Sammle die Geschichten, die man so mit der alten Wanderbacke erleben kann. Mal sehen, ob mehr als verlegte Autoschlüssel dabei sind.

          „Ich möchte hier nicht als Trittbrettfahrer auftreten nur „unbedeutende Minderheit“ ist nicht.“

          Inwiefern „Trittbrettfahrer“? Auf welcher Welle schwimmst du denn mit? Christliche Sekten sind alle mehr oder weniger Minderheiten. Es gibt viele hundert im deutschen Sprachraum, manche größer, die meisten kleiner. Wahre Christen verstecken sind in einer Gruppe von ca. 3% der deutschen Bevölkerung, in der z.B. Juden. Mormonen, Buddhisten, Taoisten, Hindus und Zeugen Jehovas zusammengefasst sind. Wenn „ihr“ mehr als wenige zehntausend zusammenkriegt, fresse ich ’nen Besen. Aber letztlich ist die Anhängerzahl der jeweiligen Geschmacksrichtung auch unerheblich. Auch 1,6 Mrd. Muslime weltweit machen diese Religion nicht glaubwürdiger.

          „Christen können Gott nicht beweisen aber jeder einzelne Christ kann etwas bezeugen, und jeder kann Gott selbst erleben!“

          Dir ist schon klar, dass dieser Satz mehr als entlarvend ist? In erkenntnistheoretisches Deutsch übersetzt heißt er: „Gott existiert nicht, aber Christen können bezeugen, dass er existiert.“

          Was sagt uns das über den Geisteszustand jener Christen, die so denken? Denn etwas Unbeweisbares kann bestenfalls eine Behauptung oder (Arbeits-)Hypothese sein. Wäre es beweisbar, könnte man es widerlegen oder bestätigen. Gäbe es Beweise, wäre es bewiesen. „Es“ kannst du durch alles was du willst ersetzen, auch durch „Gott“. Wenn du also selbst zugibt, dass „Gott“ nicht beweisbar ist oder auf jeden Fall nicht bewiesen ist, dann ist „Gott“ im Sinn der Erkenntnistheorie nicht existent. Er ist eine reine Behauptung oder (Arbeits-)Hypothese, so wie Milliarden anderer denkbarer Behauptungen.

          Wenn jetzt Christen nach deiner Aussage aber ohne Beweis „Gott“ bezeugen, dann lügen sie, denn könnten die „Gott“ wirklich bezeugen, dann hätten sie ja einen Beweis, weil diese Zeugenaussage auf konkreten Fakten basieren müsste. Wenn ich einen Autounfall bezeuge, dann muss diese Situation wirklich vor mir stattgefunden haben. Ich kann nicht zur Polizei gehen und bezeugen, einen Autounfall beobachtet zu habe, wenn ich von diesem z.B. nur in einem Roman gelesen oder von Dritten gehört habe. Denn dann könnte ich Drachen, Einhörner, Elfen, Kobolde, Monster, Götter und UFOs bezeugen. Eine etwas unsinnige Vorstellung, wie du mir zustimmen wirst.

          Wenn also ein Christ „Gott“ bezeugen könnte, also aus eigener physischer Erfahrung und nicht bloß durch Bibelstudium, dann hätte er z.B. die Möglichkeit, ein Foto von „Gott“ zu machen oder seine Fußabdrücke festzuhalten, seinen Atmen aufzufangen oder andere physikalisch greifbare Spuren. Die Forensik ist da inzwischen gut ausgerüstet.

          Da du aber sogar selbst zu gibst, dass Christen „Gott“ gar nicht beweisen können, ist jede Zeugenaussage diesbezüglich obsolet und basiert auf Hörensagen oder Lesen. Folglich kann man „Gott“ auch nicht erleben, weil auch dies eine physikalische Interaktion wäre, die ein Beweis wäre – bei entsprechender Spurensicherung sogar ein stichhaltiger Beweis.

          Jetzt erkläre mir, warum offenbar Christen Unbewiesenes glauben? Sind die besonders leichtgläubig oder was ist die Ursache? Auf jeden Fall folgt aus deinem Satz oben, dass „Gott“ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht existiert…

          Gefällt 1 Person

  10. Holger Gronwaldt schreibt:

    @dongamillo,
    „““Ich möchte hier nicht als Trittbrettfahrer auftreten nur „unbedeutende Minderheit“ ist nicht.““
    Gemssen an der Anzahl relativ zur Gesmatbevölkerug seid Ihr sehr wohl eine unbedeutende Minderheit, gemessen an dem Schaden, den Ihr anrichtet, leider nicht. Eure wissenschaftsfeindliche Einstellung muss auf allen Ebenen verbal bekämpft werden, nicht nur in Blogs, sondern überall.

    „““Christen können Gott nicht beweisen aber jeder einzelne Christ kann etwas bezeugen, und jeder kann Gott selbst erleben!“““

    Eine Illusion ist kein Erlebnis, eine Störung des Schläfenlappens hat nichts Reales. „Bezeugen“ können alle möglichen Leute alles Mögliche, auch das macht es nicht real. Katholen „erleben“ die „Jungfrau“ Maria, obwohl objektiv nachweisbar ist, dass die eine reine Erfindung ist. Schamamen haben Erlebnisse mit ihren Geistern, Anhänger anderer Religionen „erleben“ ihre jeweiligen Götter. Was also soll daran so Besonderes sein, wenn ein paar durchgeknallte Christen ihren Gott „erleben“?

    Ihr könnte Euren Gott nicht beweisen, aber man kann Euch beweisen, dass Eure Vorstellung von Eurem Gott mit der Realität nichts zu tun hat.

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